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Reisebericht Dominikanische Republik V

Reisebericht Dominikanische Republik V – Samaná, die schönste Region des Landes

Die Samaná-Halbinsel ist einer der Hotspots in der Dominikanischen Republik – nicht für All-Inclusive-Touristen sondern für Entdecker. Ewiges Grün, versteckte Strände, eine urlässige Atmosphäre und so gut wie kein Massentourismus lassen die Halbinsel Samaná zu meinem meistbesuchten Ziel in der Dominikanischen Republik werden. Aus diesem Grund möchte ich in diesem Reisebericht nun einen Überblick geben, der sich nicht nur auf Las Terrenas und Las Galeras bezieht, sondern auch auf all die unbekannten Dinge und Geheimtipps auf Samanà, die es zwischendurch zu erleben gibt. 

Reisezeitraum: Juni 2015 – Juni 2017
Geschrieben: Juni 2017
Veröffentlicht: Juli 2017

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Überblick Reisebericht Dominikanische Republik V

  1. Überblick und Anreise nach Samaná
  2. Las Terrenas – das Zentrum von Samaná
  3. Las Galeras – Idylle am Ende der Halbinsel
  4. Santa Barbara, El Valle und El Limón
  5. El Limón, Los Haitises und Walbeobachtung – die Aushängeschilder von Samaná
  6. Die Strände von Samaná
  7. Einzigartige Unterkünfte auf Samaná
  8. Fazit

Überblick und Anreise nach Samaná

Samaná befindet sich im Nordosten der Dominikanischen Republik und ist eine Halbinsel, die besonders mit ihrer absolut tropischen Vegetation sowie einzigartigen und menschenleeren Traumstränden glänzt. Im Vergleich zu Punta Cana oder Puerto Plata ist der Tourismus auf Samaná sehr rudimentär ausgebildet, was sich an der überschaubaren Anzahl von großen (All-Inclusive-) Hotels sowie dem Fehlen von internationalen Flugverbindungen bemerkbar macht. Aus diesem Grund herrscht in vielen Gegenden von Samaná Karibik-Feeling pur – kleine Fischerdörfchen, gemütliche Beach-Bars und traumhafte Ausblicke, das sind nur einige der Eigenschaften von Samaná. Während sich der Hauptteil des Tourismus in Las Terrenas abspielt, fristet Las Galeras als idyllisches Dorf am Ende der Halbinsel ein echtes Schattendasein. Mehr dazu gibt es aber weiter unten in diesem Reisebericht, genauso wie über die Hauptattraktionen El Limón, den Playa Rincón oder das Whalewatching. 

Samana, die schönste Region der Dominikanischen Republik

Ein typischer Früchtestand in der Dominikanischen Republik

Samaná hat auch deshalb seine Ursprünglichkeit bewahrt, weil es mit der Fluganbindung bisher (noch) nicht ganz so geklappt hat, wie es sich die Tourismus-Verantwortlichen der Dominikanischen Republik vorgestellt haben. Zwar gibt es mit El Catey einen internationalen Flughafen auf Samaná, doch die Verbindungen sind mehr als spärlich und beschränken sich fast ausschließlich auf reine Charterflüge sowie einige Flüge nach Toronto und Montreal in Kanada. Aus diesem Grund ist Santo Domingo der beste Ausgangspunkt, von wo aus es über eine sehr gut ausgebaute Straße rund 2 Stunden landschaftlich recht reizvolle Fahrt sind. 

Blick von der Autopiste Samana auf die grünen Felder im Umland

Die Strecke lässt sich gut mit Mietwagen zurücklegen, da man sich somit dann auch in Samaná selbst flexibel bewegen kann. Alternativ fahren Busse für knapp 10 USD von Santo Domingo nach Las Terrenas, Santa Barbara de Samaná und Las Galeras. Auch von den Flughäfen Puerto Plata (3 Stunden) und Punta Cana (4 Stunden) ist Samaná zu erreichen, allerdings weniger komfortabel als aus Santo Domingo. Wer übrigens – nahezu egal aus welcher Richtung kommend – nach Las Terrenas fährt, wird nahezu zwangsläufig auch den Boulevard de Atlantico entlang fahren, der erst vor einigen Jahren neu gebaut wurde. Zwar ist die rund 20 Kilometer lange Strecke mit einer Mautgebühr von mehr als 10 Euro (525 DOP) recht teuer, doch die Zeitersparnis entgegen der alten Strecke mit ca. 45 Minuten auch wertvoll und der Ausblick auf die Nordküste von Samaná traumhaft schön. 

Ausblick vom Boulevard de Atlantico auf Las Terrenas und Playa Coson

Las Terrenas – das Zentrum von Samaná

Dass diese Mautstraße überhaupt gebaut wurde, kommt nicht von ungefähr, denn Las Terrenas ist die touristische Hauptstadt von Samaná. Gerade seit sich die Erreichbarkeit deutlich gebessert hat, floriert der Tourismus und es sprießen immer neue Gästehäuser und kleinere Hotels aus dem Boden, wobei sich alles immer noch in einem für die Dominikanische Republik überschaubaren Rahmen bewegt. Gerade das macht auch den Charme von Las Terrenas aus, denn auf der einen Seite gibt es hier alles, was man braucht (unzählige Restaurants und Bars, Supermärkte, Ausflugsanbieter, Unterkünfte aller Preisgruppen, aber auch lokale Kneipen und dominikanische Geschäfte), auf der anderen Seite werden aber noch humane Preise aufgerufen und der Mix zwischen Touristen, Einheimischen und Auswanderern hält sich (gerade noch) in einem gesunden Verhältnis.  

Las Terrenas, das belebte Fischerdorf im Norden von Samana

Aus diesem Grund macht es auch Spaß, immer wieder nach Las Terrenas zurückzukehren und nach einem spannenden Tag in der grünen Umgebung Samanás an einer der Strandbars einen Mojito oder Santo Libre zu trinken. 

Eine der typischen Beach Bars in Las Terrenas

Das Non-Plus-Ultra in Samaná sind für mich eindeutig die langen Strände, die sich Bucht an Bucht aneinanderreihen und ewig lange Strandspaziergänge ermöglichen. Bis zu 20 Kilometer kann man vom Playa Las Ballenas nahe dem Zentrum von Las Terrenas bis zum letzten Strand vor den Mangroven durchgängig laufen und dabei idyllische Buchten und menschenleere Strände erleben, wie sie schöner kaum sein könnten – auch wenn die Qualität aufgrund von Seegras, Erosion oder anderen Natureinflüssen von Zeit zu Zeit stark variieren kann. 

Der Playa Punta Popy im Ortskern von Las Terrenas

Auch der Playa Cosón westlich von Las Terrenas bietet ähnliche Möglichkeiten und mindestens genauso schöne Ansichten, zumal man hier auch einen sehr guten Eindruck vom nahezu endlosen Palmenbestand in Samaná bekommt. 

Der traumhafte Playa Cosin in Las Terrenas

Für weitere Erkundungen in Samaná mietet man sich am besten einen Mietwagen oder einen der in Las Terrenas allgegenwärtigen Quads. Damit kann man dann zum Wasserfall El Limón, an die etwas weiter entfernten Strände wie Morón, Lanza del Norte und Caña, zum Ziplining nach El Valle oder bis ans Ende der Halbinsel nach Las Galeras und an den Playa Frontón und Playa Rincón düsen. 

Unterkunftstechnisch gibt es in Las Terrenas ebenfalls alles (wirklich alles), was das Herz begehrt. Ich habe hier mittlerweile schon in 7 verschiedenen Unterkünften geschlafen, deren Bewertungen Ihr hier nachlesen könnt. Vom Hostel über ein Gästehaus bis hin zum All-Inclusive Hotel (Bahia Principe El Portillo) und einer Luxusvilla war hier schon alles dabei. 

Die Villa Arquebuse in Las Terrenas auf der Halbinsel Samaná

Las Galeras – Idylle am Ende der Halbinsel

Wem Las Terrenas dann doch zu trubelig ist, fährt am besten noch ein Stück die Samaná-Halbinsel entlang, bis die Straße schließlich nicht mehr weiter geht – dann nämlich befindet man sich in Las Galeras, mt Ausnahme von Buen Hombre und Punta Rucia wohl einem der verträumtesten Strand-Orte der Dominikanischen Republik. Hier gibt es nur eine Hand voll Unterkünfte, aber dafür Idylle pur und mit dem Playa Rincón und dem Playa Frontón zwei herausragende Strände sowie zahlreiche Tauch- und Wandermöglichkeiten. 

Der Playa Grande de Las Galeras im gleichnamigen Ort auf der Halbinsel Samaná

Auch in Las Galeras lassen sich nahezu endlos die verschiedenen Strände erkunden – Rincon, Colorado, Frontón, Playita oder Madame sind nur einige der Namen dieser graziellen Schönheiten. 

Der traumhafte Playa Rincon im Nordosten der Samaná-Halbinsel in der Dominikanischen Republik

Der wunderschöne Strand Playa Fronton im Nordosten der Dominikanischen Republik auf der Samana-Halbinsel

Zudem bietet Las Galeras einige echt spannende Unterkünfte, von denen ich weiter unten noch mindestens zwei vorstellen werden.

Ausblick von der Samaná Ocean View Eco-Lodge auf die tolle Samana-Halbinsel

Und nicht zuletzt lässt sich auch in Las Galeras traumhaft am Strand relaxen und dem karibischen Rum fröhnen. Schon bei meinem allerersten Besuch in Las Galeras im Juni 2015 fiel mir sofort diese hübsche Strandbar ins Auge. 

Eine tolle Strandbar in Las Galeras

Santa Barbara, El Valle und El Limón

Wer neben Las Terrenas und Las Galeras noch weitere interessante Orte sucht, wird ebenfalls fündig, wenngleich auf einem touristisch völlig anderen Niveau. In El Limón zum Beispiel gibt es zwei richtig hübsche Gästehäuser, von denen man einen perfekten Ausgangspunkt zum Salto El Limón hat, dem schönsten und höchsten Wasserfall auf Samaná. Hier kann man echtes Local-Flair in einem kleinen und typisch dominikanischen „Pueblo“ (spanisch für „Dorf“) erleben. 

Landleben auf Samana

Wer weiter off-the-beaten-track gehen möchte, kann ins sprichwörtliche Tal „El Valle“ hineinfahren. Hier gibt es nicht nur einen traumhaften Strand, sondern auch Zip-Lining, ein Baumhaus zum Übernachten sowie Wandermöglichkeiten zum Playa Rincón und Playa Ermitaño

Strand-Restaurant am abgelegenen Playa El Valle

Ebenfalls eine Reise wert ist Cayo Levantado, die Insel, wo angeblich der berühmte Bacardi-Werbespot gedreht wurde. Wer es sich leisten kann, übernachtet im 5-Sterne-All-Inclusive-Resort Luxury Bahía Principe Cayo Levantado und wer es günstiger halten will, macht nur einen Tagesausflug von Santa Barbara de Samaná auf die Paradiesinsel mitten in der Bucht von Samaná. 

Cayo Levantado, auch als Bacardi Insel bekannt

Santa Barbara de Samaná, was umgangssprachlich und unter den Dominikanern auch häufig nur als Samaná bezeichnet wird, bietet eher weniger attraktive Anhaltspunkte zum Verbleiben, auch wenn es mit dem Grand Bahía Principe Cayacoa ein All-Inclusive-Hotel sein eigen nennt und es mit der Pueblo Principe Häuserzeile am Malecon zumindest einen schönen Fleck gibt, dem ansonsten hektischen (Santa Barbara de) Samaná zu entkommen. 

Die Promenade von Santa Barbara de Samaná mit seinen bunten Häusern

El Limón, Los Haitises und Walbeobachtung – die Aushängeschilder von Samaná

Dafür ist Santa Barbara de Samaná aber Ausgangspunkt für eines der größten Natur-Highlights der gesamten Dominikanischen Republik – der Walbeobachtung. Zwischen Januar und März kommen in jedem Jahr hunderte von Buckelwale zur Paarung und Zeugung in die Bucht von Samaná und bieten ein tolles Spektakel, was am besten mit den in Santa Barbara de Samaná startenden Booten erlebt werden kann. 

Blick auf Santa Barbara de Samana

Ebenfalls von dort starten Touren in den Nationalpark von Los Haitises. Auch wenn dieser streng genommen nicht mehr auf Samaná liegt, ist er doch ein tolles Natur-Highlight, welches man ohnehin am besten per Boot erkundet. Verschiedene Inseln schmiegen sich hier an die zerklüftete Küste, zudem durchfährt man in der Regel einen Mangrovenwald und besucht verschiedene Höhlen, bei denen man Zeichnungen der Tainos besichtigen kann, den Ureinwohnern der Dominikanischen Republik. 

Der Nationalpark Los Haitises, eines der Aushängeschilder der Dominikanischen Republik

Dritter im Bunde der Natur-Highlights in Samaná ist der schon oben erwähnte Wasserfall El Limón. Wer diesen in Eigenregie mit Mietwagen oder Guagua besucht, hat verschiedene Wege zur Auswahl – von Norden, Westen oder Süden kommend. Der sicher interessanteste ist jener direkt ab El Limón Dorf, denn dieser führt zunächst zu einem spektakulären Aussichtspunkt, von dem aus man den Wasserfall nicht besser sehen könnte. 

Der Salto El Limon, der schönste und größte Wasserfall auf der Samaná-Halbinsel

Der folgende Abstieg ist dann nur noch Routine (nebst einer Flussdurchquerung :-) ), sodass man anschließend direkt den traumhaften Salto El Limón bewundern kann. 

Der pittoreske Salto El Limon auf der Samana-Halbinsel

My Travelworld Info-Box
Wer den Wasserfall ohne weitere Touristen genießen möchte, sollte am besten vor 09:30 direkt am Wasserfall sein, sprich am besten um 08:00 im Dorf von El Limón starten.

Übrigens gibt es abseits des Salto El Limón noch viele weitere kleine Wasserfälle und idyllische Flussläufe. Wer diese erkunden will, braucht einen einheimischen Guide oder ein gutes GPS. 

Die Strände von Samaná

Das größte Highlight von Samaná sind neben all diesen Sehenswürdigkeiten und der tropischen Vegetation aber definitiv die Strände. Einige davon habe ich ja bereits im Textverlauf erwähnt. 
Eigentlich wollte ich an dieser Stelle einen Überblick über die wichtigsten und schönsten Strände von Samaná geben, habe aber beim Schreiben bemerkt, dass dies viel zu viele sind – weshalb auch dieser separate Artikel entstanden ist. Dieser beinhaltet den Playa Cosón, Playa Bonita, Playa Las Ballenas, Playa Punta Popy, Playa Portillo, Playa Carolina, Playa Esterillo, Playa Morón, Playa Lanza del Norte, Playa Las Cañas, Playa Onda Samaná, Playa Ermitaño I, Playa Ermitaño II, Playa El Valle, Playa Rincón, Playa Colorada, Playa La Playita, Playa Grande de Las Galeras, Playa Madame, Playa Frontón und Cayo Levantado.
Wie ihr schon seht, es gibt auf Samaná einfach eine Riesenauswahl an Stränden. 

Der abgelegene Strand Playa Ermitano I auf der Halbinsel Samaná in der Dominikanischen Republik

Aufgrund der Fülle an Stränden soll an dieser Stelle daher lediglich ein Best-Of stehen. Wenn Ihr nur für einen einzigen Strand auf Samaná Zeit habt, würde ich Euch den Playa Rincón empfehlen. Der Mix aus Palmen, dem feinen Sand, der gesamten Szenerie, den Bademöglichkeiten, dem kleinen Süßwasserfluss, den beiden lokalen Restaurants mit Getränkeangebot, Wandermöglichkeiten sowie die Anreise mit einem unvergleichlichen Ausblick auf die Bucht und die umliegende Landschaft machen ihn zum perfekten Allrounder und bieten ein umfassendes Strand-Erlebnis. 

Der traumhafte Playa Rincon im Nordosten der Samaná-Halbinsel in der Dominikanischen Republik

Geht es um den längsten Strand, muss man wohl die zahlreichen hintereinander liegenden Strände von Las Terrenas erwähnen – Playa Las Ballenas, Playa Punta Popy, Playa Portillo und Playa Carolina. Entlang dieser Kombination sind Strandspaziergänge von mindestens 15 Kilometern möglich. 

Der Playa El Portillo in Las Terrenas, ein einsamer Strand in der Dominikanischen Republik

Der abgelegenste und unbekannteste Strand, quasi der Geheimtipp schlechthin, ist der Playa Ermitaño II. Wöchentlich verirren sich hier kaum mehr als ein dutzend Urlauber her, was auch an der schweren Erreichbarkeit liegt – eine recht anstrengende Wanderung von mindestens einer Stunde ist notwendig, um den Playa Ermitaño II zu erreichen. Dafür erwartet den Besucher auch ein echter Robinson Crusoe Strand par excellence und ein Blick auf die weitere Nordküste von Samaná, den man am liebsten konservieren und mit nach Hause nehmen würde. 

Der abgelegene Strand Playa Ermitano II auf der Halbinsel Samaná in der Dominikanischen Republik

Der schönste Strand ist natürlich schwierig zu bestimmen, denn da hat jeder andere Kriterien. Wenn ich „schön“ mal als „fotogen“ bezeichne, würde meine Wahl wohl auf den Playa Las Cañas fallen – menschenleer, palmengesäumt, blaues Wasser, leicht gebogen und absolut klarer Sand – ich denke, dass sind schon recht gute Kriterien für solch ein tolles Strandbild. 

Blick auf den menschenleeren Strand Playa Las Canas auf der Halbinsel Samaná

Mehr Impressionen gefällig? In diesem Artikel sehr Ihr (fast) alle Strände auf Samaná mit allen Informationen, die Ihr benötigt. 

Einzigartige Unterkünfte auf Samaná

Wer so viele Strände kennenlernen möchte, braucht natürlich auch die richtige Unterkunft – und davon gibt es einige spezielle auf Samaná. In diesem Abschnitt meines „Reiseberichts“ stelle ich 5 Unterkünfte vor, die es mir auf Samaná besonders angetan haben. 

Samaná Ocean View Eco-Lodge: Diese Anlage aus 14 Bungalows ist ein absoluter Traum und bietet den vielleicht spektakulärsten Blick über Samaná und auf das Meer. Die Samaná Ocean View Eco-Lodge ist besonders für Gruppen geeignet, die im gemütlichen Clubhhaus mit BBQ und Bar den tollen Ausblick genießen können. Dank der abgelegenen Lage kann man hier die Idylle Samanás in vollen Zügen genießen und zwischendurch immer wieder in den nicht weniger attraktiven Infinity-Pool springen. 

Ausblick von der Samana Ocean View Eco-Lodge bei Las Galeras

Villa Barkel: Ebenso für kleine Freundesgruppen oder größere Familien geeeignet ist die Villa Barkel. Diese befindet sich zwischen Las Galeras und dem Playa Rincón direkt am Playa Colorada, einem absolut unberührten Strand. Auch hier kann die Privatsphäre und die Idylle nicht größer sein, da sich in der näheren Umgebung von mehreren Kilometern gerade einmal eine Hand voll weiterer Unterkünfte befinden. Dank charmanter Gestaltung und einer sehr gemütlichen Atmosphäre in der Villa muss man zudem der Versuchung widerstehen, nicht den gesamten Tag dort zu verbringen und damit die ebenso benachbarten traumhaften Strände zu verpassen. Mehr zur Villa Barkel findet Ihr hier.

Die tolle Villa Barkel am Playa Colorada auf Samaná, Dominikanische Republik

Sublime Samana: Doch nicht nur Gruppen kommen auf Samaná auf ihre Kosten, auch für Individualreisende gibt es einige richtig tolle Unterkünfte. Mein Favorit im gehobenen Bereich ist das Sublime Samaná, welches sich am Playa Cosón befindet und dort einen idyllischen und top-gepflegten Luxus-Retreat bietet. Tolle Suiten, elegante Atmosphäre, ein leckeres Frühstück sowie natürlich der direkte Strandzugang zum traumhaften Playa Cosón sind die Zutaten für einen entspannten Aufenhalt auf Samaná mit Luxusfaktor. 

Das Sublime Samana in Las Terrenas auf der Samaná-Halbinsel

Dan und Manty’s Guesthouse: Wer nicht ganz so viel Geld wie für das Sublime ausgeben möchte, dem kann ich Dan und Manty’s Guesthouse in Las Terrenas wärmstens empfehlen. Das Hostel wartet mit zwei super freundlichen Gastgebern auf Gäste und bietet nicht nur eine super coole Terrasse zum Entspannen und Socializen, sondern auch ein tägliches Abendbuffet, welches mit viel Liebe und sehr kostengünstig im Haus zubereitet wird. Dan und Mantys ist auch die erste Adresse für Backpacker in Las Terrenas und Samaná. 

Das Hostel Dan & Mantys Guesthouse, eine tolle Backpacker-Unterkunft in Las Terrenas

Luxury Bahía Principe Cayo Levantado: Als letztes möchte ich noch eine Empfehlung geben, die ich noch nicht selbst besucht habe, aber von meinem Beruf her sehr gut kenne, das Luxury Bahía Principe Cayo Levantado. Dabei handelt es sich um ein All-Inclusive Hotel, welches sich als einziges Bauwerk auf der kleinen Insel Cayo Levantado befindet – das Hotel mit Privatstrand auf der einen Seite, der öffentliche Strand auf der anderen Seite. Ruhe und Paradies-Feeling ist hier garantiert, genauso wie Gourmet-Erlebnisse und bester Service, da es sich wie schon beim Sublime hier ebenfalls um ein Luxushotel handelt. 

Cayo Levantado in der Bucht von Samana, auch bekannt als Bacardi-Insel

Fazit

Wie Ihr seht, Samaná bietet so ziemlich alles, was das Herz begehrt. Natur, Strände, kleine Fischerdörfer, ein wenig Nightlife, spannende Sehenswürdigkeiten sowie Unterkünfte und Essen in jeder Qualitäts- und Preisklasse. Genau diese Vielfältigkeit gepaart mit der natürlichen und tropischen Schönheit machen Samaná so besuchenswert, nicht umsonst spricht man auch von der schönsten Region in der Dominikanischen Republik. Von daher kann ich jedem Besucher des Landes die Halbinsel nur wärmstens ans Herz legen, denn hier kann man im Vergleich zu Punta Cana die Dominikanische Republik so erleben, wie sie wirklich ist. Je nach Besuchsdauer sind der Salto El Limón (zeitig hinfahren!), Las Terrenas und der Playa Rincón eigentlich Pflicht, die weiteren hier vorgestellten Tipps und Ziele sind dann optional. Auch ich selbst werde Samaná weiter erkunden, denn gerade im Inneren der Halbinsel gibt es noch viele spannende Wasserfälle, Tropengebiete und Wanderwege zu erkunden. Und auch Las Terrenas ist immer wieder schön, um sich dort zu entspannen und neue Bars zu entdecken oder einfach an einem der endlosen Strände entlang zu spazieren. Wie Ihr seht, Samaná bietet für jeden Etwas – vielleicht sieht man sich also mal dort. 

Ward Ihr bereits auf Samaná? Was sind Eure Highlights auf der schönen Halbinsel? Oder plant Ihr vielleicht eine Reise und habt Fragen zu Samaná? Lasst mir auf jeden Fall einen Kommentar da, damit wir noch mehr Informationen über Samaná hier sammeln können.

About Chris

Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Nachdem ich 3 Jahre im Paradies der Karibik (Insel Grenada) gelebt habe, bin ich mit dem Rucksack um die Welt gereist. Mittlerweile habe ich mehr als 60 Länder besucht, das Reisefieber ist aber immer noch nicht gestillt. Seit Juli 2015 wohne ich nun - die Karibik hat es mir sehr angetan - in der Dominikanischen Republik und werde neben der Arbeit das Land abseits von All-Inclusive und Hotelkomplex erkunden. Für Fragen und Feedback freue ich mich über jeden Kommentar. Mehr erfahrt Ihr auf der "Über Mich"-Seite. Meine Top-Empfehlungen für Eure Reisen: 1. überall auf der Welt kostenlos Geld abheben >>> 2. immer die richtige Auslands-Krankenversicherung parat >>> 3. nie wieder etwas vergessen: die Packliste mit Insider-Tipps


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