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Santo Domingo (SDQ) – Transfers vom Flughafen

Der Las Américas International Airport von Santo Domingo ist der zweitgrößte Flughafen in der Dominikanischen Republik, aufgrund des höheren Anteils an Individualreisenden im Vergleich zum Pauschal-Mekka Punta Cana sowie der zentralen Lage im Land selbst aber vielleicht der Wichtigste, wenn es um selbst gestaltete Reisen geht. Der Weg vom Flughafen in die Stadt ist mit 28 Kilometern relativ weit, doch im Prinzip sind die Auswahlmöglichkeiten für einen Transfer nach Santo Domingo nicht allzu schwer.

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Veröffentlicht: August 2017

Mit einem organisierten Transfer

Die empfehlenswerteste Form ist es, sich einen Transfer vorzubuchen. Dies kann entweder über einen Reiseveranstalter geschehen oder über eines der zahlreichen Portale, die unkompliziert Flughafen-Transfers anbieten. Der Preis vom Flughafen Las Américas bis in das Zentrum von Santo Domingo (Zona Colonial, Gazcue, Piantini) beträgt in der Regel um die 35 bis 45 USD. Je nach Tageszeit benötigt man für die rund 30 Kilometer vom Flughafen in die Stadt zwischen 20 Minuten (nachts) bis zu mehr als eine Stunde (Berufsverkehr). 

Mit dem Taxi

Wer wie ich zu faul ist, sich vor seiner Ankunft in Santo Domingo einen solchen Transfer-Service zu bestellen oder sich absolute Flexibilität wahren möchte, kann sich einfach auch ein Taxi am Flughafen nehmen. Am Ausgang vom Sicherheitsbereich stehen immer Mitarbeiter vom offiziellen Flughafen-Service Sichala in gelben Hemden, die einem zu einem Taxifahrer vermitteln. Bisher ist weder mir noch anderen hier etwas Negatives passiert und die Fahrer sind sehr zuverlässig, dennoch misfällt mir ein wenig, dass die Taxifahrer selbst in der Regel keine Uniform tragen und auch die Taxilizenz nur selten zu erkennen ist. Der offizielle Preis beträgt meines Wissens 40 USD oder 45 USD, kann aber mit Spanischkenntnissen auf 1500 DOP (ca. 32 USD) herunter gehandelt werden. 

Mit dem Mietwagen

Ich bin immer ein großer Freund vom Mietwagen, da man so flexibel und eigenständig das Land erkunden kann und so in der Regel auch Kosten spart. Dies ist ebenso in Santo Domingo am Las Américas Flughafen möglich, denn hier sind nahezu alle namhaften Autovermietungen vertreten. Wenn man sich für diese Variante entscheidet, sollte man allerdings einen guten Orientierungssinn sowie etwas Erfahrung haben, denn der Verkehr in Santo Domingo ist nicht gerade einfach. Die Ausschilderung ist mäßig, Stau allgegenwärtig und Verkehrsführung sowie Fahrverhalten zum Teil sehr unorthodox. Wer sich also mit dem Mietwagen nach Santo Domingo traut, sollte gewappnet sein und dieses Vorhaben nur bei Tageslicht angehen. 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Es gibt keine offizielle Nahverkehrsverbindung zum Las Américas Flughafen von Santo Domingo. Dennoch gibt es eine Möglichkeit, vom Flughafen für kleines Geld wegzukommen, vorausgesetzt, man kommt bei Tageslicht an und hat nur kleines Gepäck oder einen Rucksack dabei. Rechterhand vom Terminal (vom Ausgang aus betrachtet) stehen stets Motorrad-Taxis, so genannte Motoconchos bereit, die einen für 100 DOP vom Flughafen-Terminal zur nahe gelegenen Autopista (Autobahn) transportieren. Von dort kann man schließlich mit einem Guagua (öffentlicher Kleinbus) bis an den Parque Enriquillo nahe der Zona Colonial oder manchmal auch direkt bis in die historische Altstadt fahren. 70 DOP beträgt der Tarif für diese Strecke. Insgesamt kann man somit für 170 DOP (knapp 4 Euro) vom Flughafen Santo Domingo in die Stadt fahren, auch wenn man diese Variante nur mit wenig Gepäck (ohne Koffer), bei Tageslicht und mit Spanischkenntnissen angehen sollte. 

Transfer vom Flughafen in andere Gegenden der Dominikanischen Republik

Nahezu die selben Methoden wie oben beschrieben stehen auch zur Verfügung, wenn man nicht nach Santo Domingo direkt möchte, sondern vom Flughafen in andere Landesteile der Dominikanischen Republik fährt. Ein Mietwagen ist dann sogar zu empfehlen, da der Verkehr außerhalb von Santo Domingo wesentlich entspannter ist. Taxis auf der Langstrecke sind generell teuer und eigentlich dem Kostenniveau des Landes nicht angemessen – verhandeln ist aber dennoch sehr schwierig. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln das Land erkunden möchte, muss ebenfalls den Las Américas Flughafen erst einmal mit den oben genannten Methoden verlassen und (mit Ausnahme der Parada Samaná an der Autopista Las Américas für Fahrten auf die Samaná-Halbinsel) nach Santo Domingo, um dort an eines der zahlreichen Bus-Terminals zu fahren. Was es dabei zu beachten gibt, welche Transportmöglichkeiten es gibt und wie hoch die Preise innerhalb des Landes sind, lest Ihr in meinem separaten Artikel über den öffentlichen Nahverkehr in der Dominikanischen Republik.

About Chris

Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Nachdem ich 3 Jahre im Paradies der Karibik (Insel Grenada) gelebt habe, bin ich mit dem Rucksack um die Welt gereist. Mittlerweile habe ich mehr als 60 Länder besucht, das Reisefieber ist aber immer noch nicht gestillt. Seit Juli 2015 wohne ich nun - die Karibik hat es mir sehr angetan - in der Dominikanischen Republik und werde neben der Arbeit das Land abseits von All-Inclusive und Hotelkomplex erkunden. Für Fragen und Feedback freue ich mich über jeden Kommentar. Mehr erfahrt Ihr auf der "Über Mich"-Seite. Meine Top-Empfehlungen für Eure Reisen: 1. überall auf der Welt kostenlos Geld abheben >>> 2. immer die richtige Auslands-Krankenversicherung parat >>> 3. nie wieder etwas vergessen: die Packliste mit Insider-Tipps


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