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Unterkünfte auf Martinique – ein Überblick

Lediglich 4 Tage verbrachte ich auf Martinique – nicht viel Zeit also, um in verschiedenen Unterkünften zu übernachten. Immerhin schaffte ich es zu einem AirBnB und einem Hostel – wohl sogar die einzige Jugendherberge auf Martinique. Viel wichtiger war da fast das Gefühl, welches ich bei der Unterkunftssuche bekam – nämlich, dass die Unterkünfte auf Martinique nicht ganz günstig sind, es jedoch dennoch Wege gibt, das Reisebudget ein wenig zu schonen.

Reisezeitraum: Mai 2019
Geschrieben: August 2019
Veröffentlicht: September 2019

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Überblick Unterkünfte Martinique

  1. Unterkünfte auf Martinique generell
  2. Meine Unterkünfte auf Martinique

Unterkünfte auf Martinique generell

Die Karibik ist keine günstige Reiseregion und die französischsprachigen Inseln sind es erst recht nicht. Gemeinsam mit den kleinen Exoten wie St. Barth, Anguilla oder Turks and Caicos gehört Martinique (und ebenso Guadeloupe) sicher zum teuersten, was die Karibik zu bieten hat. Das zeigt sich schon bei einem Blick auf die Unterkünfte der Insel, denn die einfachsten Apartments in beliebigen Lagen starten nicht unter 60 bis 70 € und wer etwas hübsches haben möchten, muss locker einen dreistelligen Betrag einplanen. Im ordentlichen Hotelbereich startet kaum etwas unter 150 €.

Doch es gibt eine Möglichkeit, deutlich günstiger wegzukommen, und die heißt AirBnB. Zwar bin ich nicht wirklich Fan des offiziellen Konzepts „bei Einheimischen zu übernachten“, denn bei vielen AirBnB-Unterkünften kommt man nicht zwangsweise in Kontakt mit dem Vermieter oder den Bewohnern, doch im Falle von Martinique hilft es einfach, für die Hälfte des Preises zu übernachten. Wer einfach einmal bei AirBnB nach Martinique schaut und ein wenig nach den günstigen Unterkünfte filtert, bekommt bereits eine Reihe von Ergebnisse in allen Landesteilen ab rund 30 €. Hier könnt Ihr Euch davon selbst ein Bild machen: AirBnb Martinique (~)
Wenn Ihr Euch dabei vorher unter dem folgenden Link anmeldet, bekommt Ihr auf Eure Buchung je nach Promo-Zeitraum sogar zwischen 10 und 30 € Rabatt: mit diesem Link kostenloses Guthaben sichern! (~)

Lasst mich nun also zu den von mir reservierten Unterkünften kommen und welche Erfahrungen ich dort gemacht habe. Vielleicht kommen ja in Zukunft auch noch weitere Übernachtungen auf Martinique dazu, denn ich kann mir durchaus einen weiteren Besuch auf der Bananeninsel vorstellen.

Meine Unterkünfte auf Martinique

Eurl Packit Guesthouse (in Fort-de-France)

Beim Eurl Packit Guesthouse handelt es sich um das wohl einzige Hostel auf Martinique, zumindest ist mir bei meiner Recherche im Vorhinein kein weiteres untergekommen. Es ist sicher nicht das klassische Backpackers; welches vor cooler Atmosphäre sprüht und wo man am liebsten gar nicht mehr weg möchte. Viel mehr ist es diese Art Unterkunft, wo man froh ist, dass sie existiert (weil die einzige ihrer Art in Fort-de-France), wo es sich gut übernachten lässt, wo es aber nicht mehr als 1 Nacht braucht.
Das Packit Guesthouse ist eine recht alte Unterkunft und hat sicher schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel, was man an nahezu jeder Stelle sieht. Sicher ist es einer dieser Betriebe, der bis zum Auseinanderfallen bewirtschaftet wird. Dennoch ist das Hostel soweit sauber und es wird, soweit möglich, gepflegt – nur eben nicht renoviert, sodass alles einen sehr abgenutzten Eindruck macht.
Ein kontinentales Frühstück mit frischem Baguette, Marmelade, etwas Käse, Butter, Kaffee und Tee war sogar inklusive, was im teuren Martinique schon einen Mehrwert darstellt.
Der Schlaf war sehr angenehm, auch wenn die Doppelstockbetten extrem klein und vor allem flach waren.
Ich wählte das Packit Guesthouse in Fort-de-France auch deswegen aus, weil es nur rund 3 Kilometer von der Fährstation entfernt ist. Für mich ist dies eigentlich Laufdistanz, doch die schöne Laufstrecke sind mehr als 4 Kilometer nahe dem Meer entlang – mitten durch die anliegenden und nicht gerade luxuriösesten Stadtviertel von Fort-de-France empfand ich dies nicht unbedingt als so dermaßen angenehm. Aus diesem Grund war ich über den freundlicherweise vom Eigentümer angebotenen Transfer zum Hafen sehr froh.
Das Internet funktionierte übrigens tadellos und es gab warmes Wasser. Ein Bett im Hostel kostete ungefähr 25 €.

Fazit: Gutes Hostel in Fort-de-France für 1 Nacht, für mehr aber auch nicht
Preis prüfen bei: booking.com (~)

Authentisches Landhaus im Norden von Martinique (in Morne Rouge)

Für die größte Zeit meines Aufenthalts in Martinique buchte ich mir eines der oben erwähnten AirBnBs, welches mich rund 30 € Euro pro Nacht kostete. Ich wählte es vor allem, weil ich ländlich wohnen und soviel wie möglich von der französischen Sprache umgeben sein wollte. Dies klappte soweit auch, denn Morne Rouge ist absolut nicht touristisch geprägt und ein verschlafener Ort im Norden von Martinique. Die Unterkunft war extrem geräumig, sehr sauber und wirklich großzügig, wobei ich wohl in den Genuss eines Upgrades vom gebuchten Zimmer auf eine gesamte Wohnung kam. Dank der kühleren Temperaturen bei Nacht war auch der Schlaf extrem angenehm. Lediglich das Internet brachte mich manchmal zum Verzweifeln, da das Signal extrem schwach war.
Allerdings kam hier beim „sejour authentique à l’ombre de la montagne“ genau das zum Tragen, was ich oben und in vielen anderen Artikeln bereits erwähnte. Man kommt nicht zwangsweise in Kontakt mit den Einheimischen. Reden konnte ich mit der Eigentümerin nur, als ich zufällig an Ihrer Bäckerei vorbeikam, ansonsten schien sie sichtlich desinteressiert an meinem Aufenthalt zu sein, sodass ich zumindest hier nicht wie erhofft die Möglichkeit hatte, ein bisschen mein französisch zu üben.
Insgesamt war es dennoch ein hübsches AirBnB, was ich gerne so weiter empfehlen kann – vor allem auch die Lage mit entferntem Meerblick sowie direkter Sicht auf den Mount Pelee.

Fazit: Nettes AirBnB im sehr ruhigen Morne Rouge
Buchbar über: AirBnb (nicht vergessen, Guthaben zu sichern (~))

Mein AirBnB in Morne Rouge im Norden von Martinique

About Chris

Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Nachdem ich 3 Jahre im Paradies der Karibik (Insel Grenada) gelebt habe, bin ich mit dem Rucksack um die Welt gereist. Mittlerweile habe ich mehr als 60 Länder besucht, das Reisefieber ist aber immer noch nicht gestillt. Seit Juli 2015 wohne ich nun - die Karibik hat es mir sehr angetan - in der Dominikanischen Republik und werde neben der Arbeit das Land abseits von All-Inclusive und Hotelkomplex erkunden. Für Fragen und Feedback freue ich mich über jeden Kommentar. Mehr erfahrt Ihr auf der "Über Mich"-Seite. Meine Top-Empfehlungen für Eure Reisen: 1. überall auf der Welt kostenlos Geld abheben >>> 2. immer die richtige Auslands-Krankenversicherung parat >>> 3. nie wieder etwas vergessen: die Packliste mit Insider-Tipps


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