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Nicaragua wartet …

Posted by on 21. Mai 2013

Der Countdown läuft … in wenigen Tagen geht es für mich zum ersten Mal nach Mittelamerika, genauer gesagt nach Panama, Nicaragua und Costa Rica. Während Panama und Costa Rica gewissermaßen nur eine Durchreisestation darstellen, habe ich in Nicaragua 5 Tage zur Verfügung – 5 Tage die gut geplant und genutzt sein wollen. Nachdem am Anfang die Vorbereitungen etwas schleppend liefen, sind nun die meisten Hotels gebucht und der Reiseplan im Groben fix.

Den Ursprung der ganzen Reise, zumindest aus flugtechnischer Sicht, hatte ich ja bereits im Artikel „vom Newsletter zum Panamakanal beschrieben“. Dank Lufthansa-Meilen geht es zunächst von Grenada bzw. Trinidad nach Panama und 23 Stunden später weiter nach Nicaragua.

Nicaragua an sich hatte mich ja vor der Buchung vor allem aufgrund der Kombination aus kolonialen Städten und unberührter Natur fasziniert, weswegen zum Beispiel die Entscheidung auch gegen Costa Rica fiel, was zumindest von der städtetechnischen Sicht scheinbar nicht ganz mithalten kann.
Aus diesem Grund beschränkt sich auch meine Grobplanung auf diese beiden Teilaspekte Nicaraguas: reichliche zwei Tage werde ich in Leon und Granada verbringen, die zum Teil sogar als die schönsten Städte Lateinamerikas im Internet genannt werden. Die zweite Hälfte meines Aufenthalts führt mich dann auf die Insel Ometepe im Nicaragua-See, bei der die Natur im Vordergrund stehen wird.

Im Land fortbewegen werde ich mich mit öffentlichen Bussen. Dies ist sehr günstig und vor allem Backpacker geeignet. :-) Um mich zumindest mit den Basics verständigen zu können, habe ich in den letzten Wochen auch ein paar Worte Spanisch gelernt – ich bin sehr gespannt, ob sie mir dann im Land weiterhelfen werden oder ob ich doch automatisch versuchen werde, irgendwie aus meinem Gegenüber die letzten Brocken Englisch herauszukitzeln. Dass ich großartige Konversationen oder Ansagen im lateinamerikanischen Dialekt auf Spanisch verstehen werde, darauf setze ich mal nicht allzu viel.

Nach Deutschland zurück geht es dann ab Costa Rica. Lange Zeit wollte ich eigentlich per Bus von Nicaragua in das grüne Nachbarland reisen, doch irgendwie war mir die Buchung zu kompliziert (nur vor Ort in Managua möglich oder gegen horrende Aufpreise über Agenturen), die Verbindung zu unsicher (ich hätte unterwegs einsteigen wollen – hält der Bus oder hält er nicht?) und der Grenzübergang zu stressig (in der Regel soll es sich hier um 2-3 Stunden Ein- und Ausreiseprozedur handeln). Zudem hätte ich dann noch entweder nachts oder am ganz frühen Morgen von San Jose nach Alajeula gemusst, wo sich der internationale Flughafen von San Jose befindet. Fast hätte ich dennoch den Bus mangels Alternativen gebucht, denn Flugtickets von Managua nach San Jose gab es lediglich zu ungünstigen Zeiten (früh am Morgen mit Nature Air, was eine zusätzliche Übernachtung in Managua bedeutet hätte) oder zu horrenden Preisen (ab 380 US$ aufwärts mit Copa Airlines oder Taca/Lacsa). Dank eines kleinen Tricks, über den ich hier noch separat berichten werde, bin ich dann aber doch noch zu meinem Wunschflug am Abend von Managua nach San Jose gekommen, der mich „nur“ 200 US$ kostet. Immer noch teuer, aber irgendwie innerhalb meiner in der Karibik aufgrund generell hoher Flugpreise stark angestiegenen Schmerzgrenze.

Anschließend geht es dann mit Condor zurück nach Deutschland zum Heimatbesuch, worauf ich mich schon riesig freue. Auf Condor bin ich nur insofern gespannt, ob sich das Niveau, vor allem im Sinne der Gastronomie, ein wenig gehoben hat – bei meinem letzten Flug hatte Condor diesbezüglich doch ziemlich den Vogel abgeschossen.

In diesem Sinne bin ich gespannt, was mich in den drei Ländern Mittelamerikas (vor allem natürlich Nicaragua) erwartet, freue mich auf ein ganz neues Abenteuer und viele Erlebnisse, von denen ich dann natürlich auch hier berichten werde.
Unterdessen bin ich übrigens noch etwas in Verzug mit meinen Reiseberichten meines letzten Trips nach St. Martin und Saba, aber auch diese kommen in den nächsten Tagen.

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