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Packliste Weltreise mit persönlichen Empfehlungen und Insider-Infos

Es geistern doch so einige Packlisten im Internet herum. Während viele nur einen möglichen und persönlichen Rucksack-Inhalt auflisten, erfahrt Ihr hier bei mir, welche Dinge in Eurem Rucksack auf Eurer Weltreise besonders wichtig sein können und warum ich einige Sachen gleich zu Hause ließ. Zudem erhaltet Ihr exklusive Insider-Infos, warum sich einige Dinge als besonders hilfreich gestalteten und welche Utensilien ich im Prinzip relativ ungenutzt seit Monaten mit mir herum trage (was zum Glück die wenigsten sind). Für einen besseren Überblick gebe ich Euch auch zu einigen Sachen die Links zu Online-Shops bzw. Amazon mit an – so könnt Ihr Euch diese direkt anschauen und ggf. für Euren Rucksack direkt kaufen.

Veröffentlicht: Mai 2015

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Vorwort

Exklusive meiner kleinen Europa-Tour, die ich von zu Hause aus unternahm (u.a. Bosnien, Albanien, England und Österreich), war ich rund 10 Monate auf Weltreise. Ich bereiste überwiegend warme Gegenden und legte den Fokus auf tropische Regionen, wenngleich ich auch in den kalten Anden einige hohe Gipfel bestieg. Je nachdem, welche Reiseroute und besondere Aktivitäten Ihr geplant habt, müsst Ihr noch zusätzliche Sachen einpacken, z.B. Camping-Ausrüstung, Bergsteige-Equipment oder Utensilien für Euren Lieblingssport.

Im Folgenden findet Ihr nun meine kompletten Utensilien, mit denen ich sehr glücklich und zufrieden die Welt bereiste – von A wie Adapter bis Z wie Zelt. Einige Dinge waren nur temporär in meinem Rucksack dabei. Warum und wann habe ich Euch dann zur besseren Information direkt am Beispiel erklärt. Dinge, die ich zwar dabei hatte, die aber nicht wirklich notwendig sind, habe ich kursiv markiert.

Ausführliche Packliste für eine Weltreise

Rucksack

Der wohl wichtigste Bestandteil Euren kompletten Ausrüstung, schließlich müsst Ihr mit Eurem Rucksack die komplette Reise bestreiten. Nichts ist schlimmer als ein schlecht sitzender, zu kleiner oder zu großer Rucksack. Anprobieren ist daher wichtig, doch meiner Meinung nach merkt Ihr erst nach einigen Wochen voller Beladung, wie gut Euer Rucksack zu Euch passt. Ich war mit meiner Wahl vollends zufrieden und kann Euch meine beiden Deuters wärmstens weiterempfehlen.

> Deuter Aircontact 55+10 (hier ansehen)
> Deuter Giga 30 (hier ansehen)

Zu meinem Deuter Giga sei gesagt, dass ich mir diesen nicht extra für die Weltreise zulegte, sondern bereits besaß. Alternativ hätte ich wahrscheinlich einen günstigeren und kleineren Rucksack als Daypack gekauft, wobei ich letztendlich sehr glücklich mit dem Deuter Giga bin. Ich kann alle wertvollen Sachen (im Wesentlichen Laptop, Pass und Portmonaie) sowie ausreichend Snacks und Getränke darin verstauen und ihn auch einmal als Rucksack für mehrtägige Exkursionen nutzen, wobei ich den großen Aircontact dann im Hostel lasse.

Generell steht die Frage, ob man mit einem oder zwei Rucksäcken reisen sollte. Ich bin großer Verfechter der Zwei-Rucksack-Variante, da ich somit alle Wertsachen im Blick habe und auch problemlos Metro fahren oder mit ganzem Gepäck in große Menschenmengen gehen kann, ohne ständig ein Auge am Rücken haben zu müssen. Auch für häufiges Busfahren sind zwei Rucksäcke bestens geeignet, da Ihr so den großen Backpack als Gepäck aufgeben könnt und den Kleinen direkt mit an den Platz nehmt. Solltet Ihr aber viel trampen, laufen oder mit gesamten Gepäck wandern, ist eine Packform mit einem Rucksack deutlich geeigneter.

Mein Deuter-Backpack während meiner Rucksack-Weltreise

Klamotten

Ich habe mich dafür entschieden, Kleidung in einer solchen Anzahl mitzunehmen, dass ich 2 Wochen ohne Waschen auskomme. Viele Reisende, die ich traf, sind nur mit einem „Kleidungssatz“ für 7 bis 9 Tage unterwegs. Dies wäre mir persönlich aber zu viel Waschaufwand. Ich bin froh, im Endeffekt nur aller 14 oder sogar 16/17 Tage den Weg zu einer Wäscherei oder Waschmaschine suchen zu müssen.

>> 14x Socken
>> 14x Unterwäsche
>> T-Shirts (Anzahl variiert)
>> 1x Schlaf-Shirt
>> 1x Sportshirt (für Volleyball, Laufen, Fußball, Trekking etc.; als Sporthose tun es dann die Badeshorts)
>> 1x kurze Hose
>> 1x lange Hose (in meinem Falle eine Jeans, die klassische Outdoor-Hose ist auch praktisch)
>> 2x Badeshorts
>> 1x Strickjacke
>> 1x Regen-/Wetterjacke
>> 1x Hemd – relativ chic für besondere Anlässe; bisher genau einmal genutzt, hätte ich also getrost zu Hause lassen können
>> 1x dicke Socken – sehr empfehlenswert, habe ich sogar in Südostasien desöfteren gebraucht, u.a. am Mount Rinjani, am kalten Inle Lake oder im gebirgigen Laos
>> 1x Sarong (hier ansehen) – sehr praktisch, multifunktional als Kopftuch, Halstuch, Sarong für Tempelsuche oder Sitz-/Liegefläche

Mit dieser Ausrüstung bin ich ziemlich gut durch das warme Südostasien, Sri Lanka und Georgien gekommen, auch wenn es zwischendurch mal etwas frischer wurde. Wer jedoch in kältere Regionen reist, sollte sich ein paar dickere Klamotten einpacken. Dies habe ich schließlich vor meinem Trip in die Anden getan (gerade in Städten und Orten über 3.000 Meter wird es doch empfindlich kalt (u.a. Colca Canyon, La Paz), ganz zu schweigen von den Bergketten und Gipfeln über 4.000 Meter wie zum Beispiel Salkantay oder Huayna Potosi´) und mein Repertoire durch folgende Utensilien ergänzt:

>> Soft-Shell Jacke (hier ansehen)
>> Winterjacke (hier ansehen) – habe ich gegen die Regenjacke getauscht, zwei Outdoor-Jacken mitzuschleppen erachte ich für nicht sinnvoll
>> lange Unterhose (hier ansehen)
>> Outdoor-Hose (hier ansehen) – besonders zum Wandern sehr geeignet, vor allem wenn es kalt UND nass wird (Südostasien hat i.d.R. wenn dann nur nass zu bieten)
>> Funktions-T-Shirt (hier ansehen) – ebenfalls für das hochalpine Wandern in den Anden sehr empfehlenswert

Schuhe

Während meiner gesamten Weltreise bin ich mit folgendem Trio sehr zufrieden gereist, wobei natürlich immer nur zwei Paar davon in meinem Rucksack sind:

>> Outdoor-/Wanderschuhe – zum Wandern, Trekken oder für unwegsames Gelände
>> Sport-/Lauf-/Allroundschuhe – zum Laufen, Sport machen oder anderweitigen aktiven Fortbewegen
>> Flipflops / Badelatschen

Technik/Elektronik

Jeder soll mit den Utensilien reisen, die er für eine Langzeitreise benötigt. Doch wenn ich bei einigen Packlisten die Auflistung an Elektronik sehe, wird mir fast schlecht. Kein Wunder, wenn zum Teil solch eine Paranoia über gestohlenes Gepäck entsteht, wenn in den Rucksäcken mal schnell Wertsachen im Wert von 3.000 Euro schlummern. Während ich einsehe, dass ein Smartphone vor allem für die Navigation sehr nützlich sein kann oder ein Kindle die Zeit im Bus viel schnell vergehen lässt, solltet Ihr dennoch versuchen, die Zahl der elektronischen Geräte so gering wie möglich zu halten. Stellt Euch einfach den Unterschied Eurer Außenwirkung vor, wenn Ihr im Local Bus Euren ipod, Kindle und neuestes MacBook herausholt im Vergleich zur Situation, wenn Ihr lediglich auf Eurem alten Laptop herumtippt. Findet also einfach ein gutes Mittelmaß, wenn es um die technische Ausrüstung geht und behaltet im Kopf, dass das Reisen an sich bereits ausreichend Entertainment bietet und Euch ausgiebig unterhalten wird. Mit folgendem habe ich meine Weltreise bestritten.

>> Laptop Samsung R530 – garantiert kein Reise-Laptop und eigentlich viel zu schwer, aber mein altes seit 4 Jahren funktionsfähiges Notebook war mir lieber als ein teures und nagelneues Macbook oder ähnliches. Diese Option erleichtert das Reisegewissen allgemein, denn der materielle Wert ist gleich Null und im Diebstahlsfalle kostet mich dies lediglich Zeit und das eventuelle Wiederherstellen der verlorenen Dateien. Aber, ich gebe zu, für die nächste Langzeitreise würde ich mir ein deutlich leichteres Notebook oder ähnliches zulegen, denn manchmal nervt das Gewicht am Bauch schon enorm.
>> Digitalkamera Panasonic-Lumix DMC-FS40 bis Januar `15, anschließend Fujifilm Finepix JX (Kamera 1 hier ansehen und Kamera 2 hier ansehen) – auch hier ist bei mir weniger mehr. Eine kleine, praktische, günstige und gute Digitalkamera, wobei ich verstehen kann, dass ambitionierte Fotografen hier deutlich bessere und teurere Ausrüstung mitnehmen. Die Fujifilm (gekauft in den USA) wurde notwendig, da meine Panasonic leider beim Skifahren in Jackson Hole Bekanntschaft mit einer Eisplatte gemacht hat.
>> Handy, Nokia 2310 (hier ansehen) – ok, ich oute mich als Nostalgiker. Ich bin ein Fan von Handys, die lediglich zum Telefonieren oder SMS schreiben geeignet sind, auch wenn dieses zum Beispiel in Südamerika oder den USA überhaupt nicht funktioniert. Verlustängste sind hiermit ebenfalls Fehlanzeige. Die wichtigste Funktion meines Handys ist ohnehin der Wecker.
>> Stirnlampe (hier ansehen) – eines der wichtigsten Utensilien in meinem Rucksack, denn die Stirnlampe habe ich so oft gebraucht für Wanderungen, Unterkünfte ohne Bettlampe oder einfach in Städten und Ländern, in denen Straßenbeleuchtung ein Fremdwort ist
>> Ladekabel für alle oben genannten Utensilien
>> (Multi-)Adapter für verschiedene Länder (hier ansehen) – für die vielen (Steckdosen-)Varianten in den von mir besuchten Ländern fahre ich mit dem verlinkten Artikel sehr gut
>> USB-Stick – klein und handlich, aber nicht wirklich notwendig
>> Verteilerdose – manchmal enorm praktisch, aber insgesamt doch selten benutzt

Hygiene-Artikel

Die einzige Entscheidung, die Ihr hier treffen müsst, ist die der Packungsgrößen. Ich hatte meistens Normalgrößen am Start und habe diese tief unten im Rucksack verstaut, während ich zum täglichen Gebrauch die Reisegrößen bis maximal 100 Milliliter genutzt habe. Damit kommt Ihr nicht nur durch alle Flughafen-Kontrollen, sondern habt auch schnellen Zugriff auf Eure Hygiene-Artikel. Waren die Reisegrößen aufgebraucht, habe ich einfach aus den größeren Packungen nachgefüllt. Vorteil dieser Variante: Ihr müsst nicht so oft Duschgel, Shampoo und Co. nachkaufen. Nachteil: Ihr schleppt ein paar hundert Gramm mehr mit durch die Gegend.

>> Zahnbürste
>> Zahnpasta
>> Duschgel
>> Shampoo
>> Rasierer
>> Rasierschaum – habe ich nach einigen Monaten aus dem Rucksack verbannt, Duschgel tut es auch
>> Haargel
>> Deo
>> Sonnenmilch – wenn es bei Euch direkt in sonnige Regionen geht, nehmt direkt 2 große Flaschen mit. Sonnenmilch ist in ziemlich vielen Ländern der Welt mindest doppelt oder dreifach so teuer als in Deutschland
>> Body-Lotion / After-Sun
>> Mückenschutzmittel (hier ansehen) – achtet auf entsprechenden DEET-Anteil. Ich habe in mehreren Ländern mit dem verlinkten Anti-Brumm sehr gute Erfahrungen gemacht. Mückenschutzmittel in den Urlaubsländern ist in der Regel günstiger, aber auch weniger effektiv
>> Handdesinfektionsmittel (hier ansehen) – ebenfalls eines meiner wichtigen Utensilien und immer im Daypack drin. Habe ich vor meiner Weltreise nie benutzt, aber bei der häufigen Anzahl an Do-It-Yourself-Essen oder Mahlzeiten (wie z.B. in Indonesien oder Sri Lanka), die gleich ganz mit der Hand gegessen werden, gibt es ein deutlich besseres und sauberes Gefühl beim Essen
>> Toilettenpapier – und noch einmal ganz wichtig; Ihr werdet in Asien oder Südamerika so viele Toiletten finden, die keines besitzen. In ganz abgelegenen Gegenden ist es auch bestens für die gut tuende Notdurft im Busch geeignet.

Reiseapotheke

Ich bin in der Regel ein sehr gesunder Mensch, sodass Ihr Euch an meiner Reiseapotheke nicht unbedingt ein Beispiel nehmen solltet, denn diese ist nahezu nicht existent.

>> Pflaster
>> Tape
>> Desinfektionspflaster
>> Malaria-Tabletten (Stand-By-Prophylaxe)

Jepp, das wars! Zwar hat es mich während meiner Weltreise dann doch zwei- bis dreimal erwischt, doch da war nichts dabei, wo mir eine umfangreichere Reiseapotheke hätte helfen können. Viele Reisende schwören aber noch auf die folgenden Medikamente oder Hilfsmittelchen:

>> (Kopf-)Schmerztabletten
>> Paracetamol
>> Kohletabletten
>> Antibiotika
>> Fenistil-Gel
>> Immodium akut

Reisedokumente

>> Reisepass – achtet auf ausreichende Gültigkeit, mindestens 6 Monate über Euer geplantes Reiseende hinaus
>> Reisepass-Kopie – bewahrt diese separat vom Reisepass auf
>> Führerschein und falls vorhanden internationaler Führerschein
>> Impfausweis, ggf. mit Gelbfieber-Impfnachweis
>> Versicherungsnachweis über eine Auslandskrankenversicherung
>> Reservegeld – wer wie ich nur mit Kreditkarte reist, sollte für den Notfall eine kleine Geldreserve (bei mir ca. 100 US$) separat von den Kreditkarten aufbewahren
>> Kreditkarten – ich empfehle Euch 2 getrennt voneinander aufzubewahrende Kreditkarten. Ich reise mit der DKB Kreditkarte sowie der Cortal Consors Visa Card.
>> Falls vorhanden internationaler Studentenausweis und Tauchausweis

Goldener Tipp: Scannt alle wichtigen Dokumente ein, sodass Ihr im Verlustfalle schnellen Zugriff auf Kopien habt.

Reisepass - eines der wichtigsten Reiseutensilien

Sonstiges

>> Reisehandtuch (hier ansehen) – leicht, praktisch, oft genutzt. Ein schnell trocknendes Reisehandtuch ist in vielen Gästehäusern und Hostels außerhalb von Europa Gold wert. Auch zum schnellen Sprung ins Meer zwischendurch sehr praktisch.
>> Schlafsack-Inlay (hier ansehen) – ebenfalls ein ganz heißer Tipp von mir für Euren Rucksack. Während ein dicker Schlafsack nur für echte Outdoor-Enthusiasten und Camper notwendig ist, nutzte ich mein Schlafsack-Inlay mindestens jede dritte Nacht, wenn nicht sogar jede Zweite – entweder, weil es gar keine Bettdecke erst gab, diese nur wenig einladend aussah oder das Material der Decke nicht wirklich dem entsprach, was ich auf meiner Haut spüren möchte. Es ist ebenfalls sehr praktisch, wenn Ihr Euch mit spontanen Reisepartnern zur Kostenersparnis ein Doppelzimmer teilt (aber es im Bett nur eine Decke gibt) oder Ihr ungeplant irgendwo draußen oder bei Einheimischen schlaft. Unbedingtes Must-Have!
>> Schlafmatte – habe ich erst während meiner Reise (in Manila) gekauft und ist besonders praktisch für Notunterkünfte, Outdoor-Erlebnisse, Camping-Touren oder Couchsurfing. Schon eine 1-Meter-Matte reicht aus, um zumindest Euren Oberkörper auf harten Böden ein wenig zu polstern. Wiegt nichts und daher ein optimaler Reisebegleiter.
>> Zelt (hier ansehen) – hatte ich nur einen Monat zwischendurch mit dabei und habe ich ursprünglich gekauft, um zur Silvester-Hochsaison im Falle von ausgebuchten oder nur teuren verfügbaren Unterkünften eine Alternative zu haben. Zwar habe ich das Zelt letztendlich auf den Philippinen nicht gebraucht, doch in Hawaii bot es mir zwei tolle Nächte direkt am Strand und somit eine Alternative zu den teuren Gästehäusern der Insel. Das Zelt habe ich anschließend an einen anderen Reisenden weiterverkauft. Die Notwendigkeit hängt letztendlich von Euren Reisezielen sowie Eurem Reiseverhalten ab.
>> Taschenmesser (hier ansehen) – ein Muss für jeden Backpacker
>> Schere (richtige Schere und/oder Fingernagelschere)
>> Plastik-Beutel – Einkaufsbeutel sammele ich immer im Rucksack. Diese werden dann als Müllsack, wasserdichte Hülle, Schuhbeutel, Krimskrams-Sammelsorium oder Snack-Aufbewahrung wieder verwendet.
>> Münzsack – ein Beutel tut es auch, aber einen Mini-Ledersack hatte ich zu Hause noch übrig. Hier kommen alle Restwährungen der verschiedenen Länder hinein.
>> Brille / Kontaktlinsen
>> Ersatzbrille – wichtig, falls die Hauptbrille einmal kaputt geht (ein Optiker ist schließlich nicht immer gleich in der Nähe)
>> Sonnenbrille
>> Kondome
>> Stift
>> Notizbuch oder Zettelblock (das Notizbuch habe ich nach einigen Monaten des Nichtbenutzens aus meinem Rucksack verbannt, aber zumindest ein kleiner Zettelblock sollte im Daypack parat sein)
>> Zahlen-Vorhängeschloss (hier ansehen) – sehr wichtig für Hostels mit Schlafräumen, in denen es zwar meistens Schließfächer gibt, aber keine Schlösser. Ich empfehle unbedingt ein Zahlenschloss, sonst muss man auch noch auf den Schlüssel Acht geben. Und an alle Sicherheits-Junkies: sollte jemand Euer Schloss knacken wollen, wird er dies bei einem Zahlenschloss genau so tun können wie bei einem Schloss mit Schlüssel.
>> Nackenkissen (hier ansehen)
>> Snacks – sind bei mir immer im Rucksack für eventuelle Mahlzeitenausfälle, weil man irgendwo strandet, alle Restaurants zu teuer sind oder die Busfahrt zu lange dauert. Dauerbrenner bei mir sind Brot, Bananen, Möhren, Äpfel und vor allem Kekse
>> Wasser
>> Leere Wasserflasche – Tut Eurer Umwelt und Eurem Reisebudget den Gefallen und kauft nicht jedes Mal neue Wasserflaschen. Oft gibt es Gelegenheiten zum Auffüllen, zum Beispiel im Hostel (vor allem in Myanmar, Laos und den Philippinen sehr verbreitet), in der Natur (vor allem beim Trekking sehr praktisch) oder mit Wasserreinigungstabletten
>> Wasserreinigungstabletten (hier ansehen) – bei mir erst seit dem Salkantay Trek in Peru im Reisegepäck, sind aber für mich die absolute Neuentdeckung und ein echter Geheimtipp. Die kleinen Pillen kosten kaum etwas, schonen aber vor allem in abgelegenen und tropischen Gegenden bei Wasserpreisen von mehr als 1 Euro pro Flasche das Reisebudget enorm.
>> Volleyball – ja, ich hatte tatsächlich einen Volleyball im Rucksack. Platz war ohnehin und wiegen tut er auch nichts. Da es aber dennoch mehr als schwierig war, semi-professionelle Spieler für eine Partie zu finden und ich daher den Ball kaum benutzte, habe ich diesen nach 4 Monaten wieder zurück nach Deutschland gegeben. Muss also nicht in den Rucksack.
>> Terraband – auch hier war der Sportgedanke bei mir vorhanden, doch letztendlich hatte ich kaum Zeit dafür, war zu faul oder betätigte mich anderweitig körperlich aktiv. Lasst das Terraband also zu Hause. Auch als Wäscheleine habe ich es nie benutzt.
>> Ohne-Wörterbuch – war mal ein Geschenk und ist eine durchaus praktische Idee: ein Buch zum Zeigen für viele alltägliche Situationen. Problem: sollte man sich tatsächlich mal gar nicht mit Füßen, Händen oder Sprache verständigen können, hat man das Büchlein sicher gerade nicht griffbereit. Theorie also top, Praxis flop – nie gebraucht und daher bitte zu Hause lassen.

Mit dieser Packliste könnt Ihr bestens vorbereitet in Eure Weltreise starten.

Übrigens, es gibt noch viele weitere Utensilien, die man auf Reisen benötigen kann. Gerade wenn Ihr ins Outdoor-Geschäft geht, gibt es noch so viele „tolle“ Dinge, die man (angeblich) gebrauchen kann. Bevor Ihr aber der Versuchung erliegt und Pacsafe, Gürteltasche, Ziplock-Beutel, Regenschirm oder Moskitonetz kauft und mitnehmt, überlegt Euch, wie oft Ihr diese und andere Dinge benötigt und ob Ihr diese wirklich mitschleppen wollt. Alles, bei dem das Nutzen-Gewichts-(Kosten-)Verhältnis nicht stimmt, fliegt am besten gleich aus Eurem Rucksack heraus.

Habt Ihr noch Anmerkungen oder fehlt etwas? Dann schreibt es in die Kommentare und ich werde die Packliste ggf. ergänzen.

„(hier ansehen)“ im Artikel – kennzeichnet lediglich, dass Euch der (Affiliate-)Link auf eine von My Travelworld externe Seite (in diesem Artikel in der Regel zu Amazon) führt. Alle nicht derartig markierten Verweise leiten Euch zu weiteren Reiseberichten oder Info-Texten hier bei My Travelworld.

About Chris

Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Nachdem ich 3 Jahre im Paradies der Karibik (Insel Grenada) gelebt habe, bin ich mit dem Rucksack um die Welt gereist. Mittlerweile habe ich mehr als 60 Länder besucht, das Reisefieber ist aber immer noch nicht gestillt. Seit Juli 2015 wohne ich nun - die Karibik hat es mir sehr angetan - in der Dominikanischen Republik und werde neben der Arbeit das Land abseits von All-Inclusive und Hotelkomplex erkunden. Für Fragen und Feedback freue ich mich über jeden Kommentar. Mehr erfahrt Ihr auf der "Über Mich"-Seite. Meine Top-Empfehlungen für Eure Reisen: 1. überall auf der Welt kostenlos Geld abheben >>> 2. immer die richtige Auslands-Krankenversicherung parat >>> 3. nie wieder etwas vergessen: die Packliste mit Insider-Tipps


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