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Karibik

Die Karibik – Traum eines jeden Reisenden. Türkisblaues Meer, endlose Strände, lässige Beach Bars – wer möchte nicht dorthin? Als größter deutschsprachiger Reiseblog für die Karibik gebe ich Euch hier einen Überblick, welche Inseln Ihr besuchen müsst, wo es die schönsten Strände gibt und welche Geheimtipps Ihr auf keinen Fall verpassen dürft. Mit über 20 besuchten Inseln (u.a. Antigua, Barbados Trinidad und Tobago, St. Lucia, San Juan, Curacao) sowie mehr als 5 Jahren Wohnsitz in der Karibik (Grenada und Dominikanische Republik) kann ich Euch helfen, Euren Traum vom Karibik-Urlaub zu realisieren. Dazu gibt es nicht nur Infos auf dieser Seite, sondern auch viele weiterführende Reiseberichte, Hotelbewertungen, Tipps und Best-of-Artikel. Insgesamt gibt es auf meinem Reiseblog My Travelworld bereits über 175 Blogposts zur Karibik. Kommt also mit in diese tolle Welt und lasst Euch schon einmal die virtuelle Sonne auf den Bauch scheinen.

Karibik-Übersicht

  1. Die Karibik – ein Überblick
  2. Anreise in die Karibik
  3. Fährverbindungen innerhalb der Karibik
  4. Flugverbindungen innerhalb der Karibik
  5. Badeurlaub in der Karibik
  6. Rundreise in der Karibik
  7. Inselhüpfen in der Karibik
  8. Backpacking in der Karibik
  9. Tipps, Hinweise und weiterführende Infos

Die Karibik – ein Überblick

Neben der Südsee ist die Karibik wohl der Traum eines jeden Urlaubers. Wie eingangs schon angedeutet, warten hier Postkartenmotive, einsame Strände und leckere Cocktails ohne Ende. Als Karibik-Experte mit mehr als 5 Lebensjahren in der Karibik und über 20 besuchten Inseln kann ich Euch sagen: dieses Bild trifft absolut zu.

Sonnenuntergang am Grand Anse Beach

Doch was ist die Karibik überhaupt? An offiziellen Definitionen möchte ich mich gar nicht so sehr orientieren, denn da scheiden sich zum Beispiel die Geister, ob nun die Ostküste Mittelamerikas dazu gehört, zu welcher Region man die 3 Guyanas zählt (Suriname, Guyana und Französisch-Guyana) und ob man sich eher an geografischen oder kulturellen Gesichtspunkten orientiert?

An diesen Grenzfällen möchte ich mich nicht allzu sehr aufhalten. Im Rahmen der Karibik soll es hier einzig und alleine um die Karibischen Inseln gehen, die sich mitten im Karibischen Meer zwischen Nord- und Südamerika befinden – und davon gibt es einige, um die 7000 an der Zahl. Die Inseln an der Ostküste von Mittelamerika lasse ich zunächst aus, da ich hierüber noch keine eigenen Erfahrungen sammeln konnte.

Wer sich ausführlich mit der Karibik beschäftigt, kommt an einigen geografischen Begriffen aber genauso wenig vorbei wie an blütenweißen Strände. Diese Gruppierungen möchte ich hier kurz aufführen:

Die Karibik mit all ihren Inseln und Ländern

Die im deutschsprachigen Raum bekannteste Unterteilung ist wohl jene zwischen Große und Kleine Antillen.

Große Antillen: Zusammenfassung der nördlichen Karibik, bestehend aus den „großen Inseln“ Kuba, Hispaniola (Haiti/Dominikanitsche Republik), Puerto Rico, Jamaika und den kleinen Cayman-Inseln
Kleine Antillen: Alle Inseln und Staaten der östlichen und südlichen Karibik (Virgin Islands, St. Maarten und umliegende Inseln, St. Kitts & Nevis, Antigua & Barbuda, Guadeloupe, Dominica, Martinique, St. Lucia, Barbados, St. Vincent und die Grenadinen, Grenada, Trinidad und Tobago, Aruba, Bonaire, Curacao + ggf. Isla Margarita)

Die Kleinen Antillen wiederum unterteilen sich in zwei Gruppen, die
Leeward Islands, die alle oben genannten Inseln von Puerto Rico bis Dominica umfassen sowie die
Windward Islands, die sich südlich davon befinden und von Martinique bis nach Trinidad un Tobago reichen. Seperat davon werden meistens noch die
ABC-Inseln betrachtet, die aus Aruba, Bonaire und Curacao bestehen.

Last but not least werden im Zusammenhang mit der Karibik auch die Westindischen Inseln oft erwähnt. Während der offizielle Begriff die komplette karibische Region umfasst, also auch die zu den Lucayischen Inseln zählenden Turks und Caicos sowie Bahamas in der Nord-Karibik, bezieht sich der heute genutzte Begriff der West Indies i.d.R. nur auf die ehemaligen britischen Kolonien, den so genannten
British West Indies: u.a. Grenada, Barbados, St. Lucia, Antigua & Barbuda, Trinidad un Tobago etc.
Darüber hinaus gibt es noch die (überwiegend historisch genutzten) Bezeichnungen der
French West Indies (Guadeloupe, Martinique, St. Martin)
Dutch West Indies (Aruba, Bonaire, Curacao, St. Maarten, Saba, St. Eustatius)
Danish West Indies (St. Thomas, St. John, St. Croix).

Anreise in die Karibik

Nun aber genug der Begrifflichkeiten, jetzt geht es ab in die Reiseplanung mit Tipps, Empfehlungen und Erfahrungen für Euren Urlaub in der Karibik.

Nahezu alle kleineren und größeren Inseln sind über internationale Transatlantikflüge erreichbar. Während die ehemaligen britischen Kolonien wie Antigua, Grenada oder St. Lucia vor allem Direktflüge aus England (British Airways, Virgin Atlantic) anbieten, sind Martinique und Guadeloupe sehr gut mit Frankreich (Air France, Air Caraibes) und die ABC-Inseln am besten mit den Niederlanden (KLM, Arkefly) angebunden. Für die Inseln der zweiten Reihe, zum Beispiel Puerto Rico, Barbados oder Tobago ist zudem Condor eine exzellente Alternative, die gesehen auf die gesamte Karibik mit ihren mehr als 10 Zielen mit Direktflügen die erste Adresse für die Anreise sind. Für die beiden großen Inseln der Karibik, Kuba und die Dominikanische Republik, gibt es nahezu unerschöpfliche Alternativen an Fluggesellschaften und -verbindungen.

Auch Verbindungen über die USA können eine Alternative sein, sollten aber aufgrund des Zeitaufwands nur bei ausreichend großer Ersparnis gebucht werden. Bei Verbindungen mit Air France via Paris oder British Airways via London sollte zudem beachtet werden, dass je nach Abflughafen und Flugziel der Flughafen in Paris (Charles-de-Gaulle > Orly) bzw. London (Heathrow > Gatwick) gewechselt werden muss.

Ein guter Preis für einen Hin- und Rückflug in die Karibik liegt bei rund 700-800 Euro. Die Dominikanische Republik ist meist etwas günstiger zu haben, genauso wie die anderen Inseln bei speziellen Promotionen der Airlines. Am günstigsten sind oft Tuifly Belgium (ehemals JetairFly), XL Airways France und zum Teil auch Eurowings.

Eine Condor-Maschine am Frankfurter Flughafen

Fährverbindungen innerhalb der Karibik

So einfach es ist, in die Karibik zu reisen, so schwierig ist es manchmal, sich in selbiger fortzubewegen. Ein durchgehendes Inselhüpfen von Nord nach Süd über alle Inseln „für nen 10er“ existiert leider nur in den kühnsten Träumen. Fährverbindungen gibt es nur zwischen einigen Inseln und innerkaribische Flüge sind sehr teuer.
Dennoch möchte ich Euch hier einen kleinen Überblick über die vorhandenen Flüge und Fähren in der Karibik geben.

Flug mit Liat von St. Vincent nach Trinidad mit Blick auf die Tobago Cays

Fangen wir einmal mit den Fähren an. Die meisten Fähren existieren zwischen Inselgruppen von 3-4 Inseln, dazwischen klafft dann immer ein Loch. Diese Gruppierungen sind in der Regel historisch oder kulturell bedingt. Die hilfreichsten und bekanntesten Fährverbindungen:

Bahamas: aufgrund der unzähligen Inseln gibt es in der Inselgruppe der Bahamas auch zahlreiche regulär verkehrende Fähren. Ebenso sind die Bahamas auch international per Fähre erreichbar und können eine Verbindung in die USA (Florida) ihr Eigen nennen.

Dominikanische Republik – Puerto Rico: zwischen diesen beiden Ländern besteht eine internationale Fährverbindung. Allerdings ist diese in der Regel nur unwesentlich günstiger als ein Flug, sodass sich die Überfahrt mit der derzeit dreimal wöchentlich verkehrenden Fähre von Santo Domingo nach San Juan kaum lohnt. Auf Puerto Rico selbst gibt es schließlich noch Inlandsfähren nach Vieques und Culebra.

Virgin Islands: die Virgin Islands sind wohl eines der besten Gebiete, um per Fähre ein Inselhüpfen anzugehen. Die meisten der Inseln, sowohl die britischen als auch die amerikanischen Jungferninseln, sind mehrmals täglich mit Schnellfähren untereinander verbunden.

St. Maarten und umliegende Inseln: St. Maarten ist Ausgangspunkt von Fähren zu gleich drei verschiedenen umliegenden Inseln: St. Barth, Anguilla und Saba. Allerdings sollte man gerade bei St. Barth und Saba auch die Flugpreise prüfen, die nicht unbedingt viel teurer sind und spektakuläre Flugerlebnisse bieten.

Guadeloupe – Dominica – Martinique – St. Lucia: Diese 4er-Kombi ist eine der spannendsten Kombinationen, um ein Inselhüpfen in der Karibik per Fähre zu realisieren. Die 4 Inseln sind mehr oder weniger alle gleich groß, bieten spannende Entdeckungen und haben alle einen unterschiedlichen Charakter. Von Guadeloupe aus kann man zudem auch die Ile des Saintes sowie Marie Galante per Fähre erreichen.

St. Vincent und die Grenadinen: Die einzigartige Inselkette der Grenadinen ist ebenfalls per Fähre miteinander verbunden. Von St. Vincent kann man mit verschiedenen Fähren die Inseln Mustique, Bequia, Canouan, Mayreau und Union Island miteinander kombinieren – alles kleine Karibik-Paradiese für sich.

Grenada: Auch Grenada kann eine Fährverbindung sein eigen nennen. Mit Osprey geht es von St. George’s auf das absolut idyllische Carriacou sowie in das abgelegene Petit Martinique. Die Inseln sind zudem auch ein idealer Ausgangspunkt für Touren in die Tobago Cays.

Trinidad und Tobago: Last but not least haben auch diese beiden Inseln eine gemeinsame Fährverbindung. Da der Flug zwischen den Inseln mit seinen rund 24 Verbindungen täglich jedoch staatlich subventioniert ist und nur 24 USD kostet, empfiehlt es sich auf jeden Fall diesem der Fähre vorzuziehen.

Die Osprey Ferry von Carriacou nach Petit Martinique

Natürlich gibt es auch noch weitere Fähren zu kleineren Inseln, die hier nicht erwähnt sind.

Flugverbindungen innerhalb der Karibik

Zwischen allen Inselgruppen, wo es keine Fähre gibt, hilft dann lediglich das Flugzeug weiter. Aufgrund der horrenden Steuern der einzelnen Inselstaaten sind diese sehr teuer. Ein durchschnittlicher One-Way Flug zwischen zwei Inseln in verschiedenen Staaten kostet in der Regel rund 50 bis 100 USD one-way + 50 bis 80 USD Steuern. Umsteigeverbindungen sind entsprechend teurer. Vor allem die Flughafen- und Ausreisesteuern machen die Tickets sehr teuer und damit ein Inselhüpfen in der Karibik via Flugzeug eine recht kostenintensive Angelegenheit.

Dennoch, manchmal führt an den Inselfliegern kein Weg vorbei. Natürlich gibt es nahezu unzählige kleine Fluggesellschaften in der Karibik. Aus diesem Grund möchte ich hier zumindest die wichtigsten für Eure Reiseplanung nennen:

Nordwestliche Karibik – Inter Caribbean Airways: wer in Turks & Caicos unterwegs ist, kommt an Inter Caribbean Airways kaum vorbei. Ursprünglich handelte es sich hier um den Nationalkarrier des kleinen britischen Übersee-Gebiets, doch mittlerweile hat die Airline ein attraktives Flugnetz zwischen den Virgin Islands, der Dominikanischen Republik, Jamaica, weiteren Inseln und natürlich Turks & Caicos.

Nördliche Karibik – Seaborne Airlines & Winair: Die beiden Fluggesellschaften sind definitiv die Platzhirsche in der Nördlichen Karibik. Während Seaborne Airlines vor allem von Puerto Rico aus die Virgin Islands sowie St. Maarten und alle umliegenden Inseln bedient, ist Winair von St. Maarten selbst aus aktiv und bedient viele Inseln zwischen Puerto Rico und Dominica.

Eine DHC-6-Twin Otter der Fluggesellschaft Winair

Französische Karibik – Air Caraibes und Air Antilles Express: Wer zwischen Guadeloupe, Martinique, Haiti und Französisch-Guyana unterwegs ist, kommt an Air Caribes und Air Antilles Express nicht vorbei. Beide haben ein ähnliches Streckennetz und verbinden die ehemaligen französischen Kolonien auch mit weiteren Inseln und Ländern.

Kleine Antillen – Liat: Auch wenn Liat aufgrund seiner Verspätungen oft „Leaving the Island at AnyTime“ genannt wird, ist diese Fluggesellschaft aus den gesamten Inseln der Kleinen Antillen zwischen St. Maarten und Trinidad und Tobago (mit Ausnahme von Guadeloupe und Martinique) nicht wegzudenken und das wichtigste Transportmittel innerhalb der Karibik. Ein Indiz dafür sind auch die sage und schreibe 56 Flüge, die ich mit Liat absolviert habe – einige davon könnt Ihr in den Flugberichten I, II, III und IV nachlesen.

Eine Maschine von Liat auf dem Melville Hall Airport in Dominica

Immerhin, die Flüge sind zwar teuer, bieten aber oft auch ein beeindruckendes Flugerlebnis. Zum Einen werden die meisten Flüge mit kleinen bis mittleren Propellermaschinen durchgeführt, die man so in Europa selten zu sehen bekommt. Der Flug von Grenada nach Carriacou zum Beispiel findet in einer 8-sitzigen Twin-Otter statt und zwischen St. Croix und St. Thomas in den Virgin Islands kann man mit einem Wasserflugzeug fliegen.

Das Wasserflugzeug von Seaborne Airlines im Seaport von St. Croix

Zum Anderen bieten sich gerade bei den innerkaribischen Flügen immer wieder spektakuläre Ausblicke. Da die kleinen Maschinen nicht so hoch fliegen und die Szenerie mit den vielen kleinen Inseln im türkisblauen Wasser mehr als fotogen ist, hat man bei den meisten Flügen kaum Zeit, mal ein paar Minuten nicht aus dem Fenster zu schauen. Einige solcher tollen Ausblick findet Ihr zum Beispiel in meinem Flugbericht Liat IV, bei dem ich nahezu die kompletten Kleinen Antillen überquerte.

Tolle Panoramarunde mit Liat über St. Kitts, hier im Bild die Half Moon Bay

Badeurlaub in der Karibik

Kommen wir doch einmal zu den verschiedenen Urlaubsformen in der Karibik. Die beliebteste Form ist sicher der klassische Strand- oder Badeurlaub. 10 Stunden fliegen, Transfer ins Hotel und anschließend 1 oder 2 Wochen gemütlich in der Sonne liegen, braun werden und tropische Cocktails trinken. Auch wenn dies absolut nichts für mich ist und ich mich schon nach 2 Tagen langweilen würde, kann ich es natürlich nachvollziehen, zumal die Karibik hierfür beste Voraussetzungen bietet.

Der wunderschöne Luquillo Beach im Nordosten von Puerto Rico

Oberflächlich gesehen könnte man sagen, dass es egal ist, auf welche Insel man fliegt, denn ob man sich nun an Strand A, B oder C auf die faule Haut legt, ist eigentlich das selbe, vor allem wenn man sich überwiegend im Hotel aufhält.
Nun, ein paar Differenzierungsmöglichkeiten gibt es dann doch. Wer auf ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis setzt, der dürfte sicher nur schwer an Kuba oder der Dominikanischen Republik vorbeikommen. Obwohl hier in den letzten Jahren der Qualitätstourismus stärker Einzug gehalten hat, gibt es für den preisbewussten Reisenden an diesen Ländern in der Karibik nach wie vor kein vorbeikommen.

Der Playa Punta Popy im Ortskern von Las Terrenas

Wem besonders einsame Strände wichtig sind, der hat die Qual der Wahl, denn in der Karibik wimmelt es davon. Wichtig ist, dass es dann möglichst wenige Resorts oder wenn dann nur kleinere Anlagen gibt. Hier würde ich einmal Antigua und St. Lucia in den Ring werfen, die beide zahlreiche Strände, aber eine überschaubare Anzahl an Hotels haben. Auch der Grand Anse Beach auf Grenada ist ein absoluter Traum und in der Regel überhaupt nicht frequentiert.

Die berühmte Telefonzelle in der Dickenson Bay in Antigua

Wer einfach nur an einem schönen Strand Karibik-Urlaub machen möchte, hat die Qual der Wahl, denn nahezu alle Inseln bieten unheimlich tolle Abschnitte. Einzig Dominica, Saba, Trinidad und St. Vincent sind für einen klassischen Badeurlaub nicht zu empfehlen, da es dort meist nur Kiesel-, Stein- oder Felsstrände gib.

Unser Besuch im Kalinago Barana Aute, dem Carib Indian Village von Dominica

Wer seinen Badeurlaub in der Karibik mit möglichst spannenden Ausflügen garnieren möchte und somit auch das Land kennenlernen will, dem kann ich insbesondere die Dominikanische Republik, die franözsischen Inseln Guadeloupe und Martinique, Grenada, Tobago (inkl. Trinidad als Ausflugsmöglichkeit) sowie sicherlich auch Kuba und Jamaica (beide habe ich bisher noch nicht besucht) empfehlen.

Die Parade of the Bands beim Spicemas während des Karneval in Grenada

Wer sich übrigens über Ausflüge, Touren und Exkursionen in der Karibik informieren möchte, kann einfach mal mein Archiv durchforsten.
Weitere Impressionen zu den Stränden der Karibik findet Ihr auch in meinen separat erschienenen Strand-Blogposts:
106 Strände der Kleinen Antillen
Die Top 10 der Strände auf Grenada
Die schönsten Strände auf Samaná

Fragt ihr mich nach den schönsten Stränden der Karibik würde ich spontan den Bottom Bay Beach sowie den benachbarten Cave Bay Beach auf Barbados nennen, den Grand Anse Beach auf Grenada, den Playa Las Canas auf Samaná in der Dominikanische Republik sowie den im selben Land befindlichen Strand an der Bahía de las Águilas und nicht zuletzt auch den Darkwood Beach auf Antigua.

Rundreise in der Karibik

Auch wenn für viele die Inseln der Großen und Kleinen Antillen untrennbar mit Stränden und Badeurlaub verbunden sind, so gibt es doch auch tolle Möglichkeiten für spannende Rundreisen in der Karibik. Als erstes sind hier natürlich die Dominikanischen Republik und Kuba zu nennen, aber auch Guadeloupe, Jamaica und Puerto Rico bieten tolle Möglichkeiten.

Off-Road-Tour durch die Cordillera Central in der Dominikanischen Republik

Wenn es um (Mietwagen-)Rundreisen in der Karibik geht, führt wohl kein Weg an der Dominikanischen Republik vorbei. Die Insel ist so vielfältig wie kein anderes Land in dieser Region und bietet mit Bergen von bis zu 3000 Metern, unzähligen Wasserfällen (inkl. dem höchsten Wasserfall der Karibik), tropischer Vegetation, historischen Altstädten, zahlreichen Tierarten (Flamingos, Krokodile etc.), unberührten Landschaften, Outdoor-Aktivitäten wie Rafting, Canyoning, Mountainbiking oder Gleitschirmfliegen sowie nahezu allen erdenklichen Wasser-Sportarten alles, was das Herz begehrt. Entsprechend vielfältig lässt sich eine Rundreise durch die Dominikanische Republik gestalten – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Einige Einblicke in meine bisherigen Rundreisen im Land bekommt Ihr in meinen Reiseberichten:
der Südwesten der Dominikanischen Republik
der Nordwesten der Dominikanischen Republik
das Zentralgebirge der Dominikanischen Republik
Eco-Tour durch die Cordillera Septentrional
die Halbinsel Samaná

Der pittoreske Salto El Limon auf der Samana-Halbinsel

Wer Unterstützung bei seiner Rundreise benötigt, kann mir gerne eine E-Mail schreiben oder unten einen Kommentar hinterlassen.

Auch Kuba ist natürlich dank seiner Größe und der interessanten Geschichte bestens für eine Rundreise geeignet. Leider kann ich Euch hier ebenso wenig eigene Erfahrungen liefern wie für Jamaica. Wer auf den Kleinen Antillen mit einem Mietwagen fahren möchte, sollte einen näheren Blick auf Guadeloupe werfen, welches für einen Kurz-Trip von 5 bis 7 Tagen optimale Voraussetzungen für eine Tour bietet.

Inselhüpfen in der Karibik

In Bezug auf Guadeloupe wären wir dann auch gleich bei der nächsten Reiseform: dem Inselhüpfen. Während nämlich Kuba und die Dominikanische Republik, aber auch Jamaica und Puerto Rico Ziele sind, die ausreichend Potential für einen zweiwöchigen Urlaub bieten, ist dies bei den zahlreichen Inseln der Kleinen Antillen eher nicht der Fall. Wer auf Inseln wie Antigua, Dominica, Barbados, Trinidad oder Grenada aktiv sein möchte, kann sich in der Regel in 4 bis 5 Tagen einen guten Überblick verschaffen.

Anflug mit Liat auf Antigua, dem Hub der Airlines

Spricht man über das Inselhüpfen, sollte man vor allem die eingangs genannten Flug- und Fährverbindungen im Kopf haben, denn kombiniert man die Inseln kreuz und quer, wird es schnell sehr teuer. Die folgenden Inseln oder Inselgruppen sind prädestiniert dafür, dass man sie sich in Kombination miteinander ansieht:

Bahamas: Zwar handelt es sich hierbei lediglich um ein Land, doch natürlich bieten die rund 30 bewohnten Inseln perfekte Voraussetzungen zum Inselhüpfen. Vor allem Traumstrände sind hier an der Tagesordnung.

Ocean Key auf den Bahamas aus der Vogelperspektive

Virgin Islands: Die Jungferninseln der USA und des Vereinigten Königreichs entsprechen wohl wie keine andere Inselgruppe dem Klischee der Karibik. Kleine grüne (tropische Vegetation) und weiße (Strände) Farbkleckse befinden sich auf einem türkisblauen Teppich (Meer), die meisten davon in Sichtweite, sodass man nicht nur per Fähre oder Flugzeug perfekt von Insel zu Insel hüpfen kann, sondern auch mit einer Jacht. Aufgrund des hohen Preisniveaus auf den Virgin Islands ist dies aber kein finanzielles Zuckerschlecken.

Besuch in der Cruzan Rum Destillery auf St. Croix

Guadeloupe – Dominica – Martinique: Dieses Dreigestirn aus zwei französischen Übersee-Departments sowie einer eher rauen und vor allem unglaublich grünen Insel ist eines der beliebtesten Inselhüpfen der kompletten Karibik, auch dank der regelmäßig verkehrenden Fähre zwischen den Inseln. Bleibt man rund 4 Tage auf jeder Insel, ergänzt sich dies perfekt zu einem abwechslungsreichen und intensiven zweiwöchigen Karibikurlaub.

Typisches Bild am Indian River - hier wurde auch ein Teil von Fluch der Karibik gedreht

Grenadinen: Ähnlich wie die Virgin Islands gibt es auch in der südlichen Karibik ein traumhaftes Revier von Mini-Inselchen, die sich wie eine Perlenkette in das schimmernde Blau des Ozeans reihen. Hierbei handelt es sich um rund 30 Inseln, die sich zwischen St. Vincent und Grenada befinden und mit den Tobago Cays eines der schönsten Schnorchelreviere der Karibik bieten. Die Grenadinen lassen sich entweder per Fähre oder mit einer Jacht bereisen.

Kleiner Rundgang über Petit Bateau, eine der 5 Inseln der Tobago Cays

ABC-Inseln: Eine weitere Inselgruppe, die sehr gut für ein Inselhüpfen geeignet ist, sind die ABC-Inseln: Aruba, Bonaire und Curacao. Auch wenn sie aufgrund ihrer Kolonialzeit alle niederländisch geprägt sind, haben alle 3 ihren eigenen Charakter. Curacao punktet mit seiner historischen Altstadt Willemstad, Aruba ist die Nr. 1 der drei Inseln in Bezug auf Strände und Bonaire ist einer der Top-Tauchspots der Karibik.

Die Handelskade, Haupt-Sehenswürdigkeit von Willemstadt auf Curacao

Backpacking in der Karibik

Eine weitere Reiseform ist das Backpacking. Wer (von meinen jüngeren Lesern) träumt nicht davon, nur mit einem Rucksack bepackt die Karibik zu bereisen, die verschiedenen Inseln zu besuchen, ab und an am Strand zu schlafen und mit anderen Rucksack-Reisenden die verschiedenen Beach Bars auszuchecken. Nun, Backpacking in der Karibik ist möglich, allerdings nicht ganz so einfach, wie man es sich vorstellen könnte.
Wer mich kennt und meine Reiseberichte hier auf meinem Reiseblog regelmäßig liest, weiß, das ich ein großer Fan des Backpackings bin und selten mehr Geld als notwenig ausgebe, da mir das Reisen an sich Spaß macht und Luxushotels oder edle Restaurants für mich nur unnötiger Konsum sind. Dennoch muss man in der Karibik mit einem deutlich höheren Budget rechnen als zum Beispiel in Südostasien. Während dort eine Rucksack-Reise mit 20 USD pro Tag kein Problem ist, sollte man in der Karibik wohl eher um die 50 USD einplanen.

Mein Busticket von Santo Domingo in der Dominikanischen Republik nach Cap-Haitien in Haiti

Ein wesentlicher Faktor zur Bestimmung des Budgets ist die Frage, wie man übernachten möchte bzw. welcher Typ Backpacker man ist. Um in der Karibik günstig zu übernachten, gibt es meiner Meinung nach vier Möglichkeiten:
– Zelten und am Strand übernachten (überhaupt nicht verbreitet in der Karibik und daher nur mit viel Vorbereitung und sehr bedingt zu empfehlen)
– Couchsurfing (nur empfohlen, wer Couchsurfing versteht – bitte nicht benutzen als Geldsparmethode; auf einigen Inseln gibt es aber ohnehin sehr wenig Couchsurfer)
– Hostels bzw. günstige Gästehäuser
– Air BnB

Während die ersten beiden Methoden aus den genannten Gründen unpraktikabel sind, kann man sich natürlich auf jeder der Inseln einfach die günstigste Unterkunft suchen. Allerdings ist man dann bereits nur für die Unterkunft bei einem Budget von 50 USD, denn Hostels oder hostelähnliche Unterkünfte gibt es nur auf einigen Inseln, zum Beispiel in der Dominikanischen Republik, auf Guadeloupe, auf Puerto Rico oder in St. Vincent.

Das Macao Beach Hostel in Macao im Großraum Punta Cana

Aus diesem Grund lohnt oft auch ein Blick zu AirBnB, denn dort hat sich mittlerweile ein breites Angebot entwickelt, womit sich Übernachtungspreise von 20 bis 30 USD auf den meisten Inseln realisieren lassen sollten, in den großen Ländern wie der Dominikanischen Republik oder auf Kuba sogar noch günstiger.

Auch die sonstigen Lebenshaltungskosten sind nicht ganz günstig, lassen sich aber mit einem Fokus auf lokale und nicht importierte Produkte in Grenzen halten. Mit 10 bis 15 USD pro Tag sollte man hinkommen. Öffentlicher Transport ist in der Regel sehr günstig. Einige Beispiele findet Ihr in meinen Artikel über die Minibusse in Grenada sowie die Busverbindungen in der Dominikanischen Republik.

Ein Minibus in St. George, Grenada

Für das Backpacking in der Karibik gebe ich Euch gerne noch einige Spezial-Tipps aus meinen eigenen Erfahrungen:

Wollt Ihr einfach nur einen günstigen Karibik-Urlaub mit Rucksack unternehmen, empfehle ich Euch wärmstens die Dominikanische Republik. Hier gibt es zahlreiche Hostels, vor allem in Punta Cana, Santo Domingo, Las Terrenas und Cabarete. Meist kostet ein Hostelbett um die 10 bis 15 USD, zudem gehören die Lebenshaltungs- und Transportkosten zu den günstigsten in der gesamten Karibik. Das Land hat ausreichend zu bieten für einen zwei- oder dreiwöchigen Urlaub, siehe auch oben im Abschnitt der Rundreisen oder in meinem Reiseberichten I, II, III, IV und V über die Dominikanische Republik, wo Ihr einige der Highlights nachlesen könnt.

Das Hostel Dan & Mantys Guesthouse, eine tolle Backpacker-Unterkunft in Las Terrenas

Auf St. Vincent gibt es eine tolle von Freiwilligen geführte Einrichtung, das Richmond Vale Hiking Center. Hier gibt es günstige Übernachtungen und sogar spannende Touren auf den aktiven Vulkan des La Soufriere. Leider befindet es sich ziemlich ab vom Schuss, aber wer Zeit hat … :-)

Das Richmond Vale Nature and Hiking Center im Norden von St. Vincent

Auch auf Grenada gibt es ein Eco-Projekt, hier allerdings eines Einheimischen bzw. Zugewanderten. Wer möchte, kann hier im Crayfish Bay Organic Estate auch Arbeit gegen Bett tauschen.

Der Gouyave City Beach auf Grenada

Wer auf den Kleinen Antillen Hostels sucht, kann auf Guadeloupe, Aruba, Curacao und Sint Maarten sein Glück versuchen.

Das Ritz Hostel in Willemstad auf der ABC-Insel Curacao

Natürlich kann man, um das Reisebudget zu schonen, auch Boote zur Fortbewegung nutzen. Entweder man „trampt“ Boote (Achtung, nur für Fortgeschrittene) oder man bietet hier ebenfalls seine Hand gegen eine Koje an. Möglichkeiten gibt es auf jeden Fall, jedoch kann ich Euch aufgrund von mangelnden persönlichen Erfahrungen hier nicht konkret weiterhelfen. Einmal hatte ich jedoch das Glück, via Couchsurfing einen Jachtbesitzer zu treffen und so 2 Nächte auf einer Jacht in den Virgin Islands zu wohnen – ein absoluter Glücksfall.

Blick von unserem Boot auf Sandy Island

Tipps, Hinweise und weiterführende Infos

Habt Ihr einen guten Überblick bekommen? Falls noch Fragen offen sind, keine Sorge, es gibt noch viele weitere Informationsmöglichkeiten.

Als erstes möchte ich Euch natürlich mein eigenes Buch ans Herz legen. Es handelt vom Abenteuer Auswandern und ist eine gute Einstiegslektüre, wenn ihr Grenada und die umliegenden Inseln besucht. Ihr könnt es hier bei Amazon bestellen und Probe lesen (~).

Bei Sebastian von Off the Path gibt es ein Podcast-Interview mit mir (~), welches sich um das Inselhüpfen in der Karibik sowie die Besonderheiten der einzelnen Inseln dreht.

Überlegt Ihr, in die Karibik auszuwandern, könnt Ihr einmal bei Janine von Bereise die Welt nachschauen, wo ich ein kleines Interview zum Leben und Arbeiten in der Karibik (~) gegeben habe.

Auf Individualicious gebe ich Mela ein Interview zu den spannendsten Geheimtipps auf Grenada (~).

Eine tolle kartografische Übersicht über die Fährverbindungen in der Karibik gibt es unter diesem Link (~). Allerdings sind nicht alle Informationen aktuell, sodass man einige Fähren vorher im Internet oder besser direkt mit den Anbietern gegenchecken sollte.

Wer eine Reise in die Karibik plant, kann mich ebenso gerne kontaktieren. Wie eingangs beschrieben, habe ich bereits über 20 Inseln besucht und stelle seit fast 6 Jahren im Rahmen meiner Tätigkeit bei verschiedenen Reiseveranstaltern spannende Reisen für Individualreisende in der Karibik zusammen. Egal ob einfach nur ein gemütlicher Urlaub am Strand, ein Inselhüpfen auf den Kleinen Antillen oder Rundreisen in der Dominikanischen Republik – als Experte für die Karibik kann ich Euch sicher weiterhelfen.

Für alles, was nun immer noch unbeantwortet bleibt, könnt Ihr gerne die Kommentarfunktion hier nutzen. Vielleicht habt Ihr auch Fragen zur Kultur, zum Essen, zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten oder zu spannenden Abenteuern in der Karibik – lasst mir einen Kommentar da und ich werde super gerne die entsprechenden Infos einfügen.

About Chris

Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Nachdem ich 3 Jahre im Paradies der Karibik (Insel Grenada) gelebt habe, bin ich mit dem Rucksack um die Welt gereist. Mittlerweile habe ich mehr als 60 Länder besucht, das Reisefieber ist aber immer noch nicht gestillt. Seit Juli 2015 wohne ich nun - die Karibik hat es mir sehr angetan - in der Dominikanischen Republik und werde neben der Arbeit das Land abseits von All-Inclusive und Hotelkomplex erkunden. Für Fragen und Feedback freue ich mich über jeden Kommentar. Mehr erfahrt Ihr auf der "Über Mich"-Seite. Meine Top-Empfehlungen für Eure Reisen: 1. überall auf der Welt kostenlos Geld abheben >>> 2. immer die richtige Auslands-Krankenversicherung parat >>> 3. nie wieder etwas vergessen: die Packliste mit Insider-Tipps


4 Responses to Karibik

  1. Sabine

    Hi Chris,
    super Artikel, sehr ausführlich und detailliert. Da ich immer schon mal in die Karibik wollte, aber nie wusste wohin eigentlich genau, werde ich mir deinen Artikel gleich mal abspeichern 😀

    LG, Sabine

  2. Henriette

    Hallo Chris,
    deine Website ist mir eine große Inspiration auf der Suche nach einer geeigneten Reise für den Zeitraum März 2018. Ich bin dann mit meinem Studium fertig und will endlich meinen Traum von einer Reise verwirklichen. Bei meiner Recherche habe ich mich ziemlich in die Dominikanische Republik verliebt und das Interesse an allen anderen Destinationen verloren. Jedoch habe ich z.B. bei den Reise- und Sicherheitsauskünften des Auswärtigen Amtes und auch von einigen Leuten die schon mal da waren gehört, dass es so unsicher sei. Mir schwebt kein langweiliger Anlagen-Urlaub vor, sondern ich möchte am liebsten das ganze Land erkunden und viele Aktivitäten erleben. Momentan sieht es so aus, dass ich alleine verreisen werde. Würdest du als Experte mir das empfehlen oder auch eher davon abraten? Welche Vorkehrungen kann ich treffen, um meine Reise doch sicher zu gestalten?
    Ich freue mich auf deine Antwort, gerne auch per E-Mail.

    Liebe Grüße, Henriette

    • Chris (My Travelworld)

      Hallo Henriette,

      ich kann dir die Dominikanische Republik auf jeden Fall als Reiseland empfehlen. Die Hinweise des Auswärtigen Amts sollte man gelesen haben, im Hinterkopf behalten, sich allerdings nichts allzu darüber sorgen.

      Prinzipiell ist die Dominikanische Republik ähnlich sicher wie anderen lateinamerikanische Länder. Das heißt auch, dass es im Vergleich zu Deutschland ein höheres Maß an Gewalt gibt, sich diese allerdings nur sehr selten ausdrücklich gegen Touristen richtet, sondern eher auf Beschaffungskriminalität oder Gründe wie Armut , Drogen, Alkohol etc. zurückzuführen ist.

      Ich bin nahezu jedes Wochenende im Land unterwegs und fühle mich sicher. Klar solltest du abends nicht durch unbeleuchtete Straßen wandern, generell unsichere Stadtteile meiden und keine außerordentlichen Wertgegenstände mitführen, aber generell lässt sich die Karibik sehr gut bereisen.

      Das als kurzer Einblick.

      LG, Chris

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