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Guaguas, Busse, Motoconchos und Taxis in der Dominikanischen Republik

Der öffentliche Personennahverkehr gehört zur wichtigsten Fortbewegungsmethode in der Dominikanischen Republik, nicht nur für mich, sondern auch für Millionen andere Dominikaner. Und die Auswahl ist riesig – Motoconcho, Carro Publico, Metro, Guagua, Minivan oder große Busse sind nur einige der öffentlichen Verkehrsmittel, die existieren. Im folgenden Artikel gebe ich Euch einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten in der Dominikanischen Republik, die Kosten, die Routen und was es sonst noch zu beachten gibt – alles zu 100% aus eigenen Erfahrungen.

Reisezeitraum: open end seit Juni 2015
Geschrieben: Mai 2017
Veröffentlicht: Juni 2017
UPDATE: August 2017

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Überblick ÖPNV in der Dominikanischen Republik

  1. Busse in der Dominikanischen Republik
  2. Guaguas in der Dominikanischen Republik
  3. Minivans in der Dominikanischen Republik
  4. Camionetas in der Dominikanischen Republik
  5. Motoconchos in der Dominikanischen Republik
  6. Carro Publicos in der Dominikanischen Republik
  7. Städtische Buslinien in der Dominikanischen Republik
  8. Die Metro in Santo Domingo
  9. Taxis in der Dominikanischen Republik
  10. Bus-Preise für die Überlandstrecken in der Dominikanischen Republik
  11. Transport-Preise für öffentliche Verkehrsmittel in der Region Punta Cana/Bavaro
  12. Transport-Preise für öffentliche Verkehrsmittel in Santo Domingo
  13. Transport-Preise für öffentliche Verkehrsmittel in der Region Samaná
  14. Transport-Preise für öffentliche Verkehrsmittel an der Nordküste
  15. Transport-Preise für öffentliche Verkehrsmittel im Zentrum der Dominikanischen Republik
  16. Sonstige Busfahrten in der Dominikanischen Republik

Bevor ich Euch weiter unten eine Übersicht über alle Preise der von mir genutzten Verbindungen gebe, möchte ich Euch zunächst einmal das Transportsystem der Dominikanischen Republik ein wenig näher erklären. Es gibt hierbei nämlich vor allem in Bezug auf die Begrifflichkeiten einige Besonderheiten.

Busse in der Dominikanischen Republik

Fangen wir einmal beim größten Verkehrsmittel an, dem Bus bzw. dem „autobus“. Als Autobus werden meist Reisebusse im klassischen Sinne bezeichnet, sprich mit rund 50 Plätzen oder mehr sowie überwiegend mit Toilette an Bord. Das wären dann ähnliche Busse, wie man sie auch aus Deutschland von Flixbus & Co. kennt. Autobusse werden auf allen häufig befahrenen Routen eingesetzt und halten meist nur an wenigen Stationen wenn nicht gar nur an der Anfangs- und Endhaltestelle. Beispiele für solche Busse sind nahezu alle Verbindungen mit Caribe Tours, dem größten und flächendeckensten Busanbieter in der Dominikanischen Republik, die Verbindungen mit Aptpra zwischen Santo Domingo und Higuey oder mit Bavaro Express zwischen Santo Domingo und Bavaro/Punta Cana.

Guaguas in der Dominikanischen Republik

Die nächstkleinere Form sind die Guaguas, auf deutsch wohl am ehesten als Kleinbusse übersetzt. Guaguas sind in der Dominikanischen Republik allgegenwärtig und bedienen nahezu jede Kleinstadt. Guaguas bieten meist zwischen 30 und 50 Sitze, doch überwiegend wird in der Dominikanischen Republik auch alles als Guagua bezeichnet, was mehr als 10 Personen mitnimmt. So kann auch ein Minivan oder ein Autobus ein Guagua sein. Bei Guaguas gibt es in der Regel (wie auch manchmal bei Autobussen) so genannte „expresos“, die vom Start- bis zum Zielort durchfahren oder einen „caliente“, der überall auf der Straße Leute einsammelt. Guaguas werden manchmal nur bis zur regulären Personenzahl befüllt (vor allem die „expresos“), manchmal jedoch auch bis zur doppelten Beförderungskapazität (ein 2er-Sitz wird 3fach belegt und im Gang stehen sich noch 30 Personen auf den Füßen). Typische Beispiele für Guaguas sind die Strecken zwischen Santo Domingo und Boca Chica/Juan Dolio, zwischen Bavaro und Higuey oder im Nordwesten zwischen Santiago und Monte Cristi.

Minivans in der Dominikanischen Republik

Folgen wir weiter dem Schema von groß nach klein, sind als nächstes die Minivans dran, die in der Regel auch als Guaguas bezeichnet werden. Hierbei handelt es sich um kleine oder große im Deutschen wohl auch Minivans oder Kleintransporte genannte Fahrzeuge für um die 10 bis 20 Personen – gerne natürlich wie überall in der Karibik auch mehr. Passagiere werden grundsätzlich überall eingesammelt, wo gerade der Arm gehoben wird und aussteigen kann man auf Klopf- oder Rufzeichen überall. Je nach Belegung und Fahrtdauer können Minivans manchmal ganz schön unangenehm werden, doch das ist im Prinzip bei nahezu allen öffentlichen Verkehrsmitteln in der Dominikanischen Republik der Fall. Minivans verkehren zum Beispiel auf der Relation Rio San Juan – Cabarete – Sosua – Puerto Plata oder zwischen Miches und Sabana de la Mar.

Camionetas in der Dominikanischen Republik

Weiter geht es mit den so genannten Camionetas, einem hierzulande als Pick-Up geläufigen Fahrzeug. Wenn ein Minivan zu groß oder aufgrund der Straßenverhältnisse zu ungeeignet ist, kommt dieser Typ zum Einsatz. Dabei passen 5 oder 6 Passagiere in die Fahrerkabine, alle weitere Personen sowie jegliche Fracht kommt auf die Ladefläche. Wenn es nicht allzu eng auf der Ladefläche wird, sind die Camionetas richtig cool, denn somit kommt man in den Genuss einer Freiluft-Fahrt durch die tolle Landschaft der Dominikanischen Republik. Es versteht sich denke ich von selbst, dass bei Camionetas überall ein- oder auch wieder ausgestiegen werden kann. Strecken, wo diese Pick-Ups verkehren sind zum Beispiel Las Terrenas – El Limon, Jarabacoa – Manabao oder Yassica Arriba – Santiago.

Motoconchos in der Dominikanischen Republik

Wenn schließlich weder Busse, Guaguas, Minivans oder Camionetas zur Verfügung stehen, gibt es immer noch die quasi omnipräsenten Motoconchos. Dabei handelt es sich um typische Taxis auf Motorrädern, die bis zu 3 Passagiere (ja, auf ein Motorrad passen bis zu 4 Personen) befördern können. Motoconchos sind normalerweise überall zu finden und sind auch für Strecken von 10 bis 20 Kilometer nicht allzu teuer. Alles was weiter als eine halbe Stunde Fahrzeit ist, sollte man sich aber alleine schon aufgrund des Fahrkomforts zweimal überlegen, denn gerade zu dritt, also Fahrer und 2 Passagiere, ist ein Motoconcho ab einer gewissen Dauer schon recht unangenehmn.

Carro Publicos in der Dominikanischen Republik

In den Städten oder Konglomerationen, vor allem in Santo Domingo, gibt es schließlich noch weitere Möglichkeiten des öffentlichen Personennahverkehrs. Hierzu zählen zum Beispiel die so genannten Carritos oder Carros Publicos. Dies sind in jedem anderen Land der Welt eigentlich schrottreife zusammengeflickte Karossen auf 4 Rädern, die manchmal nur von etwas Panzertape und Kabelbinder zusammengehalten werden. Aber, sie fahren, und das gleich mit 7 Personen obwohl die Maximalzulassung wie bei jedem PKW üblich bei 5 Personen liegt. Auf eine besonders kuschelige Fahrt darf man sich also einstellen, wenn man sich den Beifahrersitz mit einem weiteren Passagier teilt. Carros Publicos gibt es in nahezu allen Teilen von Santo Domingo, Santiago, auf der Relation Puerto Plata – Sosua sowie in weiteren Ballungsgebieten. Die Carro Publicos fahren auf festgelegten Routen, die meist in irgendeiner Form mit Start- und Endhaltestelle oder einem so genannten „Korridor“ auf dem Auto (Frontscheibe oder auf dem Dach) vermerkt sind.

Städtische Buslinien in der Dominikanischen Republik

Ebenfalls in den Städten von Santiago und Santo Domingo gibt es Buslinien mit klassischen Linienbussen, die die Hauptverkehrsrouten abfahren. Diese sind in der Regel wie die Carro Publicos unkomfortabel und zudem zu den Stoßzeiten maßlos überfüllt. Dafür sind sie mit 10 bis 15 Pesos (ca. 0,20 bis 0,30 Euro) auch das günstigste Verkehrsmittel überhaupt. Die Busse sind meist an ihren Farben zu erkennen und entweder grün, blau oder gelb. Routen sind vorhanden, aber nur mit etwas Recherche im Internet zu finden.

Die Metro in Santo Domingo

Last but not least möchte ich noch das modernste Verkehrsmittel der Dominikanischen Republik erwähnen, die Metro. Erst seit 2009 existiert die einzige U-Bahn der Karibik und ist ähnlich jener in Madrid angelegt und konstruiert. Bisher existieren lediglich zwei Linien, sodass die Metro bei weitem noch nicht an die Wichtigkeit anderer Verkehrsmittel wie Carro Publico oder Guagua herankommt und auch beim Verkehrsvolumen noch nicht mit anderen Städten mithalten kann. Dennoch ist sie eine nette Abwechslung und vor allem aufgrund Ihrer Modernität ein starker Kontrast zum sonstigen Santo Domingo.

Taxis in der Dominikanischen Republik

Taxis sind in der Dominikanischen Republik natürlich ebenfalls vorhanden. Während sie zum Beispiel in Santo Domingo oder Santiago sehr günstig sind und eine Fahrt zwischen 15 und 30 Minuten innerhalb der Stadt in der Regel zwischen 150 und 250 DOP (ca. 3 bis 5 Euro) kostet, muss man vor allem im touristischen Punta Cana fast mit dem Zehnfachen rechnen. So kostet zum Beispiel eine Fahrt vom Flughafen zu den knapp 30 Minuten entfernten Hotels zwischen 30 und 40 USD.

Soviel zur Übersicht der einzelnen Verkehrsmittel in der Dominikanischen Republik. Wie schon angedeutet, soll es hier auch eine Liste aller Preise von Transporten geben, die ich hier im Land benutzt habe, egal ob Guagua, Bus, Taxi oder Motoconcho. Die einzelnen Preise sind in Regionen unterteilt, wenngleich eine 100% sinnvolle Aufteilung aufgrund der Komplexität nicht möglich ist.

Bus-Preise für die Überlandstrecken in der Dominikanischen Republik

Die meisten Überlandstrecken starten und enden aufgrund der zentralen Lage der Hauptstadt in Santo Domingo. Daher kann es auch vorkommen, dass es trotz einem riesigen Umweg schneller ist, von A nach B via Santo Domingo zu fahren.
Weder in den Städten generell noch in Santo Domingo im Speziellen gibt es ein zentrales Bus-Terminal, da nahezu jedes Ziel seine eigene Transport-Gewerkschaft mit unterschiedlichen Startpunkten hat. Lediglich Caribe Tours bietet mehrere Ziele in der gesamten Dominikanischen Republik an, deren Terminal befindet sich an der Avenida 27 de Febrero Ecke Leopoldo Navarro.

sortiert nach Alphabet

Startort Zielort Preis (one-way) Transportmittel letzte Aktualisierung
Santo Domingo Baní 100 RD$ Guagua Juni 2016
Santo Domingo Bavaro 375 RD$ Autobus (Aptpra) Oktober 2015
Santo Domingo Cano Abaja (Kreuzung von Highway 5 und 7) 250 RD$ Autobus (Asotrapusa) Juli 2016
Santo Domingo Higuey 275 RD$ Autobus (Aptpra) März 2017
Santo Domingo Jarabacoa 300 RD$ Autobus (Caribe Tours) Juli 2017
Santo Domingo La Romana 200 RD$ Autobus (Sichoem) November 2016
Santo Domingo La Vega 200 RD$ Autobus (Caribe Tours) Juli 2016
Santo Domingo La Vega 220 RD$ Autobus (Expreso Vegano) Juli 2017
Santo Domingo Las Terrenas 350 oder 375 RD$ Autobus (Asotrapusa) Juli 2017
Santo Domingo Miches 300 RD$ Guagua Mai 2016
Santo Domingo Monte Cristi 340 RD$ Autobus (Caribe Tours) Januar 2016
Santo Domingo Puerto Plata 425 RD$ Autobus (Metro) Juni 2017
Santo Domingo Rio San Juan 350 RD$ Autobus (Caribe Tours) Juni 2017
Santo Domingo San Francisco de Macoris 275 RD$ Autobus (Caribe Tours) Januar 2017
Santo Domingo Santa Barbara de Samaná 310 RD$ Autobus (Caribe Tours) September 2016
Santo Domingo Santiago 280 RD$ Autobus (Transporte Espinal) Januar 2017
Santo Domingo Santiago 270 RD$ Autobus (Caribe Tours) Januar 2016
Santo Domingo Sosua 350 RD$ Autobus (Caribe Tours) April 2017

Transport-Preise für öffentliche Verkehrsmittel in der Region Punta Cana/Bavaro

Die Region rund um Punta Cana und Bavaro ist bekannt als die touristische Hochburg der Dominikanischen Republik. Während die meisten Touristen kaum die bekannten All-Inclusive-Anlagen verlassen, gibt es durchaus einige spannende Dinge im Umland zu entdecken. Der öffentliche Personennahverkehr ist dafür allerdings nicht optimal ausgebaut, denn in Punta Cana wohnen nur wenige Einheimische selbst, sodass nur eine niedrige Nachfrage nach günstigen Busverbindungen besteht. Dennoch war ich bereits mit vielen Verkehrsmitteln hier unterwegs, sodass ich Euch gerne eine Übersicht über die vorhandenen Bus-, Taxi-, Motoconcho- und Guagua-Preise in der Region Bavaro / Punta Cana gebe.

alphabetisch sortiert

Startort Zielort Preis (one-way) Transportmittel letzte Aktualisierung
Bavaro (Friusa – Town Center) Verón 50 RD$ Guagua Februar 2017
Bavaro (alle Verbindungen innerhalb Bavaro’s) Bavaro (z.B. Machiplan, Friusa, Downtown, Los Corales, El Cortecito) 40 RD$ Guagua und Bus August 2017
Bavaro (Downtown / Plaza San Juan) Cabeza de Toro 100 RD$ pro Person / 200 RD$ total Moto Juli 2017
Bavaro (Friusa – Town Center) Higuey 110 RD$ Guagua August 2017
Bavaro (Machiplan – nähe RIU und Bahía Hotels) Higuey 110 RD$ Guagua März 2017
Bavaro (Machiplan – nähe RIU und Bahía Hotels) Verón 60 RD$ Guagua Februar2017
Higuey Kreuzung nach Macao 90 RD$ Guagua April 2016
Kreuzung 104/105 (nähe Otra Banda) Montaña Redonda 125 RD$ Guagua Mai 2016
Punta Cana Airport Bavaro (Machiplan – Nähe RIU und Bahía Hotels) 1600 RD$ Taxi März 2017
Punta Cana Airport Higuey 100 RD$ Guagua März 2017
Punta Cana Airport Verón 40 RD$ Minivan Februar2017

Transport-Preise für öffentliche Verkehrsmittel in Santo Domingo

Santo Domingo ist die Hauptstadt der Dominikanischen Republik und mit 3 Millionen Einwohnern eine Mega-Metropole sowie zugleich die größte Metropolregion der Karibik. Klar, dass man hier auch einiges an Taxis oder Carro Publicos benötigt, um voran zu kommen.
Für Santo Domingo gibt es keine Tabelle wie oben, sondern ein paar kurze Informationen zur Preisgestaltung in der Stadt.
– eine Fahrt mit den öffentlichen, in der Regel überfüllten Bussen kostet 10 RD$ ohne Klimaanlage bzw. 15 RD, wenn der Bus Klimaanlage besitzt.
– eine Metrofahrt kostet, auch mit Umsteigen, 20 RD$. Allerdings gibt es bisher in Santo Domingo lediglich zwei Metro-Linien.
– eine Fahrt mit dem Carro Publico kostet 25 RD$. Diese verkehren auf festgelegten Routen, in der Regel entlang der Hauptstraßen. Längere Fahrten können auch 50 RD$ kosten.
– Motoconchos verkehren wenn dann innerhalb der Stadtteile und kosten für kurze Strecken ebenfalls 25 RD$
– Wer in Santo Domingo mit dem Taxi fährt, sollte sich eines über die zahlreichen Taxi-Zentralen der Stadt bestellen, zum Beispiel Aero Taxi (809-686-1212) oder Apollo Taxi (809-537-0000). Mit diesen kostet zum Beispiel eine Fahrt von der Zona Colonial nach Piantini, zur Bus-Station von Caribe Tours oder nach Gazcue zwischen 150 und 200 RD$. Im Vergleich zu anderen Metropolen in Lateinamerika, zum Beispiel Lima oder La Paz, ist Taxifahren in Santo Domingo sehr sicher.

Wer vom internationalen Flughafen in Santo Domingo, Las Américas, in die Stadt möchte, hat 3 Möglichkeiten:
– ein Taxi bei einem der oben genannten Firmen bestellen, Kostenpunkt 1000 RD$ (die Ankunft des Taxis dürfte aber mindestens 15 Minuten in Anspruch nehmen)
– ein Taxi direkt am Flughafen nehmen, 1500 RD$
– mit dem Motoconcho für 100 RD$ zur Autopista (Hauptverkehrsstraße) fahren und anschließend ein Guagua in die Stadt für 50 RD$ nehmen.

Transport-Preise für öffentliche Verkehrsmittel in der Region Samaná

Samaná ist die vielleicht schönste Region der Dominikanischen Republik mit einsamen Stränden, endlosen Palmenhainen, einem kleinen Gebirge und niedlichen Fischerdörfchen. Eine Reise hier lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn die Auswahl an öffentlichen Verkehrsmitteln im Prinzip begrenzt ist, denn es gibt lediglich zwei wesentliche Straßen: die Hauptstraße 5, die von Nagua via Sanchez und Santa Barbara de Samaná nach Las Galeras führt, sowie die Straßen von und nach Las Terrenas (Boulevard de Atlantico sowie Santa Barbara de Samaná – El Limón – Las Terrenas). Dennoch, ein paar Guaguas und Busse verkehren auf Samaná und wenn doch mal nichts fährt gibt es immer noch die Motoconchos, die gerade in dieser Region nahezu allgegenwärtig sind.

sortiert von West nach Ost

Startort Zielort Preis (one-way) Transportmittel letzte Aktualisierung
Peaje Boulevard de Altantico Las Terrenas (El Portillo) 300 RD$ Motoconcho Juni 2016
Las Terrenas El Limón 50 RD$ Minivan oder Pick-Up Dezember 2016
El Limón Rancho für Salto El Limón 50 RD$ (für 2 Personen) Motoconcho Mai 2016
El Limón Santa Barbará de Samaná 75 RD$ Minivan Dezember 2016
El Valle Santa Barbara de Samaná 150 RD$ (pro Person) Motoconcho Dezember 2016
Las Galeras Playa Rincón 200 RD$ (pro Person) Motoconcho Dezember 2016

Transport-Preise für öffentliche Verkehrsmittel an der Nordküste

Die Nordküste der Dominikanischen Republik ist lang, aber im Wesentlichen nur über eine Straße verbunden. Wer die gesamte Nordküste bereisen möchte, passiert von Osten aus ab Sanchez mit Nagua, Cabrera, Rio San Juan, Gaspar Hernandez, Cabarete, Sosua, Puerto Plata, Imbert, Navarete, Villa Elisa, Botoncillo und Dajabon zahlreiche kleine und größere Städtchen, manchmal verträumt und verschlafen, manchmal lebendig und laut. Entsprechend zahlreiche Möglichkeiten gibt es, zwischen Motoconchos, Bussen und Guaguas hin- und herzuwechseln.

sortiert von Ost nach West

Startort Zielort Preis (one-way) Transportmittel letzte Aktualisierung
Las Terrenas Cabarete 325 RD$ Minivan April 2017
Peaje Boulevard de Atlantico Nagua 100 RD$ Minivan Juni 2016
Nagua Rio San Juan 100 RD$ Minivan Juni 2016
Cabrera Rio San Juan 50 RD$ Minivan Juni 2017
Playa Caleton Rio San Juan 50 RD$ (pro Person) Motoconcho Juni 2017
Rio San Juan Gaspar Hernandez 50 RD$ Carro Publico Juni 2016
Gaspar Hernandez Puerto Plata Airport 150 RD$ Minivan Juni 2016
Jamao al Norte Sabaneta de Yásica 100 RD$ (für 2 Personen) Motoconcho Januar 2017
Sabaneta de Yásica Cabarete 25 RD$ Minivan Januar 2017
Cabarete Sosua 45 RD$ Carro Publico November 2015
Cabarete Sosua 50 RD$ Minivan April 2017
Cabarete Montellano (Kreuzung Straßen 5 und 25) 75 RD$ Minivan Januar 2017
Cabarete Puerto Plata 50 RD$ Minivan November 2015
Montellano (Kreuzung Straßen 5 und 25) Tubagua 30 RD$ Minivan Januar 2017
Imbert Santiago 110 RD$ Guagua November 2016
Santiago Monte Cristi 190 RD$ Guagua Januar 2016
Botoncillo Buen Hombre 200 RD$ Motoconcho Januar 2016
Botoncillo Dajabón 100 RD$ Minivan Januar 2016
Villa Vasquez Monte Cristi 40 RD$ Carro Publico Januar 2016

Transport-Preise für öffentliche Verkehrsmittel im Zentrum der Dominikanischen Republik

Auch im Zentrum der Dominikanischen Republik kann man sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegen – zum Teil sogar relativ gut, da die Dichte an kleinen Städtchen relativ hoch ist. Ebenso lässt sich die Cordillera Central mit Jarabacoa und Constanza mit Guagua und Minivan erreichen, wenngleich zum Teil ein Mietwagen von Vorteil ist, um die Sehenswürdigkeiten wie Wasserfälle oder Aussichtspunkte optimal zu erleben. Dennoch war ich in der Cordillera Central sowie im Zentrum der Dominikanischen Republik bereits mit ÖPNV unterwegs und gebe Euch hier gerne meine Erfahrungen und Preise weiter.

sortiert von West nach Ost

Startort Zielort Preis (one-way) Transportmittel letzte Aktualisierung
Jarabacoa El Aguacate (oberhalb Presa Taveras) 1200 RD$ Taxi Juli 2017
Jarabacoa Los Calabazos 75 RD$ Pick-Up Juli 2016
Jarabacoa Mogote Trailhead 100 RD$ Motoconcho April 2016
Jarabacoa La Vega 85 RD$ Minivan Juni 2016
La Vega (Guagua-Station / Zentrum) La Vega (Caribe Tours Station) 100 RD$ (für 2 Personen) Motoconcho Juli 2016
La Vega (Zentrum) Cruce de Guaco 200 RD$ (für 4 Personen) Taxi Juli 2017
Yasica Arriba Santiago 100 RD$ Pick-Up Januar 2017
Tubagua Yasica Arriba 100 RD$ Motoconcho (für 2 Personen) Januar 2017
Moca Jamao al Norte 150 RD$ Minivan Januar 2017
Moca Salcedo 50 RD$ Minivan Januar 2017
Salcedo San Francisco de Macoris 75 RD$ Minivan Januar 2017
San Francisco de Macoris Rancho Don Lulu 50 RD$ Pick-Up Januar 2017
San Francisco de Macoris Rancho Don Lulu 200 RD$ (für 2 Personen) Motoconcho Januar 2017

Sonstige Busfahrten in der Dominikanischen Republik

Bleibt als letztes noch die Kategorie „Sonstiges“, schließlich gibt es auch ein paar Fahrten, die sich nirgendwo einordnen lassen. Damit habt Ihr nun eine nicht komplette, aber schon sehr umfangreiche (wahrscheinlich die umfangreichste im deutschsprachigen Internet) Übersicht über die Transport-Möglichkeiten und Bus-Preise in der Dominikanischen Republik. Natürlich werde ich diese laufend ergänzen und aktualisieren, sobald sich Preise ändern oder ich neue Strecken befahre.

alphabetisch sortiert

Startort Zielort Preis (one-way) Transportmittel letzte Aktualisierung
Baní Las Salinas 55 RD$ Minivan Juni 2016
Baní Matanzas 45 RD$ Minivan Juni 2016
Bayahibe La Romana 100 RD$ Minivan / Guagua November 2016
Boca Chica Santo Domingo 75 RD$ Guagua Januar 2017
Cruce Las Américas Santo Domingo 70 RD$ Guagua Juni 2017
Magua Miches 70 RD$ Minivan Mai 2016

Habt Ihr weitere Fragen zum Öffentlichen Personenverkehr in der Dominikanischen Republik? Was wollt Ihr noch über Guaguas, Taxis, Motoconchos & Co. wissen? Oder habt Ihr Anmerkungen zu meinen oben vorgestellten Routen? Lasst mir einen Kommentar da und lasst uns diesen Blogpost zu einer Übersicht über die Busverbindungen in der Dominikanischen Republik ausbauen. Natürlich werde ich auch selbst diesen Artikel laufend aktualisieren.

About Chris

Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Nachdem ich 3 Jahre im Paradies der Karibik (Insel Grenada) gelebt habe, bin ich mit dem Rucksack um die Welt gereist. Mittlerweile habe ich mehr als 60 Länder besucht, das Reisefieber ist aber immer noch nicht gestillt. Seit Juli 2015 wohne ich nun - die Karibik hat es mir sehr angetan - in der Dominikanischen Republik und werde neben der Arbeit das Land abseits von All-Inclusive und Hotelkomplex erkunden. Für Fragen und Feedback freue ich mich über jeden Kommentar. Mehr erfahrt Ihr auf der "Über Mich"-Seite. Meine Top-Empfehlungen für Eure Reisen: 1. überall auf der Welt kostenlos Geld abheben >>> 2. immer die richtige Auslands-Krankenversicherung parat >>> 3. nie wieder etwas vergessen: die Packliste mit Insider-Tipps


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