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Reisebericht Dominikanische Republik VI: Punta Cana

Reisebericht Dominikanische Republik VI – Punta Cana für Individualreisende, Backpacker und All-Inclusive-Urlauber

Seit knapp 3 Jahren wohne ich nun bereits in der Dominikanischen Republik, mindestens 25 Mal habe ich bereits Punta Cana besucht und auch schon mehr als 40 Artikel über das Land insgesamt hier im Reiseblog veröffentlicht. Nun wird es endlich Zeit für eine ausführliche Übersicht über Punta Cana, das Urlaubsziel Nr. 1 in der Dominikanischen Republik. Gerade im All-Inclusive Paradies scheint dies eigentlich nicht nötig, doch da es auch viele Individualreisende nach Punta Cana gibt, möchte ich hier mit meinen Erfahrungen aus über 25 Besuchen einen kleinen Reisebericht schreiben. 

Reisezeitraum: Juni 2015 – Mai 2018
Geschrieben: März 2018
Veröffentlicht: Mai 2018

>> Zur Übersicht über die Dominikanische Republik
>> Zur Übersicht der Reiseberichte
>> Zum Südwesten des Landes, im Reisebericht Dominikanische Republik I
>> Zum Nordwesten des Landes, im Reisebericht Dominikanische Republik II
>> Zum Zentralgebirge des Landes, im Reisebericht Dominikanische Republik III
>> Zur Cordillera Septentrional, im Reisebericht Dominikanische Republik IV
>> Zu Samaná, im Reisebericht Dominikanische Republik V
>> Zu Santo Domingo, im Reisebericht Santo Domingo
>> Zur Übersicht der Unterkünfte in der Dominikanischen Republik
>> Zur Übersicht über den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) in der Dominikanischen Republik
>> Zu den 10 schönsten Stränden der Dominikanischen Republik

Überblick Reisebericht Dominikanische Republik VI

  1. Anreise nach Punta Cana
  2. Unterkunft – für Pauschalrouristen
  3. Unterkunft – für Individualreisende
  4. Unterkunft – für Backpacker
  5. Sehenswürdigkeiten in und um Punta Cana
  6. Restaurants und Bars
  7. Verkehr und Weiterreise
  8. Fazit

Anreise

Zur Anreise nach Punta Cana muss man eigentlich nicht all zu viele Worte verlieren. Mit dem größten Flughafen der Dominikanischen Republik vor der Haustür gibt es nahezu unendliche Flugoptionen von fast überall in Europa oder Nordamerika. Einen Überblick habe ich auch bereits hier im Artikel über die Dominikanische Republik geschrieben. 

Ausblick auf die Ostküste der Dominikanischen Republikauf dem Flug mit JetBlue von Santo Domingo nach San Juan

Aus dem deutschsprachigen Raum gibt es Direktflüge ab Köln, Frankfurt, Düsseldorf, München, Wien und Zürich mit Anschlussflügen ab nahezu allen anderen europäischen Flughäfen. Ein guter Flugpreis nach Punta Cana bewegt sich um die 600 €, bei besonderen Aktionen auch darunter, bei gut gebuchten Daten natürlich auch darüber. 

Für den Transfer vom Flughafen Punta Cana zum Hotel oder anderen Orten findet Ihr hier einen separaten Artikel über die Transfer-Möglichkeiten vom Punta Cana International Airport.

Es gilt nun also die richtige Unterkunft zu finden – und damit die Reiseart zu bestimmen. Denn besonders in Punta Cana ist die Unterkunftswahl so entscheidend wie kaum an einem anderen Ort. 

Unterkunft – für Pauschalrouristen

Wer sich einfach nur zurücklehnen möchte und nichts organisieren will, der bucht sich für die Dominikanische Republik einfach eine Pauschalreise. Flug, Hotel und Transfer sind organisiert und man kann sich auf das in der Sonne bräunen sowie den beherzten Sprung in das Meer oder den Pool konzentrieren. 

Das All Inclusive Resort Melia Caribe Tropical in Punta Cana-Bavaro

Dennoch gibt es bei der Unterkunftswahl einiges zu beachten, denn nicht jedes All-Inclusive-Hotel ist gleich. Die gute Nachricht jedoch vorneweg – in eigentlich allen Hotels in Punta Cana kann man einen entspannten und komfortablen Urlaub erleben. Das Niveau in den Resorts ist fast immer sehr hoch, sodass man, wenn man ungefähr die richtige Preiskategorie wählt, definitiv einen unbeschwerten Urlaub genießen kann. 

Die riesige Pool-Anlage im Dreams Punta Cana Resort & Spa

Auf der anderen Seite gibt es zwischen den einzelnen Resorts schon einige Unterschiede, die im Endeffekt einen guten von einem sehr guten Urlaub unterscheiden. Einen genauen Überblick bekommt Ihr in meinem ausführlichen Artikel über die All-Inclusive Resorts in der Dominikanischen Republik

Das All Inclusive Hotel Belive Collection in Punta Cana

Bisher habe ich in rund ein dutzend All-Inclusive Resorts in Punta Cana übernachtet und nochmal mindestens rund ein dutzend mehr aufgrund meines Berufes besichtigt. 
Eines der Highlights war bisher das Luxury Bahía Ambar, welches zwar schon ein wenig in die Jahre gekommen ist, allerdings ein tolles Niveau in Bezug auf Essen und Getränke bietet und dank des riesigen Komplexes mit einem ungemein breiten Angebot an Aktivitäten und Sportmöglichkeiten aufwartet. 

Das All-Inclusive Resort Luxury Bahia Principe Ambar in Punta Cana

Auch in den AM Resorts wie zum Beispiel Now Larimar oder Dreams Punta Cana übernachte ich sehr gerne, vor allem, weil dort die á-a-carte Restaurants ohne Reservierung besucht werden können und man sich somit fröhlich und vor allem gesellig ohne Buffet-Atmosphäre durch die Karte schlemmen kann. 

Das Buffet-Restaurant im Now Larimar All-Inclusive-Resort in Punta Cana

Während es im Luxus-All-Inclusive-Bereich ein überwältigendes Angebot in Punta Cana gibt, fällt im Budgetbereich mein Urteil nicht ganz eindeutig aus. Das Be Live Collection Punta Cana ist in den Preislisten immer ganz vorne mit dabei, hat mir allerdings nicht wirklich gefallen. Das stets sehr günstige whala sollte man für einen entspannten Urlaub wohl eher meiden, vom Vista Sol habe ich schon sehr positives gehört. Am ebenfalls sehr preiswerten Natura Park scheiden sich die Geister, während das Sunscape Bavaro Beach ein guter Tipp im günstigen Preissegment ist. 

Das All Inclusive Hotel Belive Collection in Punta Cana

Wie schon gesagt, vor allem in Anbetracht der Preise kann man eigentlich nirgendwo so richtig meckern. Seid Ihr aber auf der Suche nach einem All-Inclusive Hotel in Punta Cana, möchte ich Euch nochmals meinen ausführlichen Artikel über die Resorts in der Dominikanischen Republik ans Herz legen. 

My Travelworld Info-Box
Vor allem All-Inclusive Hotels buchen sich am besten bei den klassischen Reiseveranstaltern, da Ihr so in den Genuss von Veranstaltertarifen kommt. Ihr könnt zum Beispiel hier bei Dertour (~) schauen und findet dort eine gute Übersicht zu attraktiven Preisen.

Unterkunft – für Individualreisende

Eine Sache, die in den All-Inclusive Resorts meistens zu kurz kommt, ist das Erleben des Landes – auch wenn dies in Punta Cana zugegebenermaßen nicht vollumfänglich möglich ist. Dennoch empfiehlt es sich in diesem Fall, einen Mietwagen zu nehmen und sich ein kleines, gemütliches Hotel zu suchen –  von denen es in Punta Cana doch einige gibt. Hierzu gehören unter anderem das Eleven Palms Beach Hotel, von welchem ich schwerst begeistert war. 

Das Eleven Palms Hotel in Punta Cana Bavaro

Auch das Capri Beach Hotel oder die Tako Beach Rooms sind Empfehlungen wert. Generell gibt es in der Gegend um Los Corales sowie El Cortecito, welches zugleich auch das touristische Herz von Bavaro ist, überraschend viele individuelle Unterkünfte in allen Preisklassen. Auch AirBnB platzt gerade in dieser Region aus allen Nähten, sodass hier für jeden Geschmack etwas geboten wird. 

Share House Punta Cana, eine billige Unterkunft in Bavaro-Punta Cana

Empfehlenswert ist es auf jeden Fall, sich ein Auto zu nehmen, denn ansonsten ist es relativ beschwerlich oder teuer, sich in Punta Cana fortzubewegen. Damit kann man dann auch die unten genannten Attraktionen, Sehenswürdigkeiten und Restaurants problemlos ansteuern. 

Unterkunft – für Backpacker

Punta Cana für Backpacker – das ist eine nicht ganz einfache Geschichte. Prinzipiell sind die Voraussetzungen gut: dank der zahlreichen Flugverbindungen aus aller Herren Länder und dem sehr hohen Wettbewerb sind die Flugpreise in der Regel sehr günstig. Wer flexibel ist und ohne Gepäck reist, kann oft für 400 Euro hin- und zurück nach Punta Cana fliegen. Auch hat der Flughafen eine Verbindung mit den öffentlichen Bussen (was zusätzlich Geld spart) – wenn auch nicht ganz einfach, wie ihr hier in meinem separaten Artikel über die Transfers vom Flughafen Punta Cana nachlesen könnt. 

Blick auf den Flughafen Punta Cana

Selbst Unterkünfte gibt es ab 10 USD – auch hier kommt man also günstig weg. Empfehlenswert ist zum Beispiel das GAVA Hostel direkt in Bavaro. Auch das Macao Beach Hostel ist ziemlich cool, liegt aber relativ abgelegen – was auf der einen Seite ziemlich spannend ist, weil man mitten in der Natur ist und der Strand bei weitem nicht so überlaufen ist. Auf der anderen Seite ist man aber völlig ab vom Geschehen und kann sich nur sehr schwer fortbewegen. 

Das Macao Beach Hostel in Macao, eine Unterkunft für Backpacker

Es kommt also darauf an, was man erleben möchte. Wer sich vor allem für das Strandleben mit Beach Bars und Sunshine-Musik interessiert, ist in der Gegend rund um Corales und El Cortecito am besten aufgehoben – dann allerdings muss man auch das in Punta Cana deutlich höhere Preisniveau vollumfänglich in Kauf nehmen, welches im Schnitt den einer gut entwickelten deutschen Großstadt ähnelt. Wer es als Backpacker aber vor allem auf Sonne, Strand und Meer abgesehen hat, kann dies angesichts der günstigen Flugpreise und des hohen Angebots an Unterkünften für jede Preisklasse aber verkraften. 

Der Kan Drink Club, eine der populärsten Adresse für Dominikaner

Wer in klassischer Backpacker-Manier aber Abenteuer und Erlebnisse in Punta Cana sucht und die Dominikanische Republik mit all ihren Facetten erleben will, sollte sich aber definitiv überlegen, nur ein paar Tage in der Gegend zu bleiben und anschließen weitere Regionen des Landes zu erkunden – denn im Vergleich zum Rest der Dominikanischen Republik gibt es in Punta Cana relativ wenig zu erleben. Welche tollen Highlights in den anderen Regionen der Dominikanischen Republik auf Euch warten, lest Ihr in den folgenden Artikeln:
Santo Domingo
Samaná
Cordillera Central
Nordküstengebirge
Nordwesten
Südwesten

Sehenswürdigkeiten in und um Punta Cana

Natürlich gibt es aber auch in und vor allem um Punta Cana einige Dinge zu entdecken. Wie oben schon angedeutet, gehören die zahlreichen Strände definitiv dazu. Neben den bereits vorgestellten Bavaro Beach und Macao Beach sollten Strandfanatiker unter anderem auch einen Blick auf den Süden von Punta Cana werfen, wo es mit dem Playa Blanca (im Puntacana Resort) und dem Playa Juanillo (in Cap Cana) zwei richtig weiße Perlen gibt. 

Der Juanillo Beach, einer der schönsten Strände in Punta Cana 

My Travelworld Tipp
Wer nach Cap Cana oder ins Puntacana Resort möchte, sollte seinen Ausweis mitnehmen. Bei beiden muss man sich am Eingang registrieren, da der Zugang beschränkt ist. Am besten sagt man, man möchte in eines der dortigen Restaurants.

Nur wenige Kilometer von Punta Cana entfernt gibt es mit dem Hoyo Claro sogar auch einen richtig unbekannten Geheimtipp. Hierbei handelt es sich um eine kleine versteckte Lagune, die mit glasklarem Wasser zur Erfrischung einlädt. Auch der rund 30-minütige Weg dorthin ist sehr angenehm zu laufen. 

Das Hoyo Claro, ein toller Off-the-beaten-track Tipp

Im direkten Umfeld von Punta Cana und Bavaro war es das eigentlich schon mit Sehenswürdigkeiten, lässt man mal die gesamten Touristenbespaßungs-Attraktionen außer Acht, wie zum Beispiel Dolphin Explorer, Scape Park, Ziplining oder den Adventure Park. Von diesen Parks gibt es relativ viele, allerdings sind diese in der Regel recht teuer und haben mit Punta Cana und der Dominikanischen Republik genauso viel zu tun wie Hamburg mit einer Weißwurst. 

Die Rancho in Punta Cana von Bavaro Runners

Für spannendere Ausflüge, Erlebnisse und Touren muss man dann schon ein bisschen weiter fahren – dort ist man dann allerdings auch fast ganz alleine. Es ist manchmal kaum zu glauben, dass Millionen von Touristen jährlich in Punta Cana ihren Urlaub verbringen, doch kaum über den Rand ihres All-Inclusive Resorts hinauskommen. Dabei gibt es gerade im weiteren Umland von Punta Cana soviel zu erleben. 

Das Highlight in Bezug auf Geheimtipps und unbekannte Sehenswürdigkeiten rund um Punta Cana ist für mich der Salto de la Jalda. Es handelt sich hierbei um den höchsten Wasserfall der Karibik – und keiner kennt ihn. Dabei befindet sich der Zugang nur 1,5 Stunden von Punta Cana entfernt – erfordert anschließend aber eine rund 3-stündige Wanderung (one-way), um zum Wasserfall zu gelangen. Dafür wird man allerdings mit einem einzigartigen Naturerlebnis belohnt und hat den höchsten Wasserfall der Karibik auch mit 99%iger Garantie für sich alleine. 

Der höchste Wasserfall der Dominikanischen Republik und der Karibik, der Salto de la Jalda

Wer nicht ganz so weit laufen möchte, kann von Punta Cana aus den Montaña Redonda ansteuern. Hierbei handelt es sich um eine richtig coole und auch einzigartige Attraktion für Entdecker, aber auch für die ganze Familie. Der Montaña Redonda ist ein kleiner Berg zwischen Miches und Punta Cana, der entweder zu Fuß in rund 30 Minuten bestiegen werden kann oder mit den am Fuße bereit stehenden Safari Trucks. Auf dem Gipfel wartet nicht nur ein 360-Grad-Panoramablick über die Cordillera Oriental sowie die komplette Küste rund um Playa Limon, Playa Esmeralda und Laguna Limon, sondern auch Schaukeln und Hängematten am Rande des „Abgrunds“, mit denen sich spektakuläre Fotos schießen lassen, die es so definitiv nicht allzu oft gibt. 

Montana Redonda, eine Top-Sehenswürdigkeit im Umland von Punta Cana

Die erwähnten Playa Esmeralda und Playa Limón sind ebenfalls einen Trip wert – und bieten eine einzigartige Strandkulisse, denn die Strände sind absolut unbekannt und menschenleer. Auch hier ist es faszinierend zu sehen, wie unberührt die Strände weniger als 100 Kilometer vom Punta Cana sein können – 99.9% der Besucher der Dominikanischen Republik bekommen diese nie zu Gesicht. Warum eigentlich, wenn man sich diese Fotos anschaut?

Der unberührte Playa Limon im Norden der Dominikanischen Republik

Der traumhafte Playa Esmeralda in der Dominikanischen Republik

Für kulturell interessierte bietet sich auch ein Trip nach Higuey an, der Stadt mit der wichtigsten Basilika des Landes, die jedes Jahr zum „Tag der Altagracia“ aus allen Nähten platzt. Außerhalb des Wochenendes rund um den 21. Januar ist Higuey aber eine recht normale, typisch chaotische dominikanische Stadt, die eben jene Basilika als ihre Hauptattraktion hat. Auch ein typischer Marktbesuch in Higuey ist möglich, wenngleich dieser schon recht „rough“ ist. 

Die berühmte Basilika von Higuey

Restaurants und Bars

Das war es dann eigentlich auch an spannenden Sachen – Punta Cana besteht eben im Wesentlichen nur aus den All-Inclusive Resorts, den Stränden und einer verstreuten Anzahl an Geschäften, Restaurants und Bars.

Trotz der enormen Anzahl an All-Inclusive Resorts gibt es in Punta Cana erstaunlich viele Restaurants und Bars. Diese haben allerdings auch Ihren Preis, gehören zu den teuersten in der gesamten Dominikanischen Republik und sind locker mit deutschen Maßstäben vergleichbar. Wer dieses Geld jedoch ausgeben möchte, findet zahlreiche gute Angebote, u.a. im neuen Downtown Punta Cana oder in Los Corales, wo es eine Mini-Kneipen-Meile gibt und abends eine sehr schöne Stimmung herrscht. 

Natürlich gibt es auch ein paar richtig nette Beach Clubs, an denen sich das Strandleben von Punta Cana perfekt genießen lässt. Aber auch hier sind die Preise absolut nicht dem sonstigen Lebensniveau der Dominikanischen Republik angepasst, denn rund 4 bis 5 Euro für ein Bier oder einen Cuba Libre (der normal um die 2 Euro kostet) sind für einen entspannten Drink am Strand schon recht sportlich. Sehr empfehlenswert für eine gute Stimmung ist das Huracán Café, exzellente frische Cocktails gibt es im 11 Palms. 

Der Eleven Palms Beach Club in Punta Cana-Bavaro

Wer es etwas lokaler mag, dem sei die Avenida España empfohlen. Hier gibt es mit dem Delicias Bavaro das bekannteste Imbiss/Restaurant mit einer riesigen Auswahl an dominikanischen Speisen zu niedrigen Preisen. Das Delicias ist 24 Stunden geöffnet und hier ist immer etwas los. 

Das Pendant zum Delicias in Bezug auf Bars ist der Drink Point und der Kan Drink Club, beide ebenfalls auf der Plaza España. Nahezu jeden Abend ist hier ordentlich Action bei den omni-präsenten Salsa-, Bachata und Merengue-Rhythmen. 

Wer also das lokale Leben in Punta Cana kennenlernen will, für den ist die Avenida España genau das Richtige.

Wer ins Nachtleben eintauchen möchte, es aber etwas internationaler mag, der kann im Coco Bongo oder Imagine bis zur Erschöpfung feiern. Während das Coco Bongo ein Mix aus Show, Tanz, Disco und Musical ist und eher auf Touristen ausgerichtet ist, ist das Imagine ein bisschen dominikanischer und eher ausschließlich Disko, wobei die Location in einem unterirdischen Höhlensystem beeindruckend ist. 

Coco Bongo Punta Cana, eine der Top-Nightlife Adressen für Touristen

Verkehr und Weiterreise

Trotz der zahlreich vorhandenen (Konsum-)Angebote, Punta Cana sollte nicht mehr als eine Zwischenstation sein, um von hier aus die Dominikanische Republik zu erkunden, denn das Land hat einfach zuviel zu bieten, als das man nur in Punta Cana bleiben sollte. Wer individuell unterwegs sein möchte, nimmt sich am besten einen Mietwagen, viele namhafte Vermieter sind in Punta Cana vertreten. Auf einer exzellent ausgebauten Straße sind es nur etwas mehr als 2 Stunden Fahrt bis nach Santo Domingo, das historische Zentrum der Dominikanischen Republik. Von dort aus steht einem das ganze Land offen, in rund 3 Stunden lassen sich nahzu alle Regionen der Dominikanischen Republik erreichen. 

Straße zwischen Barahona und Pedernales

Wer eher auf Backpacking setzt und mit dem Rucksack in der Dominikanischen Republik unterwegs ist, kann auch mit dem Bus nach Santo Domingo reisen und von dort das gesamte Land entdecken. Bavaro Express fährt 6x täglich direkt von Bavaro nach Santo Domingo, mit Aptpra geht es rund 25x täglich via Higuey in die Hauptstadt der Dominikanischen Republik. Mit weniger als 10 USD kommt man hier ans Ziel. 
Mehr zum ÖPNV in der Dominikanischen Republik findet Ihr in diesem Artikel.

Der Plaza Espana, der prestigeträchtigste Platz der Zona Colonial

Fazit

Punta Cana ist ein tolles Urlaubsziel, dafür sorgen schon die exzellenten Strände sowie die nahezu unendlichen und wirklich guten All-Inclusive Resorts, in denen man es sich gut gehen lassen kann. Allerdings kann es nach ein paar Tagen hier trotz vielfältiger Animation und Sportmöglichkeiten schnell langweilig werden, zudem bekommt man hier nichts von der eigentlichen Dominikanischen Republik mit. Zeit also, dass All-Inclusive-Resort zu verlassen und das Land zu erkunden – und das am besten auf eigene Faust und nicht mit den gängigen Touristen-Exkursionen, die in der Regel nur eine Scheinwelt vorsetzen. Leider bietet die Region rund um Punta Cana für diese Art von Reisen nicht allzu viel, lediglich der Salto de la Jalda, der Montaña Redonda, die Strände Esmeralda, Limon und Juanillo sowie schon etwas weiter entfernte Touren zum Nationalpark Los Haitises oder nach La Romana/Bayahibe sind richtig lohnende Ausflüge. 

Aus diesem Grund ist meine Empfehlung klar: einige Tage Punta Cana mit seinen tollen Stränden sind ein guter Start, doch anschließend sollte man sich unbedingt aufmachen, die Dominikanische Republik zu erkunden. Wer dies nicht macht, verpasst etwas – versprochen!

Ward Ihr bereits in Punta Cana? Wie hat es Euch dort gefallen? Habt Ihr auch ein wenig das Land kennengelernt? Lasst mir einen Kommentar dar und sagt mir, was Ihr über Punta Cana denkt.

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About Chris

Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Nachdem ich 3 Jahre im Paradies der Karibik (Insel Grenada) gelebt habe, bin ich mit dem Rucksack um die Welt gereist. Mittlerweile habe ich mehr als 60 Länder besucht, das Reisefieber ist aber immer noch nicht gestillt. Seit Juli 2015 wohne ich nun - die Karibik hat es mir sehr angetan - in der Dominikanischen Republik und werde neben der Arbeit das Land abseits von All-Inclusive und Hotelkomplex erkunden. Für Fragen und Feedback freue ich mich über jeden Kommentar. Mehr erfahrt Ihr auf der "Über Mich"-Seite. Meine Top-Empfehlungen für Eure Reisen: 1. überall auf der Welt kostenlos Geld abheben >>> 2. immer die richtige Auslands-Krankenversicherung parat >>> 3. nie wieder etwas vergessen: die Packliste mit Insider-Tipps


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