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Reisebericht Barbados III

Reisebericht Barbados: Best of Bajan: Strände, Cocktails, Tropenblumen und mehr

Barbados ist gemeinhin eine der Inseln, die mit Karibik aus dem Bilderbuch in Verbindung gebracht wird – und so ist es in der Tat auch. Bei meinem mittlerweile dritten Besuch der Insel hatte ich dank ausreichender Kenntnisse nun die Gelegenheit, ein schönes Best-of-Barbados-Programm für meine aus Deutschland anrückenden Freunde zusammenzustellen. Mit auch einigen Neuerungen für mich war es so ein nahezu perfektes Wochenende mit traumhaften Stränden, leckeren Cocktails und einem wunderschönen botanischen Garten.

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Reisezeitraum: April 2014 / Dauer: 4 Tage
Geschrieben: Juni 2014
Veröffentlicht: Juni 2014

Überblick Reisebericht Barbados III

  1. Die praktischste Anreise: Condor & British Airways
  2. Die perfekte (Budget-)Unterkunft: Rio Guesthouse
  3. Der beste Strand: Bottom Bay Beach
  4. Die schönsten Tropenblumen: Hunte’s Garden
  5. Die faszinierendste Küste: Nordküste von Barbados
  6. Die schönste Aussicht: Cherry Tree Hill und St. Johns Parish Church
  7. Die leckersten und günstigsten Cocktails: St. Lawrence Gap
  8. Fazit: die schönste Insel?

Die praktischste Anreise: Condor & British Airways

Für mich ging es wie immer mit Liat nach Barbados. Es waren mittlerweile die Flüge 55, 56 und 57 mit der einzigen karibischen Airline für mich, die nahezu alle Inseln der Kleinen Antillen miteinander verbindet. Kein Wunder, dass da so einiges zusammenkommt.

Wer von Deutschland aus kommt und nach Barbados möchte, sollte zu allererst die Flüge mit Condor ins Auge fassen. Während im Sommer Barbados einmal wöchentlich direkt angeflogen wird, sind es für den Winter 14/15 sogar 3 Direktflüge pro Woche – und das meist zu relativ erschwinglichen Preisen um die 700-800 € pro Returnflug.
Wem eine Anreise nach Frankfurt, wo Condor startet, zu umständlich ist, kann für einen Aufpreis Zubringerflüge buchen – oder sollte auch einmal British Airways checken, die ab vielen verschiedenen Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz täglich nach Barbados fliegen.

Die perfekte (Budget-)Unterkunft: Rio Guesthouse

Barbados ist definitiv keine preiswerte Insel. Wer billig will, sollte die Dominikanische Republik wählen. Gute Unterkünfte im zweistelligen Dollarbereich pro Zimmer sind selten, aber es gibt sie. Das vielleicht günstigste und empfehlenswerteste könnte ich mit dem Rio Guesthouse gefunden haben – eine hostelähnliche Unterkunft mitten auf dem St. Lawrence Gap, der Touristen-, Bar- und Restaurantmeile von Barbados.

Das Rio Guesthouse am St. Lawrence Gap in Barbados

Neben der absolut zentralen Lage sind die sehr einfachen, aber sauberen Zimmer und der günstige Preis (ca. ab 35 US$) die wichtigsten Eigenschaften. Und ganz nebenbei trifft man auch auf andere Individualreisende, die sich nicht nur in ihrer Hotelburg verstecken.

Das Rio Guesthouse am St. Lawrence Gap in Barbados

My Travelworld Tipp
Meine mitreisenden Freunde waren im Meridian Inn, ebenfalls ein relativ günstiges Hotel (ca. 60-90 US$) am südöstlichen Ende des St. Lawrence Gap.

 

Übrigens ist auch der Strand am St. Lawrence Gap, der Dover Beach, ein echter Hingucker, wie Ihr weiter unten seht.

Der beste Strand: Bottom Bay Beach

Bisher war ja der Crane Beach mein Favorit auf Barbados, was vor allem an der etwas unorthodoxen Erreichbarkeit über einen Felsenweg sowie seiner landschaftlichen Umrahmung lag (siehe Reisebericht Barbados II). Zugegeben, der Platz an der Sonne wurde mit diesem Aufenthalt ganz klar einem Wechsel unterzogen. Der Bottom Bay Beach hat sich die Auszeichnung des schönsten Strand von Barbados eindeutig gesichert – und daran gibt es sicher kaum ein Rütteln. Voíla, hier ist er:

Der fantastische Bottom Bay Beach im Süden von Barbados

Der fantastische Bottom Bay Beach im Süden von Barbados

Der fantastische Bottom Bay Beach im Süden von Barbados

Mehr Bilder zum Träumen auch im separaten Artikel über den Bottom Bay Beach.

Natürlich gab es während unserer zahlreichen Inseltouren auch den einen oder anderen traumhaften Strand zu bestaunen. Unter anderem über den Weg liefen uns die Cave Bay, der Dover Beach (am St. Lawrence Gap), die Reeds Bay und der Rockley Beach.

Die benachbarte Cave Bay - nicht minder interessant als der Bottom Bay Beach

Der wunderschöne Dover Beach am St. Lawrence Gap in Barbados

Die Reeds Bay an der luxuriösen Westküste von Barbados

Der strahlendweiße Rockley Beach im Süden von Barbados

Die schönsten Tropenblumen: Hunte’s Garden

Ebenfalls die wohl beste Option fanden wir in Bezug auf die tropische Vegetation. Während Barbados mit üppiger Vegetation und bunten Blüten nicht ganz so reich gesegnet ist wie zum Beispiel seine Nachbarinseln Grenada, St. Vincent oder Dominica, gibt es hier auf der Insel eine Hand voll Botanischer Gärten, die eben jenen Nachteil ausgleichen und die umfangreiche karibische Vegetation auf den Präsentierteller legen.

Hier suchten wir uns mit Hunte’s Garden den sicher besten Vertreter auf Barbados aus und erlebten ein wahres Wunderwerk. Der Garten war ein Meisterwerk an Pflege, Vielfalt und Präzision – ein absoluter Traum, der uns verzauberte.

Huntes Garden in Barbados - ein botanisches Meisterwerk

Huntes Garden in Barbados - ein botanisches Meisterwerk

Huntes Garden in Barbados - ein botanisches Meisterwerk

Huntes Garden in Barbados - ein botanisches Meisterwerk

Die faszinierendste Küste: Nordküste von Barbados

Ebenfalls verzaubert hat uns die Nordküste von Barbados. Ursprünglich sind wir dort für die Animal Flower Cave hingefahren, doch diese könnt Ihr getrost vergessen. Viel spannender sind da die schroffen Felsen der Steilküste, die ein traumhaftes Landschaftspanorama zaubern.
Zugegeben, auch die Ostküste hat in Bathsheba mit dem Soup Bowl und der stets über der Bucht wabernden Gischt ein attraktives Flair. Doch die Nordküste hat mich noch mehr verzaubert. Wenn die Wellen nach tausenden Kilometern Atlantik gen Küste rauschen und schließlich nach dem Kontakt mit Stein und Fels eine sprühende Fontäne sowie rythmisches Klatschen & Rauschen erzeugen, ist das einfach eine traumhafte Landschaftsszenerie, der ich stundenlang zuschauen kann.

Die schroffe Nordküste von Barbados an der Animal Flower Cave

Die schroffe Nordküste von Barbados an der Animal Flower Cave

Die schönste Aussicht: Cherry Tree Hill und St. Johns Parish Church

Auf unseren beiden Inselrundfahrten an diesem langen Wochenende kamen wir auch an zwei Aussichtspunkten vorbei. Wer, wie ich, Blicke von hoch oben liebt, sollte sich diese nicht entgehen lassen, auch wenn Barbados nicht wirklich bergig ist.

Der erste Aussichtspunkt befindet sich im Nordosten etwas abseits des Highway 2. Wer von Bathsheba in Richtung Speightstown unterwegs ist und den Abstecher in Richtung St. Nicholas Abbey nimmt, kommt auch am Cherry Tree Hill vorbei. Allein die Fahrt von Bathsheba entlang der Küste hierher ist schon landschaftlich eine der schönsten Strecken von Barbados.

Auf Tour mit dem Mietwagen entlang der Ostküste von Barbados

Der Cherry Tree Hill bietet dann einen tollen Ausblick auf die Ostküste.

Blick vom Cherry Tree Hill auf die Ostküste

Zweiter Aussichtspunkt der Insel ist die St. Johns Parish Church, die mit ihrer historischen Bausubstanz im sonst eher kulturell beschränkten Barbados schon alleine die Anfahrt wert ist.

Die St. Johns Parish Church auf Barbados

Die Kirche befindet sich im Süden von Barbados und ist am besten von Bathsheba aus auf einer ebenfalls landschaftlich reizvollen Strecke erreichbar. Nahe der Bath Bay geht es schließlich nach oben, von wo aus der Ausblick auf den südöstlichen Inselteil wartet.

Ausblick von der St. Johns Parish Church auf die Südostküste von Barbados

Die leckersten und günstigsten Cocktails: St. Lawrence Gap

Zu jeder Reise gehört auch ein wenig Gastronomie. Während gerade das Essen in Barbados und hier vor allem am St. Lawrence Gap zum Teil sündhaft teuer ist, sieht das bei den Getränken schon ganz anders aus. Selbst in den Touristengegenden kostet das Bier selten mehr als 5 BB$ (ca. 1,75 Euro) und auch für den Rum & Coke muss man an den Straßenständen nicht mehr als 2 Euro einplanen – sehr vorteilhaft für einen Rum & Coke Fanatiker wie mich. ;-)

My Travelworld Tipp
Ein bezahlbares Restaurant am St. Lawrence Gap mit sehr leckerem Essen ist das Ocean 15 am östlichen Ende der Straße.

 

Gute Bars mit günstigen Cocktails sind zum Beispiel das Sanddollar Café am kleinen Vendors Markt des Dover Beach oder Tyrons at the Beach neben Barrys Surf School.

Sanddollar Cafe, eine der vielen Bars am St. Lawrence Gap

Wer etwas peppigere und trendigere (und damit auch teurere) Bars sucht, wird am westlichen St. Lawrence Gap fündig.

Eine der vielen Bars am St. Lawrence Gap

Fazit: die schönste Insel?

Nach 4 Tagen war damit unser kleines Best-of-Barbados-Programm beendet. Es waren tolle Tage, die auch für mich noch einmal viele Seiten der Karibik in schönstem Licht zeigte. Barbados selbst gefiel mir irgendwie auch noch einmal besser als bei meinen ersten beiden Besuchen im Jahr 2011 (siehe Reiseberichte Barbados I und II), sodass ich die Insel in noch positiverer Erinnerung behalten werde. Doch ist Barbados damit das Non-Plus-Ultra in der Karibik? Nein!

Wer einfach nur am Strand liegen möchte, dem Massentourismus anderer (größerer) Inseln aus dem Weg gehen will und Wert auf gehobene Atmosphäre und gute Infrastruktur legt, ist in Barbados definitiv richtig. Allerdings fehlt Barbados im Vergleich zu St. Lucia, Grenada oder Tobago das letzte Stück Ursprünglichkeit, Regenwald und Robinson Crusoe Feeling. Diesbezüglich haben die anderen Inseln einfach mehr zu bieten. Dennoch, strandtechnisch kann man Barbados nichts vormachen, sodass Sonnenanbeter hier definitiv ausreichend auf Ihre Kosten kommen – und vielleicht den einen oder anderen Tipp der kleinen Best-of-Sammlung hier für ihren Urlaub nutzen können. :-)

Wem dieser Reisebericht gefallen hat und zukünftig keine der Hotelbewertungen, Reisetipps und Tripreports verpassen möchte, liked am besten direkt hier den Facebook-Kanal (~) von My Travelworld – immer mit den neuesten Informationen über alle Reisen.

About Chris

Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Nachdem ich 3 Jahre im Paradies der Karibik (Insel Grenada) gelebt habe, bin ich mit dem Rucksack um die Welt gereist. Mittlerweile habe ich mehr als 60 Länder besucht, das Reisefieber ist aber immer noch nicht gestillt. Seit Juli 2015 wohne ich nun - die Karibik hat es mir sehr angetan - in der Dominikanischen Republik und werde neben der Arbeit das Land abseits von All-Inclusive und Hotelkomplex erkunden. Für Fragen und Feedback freue ich mich über jeden Kommentar. Mehr erfahrt Ihr auf der "Über Mich"-Seite. Meine Top-Empfehlungen für Eure Reisen: 1. überall auf der Welt kostenlos Geld abheben >>> 2. immer die richtige Auslands-Krankenversicherung parat >>> 3. nie wieder etwas vergessen: die Packliste mit Insider-Tipps


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