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Der Schiefe Turm von Pisa – echt schräg!

Nun waren wir also da, in Pisa – jene Stadt, die so berühmt für exakt eine Sehenswürdigkeit ist: den Schiefen Turm von Pisa. Mehr oder weniger zufällig befand sich auch unser Gästehaus direkt neben dieser Top-Attraktion, sodass wir dieser eigentlich gar nicht entkommen konnten. Doch wollten wir das überhaupt?

Reisezeitraum: September 2013
Geschrieben: März 2014
Veröffentlicht: März 2014

>> Zu unserer Unterkunft direkt am Schiefen Turm: Il Toscano B&B
>> Zum Reisebericht Pisa: Pizza, Turm und Kleinstadtflair

Schließlich zeigte sich bereits bei unserem ersten Sichtkontakt mit dem Schiefen Turm von Pisa, dass dieser wirklich schräg in der Luft liegt. Während einige Quellen davon sprechen, dass seit der Sanierung vor etwas mehr als 10 Jahren kaum noch etwas von seiner Namensherkunft zu sehen ist, kann ich dies absolut nicht bestätigen. Der Turm steht so schief in der Gegend wie eh und je – und ich kann Euch sagen, dass es definitiv beeindruckend zu sehen ist.

Der schiefe Turm von Pisa auf der Piazza del Duomo

Nach langem Überlegen und zwischenzeitlichen Einchecken in unsere Pension direkt am Schiefen Turm (Il Toscano B&B) entschieden wir uns dann doch dafür, den Turm auch zu besteigen. Der Eintrittspreis von 18 Euro pro Person war uns zunächst zu heftig, doch schließlich ist man nicht alle Tage in Pisa – also hoben wir die persönliche Schmerzgrenze ein wenig an. Hinzu kam, dass es trotz nur begrenzt zugelassener Besucherzahlen pro Stunde keine Wartezeiten gab, sodass wir direkt nach Ticketkauf auf den Turm konnten. Der Einlass ist nach Zeitfenster gestaffelt, sodass jeder Besucher rund 30-35 Minuten auf dem Schiefen Turm von Pisa verbringen kann.

Der schiefe Turm von Pisa auf der Piazza del Duomo

Nach einer ca. 5 Minuten Einführung durch den Guide (in englisch) folgte die kleine Gleichgewichtsprobe für den Körper. Da es per Wendeltreppe nach oben ging, verlagerten sich die Stufen durch die Neigung des Turmes entsprechend der Himmelsrichtung. Einige Abschnitte waren somit anstregend zu erklimmen (jene Stufen gegen die Neigerichtung des Turmes), einige neigten nach links und nach rechts und andere Stufen wiederum ließen sich fast wie von alleine erklimmen. Ein interssantes Erlebnis für den eigenen Körper!

Was? Der schiefe Turm von Pisa
Wo? Piazza del Duomo, Zentrum von Pisa, Italien
Geöffnet? mindestens von 10:00 bis 17:00, von April bis September mindestens von 09:00 bis 20:00
Preis? 18 €
Dauer? ca. 30 Minuten
Bewertung 7,5/10

 

Oben angekommen, konnten wir dank guten Wetters erwartungsgemäß ein tolles Panorama genießen. Sowohl über die Stadt Pisa selbst hatten wir einen großartigen Überblick, ebenso bin hin zum Apennin-Gebirge.

Aussicht vom Schiefen Turm von Pisa auf die Stadt

Aussicht vom Schiefen Turm von Pisa auf die Stadt

Auch auf den direkt neben dem Schiefen Turm stehenden Santa Maria Dom gibt es einen sehr guten Blick – selten, dass man solch große Kirchenbauten einmal von oben sehen kann.

Aussicht vom Schiefen Turm von Pisa auf den Dom der Stadt

Nach rund einer halben Stunde war das „schräge“ Spektakel schon wieder vorbei. Interessant war es allemal, dennoch nicht gerade günstig – wobei man bei solch einzigartigen Gebäuden sicher nicht den Gegenwert eines jedes einzelnen Euro rechnen kann.

About Chris

Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Nachdem ich 3 Jahre im Paradies der Karibik (Insel Grenada) gelebt habe, bin ich mit dem Rucksack um die Welt gereist. Mittlerweile habe ich mehr als 60 Länder besucht, das Reisefieber ist aber immer noch nicht gestillt. Seit Juli 2015 wohne ich nun - die Karibik hat es mir sehr angetan - in der Dominikanischen Republik und werde neben der Arbeit das Land abseits von All-Inclusive und Hotelkomplex erkunden. Für Fragen und Feedback freue ich mich über jeden Kommentar. Mehr erfahrt Ihr auf der "Über Mich"-Seite. Meine Top-Empfehlungen für Eure Reisen: 1. überall auf der Welt kostenlos Geld abheben >>> 2. immer die richtige Auslands-Krankenversicherung parat >>> 3. nie wieder etwas vergessen: die Packliste mit Insider-Tipps


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