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Flugbericht Scandinavian Airlines (Stockholm – Berlin)

Scandinavian Airlines war meine Wahl für den erforderlichen Flug von Stockholm nach Berlin. Diese fiel allerdings nicht aufgrund eines 1a-Preises sondern eher aufgrund der unchristlichlichen Flugzeiten (Air Berlin, Ryanair), bei denen man hätte vorher am Flughafen übernachten müssen, oder aufgrund der exorbitant hohen Tarife der Anderen (Lufthansa, Norwegian). Auswahl auf der Berlin-Strecke ist ja durchaus vorhanden.

Reisezeitraum: April 2012
Geschrieben: Mai 2012

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Die Buchung

So aber sollte es also Scandinavian Airlines sein. Die Strecke von Stockholm-Arlanda nach Berlin-Tegel wird in der Regel viermal täglich bedient, wobei ich mir den Morgenflug auswählte. Die Buchung für ARN-TXL erfolgte nicht auf der Airline-Website, da diese noch eine zusätzliche Ticket Service Fee erheben, sondern wenige Euros günstiger bei Opodo. (~) Dennoch lag dieser one-way über 100 Euro – aber ich musste ja fliegen und dank des anstehenden langen 1. Mai-Wochenendes waren die anderen Optionen ebenfalls nicht günstiger.

Anreise & Check-In

Die Anreise zum Hauptflughafen Stockholms folgte diesmal mit dem Arlanda Express – trotz des normalerweise horrenden Preises von 260 SEK (ca. 29 Euro) für 20 Minuten Zugfahren. Dank Ermäßigung kostete mich das Ganze nur 130 SEK. Komfortabel und pünktlich ist der Arlanda Express auf jeden Fall – ob es das Geld wert ist darf jeder selber entscheiden und gerne im Artikel über die Transfers zum Flughafen Stockholm-Arlanda sich noch weitere Details über diese Fahrt und andere Möglichkeiten einholen.

Der Arlanda Express vom Stockholmer Haupbahnhof zum Flughafen Arlanda

Im Terminal 5, dem internationalen Terminal, überwiegend für Linienflieger, war bereits am frühen Morgen gegen 06:30 sehr viel Begängnis. Eingecheckt hatte ich bereits online, dennoch musste ich mir am Automaten noch Boarding Pass und den Koffer-Anhänger ausdrucken. Am Bag-Drop-Schalter von Scandinavian Airlines, kurz SAS, wurde dann der Koffer nach ca. 5 Minuten Anstehzeit entgegen genommen. Die Sicherheitskontrolle war schließlich in zwei Minuten erledigt.

Ein Vorteil des Online-Check-Ins bei SAS war im Übrigen, das ich mir bereits vorab einen Sitzplatz reservieren konnte. Da ich dies zeitnah nach der Öffnung des selbigen tat, war sogar noch einer der besten Notausgangsplätze frei – jener, bei dem der Vordersitz ausgebaut ist. Diesen bekam ich dann später tatsächlich, sodass ich über die Beinfreiheit wirklich nicht meckern konnte.

Ein Platz am Notausgang während des Fluges mit Scandinavian Airlines

Der Check-In sollte normalweise 24 Stunden vor Abflug eröffnen, die entsprechende Benachrichtigungs-E-Mail traf bei mir ca. 22 Stunden vorher ein. Wer sich dann mit dem Check-In beeilt, kann vielleicht auch einen solchen Platz am Notausgang ergattern.

Der Flug

Das Spektakulärste am Flug mit Scandinavian Airlines wurde ja bereits oben erwähnt. Ansonsten war er ziemlich mäßig. Der Start erfolgte mit einigen Minuten Verspätung, ziemlich schnell befanden wir uns über einer geschlossenen Wolkendecke und der Service war einer Star Alliance nicht wirklich würdig. Während es bei Lufthansa auf Kurzstreckenflügen zumindest Getränk und einen kleinen Mini-Snack gibt, bot Scandinavian Airlines lediglich Wasser, Tee oder Kaffee. Der Softdrink-Trolley wurde sozusagen gleich ganz zu Hause gelassen und Snacks gab es nur käuflich zu erwerben. Kein Vergleich also mit Lufthansa und schon gar keiner mit Malmö Aviation, bei denen ich nur drei Tage zuvor bei einem Flug von nur 45 Minuten (statt wie hier 90 Minuten) sogar einen richtig delikaten Snack bekam. (siehe Artikel hier)

Vielleicht dachte sich der Pilot auch aus diesem Grund, dass er dem ganzen Flug noch etwas Pep verleihen müsse. Jedenfalls war die Landung einer der Härteren, wo sicher auch der am tiefsten schlafende Passagier aus seinen vielleicht schönen Träumen gerissen wurde.

Ein Flugzeug von Scandinavian Airlines vor dem Flug nach Berlin

Fazit

Vielleicht war ich etwas verwöhnt vom vorherigen Flug mit Malmö Aviation, aber ein wenig mehr hätte ich mir von Scandinavian Airlines schon erwartet. Immerhin, dank Online-Check-In kann man sich seinen Wunschsitzplatz je nach Verfügbarkeit kostenlos reservieren. Auch Gepäck und ein Wasser kosten keinen Aufpreis. Dafür war der Service eher mau und die Landung sogar noch 10 Minuten zu spät. Insgesamt war es also ein Standard-Flug, nicht mehr und nicht weniger. Im Vergleich zu Norwegian, der ganz klar auf der Website von Scandinavian Airlines angestrebt wird, konnte SAS jedenfalls nicht wesentlich punkten.

About Chris

Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Nachdem ich 3 Jahre im Paradies der Karibik (Insel Grenada) gelebt habe, bin ich mit dem Rucksack um die Welt gereist. Mittlerweile habe ich mehr als 60 Länder besucht, das Reisefieber ist aber immer noch nicht gestillt. Seit Juli 2015 wohne ich nun - die Karibik hat es mir sehr angetan - in der Dominikanischen Republik und werde neben der Arbeit das Land abseits von All-Inclusive und Hotelkomplex erkunden. Für Fragen und Feedback freue ich mich über jeden Kommentar. Mehr erfahrt Ihr auf der "Über Mich"-Seite. Meine Top-Empfehlungen für Eure Reisen: 1. überall auf der Welt kostenlos Geld abheben >>> 2. immer die richtige Auslands-Krankenversicherung parat >>> 3. nie wieder etwas vergessen: die Packliste mit Insider-Tipps


2 Responses to Flugbericht Scandinavian Airlines (Stockholm – Berlin)

  1. Peter

    Hallo Chris,
    mich würde interessieren, wie das mit der Ermäßigung für den Arlanda- Expreß genau funktioniert. Ich fliege im April mit SAS von Frankfurt nach Stockholm.
    Vielen Dank im Voraus!
    Gruß Peter

    • Chris (My Travelworld)

      Hallo Peter,
      wenn du 25 Jahre oder jünger bist, kannst du einfach ein ermäßigtes Ticket kaufen. Bist du Student, kannst du unter Vorlage deines ISIC-Ausweises ein ermäßigtes Ticket für den Arlanda Express in Arlanda oder Stockholm Central kaufen.
      LG, Chris

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