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Besuch am Panamakanal – kein Glück mit den Schiffen

Zugegeben, eine Sehenswürdigkeit ohne seine eigene Hauptattraktion zu besichtigen ist irgendwie doof – so geschehen beim Panamakanal. Was will man aber machen, wenn gerade zum Besuchszeitpunkt kein Schiff durch den Kanal fährt. Trotzdem war es ein interessanter Besuch, wenn auch sicher nicht so aufregend, wie es hätte sein können.

Reisezeitraum: Mai 2013
Geschrieben: Mai 2013
Veröffentlicht: Juni 2013

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Bei der Anreise ahnten wir noch nichts. Per Bus und Taxi (zuerst Bus nach Albrook für 0,25 US$ und anschließend Taxi, für das wir bei 3 Personen 6 US$ zahlten – eine reguläre Busverbindung zu den Miraflores-Schleusen existiert nicht) fuhren wir nach Miraflores, wo sich das Besucherzentrum des Panamakanals befindet. Dieses ist täglich von 9:00 bis 17:00 geöffnet. Tickets gibt es quasi in der Economy-Variante für 5 US$, die nur den Besuch der Aussichtsplattform enthält sowie in der vollen Version für 8 US$ inklusive Aussichtsplattform, Videovorführung und Ausstellung.

My Travelworld Tipp
Schiffe, die durch den Panamakanal geschleust werden, sind vor allem vormittags und nachmittags zu sehen. Mittags ist überwiegend tote Hose – der Kanal und die Ausstellung sind aber dennoch interessant.

 

Unser erster Schritt ging natürlich auf das Observation Deck, wo bereits trügerische Ruhe herrschte. Dennoch, der Ausblick auf eines der wichtigsten Bauwerke der Welt war schon enorm, gerade wenn man sich vorstellt, was dies sowohl für die Schifffahrt als auch für die Weltwirtschaft bedeutet.

Die Miraflores-Schleusen des Panamakanal bei Panama City

Die Miraflores-Schleusen des Panamakanal bei Panama City

Die Miraflores-Schleusen des Panamakanal bei Panama City

Da jedoch kein Schiff in Sicht war, ging ich zunächst zur Ausstellung und schaute mir diese an. Sie ist in 4 Themen unterteilt und zeigt in sehr moderner Darstellungsform die Geschichte des Baus, die Flora und Fauna im Kanal, die Verschleusung eines Schiffes sowie die Bedeutung und Expansion des Panamakanals.

Die beeindruckende Ausstellung über den Panamakanal

Am interessantesten und überraschendsten empfand ich den Fakt, dass der Kanal bis Ende 1999 unter amerikanischer Leitung und Herrschaft stand und dieser erst anschließend an Panama überging. Ebenfalls erst vor wenigen Jahren hat Panama das Ziel des Panamakanals grundlegend geändert: war er zunächst lediglich gewissermaßen für den kollektiven Zweck gedacht, untersteht er nun wirtschaftlichen Interessen des Landes. Dass durch das geänderte Tarifsystem und der durch die quasi Monopolstellung generierten Einnahmen der Bau- und Enwicklungsboom in Panama City ausgelöst wurde, der heute zu beobachten ist, dürfte wohl kein Geheimnis sein.

Was? Miraflores-Schleusen am Panamakanal
Wo? ca. 8 Kilometer nördlich von Panama City
Geöffnet? täglich von 09:00 bis 17:00
Preis? 5 US$ für Aussichtsplattform, 3 US$ zusätzlich für Ausstellung und 3D-Kino
Dauer? für komplettes Programm ca. 2 Stunden
Bewertung 9/10

 

Nach dem Verlassen der Ausstellung (gegen 12:00) erfolgte dann gewissermaßen die Hiobsbotschaft: erst um 14:30 solle wieder ein Schiff die Miraflores-Schleusen durchqueren, was einer Wartezeit von 2,5 Stunden bedeutet und einen unüberwindbaren Konflikt mit meinem Weiterflug nach Managua ergeben hätte. Das hieß für mich heute kein Schiff mehr.

Das war sehr schade – aber leider nicht zu ändern. Wer nur so kurz in einer Stadt ist, muss eben auch einmal Abstriche hinnehmen. Trotzdem war es der Besuch wert und durch die enorme Bedeutung des Panamakanals kann ich einen Besuch der Miraflores-Schleusen nur jedem empfehlen, vielleicht ja dann auch mit einem etwas besseren Timing (um die Mittagszeit rum scheinen allgemein kaum Schiffe durchzufahren). ;-)

About Chris

Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Nachdem ich 3 Jahre im Paradies der Karibik (Insel Grenada) gelebt habe, bin ich mit dem Rucksack um die Welt gereist. Mittlerweile habe ich mehr als 60 Länder besucht, das Reisefieber ist aber immer noch nicht gestillt. Seit Juli 2015 wohne ich nun - die Karibik hat es mir sehr angetan - in der Dominikanischen Republik und werde neben der Arbeit das Land abseits von All-Inclusive und Hotelkomplex erkunden. Für Fragen und Feedback freue ich mich über jeden Kommentar. Mehr erfahrt Ihr auf der "Über Mich"-Seite. Meine Top-Empfehlungen für Eure Reisen: 1. überall auf der Welt kostenlos Geld abheben >>> 2. immer die richtige Auslands-Krankenversicherung parat >>> 3. nie wieder etwas vergessen: die Packliste mit Insider-Tipps


3 Responses to Besuch am Panamakanal – kein Glück mit den Schiffen

  1. simone

    Hola,
    ich war im Februar am Kanal.
    Die komplette Durchfahrt dauert 9 Std. Morgens kann man von Panama nach Colon fahren. Danach von Colon nach Panama.
    Also immer nur eine Richtung, weil er zu „klein“ ist. Dadurch kommt es in der Mittagszeit zum Leerlauf.
    Da ich für die Durchfahrt nicht den gewünschten Termin bekommen konnte, mußte ich am Ende auf Monte Verde in CR verzichten. Hat sich gelohnt.

  2. Caro

    Ich war heute erst vor Ort, mittlerweile kostet der Eintritt 15 Dollar, ohne Variante mit oder ohne Museum/Video (alles inklusive). Aber dafür häl auch ein Bus 500m vom Eingang entfernt, der über Albrook zu erreichen ist.
    Mehr dazu bald auf meinem Bog! http://trainbirdy.blogspot.de/

    • Chris (My Travelworld)

      Hallo Caro,
      danke für die Infos.
      Ich hoffe es hat dir trotz höherem Eintritt gut am Panamakanal gefallen. (wobei ich 15 US$ ganz schön heftig finde)
      LG, Chris

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