Reisebericht Panama City II – abwechslungsreiche Metropole mit viel Natur

Panama City ist die wohl modernste Stadt in Zentralamerika und zugleich auch das Finanzzentrum des Sub-Kontinents. Wolkenkratzer schrauben sich in die Höhe, eine moderne Metro ebnet sich den Weg durch den Untergrund und auch sonst gibt es viele Viertel, die den guten Entwicklungsstand der Stadt deutlich machen. Doch Panama-Stadt hat auch viele andere Seiten zu bieten, die die Stadt so spannend machen: unberührte Nationalparks mit großer Artenvielfalt, einfach erreichbare Aussichtspunkte mit spektakulären Ausblicken und vorgelagerte Inseln, die das Stadt-Leben ganz schnell vergessen lassen.

Reisezeitraum: September 2019
Geschrieben: Januar 2020
Veröffentlicht: Mai 2020

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Anreise nach Panama-Stadt

Die Anreise nach Panama-Stadt ist denkbar einfach und eigentlich schon in meinem Panama-Guide ausführlich erklärt, denn: wer nach Panama an- bzw. einreist, reist höchstwahrscheinlich auch nach Panama-Stadt, denn hierüber laufen nahezu alle Verkehrsmittel – egal ob Flug, Bus oder mit dem Mietwagen. Alle Wege führen nach Rom bzw. in diesem Fall nach Panama City.

Das Willkommensschild von Panama am Hafen von Panama City

Wenn Ihr am Flughafen ankommt, könnt Ihr mit dem Taxi oder mit dem Bus in die Stadt fahren. Kommt Ihr am riesigen Busbahnhof Albrook an, nehmt Ihr am besten ein Taxi oder – wenn Ihr Euch auskennt – einen Stadtbus zu Eurem gewünschten Ziel.

Unterkünfte in Panama-Stadt

Unterkünfte gibt es in Panama-Stadt wie Sand auf den San Blas Inseln und es sollte kein Problem sein, etwas Passendes zu finden, wie Ihr auch hier nachlesen könnt.

Zunächst kam ich in den Genuss einer sehr naturnahen Unterkunft am Cerro Ancón, obwohl diese wiederum auch nicht weit vom Zentrum entfernt war – was will man mehr als historische Altstadt und Naturreservat jeweils in Gehentfernung?
Wenn Ihr Interesse daran habt, könnt Ihr Euch hier einmal das Bodhi Hostel anschauen (~). Mehr Informationen zu den Unterkünften in Panama-Stadt findet Ihr auch hier in meinem separaten Artikel.

Das Bodhi Hostel mitten im Grünen in Panama City

Etwas eleganter logierte ich danach im AC Courtyard by Mariott (~) sowie im Eurostars Panama City (~) – beide gelegen mitten im Finanzdistrikt und damit auch in eben jenen Wolkenkratzern untergebracht, die diese Gegend so besonders machen. Bei beiden Hotels hatten wir das Glück von spektakulären Ausblicken, sowohl aus unseren Zimmern als auch von der Dachterrasse des jeweiligen Hotels – im Falle des Eurostars sogar von der 26. Etage. Auch zu diesen beiden Hotels findet Ihr meine Eindrücke im Artikel über unsere Unterkünfte in Panama.

Blick vom AC by Marriott Panama City auf die Skyline von Panama-Stadt

Blick vom Eurostars Panama City auf die Skyline von Panama-Stadt

Genau aus diesem Grund sind die Hotels dieser Zone schon etwas besonders, denn die Ausblicke – die Fotos oben sind zum Teil direkt aus dem Zimmer gemacht – sind schon spektakulär, oder?
Wollt Ihr auch solche Ansichten genießen, könnt Ihr Euch einmal die hier verlinkte Übersicht an empfehlenswerten Hotels in dieser speziellen Gegend von Panama-Stadt anschauen (~) – nahezu alle davon haben eine Dachterrasse mit spektakulärem Ausblick über die Stadt.

Ihr sucht eine Unterkunft in Panama?
Christian, Kopf und Reisender hinter My TravelworldHier sind meine Top-Empfehlungen für Euren Urlaub in Panama:
  • Strandhotel: Palmar Beach Lodge - eine hübsche Strand-Anlage am wunderschönen Red Frog Beach mit Hütten, Glamping-Zelten und Dorms sowie einem sehr empfehlenswerten und preiswerten Open-Air-Restaurant (in Bocas del Toro, Isla Bastimientos)

  • Over-Water-Bungalow: Punta Caracol Acqua Lodge - Den Traum eines über dem Wasser gebauten Bungalows gibt es in Panama zum erschwinglichen Preis. Die Punta Caracol Acqua Lodge ist hierbei eine der besten Optionen. (in Bocas del Toro, Isla Colón)

  • Wolkenkratzer: Hard Rock Panama Megapolis - Eine der höchsten Rooftop-Bars von Panama im 62. Stock und ein spektakulärer Ausblick auf die Stadt - und dazu noch ein richtig gutes Hotel (in Panama City)

  • Eco-Lodge: Mount Totumas Cloud Forest - Wie der Name sagt, eine Eco-Lodge im Nebelwald; dazu noch bestens geführt, mit tollen Ausblicken, sehr gemütlich und mit vielen Tieren in der Umgebung (im Westen von Panama, nahe der Grenze zu Costa Rica)

  • Gästehaus: Oasis Bluff Beach - Reizvolles Gästehaus und Wohlfühl-Oase an einem der schönsten Strände Panamas (in Bocas del Toro, Isla Colón)

  • Geheimtipp: Boca Brava Paradise - Unglaubliche Idylle mit spektakulärem Meerblick auf die Inselwelt sowie tägliches Brüllaffen-Konzert (auf Boca Brava, Golf von Chiriquí)

  • Backpacker: Bambuda Lodge - Das vielleicht spektakulärste Hostel in Zentralamerika: Wasserrutsche vom Restaurant ins Meer, Pool mit Meerblick, Schnorchelriff direkt vor der Tür, Urwald mit Dschungel-Trails hinter dem Haus und noch vieles mehr (in Bocas del Toro, Isla Solarte)

Schaut Euch hier auch meine generellen Tipps zur Hotel-Buchung samt aktueller Gutscheine an.

Fortbewegung in Panama-Stadt

Die Fortbewegung in Panama-Stadt ist so vielfältig wie die Stadt an sich. Einfach und schnell geht es – die Rush Hour ausgenommen – mit dem Taxi. Es gibt sowohl den beliebten Fahrdienst Uber als auch hunderte an kleinen gelben Taxis, die Euch recht günstig von A nach B bringen. Für eine Fahrt von rund 20 Minuten zahlten wir in der Regel um die 5 bis 6 US-Dollar.

Ein Blick von der historischen Altstadt von Panama-Stadt auf den Sonnenuntergang

Schnell und einfach geht es auch mit der Metro, doch die Abdeckung ist noch nicht so, wie es einer großen Stadt vielleicht würdig ist. Bisher gibt es 2 Metrolinien (Stand 2020), wobei das Netz in naher bis mittlerer Zukunft auf 5-10 Linien anwachsen soll. Eine Fahrt kostet 0.35 USD und kann einfach per MetroCard gelöst werden, die Ihr an jeder Metro-Station bekommt. Da die Metro erst seit 2014 in Betrieb ist, ist sie sehr modern und nach neuesten Standards gebaut.

Die moderne Metro von Panama-Stadt

Nicht zuletzt ist Panama City auch übersäht von nahezu hunderten von Buslinien, mit denen Ihr in fast alle entlegenen Winkel gelangen könnt. Eine Fahrt kostet zum Teil nur 0.25 US-Dollar, wobei das Busnetz zum Teil nicht ganz durchsichtig ist und auch die lokalen Angestellten nicht immer Bescheid wissen. Die Chancen stehen gut, dass Euch eine Eurer Busfahrten zum riesigen Busterminal nach Albrook bringen wird, welches mit seiner angrenzen Shopping-Mall und den nicht enden wollenden Überland- und Lokalbussen schon eine kleine Attraktion für sich ist. Auch wenn es ein Busterminal ist, ist Albrook im Vergleich zu anderen schäbigen Busbahnhöfen in Lateinamerika ein recht angenehmes Plätzchen.

Das Busterminal von Panama-Stadt, Albrook

Aussichtspunkte in Panama-Stadt

Soviel zum „organisatorischen Vorgeplänkel“ zu Panama-Stadt, nun wollen wir also mal eintauchen in diese wirklich vielfältige Metropole.

My Travelworld Travel Coaching
Reiseblogger Christian vom Reiseblog My Travelworld mit Schwerpunkt KaribikSeid Ihr unsicher in Bezug auf Eure Reiseplanung und habt vielleicht auch noch andere Fragen zu Eurer anstehenden Reise, dann schaut doch einmal in meiner Rubrik der Reiseberatung vorbei. Hier könnt Ihr mir als Reise-Profi alle offenen Fragen stellen und ich kann für Euch einen Plan erarbeiten, wie Ihr Eure Reisebuchung in Bezug auf Preis, Service und Angebot am besten optimieren könnt. Dies spart nicht nur Zeit und Nerven, sondern am Ende auch viel Geld.

Eine der Dinge, die Panama City so abwechslungsreich macht, sind u.a. seine Aussichtspunkte, denn mitten in der Stadt gibt es gleich zahlreiche davon, da es mehrere natürliche Hügel in der Stadt gibt. Einer davon ist der Cerro Ancón, der sich nur unweit der historischen Altstadt von Panama-Stadt befindet und deswegen auch einen guten Überblick über diese Zone bietet.

Blick vom Cerro Ancon auf die Altstadt von Panama City, die Casco Viejo

Doch auch in Richtung Finanzzentrum mit seinen nahezu unendlichen Wolkenkratzern hat man eine tolle Aussicht.

Blick vom Cerro Ancon auf die Skyline von Panama City

Ein zweiter Hügel mitten in Panama City ist der Cerro Cedro im Parque Natural Metropolitano, der auch zugleich ein Naturreservat ist, sodass man hier einige USD Eintritt bezahlen muss. Angeblich ist hier die Aussicht sogar noch besser, doch prüfen konnten wir es nicht, da der Trail zu unserem Besuchszeitpunkt gesperrt war.

Doch nicht nur von oben hat man einen guten Überblick über Panama City, auch von den zahlreichen ins Meer gebauten Straßen, den Causeways, sieht die Stadt richtig toll aus. So zum Beispiel vom Calzada de Amador in Richtung Flamenco Island, wo die Fähre nach Taboga Island abfährt, oder von der Cinta Costera neben dem berühmten Fischmarkt (am Monumento de la Bandera de Panama, also gewissermaßen dem Flaggen-Denkmal), an dem man übrigens exzellent essen kann.

Die Skyline von Panama-Stadt, das Finanzzentrum von Mittelamerika

Auch am Ende des Casco Viejo am Paseo de Las Bóvedas kann man gut auf die Skyline Panamas blicken, auch wenn es aufgrund der Entfernung nicht ganz so toll ist wie bei obigem Foto.

Und noch einen tollen Spot gibt es, wo man einen besonderen Blick auf Panama-Stadt hat: den Malecon (bzw. in Panama auch Ciclovia Cinta Costera genannt). Weiterer Vorteil ist auch, dass vor allem am Abend in Richtung Wochenende hier enorm viel los ist und man somit mitten eintauchen kann in das einheimische Leben.

Die Skyline von Panama City bei Nacht

Die Altstadt – Casco Viejo

Habt Ihr Euch also einen ersten Überblick verschafft, könnt Ihr einen Blick in die historische Altstadt von Panama City werfen, dem Casco Viejo (auch Casco Histórico oder Casco Antiguo genannt).
Das historische Zentrum wird von eleganten Kopfsteinpflasterstraßen und restaurierten Fassaden und Gebäuden dominiert. Es herrscht ein bunter Mix aus Einheimischen und Touristen, ebenso sieht es in Bezug auf Restaurants und Bars aus.
Das Casco Historico ist einfach und sicher komplett fußläufig zu erlaufen. In den Ausmaßen, Eindrücken und dem Erscheinungsbild erinnerte es mich ein doch sehr an die Zona Colonial von Santo Domingo, auch wenn gefühlt dort mehr Leben herrscht.

Die sehr hübsche historische Altstadt von Panama-Stadt, die Casco Viejo Panama City

Die sehr hübsche historische Altstadt von Panama-Stadt, die Casco Viejo Panama City

Um das historische Zentrum von Panama City zu erkunden, könnt Ihr selbst aktiv werden und Euch von den Informationstafeln vor Ort leiten lassen. Diese sind zwar nicht überall angebracht und nicht immer super interessant, aber einen ersten Einblick geben Sie allemal.
Alternativ könnt Ihr Euch auch einer Stadtführung anschließen, allerdings solltet Ihr hier nicht eine der sonst von mir sehr geschätzten kostenfreien Touren buchen – siehe Info-Box.

My Travelworld Info-Box
Auch in Panama gibt es die in mittlerweile aller Welt verbreiteten kostenlosen Stadtführungen – leider hier nicht wirklich zuverlässig und mit einem zum Teil ähnlichen Phänomen, was mir schon kürzlich in Rom begegnete. Ich buchte eine Tour über freetour.com, bekam eine Bestätigung und war schließlich – gemeinsam mit anderen Reisenden – am vereinbarten Treffpunkt in der Altstadt von Panama. Leider erschien der Guide nicht und auf Nachfrage in einem benachbarten Café schien er auch schon mehrere Monate keine Tour mehr gemacht zu haben.

Die sehr hübsche historische Altstadt von Panama-Stadt, die Casco Viejo Panama City

Die sehr hübsche historische Altstadt von Panama-Stadt, die Casco Viejo Panama City

Alles in der historischen Altstadt von Panama City ist wie angesprochen sehr kompakt. In den bereits gezeigten und folgenden Fotos seht Ihr die schönsten Eindrücke – gleich dreimal habe ich das Casco Viejo besucht, was aber auch daran liegt, dass ich insgesamt gleich 1 ganze Woche in Panama-Stadt weilte.

Die sehr hübsche historische Altstadt von Panama-Stadt, die Casco Viejo Panama City

Die sehr hübsche historische Altstadt von Panama-Stadt, die Casco Viejo Panama City

Der Panamakanal – die Sehenswürdigkeit schlechthin in Panama-Stadt

Im Gegensatz zu vielen anderen Städten mit einem historischen Zentrum ist das Casco Histórico von Panama City aber nicht die Top-Attraktion der Stadt, sondern natürlich der Panamakanal.
Diese zur damaligen Zeit einzigartige Meisterleistung (leider wie fast immer bei derartigen Großprojekten mit unzähligen Todesopfern) ist heute der eindeutige Hauptgrund dafür, dass Panama eines der wohlhabendsten Länder Mittelamerikas ist, denn durch ihn kommen Millionen von US-Dollar in die panamaische Staatskasse – besonders seit der Übergabe des Panamakanals durch die USA an die panamaische Regierung.

Bereits 2013 bei meinem kurzen Abstecher nach Panama-Stadt besuchte ich den Panamakanal, doch seitdem hat sich viel getan. Eine zweite Schleuse wurde eröffnet, die die Kapazität des Panamakanals vor allem in Bezug auf die Größe der Schiffe nahezu verdreifacht hat und auch der Eintritt hat sich nahezu synchron mitentwickelt, denn während ich 2013 noch für 8 USD die interessante Ausstellung und die angeschlossene Besucher- und Aussichtsplattform genießen konnte, werden mittlerweile stolze 20 USD aufgerufen – scheinbar will man nicht nur von den Schiffen finanziell profitieren, sondern auch von den Touristen. Da uns dies dann doch etwas happig war, besuchten wir das Restaurant und konnten für nur einen Drink den Panamakanal sehen. Mehr dazu findet Ihr auch in meinem ausführlichen Bericht über den Panamakanal.

Der Panamakanal, die wichtigste Attraktion von Panama-Stadt

Leider hatte ich auch diesmal wie schon 2013 kein Glück mit den Schiffen, nur in der neuen hinteren Schleuse sahen wir eines durchfahren – diese ist jedoch ein ganzes Stück entfernt und vom Besucherzentrum nur ansatzweise zu sehen.

Wollt Ihr mehr zum Panamakanal wissen, könnt Ihr Euch den separaten Artikel zum Kanal anschauen, den ich entsprechend sehr ausführlich aktualisiert habe.

Natur pur im Soberania National Park

Wer schon einmal am Panamakanal ist, kann sich in der gleichen Richtung gleich noch ein anderes Ziel vornehmen: den Soberania National Park. Dieser befindet sich direkt vor den Toren der Stadt und zeigt eine andere faszinierende Komponente von Panama City. Man muss nur rund 30-45 Minuten die Stadt verlassen und befindet sich sofort in dichtestem Regenwald.

Der Soberania Nationalpark im Norden von Panama-Stadt

Bekannt ist der Soberania Nationalpark vor allem durch den Plantation Trail. Dieser führt rund 7 Kilometer ins Parkinnere und gibt Euch die Möglichkeit, die vielfältige Natur und Tierwelt des Parks zu beobachten.
Im Vergleich zu anderen Wanderungen in Panama ist er vielleicht nicht allzu spektakulär, aber die Nähe zur Stadt und der Kontrast zur Finanzmetropole ist schon beeindruckend.

Der Soberania Nationalpark im Norden von Panama-Stadt

Wer übrigens noch ein Stück weiter will, kann auch noch bis zum Ende der Straße (und der Buslinie) nach Gamboa fahren. Hier können einige Aktivitäten auf dem Fluss, auf dem Panamakanal oder auf den naheliegenden seeförmigen Rio Chagrés gebucht werden. Alternativ kann man auch einfach die durchaus imposante Kulisse genießen, die einen hier völlig unberührt erwartet. Das Gamboa Rainforest Resort (~) bietet sich daher durchaus an, um diese beeindruckende Aussicht zu genießen.

Blick vom Gamboa Rainforest Resort auf den Rio Chagres

Die Isla Taboga

Historie in der Altstadt, Wirtschaft im Finanzzentrum, logistische Meisterwerke am Panamakanal, Natur pur im Soberania National Park – Panama-Stadt hat viel zu bieten, ich habe nicht zu viel versprochen. Doch ein Teil fehlt noch – nämlich der des Meeres.

Panama-Stadt befindet sich direkt am Pazifik und hat daher u.a. zahlreiche Strände und Inseln zu bieten. Während wir die Strände außen vor ließen, weil diese gemeinhin in Stadtnähe selten Paradies-Status erreichen, nahmen wir uns den Inseln etwas näher an. Direkt vor den Toren der Stadt befinden sich mit dem Archipiélago de las Perlas sowie der Isla Taboga gleich zwei Ziele, die vor allem für Tagesausflügler aus Panama City sehr attraktiv sind.

Während ich mir die Islas Las Perlas für den nächsten Besuch aufhob, zumal diese mit Fährkosten von um die 100 USD für die Hin- und Rückfahrt für einen Tagesausflug auch sportlich teuer sind, wählte ich die Isla Taboga für einen Trip aus. Die Fährüberfahrt dauert nur 25 Minuten und ist mit 20 USD (return) auch relativ fair bepreist.

Die kleine Insel Taboga Island vor der Küste von Panama-Stadt

Die Insel ist sehr klein und kann im Prinzip komplett zu Fuß erkundet werden. Ich erklomm einmal den Gipfel mit etwas über 300 Metern Höhe und sammelte ein paar Eindrücke vom lokalen Dorf, wo die Zeit im Vergleich zum kosmopolitischen Panama-Stadt wie stehen geblieben zu sein scheint. Auch einen Blick an den beliebten Strand warf ich. Insgesamt konnte mich die Insel jetzt nicht komplett vom Hocker hauen, aber lest am besten selbst, was genau ich auf der Isla Taboga alles erlebte.

Die kleine Insel Taboga Island vor der Küste von Panama-Stadt

Ins Umland auf die San Blas Inseln

Wenn Ihr etwas sucht, was Euch wirklich eindrücklich im Gedächtnis bleibt, empfehle ich Euch von ganzem Herzen etwas anderes: die San Blas Inseln. Auch diese befinden sich im Umland von Panama-Stadt, wenn auch in einem anderen Verhältnis als das Archipiélago de las Perlas oder die Isla Taboga. Während die beiden genannten im Pazifik liegen und direkt mit einer Fähre von der Stadt aus erreichbar sind, sind es nach San Blas rund 3 Stunden Fahrt bis an die Karibikküste. Aus diesem Grund ist San Blas auch nicht unbedingt als Tagestrip geeignet, doch alle Touren starten dennoch in Panama-Stadt.

Jedes weitere Wort zu den San Blas Inseln wäre hier eigentlich zu viel, denn wenn Ihr in Panama-Stadt seid, ist ein 2-Tages-Trip zu den Inseln eigentlich ein Muss. Ich lasse Euch hier einfach mit den Fotos dieses einzigartigen Paradies allein und empfehle Euch meinen separaten Artikel, in dem Ihr alle ausführlichen Informationen über die San Blas Inseln findet.

Unsere Privatinsel Nubesidup in den San Blas Inseln

Die wunderschönen San Blas Inseln an der Karibik-Küste von Panama

Die wunderschönen San Blas Inseln an der Karibik-Küste von Panama

Fazit

Panama City ist definitiv eine spannende Stadt, vor allem aufgrund der enormen Vielfalt. Natur, Moderne, Kolonialzeiten, Wanderungen, Inseln, Aussichtspunkte, Skyline – die Stadt hat eigentlich für jeden Geschmack etwas zu bieten, wobei die hier beschriebenen Erlebnisse nur jene sind, die ich in rund einer Woche Aufenthalt machte. Sicher gibt es noch viel mehr zu entdecken in dieser überaus spannenden Stadt.
Meine Empfehlung an Euch ist, Panama-Stadt auf jeden Fall zu mehr als einem reinen Startpunkt einer Panama-Rundreise zu nutzen – nur eine Nacht hier zu bleiben, wäre wirklich schade. Eine gute Richtlinie ist meines Erachtens die Kombination aus 2 vollen Tagen in Panama-Stadt sowie mindestens 2 vollen Tagen für die Tour zu den San Blas Inseln – somit könnt Ihr die wichtigsten Highlights von Panama City sowie des Umlands abdecken. Mehr zur Verteilung Eurer zur Verfügung stehenden Reisetage findet Ihr auch in meinen Routenvorschlägen für Panama.
Von Panamas Hauptstadt aus machten wir uns schließlich auf, um das Land in Richtung Westen zu erkunden und fuhren weiter nach El Valle del Antón sowie ins Wanderparadies Boquete.

Chris (My Travelworld)

Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Nachdem ich 3 Jahre im Paradies der Karibik (Insel Grenada) gelebt habe, bin ich mit dem Rucksack um die Welt gereist. Mittlerweile habe ich um die 70 Länder besucht, das Reisefieber ist aber immer noch nicht gestillt. Von 2015 bis 2019 habe ich in der Dominikanischen Republik gewohnt - die Karibik hat es mir sehr angetan - und habe das Land ausgiebig abseits von All-Inclusive und Hotelkomplex erkundet. Seit einigen Monaten bin ich nun als Digitaler (Halb-)Nomade unterwegs und entdecke die Welt, wobei sich meine Home Base weiterhin in der "DomRep" befindet. Für Fragen und Feedback freue ich mich über Eure Kontakt-Aufnahme - am besten per Kommentar unter den jeweiligen Artikel, da es hier auch gleich anderen hilft.
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