5 Wochen Fidschi voller Erlebnisse, Highlights und Südsee-Momente – was will man mehr von einem Urlaub im Paradies? Unsere Reise auf die Fidschi-Inseln verzauberte uns und zeigte uns, warum die Inseln zurecht bei vielen Urlaubsträumereien ganz oben stehen. Für uns jedoch überraschend: Fidschi ist viel günstiger, als man es vom Namen her denken mag, da es sowohl Aktivitäten als auch Unterkünfte für wirklich jedes Reisebudget gibt – uns selbst Backpacker kommen hier auf ihre Kosten. In diesem Reisebericht Fidschi zeige ich Euch die schönsten Inseln, die besten Hotels für jeden Geldbeutel sowie unsere spannendsten und einzigartigen Erfahrungen und Erlebnisse, die Fidschi für uns unvergesslich machten – auch deswegen, weil wir gleich ein knappes dutzend Inseln im Inselreich besuchten, die jedem Südsee-Postkartenmotiv zu 100% entsprechen, dabei aber nicht unser Reisebudget sprengten.
Reisezeitraum: Januar-März 2025 / 5 Wochen
Geschrieben: Juli 2025
Veröffentlicht: September 2025
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— Reisebericht Yasawa-Inseln: unsere Erfahrungen und Tipps
— Reisebericht Mamanuca-Inseln: unsere Erfahrungen und Tipps
>> Zu den Unterkünften auf den Fidschi-Inseln:
— Unsere Unterkünfte auf Fidschi
— Die coolsten & einzigartigsten Hotels auf den Yasawa-Inseln + wichtige Meal Plan Infos
— Die coolsten & einzigartigsten Hotels auf den Mamanuca-Inseln + wichtige Meal Plan Infos
>> Weitere Artikel über die Fidschi-Inseln: Preisniveau auf Fidschi, Schnorcheln auf Fidschi, Anreise mit Fiji Airways, Kajak & SUP auf Fidschi, Flughafen-Transfers in Nadi, Alles Wissenswerte über die Fähre in Fidschi, Vergleich Mamanuca vs. Yasawa, Musket Cove Resort Hotelbewertung
>> Zu den weiteren Reiseberichten in der Südsee: Vanuatu (folgt), Tonga (folgt), Samoa (folgt), Salomonen (folgt)
Inhalt dieses Reise-Artikels
Reiseplanung & Ausgangslage
Die Fidschi-Inseln waren schon relativ früh unser zentraler Fixpunkt für die Reiseplanung unserer rund 3-monatigen Reise durch die Südsee, da es mit Fiji Airways die meisten Verbindungen innerhalb der Südsee gibt, ohne mehrmals nach Australien oder Neuseeland zurück zu müssen. Hinzu kommt, dass Fidschi zumindest innerhalb der westlichen Südsee die beste Infrastruktur in Sachen Tourismus hat, sodass man sich hier auch mit einem sagen wir mal mäßigen Reisebudget gut aufhalten kann – dass Fidschi absolut NICHT teuer ist, lernten wir erst während unserer Reise.
Aus diesen Gründen war Fidschi für unsere Ozeanien-Reise soweit gesetzt und wir planten die anderen Länder, u.a. die Salomonen, Tonga, Samoa und Vanuatu, um Fidschi herum. Wollt Ihr im Rahmen Eurer Südsee-Reiseplanung ebenfalls die Inseln & Ländern in eine logistisch sinnvolle Reihenfolge bringen und seid unsicher, was die beste Variante ist, lasst mit gerne eine Anfrage im Rahmen meiner Reiseberatung zukommen.

Anreise
Die Frage war nun, wie wir am besten auf die Fidschi-Inseln (an)reisen konnten. An und für sich hatte ich längere Zeit Fiji Airways im Auge, da diese startend von Hongkong, Singapur, Manila oder Tokio relativ gute (one-way-)Tarife nach Fidschi und die Nachbarstaaten anbieten (und wir uns vorher ohnehin in Asien aufhielten). Letztendlich landeten wir aber in Indonesien, und da es von dort – besonders Bali – wirklich enorm billige Flüge nach Australien gibt und von dort ebenso verhältnismäßig preiswerte Flüge auf die Südsee-Inseln (vor allem Vanuatu und Fidschi sowie teilweise auch nach Samoa und Tonga), war dies schließlich unsere tatsächliche Anreiseroute. Zunächst ging es von Bali mit Jetstar nach Melbourne und anschließend weiter mit Fiji Airways von Melbourne nach Nadi (Fidschi), wobei wir direkt nach Tonga weiterflogen und erst anschließend Fidschi besuchten. Hier könnt Ihr auch einige günstige Verbindungen innerhalb der Südsee prüfen (~).
Weitere Informationen zu unseren Flügen mit Fiji Airways findet Ihr hier.

Sucht Ihr einfach nur nach einem Flug von Deutschland nach Nadi, dem internationalen Flughafen von Fidschi, müsst Ihr in der Regel mit mindestens 1500 Euro rechnen – oft sogar mehr. Doch das macht eigentlich nicht viel Sinn, denn natürlich ist der Weg von Europa eigentlich viel zu weit für einen reinen Fidschi-Urlaub.
Flugpreise Deutschland Fidschi prüfen (~)
Meine Top-Spartipps für den Flug sind daher:
- eine Reise auf die Fidschi-Inseln mit anderen Inseln kombinieren – vor allem Vanuatu, Samoa oder Tonga bieten sich hier an
- Euren Flug nach Fidschi in zwei Teile aufteilen: vor allem, wenn Ihr günstige Angebote nach Australien oder Südostasien entdeckt und dort einen Stopover einlegt, gibt es anschließend günstige Flüge nach Fidschi
Auch über die USA kann man im Übrigen fliegen – das nimmt sich zeitlich und kilometertechnisch relativ wenig.
Gerne bin ich Euch im Rahmen meiner Reiseberatung bei der Flugsuche auf die Fidschi-Inseln behilflich, und bin mir sicher, dass ich hier mindestens 100 bis 200 Euro Ersparnis pro Person für Euch herausholen kann. Mit rund 1200 Euro für den Flug solltet Ihr aber dennoch (in der Regel) mindestens rechnen – es sei denn, es gibt aktuelle Top-Promotionen, dann können unter Umständen sogar 1000 Euro für einen Flug von Deutschland nach Fidschi möglich sein.
Mehr über meine Reiseberatung erfahren

Unterkünfte auf Fidschi
Wir waren enorm überrascht, wie günstig man auf Fidschi traumhaft übernachten kann! Klar, für 5-Sterne Hotels auf einer einsamen Insel muss man auch auf Fidschi ordentlich Geld ausgeben, aber wem ein moderates Maß an Komfort ausreicht und trotzdem an den Paradies-Stränden der Südsee übernachten möchte, findet hier auf den Fidschi-Inseln traumhafte Hotels & Homestays.
Im Gegensatz zu Tonga, Samoa, den Salomonen oder Vanuatu, wo die meisten Unterkünfte tatsächlich noch offline gebucht werden, ist die touristische Infrastruktur hier schon so weit, dass sich die allermeisten Unterkünfte auf Fidschi auf den üblichen Buchungsportalen finden. Neben den (bei mir) üblichen Verdächtigen Booking.com und Airbnb waren hier überraschenderweise vor allem Agoda und trip.com stark vertreten.

Insgesamt übernachteten wir in 11 Unterkünften & Hotels auf Fidschi. Unsere Top 3 hier solltet Ihr Euch unbedingt genauer anschauen:
- Funky Fish, ein Strand-Hotel der einfachen Mittelklasse auf den schönen Mamanuca-Inseln mit top Preis-Leistungs-Verhältnis (Hotelbewertung hier ansehen | aktuelle Preise hier prüfen (~))
- Ravita Cove, ein einfaches Homestay auf den traumhaften Yasawa-Inseln mit vielen inkludierten Aktivitäten und guter Hausmannskost (Hotelbewertung hier ansehen | aktuelle Preise hier prüfen (~))
- Musket Cove, ein komfortables 4-Sterne Hotel auf Malolo Lailai Island in paradiesischer Lage und nicht weit vom Festland entfernt – ideal für Kurztrips auf die Fidschi-Inseln- (Hotelbewertung hier ansehen | aktuelle Preise hier prüfen (~))
Mehr zu den Hotels während unseres Fidschi-Urlaubs findet Ihr auch in den folgenden Artikeln:
– unsere Unterkünfte auf den Fidschi-Inseln
– ausführliche Hotelbewertung zum Musket Cove Island Resort
– die besten Unterkünfte auf den Mamanuca Islands
– die besten Unterkünfte auf den Yasawa Islands

Fortbewegung
Wie es sich für ein Inselreich gehört, ist die Fähre eines der Hauptverkehrsmittel auf Fidschi, wenngleich es auch ein überraschend umfangreiches Busnetz gibt. Die Fahrt von Nadi, Heimat des internationalen Flughafen und zugleich auch logistisches Zentrum für die Trips auf die Yasawa-Inseln und Mamanuca-Inseln, nach Suva, der Hauptstadt von Fidschi, beträgt mal gleich 5 Stunden und mehr als 200 Kilometer – eine Distanz, die nach man von einem kleinen Paradies in der Südsee nicht unbedingt erwartet. Die Busse sind aber soweit bequem und ordentlich geführt, sodass diese durchaus eine gute Option zur Fortbewegung sind.

Viel wichtiger sind aber die Fähren auf den Fidschi-Inseln. Mit diesen kommt Ihr auf die kleinen und größeren Inseln. Ein wenig Vorausplanung ist hier wichtig, weswegen ich Euch in einem ausführlichen Artikel die wichtigsten Verbindungen beschrieben habe, vor allem jene auf die Yasawa- und die Mamanuca-Inseln, aber auch die Möglichkeiten auf die anderen großen Inseln, darunter Vanua Levu und Taveuni.

Als Faustregel wichtig:
- Habt Ihr nur wenige Tage Urlaub auf den Fidschi-Inseln, eignen sich am besten die Mamanuca-Inseln – hier gibt es die schnellsten Fähren auf paradiesische Inseln
- Für das ultimative Südsee-Feeling sind die Fähren auf die Yasawa-Inseln einen Blick wert – diese fahren allerdings nur einmal am Tag
- Wer die großen Inseln (Taveuni, Viti Levu und Vanua Levu) auf seiner Fidschi-Reise erkunden möchte, braucht viel Zeit – allerdings handelt es sich hierbei um die günstigsten Fähren
Mehr zum Thema: Der große Fähr-Guide für die Fidschi-Inseln mit allen Verbindungen
Reiseziele in Fidschi
Damit wären wir auch gleich beim Thema der Reiseziele auf den Fidschi-Inseln, von denen es extrem viele gibt. Weiter unten im Reisebericht erzähle ich Euch gleich von unseren Erfahrungen unserer 5 Wochen Fidschi, zunächst möchte ich Euch aber kurz einen Überblick über die wichtigsten Reiseziele auf Fidschi geben:
- Nadi – der internationale Flughafen von Fidschi und zudem logistisches Zentrum für Busse und Fähren in nahezu alle Richtungen
- Suva – die Hauptstadt von Fidschi – nicht wirklich ein Reiseziel, da es hier nicht so wahnsinnig viel zu erleben gibt, zudem sehr weit von den meisten Sehenswürdigkeiten und schönen Inseln entfernt. Suva ist allemal als Ausgangspunkt für die lokalen Fähren nach Taveuni und die kleinen unbekannten Inseln im Osten von Fidschi interessant
- Coral Coast, Viti Levu – schöner Küstenabschnitt auf der Hauptinsel Viti Levu mit einigen Hotels und Sehenswürdigkeiten, vom Paradies-Feeling aber keinesfalls vergleichbar mit den Yasawa-Inseln oder Mamanuca-Inseln
- Pacific Harbour, Viti Levu – kleines Zentrum entlang der Südküste, entspanntes Örtchen
- Zentrum von Viti Levu – spannende Gegend für Abenteurer, Entdecker und all jene, die die wahre Kultur von Fidschi entdecken wollen, da es hier einige coole Homestays und Eco-Lodges gibt
- Yasawa Inseln – das absolute Highlight unserer Fidschi-Reise – Paradies- und Südsee-Feeling pur, auf einsamen Inseln mit den allerschönsten Buchten und Stränden
- Mamanuca Inseln – auch die Mamanucas sind unglaublich schön und bieten eigentlich alles, was man sich von einer Südsee-Reise vorstellt. Nahezu gleichwertig mit den Yasawas und ebenso eine Top-Sehenswürdigkeit auf Fidschi, auch wenn die Yasawas ein wenig mehr unser Herz erobert haben
- Vanua Levu – die größte Insel Fidschis, touristisch vor allem für Eco-Lodges und zum Tauchen bekannt
- Taveuni – eine Insel, die uns alle Einheimischen als unglaublich schön, natürlich und abenteuerlich vorgestellt haben. Leider schafften wir es nicht mehr hierher, aber Wasserfälle, Wanderungen und unberührte Natur scheinen hier das vorherrschende Thema zu sein
- Lau-Inseln – die dutzenden kleinen Inseln im Osten von Fidschi sind ein eigenes Reiseziel für sich. Per Fähre oft eine Mehrtagesreise entfernt (zumal sie oft nur im Wochen- oder 2-Wochen-Rhythmus angefahren werden), gibt es hier so gut wie keinen Tourismus, dafür noch wirklich unentdeckte Perlen. Die Frage ist, inwiefern es angesichts der Schönheit der Yasawas und Mamanucas notwendig ist, so weit und umständlich zu reisen – es sei denn, man sucht den absoluten Abenteuer-Faktor.

Preise auf Fidschi
Fidschi muss nicht teuer sein – das habe ich Euch hier im Artikel über die Preise in Fidschi ausführlich beschrieben.
Damit ist eigentlich auch alles gesagt, denn was Ihr in Eurem Fidschi-Urlaub ausgeben wollt, liegt ganz an Euch. Wie in den einzelnen Artikeln beschrieben, gibt es traumhafte Unterkünfte am Strand für 30 Euro – aber natürlich auch Resorts für 300 Euro.
Gleiches gilt für die Verpflegung: Markt- und Straßenessen für 2 bis 3 Euro oder internationale Hotelküche für 20 bis 30 Euro – Ihr entscheidet.
Nur bei den Fähren, vor allem auf die Yasawa-Inseln und Mamanuca-Inseln, gibt es nicht allzu viel Spielraum. Hier müsst Ihr mindestens 50 bis 100 Euro für eine Strecke einplanen.
Für mehr Infos, schaut Euch wie gesagt unbedingt den Blog-Artikel zu den Kosten eines Fidschi-Urlaubs an – dort findet Ihr alle Details, Preise und Beispiele.

Unsere Erfahrungen auf Fidschi
Soviel zur Reiseplanung und zu den Reisezielen auf Fidschi, kommen wir nun zum eigentlichen Reisebericht mit unseren Erfahrungen auf den Fidschi-Inseln.
Ankunft in Nadi
Enorm gespannt waren wir als wir in Nadi landeten, schließlich wartete das Südsee-Land schlechthin auf uns: die Fidschi-Inseln. Der Flughafen in Nadi, der Nadi International Airport, ist sehr entspannt und auch die Immigration ging bei unseren zwei Einreisen stets in weniger als 10 Minuten von statten. Am Flughafen gibt es ausreichend Geldautomaten und auch Shops von Vodafone und Digicel, sodass Ihr Euch hier gleich eine SIM-Karte für Fidschi kaufen könnt, auch wenn sie Euch in der Regel nur die teuren Touristen-Pläne für 50 bis 100 FJD verkaufen wollen. Ich kaufte schließlich unserer SIM-Karte in der Stadt (Nadi) und bekam 16 GB für enorm günstige 16 FJD, also ca. 6-7 Euro.

Für den ersten Transfer vom Flughafen Nadi buchten wir die Abholung durch unsere Unterkunft, ein nettes Airbnb nahe dem Zentrum von Nadi. Für gerade einmal 15 FJD (ca. 6 Euro) wurden wir hier abgeholt – gerade in Anbetracht der abendlichen Zeit ein Top-Angebot. Taxis kosten in der Regel mindestens 30 FJD (ca. 12 Euro), vorgebuchte Transfers über gehobene Hotels noch mehr. Hier findet Ihr einen ausführlichen Artikel mit allen Informationen zu den Flughafen-Transfers.
Nadi – die gefühlte Hauptstadt der Fidschi-Inseln
Auch wenn Nadi nicht die Hauptstadt von Fidschi ist (es ist Suva rund 200 Kilometer weiter östlich), dreht sich vor allem für Touristen sehr viel in und um Nadi. Hier befindet sich nicht nur der einzig ernst zu nehmende internationale Flughafen, auch die meisten Inlandsflüge starten von hier, ebenso wie die Fähren auf die benachbarten Mamanuca Islands und Yasawa Islands. Ebenso sind Nadi und das benachbarte Port Denarau das Versorgungszentrum für den ganzen Westen der Hauptinsel Viti Levu. Zudem gibt es hier die meisten Busverbindungen und Mietwagen-Stationen.
Ihr werdet also mindestens einmal in Nadi vorbeikommen – wahrscheinlich sogar mehrmals. Entsprechend lohnt sich ein Blick in meinen Artikel über die Unterkünfte auf den Fidschi-Inseln, wo ich Euch ausreichend Optionen aller Preisklassen für Nadi vorgestellt habe. Wir selbst kamen in verschiedenen Airbnbs und Gästehäusern unter, oft für um die 30 Euro pro Nacht (pro Zimmer), was schon zeigt, dass ein Urlaub auf Fidschi absolut nicht teuer sein muss.

Apropos Preise, richtig überrascht war ich auf dem Markt von Nadi, gemeinsam mit Lautoka und Suva einem der größten seiner Art auf den Fidschi-Inseln. Früchte, Gemüse und Lebensmittel gab es hier enorm preiswert – absolut im Gegensatz zum typischen Klischee der teuren Südsee.

Beispiele gefällig? 5 Ananas für 2 Euro, 30 Eier für 4 Euro, 10 Bananen für 2 Euro oder 1kg Süßkartoffeln für 2 Euro – die Preise auf dem Markt sind wirklich günstig und auch im Supermarkt nicht allzu viel teurer. In Kombination mit dem eben genannten Preisniveau der Unterkünfte kann man also richtig günstig auf den Fidschi-Inseln Urlaub machen. Mehr zum Preisniveau im Land findet Ihr hier im Artikel.
An klassischen Sehenswürdigkeiten ist Nadi jetzt nicht ganz so reich. Es gibt den Sri Siva Subramaniya Swami-Tempel, einer der größten Hindu-Tempel außerhalb Indiens – kein Wunder bei einem Religionsanteil von 28%. Viele Fidschianer haben indische Wurzeln, was sich auch im Erscheinungsbild äußerst – sowohl des Landes als auch der Menschen.

Wer noch mehr Tage in Nadi während seines Fidschi-Urlaubs verbringt, kann sich entweder die weiteren Sehenswürdigkeiten wie Garden of the Sleeping Giant, Sabeto Hot Springs and Mud Pool und das Fiji Cultural Village anschauen (wobei keine davon meines Erachtens wirklich spektakulär ist) oder einen der vielen Ausflüge buchen, die ab Nadi, Wailoaloa Bay und Port Denarau angeboten werden. Zu den Top 3 gehören u.a. ein Ausflug zum Malamala Beach Club, Ziplining und die Tagestouren in die Yasawa- und Mamanuca Islands. Eine Liste der besten Ausflüge und Exkursionen ab Nadi findet Ihr hier (~).
Wir persönlich verbrachten in der Tat 4 Tage in Nadi, nutzten diese aber überwiegend für ein wenig Online-Arbeit, da wir in den Tagen zuvor in Tonga nur bedingt Internet hatten. 3 Tage hätten auch gereicht. Zudem wollten wir in diesen Tagen auch etwas die kommende Reise innerhalb der Fidschi-Inseln organisieren, denn es erwarteten uns richtig spektakuläre Highlights.
Von Nadi auf die Yasawa-Inseln
Denn es sollte auf die Yasawa-Inseln gehen, eine der Sehenswürdigkeiten auf Fidschi schlechthin. Eigentlich kann eine Reise auf die Fidschi-Inseln nicht ohne die Yasawas komplett sein, denn Euch erwartet hier das Südsee-Paradies aus dem Bilderbuch.

Doch der Weg dorthin ist gar nicht mal so einfach, denn die Fähren auf die Yasawas sind teuer. 80 bis 100 Euro kostet eine Fahrt durchschnittlich, während andere Fähren auf den Fidschi-Inseln, zum Beispiel nach Taveuni oder nach Vanua Levu, oft nur 10 bis 30 Euro kosten. Da wird schnell klar, dass hier ein entsprechender Touristen-Aufschlag verlangt wird, der sich nicht so leicht umgehen lässt.
Denn neben der Hauptfähre auf die Yasawas, den Yasawa-Flyer, gibt es nur wenige Alternativen. Zwar könnt Ihr für weniger Geld den Tavewa Seabus nehmen oder Euch gleich ein Boot von Eurer Unterkunft chartern, doch beide Optionen sind mit Nachteilen verbunden, die ich Euch hier im ausführlichen Fähr-Guide über Fidschi näher beschrieben habe.

Zudem muss man auch sagen, dass der Yasawa-Flyer wirklich top organisiert ist. Er fährt nahezu alle Inseln an, ist enorm schnell und kann das manchmal raue Meer am besten abfedern, sodass die Fahrt wirklich komfortabel ist. Mehr zu unseren Erfahrungen mit dem Yasawa-Flyer findet Ihr hier.
Für Ersparnisse könnt Ihr Euch auch den Bula Pass anschauen, der Euch zum Festpreis tägliche Fährfahrten ermöglicht und somit ideal für ein ausführliches Inselhüpfen geeignet ist. Allerdings lohnt sich der Bula Pass nur, wenn Ihr wirklich oft die Insel wechselt – insofern Ihr beispielsweise 3 Nächte in einer Unterkunft bleibt, zahlt Ihr damit schon drauf. Konkrete Beispiele zum Bula Pass habe ich Euch ebenfalls hier erklärt.
Die Yasawa-Inseln: das Südsee-Highlight
Doch die verhältnismäßig teure Fahrt lohnt sich, denn Euch erwartet wirklich ein Inselparadies der Spitzenklasse. Bei den Yasawas handelt es sich um mehr als ein dutzend Inseln, die wie eine Perlenkette aufgereiht im türkisblauen Ozean liegen. Trotz das viele davon touristisch auf einfache Weise erschlossen sind, hält sich das Besucheraufkommen extrem in Grenzen – mit Ausnahme einiger kleiner Resorts gibt es hier nahezu ausschließlich kleine familiäre Homestays.



Genau dies ist es auch, warum an dieser Stelle noch einmal gesagt werden muss, dass eine Reise nach Fidschi nicht teuer sein muss. Unterkünfte auf den Yasawas gibt es bereits ab 20 Euro – wobei Ihr natürlich auch 200 Euro ausgeben könnt. Die schönsten, besondersten und einzigartigen Hotels auf den Yasawas aller Preisklassen habe ich Euch hier zusammengestellt.
Und egal für welche Preisklasse Ihr Euch entscheidet, Euch erwarten die schönsten einsamen Strände, die man sich vorstellen kann, endlose Kokosnusspalmen, traumhafte Schnorchelgebiete, authentische Eindrücke vom Leben auf den Inseln, kurze Wanderungen mit spektakulären Ausblicken und viele Möglichkeiten, Gegenden zu erkunden, von denen andere nur träumen.



Da ich hier auf dem Reiseblog schon relativ viel über die Yasawa-Inseln geschrieben habe, möchte ich es hier im Fidschi-Reisebericht relativ kurz halten. Fakt ist, dass die Yasawas eigentlich in keinem Reiseplan für die Fidschi-Inseln zu ersetzen sind, es sei denn, ihr habt ein sehr knappes Zeitbudget – dann könnten die Mamanuca Islands das bessere Ziel für Euch sein.
Für weitere Informationen zu den Yasawa-Inseln könnt Ihr Euch die folgenden Blog-Artikel durchlesen:
– Reisebericht Yasawa Islands
– Fähren auf den Fidschi-Inseln
– die coolsten Unterkünfte auf den Yasawas
– Schnorcheln auf den Yasawa- und Mamanuca-Inseln
– mit dem Kajak & SUP die Yasawas- und Mamanuca-Inseln erkunden
– Yasawa-Inseln oder Mamanuca-Inseln: welche Inselgruppe ist besser?
1 Woche Entspannen (und Arbeiten) an Fidschi’s Südküste
Bevor es mit eben jenen Mamanuca-Inseln weitergeht, sollte erst einmal 1 Woche an Fidschi’s Südküste folgen. Schließlich waren 7 Nächte auf den Yasawa-Inseln in 3 verschiedenen Unterkünften durchaus „fordernd“ – wir waren 7 Tage lang jeden Tag wandern, kajaken, schnorcheln, Kokosnüsse pflücken und mehr, wir waren 7 Tage ausschließlich auf die Verpflegung unserer Unterkunft angewiesen (Geschäfte und öffentliche Restaurants gibt es auf den Yasawas so gut wie nicht) und wir hatten 7 Tage so gut wie kein Internet – denn sowohl WiFi als auch mobile Daten sind überwiegend schwach ausgeprägt.
Von daher kam uns eine Woche Abwechslung recht gelegen, auch wenn wir rein vom Wow-Faktor unsere Reise auf den Yasawa-Inseln noch hätten verlängern können. Der Süden von Fidschi ist allemal schön, entspannt und für einen Erkundungsurlaub durchaus zu empfehlen, mit den Yasawas kann die Gegend aber bei weitem nicht mithalten. Dafür gibt es mit der Beqa Lagoon, dem Navua River (River Tubing) und einigen Wasserfällen (zum Beispiel Biausevu Wasserfall) einige interessante Sehenswürdigkeiten, die durchaus einen Abstecher lohnen.

Wir selbst kamen für diese 1 Woche in einem netten Airbnb direkt in der Nähe von Pacific Harbour unter und unternahmen außer ein paar Strandspaziergängen und Markteinkäufen kaum etwas.

Von Nadi auf die Mamanuca Islands
Schließlich sollte schon bald das nächste Highlight folgen – und in der Südsee benötigt man auch immer etwas Zeit zwischendurch, um die weitere Reise zu planen, schließlich ist gerade eine mehrmonatige Südsee-Reise nicht so einfach zu bewerkstelligen wie ein Backpacking-Trip durch Südostasien.
Von der Südküste ging es für uns zurück nach Nadi und von dort zunächst auf die Salomonen-Inseln sowie nach Vanuatu, bevor wir wieder auf die Fidschi-Inseln zurückkehrten für den zweiten Teil. Für die Infos zu den jeweiligen Flughafen-Transfers findet Ihr hier den Artikel, wir nutzten Bus & Taxi.
Nach rund einem Monat waren wir dann also wieder zurück in Nadi und es sollte diesmal auf die Mamanuca Inseln gehen. Auch hier stellt sich zunächst das Problem, dass zumindest die Haupt-Fähre mit South Sea Cruises auf die Mamanuca-Inseln relativ teuer ist, es jedoch mit dem Mana Flyer (unsere Wahl für den Hinweg, nicht zu empfehlen) und dem Malolo Cat (unsere Wahl für den Rückweg, sehr zu empfehlen) einige Alternativen gibt. Auch hier findet Ihr die Details dazu in meiner ausführlichen Übersicht der Fähren auf Fidschi.
Die Mamanuca-Inseln: auch kein schlechtes Paradies
Nun waren für uns also die Mamanuca-Inseln an der Reihe – ebenfalls eine Gruppe von etwas mehr als ein dutzend Inseln, die fantastische Riffe zum Schnorcheln, tolle Aussichtspunkte, einsame Strände und spannende Unterkünfte bieten – und das alles deutlich näher zum Festland. Damit sind die Mamanuca-Inseln auch gut machbar, wenn Eure Fidschi-Reise nur wenige Tage dauert, da es häufigere und schnellere Fährverbindungen gibt. Auch bieten die Mamanucas so gut wie keine Homestays, dafür deutlich mehr komfortable Hotels (die besten davon habe ich Euch hier zusammengestellt, wenngleich es auch für Backpacker einige Optionen gibt) und auch deutlich besseren Internetempfang.



Dafür gibt es auf den Mamanuca-Inseln weniger Dörfer, sodass ein klein wenig der „Einheimischen-Faktor“ fehlt. In welchen Punkten aber konkret die Mamanuca-Inseln und wo die Yasawa-Inseln besser sind, erfahrt Ihr hier im Artikel.
Anhand der folgenden Bilder seht Ihr aber, dass Euch auch auf den Mamanuca-Inseln absolut paradiesische Aussichten erwarten. Wir besuchten Mana Island, Malolo Island und Malolo Lailai Island und waren mit allen dreien sehr happy.
Für die konkreten Erfahrungen möchte ich Euch auch hier gerne auf die bereits erschienenen Artikel über die Mamanuca-Inseln im Reiseblog aufmerksam machen, um den Reisebericht über die Fidschi-Inseln nicht unendlich lang werden zu lassen:
– Reisebericht Mamanuca Islands
– Fähren auf den Fidschi-Inseln
– die coolsten Unterkünfte auf den Mamanucas
– Schnorcheln auf den Yasawa- und Mamanuca-Inseln
– mit dem Kajak & SUP die Yasawas- und Mamanuca-Inseln erkunden
– Yasawa-Inseln oder Mamanuca-Inseln: welche Inselgruppe ist besser?



Fazit und Weiterreise
Mit dem Malolo Cat ging es für uns schließlich wieder aufs „Festland“ zurück nach Nadi, wo wir noch 2 abschließende Tage verbrachten und schließlich nach Samoa weiterflogen. Fidschi war definitiv eines der Highlights unserer Südsee-Reise, vor allem dank der Yasawa- und der Mamanuca-Islands. Wer das klassische Südsee-Paradies sucht, wird hier auf jeden Fall fündig, auch wenn wir in Samoa und Vanuatu ähnlich tolle Ecken fanden, die sich wiederum jedoch ganz anders anfühlten.
Für Fidschi solltet Ihr meiner Meinung nach die Yasawa-Inseln unbedingt in Euren Reiseplan aufnehmen. Sie sind einfach unvergleichlich und bieten auch für jedes Reisebudget etwas – von 15 Euro-Homestays bis hin zu 300 Euro (oder mehr)-Resorts. Schaut Euch auf jeden Fall auch meine Übersicht der besten Unterkünfte auf den Yasawa-Inseln an, in der ihr für alle Preisklassen die außergewöhnlichsten Optionen findet. Übrigens hatte ich zwischenzeitlich sogar kurz überlegt, die Yasawa-Inseln auszulassen, weil sie mir aufgrund des durchgetakteten Fährplans zu touristisch aussahen – das wäre ein enorm schwerer Fehler gewesen, genau das Gegenteil war im Prinzip der Fall.
Wollt Ihr über die Yasawa-Inseln hinaus noch mehr im Rahmen Eures Fidschi-Urlaubs entdecken, bietet sich je nach Zeitbudget die Hauptinsel Viti Levu oder eben auch Taveuni und Vanua Levu an – letzteres war eigentlich auch unser Plan, verschoben wir dann aber zugunsten der Mamanuca Islands auf die nächste Fidschi-Reise, die zwar sicher noch etwas auf sich warten lässt, hoffentlich aber irgendwann kommen wird. Denn Fidschi hat uns ganz einfach verzaubert …
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5. nie wieder etwas vergessen: die Packliste mit Insider-Tipps
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Hi Chris,
Du warst zur Regenzeit auf Fidschi. Wie war es so? Gab es Zyklonen?
Liebe Grüße
Liliya
Hallo Liliya,
ja, wir waren in der Regenzeit auf Fidschi. Zweimal für jeweils 1 Tag hatten wir in der Tat starken Regen, ansonsten hatten wir überwiegend gutes Wetter. Es hatte auch einmal zwei Zyklone in der weiteren Umgebung, die jedoch weit genug weg waren, um eben nur Regen und keinen Wind zu schicken.
Insgesamt waren wir 3 Monate in der Südsee während der Regenzeit und hatten bis auf wenige Tage immer tolles Wetter – wie man denke ich auch an den Fotos sehen kann. Auch gerade eben sind wir in der Regenzeit auf den Cook-Inseln und genießen die Zeit, die Sonne und das Wetter.
Melde dich gerne bei weiteren Fragen.
LG, Chris