Packliste Weltreise mit persönlichen Empfehlungen und Insider-Infos

Es geistern doch so einige Packlisten im Internet herum. Während viele nur einen möglichen und persönlichen Rucksack-Inhalt auflisten, erfahrt Ihr hier bei mir, welche Dinge in Eurem Rucksack auf Eurer Weltreise besonders wichtig sein können und warum ich einige Sachen gleich zu Hause ließ. Zudem erhaltet Ihr exklusive Insider-Infos, warum sich einige Dinge als besonders hilfreich gestalteten und welche Utensilien manchmal ungenutzt für Wochen im Rucksack schlummern (was zum Glück die wenigsten sind). Mittlerweile kann ich auch auf über 6 Jahre Backpacking-Erfahrung durch die ganze Welt zurückblicken, sodass ich Euch auch Informationen geben kann, welche Dinge ganz besonders ihr Geld wert waren und mir noch heute auf Reisen treue Dienste leisten. Für einen besseren Überblick gebe ich Euch auch zu einigen Sachen die Links zu Online-Shops bzw. Amazon mit an – so könnt Ihr Euch diese direkt anschauen und ggf. für Euren Rucksack kaufen.

Veröffentlicht: Mai 2015
Komplettes UPDATE: April 2020

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Vorwort

2011 bin ich mal „kurz“ von zu Hause weg, um ein halbes oder ganzes Jahr im Ausland zu arbeiten. Dies war schon immer mein Wunsch, den ich mir damit erfüllen wollte. Aus „kurz“ wurde etwas länger und mittlerweile bin ich bereits seit mehr als 9 Jahren unterwegs, davon 3 Jahre auf der paradiesischen Insel Grenada, 1 aufregendes Jahr auf Weltreise, 4 Jahre in der Dominikanischen Republik und mittlerweile seit 1 Jahr als Digitaler Halb-Nomade erneut auf der ganzen Welt.

Ursprünglich hatte ich diese Packliste hier nach meiner Weltreise angelegt, um Euch die Vorbereitung auf solch eine Langzeitreise zu erleichtern. Vieles davon hat nach wie vor Bestand, doch natürlich haben sich über die Jahre auch einige Dinge verändert – vor allem im Technikbereich. Aus diesem Grund habe ich nun eine aktualisierte Packliste für das Jahr 2020 erstellt, die Ihr für Eure Weltreise nutzen könnt – egal, ob es auf Abenteuer-Tour geht, Ihr die typischen Backpacking-Länder bereits oder Ihr vielleicht wie ich auch von unterwegs arbeitet.

Zu beachten ist, dass sich die Packliste überwiegend auf warme Länder bezieht. Dafür ist sie aber genau für diese Länder auch ordentlich ausgefeilt, denn mittlerweile habe ich sicher schon um die 30 oder 40 tropische oder subtropische Länder bereist. Je nachdem, welche Reiseroute und besondere Aktivitäten Ihr geplant habt, müsst Ihr noch zusätzliche Sachen einpacken, z.B. Camping-Ausrüstung, Bergsteiger-Equipment oder Utensilien für Euren Lieblingssport. Falls Ihr einen Überblick wollt, welche „warmen Länder“ das sind, könnt Ihr Euch auf folgender Übersichtsseite alle Destinationen anzeigen lassen, zu denen es auf My Travelworld Berichte gibt.

Im Folgenden findet Ihr nun meine kompletten Utensilien, mit denen ich sehr glücklich und zufrieden die Welt bereise – von A wie Adapter bis Z wie Zelt. Einige Dinge waren nur temporär in meinem Rucksack dabei. Warum und wann habe ich Euch dann zur besseren Information direkt am Beispiel erklärt. Auch Dinge, die ich zwar ab und an dabei hatte, die aber nicht wirklich notwendig sind, habe ich ebenfalls markiert.

Ausführliche Packliste für eine Weltreise

Rucksack

Der wohl wichtigste Bestandteil Euren kompletten Ausrüstung, schließlich müsst Ihr mit Eurem Rucksack die komplette Reise bestreiten. Nichts ist schlimmer als ein schlecht sitzender, zu kleiner oder zu großer Rucksack. Anprobieren ist daher wichtig, doch meiner Meinung nach merkt Ihr erst nach einigen Wochen voller Beladung, wie gut Euer Rucksack zu Euch passt. Ich war mit meiner Wahl vollends zufrieden und kann Euch meine Rucksäcke wärmstens weiterempfehlen.

Deuter Aircontact 55+10 (hier ansehen)
Deuter Giga 28 (hier ansehen) (bis 2019)
Jack Wolfskin Jack Pot DeLuxe 32 (hier ansehen) (seit 2019)

Zur Wahl des Rucksacks gibt es durchaus ein paar Dinge zu sagen, denn er ist in der Tat Euer ständiger Begleiter und dient optimalerweise nicht nur für eine (Welt-)Reise, sondern für mehrere Jahre.

Generell steht die Frage, ob man mit einem oder zwei Rucksäcken reisen sollte. Ich bin großer Verfechter der Zwei-Rucksack-Variante, da ich somit alle Wertsachen im Blick habe und auch problemlos Metro fahren oder mit ganzem Gepäck in große Menschenmengen gehen kann, ohne ständig ein Auge am Rücken haben zu müssen. Auch für häufiges Busfahren sind zwei Rucksäcke bestens geeignet, da Ihr so den großen Backpack als Gepäck aufgeben könnt und den Kleinen direkt mit an den Platz nehmt. Nach wie vor bin ich stets mit 2 Rucksäcken unterwegs, da es einfach enorm viel Flexibilität und Sicherheit erlaubt.
Solltet Ihr aber viel trampen, laufen oder mit gesamten Gepäck wandern, ist eine Packform mit einem Rucksack deutlich geeigneter. Der kleine über dem Bauch getragene Rucksack wiegt dann nämlich gefühlt dreifach, sodass man mit nur 1 Rucksack besser unterwegs ist.

Mit allen 3 oben aufgeführten Rucksäcken bin ich nach wie vor äußerst zufrieden und kann sie Euch wirklich zu 100% empfehlen. Sie haben mit mir schon zehntausende Kilometer zurückgelegt.

Als Backpacking-Rucksack ist der Deuter Aircontact (hier ansehen) wirklich eine exzellente Wahl – das sehe ich auch nach 6 Jahren so. Zum einen bietet er wirklich eine exzellente Qualität, denn nach 1 Jahr Weltreise, einiger Zeit im Schrank, zahlreichen kleineren Reisen und nun wieder im Dauereinsatz bietet mir der Aircontact weiterhin treue Dienste. Aber auch vom Organisatorischen her ist dieser Backpack exzellent, denn das separate Bodenfach, der große Innenraum, die zusätzlichen 10 oder 15 Liter Stauraum (je nach Modell), kleinere Seitentaschen und ein sehr gutes Tragesystem machen diesen Rucksack zu einer Top-Empfehlung. Er ist sicher nicht der günstigste, aber Deuter steht nun einmal auch für hochwertige Materialien und sehr gute Verarbeitung.
Von der Größe her waren die 55 Liter mit 10 Extra-Litern (65 Liter in total) für mich genau die richtige Größe – am Ende muss aber jeder selbst schauen mit vielen Litern er reisen möchte. Generelle Faustregel: je größer der Rucksack, desto mehr (unnützes?) Zeug werdet Ihr mitnehmen. Kauft Euch also bitte keinen 85 Liter-Rucksack mit dem Gedanken, dass Ihr ihn ohnehin nur halb voll mitnehmt, bei den meisten funktioniert es nicht. Natürlich gibt es Reisearten, wo man mit 85 Litern unterwegs sein muss (Winter-Backpacking, Mehrtages-Touren und Mitnahme von Verpflegung, Camping-Trips in der Wildnis etc.), aber für das reine Backpacking in Südostasien, Lateinamerika oder Europa ist es zu viel. 65 Liter würde ich schon eher als die Obergrenze ansehen, denn auch ich habe manchmal Sachen dabei, wo ich mich schon frage, warum ich das jetzt durch 18 Länder mit mir rumschleppe. Da ich aber recht groß und einen gut bepackten Rucksack mittlerweile gewohnt bin, kann ich mir diesen „Luxus“ leisten. Gerade für Backpacking-Anfänger und/oder kleinere Personen würde ich aber maximal 50 bis 60 Liter empfehlen.

My Travelworld Travel Coaching
Reiseblogger Christian vom Reiseblog My Travelworld mit Schwerpunkt KaribikSeid Ihr unsicher in Bezug auf Eure Reiseplanung und habt vielleicht auch noch andere Fragen zu Eurer anstehenden Reise, dann schaut doch einmal in meiner Rubrik der Reiseberatung vorbei. Hier könnt Ihr mir als Reise-Profi alle offenen Fragen stellen und ich kann für Euch einen Plan erarbeiten, wie Ihr Eure Reisebuchung in Bezug auf Preis, Service und Angebot am besten optimieren könnt. Dies spart nicht nur Zeit und Nerven, sondern am Ende auch viel Geld.

Auch der kleine Deuter Giga (hier ansehen) kann die Qualitätskarte problemlos ausspielen. Über 6 Jahre hat er mir treue Dienste geleistet und war für mich die perfekte Kombination aus Daypack, kleiner Begleitrucksack und auch Reiserucksack für kürzere Trips (mehrere Tage bis 1 Woche). Er geht bei den Airlines als Handgepäck durch, fasst locker Gepäck und Klamotten für eine Woche und bietet mit zahlreichen Fächern bestes Organisationspotential. Die wichtigen Sachen wie Pass, Laptop, Geld, Dokumente und Elektronikgeräte können locker in ihm verstaut werden und es bleibt noch genügend Platz für Snacks, Getränke & Co. Auch für kurze und lange Wanderungen war er oft mein Begleiter und ist dafür dank der Brust- und Gürtelschnallen auch bestens geeignet. Oft nutzte ich ihn während einer langen Reisen auch für kürzere Mehrtages-Touren und ließ den großen Deuter Aircontact dabei in der Unterkunft. Nach 6 Jahren wirklich intensiver Nutzung, in denen er mit mir durch Wind und Wetter ging, zum Teil bis zum Bersten vollgepackt war und mich auf hunderte kleinere und größere Reisen begleitete, musste ich ihn dann doch „austauschen“, weil er mir bei einem kleinen (selbst verschuldeten) Diebstahl auf Guadeloupe abhanden kam.

Als Nachfolger habe ich den Jack Wolfskin Jack Pot DeLuxe 32 (hier ansehen) auserkoren. Wichtig waren mir ähnliche Funktionen wie beim Deuter Giga, denn ich reise stets mit Laptop, brauche mindestens 28-30 Liter, damit er eben auch für „Nur-Handgepäck-Reisen“ in Frage kommt, und bin ebenso ein Fan von vielen Fächern, sodass alles schön organisiert bleibt. Ebenso muss er wandertauglich sein, da ich doch des Öfteren in der grünen Natur zu finden bin. All diese Anforderungen erfüllt der Jack Wolfskin Jack Pot DeLuxe 32, sodass dieser eine perfekte Alternative zum Deuter Giga 28 ist und sogar noch 4 Liter mehr Fassungsvolumen bietet und zudem auch mit einer herausnehmbaren Laptop-Tasche geliefert wird.

Mein Deuter-Backpack während meiner Rucksack-Weltreise

Klamotten

In der Regel habe ich Klamotten für rund 2 Wochen dabei, sodass ich ca. 2 Wochen ohne Waschen auskomme. Ähnlich wie beim Rucksack gibt es hier ebenso verschiedene Sichtweisen: manche haben nur Kleidung für 7 bis 9 Tage mit dabei und sind damit wesentlich leichter unterwegs. Dies wäre mir persönlich aber zu viel Waschaufwand. Ich bin froh, im Endeffekt nur aller rund 2 Wochen eine Wäscherei oder Waschmaschine suchen zu müssen.

14x Socken
14x Unterwäsche
T-Shirts (Anzahl variiert)
1x Schlaf-Shirt
2x Sport-Shirt (für Volleyball, Laufen, Fußball, Trekking etc.; als Sporthose tun es dann die Badeshorts)
2x kurze Hose
1x lange Hose
1x Outdoor-Hose (hier ansehen) – (zum Wandern, für Outdoor-Erlebnisse, Zelt-Übernachtungen etc.)
2x Badeshorts
1x Strickjacke
1x Regen-/Wetterjacke
1x Hemd – hatte ich früher mal dabei zum Ausgehen, habe ich aber nie gebraucht
1x dicke Socken – sehr empfehlenswert, habe ich sogar in Südostasien desöfteren gebraucht, u.a. am Mount Rinjani, am kalten Inle Lake oder im gebirgigen Laos
1x Sarong (hier ansehen) – sehr praktisch, multifunktional als Kopftuch, Halstuch, Sarong für Tempelsuche oder Sitz-/Liegefläche

Mit dieser Ausrüstung reise ich ziemlich entspannt durch die typischen tropischen Länder wie Sri Lanka, Indonesien, Malaysia, Philippinen, Panama, Costa Rica oder die Karibik.
Sobald es dann in kältere oder vor allem bergigere Gebiete wie Peru, Bolivien oder Ecuador geht bzw. ich anderweitige lange, wetteranfällige Touren geplant habe, habe ich noch folgende Ausrüstung am Start.

Soft-Shell Jacke (hier ansehen)
Winterjacke (hier ansehen) – zum Teil dann im Tausch gegen die Regenjacke, zwei Outdoor-Jacken mitzuschleppen erachte ich für nicht sinnvoll
lange Unterhose (hier ansehen)
Funktions-T-Shirt (hier ansehen) – ebenfalls für das hochalpine Wandern in den Anden sehr empfehlenswert

Schuhe

Während meiner gesamten Weltreise bin ich mit folgendem Trio sehr zufrieden gereist, wobei natürlich immer nur zwei Paar davon in meinem Rucksack sind:

Outdoor-/Wanderschuhe – zum Wandern, Trekken oder für unwegsames Gelände
Sport-/Lauf-/Allroundschuhe – zum Laufen, Sport machen oder anderweitigen aktiven Fortbewegen
Flipflops / Badelatschen

Auch jetzt bin ich mit Ausnahme der Badelatschen mit selber Konfiguration unterwegs – zwei Paar reichen mir komplett aus. Bei meiner Schuhgröße würden ohnehin nicht mehr Schuhe in meinen Rucksack passen. ;-)

Technik/Elektronik

Jeder soll mit den Utensilien reisen, die er für eine Langzeitreise benötigt. Doch wenn ich bei einigen Packlisten die Auflistung an Elektronik sehe, wird mir fast schlecht. Kein Wunder, wenn zum Teil solch eine Paranoia über gestohlenes Gepäck entsteht, wenn in den Rucksäcken mal schnell Wertsachen im Wert von 4.000 Euro oder mehr schlummern.
Während es bei Digitalen Nomaden, semi-professionellen Fotografen oder ambitionierten Bloggern durchaus Sinn machen kann, mit hochwertigem Equipment unterwegs zu sein, würde ich Euch empfehlen, Euch auf das Notwendigste zu beschränken.
Stellt Euch einfach den Unterschied Eurer Außenwirkung vor, wenn Ihr im Local Bus Euer iphone X, Kindle und neuestes MacBook herausholt, die zusammen mehr Wert haben als das ganze Jahreseinkommen eines Einheimischen. Findet also einfach ein gutes Mittelmaß, wenn es um die technische Ausrüstung geht und behaltet im Kopf, dass das Reisen an sich bereits ausreichend Entertainment bietet und Euch ausgiebig unterhalten wird.
Mit folgendem Equipment bin ich derzeit unterwegs

Laptop Toshiba Satellite L50 – auch als Digitaler Halb-Nomade bin ich mit meinem mittlerweile fast 5 Jahre alten Notebook unterwegs. So lange dieses funktioniert, ist es mir lieber als ein teures und nagelneues Macbook oder ähnliches. Diese Option erleichtert das Reisegewissen allgemein, denn der materielle Wert ist sehr gering und im Diebstahlsfalle kostet mich dies lediglich Zeit und das eventuelle Wiederherstellen verlorener Dateien. Aus diesem Grund würde ich auch stets versuchen, nicht mit dem aller neuesten Super-Laptop zu reisen.
Smartphone LG G6 (hier ansehen) – lange war ich Smartphone-Verweigerer und war mit einem alten Nokia 3210 sowie einer Digitalkamera unterwegs, seit einigen Jahren bin ich dann aber doch auf ein Smartphone umgestiegen, organisiere mich damit und mache auch meine Fotos. Daher sind auch alle Fotos der letzten 5 Jahre, die Ihr hier auf My Travelworld in den Reiseberichten findet, Handy-Fotos. Für ein Mittelklasse-Smartphone macht das LG G6 übrigens ziemlich brauchbare Fotos.
Weiteres Foto-Equipment – natürlich gibt es auch genügend Reisende, die (völlig verständlicherweise) mehr als Smartphone-Fotos knipsen wollen. Packt dieses also an dieser Stelle in den Rucksack – achtet aber darauf, dass Ihr es alles über die gesamte Reise tragen müsst. Genau das ist auch der Grund, warum ich mich trotz Interesse bisher immer gegen teureres und schwereres Foto-Equipment entschieden habe. Dafür bin ich lediglich mit einem coolen und sehr flexiblen Tripod (hier ansehen) unterwegs – ideal für Nachtaufnahmen – sowie mit einem Mini-Objektiv-Set für Smartphones(hier ansehen), was mir zum Beispiel trotz Smartphone die Möglichkeit von Langzeitbelichtungen gibt. So lässt sich die Smartphone-Kamera besonders für Natur-, Wasserfall- und Nachtaufnahmen dann doch noch ein wenig hochpimpen.
Stirnlampe (hier ansehen) – ehemals eines der wichtigsten Utensilien in meinem Rucksack, denn die Stirnlampe habe ich so oft gebraucht für Wanderungen, Unterkünfte ohne Bettlampe oder einfach in Städten und Ländern, in denen Straßenbeleuchtung ein Fremdwort ist. Mittlerweile tut es auch die Handy-Taschenlampe, dennoch ist eine Stirnlampe praktischer, da man damit beide Hände frei hat.
Ladekabel für alle oben genannten Utensilien
(Multi-)Adapter für verschiedene Länder (hier ansehen) – für die vielen (Steckdosen-)Varianten in den von mir besuchten Ländern fahre ich mit dem verlinkten Artikel sehr gut. Selbst nach 6 Jahren ist dieser noch absolut funktionsfähig und empfehlenswert, denn ich habe bisher so gut wie noch nie einen anderen Adapter benötigt.
USB-Stick – klein, handlich und praktisch
Externe Festplatte (hier ansehen) – auf meiner Weltreise hatte ich noch keine externe Festplatte dabei, doch mittlerweile ist diese immer bei mir am Mann, da ich als Blogger und Reiseberater auch manchmal die älteren und nicht mehr auf dem Computer befindlichen Bilder benötige. Für eine normale Langzeitreise reicht aber meines Erachtens auch eine gute Cloud.
Verteilerdose (hier ansehen) – sicher ist eine Verteilerdose nur für wenige Reisende wichtig. Da ich aber doch viel Zeit am Notebook verbringe und man nie weiß, in welcher ungünstigen Ecke sich eine Steckdose gerade befindet, ist einer Verteilerdose mit Verlängerung manchmal ganz praktisch.

Hygiene-Artikel

Die einzige Entscheidung, die Ihr hier treffen müsst, ist die der Packungsgrößen. Ich habe meistens Normalgrößen (ca. 150-300ml) am Start und habe diese tief unten im Rucksack verstaut, während ich zum täglichen Gebrauch die Reisegrößen bis maximal 100 Milliliter genutzt habe. Damit kommt Ihr nicht nur durch alle Flughafen-Kontrollen, sondern habt auch schnellen Zugriff auf Eure Hygiene-Artikel. Waren die Reisegrößen aufgebraucht, habe ich einfach aus den größeren Packungen nachgefüllt. Vorteil dieser Variante: Ihr müsst nicht so oft Duschgel, Shampoo und Co. nachkaufen. Nachteil: Ihr schleppt ein paar hundert Gramm mehr mit durch die Gegend.

Zahnbürste
Zahnpasta
Duschgel
Shampoo
Rasierer
Rasierschaum
Haargel
Deo
Sonnenmilch – wenn es bei Euch direkt in sonnige Regionen geht, nehmt direkt 2 große Flaschen mit. Sonnenmilch ist in ziemlich vielen Ländern der Welt mindest doppelt oder dreifach so teuer als in Deutschland
Body-Lotion / After-Sun
Mückenschutzmittel (hier ansehen oder hier ansehen) – achtet auf entsprechenden DEET-Anteil. Ich habe in mehreren Ländern mit dem verlinkten Anti-Brumm sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich würde Euch empfehlen, eines der verlinkten Mückenschutzmittel mit 50% DEET zu kaufen. Diese sind nicht günstig, helfen aber gut. In Euren Reiseländern könnt Ihr dann immer noch die günstigeren Mittel für den Alltagsgebrauch vor Ort kaufen. Meistens habe ich erst diese genutzt und nur bei sehr starken Moskitoaufkommen die Mittel mit hohem DEET-Anteil (mind. 50%, wie oben verlinkt).
Handdesinfektionsmittel (hier ansehen) – ebenfalls eines meiner wichtigen Utensilien und immer im Daypack drin (schon vor Corona-Zeiten). Mittlerweile muss man die Wichtigkeit wohl niemandem mehr erklären, denn auf Reisen ist vieles nicht so sauber, wie wir es gewohnt sind.
Toilettenpapier – und noch einmal ganz wichtig. Ihr werdet in Asien oder Südamerika so viele Toiletten finden, die keines besitzen. In ganz abgelegenen Gegenden oder bei mehrtägigen Wanderungen ist es auch bestens für die gut tuende Notdurft im Busch geeignet.

Reiseapotheke

Ich bin in der Regel ein sehr gesunder Mensch, sodass Ihr Euch an meiner Reiseapotheke nicht unbedingt ein Beispiel nehmen solltet, denn diese ist nahezu nicht existent.

Pflaster
Tape
Desinfektionspflaster
Malaria-Tabletten (Stand-By-Prophylaxe)

Jepp, das wars! Zwar hat es mich während meiner Weltreise dann doch zwei- bis dreimal erwischt, doch da war nichts dabei, wo mir eine umfangreichere Reiseapotheke hätte helfen können. Dafür gibt es selbst auch in den kleinsten Dörfer in Entwicklungsländern eine Apotheke. Viele Reisende schwören aber noch auf die folgenden Medikamente oder Hilfsmittelchen:

(Kopf-)Schmerztabletten
Paracetamol
Kohletabletten
Antibiotika
Fenistil-Gel
Immodium akut

All diese Sachen habe ich bisher noch nie gebraucht (*einmal auf Holz klopfen*).

Reisedokumente

Reisepass – achtet auf ausreichende Gültigkeit, mindestens 6 Monate über Euer geplantes Reiseende hinaus
Reisepass-Kopie – bewahrt diese separat vom Reisepass auf
Führerschein und falls vorhanden internationaler Führerschein
Impfausweis, ggf. mit Gelbfieber-Impfnachweis
Versicherungsnachweis über eine Auslandskrankenversicherung
Reservegeld – wer wie ich nur mit Kreditkarte reist, sollte für den Notfall eine kleine Geldreserve (bei mir ca. 100 US$) separat von den Kreditkarten aufbewahren
Kreditkarten – ich empfehle Euch 2 getrennt voneinander aufzubewahrende Kreditkarten. Ich reise mit der DKB-Kreditkarte sowie der Eurowings Kreditkarte Gold. Welches für Eure Reise die richtige Kreditkarte ist und wie Ihr weltweit kostenlos Geld abheben könnt, erfahrt Ihr hier.
internationaler Studentenausweis und Tauchausweis (falls vorhanden)

Goldener Tipp: Scannt alle wichtigen Dokumente ein, sodass Ihr im Verlustfalle schnellen Zugriff auf Kopien habt.

Reisepass - eines der wichtigsten Reiseutensilien

Sonstiges

Reisehandtuch (hier ansehen) – leicht, praktisch, oft genutzt. Ein schnell trocknendes Reisehandtuch ist in vielen Gästehäusern und Hostels außerhalb von Europa Gold wert. Auch zum schnellen Sprung ins Meer zwischendurch sehr praktisch, ebenso für Wanderungen und Mehrtages-Touren. Das oben verlinkte besitze ich schon seit mehreren Jahren und ist qualitativ richtig top.
Schlafsack-Inlay (hier ansehen) – ebenfalls ein ganz heißer Tipp von mir für Euren Rucksack. Während ein dicker Schlafsack nur für echte Outdoor-Enthusiasten und Camper notwendig ist, nutzte ich mein Schlafsack-Inlay relativ häufig – entweder, weil es in ganz abgelegenen einfachen Unterkünften gar keine Bettdecke erst gab oder das Material der Decke nicht wirklich dem entsprach, was ich auf meiner Haut spüren möchte. Es ist ebenfalls sehr praktisch, wenn Ihr Euch mit Reisepartnern ein Doppelzimmer teilt (aber es im Bett nur eine Decke gibt), Ihr ungeplant irgendwo draußen zeltet oder bei Einheimischen schlaft. Unbedingtes Must-Have!
Schlafmatte (hier ansehen) – wollt Ihr Backpacking auf die harte Tour betreiben und beabsichtigt Outdoor-Erlebnisse, Airport-Übernachtungen, Camping-Touren oder Couchsurfing, dann ist dies ebenfalls ein wichtiges Utensil. Schon eine 1-Meter-Matte reicht aus, um zumindest Euren Oberkörper auf harten Böden ein wenig zu polstern. Wiegt nichts und daher ein optimaler Reisebegleiter. Auch eine Yogamatte wäre eine Option, die Ihr dann gleichzeitig auch zum Sport nutzen könnt.
Zelt (hier ansehen) – ein Zelt hatte ich bisher ab und an auf Reisen dabei, aber nie ständig – allerdings ist es eine spannende Option, die enorme Flexibilität verleiht. Die Notwendigkeit hängt letztendlich von Euren Reisezielen sowie Eurem Reiseverhalten ab.
Taschenmesser (hier ansehen) – ein Muss für jeden Backpacker
Schere (richtige Schere und/oder Fingernagelschere)
Kleines Küchenmesser und Gewürze – da ich mittlerweile doch öfter in fremden Küchen koche (da ich als Digitaler Halbnomade wesentlich langsamer reise als beim klassischen Backpacking), habe ich diese Mindest-Utensilien (die ich häufig nutze!) dabei, um überall gut vorbereitet zu sein. Nichts ist schlimmer, als mit einem unscharfen Messer Früchte und Gemüse schneiden zu wollen … ;-)
Plastik-Beutel – Einkaufsbeutel sammele ich immer im Rucksack. Diese werden dann als Müllsack, wasserdichte Hülle, Schuhbeutel, Krimskrams-Sammelsorium oder Snack-Aufbewahrung wieder verwendet.
Münzsack – ein Beutel tut es auch. Hier kommen alle Restwährungen der verschiedenen Länder hinein.
Brille / Kontaktlinsen
Ersatzbrille – wichtig, falls die Hauptbrille einmal kaputt geht (ein Optiker ist schließlich nicht immer gleich in der Nähe)
Sonnenbrille
Kondome
Stift
Notizbuch oder Zettelblock
Zahlen-Vorhängeschloss (hier ansehen) – sehr wichtig für Hostels mit Schlafräumen, in denen es zwar meistens Schließfächer gibt, aber keine Schlösser. Ich empfehle unbedingt ein Zahlenschloss, sonst muss man auch noch auf den Schlüssel Acht geben.
Nackenkissen (hier ansehen)
Snacks – sind bei mir immer im Rucksack für eventuelle Mahlzeitenausfälle, weil man irgendwo strandet, alle Restaurants nicht den eigenen (qualitativen oder preislichen) Vorstellungen entsprechen oder die Busfahrt zu lange dauert. Dauerbrenner bei mir sind Brot, Bananen, Möhren, Äpfel und Erdnüsse
Wasser
Auffüllbare Wasserflasche – Tut Eurer Umwelt und Eurem Reisebudget den Gefallen und kauft nicht jedes Mal neue Wasserflaschen. Oft gibt es Gelegenheiten zum Auffüllen, zum Beispiel im Hostel, in der Natur (vor allem beim Trekking sehr praktisch) oder mit Wasserreinigungstabletten.
Wasserreinigungstabletten (hier ansehen) – bei mir erst seit dem Salkantay Trek in Peru im Reisegepäck, sind aber für mich ein echter Geheimtipp. Die kleinen Pillen kosten kaum etwas, schonen aber vor allem in abgelegenen und tropischen Gegenden bei hohen Flaschenpreisen das Reisebudget und auch die Umwelt.
Volleyball – ich hatte tatsächlich mal einen Volleyball für einige Monate im Rucksack. Platz war ohnehin und wiegen tut er auch nichts. Da es aber dennoch mehr als schwierig war, semi-professionelle Spieler für eine Partie zu finden und ich daher den Ball kaum benutzte, habe ich diesen dann irgendwann wieder zurück nach Deutschland gegeben. Muss also nicht in den Rucksack, aber wenn Ihr anderes Sport-Equipment habt, welches klein und handlich ist, könnt Ihr dieses durchaus mitnehmen.
Terraband – auch hier war der Sportgedanke bei mir vorhanden, doch letztendlich hatte ich kaum Zeit dafür, war zu faul oder betätigte mich anderweitig körperlich aktiv. Lasst das Terraband also zu Hause. Auch als Wäscheleine – die zweite von mir beabsichtigte Verwendungsform – habe ich es nie benutzt, da Ihr in der Regel auf Reisen Eure Wäsche trocken und gefaltet aus der Wäscherei zurück bekommt.
Ohne-Wörterbuch – war mal ein Geschenk und ist eine durchaus praktische Idee: ein Buch zum Zeigen für viele alltägliche Situationen für Sprachen, die man nicht versteht. Problem: sollte man sich tatsächlich mal gar nicht mit Füßen, Händen oder Sprache verständigen können, hat man das Büchlein sicher gerade nicht griffbereit. Theorie also top, Praxis flop – nie gebraucht und daher bitte zu Hause lassen.

Mit dieser Packliste könnt Ihr bestens vorbereitet in Eure Weltreise starten.

Übrigens, es gibt noch viele weitere Utensilien, die man auf Reisen benötigen kann. Gerade wenn Ihr ins Outdoor-Geschäft geht, gibt es noch so viele „tolle“ Dinge, die man (angeblich) gebrauchen kann. Bevor Ihr aber der Versuchung erliegt und Pacsafe, Ziplock-Beutel, Regenschirm, Multifunktions-Krimskrams oder Moskitonetz kauft und mitnehmt, überlegt Euch, wie oft Ihr diese und andere Dinge benötigt und ob Ihr diese wirklich mitschleppen wollt. Alles, bei dem das Nutzen-Gewichts-(Kosten-)Verhältnis nicht stimmt, fliegt am besten gleich aus Eurem Rucksack heraus.

Habt Ihr noch Anmerkungen oder fehlt etwas? Dann schreibt es in die Kommentare und ich werde die Packliste ggf. ergänzen.

„(hier ansehen)“ im Artikel – kennzeichnet lediglich, dass Euch der (Affiliate-)Link auf eine von My Travelworld externe Seite (in diesem Artikel in der Regel zu Amazon) führt. Wenn Ihr über diesen Link kauft, erhalte ich eine kleine Provision, die mir den Betrieb dieses Blogs hier ein wenig erleichtert – für Euch ändert sich nichts und Ihr erhaltet dennoch den besten Amazon-Preis.

Chris (My Travelworld)

Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Nachdem ich 3 Jahre im Paradies der Karibik (Insel Grenada) gelebt habe, bin ich mit dem Rucksack um die Welt gereist. Mittlerweile habe ich um die 70 Länder besucht, das Reisefieber ist aber immer noch nicht gestillt. Von 2015 bis 2019 habe ich in der Dominikanischen Republik gewohnt - die Karibik hat es mir sehr angetan - und habe das Land ausgiebig abseits von All-Inclusive und Hotelkomplex erkundet. Seit einigen Monaten bin ich nun als Digitaler (Halb-)Nomade unterwegs und entdecke die Welt, wobei sich meine Home Base weiterhin in der "DomRep" befindet. Für Fragen und Feedback freue ich mich über Eure Kontakt-Aufnahme - am besten per Kommentar unter den jeweiligen Artikel, da es hier auch gleich anderen hilft.
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