Reisebericht Panama – unbegrenzte Highlights am Pazifik und in der Karibik

1 Monat Panama – dass es so lang und so genial werden würde, hätte ich selbst nicht gedacht. Kreuz und quer reiste ich durch das Land, nahm bekannte Sehenswürdigkeiten und versteckte Geheimtipps mit und begriff schnell, dass Panama immer eine neue Überraschung und besseren Superlativ parat hat. Egal ob Panamas pulsierende und gleichnamige Hauptstadt, das wirklich einzigartige Archipel der San Blas Inseln, weltweit wohl unvergleichbare Unterkünfte, ein türkisblaues Paradies bei Bocas del Toro oder spannende Beobachtungen von Walen und Delfinen – es gibt nahezu nichts, was Panama nicht zu bieten hat und was nicht als besondere Erinnerung zurückbleibt. Es ist nicht umsonst, dass ich bei all meinen Reisen im Jahr 2019 Panama als mein Reise-Highlight des Jahres küren würde – kein Wunder, wenn sich bei einer Reise für 4 Wochen durch ein Land in derartiger Form ein Highlight an das nächste reiht.

Reisezeitraum: September/Oktober 2019
Geschrieben: März 2020
Veröffentlicht: Juni 2020

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Reiseplanung Panama

Eine Reise nach Panama sollte zumindest im Vorhinein grob ein wenig geplant werden – vor allem, wenn man nur einen klassischen Urlaub verbringt und somit ein begrenztes Zeitbudget hat. Dies hat den Hintergrund, dass Panama nicht wirklich Rundreisen im klassischen Sinne erlaubt, sondern aufgrund der Topografie (es gibt im Wesentlichen nur eine Hauptstraße durch das gesamte Land) man im Prinzip denselben Weg hin und zurück reisen muss. Dies lässt sich lediglich umgehen, indem man Inlandsflüge oder Nachbarländer mit einbaut und man so Panama auf einer Seite des lang gezogenen Landes verlässt. So machten wir es auch – denn nach dem Hinflug nach Panama startete unser Rückflug aus Costa Rica.

Solch eine „one-way“-Reise durch das Land hat allerdings einen anderen Nachteil: wer mit dem Mietwagen unterwegs ist, muss dann eine Einweggebühr bezahlen, denn es gibt keine Autovermietungen, die eine Übernahme in Panama-Stadt und eine Rückgabe an einem anderem Ort gratis erlauben – auch dies sollte vor der Flugbuchung nach Panama berücksichtigt werden.

My Travelworld Travel Coaching
Reiseblogger Christian vom Reiseblog My Travelworld mit Schwerpunkt KaribikSeid Ihr unsicher in Bezug auf Eure Reiseplanung und habt vielleicht auch noch andere Fragen zu Eurer anstehenden Reise, dann schaut doch einmal in meiner Rubrik der Reiseberatung vorbei. Hier könnt Ihr mir als Reise-Profi alle offenen Fragen stellen und ich kann für Euch einen Plan erarbeiten, wie Ihr Eure Reisebuchung in Bezug auf Preis, Service und Angebot am besten optimieren könnt. Dies spart nicht nur Zeit und Nerven, sondern am Ende auch viel Geld.

Sobald die Flüge aber einmal gebucht sind, wartet ein Land mit einer faszinierenden Vielfalt auf Euch, welches Euch hoffentlich genauso begeistern wird wie mich. Begeistern ist dabei übrigens nicht nur irgendein Wort eines schönen Reiseberichts, denn Panama hat mich wirklich so enorm mitgenommen, dass ich dem Land gleich ganze 14 Artikel hier bei My Travelworld gewidmet habe. Zudem habe ich Panama auch als mein persönliches Reise-Highlight 2019 in meinem Jahresrückblick gewählt, auch wenn die Konkurrenz mit zwei weiteren wirklich außergewöhnlichen Reisen nach Afrika (Senegal/Gambia) und in die Karibik (Guadeloupe/Martinique/Grenada/Trinidad) wirklich enorm war.

Anreise nach Panama

Wenn Ihr diese Rahmenbedingungen beachtet, könnt Ihr Euch an die Flugbuchung begeben. Diese wird Euch mit ziemlicher Sicherheit an den Tocumen International Airport führen, dem einzigen nennenswerten internationalen Flughafen von Panama. Dieser ist das Drehkreuz von Copa Airlines, die hier einen Marktanteil von um die 90% haben. Dennoch wird der Flughafen auch direkt aus Europa angeflogen, derzeit (Stand Januar 2020) von Lufthansa ab Frankfurt, Air France ab Paris, KLM ab Amsterdam, Iberia ab Madrid, Air Europa ab Madrid sowie Turkish Airlines ab Istanbul. Alle anderen Verbindungen nach Panama führen Euch in der Regel über die USA oder Kanada. Gute Flugpreise nach Panama bewegen sich ab Deutschland um die 600 bis 750 €, absolute Spitzen-Promos kommen auch mal auf nur 400 € für den Hin- und Rückflug, dann allerdings in der Regel ohne Gepäck.

Einmal in Panama, könnt Ihr Eure Route planen – oder eben auch nicht. Wir buchten uns lediglich die ersten Nächte in Panama-Stadt und ließen uns dann treiben, auch wenn wir natürlich zumindest einen ungefähren Plan hatten. Meine letzten beiden Wochen in Panama waren allerdings in der Tat recht spontan, denn ich war so begeistert vom Land, dass ich jeden möglichen Tag ausnutzen und so viel wie möglich mitnehmen wollte.

Diese recht spontanen Entscheidungen ließen uns schließlich von Panama-Stadt westwärts das Land erkunden, mit Ausnahme des Abstechers zu den San Blas Inseln. Am Ende landeten wir und ich (die ersten 2 Wochen reiste ich gemeinsam mit meinen Eltern, anschließend noch knapp 2 Wochen allein) bei der folgenden Route: Panama-StadtSan Blas Inseln – Panama-Stadt – El Valle de Antón – Santa Catalina – BoqueteGolf von Chiriquí / Boca BravaLost and Found HostelBocas del Toro und schließlich weiter über die Grenze bei Sixaola nach Costa Rica.

Panamas pulsierende Metropole: Panama-Stadt

Den Start machte naturgemäß Panama-Stadt, die pulsierende und aufstrebende Metropole und zugleich die vielleicht spannendste Stadt in Mittelamerika. Ich war bereits 2013 für einen Mini-Abstecher hier, der mir jedoch nur kurze Einblicke des Panama-Kanals und der Altstadt näherbrachte. Diesmal hatte ich ausgiebig Zeit für die Stadt und konnte die wirklich vielfältigen Eindrücke wahrnehmen, die Panama City bietet.

My Travelworld-Tipp
Im Folgenden gebe ich Euch nur einen kurzen Abriss über Panama-Stadt. Ausführliche Informationen findet Ihr in meinem Artikel über Panama City sowie auch separat über den Panamakanal.

Schon bei meinen Flügen nach Kolumbien, Costa Rica und Ecuador in den vergangenen Jahren, die mich über Copa Airlines‘ Drehkreuz Panama führten, konnte ich stets die beeindruckende Skyline aus der Luft bestaunen.

Ausblick auf Panama City während unseres Fluges von Santo Domingo nach Panama City moit Copa Airlines

Nun war es an der Zeit, diese selbst zu begutachten, denn Panama ist das größte Finanzzentrum Mittelamerikas, vielleicht sogar von ganz Lateinamerika. Entsprechend viele Wolkenkratzer haben sich hier angesiedelt, die vor Ort noch viel beeindruckender aussehen als aus der Luft.

Die Skyline von Panama-Stadt, das Finanzzentrum von Mittelamerika

Den ersten Überblick über Panama-Stadt bekommt Ihr aber am besten dennoch von oben – denn die Stadt hat zahlreiche Hügel zu bieten, u.a. den Cerro Ancón mit einer guten Aussicht auf die Altstadt.

Blick vom Cerro Ancon auf die Altstadt von Panama City, die Casco Viejo

Genau diese Altstadt, auch Casco Historico genannt, ist auch eine der schönsten Gegenden von Panama City. Restaurierte Gebäude, historisches Flair, verkehrsberuhigte Zonen, viele kleine Shops und Restaurants – hier lohnt es sich definitiv, ein wenig zu Flanieren.

Die sehr hübsche historische Altstadt von Panama-Stadt, die Casco Viejo Panama City

Die sehr hübsche historische Altstadt von Panama-Stadt, die Casco Viejo Panama City

Die sehr hübsche historische Altstadt von Panama-Stadt, die Casco Viejo Panama City

Top-Attraktion von Panamas Hauptstadt ist aber natürlich der Panamakanal. 40 Schiffe mit bis zu 14.000 Containern (pro Schiff) passieren täglich den Kanal und sorgen so für zeitliche Einsparungen bei den Lieferungen von mehreren Wochen. Dennoch gibt es nicht immer Schiffe zu sehen, denn die Schleusung erfolgt nach einem bestimmten Zeitplan. Wollt Ihr also die volle Action sehen, informiert Euch vorher über den anstehenden Schiffsverkehr. Mehr zu Eintritt, Besucherzentrum, Geschichte und Geheimtipps rund um den Panamakanal findet Ihr im separaten Artikel.

Der Panamakanal, die wichtigste Attraktion von Panama-Stadt

Doch Panama-Stadt wäre nicht komplett ohne seine extrem spannende Umgebung, die die Metropole erst so vielfältig macht. Die Isla Taboga im Süden, den Soberania Nationalpark im Norden, die San Blas Inseln an der Karibikküste – es gibt allerlei spannende Ziele, die Ihr von der Stadt aus erreichen könnt. Mehr dazu und zu allen weiteren wichtigen Dingen in Panama City erfahrt Ihr in meinem ausführlichen Artikel über Panama-Stadt.

Ihr sucht eine Unterkunft in Panama?
Christian, Kopf und Reisender hinter My TravelworldHier sind meine Top-Empfehlungen für Euren Urlaub in Panama:
  • Strandhotel: Palmar Beach Lodge - eine hübsche Strand-Anlage am wunderschönen Red Frog Beach mit Hütten, Glamping-Zelten und Dorms sowie einem sehr empfehlenswerten und preiswerten Open-Air-Restaurant (in Bocas del Toro, Isla Bastimientos)

  • Over-Water-Bungalow: Punta Caracol Acqua Lodge - Den Traum eines über dem Wasser gebauten Bungalows gibt es in Panama zum erschwinglichen Preis. Die Punta Caracol Acqua Lodge ist hierbei eine der besten Optionen. (in Bocas del Toro, Isla Colón)

  • Wolkenkratzer: Hard Rock Panama Megapolis - Eine der höchsten Rooftop-Bars von Panama im 62. Stock und ein spektakulärer Ausblick auf die Stadt - und dazu noch ein richtig gutes Hotel (in Panama City)

  • Eco-Lodge: Mount Totumas Cloud Forest - Wie der Name sagt, eine Eco-Lodge im Nebelwald; dazu noch bestens geführt, mit tollen Ausblicken, sehr gemütlich und mit vielen Tieren in der Umgebung (im Westen von Panama, nahe der Grenze zu Costa Rica)

  • Gästehaus: Oasis Bluff Beach - Reizvolles Gästehaus und Wohlfühl-Oase an einem der schönsten Strände Panamas (in Bocas del Toro, Isla Colón)

  • Geheimtipp: Boca Brava Paradise - Unglaubliche Idylle mit spektakulärem Meerblick auf die Inselwelt sowie tägliches Brüllaffen-Konzert (auf Boca Brava, Golf von Chiriquí)

  • Backpacker: Bambuda Lodge - Das vielleicht spektakulärste Hostel in Zentralamerika: Wasserrutsche vom Restaurant ins Meer, Pool mit Meerblick, Schnorchelriff direkt vor der Tür, Urwald mit Dschungel-Trails hinter dem Haus und noch vieles mehr (in Bocas del Toro, Isla Solarte)

Schaut Euch hier auch meine generellen Tipps zur Hotel-Buchung samt aktueller Gutscheine an.

Ein Paradies in der Realität: die San Blas Inseln

Genau über jene San Blas Inseln in der Umgebung von Panama-City möchte ich aber noch ein paar Wörter verlieren, denn sie waren eines der absoluten Highlights unserer wirklich faszinierenden Panama-Rundreise – vielleicht sogar auch DAS Highlight. Hierbei handelt es sich um eine Inselgruppe von rund 365 Inseln, die sich an der Karibikküste nördlich von Panama City befindet.

Wenn Ihr in Panama etwas sucht, was Euch wirklich eindrücklich im Gedächtnis bleibt, empfehle ich Euch von ganzem Herzen genau diese San Blas Inseln, zu denen (nahezu) alle Touren in Panama-Stadt starten. Ihr werdet zwar in sehr einfachen Verhältnissen auf den Inseln übernachten, aber wer hat noch nicht davon geträumt, mitten im Nirgendwo abgeschieden mit ein paar Kokosnusspalmen in Paradies-Atmosphäre ein paar Tage zu verbringen. Was kitschig klingt, wird auf den San Blas Inseln zur Realität!

Jedes weitere Wort zu den San Blas Inseln wäre hier eigentlich zu viel, denn wenn Ihr in Panama-Stadt seid, ist ein 2-Tages-Trip zu den Inseln eigentlich ein Muss. Ich lasse Euch hier einfach mit den Fotos dieses einzigartigen Paradies‘ allein und empfehle Euch meinen separaten Artikel, in dem Ihr alle ausführlichen Informationen über die San Blas Inseln findet.

Die wunderschönen San Blas Inseln an der Karibik-Küste von Panama

Die wunderschönen San Blas Inseln an der Karibik-Küste von Panama

Das kleine Eiland Nubesidup auf den San Blas Inseln in Panama

Die wunderschönen San Blas Inseln an der Karibik-Küste von Panama

Die Insel Nubesidup als Teil der San Blas Inseln in Panama

Wie Ihr seht, die San Blas Inseln lohnen sich wirklich und sind ein einzigartiges Erlebnis. Selbst mir als Karibik-Experten mit mehr als 25 besuchten Karibik-Inseln haben sie enorm gefallen und haben sich bei mir bleibend im Gedächtnis verankert.
Wer zu den San Blas Inseln möchte, kann wie beschrieben im Artikel schauen oder auch hier bei Viator schauen.

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Wanderidylle im Vulkan: El Valle del Anton

Von den San Blas Inseln kamen wir abends wieder in Panama-Stadt an, übernachteten dort noch eine Nacht und übernahmen schließlich unseren Mietwagen, mit dem wir unsere Rundreise durch Panama starten konnten.
Erstes Ziel auf dem Weg nach Westen war El Valle de Antón, ein beliebter Wander- und Erholungsort rund 2.5 Fahrstunden von Panama-Stadt entfernt. Beliebt – so dachten wir zumindest – doch für meinen Geschmack war hier ziemlich wenig los. Dies war zwar nicht weiter schlimm, doch mit seinem größeren Bruder Boquete kann El Valle keinesfalls mithalten. Nach Sonnenuntergang sagen sich Fuchs und Hase hier schon sehr freundlich Gute Nacht.

Wanderung zum India Durmida in El Valle de Anton im Zentrum von Panama

Dennoch ist El Valle durchaus einen Besuch wert, denn eine ganz spezielle Besonderheit hat das Örtchen Boquete und auch allen anderen Plätzen in Panama oder Costa Rica voraus: es befindet sich im Inneren eines Vulkankraters. Das heißt, wer nach El Valle de Antón möchte, muss zunächst die Straßen bis zum Vulkankraterrand hinauffahren, um anschließend in den Krater und nach El Valle hinunter zu fahren. Vor allem, wer aus Richtung Rio Grande bzw. Antón kommt, hat einen super spannenden Ausblick auf diese geologische Einzigartigkeit, denn man sieht gewissermaßen vom Kraterrand das komplette Ausmaß von El Valle im Krater.

Blick auf das in einem Vulkankrater gelegene El Valle de Anton

Aufgrund dieser Besonderheiten gibt es auch einige spannende Wander-Möglichkeiten, schließlich sind Berge, Aussichtspunkte und interessante geologische Formen nicht weit.
Eine dieser Touren – wahrscheinlich die bekannteste Wanderung in El Valle de Antón – ist „La India Dormida“, übersetzt der schlafende Indianer. Hierbei handelt es sich um eine spannende Kombinationswanderung aus Wasserfällen und Aussichtspunkt, bei dem es recht steil nach oben geht. Die Ausblicke lohnen sicher aber allemal und nach dieser Halbtagestour hat man auch noch ausreichend Zeit, weitere Punkte in El Valle zu besuchen.

Wundervolle Natur in El Valle de Anton im Zentrum von Panama

Einige dieser weiteren Aktivitäten in El Valle de Antón beinhalten zum Beispiel heiße Quellen, weitere Wasserfälle, Gipfelwanderungen oder einen Orchideen-Garten. Wir entschieden uns noch für eine kleine Tour zu einem angeblich viereckigen Baum, startend vom Hotel Camestre, und fanden ihn auch, waren aber nur wenig begeistert, ob dessen, dass er eigentlich nicht viereckig war. Immerhin, die tropische Vegetation war trotzdem nett.

Wundervolle Natur in El Valle de Anton im Zentrum von Panama

Entspanntes Surfer-Dörfchen: Santa Catalina

Von El Valle de Antón aus sollte es wieder in Richtung Pazifikküste gehen – Santa Catalina war das nächste Ziel. Der kleine und abgelegene Surfer-Ort ist besonders beliebt bei Aussteigern, Unterwasser-Enthusiasten (aufgrund des nahe gelegenen Nationalparks der Insel Coiba mit seiner spannenden Unterwasserwelt) sowie Ruhesuchenden mit Surf-Faible, auch wenn wir ehrlich gesagt gar nicht so viele Surfer hier sahen (und ich auch im weiteren Verlauf meiner Reise hörte, dass Santa Catalina nicht unbedingt der Top-Surfspot ist). Ein wenig hofften wir, hier einen Counterpart zu den unheimlich spannenden Surfer-Orten Nosara und Santa Teresa zu finden, die wir im Jahr zuvor in Costa Rica besuchten, wurden jedoch hier in Santa Catalina nicht so richtig fündig. Im Vergleich zu dem, was auf unserer Panama-Reise noch folgen sollte, war Santa Catalina nicht unbeedingt das Non-Plus-Ultra. Dennoch hatte es auch seinen eigenen Charme, zum Beispiel der tiefschwarze Strand am Ende des Ortes.

Santa Catalina an der Südküste von Panama

Highlights in Santa Catalina waren aber zwei andere Dinge. Zum einen unsere Unterkunft, das Sol y Mar, welches zwar rein vom Zimmer oder der Qualität jetzt nichts Besonderes war, aber der Ausblick von der Terrasse inkl. Hängematte war es schon. Totale Dschungel-Wohlfühlatmosphäre!

Die Unterkunft Sol y Mar Hotel in Santa Catalina

Das andere Highlight war unsere Kajak-Tour zur Santa Catalina gegenüber liegenden Insel Isla Santa Catalina. Je nach Strömung erreicht man diese in 20 bis maximal 60 Minuten und findet hier ein kleines unberührtes Inselchen vor, welches mit einem wirklich tollen Strand aufwartet – definitiv dem besten in der direkten Umgebung von Santa Catalina.

Die Isla Santa Catalina gegenüber des beliebten gleichnamigen Surfer-Orts an der Pazifikküste von Panama

Die Isla Santa Catalina gegenüber des beliebten gleichnamigen Surfer-Orts an der Pazifikküste von Panama

Doch nicht nur das – es gibt auch noch andere Dinge zu entdecken. Unter anderem befindet sich an diesem Strand ein angespültes Wrack, welches bei einem Sturm mal ziemlich kräftig auf die Felsen geschmissen wurde – so weit steht es jetzt im „Landesinneren“.

Die Isla Santa Catalina gegenüber des beliebten gleichnamigen Surfer-Orts an der Pazifikküste von Panama

Zum Anderen ist der Strand auch voll von kleinen Krabben, die sich bei annähernder Gefahr (= Mensch) schnell in ihre Löcher verstecken – in dieser Masse ein super interessantes Schauspiel.

Die Tour zur Isla Coiba, der Top-Attraktion für die meisten Besucher von Santa Catalina, sparten wir uns, da wir während dieser Reise ohnehin die eine oder andere Insel-Tour (Taboga, San Blas, Bocas del Toro, Boca Brava) schon gemacht oder noch geplant hatten.

Wasserfälle und Wanderungen soweit das Auge reicht: Boquete

Zunächst sollte es aber wieder in die vielfältigen Berge von Panama gehen, genauer gesagt nach Boquete, dem Nr. 1 Ort, wenn es in Panama um Wanderungen, Wasserfälle, Outdoor-Aktivitäten und Abenteuer geht – und Kaffee. Aufgrund seiner besonderen Höhen- und Temperaturlage ist Boquete auch Heimat von einigen der besten Kaffeesorten der Welt – u.a. dem Geisha-Kaffee, eine Sorte, die im Verkauf nicht unter 60 USD pro Pfund über den Tresen geht, oft sogar auch deutlich mehr. Auch befindet sich hier eine der bevorzugten Kaffeefarmen von berühmten Persönlichkeiten, unter anderem (wie erzählt wird) der Queen.

Kaffee auf der Kaffeefarm Finca Lerida in Boquete

Klar, dass auch wir uns solch eine Kaffeefarm anschauten, wobei man sagen muss, dass die geführten Touren mit oft über 30 USD pro Person nicht ganz günstig sind. Wir wählten daher eine Self-Guided-Variante und besuchten die Finca Lérida, eine Kaffeefarm mit beeindruckenden Ausmaßen. Vor allem, wenn man ein wenig die markierten Wege in die hinteren Hänge der Finca Lérida läuft, sieht man weit und breit nichts weiteres als Kaffeebäume.

Besuch der Kaffeefarm Lerida in den Bergen von Boquete

Auch sonst lohnte es sich, hier ein wenig mehr zu erkunden, denn zum Gebiet der Finca Lérida gehörte auch ein Waldgebiet mit einem Wasserfall tief drinnen im Dschungel.

Besuch der Kaffeefarm Lerida in den Bergen von Boquete inkl. einem Wasserfall

Entgegen der beliebten Wasserfälle in der Boquete-Gegend war dieser der Finca so abgelegen, dass sich wohl schon lange keine Menschenseele mehr hierher verirrt hatte – zumindest fand ich eine Baby Boa Constrictor mitten auf dem Weg, die von meiner Anwesenheit wohl auch ein wenig überrascht war.

Doch natürlich unternahmen wir auch einige der populären Wanderungen in Boquete – den Lost Waterfalls Trail sowie den Pipeline Trail zum Beispiel. Generell hat Boquete vielen anderen lateinamerikanischen Destinationen voraus, dass Wanderungen hier verhältnismäßig gut markiert sind – dafür muss aber auch Eintritt bezahlt werden, i.d.R. zwischen 2 und 7 US-Dollar pro Person.

Der Pipeline Trail in Boquete, eine der zahlreichen Wanderungen in Panama

Der Lost Waterfalls Trail ist dabei schon ein Muss bei einem Besuch in Boquete. Nicht nur, dass er zu drei wirklich schönen und pittoresken Wasserfällen führt – auch die Vegetation ist faszinierend und abwechslungsreich, sodass dies eine unglaublich spannende Halbtagestour ist. Zumindest in der Nebensaison hielten sich hier auch die Besucher in Grenzen, sodass man die Natur auch gut genießen konnte.

Wanderung in Boquete zum Lost Waterfalls Trail

Wanderung in Boquete in den Bergen von Panama zum Lost Waterfalls Trail

Mehr über diese Touren findet Ihr auch in meinem separaten Artikel über die Wanderungen in Boquete und El Valle.

Ein Highlight in Boquete fehlt aber noch und das war wie schon in Santa Catalina der Ausblick von unserer Unterkunft. Wie waren im The Inn at Palo Alto (~) untergebracht und konnten hier jeden Morgen die wirklich einzigartige Aussicht auf den Vulkan Baru – den höchsten Berg von Panama – genießen. Ebenso hatten wir besten Blick auf den hier in Boquete jeden Nachmittag stets sehr pünktlich auftretenden Tropenschauer für 1-2 Stunden.

Toller Blick auf die Landschaft und den Vulkan Baru im Hotel The Inn at Palo Alto in Boquete

Auch das Frühstück fand im The Inn at Palo Alto (~) im Freien statt – mit einer nicht minder attraktiven Aussicht.

Die Unterkunft The Inn at Palo Alto in Boquete mit einem tollen Blick auf die Berge in Panama sowie den Vulkan Baru

Schaut gerne mal hier in den separaten Artikel über meine und unsere Unterkünfte in Panama rein – da waren wirklich einige Schätze dabei.

Der Geheimtipp im Golf von Chiriquí: Boca Brava

Nach den bisher eher bekannteren Flecken von Panama – auch wenn wir nie das Gefühl eines überlaufenen Gebiets oder von überbevölkerten Touristen-Attraktionen hatten – sollte es für den Abschluss unserer Mietwagen-Rundreise (anschließend ging es für mich per Bus in Backpacking-Manier weiter) noch etwas eher Unbekannteres sein. Im Reiseführer fanden wir hierbei den Golf von Chiriquí, welcher besonders im Bereich der Insel Boca Brava Heimat der Brüllaffen sein sollte. Bei Booking fanden wir mit dem Boca Brava Paradise (~) zudem eine spannend anmutende Unterkunft – gebucht!

Ein wenig Backtracking war notwendig, um nach Boca Chica zu gelangen, dem Ausgangspunkt für den östlichen Chiriquí-Archipel. Von diesem kleinen Fischerort starten die Inselhüpfen-Touren durch den Archipel und auch die Fähre nach Boca Brava. Der kleine Umweg lohnte sich aber auf jeden Fall, denn unsere Erwartungen an diese Inselgruppe auf der Pazifikseite Panamas wurden mehr als übertroffen.

Zum einen war da die wirklich fabelhafte Unterkunft „Boca Brava Paradise“ der deutschen Gastgeber, die sich hier wirklich ihr eigenes Paradies erschaffen haben. Das Highlight: der Ausblick von der super großen und gemütlichen Terrasse des Hauses.

Ausblick von der Unterkunft Boca Brava Paradise auf der Insel Boca Brava im Golf von Chiriqui

Zum anderen unternahmen wir auch eine Islandhopping-Tour durch den Archipel. 3 Inseln standen auf dem Programm und was wir hier sahen, hatte ebenfalls Paradies-Charakter – und das im Pazifik! Oder was meint Ihr bei diesen Bildern?

Inselhüpfen-Tour durch den Golf von Chiriqui mit der Isla Bolanos, Isla Perida und Isla Gamez

Inselhüpfen-Tour durch den Golf von Chiriqui mit der Isla Bolanos, Isla Perida und Isla Gamez

Inselhüpfen-Tour durch den Golf von Chiriqui mit der Isla Bolanos, Isla Perida und Isla Gamez

Hinzu kam noch eine einzigartige Wohlfühl-Atmosphäre, die sich aus der Verbundenheit der Einwohner (jeder scheint hier auf den Inseln seine Tür aufzulassen, jeder kennt sich, Kriminalität gibt es nicht), der Abgeschiedenheit der Gegend sowie dem typischen Insel-Feeling kombinierte. Hier konnte man es wirklich gemütlich angehen lassen, genießen und Panama pur erleben.

Sonnenuntergang auf der Insel Boca Brava im Golf von Chiriqui

Wollt Ihr mehr hierüber erfahren? Im separaten Blogpost über den Golf von Chiriquí bekommt Ihr alle Informationen.

Ein Hostel auf dem Berg: das Lost and Found Hostel

Wir hätten durchaus noch länger auf Boca Brava bleiben können, doch die weiteren „Urlaubs-Verpflichtungen“ riefen, denn wir mussten unseren Mietwagen in David abgeben (mehr zum Thema Einweggebühr & Co. findet Ihr auch in meinem Praxis-Guide über Panama). Für meine Eltern ging es nach Costa Rica weiter, ich setzte meine Reise durch Panama mit dem Bus fort. Mein nächstes Ziel war dabei eine ganz besondere Station, wobei der Name der Unterkunft hier so bekannt ist, dass dies gewissermaßen den Ort darstellt: „Lost and Found“.
Das Spezielle: das Lost and Found Hostel (~) befindet sich mitten im Nirgendwo in den Bergen, nicht ganz auf halber Strecke zwischen David und Almirante, dem Fährhafen für die Bocas del Toro Inseln. „Lost and Found“ ist selbst den lokalen Busfahrern bekannt, denn wer hier mitten in der Pampa der panamaischen Cordillera aussteigt, muss anschließend noch ca. 15 Minuten den Berg hochwandern. Dies ist die einzige Möglichkeit, das Hostel zu erreichen – kein Auto kann einen hier nach oben fahren, auch nicht das Gepäck. Die Belohnung für die Strapazen (das Wort trifft es durchaus, wenn man seine 20kg auf den Berg hieven muss): eine tolle Sicht über das Zentralgebirge Panamas sowie eine einzigartige Unterkunft mitten in der Natur.

Das einzigartige Lost and Found Hostel in den Bergen von Panama

Und gleich noch etwas Besonderes zeichnet das Lost and Found Hostel aus – eine täglich verfügbare Schnitzeljagd mitten durch den Dschungel, ebenfalls wirklich einzigartig und super spannend. Worum es sich hier dreht, lest Ihr aber am besten im folgenden Artikel über die ganz besonderen Unterkünfte in dieser Region von Panama.

Das einzigartige Lost and Found Hostel in den Bergen von Panama

Unendliche Insel-Idylle zum Abschluss: Bocas del Toro

Doch das Lost and Found Hostel sollte nur der Anfang einer Reihe von (weiteren) spektakulären Unterkünften sein, die mich an meinem nächsten Ziel erwarteten, die Bocas del Toro Inseln. Mit dem Pipa Loca Bay Hostel (~) (über dem Wasser gebaute Unterkunft mit traumhafter Terrasse), der Bambuda Lodge (~) (Erlebnis-Eco-Lodge und -Hostel auf einer nahezu unbewohnten Regenwald-Insel mit Wasserrutsche vom Restaurant ins Meer) sowie der Palmar Beach Lodge (~) (Eco-Hostel, Honeymoon-Hotel und Glamping-Anlage an einem traumhaften und nahezu einsamen Strand) hatte ich mal so richtig außergewöhnliche Unterkünfte auf dem Programm.
Dies war mal so richtig spektakulär, sodass ich Euch diese Unterkünfte – nahezu egal, welcher Reisetyp Ihr seid – unbedingt empfehlen kann. Schaut mal hier in meinen ausführlichen Artikel über die spektakulären Unterkünfte auf dem Bocas del Toro Archipel rein, wo ich diese genannten Herbergen noch ausführlicher beschrieben habe. Es lohnt sich, denn solche einzigartigen Unterkünfte bei derart günstigen Preisen habe ich bisher auf meinen Reisen nur selten erlebt.

Die Bambuda Lodge auf der Isla Solarte in Bocas del Toro, Panama

Das Pipa Loca Bay Hostel auf der Isla Colon im Bocas del Toro Archipel in Panama

Die fantastische Palmar Beach Lodge auf der Isla Bastimientos im Bocas del Toro Archipel in Panama

Doch um die Unterkünfte soll es hier gar nicht unbedingt gehen, denn das Bocas del Toro Archipel ist auch so eine Inselgruppe, die den Paradies-Maßstäben sehr nahekommt und den San Blas Inseln arge Konkurrenz macht – wenn auch auf eine andere Art und Weise.
Türkisblaues Wasser, schöne Strandkulissen auf zahlreichen Inseln, unberührte Eilande, gute Infrastruktur, Bars mit traumhaften Ausblick und eben die genannten spektakulären Unterkünfte: Bocas del Toro ist sicher nicht so ruhig wie San Blas, viel zu bieten hat es alle mal.

Traumhafte Tage bei einer Reise ins Bocas del Toro Archipel in Panama

Die Isla Caranero im Bocas del Toro Archipel von Panama

Die paradiesische Insel Cayo Zapotilla im Bocas del Toro Archipel im Nordwesten von Panama

Traumhafte Tage bei einer Reise ins Bocas del Toro Archipel in Panama

Ihr seid Euch nicht sicher, ob eher Bocas del Toro oder die San Blas Inseln das Richtige für Euch sind? Dann schaut mal in diesen Artikel hier rein, wo ich Bocas del Toro und San Blas miteinander vergleiche.

Oder Ihr macht es einfach wie ich und nehmt beide Inselparadiese mit – Ihr werdet es nicht bereuen.

Bocas del Toro besteht aus 4 Inseln, die ich Euch hier ebenfalls näher erläutert habe. Die Isla Colon ist die Hauptinsel, wo Ihr auch mit der Fähre vom Festland ankommen werdet. Hier gibt es die meisten Unterkünfte (~), Supermärkte, Bars und alles weitere, was Ihr für Euren Aufenthalt in Bocas del Toro benötigt. Auch alle Wassertaxis fahren von der Isla Colón aus ab.

Traumhafte Tage bei einer Reise ins Bocas del Toro Archipel in Panama

Wollt Ihr etwas erleben, bietet sich hier der Bluff Beach bzw. der Playa Bluff an – ein wirklich traumhaftes Stück Strand von mehreren Kilometern Länge im Nordosten der Isla Colón.

Der Playa Bluff auf der Isla Colon, einer der schönsten Strände auf dem Bocas dem Toro Archipel

Die Isla Caranero befindet sich direkt gegenüber der Isla Colón und eignet sich besonders, wenn Ihr es etwas ruhiger haben, aber nicht weit weg vom Geschehen sein wollt. Ein Wassertaxi hierher kostet gerade einmal 1 USD und auf Caranero selbst gibt es einige traumhafte Ecken zu entdecken.

Die Isla Caranero im Bocas del Toro Archipel

Die Isla Solarte ist die Dschungel-Insel im Viergestirn der Hauptinseln und kaum bewohnt. Hier findet Ihr die schon fast berühmte Bambuda Lodge mit der Rutsche vom Restaurant ins Meer sowie Regenwald soweit das Auge reicht – und entsprechende Bewohner.

Der rote Erdbeerfrosch auf der Isla Solarte im Nordwesten von Panama

Die Isla Bastimientos ist besonders bekannt für den schönen Red Frog Beach, wo ich Euch ebenso einen Aufenthalt in der Palmar Beach Lodge sehr ans Herz legen kann.

Der Strand Red Frog Beach auf der Isla Bastimientos in der Inselgruppe Bocas del Toro

Hinzu kommen noch unzählige weitere Inseln, die Ihr im Bocas del Toro Archipel entdecken könnt. Einige davon lassen sich mit den besonders in Bocas Town sehr oft angebotenen Inselhüpfen-Touren erkunden – eine klassische Tour durch das Archipel, die eigentlich fast jeder Besucher unternimmt und die auch (zumindest in der Nebensaison) ihr (geringes) Geld wirklich wert ist. Ihr bekommt hierbei u.a. Gelegenheit, Delfine zu beobachten sowie die abgelegene, unbewohnte und absolut paradiesische Insel Cayo Zapatilla zu besuchen. Einfach ein Traum, wie Ihr an den Fotos unten seht!

Unfassbares Karibik-Paradies auf Cayo Zapatilla in den Bocas del Toro in Panama

Die paradiesische Insel Cayo Zapotilla im Bocas del Toro Archipel im Nordwesten von Panama

Ihr habt also die Qual der Wahl, Euch die schönsten Plätze im Bocas del Toro Archipel herauszusuchen. Ihr wisst nicht, wie Ihr die einzelnen Inseln miteinander kombiniert? Dann schaut doch mal in den hiesigen Artikel und seht selbst, welche Fortbewegungsmethode für Euch das richtige ist: Wassertaxi, Kajak, Inselhüpfen-Tour oder meine „Secret-Gratis-Variante“, um auf verschiedene Inseln in Bocas del Toro zu kommen.

My Travelworld-Tipp
Bei den hier beschriebenen Plätzen und genannten Empfehlungen ist zu beachten, dass ich Bocas del Toro in der Nebensaison besucht habe, wo man all diese paradiesischen Plätze wirklich genießen konnte. In der Hauptsaison ist es an vielen Spots wesentlich voller, sodass Ihr selbst entscheiden müsst, welche Plätze Euch ggf. zu überlaufen sind. Zudem ist die Vorab-Buchung der spannendsten Unterkünfte unabdingbar.

Essen und Getränke in Panama

Im Vergleich zu meinen Begeisterungsstürmen ist mein Fazit zum Essen und den lokalen Spezialitäten von Panama wohl eher nüchtern.
Panama ist wie die meisten Länder in Zentralamerika (mit Ausnahme von Mexiko) und der Karibik garantiert kein Land, in welches man aufgrund des Essens hinreist – verhungern tut man aber auch nicht.
Wie nahezu überall in Zentral- und Südamerika sind Reis und Hühnchen die wichtigsten Bestandteile der lokalen Küche. Erfreulicherweise spielt in Panama aber auch der Fisch eine sehr große Rolle, natürlich vor allem in den Küstenregionen. Dieser steht hier auch bei den typischen „Platos del Dia“, also dem Tagesmenü, oft und zum selben Preis wie Fleisch auf der Speisekarte, was im Ländervergleich eher selten ist.

Ein typisches Essen in Panama

Auch frische Säfte sind wie in vielen tropischen Ländern in allen Geschmacksrichtungen verfügbar. Oft sind sie schon vorbereitet und stark gezuckert, wenn Sie aber frisch zubereitet werden, schmecken Sie besonders natürlich und lecker.

Zu den Preisen für das Essen habe ich Euch auch in meinem Praxis-Guide weitere Informationen gegeben. Generell ist Essen deutlich teurer als in anderen lateinamerikanischen Ländern (zum Beispiel Nicaragua, Dominikanische Republik, Kolumbien), ungefähr vergleichbar mit Costa Rica und natürlich deutlich günstiger als in Deutschland. Arm werdet Ihr also auf jeden Fall nicht.

Wie so oft in Zentral- und dem nördlichen Südamerika sind Rum und Bier im Überfluss vorhanden – und zudem in Panama auch sehr günstig. Selbst im Restaurant bekommt Ihr ein Bier oft für 1.50 USD, was in anderen Ländern bereits der Preis für ein Supermarktbier ist.

Eine weitere Spezialität des Landes ist die Salsa Bocatoreño, eine scharfe Sauce, die Ihren Ursprung auf den Bocas del Toro hat. Diese Sauce wird aus Chili, Essig und vielen weiteren Zutaten manuell hergestellt und schmeckt tausend Mal besser als die typischen (industriellen) Hot Sauces. Fragt unbedingt danach, wenn Ihr im Nordwesten von Panama essen seid.

Panama hat noch viele weitere Spezialitäten, aber alles was Fleisch oder Zucker enthält, habe ich mangels eigener Erfahrungen hier einfach weggelassen. Das Essen gerät bei diesen vielfältigen und wahnsinnig tollen Erlebnissen in Panama ohnehin zur Nebensache. ;-)

Fazit und Weiterreise

Was soll ich sagen, Panama hat mich zu einem einzigen Begeisterungssturm verleitet. Aufgrund der geografischen Vielfalt (Karibik, Berge, Pazifik, Stadt etc.) und der noch nicht ganz so hohen Popularität hatte ich schon einiges erwartet, doch diese Erwartungen wurden mit einer wirklich ungewöhnlichen Fülle an absoluten Highlight bei weitem getoppt, sodass ich noch heute absolut begeistert über diese Reise bin und am liebsten sofort gleich wieder in den Flieger steigen und das Land weiter erkunden würde.
Vor allem diese ganz besonderen Erlebnisse haben mich vereinnahmt – die super abwechslungsreiche Metropole Panama-Stadt, die Insel-Idylle in absolut einfachen Verhältnissen auf den San Blas Inseln, die einzigartige Boca Brava-Insel mit Walen, Brüllaffen und tollem Insel-Feeling, das kreative Lost and Found Hostel mitten in den Bergen oder die Fülle an Erlebnissen im Bocas del Toro Archipel.
Auch die Unterkünfte waren nahezu während der gesamten Reise äußerst speziell, wobei wir von einem genialen Panorama zum nächsten wechselten und zudem immer eine Hängematte in der Nähe hatten – ein typischer panamaischer „Haushaltsgegenstand“. Das Relaxen hätte also so nicht besser sein kann.
Panama hat die Messlatte für weitere mittelamerikanische Länder extrem hochgelegt. Costa Rica, wo ich die Woche nach meinem kompletten Monat in Panama verbrachte, konnte daran nur scheitern, auch wenn ich dort einige spannende Entdeckungen machte. Den kompletten Reisebericht zu Costa Rica findet Ihr hier.
Gerade in diesen Tagen, als ich dieses Fazit schreibe, habe ich einen Flug nach Guatemala gebucht – mal schauen, ob sich hier ähnliche Erlebnisse und Erfahrungen finden lassen.
Das Fazit ist klar, ich kann Euch Panama nur wärmstens ans Herz legen. Wenn Ihr Euch auch nur einige der Tipps hier mitnehmt, werdet Ihr eine unvergessliche Reise durch Panama haben.

Seid Ihr an weiteren Erfahrungen interessiert, dann schaut Euch doch gerne die weiteren Artikel über Panama hier bei My Travelworld an.
Möchtet Ihr meine Erfahrungen für Eure Reiseplanung nutzen und habt noch weitere konkrete Fragen für Eure Panama-Reise, so kontaktiert mich doch gerne im Rahmen meiner persönlichen Reiseberatung.

Chris (My Travelworld)

Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Nachdem ich 3 Jahre im Paradies der Karibik (Insel Grenada) gelebt habe, bin ich mit dem Rucksack um die Welt gereist. Mittlerweile habe ich um die 70 Länder besucht, das Reisefieber ist aber immer noch nicht gestillt. Von 2015 bis 2019 habe ich in der Dominikanischen Republik gewohnt - die Karibik hat es mir sehr angetan - und habe das Land ausgiebig abseits von All-Inclusive und Hotelkomplex erkundet. Seit einigen Monaten bin ich nun als Digitaler (Halb-)Nomade unterwegs und entdecke die Welt, wobei sich meine Home Base weiterhin in der "DomRep" befindet. Für Fragen und Feedback freue ich mich über Eure Kontakt-Aufnahme - am besten per Kommentar unter den jeweiligen Artikel, da es hier auch gleich anderen hilft.
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Meine Top-Empfehlungen für Eure Reisen:
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