Reisebericht Samoa – Fales, Taro, Palusami & mehr pazifische Besonderheiten

Samoa hat sich ganz besonders in unser Herz gebrannt – vor allem aufgrund der fantastischen Strand-Erlebnisse sowie der wirklich einzigartigen Übernachtungen in den Beach Fales, direkt mit dem Sand unter den Füßen und dem Meer vor Augen, im wahrsten Sinne des Wortes. In letzterem bekamen wir dann auch das traditionelle Essen auf Samoa mehrmals zu probieren – wahrscheinlich das beste in der ganzen Südsee. Kommt mit auf eine spannende Reise durch Samoa und lasst mich Euch ein wenig erklären, warum Samoa so anders ist als die anderen Südsee-Inseln und wie Ihr am besten ebenfalls dieses Paradies erleben könnt.

Reisezeitraum: März 2025 / 2 Wochen
Geschrieben: März 2026
Veröffentlicht: Juni 2026

>> Zu den Preisen in Samoa
>> Zu unseren Unterkünften in Samoa
>> Zur Übersicht der Fähren auf Samoa
>> Zu den weiteren Reiseberichten in der Südsee:
Reisebericht Salomonen
Reisebericht Tonga
Reisebericht Vanuatu
Reisebericht Fidschi
– Reisebericht Cook-Inseln (folgt)
– Reisebericht Französisch-Polynesien (folgt)

Das Besondere

Samoa kann meines Erachtens nicht mit der Popularität von Fidschi oder Tahiti mithalten, bietet dafür aber ein ganz besonderes Urlaubserlebnis, was in der Südsee in dieser Form einmalig ist – und gilt genau deswegen als Geheimtipp im Südpazifik.

Das Wort „Fale“ sollte Euch im Rahmen der Planung für eine Samoa-Reise ziemlich schnell begegnen, denn es steht für die einzigartige Form, wie man in Samoa übernachtet: ganz einfach auf einer Holzplattform mit einer Matratze direkt am Strand, nur unter einem Moskitometz, mit einem Sichtschutz und in der Regel mit 2 Mahlzeiten inkludiert. Vor unserer Reise nach Samoa fand ich dies allemal interessant, nachher waren wir so fasziniert von den Fale-Übernachtungen, dass wir selbst nach 10 Nächten am Stück ohne feste 4 Wände in 5 verschiedenen Fales am liebsten noch 10 weitere Übernachtungen drangehangen hätten. Kein Wunder, könnt Ihr doch so an den schönsten Stränden der Südsee übernachten, jeden Tag schnorcheln – oft auch mit Schildkröten – und einfach 24/7 das Wellenrauschen und den Blick aufs Meer genießen.

Wunderschöne Beach Fales direkt am Traumstrand von Lalomanu – unser letztes Fale-Highlight auf Upolu

Anreise

Im Rahmen unserer dreimonatigen Südsee-Reise reisten wir aus Fidschi nach Samoa, ein gemütlicher zweistündiger Flug mit Fiji Airways, der uns einige schöne Ausblicke auf die Inselwelt Fidschis brachte. Unter anderem flogen wir über Taveuni, eine Insel, die wir eigentlich im Rahmen unserer Fidschi-Reise besuchen wollten, dann aber aus Zeitgründen ausließen und stattdessen die spannenden Mamanuca Islands besuchten.

Blick aus dem Flugzeug von Fiji Airways auf die Inseln – Anreise nach Samoa

Zurück aber zu Samoa!
Wie auch bei den anderen Südsee-Ländern (z.B. Vanuatu oder Tonga) ist der Flug nach Samoa die teuerste Komponente. Flüge auf einem Ticket von Deutschland nach Samoa liegen oft jenseits der 1500 Euro. Vielmehr lohnt es sich, die Reise aufzuteilen und entweder wie wir mit anderen Südsee-Inseln zu kombinieren (vor allem Fidschi macht hier Sinn) oder zumindest mit einem Stopp auf dem Weg zu versehen, z.B. in Bali, Australien, Singapur, Hongkong oder Tokio. Von dort aus geht es dann günstiger nach Samoa weiter. Somit könnt Ihr Euch zum Beispiel ein Flugticket Deutschland – Bali und anschließend Bali – Samoa (via Australien) buchen. Somit solltet Ihr auf einen Preis von rund 1000 bis 1400 Euro für den kompletten Weg Deutschland – Samoa kommen.

Flüge Deutschland Samoa ansehen (~)

Hier könnt Ihr entsprechend die aktuellen günstigeren Preise ab asiatischen Metropolen prüfen – 5 Flughäfen in einer Übersicht, sodass Ihr direkt den günstigsten Weg nach Samoa seht (~).

Ein Stopover in den entsprechenden Reisezielen bietet sich natürlich an, damit die Anreise nach Samoa nicht allzu lang wird.

Klingt kompliziert? Lasst mich Euch gerne im Rahmen meiner Reiseberatung mit der Flugsuche nach Samoa helfen. Ich habe im Rahmen der Recherche für unsere dreimonatige Südsee-Reise enorm viele Verbindungen ausprobiert und so oft ziemlich günstige Varianten gefunden.

Neben unseren Flug nach Samoa ab Fidschi verließen wir die Insel in Richtung Hawaii, ebenfalls mit Fiji Aiways. Normalerweise sind die Flüge Samoa – Hawaii ziemlich teuer, doch wir hatten Glück mit einem ziemlich billigen Meilenticket und zahlten so nur 13000 Meilen und weniger als 50 Euro Zuzahlung für einen 6-stündigen Flug.

Flugzeugflügel mit Blick auf die Südsee-Inseln bei der Ankunft in Samoa

Unterkünfte auf Samoa

Faszination Fale

Geht es hier im Reisebericht Samoa um die Unterkünfte, kommt der Abschnitt nicht ohne die Beach Fales aus. Es war nicht nur unsere dominierende Unterkunftsform auf Samoa (10 von 14 Nächten), die Beach Fales waren auch DAS Highlight unserer gesamten Samoa-Reise und eines der Top-Erlebnisse schlechthin unserer gesamten 3 Monaten in der Südsee.

Das Prinzip der Beach Fales habe ich Euch ausführlich hier im Hotel-Blogpost zu Samoa beschrieben. Dennoch möchte ich es hier kurz erläutern, da das Verständnis der Beach Fales unverzichtbar ist, zumindest wenn man einen authentischen Samoa-Urlaub plant. Natürlich kann man sich auch einfach nur ein reguläres Strandhotel buchen – keine Angst also, falls Euch das Prinzip der Beach Fales nicht zusagt.

Bunte Fales direkt am Strand bei Lovina Beach auf Upolu

Fales sind ziemlich einzigartig auf Samoa. Zumindest in Bezug auf die Übernachtungsform gibt es dies nur auf Samoa und nicht auf Tonga, Vanuatu, den Cook-Inseln oder anderen benachbarten Südsee-Staaten.

Bei den Fales handelt es sich sozusagen um kleine Podeste bzw. Plattformen, die in der Regel direkt am Strand gebaut sind und bei Bedarf – wenn Ihr dort übernachten wollt – frisch für Euch mit Matratze, Bettzeug, Bastmatte (als Fußboden) und Moskitonetz ausgestattet werden. Zudem haben die Fales in der Regel einen Sichtschutz zu allen Seiten, sodass Ihr trotz der offenen Bauweise Eure Privatsphäre genießen könnt.

Gemütliches Fale bei Faofao Beach Fales in Saleapaga mit Blick auf den Sonnenaufgang – pure Entspannung am Morgen

Da sich die Fales in der Regel direkt am Strand befinden, wacht Ihr immer mit dem Meeresrauschen auf und könnt eigentlich fast auch immer vom Bett aus das Meer und den Strand sehen. Dies garantiert Euch ganz besondere Erlebnisse. Wir haben bisher fast nirgendwo auf der Welt solch einzigartige Übernachtungsorte genossen wie auf Samoa. 10 Nächte in Folge schliefen wir in einfachen, aber sehr schönen und in der Regel sauberen Fales, welche uns nicht mehr als eine Matratze, Bettdecke und ein Moskitonetz boten, dafür aber stets das Meer maximal 10 Meter entfernt und das Meeresrauschen stets im Ohr.

Beach Fales am Lalomanu Beach auf Upolu

Die Mahlzeiten werden direkt von den Fale-Betreibern zubereitet – in der Regel Frühstück und Abendessen, wobei die Qualität der Mahlzeiten zwischen den einzelnen Fales stark schwankt. Preislich liegen die Fales meist im Bereich von 30 bis 40 Euro pro Person mit den beiden genannten Mahlzeiten inkludiert. Die Fales findet Ihr vor Ort oder online. Wir suchten uns alle Fales unserer Samoa-Reise vor Ort, da wir spontan von Tag zu Tag entschieden. Verfügbarkeitsmäßig hatten wir diesbezüglich keine Probleme, wenngleich wir in der Nebensaison reisten (und dennoch 2 Wochen lang nahezu perfektes Wetter hatten).

Wollt Ihr Fales online vorab buchen, habt Ihr u.a. die folgenden Optionen:

  • Faofao Beach Fales (~), einer unserer Favoriten unter den Beach Fales in Samoa, vor allem im günstigen Preisbereich
  • Jaymy Beach Fale (~), im Südosten der Hauptinsel, direkt neben den Faofao Beach Fales
  • Manusina Beach Fale (~), etwas geräumiger und mit festerer Struktur als andere Beach Fales, trotzdem direkt am Strand, erschwinglich und mit unwiderstehlichem Beach Vibe
  • Litia Sini Beach Fales (~), Beach Fales und Garten-Bungalows – andere Fales befinden sich in Gehentfernung, sodass Ihr bezüglich Restaurants auch etwas Auswahl habt – eine Seltenheit in Samoa
  • Tailua Beach Fales (~), auf Savai’i gelegen, direkt an der türkisblauen Lagune mit schönem Strand – im selben Ort wie die Tanu Beach Fales, die wir besuchten

Für uns waren die Fales ein absolut spektakuläre Erlebnis, weswegen wir den Großteil unseres Samoa-Urlaubs in dieser Art von Unterkünften verbrachten. Wäre uns nach 10 Tagen in den Fales nicht langsam das Bargeld ausgegangen, weswegen wir zurück nach Apia, die Hauptstadt Samoas, mussten, wären wir vielleicht sogar noch 1-2 Nächte länger dem Fale-Leben verfallen. Das tägliche Aufwachen direkt am Meer ist einfach unbezahlbar und selbst für uns Dauer-Weltreisende nur schwer durch irgendetwas zu ersetzen.

Noch eine Ansicht der idyllischen Faofao Beach Fales

Weitere Unterkünfte auf Samoa

Natürlich gibt es neben den Beach Fales aber auch klassische Strandhotels in Samoa. Und überraschenderweise sind diese im Südsee-Vergleich in Samoa gar nicht allzu teuer. Zwar ist die Auswahl begrenzt und wesentlich geringer als beispielsweise bei den zur Verfügung stehenden Unterkünfte auf Fidschi oder den Hotels in Französisch-Polynesien, aber eine kleine, feine und eben erschwingliche Auswahl an Unterkünften gibt es auch auf Samoa. Hier ist meine Top 6-Auswahl:

  • Coconut Beach Club Resort (Details hier ansehen) – das wohl beste Strand-Resort auf Samoa: mit Baumhaus-Suiten, Strand-Bungalows und Overwater-Bungalows, sodass Ihr für die beliebten Villen über dem Wasser nicht erst nach Französisch-Polynesien und Bora-Bora reisen müsst. 😉
  • Sinalai Reef Resort (Details hier ansehen) – es gibt nicht DAS eine luxuriöseste Hotel auf Samoa, aber das Sinalai könnte zumindest die eleganteste Unterkunft außerhalb von Apia sein. Elegante Zimmer, schönes Restaurant, guter Service – alles was man für ein paar entspannte Tage benötigt.
  • Saletoga Sands Resort & Spa (Details hier ansehen) – ein klassiches Strandhotel direkt an der Lagune mit tropisch angehauchten Zimmern. Bedenkt man, dass es sich um ein Hotel in der (ja oft so teuren) Südsee handelt, ist das Saletoga ein richtiger Preis-Leistungs-Kracher.
  • Return to Paradise Resort (Details hier ansehen) – nur wenige Kilometer vom Giant Clam Sanctuary entfernt, der Sehenswürdigkeit auf Samoa schlechthin. Gutes Resort in toller Lage, wenngleich manchmal einen Tick zu teuer
  • Samoa Beach Resort (Details hier ansehen) – ideal, wenn Ihr Euch die teuren (Taxi-)Transfers auf Samoa sparen wollt. Direkt zwischen Fährhafen und Flughafen gelegen, bietet es zu diesen beiden Punkten sehr kurze Wege und befindet sich dennoch in traumhafter natürlicher und abgelegener Lage. Strand und Lagune wunderschön, am Hotel könnte mal wieder ein wenig renoviert werden.
  • Le Vasa Resort (Details hier ansehen) – wunderbare Lage und wirklich erschwingliche Zimmer direkt am Wasser mit Blick auf die türkisblaue Lagune sowie die kleine Insel Manono

Logistik & Reiseplanung: Währung, Internetempfang, Flughafen, SIM-Card

Reiseplanung

Im Gegensatz zu Tonga, den Salomonen oder Vanuatu fühlte sich die Reiseplanung für Samoa irgendwie wesentlich einfacher an – wahrscheinlich aus dem Grund, da Samoa (im Wesentlichen) nur aus 2 nebeneinander liegenden Inseln besteht, die per Fähre in rund 1 Stunde Fahrtzeit zu erreichen sind. Die anderen eben genannten Länder erstrecken sich alle über rund 1000 Kilometer (!) und dutzende bis hunderte Inseln, was oft enorm viel Planung sowie Inlandsflüge oder 24-stündige Fährfahrten notwendig macht.
Tropische Landschaft mit Bergen und Meer auf Upolu

Aus diesem Grund ist die Reiseplanung für Samoa auch wesentlich unkomplizierter. Je nach Zeitbudget könnt Ihr entweder nur die Hauptinsel Upolu oder auch die Nebeninsel Savai’i erkunden. Beide lohnen sich und sind traumhaft schön. 1 Woche auf Upolu ist ein guter Richtwert, zusätzliche Tage können dann auf Savai’i verbracht werden. Aber auch ein Abstecher nach Savai’i nur für 1 oder 2 Tage bietet sich an, da die Fähren auf Samoa mehrmals am Tag fahren und somit auch ein Same-Day-Return möglich ist. Dann sollte man allerdings mit einem Auto unterwegs sein – zur Fortbewegung gleich mehr.

Typisches samoanisches Dorf Safotu auf Savai’i – gepflegte Gärten und tropische Idylle

Flughafen

Samoa besitzt lediglich einen internationalen Flughafen, den Faleolo Airport nahe der Hauptstadt Apia. Dieser verfügt über Geldautomat, Tourist-Info, Läden der beiden großen SIM-Karten-Anbieter sowie Autovermietungen.

Währung & Geldautomaten

Währung auf Samoa ist der Samoa-Tala, Kürzel WST bzw. umgangssprachlich oft S$. Im Notfall kann man sicher auch mit USD oder AUD bezahlen, richtig verbreitet sind diese aber nicht. Holt Euch daher genügend WST direkt am Flughafen, denn außerhalb der Hauptstadt Apia sowie dem Flughafen gibt es so gut wie keine ATMs. Kreditkarten werden vor allem in den Beach Fales sowie auch in kleineren Geschäften nur selten akzeptiert, sodass wir nahezu alles auf Samoa in Cash bezahlten.

SIM-Karte

Ebenfalls direkt am Flughafen solltet Ihr Euch Eure SIM-Karte holen, insofern Ihr eine benötigt. Es gibt Vodafone und Digicel, beide haben ein offizielles Verkaufsbüro dort. Zu den Preisen auf Samoa für SIM-Karten und andere Produkte findet Ihr hier im Artikel mehr Infos.

In keiner einzigen Unterkunft auf Samoa hatten wir WiFi (Ausnahme: unsere letzte Unterkunft in Apia), dafür aber stets relativ guten Mobilempfang, außer in den Lovina Beach Fales. In den Faofao Beach Fales schwankte der Mobilempfang (Vodafone) je nach Tagesform etwas. Generell war es aber beeindruckend, wie gut die Netzabdeckung in Samoa ist.

Alternativ zur lokalen SIM könnt Ihr Euch sonst auch eine eSIM zulegen, vor allem, wenn Ihr nur sehr wenig Datenvolumen benötigt. Dann könnt Ihr Euch den Gang in den lokalen Shop sparen. Airalo hat ein recht gutes Paket für viele Länder im Südpazifik (~), sodass Ihr das gekaufte Datenpaket auch in anderen Ländern nutzen könnt, zum Beispiel Fidschi oder Tonga. Allerdings ist dies wirklich nur für die Basics gedacht, für größeres Volumen empfehle ich Euch eine lokale SIM-Karte.

Idyllische Szene auf Samoa mit traditionellen Häusern und tropischer Vegetation

Trinkwasser

Und noch eine wichtige Info: Trinkwasser bekommt Ihr in der Regel in den Unterkünften nicht, das heißt, Ihr müsst Euer Wasser selber kaufen, insofern Ihr keinen Trinkwasserfilter dabei habt. In allen Fales gab es stets kleine Shops in maximal 10 Gehminuten Entfernung, wo eine Flasche Wasser (1.5l) in der Regel 3 oder 4 WST kostet (ca. 1 Euro bis 1.30 Euro), ein 4-5 Liter Behälter zwischen 6.50 und 9.50 WST. Nur Anitas Beach Fales in Lalomano hatte gefiltertes Wasser direkt in der Unterkunft und im Preis inklusive.

Fortbewegung

Die größte Frage im Rahmen der Reiseplanung, wenn Ihr Euren Samoa-Urlaub organisiert, ist neben jener der Unterkünfte die der Fortbewegung. Hier kommt es im Wesentlichen darauf an, ob Ihr Euren Aufenthalt im Wesentlichen an einem Ort plant, zum Beispiel in einem der genannten Strandresorts, oder ob Ihr wie wir ein Fale-Hopping betreiben wollt.

Straße durch das Dorf Manase auf Savai’i – unser erstes Ziel mit den Tanu Beach Fales

Mit dem Bus

Vornweg, es gibt einen öffentlichen Bus auf Samoa – und dies sogar auf beiden Inseln, Upolu und Savai‘i. Dieser funktioniert auch gar nicht mal so schlecht. Wir nahmen beispielsweise den Bus vom Flughafen zum Fährterminal, von Lalomano nach Apia, von Apia zum Flughafen und auch auf Savai’i vom Fährterminal in Salelologa hoch nach Manase.

Im typischen bunten Bus auf Upolu – unser günstiges Abenteuer-Transportmittel

Die Busse sind wie immer nicht allzu bequem, dafür aber aber ziemlich cool, denn es handelt sich um ausrangierte US-amerikanische Schulbusse. Gerade die Küstenstraßen sind dermaßen panoramareich, dass der Blick aus dem Fenster stets eine wahre Wonne ist. Es kann allerdings auch mal voll im Bus werden. Riesige Koffer sollte man nicht unbedingt dabei haben.

Traumhafter Ausblick aus dem Busfenster auf die Küstenstraße von Upolu

Für eine Inselumrundung besteht jedoch auf beiden Inseln das Problem, dass die Buslinien nicht die Insel komplett umrunden. Auf Upolu beispielsweise gibt es ausschließlich Buslinien von und nach Apia, die die Insel sternenförmig erschließen – aber keine Verbindung entlang der gesamten Südküste. Auch auf Savai’i kann man lediglich vom Fährterminal in Richtung Safotu oder Salailua fahren, nicht jedoch entlang der Westküste.

Per Anhalter

Genau aus diesem Grund fuhren wir während unserer Samoa-Reise oft auch per Anhalter um die Insel. Gerade entlang der Südküste von Upolu war dies die einzige Möglichkeit und funktionierte prinzipiell gut. Allerdings muss man sich auch hier auf ein bisschen „Arbeit im Paradies“ einstellen, denn nur wenige fahren längere Strecken – denn ähnlich wie der Bus will irgendwie jeder nach Apia oder kommt von dort.

Für unsere Tour entlang der Südküste, die uns vom Giant Clam Sanctuary (eine der schönsten Sehenswürdigkeiten auf Samoa) bis nach Saleapaga bringen sollte (was gerade einmal 59 Kilometer entspricht), bedeutete dies, dass wir insgesamt 6 verschiedene Fahrten benötigten, um an unser Ziel zu kommen. Dass dies ein paar Stunden dauerte, erklärt sich von selbst. Solltet Ihr also ebenfalls planen, Samoa per Anhalter zu erkunden, bringt entsprechend Zeit mit.

Per Mietwagen

Die entspannteste Form ist es daher, direkt am Flughafen Samoa einen Mietwagen anzumieten. Internationale Anbieter sind zwar nur sehr wenige vorhanden, dennoch könnt Ihr zum Beispiel hier online Preise vergleichen (~) und Euch einen Mietwagen buchen – aktuell gibt es Fahrzeuge bereits ab 40 Euro pro Tag, was für die Südsee nahezu ein Schnäppchen ist. Der Mietwagen kann in der Regel auch mit auf die Fähre nach Savai’i genommen werden – prüft hierfür aber vorsichtshalber die Mietbedingungen.

Mietwagen in Samoa buchen (~)

Die wunderschöne Bucht von Lalomanu – einer der schönsten Strände Samoas

Per Taxi

Ist Euch das alles zu kompliziert, stehen Euch natürlich auch Taxis zur Verfügung. Am Flughafen werdet Ihr von diesen bereits angesprochen und jedes normale Hotel kann Euch ebenfalls Taxis rufen. Auf der Straße findet Ihr aber nur bedingt Taxi-Optionen, fragt also am besten immer jemanden, der Euch ein Taxi rufen kann – und wenn es nur der Cousin oder der Schwager vom Nachbarn der Unterkunft ist.

Reisebericht Samoa: unsere Erfahrungen

Savaii – Inselparadies

Kommen wir nun zu unseren konkreten Erlebnissen und Erfahrungen auf Samoa hier im Reisebericht. Starten möchte ich mit Savai’i, der kleineren der beiden Inseln, denn vom Flughafen (der sich auf der Hauptinsel Upolu befindet) machten wir uns direkt auf in Richtung Savai’i.

Nach der Ankunft am Faleolo Flughafen begaben wir uns somit auf direktem Weg in Richtung Fährterminal. Auf die Straße raus, auf einen Bus warten und die 5 Kilometer in Richtung Mulifanua fahren, wo sich das Terminal für die Fähre zwischen Upolu und Savai’i befindet. Da dies jedoch einige Zeit in Anspruch nahm – die Busse fahren in der Regel nur einmal pro Stunde – hielten wir letztendlich den Daumen raus und waren somit innerhalb von 5 Minuten am Fährterminal.

Am Fährterminal herrschte rege Betriebsamkeit inkl. relativ langer Schlangen bei der Autoabfertigung sowie am Passagierschalter. Doch alles war ziemlich gut organisiert, sodass wir innerhalb von 5 Minuten unser Ticket hatten (Fährtickets können nicht im Voraus gebucht werden) und auch innerhalb von 5-10 Minuten auf der Fähre waren.

Wartende Passagiere im einfachen Fährterminal von Mulifanua auf Upolu in Samoa

Weitere Details zu unseren Erfahrungen mit der Fähre nach Savai’i habe ich Euch hier im Blog-Artikel zusammengefasst.

Auf Savai’i suchten wir uns dann zunächst eine Unterkunft in Salelologa in Gehentfernung zum Fährterminal, da es mittlerweile schon nach 17:00 war. Wahrscheinlich wären sogar noch Busse an die Ost- und Südküste gefahren, denn die meisten der Fähr-Passagiere reisten per Bus weiter, doch wir wollten es nach dem Flug ruhig angehen lassen und im Mini-Dorfzentrum der Insel auch noch ein klein wenig Snacks & Proviant einkaufen.

Kirche in einem Dorf auf Savai’i – beeindruckende samoanische Architektur

Unterkünfte gibt es hier nur wenige, unsere Nacht im Salafai Backpacker Inn bzw. Salafai Inn Motel war definitiv die Unspektakulärste während unserer gesamten Samoa-Reise. Aber sie erfüllte ihren Zweck.

Einfaches aber sauberes Zimmer im Salafai Backpacker Inn in Salelologa

Am nächsten Tag – unserem ersten vollen Tag auf Samoa – konnten wir nun also endlich starten mit den Erkundungen. Dazu nahmen wir den Bus von Salelologa und machten uns auf in Richtung Südküste, wo die erste Beach Fale auf uns wartete, die Tanu Beach Fales. Das Konzept der Fales auf Samoa habe ich Euch weiter oben im Reisebericht ausführlich erklärt.

Schon die Fahrt war enorm pittoresk und ein erstes Highlight. Links die super gepflegten Gärten der lokalen Häuser, rechts der Strand und das Meer, dahinter das Riff – was will man mehr von der Südsee.

Tropische Landschaft auf Savai’i mit Palmen und grünen Wiesen

In Manase suchten wir uns dann die erste Beach Fale. Hier gibt es gleich drei oder vier verschiedene Unterkünfte, letztendlich landeten wir bei den Tanu Beach Fales. Und der Ausblick war – wie fast zu erwarten war – traumhaft.

Unsere erste Beach Fale bei Tanu Beach Fales in Manase mit direktem Meerblick

Generell ist es so, dass es bei den meisten Beach Fales in Samoa jetzt nicht soooo viel zu unternehmen gibt. Viel mehr geht es um das Erlebnis, den direkten Meerblick, das Genießen des Moments, das Schwimmen im Meer, das Schnorcheln, die Gastfreundschaft, etc.

Genau diesen Eindruck bekamen wir nicht nur in den Tanu Beach Fales, sondern auch in nahezu allen anderen Beach Fales in Samoa. Die Tanu Beach Fales waren aber ein toller Auftakt, auch wenn es sogar einen kompletten Tag regnete – davor und danach hatten wir aber bestes Wetter.

Tanu Beach Fales in Manase – unser Auftakt in das Fale-Leben auf Savai’i

Beim Schnorcheln hier sahen wir neben kleineren Fischen auch eine riesige Meeresschildkröte, manchmal soll man hier wohl auch Delfine sehen können.

In der fußläufigen Umgebung befinden sich die Dörfer Saleia und Safotu, die durchaus einen Abstecher wert sind.

Schöne Straße entlang der Küste auf Savai’i

Idyllische tropische Szene auf Savai’i

Von den Tanu Beach Fales an der Südküste von Savai’i ging es weiter in Richtung Ostküste, wo es im Dorf Lano ebenfalls 2-3 Übernachtungs-Optionen gibt. Auch hier warfen wir einen kurzen Blick auf die jeweiligen Unterkünfte und entschieden uns schließlich für die Lauiula Beach Fales – von der Location nochmal beeindruckender und spektakulärer als die Tanu Beach Fales.

Innenansicht unseres Fales bei Lauiula Beach Fales – einfach, sauber und mit viel Charme

Zusätzlich zur spektakulären Lage war umso beeindruckender, dass wir die einzigen Gäste waren – und es im Prinzip nicht mal ein Dorf drumherum gab. Die nahezu unwirkliche Kulisse hatten wir also komplett für uns alleine.

Lauiula Beach Fales am traumhaften Lano Beach auf Savai’i

Viel gab es auch hier in der Umgebung nicht zu unternehmen, aber wer braucht das schon bei diesen Aussichten? Hinzu kam, dass wir die Mahlzeiten direkt auf dem Sonnendeck mit direktem Blick aufs Meer einnehmen konnten und vor allem das erste Abendessen richtig gut war – was will man mehr? Leckeres Taro, eine Art Wurzel, die auf Samoa als Grundnahrungsmittel dient, war inklusive. Palusami, eine Art Spinat in Kokosnusssauße, der zum Taro immer gereicht wird, sollte dann später noch folgen. Genau dieses Taro & Palusami waren definitiv das Highlight der lokalen Küche für uns.

Typisch samoanisches Essen – frisch zubereitet und reichlich, wie wir es bei den Fales genossen haben

Einziger großer Minuspunkt war das vorgelagerte Riff, welches leider absolut tot war. Es war einfach nur ein Haufen Elend und damit der schlechteste Schnorchelplatz auf unserer Samoa-Reise.

Ausführliche Bewertungen & Tipps zu den Fales in Samoa findet Ihr übrigens hier.

Einen kleinen Tipp in der Umgebung gab es hier dann doch noch: das Café im „Taefu Taulagi Matafeo Store“, ein cooler Stopp am Straßenrand in Samoa, wo es sonst oft nur vollwertige Hotels oder Restaurants als Verpflegungsoption gibt. Gemütlich, familiär, günstig – absolut empfehlenswert.

Von Lano ging es für uns wieder zurück in Richtung Fähre. Eigentlich per Bus, der aber irgendwie nicht kam (oder wir ihn verpassten?), sodass wir uns per Anhalter durchschlugen. Etwas, was wir auf Upolu schließlich noch häufiger machten, weil entlang der Südküste kaum Busse fahren.

Die Fähre von Savai`i nach Upolu war diesmal das deutlich kleinere und unbequemere Vessel mit kaum Sitzmöglichkeiten – es war schwer, sich irgendwo sinnvoll zu platzieren und gleichzeitig vor der Sonne zu verstecken. Zum Glück war es nur eine Stunde und damit recht schnell vorbei – mehrere Stunden hier wären schnell unbequem geworden. Die ausführlichen Infos zur Fähre in Samoa findet Ihr hier.

Upolu – traumhafte Hauptinsel

Nun ging es also daran, Upolu zu erkunden. Vor allem die Südküste hatte unser Interesse geweckt, denn hier befinden sich nicht nur die schönsten Strände, Schnorchel-Optionen und Wasserfälle, sondern mit dem O Le Pupu-Pue Nationalpark sowie dem Giant Clam Sanctuary auch bekannte Attraktionen auf Samoa.

Letzteres war dann auch unser erstes Ziel, eine wirklich beeindruckende Sehenswürdigkeit in Samoa – neben den Beach Fales definitiv unser Highlight. „Giant Clams“ steht für Riesenmuscheln – und das ist noch deutlich untertrieben. Habt Ihr schon einmal Muscheln gesehen, die so groß sind wie ein durchschnittlicher Rucksack? Sicher nicht … hier im Giant Clam Sanctuary könnt Ihr es sehen.

Giant Clam Sanctuary auf Upolu – eines unserer absoluten Highlights in Samoa

Der Eintritt kostet 20 Tala (ca. 7 Euro), Schnorchel-Equipment könnt Ihr für eine zusätzliche Gebühr vor Ort ausleihen. Da es sich hier um eine geschützte Lagune handelt, ist das Schnorcheln wirklich einfach und für Jedermann zu beherrschen. Meiner Meinung nach gehört es wirklich zu den absoluten Must-Do’s während eines Samoa-Urlaubs.

Riesenmuscheln im Giant Clam Sanctuary – ein echtes Naturwunder

Hier in der Umgebung suchten wir schließlich auch eine Übernachtungs-Möglichkeit – viel gibt es jedoch nicht. Letztendlich landeten wir in den Lovine Beach Fales, die uns jedoch nicht restlos überzeugten – für 1 Nacht war es aber in Ordnung und auch hier war zumindest die Lage direkt am Meer wieder spektakulär. Die ausführliche Bewertung findet Ihr auch hier im Hotel-Artikel zu Samoa.

Unser Fale bei Lovine Beach Fales direkt am Meer auf Upolu

Anschließend startete unsere laaaange Tour entlang der Südküste von Samoa. Lang, weil hier wie gesagt kein Bus fährt, weswegen wir per Anhalter reisten. Allerdings fährt auch hier kaum einer die komplette Südküste entlang, denn entweder fahren die meisten nur ins nächste Dorf oder eben auch von und nach Apia.

Aus diesem Grund brauchten wir letztendlich 6 verschiedene Mitfahrgelegenheiten, um die 57 Kilometer vom Giant Clam Sanctuary zu den Faofao Beach Fales im Südosten von Upolu zurückzulegen – ein Erlebnis der anderen Art. Das Schöne am Fahren per Anhalter ist stets die Unterhaltung mit den Fahrern, sodass wir auf dieser besonderen Reise durch Samoa viele spannende Einblicke in das Leben & Denken der Einheimischen bekamen.

Küstenstraße mit Palmen auf Upolu

Ziel war wie gesagt der äußerste Südosten der Hauptinsel, wo sich zwischen Aufaga und Lalomanu einige spannende Beach Fales befinden. Wir wählten die Faofao Beach Fales (die sogar online buchbar sind – siehe hier (~) ) und fanden hiermit unsere Favoriten im Rahmen der Beach Fales.

Faofao Beach Fales in Saleapaga – unser kleines Paradies auf Upolu

Gefühlt waren wir nochmal 3 Meter näher am Meer, das Schnorcheln hier war das Beste auf ganz Samoa (abgesehen vom Giant Clam Sanctuary) und die Familie war unglaublich nett und kochte richtig gut. Zudem kam hier so ein richtiges „Lost Paradise“-Feeling auf, denn direkt hinter den Fales ragten 200 Meter hohe tropisch bewachsene Felsen empor, die Straße war leicht vom Sande zugeweht und Verkehr und Besucher gab es hier im Prinzip nicht – wir waren 4 Tage lang nahezu die einzigen Besucher, bis auf die eine oder andere Ausnahme.

Faofao Beach Fales mit traumhafter Lage direkt am Wasser

Immerhin gibt es hier auch die eine oder andere Sehenswürdigkeit in der Umgebung, u.a. den To-Sua Ocean Trench, ein beeindruckendes „Sink Hole“ (Leo übersetzt dies mit Doline, Karsttrichter oder Schlundloch), welches mit klarem Wasser gefüllt ist und über eine abenteuerliche Leiter zum Baden und (nicht attraktiven) Schnorcheln erkundet werden kann. Aber auch die Anlage rund um den To-Sua Ocean Trench ist schön anzusehen und einen Besuch wert.

Der beeindruckende Sua Ocean Trench auf Upolu – eine der schönsten Naturattraktionen Samoas

Übrigens liefen wir die rund 5 Kilometer zum To-Sua Ocean Trench entlang der oben beschriebenen „Lost Paradise“ Straße mit faszinierender Kulisse und konnten so noch etwas mehr die Umgebung dieser tollen Szenerie aufsaugen.

Wer einen Mietwagen hat, kann sich hier in der Umgebung auch einige weitere Sehenswürdigkeiten von Samoa anschauen, u.a. den Sopo’aga Falls Viewpoint, den Fuipisia Waterfall oder den O Le Pupu-Pue National Park. Letzterem statteten wir auf oben beschriebenem Weg per Anhalter einen kurzen Besuch ab, da uns hier ohnehin jemand rausließ.

Im O Le Pupu-Pue National Park auf Upolu

Alle diese Sehenswürdigkeiten und Attraktionen auf Samoa können auch von Lalomanu aus besucht werden – nur 6 Kilometer hinter den Faofao Beach Fales im äußersten Südwesten der Hauptinsel Upolu. Diese Gegend erkundeten wir auf einem Küstenspaziergang von Faofao – und sie gefiel uns so gut, dass wir entschieden, hier noch eine letzte Nacht vor der Rückkehr nach Apia zu bleiben. Hier gibt es unter anderem die Lalomanu Beach Fales (nicht empfehlenswert, besonders bei Buchung über deren Website; sie bieten dort Preise an, die sie nachher nicht honorieren und einen Aufschlag verlangen; zahlt man diesen nicht, wird die Buchung storniert, aber keine Rückerstattung vorgenommen – ziemliche Scam-Taktik), die Litia Sini Beach Fales (hier direkt online buchbar (~) ) und die Anitas Beach Fales.

Beach Fales am Lalomanu Beach auf Upolu

Wir blieben in den Anitas Beach Fales und hatten hier eine wunderbare letzte Nacht im Rahmen unserer Samoa-Fale-Reise. Ich mein, schaut Euch einfach nur diesen Ausblick an.

Blick vom Fale direkt auf den traumhaften Lalomanu Beach bei Anita’s

Hinzu kam ein nahezu privates und top gekochtes Abendessen direkt am Strand mit perfektem Blick auf die Bucht sowie eine wirklich schöne Beach Fale. Hier nochmal die Verwandlung von einer regulären Holzplattform zu unserem „Zimmer“ mit atemberaubenden Meerblick.

Vor der Ankunft sieht eine Fale so aus …

Traditionelles Fale bei Anita’s Beach Fales am wunderschönen Lalomanu Beach

… und nach kurzer „Bearbeitungszeit“ (nachdem wir sagten, wir bleiben für eine Nacht), hat sich die Beach Fale so verwandelt:

Traditionelles Fale bei Anita’s Beach Fales am wunderschönen Lalomanu Beach

Apia: die Hauptstadt von Samoa

Damit war unser Fale-Abenteuer beendet und wir machten uns auf den Weg zurück nach Apia. Vielleicht wären wir sogar noch 1 Nacht zusätzlich geblieben, aber mittlerweile ging uns das Bargeld aus – und außer am Flughafen und in Apia sowie am Fährhafen auf Savai’i gibt es so gut wie keine Geldautomaten auf Samoa.

Mit dem Bus ging es nun zurück nach Apia, eine landschaftlich sehr schöne und angenehme Fahrt, zumal es einen Direktbus von Lalomanu nach Apia gibt.

Der typische bunte Bus auf Samoa – unser günstiges und abenteuerliches Transportmittel durch die Inseln

In Apia selbst ließen wir es dann eher ruhig angehen – kein Wunder nach diesen spektakulären 10 Nächten in Samoa’s Fales. Wir statteten dem Markt einen Besuch ab und entspannten uns ein wenig in unserem wirklich netten Airbnb, was auch für preisbewusste Reisende geeignet ist – mehr Details dazu in meinen Hotelbewertungen für Samoa. Auch dies war wieder mal ein Beweis dafür, dass die Südsee auch mit kleinerem Budget bereisbar ist. Braucht Ihr Hilfe hierbei, könnt Ihr mit gerne im Rahmen meiner Reiseberatung eine Anfrage senden.

Ein letztes Highlight wartete in Apia aber noch auf uns: eine Fiafia Show. Was auf den ersten Blick relativ touristisch klingt und aussieht, ist in der Tat (auch wenn natürlich für Touristen aufbereitet) ein spannender Abend, an dem wichtige Elemente der polynesischen Kultur präsentiert werden: Tanz, Essen, Feuer-Show, Traditionen, Kleidung (Lavalava) und vieles mehr.

Traditioneller Tanz bei der Fiafia Show in Apia

Atmosphäre bei der Fiafia Show in Apia

Es war mit Sicherheit nicht das ultimative Highlight unserer Südsee-Reise, aber ein toller und adäquater Abschluss – denn Samoa war zugleich auch das letzte Land unserer 3 Monate im Südpazifik.

Fiafia Show in Apia – kulturelles Highlight mit Tanz und Feuer

Fazit

10 Nächte direkt am Strand, stets mit dem Wellenrauschen im Ohr, nur den Sand unter den Füßen – es war einfach nur spektakulär. Dazu 3 entspannte Nächte in Apia und 1 Nacht zum Auftakt am Fährhafen – unsere 2 Wochen Urlaub in Samoa waren definitiv einzigartig und ein würdiger Abschluss unserer 3 Monate in der Südsee. Das im Jahr darauf noch die Cook-Inseln und Französisch-Polynesien mit Tahiti und Moorea folgten, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, doch irgendwo ist dies die logische Fortsetzung der Faszination, die wir auf dieser ersten Südsee-Reise verspürten. Und Samoa leistete seinen ganz eigenen Beitrag zu dieser Südsee-Liebe.
Für Euch bedeutet das, dass Ihr Samoa – gemeinsam mit Fidschi – ganz oben auf Eure Liste setzen solltet, vor allem wenn Euch diese Übernachtungsform der Beach Fales zusagt. Auch aus Schnorchelsicht war es stellenweise ziemlich cool – auch wenn Samoa hier bei weitem nicht mit dem Schnorcheln auf den Yasawa- und Mamanuca-Inseln mithalten konnte. Unsere Samoa-Reise war überragend, auch dank der spannenden Begegnungen und – ich muss es hier nochmals erwähnen – aufgrund der einfach einzigartigen Übernachtungen in den Beach Fales, in denen wir so nah wie noch nie am Meer und Strand übernachteten.

Ich bin Christian, Reiseexperte, Diplom-Betriebswirt für Tourismus und Gründer des Reiseblog My Travelworld (seit 2011). Durch mehr als 10 Jahre Berufserfahrung bei Reiseveranstaltern, fast 10 Jahre Leben in der Karibik (Grenada & Dominikanische Republik) sowie über 100 bereiste Länder teile ich auf diesem Reiseblog ausschließlich persönliche Erfahrungen und unabhängige Reisetipps.
Seit 2021 reise ich als Vollzeit-Reisender und Digitaler Nomade um die Welt und berichte hier vor allem über die Schwerpunkte Karibik, Südsee, Afrika, Asien sowie Mittel- und Südamerika. Meine Reiseexpertise wurde bereits in Podcasts, Interviews und Medienbeiträgen aufgegriffen, darunter bei der weltweit bekannten "US News", bei klassischen Print-Magazin "Freundin" oder bei bekannten Off the Path Abenteuer-Podcast. My Travelworld verzeichnete seit dem Start mehr als 5 Millionen Seitenaufrufe.
Mehr über mich, meine Reisen und meine Mitwirkungen auf anderen Seiten findest du auf der Über-mich-Seite.
Meine Top-Empfehlungen für Eure Reisen:
1. Profitiere von meiner Erfahrung: persönliche Reiseberatung für dich
2. Spar-Tipps & Gutscheine für Eure Hotelbuchungen
3. überall auf der Welt kostenlos Geld abheben
4. immer die richtige Auslands-Krankenversicherung parat
5. nie wieder etwas vergessen: die Packliste mit Insider-Tipps
Vergesst auch nicht, Euch hier für meinen Newsletter einzutragen.

HINTERLASSE EINEN KOMMENTAR

Bitte einen Kommentar eingeben
Bitte Name eintragen