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Flugbericht Virgin Atlantic II (London – Miami)

Zu einem Hinflug gehört ja auch immer ein Rückflug. Normalerweise sind diese ziemlich ähnlich, doch beim Flug mit Virgin Atlantic von London-Heathrow nach Miami gab es doch einige Unterschiede im Vergleich zu Barbados – London (siehe Flugbericht Virgin Atlantic I). Von daher hier die „Kehrseite der Medaille“ (ohne dies negativ zu meinen) mit besserem Essen, mehr Platz und einer freundlichen Crew.

Reisezeitraum: September 2012
Geschrieben: Dezember 2012

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Buchung und Check-In

Zur Buchung und den Besonderheiten, wie man bei Virgin Atlantic etwas sparen kann, hatte ich im Flugbericht I schon mehr geschrieben. Diese Strecke London – Miami war nun also das letzte Segment dieses vierteiligen Flugs GrenadaBarbadosLondon-Gatwick / Stockholm-Arlanda – London-Heathrow – Miami.

Ein Airbus der Airline Virgin Atlantic am Flughafen London-Heathrow

Der Check-In war etwas ungewöhnlich. Während meine +1 in Stockholm direkt die Bordkarten für beide Flüge bekam, musste ich nach unserem Zubringerflug mit British Airways noch in London-Heathrow zum Transfer-Desk von Virgin Atlantic und erhielt dort erst meine Bordkarte. Da wir aber die Sitzplätze ohnehin vorher (kostenfrei) im Internet reserviert hatten, war auch das diesbezüglich kein Problem.

Die Economy Class bei Virgin Atlantic in der Boeing 747-400

Der Flug

Die Sitzplätze wären aber ohnehin nicht das große Thema gewesen, denn der Flug nach Miami war nur rund zu 60% ausgelastet. Nach dem Start konnten wir uns daher unsere Plätze aussuchen und tauschten neben den ohnehin schon recht guten 2 Plätzen in der 2er-Reihe (nur die letzten 4 Reihen im Flugzeug, mit etwas Glück reservierbar) gegen eine komplette 4er-Reihe für uns beide. Trotz des dadurch natürlich sehr komfortablen seitlichen Sitzabstands war auch die Beinfreiheit nach vorn deutlich besser als beim Hinflug – warum auch immer. Obwohl es sich um den selben Maschinentyp handelte, kam es mir wie mindestens 85cm statt der sonst üblichen 79-81cm vor.

Der Sitz in der Economy Class bei Virgin Atlantic in der Boeing 747-400

Ansonsten gab es wie im obigen Bild zu sehen für jeden Passagier ein persönliches Entertainment-System im Vordersitz mit Filmen, Radio, Dokus, Spielen und natürlich der beliebten Flight Map. Auch die Pünktlichkeit des Fluges sowie die Freundlichkeit des Kabinenpersonals waren sehr gut, sodass man generell eigentlich nicht meckern konnte.

Essen und Getränke an Bord

Wie schon beim Hinflug (siehe Flugbericht Virgin Atlantic I) gab es auch beim Rückflug wieder eine Menükarte – das ist für mich immer eine kleine, aber positive Geste. Allemal besser als das sonst gewohnte und mit aller Unfreundlichkeit gebrüllte „Dschiggn or Basda?“.
Diesmal gab es als Vorspeise einen sehr leckeren Salat, ein separat gereichtes exotisches Dessert und als Hauptspeise drei Gerichte zur Auswahl:
– Hackfleisch mit Kräuterpanade, Mischgemüse und gewürzten Kartoffeln
– Hähnchenwürfel mit Kräuter-Käse-Sauce, Knoblauch-Thymian Kartoffeln und Rahmspinat
– Penne mit weißer Sauce, gegrilltem Gemüse und italienischem Hartkäse

Mahlzeit auf einem Transatlantikflug bei Virgin Atlantic in der Economy Class

Wie auf dem Bild zu sehen (oder auch nicht ;-) ) entschied ich mich für die erste Variante – durchaus essbar und eines der annehmbareren Flugzeug-Essen. Gereicht wurde es wieder mit diesem „leckerem“, im Menü mit „fresh bread“ angepriesenen Brötchen, mit dem ich hätte auch dem Piloten eine Platzwunde hätte zufügen können.

Getränketechnisch hielt sich auch diesmal die Virgin-Crew arg zurück. Auch wenn es zu Beginn einen Aperitif sowie anschließend noch eine Runde mit voller Bar gab, gab es die meisten Getränke anschließend nur auf Nachfrage, entweder am Platz oder in der Galley. Dies war mir ja auch schon beim Hinflug aufgefallen. Immerhin wurde aber dem Wunsch nach einer weiteren Runde Baileys sehr freundlich und ohne Murren entsprochen. :-)

Vor der Landung wurde dann noch ein kleiner Snack, bestehend aus einem Zwiebel-Käsecreme-Sandwich sowie einem britischem Cupcake, serviert. Klingt vielleicht spannend, aber man hätte beides auch gerne weglassen können – hätte mir ein geschmackliches Negativerlebnis erspart.

Mahlzeit auf einem Transatlantikflug bei Virgin Atlantic in der Economy Class

Fazit

Virgin Atlantic machte diesmal schon einen deutlich besseren Eindruck als noch beim Hinflug von Barbados nach London. Vor allem das Service-Niveau war deutlich höher und zumindest das Hauptessen ging als sehr ordentliche Flugzeugküche durch. Sehr angenehm war der vorhandene Platz, sowohl dank der mäßigen Auslastung als auch aufgrund des größeren Sitzabstands (?). Dennoch, restlos überzeugt hat Virgin Atlantic nicht und es bleibt bei meinem im Flugbericht I gefällten Urteil, dass ich sehr gerne bei entsprechend günstigem Preis wieder mit dieser Airline fliege, ein etwaiger Aufpreis aber nicht gerechtfertigt ist.

About Chris

Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Nachdem ich 3 Jahre im Paradies der Karibik (Insel Grenada) gelebt habe, bin ich mit dem Rucksack um die Welt gereist. Mittlerweile habe ich mehr als 60 Länder besucht, das Reisefieber ist aber immer noch nicht gestillt. Seit Juli 2015 wohne ich nun - die Karibik hat es mir sehr angetan - in der Dominikanischen Republik und werde neben der Arbeit das Land abseits von All-Inclusive und Hotelkomplex erkunden. Für Fragen und Feedback freue ich mich über jeden Kommentar. Mehr erfahrt Ihr auf der "Über Mich"-Seite. Meine Top-Empfehlungen für Eure Reisen: 1. überall auf der Welt kostenlos Geld abheben >>> 2. immer die richtige Auslands-Krankenversicherung parat >>> 3. nie wieder etwas vergessen: die Packliste mit Insider-Tipps


2 Responses to Flugbericht Virgin Atlantic II (London – Miami)

  1. Peedy1971

    Funktioniert die „Flight Map“ mittlerweile problemlos? Ich weiss noch, bei unserem Flug mit VA in 2008 (LHR-JFK und EWR-LHR) ist mir beim Betrachten der „Flight Map“ zweimal der komplette In-Seat Terminal abgestürzt und hat sich neu starten müssen…

  2. Chris (My Travelworld)

    Bei mir funktionierte die Flight Map – ansonsten hätte ich es schon angemerkt, denn da ich eigentlich keine Filme schaue, ist bei mir im Vordersitz immer die Flight Map drin. ;-)

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