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Flugbericht Qatar Airways – mit dem Dreamliner nach Dubai

Qatar Airways und der Dreamliner – das bedeutete für mich gleich zwei höchst interessante Premieren auf einen Schlag. Dass mich die 3 Flüge am Stück mit der Golf-Airline dann auch noch ins beliebte Dubai brachten, verkam dabei fast zur Nebensache.

Reisezeitraum: August 2014
Geschrieben: August 2014
Veröffentlicht: September 2014

>> Zur Kategorie „Rund ums Fliegen“
>> Zu meinem Flug mit dem A380 (mit Singapore Airlines)
>> Zum Reisebericht Georgien

Planung und Buchung

Der Flug mit Qatar Airways war ein Teil meiner Weltreise, im Rahmen derer ich meinen ersten langen Stop in Georgien eingelegt hatte. Von hier aus sollte es schließlich zu meinem nächsten Ziel Sri Lanka weitergehen.

Da Direktflüge und durchgehende Tickets von Georgien nach Sri Lanka zum akzeptablen Preis nicht möglich waren, erweiterte ich die Tour mit einem kurzen Stopp in der Golf-Region. Neben flydubai und Azerbaijan Airlines bot Qatar Airlines einen ähnlichen Preis – klar, dass ich mich dann für die sehr gelobte und mehrfach ausgezeichnete 5-Sterne-Airline entschloss.

Die Buchung nahm ich über die Website von Check24 vor, ein relativ neues Flug-Vergleichsportal, welches sehr übersichtlich und aufgeräumt daher kommt und mit dem Gepäckgebührenrechner eine nette Zusatzfunktion bietet. Da Qatar Airlines über Doha fliegt und auf dem Weg von Tiflis dorthin noch einen Zwischenstopp in Aserbaidschans Hauptstadt Baku einlegt (Routing demzufolge TBS-GYD-DOH-DXB) , kam ich gleich in den Genuss von 3 Flügen – gerade bei der Qualität von Qatar Airlines sowie für mich als Flug-Fan nicht der schlechteste Plan. ;-)

Flug von Tiflis nach Baku

Ganz und gar nicht schön startete allerdings das Flugerlebnis. Scheinbar gibt es entweder am Flughafen Tiflis (und Baku) oder aber bei Qatar Airlines selbst die Richtlinie, dass während der Standzeit keinerlei Motoren – und damit auch keine Klimaanlage – laufen darf. Ergebnis war ein Glutofen beim Einsteigen in der sengenden Hitze von Tiflis, sodass jedem, aber auch wirklich jedem Passagier der Schweiß über die Stirn lief. Die Crew versuchte das Beste, wies auf den bevorstehenden Start hin und verteilte an ganz „bedürftige“ Passagiere Wasser. Angenehm war es trotzdem nicht.

Als wir die Parkposition verließen, begann dann endlich der angenehme Part des Trips. Obwohl der Hüpfer nach Baku nur 45 Minuten dauerte, wurden Getränke mit der kompletten Bar (inkl. Bier, Wein) sowie ein Snack in Form eines heißen Wraps verteilt.

Snack auf dem Flug von Tiflis nach Baku mit Qatar Airways

Nebenbei gab es dank wolkenlosem Himmel (allerdings mit etwas diesiger Sicht) auch noch Ausblicke auf die georgische Steppe (die ich zuvor ja im Rahmen von David Gareja besuchte; mehr im Reisebericht Georgien) sowie die Küste Aserbaidschans zum Kaspischen Meer.

Blick auf die steppenartige Umgebung von Tiflis

Anflug auf Baku

Flug von Baku nach Doha

Nach dem Zwischenstopp in Baku, bei dem übrigens wieder der Glutofen von Qatar Airways angeschmissen wurde, folgte dann die längste Etappe des Tages. Mit rund 3 Stunden Flugzeit sowie 1.698 Kilometer war es ein klassischer Mittelstreckenflug.

Nach dem Erreichen der Reiseflughöhe und dem Erlischen der Anschnallzeichen (vielleicht sollte ich Flugbegleiter werden ;-) ) startete sodann auch der Bord-Service. Gereicht wurde eine komplette Mahlzeit mit Brötchen und Beilage, Salat, Hauptgericht und Dessert. Vor allem der Kichererbsensalat war eine sehr willkommene Abwechslung zum Gewohnten. Auch das Hauptgericht mit Putenfleischbällchen (Alternative wäre Pasta gewesen) war eine kreative Abwandlung zum sonst so berühmten „Gummiadler“.

Vollständiges Menü auf dem Flug von Baku nach Doha mit Qatar Airways

Interessant war auch die Getränkeauswahl. Während der westeuropäische Standard in Bezug auf Säfte bei Apfel, Orange und Tomate liegt, gab es bei Qatar Airways schon ein Vorgeschmack auf wärmere Gefilde: Mango, Ananas, Orange und Tomate. Besonders der Mangosaft war wirklich lecker. Nachgefüllt wurde übrigens anstandslos.

Hinzu kam eine gut bestückte Bar. Was ich neben Bier und Wein erspähen konnte war Whiskey, Cognac, Gin und Wodka.

Das Inflight-Entertainment beschränkte sich bei diesem knapp 3-stündigen Flug auf einen zentral gezeigten Film. Viel spannender war da der Blick aus dem Fenster, wo die Sonne gerade spekatulär unterging.

Sonnenuntergang auf dem Flug mit Qatar Airways nach Doha

Umsteigen in Doha

Wer mit Qatar Airways verreist und nicht Doha sein Endziel nennen kann, wird an einem Umstieg am Hamad International Airport nicht drum herum kommen. Doch eigentlich ist das falsch formuliert, denn einen besseren Umsteigeflughafen als Doha habe ich bisher kaum erlebt. Sicher liegt es auch daran, dass der Flughafen erst am 30. April diesen Jahres eröffnet wurde.

Obwohl sicher 80% aller Passagiere hier ihren Flieger wechseln – die Golf-Airlines haben ja einen traditionell hohen Umsteiger-Anteil – und auch ordentlich Betrieb am Flughafen war, verlief das Umsteigen so effizient wie nur vorstellbar. Besonders die Sicherheitskontrolle imponierte mir. Während an nahezu allen Flughäfen dieser Welt lange Schlangen die Regel sind, weil die Prozesse einfach ineffizient organisiert sind (ich erspare mir und Euch an dieser Stelle einen entsprechenden Aufsatz), läuft in Doha trotz beachtlicher Passagierzahl alles wie am Schnürchen.
Liebe Flughafen-Chefs dieser Welt, wenn ihr demnächst Eure Sicherheitskontrolle neu organisiert, schaut doch bitte vorher mal in Doha vorbei.

Zudem ist – wie könnte es im öl- und geldreichen Katar auch anders sein – auch der Flughafen ein einziger Augenschmaus. Klar strukturiert, hoch modern und sicher auch einen Tick luxuriös – hier am Hamad International Airport in Doha lässt es sich auf jeden Fall aushalten.

Der Hamad International Airport in Doha - ein toller Umsteigeflughafen

Der Hamad International Airport in Doha - ein toller Umsteigeflughafen

Mit dem Dreamliner nach Dubai

Nach dem Umstieg in Doha folgte nun also noch das Schmankerl des Tages – der Flug mit dem Dreamliner, der Boeing 787-800, nach Dubai. Warum Qatar Airlines diesen „Super-Vogel“, der zumindest in Sachen Ausstattung und Design in Konkurrenz zum A380 von Airbus steht (den ich ja bereits 2012 mit Singapore Airlines das erste Mal fliegen durfte), auf einer Kurzstrecke wie Doha-Dubai (379 Kilometer) verheizt, entzieht sich meiner Kenntnis. Mehr als Prestige-Gründe können es allerdings nicht sein, doch ich freute mich jedenfalls, dieses superneue Produkt der Airline-Industrie austesten zu können.

Die Boeing 787-800 von Qatar Airways - der Dreamliner auf dem Weg nach Dubai

Wie schon beim A380 vor 2 Jahren fühlte ich mich auch diesmal wie in einer neuen Welt. Entgegen dem gewohnten Bild stellte sich hier beim Dreamliner schon beim Einsteigen ein angenehmes Kabinenlicht ein. Man fühlt sich so tatsächlich mal in einem Flugzeug willkommen.

Die Boeing 787-800 von Qatar Airways - der Dreamliner auf dem Weg nach Dubai

Sehr angenehm waren auch die Sitze. Natürlich ist selbst in den neuesten Fliegern in Bezug auf den Sitzabstand eine Economy Class eine Economy Class, doch zumindest die Ergonomie und Gestaltung sind doch ein wenig angenehmer. Sehr nützlich – vor allem für mich als Reiseblogger – ist natürlich die Steckdose unter jedem Sitz.

Die Boeing 787-800 von Qatar Airways - der Dreamliner auf dem Weg nach Dubai

Auch beim Bildschirm und Inflight-Entertainment werden im Dreamliner neue Maßstäbe gesetzt. Das LED-Display kann mit jedem guten Laptop-Bildschirm mithalten und ist vor allem von der Größe her sehr beeindruckend. Zur Auswahl stehen mehrere hundert Stunden Unterhaltung. Mein schneller Blick in die Serien- und Filmauswahl zeigte auf jeden Fall eine enorme Liste. Zusätzlich gibt es natürlich wie immer auch Radio, Spiele und die beliebte Flight Map. An den Bildschirm lässt sich übrigens auch der eigene USB-Stick anschließen.

Die Boeing 787-800 von Qatar Airways - der Dreamliner auf dem Weg nach Dubai

Natürlich konnte ich dies auf dem kurzen Hüpfer von Doha nach Dubai (ca. 40 Minuten) niemals alles ausnutzen. Selbst die lieben Flugbegleiter hatten trotz nur halbbesetztem Flugzeug ihre Mühe, an alle Passagiere Getränke und erneut einen Snack (Pastry und kleine Süßspeise) zu verteilen.

Snack auf dem Flug von Doha nach Dubai mit Qatar Airways

Fazit

Doch spannend war es allemal, diese neue Generation von Flugzeug zu sehen. Sollte ich in Zukunft einen Langstreckenflug vor mir haben und der Dreamliner zur Auswahl stehen, würde ich diesen natürlich bevorzugen – und das selbst bei einem (vertretbaren) Preisunterschied.
Auch Qatar Airways vermochte mich zu überzeugen – die 5 Sterne, die die Airline im berühmten Skytrax-Rating bekommt, sind definitiv verdient. Alles in allem also ein tolles Flugerlebnis – Qatar Airways und dem Dreamliner sei dank.

Dieser Flug wurde unterstützt durch Check24. Vielen Dank dafür! Der Reisebericht spiegelt (wie jeder Artikel hier bei My Travelworld) ausschließlich meine eigene subjektive Meinung wieder.

About Chris

Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Nachdem ich 3 Jahre im Paradies der Karibik (Insel Grenada) gelebt habe, bin ich mit dem Rucksack um die Welt gereist. Mittlerweile habe ich mehr als 60 Länder besucht, das Reisefieber ist aber immer noch nicht gestillt. Seit Juli 2015 wohne ich nun - die Karibik hat es mir sehr angetan - in der Dominikanischen Republik und werde neben der Arbeit das Land abseits von All-Inclusive und Hotelkomplex erkunden. Für Fragen und Feedback freue ich mich über jeden Kommentar. Mehr erfahrt Ihr auf der "Über Mich"-Seite. Meine Top-Empfehlungen für Eure Reisen: 1. überall auf der Welt kostenlos Geld abheben >>> 2. immer die richtige Auslands-Krankenversicherung parat >>> 3. nie wieder etwas vergessen: die Packliste mit Insider-Tipps


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