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Mit MeinFernbus von Berlin nach Dresden

Bus-Premiere für mich in Deutschland! Zum ersten Mal seit der Liberalisierung des Fernbusmarktes nutzte ich einen der neu gegründeten Anbieter und fuhr so von Berlin nach Dresden. Lest im folgenden Bericht meine Erfahrungen mit MeinFernbus und warum die Fahrt eigentlich gar nicht so geplant war.

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>> Zum großen Fernbus-Vergleich mit MeinFernbus, Flixbus, Megabus, Eurolines und BerlinLinienBus

Reisezeitraum: Juni 2014
Geschrieben: Juli 2014
Veröffentlicht: Juli 2014

Reiseplanung

Berlin – Dresden ist eine der Relationen in Deutschland, die man bezogen auf den Transport getrost als „Rennstrecke“ bezeichnen kann. Es gibt dutzende Bahnverbindungen, pro Tag fahren mindestens 50 Mitfahrgelegenheiten und auch die neuen Fernbusse mischen mit einem umfangreichen Angebot mit.

So kam es auch, dass wir uns die Planung der Fahrt relativ lange offen ließen. Etwas überraschend fanden wir dann trotz mindestens 15 kontaktierter Mitfahrgelegenheiten keinen Platz (entweder ausgebucht oder Anruf wurde nicht beantwortet), sodass wir uns in Richtung öffentlicher Verkehrsmittel orientieren mussten. Da die Deutsche Bahn hier mit knapp 40 Euro sündhaft teuer war, entschieden wir uns für den Bus als Beförderungsoption.

Preissuche und Ticketbuchung

Wie schon gesagt ist das Angebot an Buslinien auf Berlin-Dresden riesig. Mindestens eine Hand voll Anbieter operieren hier, u.a. Flixbus, der ADAC Postbus, BerlinLinienBus und MeinFernbus. Auf dem Vergleichsportal Busliniensuche.de (~) verglichen wir daher die Preise und Abfahrtszeiten und fanden MeinFernbus als günstigste Option – auch wenn 15 Euro für die Strecke Berlin-Dresden schon relativ teuer sind. Das war aber eben der Preis dafür, wenn man erst am Tag der Fahrt bucht. Im Schnitt liegen die Preise für diese Strecke bei Vorausbuchung von einigen Wochen bei 7 bis 10 Euro. Für meine zweite Fahrt von Berlin nach Dresden, die ich ebenfalls bei MeinFernbus, allerdings ca. 1 Woche im Voraus buchte, bezahlte ich dann sogar lediglich 5 Euro.

Die Buchung selbst auf der Website von MeinFernbus ist sehr einfach und selbsterklärend. Man sucht sich die passende Fahrt heraus, gibt seine persönlichen Daten ein und hat verschiedene (kostenfreie) Zahlungsoptionen zur Auswahl, u.a. per paypal, Lastschrift oder Kreditkarte.

Aufpassen muss man lediglich, dass man gerade bei Berlin die richtige Anfangshaltestelle bucht, da MeinFernbus sowohl den ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof), Südkreuz als auch den Flughafen Schönefeld anfährt. Bucht man zum Beispiel Südkreuz und steigt erst in Schönefeld ein, verfällt das Ticket und ist anschließend ungültig. Ob dies im Falle des Falles dann auch so gehandhabt wird, kann ich nicht sicher sagen, doch die Vermutung liegt nahe, da dies so auf dem Ticket vermerkt ist und die Ticketkontrolle vollkommen automatisch (per Scan) erfolgt.

Die Fahrt mit MeinFernbus

Wie gebucht fanden wir uns demzufolge pünktlich in Berlin-Südkreuz ein, wo sich die Haltestelle direkt auf dem Bahnhofsvorplatz befindet. Wenige Minuten verspätet kam dann auch der knallgrüne Bus von MeinFernbus angerollt.

MeinFernbus in Berlin Südkreuz auf dem Weg nach Dresden

Das Einsteigen verlief schnell und effektiv. Wer Gepäck hat (ein Gepäckstück + ein Handgepäck sind kostenfrei) verstaut dieses im entsprechenden Fach im Bauch des Busses, Handgepäck wird mit in den Bus genommen. Die Fahrkarte benötigt man nicht zwangsweise ausgedruckt, eine pdf-Datei auf dem Handy oder Laptop reicht auch, da der Busfahrer die Passagierliste in seinem Gerät vorliegen hat.

Der Bus selbst war sehr neu und dürfte noch nicht allzu viele Kilometer auf dem Buckel gehabt haben. Auch eine Toilette war an Bord. Getränke und Snacks wurden bei dieser Fahrt nicht verkauft, allerdings bei einer späteren Reise mit MeinFernbus. Selbiges auch beim Internet, welches erst bei meiner zweiten Fahrt – wenn auch sehr schwach – vorhanden war. Zudem waren die Sitze relativ eng, der Sitzabstand dürfte kaum mehr als die üblichen 80cm im Flugzeug betragen haben.

Fahrt mit MeinFernbus von Berlin nach Dresden

Sehr positiv aufgefallen ist mir der nette und fröhliche Busfahrer, der die Ansagen durchführte und jederzeit über das aktuelle Geschehen (nächste Haltestellen, Fahrtzeit, Verspätung etc.) klar und deutlich informierte. So gab er auch die 20-minütige Verspätung, mit der wir letztendlich in Dresden ankamen, professionell bekannt. Übrigens gibt es auch hier zwei Haltestellen in der Stadt: Dresden-Neustadt und Dresden Hauptbahnhof. Beim Aussteigen ist es allerdings egal, welche Haltestelle innerhalb der Stadt man als Ausstieg gebucht hat, da die Linie ohnehin in Dresden endete.

Fazit

Mit der Ankunft in Dresden war meine Fernbus-Premiere erfolgreich absolviert – und MeinFernbus trug zu einem positiven Ergebnis bei. Buchung und Fahrt erfolgten problemlos und sehr angenehm. Auch die 20-minütige Verspätung an einem Freitagnachmittag ist zu verkraften. Letztendlich steht MeinFernbus für eine schnörkellose Leistung, sodass ich hier definitiv wieder einsteigen würde.

About Chris

Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Nachdem ich 3 Jahre im Paradies der Karibik (Insel Grenada) gelebt habe, bin ich mit dem Rucksack um die Welt gereist. Mittlerweile habe ich mehr als 60 Länder besucht, das Reisefieber ist aber immer noch nicht gestillt. Seit Juli 2015 wohne ich nun - die Karibik hat es mir sehr angetan - in der Dominikanischen Republik und werde neben der Arbeit das Land abseits von All-Inclusive und Hotelkomplex erkunden. Für Fragen und Feedback freue ich mich über jeden Kommentar. Mehr erfahrt Ihr auf der "Über Mich"-Seite. Meine Top-Empfehlungen für Eure Reisen: 1. überall auf der Welt kostenlos Geld abheben >>> 2. immer die richtige Auslands-Krankenversicherung parat >>> 3. nie wieder etwas vergessen: die Packliste mit Insider-Tipps


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