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Die Top 10 der schönsten Straßen unserer Andalusien-Reise

Während unserer Andalusien-Rundreise verbrachten wir auch einiges an Zeit in unserem Mietwagen. Kein Wunder, waren die Ausblicke aus dem Fenster nach links und rechts doch ein Highlight für sich und die Straßen nahezu ausnahmslos von perfekter Beschaffenheit. Hier möchte ich Euch deswegen die schönsten Panoramastraßen vorstellen, die wir während unseres etwas mehr als einwöchigen Urlaubs in Andalusien befahren haben.

Reisezeitraum: September 2013
Geschrieben: Oktober 2013
Veröffentlicht: November 2013

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10) Küstenautobahn Malaga – Nerja – Almunecar – Motril (A7)

Es war unser Start in Andalusien (Ankunft mit Ryanair in Malaga) und gleich der erste Eindruck von den spannenden spanischen Straßen, bei denen sogar Autobahnen landschaftliche Highlights bieten können. Der Küstenhighway, der mit der Nummer A7 geführt wird, von Malaga via Nerja nach Motril beeindruckt dabei vor allem mit steilen Klippen, nahezu stetigem Blick aufs Meer sowie vielen in den Fels gehauenen Tunneln. Auch die Paralellstraße N340 ist landschaftlich nicht minder interessant.

Die Autobahn von Malaga nach Motril entlang Andalusiens Küste

9) Pujerra – Igualeja – A397 (MA7300 + MA7304)

Es sind nur etwas mehr als 10 Kilometer, die wir ohnehin nur durch Zufall fuhren. Auch ein Foto gibt es leider nicht (ja, der Fotograf musste mal wieder fahren), aber die Landschaft ist dennoch einzigartig. Aus dem Wald herauskommend eröffneten sich uns plötzlich wahnsinnig tolle Ausblicke, die wiederum von Kurve zu Kurve auf der perfekt ausgebauten (und auf der Straßenkarte als weiß (sprich unterste Kategorie) markierten) Straße wechselten.

8) Jimera de Líbar – Atajate – Júzcar (MA8301 + A369 + MA7307 + MA7302 + MA7301)

Ein Wirrwarr an Straßennummern, was schwieriger aussieht, als es in Wirklichkeit zu finden ist. Von Jimera de Libar führt eine beeindrucke, kurz, aber steil ansteigende Serpentinenstraße zur A369, wo freundlicherweise gleich zwei mit Parkplätzen versehene Aussichtspunkte folgen.

Tolle Ausblick von der A369 südlich von Ronda

Anschließend geht es über ausnahmsweise sehr holprige Kreisstraßen, die nacheinander ohne nennenswerte Abzweigungen die Nummer wechseln (MA7307 wird zu MA7302 wird zu MA7301) ins einzigartige Schlumpfendorf Juzcar.

Das Schlumpfendorf Juzcar in Andalusien

7) Antequera – El Torcal – Villanueva de la Concepcíon (A7075)

Die A7075 von Antequera in Richtung Süden hat vor allem eine Hauptattraktion: El Torcal. Rund um diesen Naturpark mit dem offiziellen Namen „Parque Natural Torcal de Antequera“ befinden sich bereits die Ausläufer der sehr unförmigen und gerade deswegen höchst sehenswerten Felsformationen.

Antequera hinter uns, El Torcal noch vor uns - die beeindruckende Felsenwelt in Andalusien

Anfahrt zum Naturpark El Torcal

6) Lanjaron – Pampaneira – Trevélez – Nárila – Puerto de la Ragua (A348 + A4132 + A348 + A337)

Eine Paradestrecke in Andalusien und trotzdem nur auf Platz 6. Man könnte sie auch die Schinkenroute nennen, denn zumindest laut Reiseführer befinden sich mit Lanjaron, Pampaneira und Trevélez gleich drei der bedeutendsten Herstellungsorte des berühmten Serrano-Schinken auf dieser Strecke. Dies konnten wir zwar nicht so ganz nachvollziehen, dennoch war es aufgrund dieser abwechslungsreichen natürlichen Eindrücke jeden Kilometer wert.

Auf der A4132 auf dem Weg ins Schinkendorf Trevelez

Tolle Kulisse zwischen Trevelez und Narila

Die Straßen in Andalusien erinnern auch manchmal an den Bryce Canyon in den USA

Trevélez ist übrigens auch das höchstgelegene Bergdorf der Sierra Nevada – optimal also, um einen Stopp einzulegen und im wahrsten Sinne des Wortes Höhenluft zu schnuppern.

Trevelez, eines der höchstgelegenen Dörfer in Andalusien

Schließlich fuhren wir dann über die einzige Passstraße der Sierra Nevada, die uns bis auf 2000 Meter hinaufführte. Der Puerto de la Rague, wie die Überquerung heißt, war dann allerdings weniger spektakulär.

5) Motril – Velez de Benaudalla – Lanjaron (N323, parallel zu A44)

Kurz, aber knackig – die N323, die parallel zur Autobahn A44 verläuft, führt erst durch tolle Felsschluchten, bei denen man wie gegen eine Wand fährt, anschließend eröffnet sich im Weiten ein unglaubliches Stausee-Panorama. Mit eines der Must-Sees (oder „Must-Drives“) von Andalusien.

Wilde Felsenwelt auf der N323 kurz vor Velez de Benaudalla

Der landschaftlich wunderschöne Stausee des Rio Guadalfeo an der N323

4) Autobahn Guadix – Granada (A92)

Auch eine Autobahn findet sich auf der Liste noch einmal wieder – und das soll etwas heißen, denn normalerweise sind diese Art von Straßen eher der schnellen Fortbewegung gedacht denn dem großen Bestaunen von Landschaften. In diesem Fall jedoch brachte uns die Trassenführung der A92 zunächst quer durch hoch aufragende und schroffe Felsen (die mich glatt an den Bryce Canyon erinnerten), ehe es durch die einzigartige Natur des Parque Natural de Sierra de Huétor, die mindestens der Schönheit eines Nationalparks ähnelte, in Richtung Granada ging.

Eine der schönsten Autobahnen in Andalusien: die A92 zwischen Guadlix und Granada

Eine der schönsten Autobahnen in Andalusien: die A92 zwischen Guadlix und Granada

3) Algodondales – Zahara de la Sierra – Puerto de las Palomas – Grazalema – Ubrique (CA9104 + A2302)

Platz 3 erarbeitete sich die tolle Auffahrt zum Puerto de la Palomas. Fast 900 Höhenmeter (von 300 auf knapp 1200) führt diese tolle Panoramastraße in steilen und aussichtsreichen Serpentinen nach oben auf den Puerto de la Palomas. Unterwegs locken immer wieder beeindruckende Aussichten auf die Klippen sowie den Stausee mit dem sperrigen Namen „Embalse de Zahara-El Gastor“.

Blick auf den Stausee Embalse de Zahara el-Gastor

Die Passstraße CA9104 zum Plato de las Palomas

Anschließend folgt noch eine wunderbare Abfahrt nach Grazalena sowie wiederum interessante Felsformationen auf dem Weg nach Ubrique.

Die Passstraße CA9104 vom Plato de las Palomas

2) Ronda – Puerto del Viento – El Burgo (A366)

Ganz klar, auch Ronda muss in dieser Liste irgendwo mit erscheinen. Allerdings ist die A366 nicht aufgrund ihres Blickes auf eben jene Stadt hier vertreten (den wir übrigens nirgendwo erhaschen und nachvollziehen konnten), sondern aufgrund der spektakulären Auffahrt zum Puerto del Viento. Besonders die Blicke von der Passhöhe sind interessant und allein die Fahrt wert – seht selbst.

Toller Ausblick nach der Fahrt von Ronda zum Puerto del Viento

Toller Ausblick nach der Fahrt von Ronda zum Puerto del Viento

Toller Ausblick nach der Fahrt von Ronda zum Puerto del Viento

1) Ardales – El Chorro (MA5403)

Die MA5403 war mein absolutes Highlight unserer Andalusien-Fahrten. Schon der Beginn kurz hinter Ardales ist beeindruckend. Von relativ langweiliger (zwar kurviger, aber flacher) Strecke geht es mit der MA5403 auf einmal in ein tief zerklüftetes Tal hinein.

Meine persönliche Top 1 bei Andalusiens Straßen: die Gegend um Desfiladero de los Gaitanes

Anschließend wird die Straße immer enger, wobei hinter jeder Kurve neue Eindrücke lauern.

Meine persönliche Top 1 bei Andalusiens Straßen: die Gegend um Desfiladero de los Gaitanes

Letztendlich führt die MA5403 in eine Schlucht mit hoch aufragenden Bergen hinein, die links und rechts eine beeindruckende Kulisse bilden. Im Dorf El Chorro gibt es schließlich tolle Ausblicke und eine Bahnstation, die gleich einmal Lust auf die nächste Andalusien-Rundreise macht – dann aber per Zug.

Meine persönliche Top 1 bei Andalusiens Straßen: die Gegend um Desfiladero de los Gaitanes

Meine persönliche Top 1 bei Andalusiens Straßen: die Gegend um Desfiladero de los Gaitanes

Und, Lust bekommen, auch Andalusien per Mietwagen zu erkunden? Oder habt ihr eben dieses schon getan und kennt noch andere Geheimtipps, die es ebenfalls Wert sind, erkundet zu werden. Da es mich aufgrund dieser beeindruckenden Erfahrungen definitiv noch einmal in diese Gegend ziehen wird, bin ich gespannt auf Eure Kommentare und Tipps für die nächste Rundreise.

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Wer Interesse an weiteren schönen Autoreisen und Traumstraßen dieser Welt hat, kann gerne einmal bei der Januar-Blogparade von TravelWorldOnline vorbeischauen und sich von Beiträgen anderer Reiseblogger inspirieren lassen.

About Chris

Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Nachdem ich 3 Jahre im Paradies der Karibik (Insel Grenada) gelebt habe, bin ich mit dem Rucksack um die Welt gereist. Mittlerweile habe ich mehr als 60 Länder besucht, das Reisefieber ist aber immer noch nicht gestillt. Seit Juli 2015 wohne ich nun - die Karibik hat es mir sehr angetan - in der Dominikanischen Republik und werde neben der Arbeit das Land abseits von All-Inclusive und Hotelkomplex erkunden. Für Fragen und Feedback freue ich mich über jeden Kommentar. Mehr erfahrt Ihr auf der "Über Mich"-Seite. Meine Top-Empfehlungen für Eure Reisen: 1. überall auf der Welt kostenlos Geld abheben >>> 2. immer die richtige Auslands-Krankenversicherung parat >>> 3. nie wieder etwas vergessen: die Packliste mit Insider-Tipps


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