browser icon
You are using an insecure version of your web browser. Please update your browser!
Using an outdated browser makes your computer unsafe. For a safer, faster, more enjoyable user experience, please update your browser today or try a newer browser.

Reisebericht Kroatien

Reisebericht Kroatien – im Norden und Süden unterwegs auf Küstenstraßen

Kroatien war der Beginn in unserer insgesamt 5 Länder umfassenden Balkan-Tour. Wir starteten in Pula und konnten auf unserem Weg gen Süden einige wunderschöne Küstenabschnitte kennenlernen. Kombiniert mit dem perfekten Wetter entlang der Adria-Küste entstand so das perfekte Road-Trip-Feeling.

>> Zur Übersicht der Reiseberichte
>> Zum Reisebericht Dubrovnik
>> Unsere Erfahrungen beim Public Viewing während der Fußball-Weltmeisterschaft, u.a. auch in Kroatien
>> Zum Reisebericht Bosnien-Herzegowina
>> Zu meinem Weltreise-Round-Up / Zusammenfassung

Reisezeitraum: Juni 2014 / Dauer: 3+2 Tage
Geschrieben: Juli 2014
Veröffentlicht: Juli 2014

Überblick Reisebericht Kroatien

  1. Reiseplanung und Buchung
  2. Flug mit Smartwings nach Kroatien
  3. Istrien: Start beim Public Viewing zur Fußball-WM in Pula
  4. Durch den Norden von Kroatien
  5. Traumstraße zwischen Split und Dubrovnik
  6. Dubrovnik: Perle im Süden von Kroatien
  7. Weiterreise nach Montenegro und Fazit

Reiseplanung und Buchung

Wir hatten ein ambitioniertes Programm: innerhalb von 14 Tagen wollten wir rund 2000 Kilometer von Kroatien nach Griechenland reisen. Die Tour war unterteilt in zwei Etappen: zunächst von Pula im Norden von Kroatien nach Dubrovnik und schließlich von Dubrovnik durch Montenegro und Albanien nach Thessaloniki im Norden von Griechenland. Der gesamte (Road-)Trip stand unter dem Motto der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien, denn während der Reise hatten wir auch „wichtige“ Termine: wir wollten jeweils immer zu den Spielen von Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Griechenland in deren Ländern sein und mit den Einheimischen beim Public Viewing mitfiebern.

Unsere Reiseroute durch Kroatien

In der ersten Woche für die Reise von Pula nach Dubrovnik stand uns hierfür ein Mietwagen zur Verfügung. Diesen buchten wir über check24 (~), einem neuen und recht aufgeräumten Mietwagen-Portal. Dank Gutschein und sehr guter Preise buchten wir hier unseren Mietwagen, der von Check24 schließlich über den bekannten und sehr zuverlässigen Broker Sunny Cars reserviert wurde. Mit dem Mietwagen vor Ort lief dann letztendlich auch alles bestens. Wir bekamen einen (fast) nagelneuen Opel Corsa mit gerade einmal 1000 gefahrenen Kilometern.

Unser Mietwagen in Kroatien

Flug mit Smartwings nach Kroatien

Vom Mietwagen möchte ich aber erst noch einmal kurz einen Sprung zurück zum Flug machen, da dieser doch höchst ereignisreich war.

Zunächst gab es einige Probleme bereits vor dem Flug. Unsere Fluggesellschaft Smartwings, mit der wir von Prag nach Pula gebucht hatten, verschob mehrmals Flugtag- und zeit und weigerte sich anschließend uns nach europäischem Recht auf gewünschte Alternativverbindungen umzubuchen. Mehr zu dieser Geschichte auch in meinem kleinen Live-Protokoll vom Mai/Juni.

Letztendlich baute Smartwings sogar noch einen Zwischenstopp in Split mit ein, was jedoch zum positiven Aspekt des Ganzen führte. Wir hatten einen absolut fantastischen Panoramaflug über Dalmatien. Hier nur einige Eindrücke, weitere Fotos und Infos findet Ihr im Flugbericht Smartwings.

Blick auf die Halbinsel Krci beim Landeanflug mit Smartwings auf Split

Blick auf Otok Arkandel beim Landeanflug mit Smartwings auf Split

Trogir, eine Stadt an der Küste von Dalmatien in Kroatien

Istrien: Start beim Public Viewing zur Fußball-WM in Pula

Nach der Landung in Pula stand direkt das erste Highlight auf dem Programm: das WM-Eröffnungsspiel Kroatien gegen Brasilien. Dieses wurde live in einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von ganz Istrien (der nordwestliche Zipfel von Kroatien) übertragen: dem Amphitheater.

Public Viewing Kroatien gegen Brasilien in Pula zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2014

Keine Frage, mit dieser Kulisse war es ein ganz besonderes Erlebnis, auch wenn Kroatien leider das Spiel verloren hat. Der positiven Stimmung in Pula tat dies dennoch keinen Abbruch.

Durch den Norden von Kroatien

Tags darauf ging es dann endlich los, mit unserem kleinen Gefährt machten wir Kroatien unsicher. Geplant hatten wir gleich eine ordentliche Etappe bis zum Nationalpark Plitvicer Seen, was fast 300 Kilometer sind. Als Route wählten wir die südliche Tour, um von Rijeka aus noch bis Senj an der Küste entlang fahren zu können.

Mit unserem Mietwagen unterwegs auf den Straßen von Kroatien

Gerade auf diesem Küstenabschnitt bekamen wir einen ersten Eindruck, was Kroatien ausmacht: Panoramastraßen, versteckte Badebuchten, kleine Küstenstädte (unten im Bild: Senj).

Eine wunderschöne Bucht bei Senj in Kroatien

Der kleine Ort Senj an der kroatischen Adriaküste

Aber auch das Hinterland von Kroatien durfte nicht fehlen. Von Senj aus führt eine wunderschöne Passstraße ostwärts über die Region Senjska Draga. Immerhin (von 0) auf 700 Meter geht es hier hinauf.

Blick von Senjska Draga auf die vorgelagerten Inseln

Was nach dem Verlassen der Küstenregion bleibt, ist ein herrlich entspanntes und unberührtes Land sowie die sanften Hügel des Dinarischen Gebirges. Wüsste man es nicht besser, könnte man auch meinen, man befindet sich mitten in Österreich.

Das Dinarische Gebirge in Kroatien

Wer nun, nach unserer Ankunft in der Region der Plitvicer Seen, faszinierende Fotos dieses einzigartigen Nationalparks (so lassen es zumindest die im Internet kursierenden Bilder vermuten) erwartet, muss ich leider enttäuschen. Das Wetter war am Tag unseres geplanten Besuchs so dermaßen schlecht, dass wir uns direkt für die Weiterfahrt nach Bosnien-Herzegowina entschieden.

My Travelworld Info-Box: Mit dem Mietwagen durch Kroatien
Kroatien ist eines der Länder in Europa, welches sich sehr gut per Mietwagen (oder sogar dem eigenen Fahrzeug) erkunden lässt. Die Straßen sind aufgrund der ausbleibenden Winter in überwiegend sehr guter Qualität und die abwechslungsreiche Landschaft lädt zum entspannten Fahren ein. Dies ist zugleich auch das Stichwort, denn bis auf wenige Ausnahmen fehlende Autobahnen lassen eine ähnlich schnelle Fortbewegung wie beispielsweise in Deutschland nicht zu. Sollte doch eine Autobahn vorhanden sein, wird i.d.R. Maut fällig, die direkt Cash bezahlt werden kann. In Kroatien muss auch am Tag das Abblendlicht eingeschaltet sein.

 

Traumstraße zwischen Split und Dubrovnik

Nach unserer 4 Tage dauernden Tour durch Bosnien, die ihr im separaten Reisebericht nachlesen könnt, trafen wir schließlich bei Metkovic wieder auf kroatisches Staatsgebiet. Von hier aus sind es noch 100 Kilometer bis nach Dubrovnik – und die hatten es wirklich in sich, denn hinter jeder Kurve wechselten die Ansichten. Berge mit mittlerweile recht südländischer Vegetation, landwirtschaftlich genutzte Ebenen sowie immer wieder interessante Küstenabschnitte mit Buchten, Stränden und vorgelagerten Inseln machten die Fahrt mit unserem Mietwagen höchst abwechslungsreich.

Traumhafte Landschaft auf dem Weg nach Dubrovnik

Traumhafte Landschaft auf dem Weg nach Dubrovnik

Traumhafte Landschaft auf dem Weg nach Dubrovnik

Ein kleines Kuriosum gibt es auf dem Weg nach Dubrovnik noch bei Neum. Hier ist das kroatische Staatsgebiet für rund 10 Kilometer von Bosnien-Herzegowina unterbrochen, was sich mit diesem kleinen Abschnitt seinen Zugang zum Meer sichert. Für uns Autofahrer bedeutete dies zweimal Passkontrolle, Wartezeiten waren allerdings nicht vorhanden.

Dubrovnik: Perle im Süden von Kroatien

Nach dieser tollen Fahrt erreichten wir nun Dubrovnik. Die Stadt hat lediglich 40.000 Einwohner, gehört aber zum Größten, was Kroatien aus touristischer Sicht zu bieten hat – die Anzahl der Besucher dürfte in Millionenhöhe liegen. Gerade beim Besuch der Altstadt wird dies auch deutlich, denn diese ist doch sehr überlaufen und zudem mit entsprechenden Preisen versehen – einen Aufschlag von 50% zum übrigen Kroatien sollte man hier mindestens kalkulieren.

My Travelworld Info-Box: Preise
Kroatien ist – trotz zum Teil anders lautender Berichte – nach wie vor ein erschwingliches Reiseland. Ordentliche Unterkünfte starten bei um die 40 Euro pro Zimmer, in Restaurants sind Hauptgerichte für im Schnitt um die 7 bis 8 Euro erhältlich. Ein Bier kostet in der Regel um die 2 Euro und für Benzin wird derzeit ca. 1.40 € pro Liter verlangt. Diese Angaben mögen in einigen Touristenzentren wie in Teilen Istriens oder Split leicht höher sein und gelten explizit nicht für Dubrovnik – hier sollten auf obige Preise mindestens 50% und für die historische Altstadt sogar 75-100% addiert werden.

 

Allerdings, Dubrovnik ist auch wirklich traumhaft schön, was schon alleine an der exponierten Lage der Altstadt liegt, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehört.

Die historische Altstadt von Dubrovnik, zugleich Unesco-Weltkulturerbe

Wenn man sich von den Touristenmassen nicht stören lässt oder alternativ die Innenstadt am frühen Morgen (vor 10:00) oder späten Abend (ab 19:00) besucht, lässt sich hier ein sehr angenehmer Tag verbringen.

Die historische Altstadt von Dubrovnik, wunderschön und zugleich Unesco-Weltkulturerbe

Die historische Altstadt von Dubrovnik, wunderschön und zugleich Unesco-Weltkulturerbe

Die historische Altstadt von Dubrovnik, wunderschön und zugleich Unesco-Weltkulturerbe

Mehr Infos und schöne Bilder über diese Perle an Kroatiens Adriaküste habe ich im Reisebericht Dubrovnik zusammengestellt.

Achja, in Dubrovnik waren wir übrigens auch noch einmal beim Public Viewing, denn mittlerweile spielte Kroatien bereits sein zweites Match gegen Kamerun. Aufgrund der wenigen Einwohner der Stadt gab es hier allerdings keine großangelegten Aktionen und wir hatten sogar Mühe, überhaupt eine Bar zu finden – im Endeffekt gelang aber auch dies.

Public Viewing Kroatien gegen Kamerun in Dubrovnik zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2014

Weiterreise nach Montenegro und Fazit

In Dubrovnik gaben wir schließlich unseren Mietwagen zurück und machten uns damit auf den Weg weiter gen Süden. Unser Ausgangsort für die Busfahrt nach Montenegro war das recht große Busterminal im Hafenviertel.

Unsere Reise durch Kroatien war damit beendet. Auch wenn diese durch einige (beeindruckende) Tage Bosnien unterbrochen wurde, bleiben schöne Erinnerungen an das Land zurück – vor allem an die schönen Panoramastraßen sowie als Event-Highlight das Public Viewing im Amphitheater von Pula.

Dieser Aufenthalt wurde unterstützt durch Check24. Vielen Dank dafür! Der Reisebericht spiegelt (wie jeder Artikel hier bei My Travelworld) ausschließlich meine eigene subjektive Meinung wieder.

About Chris

Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Nachdem ich 3 Jahre im Paradies der Karibik (Insel Grenada) gelebt habe, bin ich mit dem Rucksack um die Welt gereist. Mittlerweile habe ich mehr als 60 Länder besucht, das Reisefieber ist aber immer noch nicht gestillt. Seit Juli 2015 wohne ich nun - die Karibik hat es mir sehr angetan - in der Dominikanischen Republik und werde neben der Arbeit das Land abseits von All-Inclusive und Hotelkomplex erkunden. Für Fragen und Feedback freue ich mich über jeden Kommentar. Mehr erfahrt Ihr auf der "Über Mich"-Seite. Meine Top-Empfehlungen für Eure Reisen: 1. überall auf der Welt kostenlos Geld abheben >>> 2. immer die richtige Auslands-Krankenversicherung parat >>> 3. nie wieder etwas vergessen: die Packliste mit Insider-Tipps


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *