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Reisebericht Palawan – das Paradies von seiner guten und schlechten Seite

Nach meinem vielversprechenden Auftakt in Manila ging es für mich nach Palawan – das erste klassische Inselziel in den Philippinen. Traumhafte Strände und Paradies-Feeling pur sollten mich erwarten – dachte ich zumindest anhand verschiedener Berichte im Internet. Die Realität sah aber zunächst anders aus …

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Reisezeitraum: Dezember 2014 und Januar 2015 / Dauer: 11 Tage
Geschrieben: Februar 2015
Veröffentlicht: April 2015

Überblick Reisebericht Palawan

  1. El Nido – traurige und verstopfte Touristenhochburg
  2. Bacuit Archipelago – hoch gelobt und tief gefallen
  3. Port Barton – die Rettung für Palawan
  4. Puerto Princesa – Inselmittelpunkt wider Willen
  5. Fazit

El Nido – traurige und verstopfte Touristenhochburg

Nach meinem Flug mit Air Asia Zest von Manila nach Puerto Princesa und dem recht spontanen Bustransfer nach El Nido (ca. 5-6 Stunden, 600 Peso (ca. 12 €)) landete ich mitten in der Nacht in einem kleinen verschlafenen Nest – so schien es zumindest. Der Auftakt war sogar äußerst vielversprechend, da mich auf meiner Suche nach einem Schlafplatz um 02:30 ein äußerst hilfsbereiter Filipino aufgabelte und in seinem (einfachen Bambus-)Haus übernachten ließ.

My Travelworld Info-Box: Anreise nach Palawan und El Nido
Wer nach El Nido, dem touristischen Mittelpunkt auf Palawan möchte, hat im Prinzip 3 Möglichkeiten:
– mit dem Flugzeug gibt es Direktflüge von Manila nach El Nido, durchgeführt von ITI Air. Diese sind allerdings relativ teuer und kosten mindestens 100 Euro
– Hauptflughafen auf Palawan ist die Inselhauptstadt Puerto Princesa, die von AirAsia Zest, Philippines Express und Cebu Pacific angeflogen werden. Gerade bei AirAsia gibt es den Flug in der Nebensaison schon ab umgerechnet 30 Euro. Von Puerto Princesa sind es schließlich 5-6 Stunden Busfahrt nach El Nido, die ca. 600 Peso (ca. 12 €) kosten
– Es gibt Fähren von Manila und San Jose nach Coron, dem separaten und nördlichsten Teil von Palawan. Von hier aus existieren schließlich tägliche Verbindungen (außer sonntags) nach El Nido.

In den nächsten Tagen war die Insel-Idylle in El Nido allerdings vorbei. Es zeigte sich, dass vor allem in der Hochsaison El Nido ein durch stinkende und knatternde Tricylces (motorisierte Dreirad-Taxis) verstopftes und mit schlechten Restaurants ausgestattes Touristendorf ist.

El Nido, da schreckliche Paradies auf Palawan

Das in Manila noch so leckere Local Food gab es hier nicht. Hinzu kam, dass in den ersten beiden Tagen auch das Wetter nicht mitspielte und El Nido so in ein tristes Grau hüllte.

My Travelworld Tipp
Achtung, in El Nido gibt es keinerlei Banken und Geldautomaten. Deckt Euch also entweder in Manila oder Puerto Princesa mit ausreichend Bargeld ein.

Immerhin, es gab auch Lichtblicke: im Zentrum von El Nido gab es eine große und frequentierte Bäckerei, die den Nahrungsalltag inmitten der auf grottiges westliches Essen ausgerichteten Restaurants erträglicher machte. Und auch auf dem am Busterminal befindlichen Markt gab es zumindest frische Früchte und Gemüse sowie Fisch und Fleisch.

Der Markt von El Nido auf Palawan

Als sich schließlich in den Folgetagen die Sonne zeigte, wurde im Ansatz deutlich, warum El Nido so berühmt ist: die umliegenden Felsen sowie die abwechslungsreiche Küstenlinie zaubern eine beeindruckende Kulisse. Auch der nahe gelegene Las Cabanas Beach leistete seinen Beitrag zur Imageverbesserung von El Nido.

Der Las Cabanas Beach nahe El Nido

Der Las Cabanas Beach nahe El Nido

Der Las Cabanas Beach nahe El Nido

My Travelworld Unterkunfts-Tipp
In El Nido übernachtete ich im Strong Tower Inn, einer empfehlenswerten und günstigen Unterkunft direkt im Zentrum. Mehr dazu in der Übersicht über meine Unterkünfte auf den Philippinen.

Bacuit Archipelago – hoch gelobt und tief gefallen

Mein sich langsam positiv entwickelndes Bild über El Nido verflüchtigte sich aber schnell wieder, als wir schließlich zur lang erwarteten und oft gelobten Bootstour in das Bacuit Archipelago starteten – jene Inselwelt vor der Küste mit Palmen bewachsenen Stränden, traumhaften Lagunen und unbewohnten Inseln. Die Touren gibt es als Tour A, B, C und D in jeder Unterkunft und jedem Tourbüro in El Nido zu buchen und kosten zwischen 800 und 1200 Peso, also grob um die 20 Euro.

Eigentlich sollte diese Inselhüpfen-Tour das Highlight eines jeden El Nido-Aufenthalts sein – doch es sollte anders kommen. Während die Kulisse tatsächlich traumhaft sein kann und das Potential für Paradieswelten hat, stellten sich diesem Eindruck leider mindestens 50 andere Boote entgegen. Mindestens so viele machten sich nämlich ebenfalls auf den Weg zur „Tour A“ und sorgten daher für ein unglaubliches Knäuel an Booten, die sich vor jedem der Anlaufpunkte sammelten. Zum Teil konnte überhaupt nicht geankert werden und falls doch, musste zum eigentlich Ziel an mindestens 20 so genannten Bankas vorbeigeschwommen werden.

Palawan zum Vergessen: die Inselhüpfen-Touren ins Bacuit Archipelago bei El Nido

Ihr könnt Euch vorstellen, dass vom eigentlichen Urlaubs- und Strandfeeling dann nicht mehr viel übrig bleibt. Am Ende waren wir sogar froh, als die Tour vorbei war und wir endlich wieder El Nido ansteuerten.
Um nicht komplett diese eigentlich so beliebte Tour in Verruf zu ziehen, sei noch angemerkt, dass es sich hier um die absolute Hochsaison handelte. Zudem waren einige der Ausflüge in den zwei Tagen zuvor wegen schlechten Wetters storniert wurden, sodass sich der Besucherandrang schließlich ein wenig staute.
Zudem möchte ich Euch dennoch die (wenigen) schönen Eindrücke dieser Bootstour in das Bacuit Archipelago präsentieren, was aber nicht darüber hinwegtäuscht, dass es eine absolut enttäuschende Tour war. Dem könnt Ihr eigentlich nur Abhilfe schaffen, wenn Ihr eine private Tour bucht und Plätze anfahrt, die von den regulären Ausflügen gar nicht oder nur selten angesteuert werden.

Palawan zum Vergessen: die Inselhüpfen-Touren ins Bacuit Archipelago bei El Nido

Palawan zum Vergessen: die Inselhüpfen-Touren ins Bacuit Archipelago bei El Nido

Palawan zum Vergessen: die Inselhüpfen-Touren ins Bacuit Archipelago bei El Nido

Port Barton – die Rettung für Palawan

Der erste Teil vom angeblichen Paradies Palawan war also schon einmal kräftig in die Hose gegangen. Doch zum Glück fiel unsere nächste Wahl auf Port Barton – ein kleines verschlafenes Nest an der Nordwestküste der Insel. Erreichbar ist es lediglich über eine rund 25 Kilometer lange Schotterpiste ab Roxas, was Port Barton seine Idylle und Abgeschiedenheit bewahrt.

Schon bei der Ankunft in Port Barton liegt ein zu El Nido völlig unvergleichliches Laid-Back-Gefühl in der Luft. Beim Aussteigen aus dem Bus ist das Krähen der Hähne zu hören, Kinder spielen auf der Straße und das Salz des Meeres kratzt schon an der Nase. Die Unterkünfte in Port Barton sind handverlesen – und die Chancen stehen bei nahezu 100%, dass man sich ein Zimmer direkt am Meer angeln kann – schließlich besteht das Dorf nur aus kaum mehr als zwei Querstraßen.

Das kleine und beschauliche Port Barton

Aus diesem Grund war es auch ein Einfaches, Elsa’s Guesthouse ausfindig zu machen. Das sehr gut geführte Hotel mit ordentlichen Zimmern (ab 500 Peso (ca. 10 €) mit geteiltem Badezimmer, 1000 Peso (ca. 20 €) mit privatem Bad), einem guten Restaurant, dem wohl besten WiFi im Ort sowie einer Traumlage war unsere Wahl für 3 Nächte in einem Stranddorf, was Aussteiger-Träumer wahr werden lässt.

Elsas Guesthouse in Port Barton

Doch auch wer sich für eine andere Unterkunft am Strand entscheidet, wird nicht enttäuscht werden. Die gesamte Bucht von Port Barton gleicht einer Bilderbuch-Kulisse, bei der es schwer ist, einen Lieblingsspot zu deklarieren.

Traumhafter Strand in Port Barton auf Palawan

Traumhafter Strand in Port Barton auf Palawan

Traumhafter Strand in Port Barton auf Palawan

Um den Vergleich mit El Nido zu vollenden, dürfen in Port Barton auch die Inselhüpfen-Touren nicht fehlen. Was das Bacuit Archipelago für El Nido, sind German Island, Cacnipa Island & Co. für Port Barton. Nach der Enttäuschung ein paar Tage zuvor wollte ich dem Ganzen noch eine Chance geben (Ablauf und Preis sind ähnlich wie in El Nido) und stieg also auch in Port Barton auf das Boot – mit völlig unterschiedlichem Ergebnis. Die Tour durch das vorgelagerte Archipel war wunderschön, das türkisblaue Meer schimmerte um die Wette und die Anlaufpunkte wurden maximal von einer Hand voll weiterer Boote frequentiert. So lassen sich natürlich auch diese Eindrücke viel besser genießen.

Inselhüpfen-Touren in Port Barton: deutlich besser als in El Nido

Inselhüpfen-Touren in Port Barton: deutlich besser als in El Nido

Inselhüpfen-Touren in Port Barton: deutlich besser als in El Nido

Inselhüpfen-Touren in Port Barton: deutlich besser als in El Nido

Inselhüpfen-Touren in Port Barton: deutlich besser als in El Nido

Wenn sich dann am Ende eines perfekten Inseltages auch noch solch ein Sonnenuntergang dazu gesellt, ist es kein Wunder, dass ich überlegte, noch viel länger hier zu bleiben – aufgrund meiner anderen Pläne auf den Philippinen entschied ich mich dann aber doch, dass „Aussteigen“ auf später zu verschieben. ;-)

Sonnenuntergang in Port Barton - ein Traum im Paradies

Puerto Princesa – Inselmittelpunkt wider Willen

Vielmehr ging es für mich von Port Barton schließlich weiter nach Puerto Princesa, dem infrastrukturellen und wirtschaftlichen Zentrum von Palawan. Wer einen großen Supermarkt sucht, ausgiebig shoppen möchte, eine Bank benötigt oder anderweitige Erledigungen zu machen hat, wird hier fündig. Im Gegenzug gibt es dann auch bestes philippinisches City-Chaos, richtigen Markt-Trubel und all die Eigenschaften, die eine Stadt so zu bieten hat.

Puerto Princesa, die Hauptstadt von Palawan

Mein Ziel war es eigentlich, von Puerto Princesa eine Fähre in Richtung Osten zu nehmen und so das Kapitel Palawan zu schließen. Dumm nur, dass aufgrund eines Sturms eine Fähre gestrichen wurde, die nächste um 2 Tage verspätet war und diese dann wiederum um einen Tag verschoben wurde.

Leider wurde meine Fähre nach Iloilo gestrichen

Dies sind eben die kleinen Hindernisse, mit denen ein Weltreisender zu kämpfen hat. Somit verbrachte ich also ganze 4 Tage in Puerto Princesa, die ich eigentlich lieber in Port Barton hätte bleiben sollen und wollen. Doch man muss das Beste aus jeder Situation machen. So brachte dieser Zwangsaufenthalt immerhin ein günstiges Hostel, jede Menge Markt-Shopping, sehr viel philippinisches Street Food und einen unspektakulären Stadtrundgang.

Alltagsleben in Puerto Princesa, der Hauptstadt auf Palawan

Alltagsleben in Puerto Princesa, der Hauptstadt auf Palawan

Schließlich unternahm ich auch einen Ausflug zur beliebtesten Sehenswürdigkeit rund um Puerto Princesa, der Honda Bay. Auch hier sind – ganz Palawan typisch – wieder viele Inseln vorgelagert und bilden so die Kulisse für weitere Inselhüpfen-Touren. Wir entschieden uns diesmal nur für eine der Inseln und hatten so einen entspannten und sehr schönen Strandtag auf Cowrie Island – deren All you can eat-Mittagsbuffet für 200 Pesos (ca. 4 Euro) übrigens sehr zu empfehlen ist. ;-)

Die paradiesische Insel Cowrie Island in der Honda Bay bei Puerto Princesa

Die paradiesische Insel Cowrie Island in der Honda Bay bei Puerto Princesa

Die paradiesische Insel Cowrie Island in der Honda Bay bei Puerto Princesa

Fazit

Nach 4 Nächten in Puerto Princesa konnte ich schließlich endlich auf meine gebuchte Fähre in Richtung Iloilo steigen – satte 48 Stunden entfernt. Wenn allein diese Dauer nicht Grund genug ist, meinen separaten Artikel über diese Fährfahrt zu lesen, weiß ich es auch nicht.

Palawan verließ ich damit mit gemischten Gefühlen, was vor allem an der großen Enttäuschung von El Nido lag. Der Ansturm auf diesen eigentlichen beschaulichen Ort war einfach zu groß und ob der immer weiter steigenden Popularität der Philippinen ist zu befürchten, dass dieser in den nächten Jahren auch außerhalb der absoluten Hochsaison anhält.

Dafür konnte es ganz klar Port Barton herausreißen. In das kleine Dorf mit dem kilometerlangen Strand habe ich mich echt verliebt. Wäre ich nicht so ein verdammt rationaler Mensch, wäre ich wohl glatt dort geblieben. Übrigens erinnerte mich die Atmosphäre und das Lebensgefühl dort ganz stark an ein weiteres Paradies, welches ich auf meiner Weltreise besuchte: die unglaublichen Karimunjawa Islands in Indonesien.

Am Ende schließlich stand ein unspekatakulärer Aufenthalt in Puerto Princesa, der sich etwas länger gestaltete als geplant. Immerhin konnte ich mich so mal wieder ausreichend durch das philippinische Straßenessen futtern und auch noch das schöne Cowrie Island mitnehmen, ehe es für 48 Stunden auf die Fähre in Richtung Iloilo ging.

Palawan war also eine Wundertüte mit ziemlich vielen Überraschungen. Empfehlen kann ich sie vor allem dank Port Barton. Für einen reinen Übersee-Urlaub wäre mir die Insel trotz Ihrer Schönheit allerdings zu eintönig. Wer also eine Reise in die Philippinen plant, kombiniert Palawan am besten mit Manila, Negros, Panay oder Cebu und kann so einen abwechslungsreichen Insel-Mix erleben.

Welche Seite von Palawan würde Euch besser gefallen? Port Barton oder El Nido?

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About Chris

Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Nachdem ich 3 Jahre im Paradies der Karibik (Insel Grenada) gelebt habe, bin ich mit dem Rucksack um die Welt gereist. Mittlerweile habe ich mehr als 60 Länder besucht, das Reisefieber ist aber immer noch nicht gestillt. Seit Juli 2015 wohne ich nun - die Karibik hat es mir sehr angetan - in der Dominikanischen Republik und werde neben der Arbeit das Land abseits von All-Inclusive und Hotelkomplex erkunden. Für Fragen und Feedback freue ich mich über jeden Kommentar. Mehr erfahrt Ihr auf der "Über Mich"-Seite. Meine Top-Empfehlungen für Eure Reisen: 1. überall auf der Welt kostenlos Geld abheben >>> 2. immer die richtige Auslands-Krankenversicherung parat >>> 3. nie wieder etwas vergessen: die Packliste mit Insider-Tipps


10 Responses to Reisebericht Palawan – das Paradies von seiner guten und schlechten Seite

  1. Michi

    Hey Chris,

    richtig cooler Bericht über Palawan :). Ich werde Mitte Dezember diesen Jahres für 4 Wochen auf die Philippinen reisen. Unter anderem Palawan. Eig hatte ich vor für 3 Tage nach El Nido zu fahren, aber nach deinem Beitrag als auch von anderen bin ich stark am überlegen ob das noch Sinn macht. :( Als Alternative habe ich nun Port Barton und Sibaltan im Auge. Meinst du ich sollte eine Unterkunft in Port Barton vorreservieren (17.12.) ? Und weist du ob es dort möglich ist einen Roller zu mieten ?
    Danke & Gruß Michi

    • Chris (My Travelworld)

      Hallo Michi,

      Palawan … da könnte ich ja glatt neidisch werden. Wenn du nur wenig Zeit hast, würde ich dir auf jeden Fall zu Port Barton raten. Es war einfach unglaublich traumhaft dort. Wenn du ein paar mehr Tage hast, Action magst und dich an den knatternden Motorrädern nicht störst, ist El Nido durchaus einen Abstecher wert. Ob vorreservieren oder nicht kann dir wohl nur die Glaskugel beantworten. Tendenziell würde ich aber sagen nein, denn ich war am 02.01. dort (ähnlich also dem 17.12. – direkt vor bzw. nach den Feiertagen) und es hatte noch in allen Unterkünften freie Zimmer.

      Ob es in Port Barton einen Roller gibt, kann ich dir nicht 100%ig beantworten. Ich würde aber auch hier zu einem „Nein“ tendieren, denn der Ort war schon arg klein. Weit kommst du ohnehin nicht, denn es gibt eigentlich nur die unasphaltierte Piste, die zur Port Barton-Puerto Princesa Straße führt. Wenn also Moped, dann am besten gleich in Puerto Princesa anmieten.

      Viel Spaß in Palawan.
      Lass mich wissen, wenn du noch weitere Fragen hast.

      LG, Chris

  2. Maria

    Hallo Chris,

    eine Freundin und ich werden im März 4 Wochen auf die Philipinnen gehen. Kannst du etwas zu den Walhaien in Dohol sagen? Bzw. Lohnt sich die Fahrt mit der Eisenbahn von Manila nach Legpazi? Ich finde Zugfahrten immer klasse – weil man dort die Menschen und die Kultur wirklich kennen lernt. Auch wenn der Zug langsam tuckern wird. Warst du schon ganz im Westen bei Caramoan-Halbinsel und auf dem Mount Mayon?

    Bzw. Wieviele Tage sollten wir für Palawan einplanen? Trotz der zu erwartenden Toursiten würde ich gerne nach el Nido in das Bacuit-Archipel.

    Viele Grüße,
    Maria

    • Chris (My Travelworld)

      Hallo Maria,

      da freue ich mich sehr, dass Ihr auch die Philippinen bereist – ein wunderschönes Land. Zu deinen Fragen kann ich dir leider gar nicht so viele antworten geben, denn mit dem Zug war ich auf den Philippinen zum Beispiel gar nicht unterwegs (mit Ausnahme in Manila selbst). Aber generell kann man mit Zugfahren eigentlich nicht viel falsch machen – ich bin auch ein großer Fan.

      Die Walhaie (du meinst wohl Bohol, oder?) sollen sich wohl auf jeden Fall lohnen. Ich selbst war dort nicht, aber eine Reisefreundin, die ich auf Palawan kennengelernt habe, war anschließend zum Schwimmen mit den Walhaien und absolut begeistert.

      Wenn Ihr 4 Wochen für die Philippinen habt, würde ich für Palawan wohl eine knappe Woche einplanen – einen Tag Anreise, zwei volle Tage El Nido, einen Tag Transfer nach Port Barton, zwei volle Tage Port Barton und einen Tag Abreise.
      Das Bacuit Archipel soll ja tatsächlich schön sein, nahezu jeder ist eigentlich begeistert davon. Ich glaube, wir hatten einfach Pech mit dem Termin rund um Neujahr.

      Viel Spaß und Gute Reise auf den Philippinen.
      LG, Chris

  3. Patricia

    Hallo:) ich gehe im dezember das erste mal uf die phillippinen. Ich habe 2 wochen zeit und habe mich für palawan entschieden. Ich möchte jedoch nicht nornale touristentouren machen sondern mein traum wäre es ein moped/ motorrad zu mieten und so die insel zu erkunden. Meine frage ist num ist es überhaupt möglich für 1-2 wochen eines zu mieten und evt auch an einem anderem ort wieder abzugenen? Habe schon probier es per internet herauszufinden, jedoch nichts informativies gefunden.
    Vielen Dank für eure hilfe.
    Mit freundlichen Grüßen
    Patricia

    • Chris (My Travelworld)

      Hallo Patricia,
      super, dass du nach Palawan willst. Ein Motorrad oder Moped zu mieten, sollte auf den Philippinen kein Problem sein (abgesehen von den Straßen- und Verkehrsverhältnissen). Du solltest in jedem Ort kleine Vermieter finden, die dir eines ausleihen, auch für mehrere Tage. Gerade bei Langzeitmieten ist auch das Verhandlungsgeschick sehr wichtig.
      Da es sich hierbei selten um Ketten oder große Unternehmen handelt, wirst du das Moped aber in 99% der Fälle wieder am selben Ort abgeben müssen. Gerade in Palamwan sehe ich darin aber kein Problem, denn zu 90% wirst du ohnehin in Puerto Princesa ankommen und abreisen, wenn du nicht gerade einen teuren Flug nach El Nido nimmst oder die Ochsentour mit der Fähre via Mindoro und Coron.
      LG und Viel Spaß auf Palawan
      Christian

  4. Hermann Meyer

    Hi Chris.
    Ich bin gerade am planen für Mitte Februar 4 Wochen philippinen. Mich interssiert und mal die Mietwagensituation in puerto princessa. Wir wollen für 6 oder 7 tage nach port barton und ein wenig beweglich sein. Dein bericht war derart positiv das wir uns dazu entschlossen haben. Dann noch eine Woche Bohol und Cebu Für eine Antwort wäre ich äußerst dankbar
    Lieben Gruß von der Nordseeküste

    Hermann

    • Chris (My Travelworld)

      Hallo Hermann,

      das freut mich sehr, wenn dich mein Reisebericht so motivieren konnte. :-)
      Leider kann ich dir zu Mietwagen nicht wirklich Auskunft geben, da ich lediglich mit dem öffentlichen Bus bzw. Minivan unterwegs war. Ich denke, dass es vor Ort lediglich lokale Vermieter gibt. Vielleicht fragst du mal einen auf die Philippinen spezialisierten Reiseveranstalter an? Spontan würde mir „Erlebe Philippinen“ einfallen, aber sicher gibt es noch viele weitere Kontaktmöglichkeiten.
      Falls du etwas herausgefunden hast, kannst du es gerne hier teilen – es wird sicher auch für andere Reisende hilfreich sein.

      LG und viel Spaß auf Palawan und in den Philippinen
      Chris

  5. Thomas

    Hi Chris,

    tolle Berichte und gute Infos die man da von dir bekommt. Vielen Dank. Ich werde am 22.11. also in 4 Tagen für 4 Wochen nach Manila fliegen. Von dort aus wollen wir uns eine Woche nördlich von Manila aufhalten, anschließend von Manila nach Puerto Princes fliegen. Gibt es eine Verbindung nach Port Barton, Minivan oder so? Wie lange werden wir für dieses Stück benötigen? Anschließend wollen wir die „Ochsentour“ von El Nido nach Coron mit Zwischenstopp auf Linapacan machen. Wieso nennst du diese Fähre eine „Ochsentour“? So schlimm??? Vielen Dank schonmal. LG Thomas

    • Chris (My Travelworld)

      Hallo Thomas,

      danke dir ebenso. Klingt nach einer schönen Runde, die ihr euch da ausgesucht habt. Ich weiß nicht, ob es Direkt“busse“ von Puerto Princesa nach Port Barton gibt, aber ihr könnt auf jeden Fall in Richtung El Nido fahren. Sagt dem Fahrer einfach,dass Ihr an der Kreuzung nach Port Barton aussteigen wollt. Dort gibt es dann kleinere Vans, die Euch nach Port Barton bringen.

      Der Begriff Ochsentour bezog sich eher auf die Dauer. Ich glaube die Tour via Coron ist traumhaft schön, weil sie kaum von Touristen frequentiert ist und absolut unberührte Inseln umfasst. Doch man muss eben reichlich Zeit einplanen, die die meisten bei einem 3- oder 4-Wochen Urlaub nicht haben – es sei denn, man möchte ausschließlich Manila, Palawan und die dazwischen liegenden Inseln sehen und lässt Cebu, Bohol, Negros & Co. aus.
      Freunden von mir hatten die Tour damals gemacht. Sie fanden sie wunderschön, benötigten aber ewig lange, weil nahezu alle Fähren stunden- oder tagelang verspätet waren.Dies hatte allerdings auch mit dem Wetter zu tun.

      LG, Chris

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