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Reisebericht Carriacou

Reisebericht Carriacou: Erkundung von Grenadas Schwesterinsel – Karibik pur!

Carriacou ist die kleine Schwesterinsel von Grenada. Wem es in Grenada bereits zu ruhig und idyllisch ist, der sollte sich einen Trip nach Carriacou gut überlegen. Wer meint, die Leute in Grenada sind nett, der wird in Carriacou eines noch besseren belehrt. Wer in Grenada nach zwei Rumpunsch die Segel streicht, sollte sich in Carriacou den Genuss von einem Becher schon gut überlegen. Kurzum: Carriacou ist doch ganz anders als seine große Mutter und hat einiges zu bieten.

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Reisezeitraum: September 2011 / Dauer 2 Tage
Geschrieben: September 2011
Veröffentlicht: Oktober 2011
Aktualisiert: Juli 2013

Top-Tipps Reisebericht Carriacou
– Paradise Beach, der wohl schönste Strand auf Carriacou
– Entspannen mit Rumpunsch & Co. sowie Genießen der Atmosphäre auf Carriacou (= Liming)

Carriacou ist ideal geeignet, um einen kleinen Wochenendtrip von Grenada aus zu machen, gegebenenfalls auch spontan ohne lange Vorausbuchung. Kleine Hotels und Gasthäuser gibt es genügend auf der 9000-Einwohner-Insel, die Fähre mit Osprey Lines muss nicht vorreserviert werden und wer fliegen möchte, bucht kurzfristig mit SVG Air einen für karibische Verhältnisse günstigen Flug für gerade einmal 50 US$. Noch dazu sind die Zeiten optimal: Samstag früh geht es 09:00 per Fähre nach Carriacou, Sonntag am späten Nachmittag startet der Flieger (oder besser gesagt der Hüpfer … ) um 17:00 zurück nach Grenada (alternativ die Fähre zurück um 15:30). Von einem Tagesausflug (Fähre hin- und am selben Tag zurück), wie in so vielen Reiseführern empfohlen, kann ich jedoch nur abraten: Erstens sind die Fährzeiten zu lang (mindestens zwei Stunden), zweitens hat man dann nicht genügend Zeit, um Carriacou wirklich (dennoch nur in Kürze) kennenzulernen und drittens sind die Unterkünfte auf einem sehr moderaten Preisniveau, sodass sich solch ein Wochenendausflug auch finanziell sehr im Rahmen hält.

Unsere Reise startete am Samstagmorgen an der Carenage in St. George’s. 09:00 sollte die Fähre ablegen, wir waren ca. 08:30 vor Ort und sahen bereits die Fähre mit einer kleinen Menschentraube davor stehend.

Die Fähre "Osprey Express" im Hafen von St. George's

Wir kauften vor Ort unser Ticket für 80EC$ pro Person (ca. 20 Euro) und gingen an Bord. Vom Oberdeck aus hatte man einen wunderbaren Blick auf die Carenage, sozusagen die Waterfront der Hauptstadt von Grenada.

Blick von der Osprey Ferry auf die Carenage von Saint George's

Um 09:15, also nur 15 Minuten später als geplant (aus karibischer Sicht quasi pünktlich), startete auch schon unsere Fähre nach Carriacou. Zuerst mit Blick auf den wundervollen Grand Anse Beach ging es nach Verlassen des Hafens dann entlang der Westküste von Grenada. Auch Ronde Island und weitere unbewohnte Inseln passierten wir. Den genauen Routenverlauf sowie weitere Bilder und Details zu dieser Fahrt finden sich auf der Seite über die Fährfahrt von Grenada nach Carriacou.

Blick auf Ronde Island und Co.: eine Inselgruppe zwischen Grenada und Carriacou

Richtig interessant wurde es dann mit dem Herannahen von Carriacou. Zuerst hatten wir einen wunderbaren Postkarten-Blick auf Sandy Island (Foto oben) ehe wir in den Hafen von Hillsborough einliefen (Foto unten).

Die perfekte Karibik-Insel als Klischee: Sandy Island

Blick auf die Hauptstadt von Carriacou: Hillsborough

Genauso wenig, wie Hillsborough den nach Größe klingenden Namen „Inselhauptstadt“ verdient, sollte man unsere Ankunft nicht an einem „Hafen“ festmachen. Fähranleger trifft es wohl eher. Ein paar Taxifahrer warteten vor dem Eingang, doch das war es auch schon. Sofort waren wir im beschaulichen, ruhigen und idyllischen Carriacou angekommen. Zunächst machten wir uns auf den Weg in unser gebuchtes kleines Hotel, Ade’s Dream. Dieses befindet sich nur 2 Gehminuten von der Fähre entfernt und war daher auch sehr schnell zu finden.

Das Hotel Ade's Dream in Hillsborough auf Grenadas Schwesterinsel Carriacou

Unser Aufenthalt hier für die eine Nacht war völlig in Ordnung und auch aufgrund der zentralen Lage des Hotels sehr weiter zu empfehlen. Weitere Informationen finden sich in der Bewertung über Ade’s Dream. Bei einem weiteren Besuch in Carriacou im Februar 2012 war ich sogar noch einmal in Ade’s Dream zu Gast.
Generell ist das Preisniveau für Hotels in Carriacou noch sehr human und entlastet dadurch das normalerweise in der Karibik sehr strapazierte Urlaubsbudget. Zimmer für 50,- Euro pro Nacht zu finden sollte auf Carriacou kein Problem sein.

Für uns ging es nach dem schnellen Check-In erst einmal auf Nahrungssuche. Fündig wurden wir fast gegenüber vom Hotel in einem kleinen lokalen Imbiss.

Ein kleiner Imbiss in der Inselhauptstadt Hillsborough

Hier gab es ein leckeres kleines Roti für mehr als günstige 5 EC$.

Anschließend ging es per Minibus auf Inselerkundung. Auch in Carriacou gibt es einen Busbahnhof wie in Grenada, nur nicht annähernd so groß und mit lediglich drei Buslinien, den Nummern 10,11 und 12 (die logische Fortsetzung der Linien 1 bis 9 auf Grenada). Auch fahren die Busse auf Carriacou nicht in so häufiger Frequenz wie auf der Mutterinsel Grenada – aber es reicht trotzdem noch, um sich vernünftig fortzubewegen.

Auch in Carriacou gibt es - ebenso wie in Grenada - Minibusse

In einem Punkt ist Carriacou aber schon fortschrittlicher und besser entwickelt als Grenada: es gibt auch weibliche (Mini-)Busfahrer.

Für uns war zunächst der Bus mit der Nummer 11 interessant. Es ging nach Windward an der Nordküste von Carriacou. Hier sollen ab und zu noch richtige Schiffe per Hand gebaut werden, wobei man diesen Prozess besichtigen kann. Davon war während unseres Besuchs nicht allzu viel zu sehen. Windward glich eher einem ziemlich ruhigen Karibik-Dorf. Ein einziger angefangener Schiffsrumpf war zu erspähen und zeugte davon, dass in Windward doch noch etwas gebaut wird.

Ein angefangener Schiffsrumpf in kleinen Örtchen Windward im Norden von Carriacou

Ansonsten kann man in Windward so ziemlich nichts weiter anstellen – außer „Limen“. Beim so genannten karibischen Entspannen helfen bei sengender Mittagssonne vor allem kühle Getränke, um dieser Form der „Beschäftigung“ optimal nachzugehen.

Ein kühles Carib - Nationalgetränk in Grenada und Carriacou

Anschließend fuhren wir wieder mit dem Bus Nr. 11 zurück. Diesmal jedoch nicht bis zum Busbahnhof nach Hillsborough, sondern nur zur Kreuzung am Bogles Round House. Von hier aus führt ein Weg zu einem der verstecktesten, aber dennoch über den Landweg erreichbaren Strände der Karibik, dem Anse la Roche Beach. Zunächst sind von besagter Kreuzung 20 Minuten Fußweg auf einer Straße zu laufen, die im deutschen sicher die Kategorie Forstweg erhalten würden. Anschließend zweigt ein Weg in den Wald ab – erkennbar an einer roten Schildkröte. Hier geht es ca. 10 Minuten durch dichte Vegetation, ehe wir das Ziel erstmals – zumindest von oben – bewundern konnten.

Der Anse La Roche Beach und im Hintergrund Union Island, gehörig zu St. Vincent und die Grenadinen

Im Hintergrund sieht man übrigens Union Island, was bereits zum Staat St. Vincent und die Grenadinen gehört.

Von obigem Standpunkt aus ist es bis zum Anse La Roche Beach nicht mehr weit. Nur noch der Abstieg muss geschafft werden, ehe man in die Bucht gelangt. Den Strand sollte man normalerweise ganz für sich alleine haben, denn aufgrund der etwas schwierigeren Erreichbarkeit verirrt sich kaum eine Menschenseele hierher. Während unseres Besuchs waren wir die einzigen beiden Besucher am Anse La Roche Beach.

Der Anse la Roche Beach an der Nordwestküste von Carriacou

Der Anse la Roche Beach an der Nordwestküste von Carriacou

Einziger Nachteil dieses einsamen Strandes ist, dass man am Anse La Roche nicht wirklich gut baden kann. Der Einstieg ins Meer ist steinig, steil und wird von relativ starken Wellen flankiert. Von daher sollte man sich eher über die Einsamkeit am Strand denn auf ein ruhiges Badevergnügen freuen.

Trotzdem war es ein netter Ausflug für uns. Nächstes Ziel war nun erneut unser Hotel Ade’s Dream in Hillsborough, denn auch in Carriacou hinterlassen die intensive Sonne und die warmen Temperaturen ihre Spuren. Nach erfrischender Dusche gab es direkt neben dem Hafen erst einmal einen Sundowner – einen leckeren Rumpunsch. Hierbei war gleich beim ersten Schluck zu merken, warum Carriacou oft für seinen Rum gerühmt wird – im Vergleich dazu ist der Rumpunsch auf Grenada oder Barbados nur ein Kindergetränk. Wie auch immer, der sehr starke Rumpunsch war extrem lecker und wäre kein richtiger Sundowner gewesen, wenn wir nicht auch wieder einen wundervollen Sonnenuntergang hätten beobachten können.

Sonnenuntergang auf Carriacou an der Hillsborough Bay

Sonnenuntergang auf Carriacou an der Hillsborough Bay

Sonnenuntergang auf Carriacou an der Hillsborough Bay

Die nächste Aufgabe hatte die Nahrungssuche als Hauptbestandteil. In der Nebensaison ist die Auswahl nicht allzu groß, da noch etliche Restaurants und Kneipchen geschlossen waren. Auf Nachfrage landeten wir relativ schnell bei Laurena II Restaurant and Bar, wo es karibische Küche bei samstäglicher Partymsuik zum sehr günstigen Preis gab.

Das lokale Restaurant Laurena in Hillsborough, kurz hinter Ade's Dream

Das Restaurant befindet sich direkt hinter Ade’s Dream. Wer mag, kann bei Laurena sich auch noch den ein oder anderen gemütlichen Drink zu sehr humanen Preisen gönnen. Generell sind diese auf der Insel sehr günstig. So kostete zum Beispiel ein (starker) Rumpunsch stets 7 EC$, ein Saft gerade einmal 3 EC$. Da lässt es sich wirklich aushalten und perfekt limen – dies spiegelt auch die generelle Einstellung auf Carriacou wieder.

Der nächste Tag brachte wieder einmal perfektes Karibik-Wetter mit sich. Sonnenschein, 30 Grad, azurblauer Ozean – was will man mehr. Da Ade’s Dream sonntags kein Frühstück serviert und generell an diesem Tag die Bürgersteige erst gegen Mittag heruntergeklappt werden, deckten wir uns am Vortag mit Eiern, Zwiebeln und Brot-Patties (Brötchen nach deutschem Maßstab wäre zuviel gesagt) ein, sodass wir den Tag mit einem wundervollen Rührei auf unserem Balkon inklusive einem schönen Ausblick auf Hillsborough und die Westküste von Carriacou beginnen konnten.

Ausblick auf die Hillsborough Bay vom Balkon des Zimmers in Ade's Dream

Nachdem wir am ersten Tag auf Carriacou den Norden mit Windward und Anse la Roche erkundet hatten, war heute der Süden an der Reihe. Tyrrel Bay und Paradise Beach standen auf dem Plan, wobei letzteres wie schon einige andere (z.B. Crane Beach auf Barbados, Morne Rouge Bay in Grenada oder Anse La Roche auf Carriacou) durch Reiseführer und Internet extrem hohe Vorschusslorbeeren hatte.

Zunächst ging es aber zur Tyrrel Bay, die nicht nur ein Strand ist, sondern vor allem der Jachtliegeplatz auf Carriacou. Da zum Sonntag Vormittag kaum bis keine Minibusse fuhren, mussten wir auf ein normales Taxi zurückgreifen und ließen uns für 25 EC$ zur Tyrrel Bay fahren. Der erste Eindruck dieser Bucht war durchaus sehenswert.

Die Tyrrel Bay - Anlegeplatz für viele Jachten - im Süden von Carriacou

Für einen längeren Strandaufenthalt ist die Tyrrel Bay jedoch weniger geeignet. Der Strand ist schlichtweg zu schmal oder zu verdreckt (natürlicher und plastischer Dreck).

Der Strand der Tyrrel Bay im Süden von Carriacou

Vielmehr ist die Tyrrel Bay sehr gut geeignet, um sich den ein oder andern Drink zu genehmigen oder abends gemütlich wegzugehen. An der direkt anliegenden Straße befinden sich viele Restaurants, Bars und kleine Imbisse, die in diesem Bereich auf Carriacou eine überdurchschnittliche gastronomische Versorgung gewährleisten.

Wir machten uns nun auf den Weg in Richtung Paradise Beach. Zu Fuß ist dieser ungefähr 20 Minuten von der Tyrrel Bay entfernt. Laut zahlreichen Internetquellen soll der Paradise Beach seinem Namen alle Ehre machen.

Nach besagten 20 Minuten waren wir nun am Ziel angelangt. Und tatsächlich, der Paradise Beach konnte sich wirklich sehen lassen. Zwar konnte die Breite des Strands nicht mit dem immer noch unangefochtenen Spitzenreiter, dem Grand Anse Beach auf Grenada, mithalten, aber der Ausblick war schon einmal aller Ehren wert und dürfte dem Paradise Beach in der Tat das Prädikat „Bester Strand in Carriacou“ (und vielleicht „Zweitbester Strand des Staates Grenada) einbringen. Auch im Vergleich mit anderen Top-Stränden der Karibik muss sich der Paradise Beach in Carriacou nicht verstecken, wie die folgenden Bilder zeigen.

Paradise Beach, der vielleicht schönste Strand von Carriacou

Paradise Beach, der vielleicht schönste Strand von Carriacou

Vor allem das extrem türkisblaue Wasser sorgte für echtes Karibik-Feeling und war schon besonders attraktiv. Auch der Sand war sehr fein und das Wasser ruhig, optimale Bedingungen also, um einen entspannten Strandtag zu verbringen.

Auch am Paradise Beach gab es in einer angrenzenden Bar einen sehr „angenehmen“ Rumpunsch. Der Ruf Carriacou’s wurde somit nochmals bestätigt. Mehr als einen Rumpunsch sollte man in der Mittagssonne nicht unbedingt trinken.

Neben Rumpunsch und vielen weiteren alkoholischen und alkoholfreien Getränken gibt es am Paradise Beach auch zwei kleine Restaurants bzw. Imbisse. Kurz bevor wir uns auf den Weg machten, um in Richtung Flughafen von Carriacou zu gehen, gab es hier noch ein leckeres „local“ Mittag, bestehend aus Fisch bzw. Hühnchen sowie Reis, Gemüse, Salat, Bananen, Calaloo, Plantains, Avocado und Macaronie Pie.

Lokales Mittagessen in einer kleinen Bar am Paradise Beach

Anschließend – der Nachmittag war bereits angebrochen – war es Zeit in Richtung Flughafen zu gehen. Dieser befindet sich quasi direkt neben dem Paradise Beach, Fußweg ca. 10-15 Minuten. Allerdings sollte man nicht den offensichtlichen Weg über die Straße nehmen, der nämlich einmal um den Flughafen herum führt und somit leicht mehr als eine Stunde dauert, sondern den Weg am Strand entlang, denn der Eingang zum Flughafen befindet sich ebenfalls (fast) direkt am Wasser. Der Paradise Beach ist somit eine sehr nette und nahe Alternative, um nach oder vor dem Flug einen Sprung ins angenehme Wasser bei paradiesischer Umgebung zu unternehmen. Der Weg vom Paradise Beach zum Flughafen ist jedoch nur bei relativ trockener Witterung möglich. Hat es die Tage zu viel geregnet, saugen sich die anliegenden Mangroven voll und lassen den Trail unpassierbar werden.

Auch wenn wir uns zunächst für die falsche Variante (Straße in Richtung Flughafen) entschieden, wurden wir von einem freundlichen Einheimischen mitgenommen und kamen somit mehr als überpünktlich am Airport von Carriacou an. 90 Minuten vor Flugbeginn waren wir sogar die ersten Passagiere.

Das Flughafengebäude des Lauriston Airport in Carriacou

Wie an dieser Tatsache als auch am obigen Bild des Flughafens von Carriacou zu sehen ist, war dies kein ganz alltäglicher Flug. Mit SVG Air ging es von Carriacou nach Grenada, wobei als Fluggerät eine Propellermaschine für maximal 8 Passagiere eingesetzt wurde.

Die BN-2-Islander von SVG Air auf dem Flughafen von Carriacou

Der Flug an sich war dann richtig erlebnisreich, wie auch im Flugbericht SVG Air nachzulesen ist. Nicht nur, dass solch ein Flug mit einer Mini-Maschine ohnehin nicht ganz alltäglich ist, es gab unter anderem auch die folgenden tollen Ausblicke auf Carriacou, Sandy Island und Co.

Blick auf Hillsborough während eines Fluges mit SVG Air

Sandy Island, eine vorgelagerte Insel Carriacous

Nicht zuletzt konnte man auch die Landung in Grenada hautnah miterleben, denn durch die kleine Maschine war der Blick durch die Cockpit-Frontscheibe selbst als Passagier möglich. All diese Erlebnisse vor und während des Flugs mit dieser kleinen Propellermaschine (BN2-Islander) sind ganz ausführlich, mit allen Details und noch mehr Bildern im Flugbericht SVG Air dargestellt.

Mit dieser Ankunft in Grenada war auch der kleine Trip nach Carriacou beendet. Trotz dessen, dass die Zeit in Carriacou noch etwas langsamer läuft, war es ein erlebnisreiches Wochenende mit Fährfahrt, dem Anse la Roche Beach, Paradise Beach und schließlich dem Rückflug mit SVG Air. Neben diesen „Hard Facts“ waren aber auch die subjektiven Eindrücke von Carriacou entscheidend. Hierzu zählen vor allem die freundlichen und glücklichen Einwohner, das perfekte Liming bei einem ordentlichen Rumpunsch, leckeres und günstiges „local food“ sowie die Atmosphäre als kleine Schwesterinsel von Grenada. Wer also etwas länger in Grenada ist, sollte unbedingt einen kleinen Ausflug mit mindestens einer Übernachtung nach Carriacou planen, um auch diesen noch sehr ursprünglichen Teil der Karibik mit zu erleben.

About Chris

Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Nachdem ich 3 Jahre im Paradies der Karibik (Insel Grenada) gelebt habe, bin ich mit dem Rucksack um die Welt gereist. Mittlerweile habe ich mehr als 60 Länder besucht, das Reisefieber ist aber immer noch nicht gestillt. Seit Juli 2015 wohne ich nun - die Karibik hat es mir sehr angetan - in der Dominikanischen Republik und werde neben der Arbeit das Land abseits von All-Inclusive und Hotelkomplex erkunden. Für Fragen und Feedback freue ich mich über jeden Kommentar. Mehr erfahrt Ihr auf der "Über Mich"-Seite. Meine Top-Empfehlungen für Eure Reisen: 1. überall auf der Welt kostenlos Geld abheben >>> 2. immer die richtige Auslands-Krankenversicherung parat >>> 3. nie wieder etwas vergessen: die Packliste mit Insider-Tipps


4 Responses to Reisebericht Carriacou

  1. Dagmar Collinet

    Hallo Christian,
    Ich wollte schon immer mal die ursprüngliche Karibik erleben, wenig Tourismus, kulturelle Vielfalt, und Pflanzenvielfalt und natürlich Wasser über Wasser. Gerne blicke ich hinter die Kulissen um eben auch die Schattenseiten zu betrachten. Besonders die Gewürzinsel Grenada, Carriacou und Petite Martinique will ich besuchen. Gerade das einfache, einheimische und lebensfrohe zu erleben zieht mich magisch an. Jetzt heißt es sparen und sich den Traum in zwei bis drei Jahren zu erfüllen. Ich wünsche dir noch wunderbare Momente als Reisender. Mit herzlichen Grüßen aus Berlin
    Deine Seite gibt faszinierende und unverfälschte Einblicke in die Inselwelt von Carriacou – Ich entdecke bestimmt noch mehr hier.

    • Chris (My Travelworld)

      Hallo Dagmar,

      danke für die netten Worte. Mit deinen Zielen und Wünschen wirst du in Grenada & Carriacou sicher richtig sein. Die Inseln sind einfach trauhaft und vor allem Carriacou absolut noch nicht vom Tourismus berührt. Wer sowohl tagsüber als auch abends an die Strände geht, findet echtes und unverfälschtes Karibik-Leben.

      Dir wünsche ich Erfolg beim Sparen und schließlich beim Umsetzen deines Traumes – du wirst es nicht bereuen.

      LG, Chris

  2. Dagmar Collinet

    Hallo Chrs,
    Du als Karibikfreund weißt dies bestimmt:
    Was ist denn eine angemessene Summe für einen Karibik Urlaub – HIn& Rückflug von Deutschland, Unterkunft, Fährpreise, Flüge, Bus und Essen?
    Es reicht uns völlig, genug zu essen zu kriegen und eine zweckmäßige Unterkunft zu bekommen. Wie lässt sich das feucht-tropische Klima am besten aushalten – Sollten wir tagsüber eher ruhen oder gibt es genug Schattenplätze? Du siehst mich bewegt einiges da ich mich richtig vorbereiten will, Ist ein Urlaub auch mit einem Kleinkind geeignet? Ich freue mich sehr wenn ich hilfreiche Tipps von dir bekäme, denn es soll ein echter Urlaub mit ganz viel Genießen werden.
    Vielen Dank.
    Dagmar

    • Chris (My Travelworld)

      Hallo Dagmar,

      eine pauschale Antwort dazu ist schwer möglich, aber ich versuche mal ein paar Hinweise zu geben.

      Flüge nach Grenada: Seit dem Winter 14/15 fliegt Condor in der Wintersaison wieder einmal wöchentlich direkt von Frankfurt nach Grenada. Bei guten Angeboten kannst du so einen Hin- und Rückflug für 750 Euro ergattern, in Ausnahmen sogar noch günstiger.

      Die günstigsten Unterkünfte auf Grenada und Carriacou gibt es ab rund 50 US$ für ein Zimmer bzw. einfaches Apartment. Dafür darfst du aber auch nicht viel Komfort erwarten. Ein klassischer 3-Sterne-Touristenstandard startet in der Regel erst ab 100 US$.

      Essen in Grenada und Carriacou ist im Schnitt vergleichbar mit dem in Deutschland. Lebensmittel im Supermarkt sind teurer, Essen in lokalen Kneipen günstiger, Restaurants wiederum teurer.

      Busfahren ist mit weniger als einem Euro für eine kurze Strecke sehr günstig. Die Fährüberfahrt von Grenada nach Carriacou kostet one-way 80 EC$, also rund 25 Euro.

      Das feucht-tropische Klima lässt sich am besten aushalten, wenn man es wie die Kariben gemächlich und langsam angehen lässt. Schwitzen ist einfach relativ natürlich und das nächste Meer oder die Dusche nicht weit entfernt. Ob das für ein Kleinkind das Richtige ist, hängt wohl sehr vom Individuum ab – der eine mage es, der andere nicht.

      Ich hoffe, ich konnte dir erst einmal weiterhelfen. Lass mich wissen, wenn du weitere Fragen hast.
      LG, Chris

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