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Die Top 10 für Grenada – meine ultimative To-Do-Liste für die „Spice Isle“

Wasserfälle, Traumstrände, authentische Begegnungen und dieses einzigartige Laid-Back-Gefühl – dies sind nur einige der Vorzüge, die Grenada seinen neuen und wiederkehrenden Besuchern bietet. Die folgende (ungeordnete) Liste gibt daher einen Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten, die ich jedem Besucher auf Grenada unbedingt empfehlen würde.

Reisezeitraum: Juni 2011 bis Mai 2014; Mai 2015
Geschrieben: November 2015
Veröffentlicht: Dezember 2015

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Grenadas Strände

Wer in die Karibik reist, möchte automatisch auch Sonne, Strand und Palmen genießen. Logisch also, dass dies auch in Grenada ein wichtiger Bestandteil ist. Dabei hat Grenada eine ganze Palette an verschiedenen Strandarten zu bieten: Traumstrand à la Grand Anse, versteckte Bucht à la La Sagesse oder dunkler Strand wie die Duquesne Bay. Es ist also für jeden Geschmack etwas dabei. Eines haben aber alle Strände gemeinsam – sie sind nahezu menschenleer.

Der traumhafte Grand Anse Beach in Grenada

Wer mehr über Grenadas natürliche Wohlfühloasen lesen möchte, kann hier mal in die Top10 meiner Strände der Insel hineinschauen.

Wasserfälle

Was die Strände an der Küste sind die Wasserfälle im Landesinneren: zahlreich und atemberaubend. Eingebettet in die tropischste Natur, die man sich vorstellen kann, stürzen hier mehr oder weniger große Wassermassen nach unten. An eigentlich allen Wasserfällen ist auch ein erfrischendes Bad im natürlichen Pool möglich. Ein weiteres Plus: ebenso wie bei den Stränden muss man sich die traumhafte Naturkulisse kaum mit anderen Touristen teilen, solange nicht gerade eine Gruppe von einem Kreuzfahrtschiff einen der einfach zugänglichen Wasserfälle besucht – in der Regel den Annandale Fall. Meine Favoriten sind aber ohnehin zwei Andere. Die Seven Sister Falls sowie für Abenteuerer die Wanderung zum Tufton Hall Wasserfall gehören auf jede To-Do-Liste für Grenada.

Die unteren zwei Wasserfälle der Seven Sister Falls

Regenwald

Für den dritten Punkt bleiben wir ebenfalls gleich in der Natur, denn der Regenwald, der nahezu die komplette Insel bedeckt, verdient eindeutig ausreichend Zeit zum Kennenlernen. Am besten geht dies auf einer Inselrundfahrt: Mietwagen nehmen, Digicam bereithalten und losfahren. Besonders die Strecke über den Grand Etang von St. George’s nach Grenville sowie die Westküstenstraße von St. George’s nach Sauteurs sind beeindruckend. Ein absoluter Geheimtipp und nur für geübte Autofahrer zu empfehlen ist die Straße von Gouyave nach Birch Grove – absolut unberührte Natur soweit das Auge reicht.

Grenadas Berge

Local Cuisine

Bei einer Inselrundfahrt lohnt es sich auch gleich, an einem der zahlreichen Straßenstände anzuhalten, am besten für ein Mittagessen. Die lokalen Spezialitäten von Grenada können zwar weltweit nicht mit anderen Leckereien von anderen Kontinenten mithalten, aber gerade im karibischen Vergleich schneidet das grenadische Essen richtig gut ab. Meine Empfehlung beruht auf einem klassischen lokalem Lunch aus Reis, dem typisch grenadischen Macaronie Pie, Gemüse der Saison sowie ein frisch gebratener Fisch direkt aus dem Meer mit einer leckeren Sauce. Dies war nicht nur mein Lieblingsessen auf Grenada, sondern sollte auch in jedem Straßen-Restaurant zu finden sein.

Klassischer Lunch in Grenada, bestehend auf Hühnchen, Reis, Macaroni Pie, Salat und Provision

Mehr zum Thema Essen gibt es auch in meinem Artikel über die Top 5 der Nationalgerichte von Grenada.

Markt von St. George’s

Ein ebensolches klassisches Gericht gibt es auch auf dem Markt von St. George’s – dem größten und interessantesten der Insel. Von Montag bis Samstag wird hier zudem alles feil geboten, was auf der Insel seinen Ursprung hat, vor allem natürlich viel Gemüse, Obst und Gewürze. Gerade letzteres eignet sich auch perfekt als Souvenir – die Muskatnüsse waren in meinem Freundes- und Familienkreis jedenfalls immer heiß begehrt.
Wer kann, geht am Besten samstags – da ist die Auswahl und das Markttreiben am Größten.

Der berühmte Markt mit viel Obst, Früchten und Gewürzen

Wandern auf Grenada

Wer schließlich genug gegessen hat – egal ob im Restaurant oder vom Markt – kann sich seine Kalorien in verschiedenster Art und Weise wieder abtrainieren. Eine Möglichkeit wäre eine der zahlreichen Wandertouren auf Grenada zu unternehmen – allesamt durch unberührte Natur, Grün soweit das Auge reicht, aber auch in der Regel ohne Markierung. Eine der wenigen Touren, die ohne Guide problemlos möglich sind, ist die 3-stündige Tour (hin- und zurück) zum Mount Qua Qua mit nahezu stetigem Ausblick auf den Grand Etang Kratersee.
Lediglich mit Guide machbar, dafür aber noch interessanter und spektakulärer ist die Tour zum Mount St. Catherine, dem höchsten Gipfel von Grenada. Einen Wanderbericht dazu gibt es hier.

Der Balthazar River in Birch Grove, Grenada

Grenada Hash House Harriers

Eine Sonderform des Wanderns ist bei den Grenada Hash House Harriers zu finden. Schon vornweg gesagt: dies ist lediglich etwas für ein wenig Bekloppte. In einem Satz erklärt sind die Grenada Hash House Harriers eine Vereinigung von Naturinteressierten, Laufbegeisterten und Bierabhängigen, die sich jeden Samstag um 15:30 an einem vorher im Internet publizierten Ort treffen, um dort einen von einem „Hare“ gelegten Trail aus Papierschnipseln zu folgen, der normalerweise alles mitnimmt, was die grenadische Natur zu bieten hat: Flüsse, Berge, Regenwald, Küste, Strände, Schlamm oder Höhlen sind nur einige der Optionen, wo solch ein „Hash“ entlang führen kann. Auch wenn es absolut keine Touristen-Attraktion ist, für Besucher der Insel gibt es kaum eine bessere Möglichkeit, ein garantiert unvergessliches Kapitel Grenada zu erleben.

Der Aufstieg des 700. Hash von Grenada

Neugierig geworden? Dann schaut einmal hier über meinen Artikel zu den Hash House Harriers hinein oder hier zu meinen Berichten von den Jubiläums-Hashes Nr. 700 und Nr. 750 sowie zur Antoine Bay.

Wassersport

Wer Bewegung an Land nicht so freundlich gesinnt ist, der sollte es vielleicht einmal mit Wassersport probieren. Denn klar, bei soviel Wasser und tollen Stränden gibt es auch hier viele Möglichkeiten, auch wenn Grenada über keine nennenswerte Winde verfügt, um jeglicher Art des Surfens (Wind oder Wellen) nachzugehen. Allerdings steht ein anderer Sport ganz oben und begeistert Touristen immer wieder: das Tauchen! Leider kann ich davon nicht aus eigenen Erfahrungen berichten. Doch auch ohne dem Unterwassersport konnte ich mich im Meer ordentlich austoben. Angefangen von einer gepflegten Runde Schwimmen über eine tolle (wenn auch fast verhängnisvolle) Kajaktour bis hin zum Hoby-Cat Fahren oder Schnorcheln. Und dank der wenigen Wellen und Winde ist auch der neueste Trendsport auf Grenada gut machbar: das Stand-Up-Paddling mit einem SUP.

Ein Kajak ausleihen ist nur eine der Möglichkeiten des Wassersports am Grand Anse Beach

Carriacou

Grenada hat aber auch außerhalb seiner Hauptinsel noch einiges zu bieten, was hier im Rahmen dieser Top10 unbedingt erwähnt werden muss. Ganz oben steht die Schwesterinsel Carriacou, die nochmal viel viel ruhiger ist als das ohnehin schon paradiesische Grenada. In einem anderen Artikel hatte ich vor kurzem Carriacou als das Paradies im Paradies beschrieben. Und in der Tat: Carriacou ist einfach traumhaft, paradiesisch, entspannend, menschenleer, authentisch und sehenswert. Oder wer möchte nicht der Erste sein, der seinen Fußabdruck an solch einem Traumstrand hinterlässt?

Die wunderschöne Petit Careenage Bay auf Carriacou

Carriacou war gleich mehrmals Ziel meiner Reisen. Lest hier die Reiseberichte I, II, III und IV.

Ausflug in die Tobago Cays

Last but not least geht es noch einen Tick über die Landesgrenze hinaus – genauer gesagt in den Staat St. Vincent und die Grenadinen. Da allerdings der Ausflug von Grenada bzw. Carriacou aus machbar ist, gehört es unbedingt in die Top10 mit hinein: die Tobago Cays. Bei diesen handelt es sich um eine kitschig schöne und fast schon surreal erscheinende Inselgruppe nördlich von Grenada. Schnorcheln ist hier ein Traum und die kleinen Inselchen lassen sich auch perfekt zu Fuß begehen, sodass traumhafte Ausblicke warten. Am Ende fällt es schwer, ein Highlight dieses Ausflugs hervorzuheben, denn es ist eigentlich wie eine andere Welt. Ein Fazit aber steht fest: die Tobago Cays gehören zu jedem Grenada-Besuch dazu, auch wenn sie ein wenig Zeitaufwand erfordern. Gerade das macht sie aber so spannend und weiterhin so unberührt.

Ausblick von Petit Bateau auf die Tobago Cays - ein Karibik-Traum

Zweimal war auch ich vor Ort und konnte diesen Traum erleben – lest hier die beiden Berichte aus 2012 und 2013.

Das waren sie also, meine Top10 meiner absoluten Lieblingsinsel der Karibik, Grenada. Welches Ziel würde Euch am meisten reizen? Oder ward Ihr bereits auf Grenada und habt eine ganz eigene Top10? Ich freue mich auf Eure Kommentare.

About Chris

Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Nachdem ich 3 Jahre im Paradies der Karibik (Insel Grenada) gelebt habe, bin ich mit dem Rucksack um die Welt gereist. Mittlerweile habe ich mehr als 60 Länder besucht, das Reisefieber ist aber immer noch nicht gestillt. Seit Juli 2015 wohne ich nun - die Karibik hat es mir sehr angetan - in der Dominikanischen Republik und werde neben der Arbeit das Land abseits von All-Inclusive und Hotelkomplex erkunden. Für Fragen und Feedback freue ich mich über jeden Kommentar. Mehr erfahrt Ihr auf der "Über Mich"-Seite. Meine Top-Empfehlungen für Eure Reisen: 1. überall auf der Welt kostenlos Geld abheben >>> 2. immer die richtige Auslands-Krankenversicherung parat >>> 3. nie wieder etwas vergessen: die Packliste mit Insider-Tipps


2 Responses to Die Top 10 für Grenada – meine ultimative To-Do-Liste für die „Spice Isle“

  1. Stefanie

    Hi Chris. Ich bin heute über einen Reisepodcast auf deinen Blog aufmerksam geworden und stöbere schon ein Weilchen durch deine Berichte :)
    Wir reisen per Kreuzfahrtschiff von NYC in die Karibik (ich weiß nicht dein Favorit ;) aber wir freuen uns schon sehr). Ein Stop ist Grenada und wir würden unglaublich gerne die Tobago Cays mitnehmen. Allerdings haben wir trotz einer Liegezeit von 12 Stunden (8-18 Uhr) noch keinen gefunden mit dem wir dorthin kommen… Hast du einen Tip evtl? Dave startet ja wenn ich richtig verstehe ab Carricou.

    Danke und viele Grüße aus dem 12 Grad kalten München
    Stefanie

    • Chris (My Travelworld)

      Hallo Stefanie,

      danke für deinen Kommentar. Die Tobago Cays sind wirklich traumhaft und unbedingt einen Besuch wert. Ich denke aber, dass dies mit 10 oder 12 Stunden Liegezeit zu knapp wird. Wenn es jemand macht, dann vielleicht Johanna (spricht deutsch) von Sunsation Tours. Du kannst sie gerne mal anfragen und schöne Grüße von mir ausrichten. Falls es mit den Tobago Cays nicht klappt, hat sie auf jeden Fall andere spannende Touren parat.

      LG, Chris

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