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Lodge-Hopping in Suriname – eine unentdeckte und günstige Art der Dschungel-Expedition

Abgelegene Dschungel-Lodges bieten zwar einzigartige Erlebnisse, sind normalerweise aber immer mit hohen Kosten und schwieriger Anreise verbunden. In Suriname sieht das allerdings anders aus: in der Region Boven Suriname befinden sich 20 Lodges, die sich individuell buchen und bereisen lassen und so sogar zu einem Lodge-Hopping kombiniert werden können.

>> Meine Reise per Bus und Boot von Paramaribo nach Boven Suriname
>> Meine erste Unterkunft am Suriname River, das Hotel Botopassie
>> Meine zweite Unterkunft am Suriname River, das Pingpe Jungle Resort
>> Zum Reisebericht über meine komplette Tour durch Suriname

Was ist Lodge-Hopping?

Lodge-Hopping beschreibt das mehrmalige Wechseln der Unterkunft innerhalb weniger Tage. Für eine Lodge gibt es dabei keine allgemeingültige Definition, in der Regel beschreibt sie jedoch eine naturnahe Übernachtungsmöglichkeit in Form eines Bungalows, einer ausgestatteten Hütte oder eines kleines Eco-Resort. Im Prinzip ist es das Pendant im Dschungel zu einer Mietwagen-Rundreise.

Blick vom Suriname River auf das fantastische Hotel Botopassie

Wo befindet sich Boven Suriname und der Suriname River?

Wie der Name schon sagt befinden wir uns in Suriname, einem der 3 kleinen Länder (Guyana) bzw. Departments (Französisch-Guyana) im Nordosten von Südamerika. Die Region „Boven Suriname“ beschreibt dabei den Verlauf des Upper Suriname River, der aus den Tiefen des surinamesischen Regenwalds (Zusammenfluss aus Gran Rio und Pikin Rio) über 100 Kilometer in den Brokopondo-Stausee fließt. Anschließt führt er als Lower Suriname River bis nach Paramaribo, die Hauptstadt von Suriname. Der Einfachheit halber ist in der Folge immer vom Suriname River die Rede, auch wenn für das Thema des Lodge-Hopping lediglich der Upper Suriname River relevant ist.

Im Langboot bzw. Koreal auf Suriname River zwischen Atjoni und Botopasi

Warum gerade Lodge-Hopping am Suriname River

Es ist eine Kombination aus Leistung, Individualität und Preis. Während es Dschungel-Exkursionen und abgelegene Lodges in einigen Ländern dieser Welt zu sehen gibt, hat nur Suriname diese drei Komponenten in einzigartiger Kombination:
– Leistung: die Region ist noch zu 100% unberührt, es wartet ein einzigartiges Naturerlebnis. Hinzu kommen Tierbeobachtungen und die Möglichkeit, Ureinwohner-Stämme zu besuchen und deren Traditionen kennenzulernen.
– Individualität: sowohl die Anreise als auch die Lodge-Buchung ist individuell möglich, d.h. man benötigt keinen Reiseveranstalter und auch keine Gruppenreise o.ä.. Natürlich erfordert die Planung ein klein wenig Ausdauer. Dieser Guide soll helfen, solch eine Tour noch besser organisieren zu können.
– Preis: Übernachtungspreis von ca. 30 bis 40 € inkl. Vollpension, mehrstündige Bootsfahrten mit dem Koreal um die 20 € und auch Ausflüge im mehr als humanen Preisrahmen von 10-25 € für Halbtagestouren. Das Preisniveau ist hier noch auf absolut unterem Niveau.

Beeindruckende Vielfalt an Schmetterlingen im Dschungel von Suriname

Was gibt es am Suriname River zu sehen?

Ganz klar, der Suriname River steht für Natur, 100% Natur. Obwohl ich selbst seit 3 Jahren auf der Regenwald-Insel Grenada lebe, hat mich die Üppigkeit und Dichte des surinamesischen Dschungels noch stärker beeindruckt. Gerade auf dem Fluss selbst wird man links und rechts nahezu stets von einer grünen Wand begleitet.

Wer schließlich einmal eine Lodge erreicht hat, kann dann aus verschiedenen Aktivitäten wählen. Tierbeobachtungen, Besuche in den Dörfern der Saramaccaner (Ureinwohner), Trips zu den Wasserfällen entlang des Flusses oder kleinere und größere Wanderungen durch den dichten Dschungel sind möglich. All das wird ergänzt durch eine eindrucksvolle Szenerie sowie eine sehr herzliche Gastfreundschaft. Kurzum, die Region um Boven Suriname ist einfach ein Traum für jeden Individualtouristen.

Das Museum der Saramaccaner im Dorf Pikiseei

Wie verläuft die Anreise

Wer sich einmal für einen Trip nach Boven Suriname entschieden hat, steht vor dem größten Problem: der Anreise zum Suriname River.
Schwierig ist allerdings nur die Planung aufgrund der sehr spärlichen Informationen. Wer einmal einen korrekten Überblick hat, kann bestens planen.

Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten, zu den Unterkünften anzureisen: per Buschflugzeug + Boot oder per Bus + Boot. Zunächst nehme ich die günstigere Variante unter die Lupe, die ich hier in Bezug auf meine eigene Anreise aucn näher beschrieben habe.

Als Erstes steht die Busfahrt von Paramaribo nach Atjoni (dem Ende der Straße) an. Die Busse fahren täglich (außer sonntags) am Morgen (zwischen 08:00 und 09:00) im Zentrum von Paramaribo ab. Für die rund 180 Kilometer sollte man rund 3 Stunden einplanen, der Preis liegt zwischen 50 und 70 SRD (ca. 11-16 €). Die Fahrt gleicht einer typischen Minibus-Tour in der Karibik.

Minibus nach Atjoni in der Samaracca Street von Paramaribo

Atjoni ist der große Umschlagplatz zwischen Straße und Fluss. Wer nicht schon eine Bootsfahrt über seine Unterkunft organisiert hat, kann dies hier tun. Die Boote fahren alle nach dem Mittag in Richtung Süden ab – also genau dann, wenn die Busse aus Paramaribo angekommen sind (+ Pause). Auch hier sind die Abfahrten täglich möglich (außer sonntags) – zumindest wer in die Gegenden rund um Laduani, Gunsi, New Aurora, Botopasi oder Pikiseei möchte. Hier ist der Bootsverkehr frequent genug, um problemlos eine Mitfahrgelegenheit zu finden. Eine Fahrt kostet je nach Ziel ebenfalls zwischen 50 und 70 SRD.

Die Langboote, die so genannten Koreals, in Atjoni

Wer in eine der weiter entfernten Lodges wie Tio Boto, Pingpe oder Kosindo möchte, benötigt schon etwas mehr Ausdauer – und Geld. Zum Teil kann man sich hier nur auf Privatboote verlassen. Alternativ sollte man genügend Zeit mitbringen, um auch einmal ein paar Tage auf das nächste Boot zu warten. Bei meiner Tour nach Pingpe klappte es zufäliig genau – just an meinem geplanten Tag konnte mir meine Vorgänger-Unterkunft ein Boot zum Mitfahren organisieren.

Wem das zu unsicher ist, der kann auch die Flüge von Blue Wing Airlines nutzen. 4 Flugplätze gibt es entlang des Suriname Rivers, die immer Montag-, Mittwoch- und Freitagvormittag von Paramaribo aus angeflogen werden. Diese befinden sich in Laduani, Botopasi, Djumu und Kajana. Ein Flug kostet one-way ca. 500 SRD (etwas mehr als 100 €) und sollte vorab reserviert werden. Von den einzelnen Flugplätzen sind dann die Bootstransfers zu den jeweiligen Lodges einfacher möglich.

Selbstverständlich ist es auch eine Option, die Anreise per Flugzeug sowie Bus und Boot zu kombinieren. Ich empfehle, für den Hinweg die langsamere und günstigere Variante zu nutzen, um so das Eintauchen in den Regenwald von Suriname langsam und vollends genießen zu können. Wer sich bezüglich der Reisedauer nicht sicher ist, kann ggf. den Flug auch erst von der Unterkunft aus reservieren. Ist er dann voll, kann man immer noch den Rückweg mittels Boot und Bus bestreiten.

Wer ganz ans Ende des Suriname Rivers nach Kosindo / Kajana möchte, sollte eine komplette Anreise per Flugzeug erwägen. Ein Bus-/Bootstransfer ist hier aufgrund der Entfernung (3 Stunden Busfahrt + mehr als 5 Stunden Bootsfahrt) sowie der Schwierigkeit (Stromschnellen, Bootswechsel) nicht innerhalb eines Tages möglich.

Die Tapawatra Falls am Suriname River

Welche Lodges stehen zur Verfügung

Bei der Auswahl der Lodges am Suriname River, habe ich bei meiner Suche einen zufälligen, aber genialen Fund gemacht: eine Online-Brochüre (sogar auf deutsch), die alle Unterkünfte inkl. Anreisemöglichkeiten und Kontaktdaten auflistet. Insgesamt gibt es über 20 davon. Nur um Euch die Ursprünglichkeit von Boven Suriname klar zu machen: einige sind weder per E-Mail noch Website erreichbar. Den Link gibt es hier in der Box.

My Travelworld Tipp
Ein tolles Online-Tool zur Planung von Trips in der Region des Suriname River ist die Broschüre von upper-suriname.com

 

Alle Lodges sind übrigens nahezu komplett in surinamesischen Händen oder sogar im Besitz der Ureinwohner der Saramaccaner. Hier wird nachhaltiger Tourismus also sehr groß geschrieben, genauso wie der Kontakt zu den Einheimischen aus den Ureinwohner-Dörfern.
Im folgenden nun eine kleine Übersicht der Unterkünfte:

Die Lodges Bakaaboto, Lobi Lafu, Dantabai und Kwaikwai, die sich sogar noch nördlich von Atjoni befinden, geben meines Erachtens nicht das komplette Feeling des Suriname River wieder. Sie sind noch per Straße erreichbar und eignen sich höchstens, wenn man nicht gleich die komplette Distanz mit Bus und Boot an einem Tag zurücklegen möchte.

Die zweite Ansammlung an Unterkünften befindet sich in der Gegend um Laduani. Die Lodges eignen sich vor allem für Reisende mit etwas weniger Zeit – die Bootsfahrt ab Atjoni dauert lediglich 45-75 Minuten. Eine große Auswahl an Unterkünften (Djamaika, Isadou, Kininipaati, Tei Wie, Tan Luku, Menimi) bietet zudem für jeden Geschmack etwas. Hier ist man auch tief genug im Dschungel drin, um die volle Faszination von Surinames Regenwald zu erfahren. Zudem sind Wanderungen und Besuche bei den Ureinwohnern möglich.

Nachdem sich hier um Laduani auch einige Dörfer befinden, folgt anschließend erst einmal länger als eine Stunde Bootsfahrt nichts mehr – außer totales Grün. Erst dann folgen mit Pasensi, Koto Hati und Botopassie die nächsten Lodges. Das Hotel Botopassie tat sich hierbei als kompetentester und zuverlässigster E-Mail-Partner hervor, sodass ich mit diesen hervorragend meinen Aufenthalt planen konnte und schließlich auch zwei Nächte dort verbrachte. Ein absoluter Traum – siehe auch mein ausführlicher Bericht über das Hotel Botopassie. In der Umgebung ist alles möglich, was ich auch weiter oben beschrieben habe: Wanderungen, Dorfbesuche, Traditions-Erlebnisse und Tierbeobachtungen – oder einfach nur in der Hängematte relaxen und den Ausblick genießen.

Toller Ausblick auf den Suriname River vom Hotel Botopassie

Rund 20 weitere Minuten flussaufwärts befindet sich die luxuriöseste und zugleich auch teuerste Unterkunft entlang des Suriname River. Die Danpaati River Lodge bietet alles, was man sich vorstellen kann: beste Ausstattung, Idylle pur, komfortable Zimmer. Dafür liegt der Preis mit ca. 75 € pro Person pro Nacht auch mindestens doppelt so hoch im Vergleich zu den anderen Unterkünften. Etwas weiter befindet sich noch die Tio Boto Lodge, mit der ich ebenfalls im Vorhinein korrespondierte und einen hilfsbereiten Verwalter fand.

Mein Bungalow im Pingpe Jungle Resort am Suriname River

Am offiziellen Beginn des Suriname Rivers – gleichbedeutend mit dem Zusammenfluss aus Pikin Rio und Gran Rio – befinden sich weitere 3 Unterkünfte: Apiapaati, Pingpe und Kumalu. Hier sind wir mittlerweile auch soweit im Flussverlauf fortgeschritten, dass die Anreise etwas komplizierter wird – es fährt nicht mehr zwangsweise jeden Tag ein Boot. Dafür gibt es hier mit der Back-to-Basic-Tour des Pingpe Jungle Resort, den landschaftlich wunderschönen Tapawatra Falls sowie einem Besuch des Saramaccaner-Dorfes Pingpe zahlreiche Möglichkeiten, um ein paar kurzweilige Tage zu gestalten.

Die Taprawatra Falls, ein schöner Ausflug vom Pingpe Jungle Resort

Noch weiter südlich, mittlerweile bereits am Gran Rio gelegen und damit die südlichste aller Unterkünfte in Boven Suriname, befindet sich die Kosindo River Lodge. Mehr Dschungel geht nicht – denn tiefer hinein kann man in den Regenwald von Suriname nicht vordringen. Gerne hätte ich diese Unterkunft besucht, zumal die Anreise mit zahlreichen spektakulären Stromschnellen sehr spannend gewesen wäre. Im Endeffekt war es dann doch zu kompliziert und nicht für mein Zeitbudget geeignet, auch wenn die Kosindo River Lodge ebenfalls eine der wenigen Unetrkünfte war, die auf meine Anfragen im Vorhinein reagierten sowie zuverlässig und sehr auskunftsfreudig antworteten.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Im Grunde genommen waren dies schon viel mehr Informationen, als ich eigentlich schreiben wollte – aber die Region hat mich einfach unglaublich begeistert, sodass ich hoffe, mit diesem Artikel vielleicht den ein oder anderen Besucher zurückgeben zu können. Wer sich für Boven Suriname und einen Aufenthalt dort interessiert, hier noch ein paar Hinweise aus eigener Erfahrung:

– Moskitospray gehört unbedingt ins Gepäck, auch wenn ich selbst absolut überrascht war von der „Moskitolosigkeit“ am Suriname River
– gefiltertes oder abgefülltes Trinkwasser gibt es eigentlich überall. Eine Notration für die z.T. lange Bootsfahrt oder den Trip in den Dschungel kann trotzdem nicht schaden
– unbedingt genügend Bargeld einstecken, Kreditkartenautomaten gibt es hier keine
– Strom gibt es in den meisten Dörfern und Unterkünften nur am Abend, nicht jedoch am Tag und in der Nacht
– alle Einheimischen und Ureinwohner sind sehr nett und gastfreundlich; dennoch sollte man ihre Traditionen waren sowie keine ungefragten Fotos machen
– im Suriname River kann man problemlos baden, doch seine kleinen Geschäfte sollte man dort machen, wo sie hingehören – ansonsten sind ungeliebte Tierchen im Anmarsch, die weh tun können. ;-)
– für weitere Infos am besten meinen kompletten Reisebericht über Suriname lesen

About Chris

Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Nachdem ich 3 Jahre im Paradies der Karibik (Insel Grenada) gelebt habe, bin ich mit dem Rucksack um die Welt gereist. Mittlerweile habe ich mehr als 60 Länder besucht, das Reisefieber ist aber immer noch nicht gestillt. Seit Juli 2015 wohne ich nun - die Karibik hat es mir sehr angetan - in der Dominikanischen Republik und werde neben der Arbeit das Land abseits von All-Inclusive und Hotelkomplex erkunden. Für Fragen und Feedback freue ich mich über jeden Kommentar. Mehr erfahrt Ihr auf der "Über Mich"-Seite. Meine Top-Empfehlungen für Eure Reisen: 1. überall auf der Welt kostenlos Geld abheben >>> 2. immer die richtige Auslands-Krankenversicherung parat >>> 3. nie wieder etwas vergessen: die Packliste mit Insider-Tipps


6 Responses to Lodge-Hopping in Suriname – eine unentdeckte und günstige Art der Dschungel-Expedition

  1. Brigitte

    Hi Christian,
    schön, dass Du so ausführlich über Deine Reise am Upper-Suriname schreibst, und danke für den Link zu unserer webseite. Wann warst Du denn da? Wo hast Du die Idee her, um zum Upper-Suriname zu gehen? Wie hast Du Dich verständigt mit den Lodgholders?… Ich frage, weil ich die Zeitschrift Undeno entworfen habe und Vice precident der Stiftung bin… und wir gerade dabei sind, einen Marktuntersuch zu machen ;-) Herzliche Grüsse aus Suriname
    Brigitte

  2. Chris (My Travelworld)

    Hallo Brigitte,

    gerne doch. Eure „E-Broschüre“ hatte ich damals zufällig im Internet gefunden, nach langem langem Suchen, was ich in Suriname anstellen kann.
    Sie hat mich eigentlich erst auf die Idee gebracht, den Trip in die Suriname River Region zu unternehmen und am Ende stellte es sich ja als ein einmaliges Erlebnis heraus.

    Die Kommunikation war eigentlich relativ easy. In Botopassie hat damals noch ein Volunteer gearbeitet, der neben Holländisch auch Deutsch und Englisch sprach und in Pingpe hat der Besitzer ebenfalls ein sehr akzeptables Englisch gesprochen, ebenso wie der Guide beim Jungle Trekking.

    Beste Grüße zurück ins traumhafte Suriname, derzeigt gerade aus Peru
    Christian

  3. Jan

    Hallo Chris,
    toller Bericht, genau was ich gesucht habe. Ich befinde mich gerade in den Reisevorbereitungen, Januar geht’s los, bin noch am Anfang der Planung. Ich suche maximalen Urwald, ich bin auf der Suche nach Nachtaktiven Baumfröschen. Gibt es die Möglichkeit, lokale Führer anzuheuern für Nachtwanderungen? Möglicherweise auch Mehrtägig?
    Und kann ich Lodgehoppping auch in anderen Regionen machen? Von Deutschland aus findet mal nur diverse buchbare Touren, aber meine Wünsche sind da schon etwas spezieller ;)
    Viele Grüße Jan

    • Chris (My Travelworld)

      Hallo Jan,

      danke für das Lob. Schön, dass du das unbekannte und faszinierende Suriname erkunden möchtest.

      Wenn du in Richtung Suriname River gehst, findest du auf jeden Fall lokale Führer. Ich denke, dass nahezu jedes größere Gästehaus am Suriname River lokale Führer hat – denn ohne die geht es in der Regel ohnehin nicht. So war ich im Hotel Botopassie (http://www.my-travelworld.de/suriname/hotel-botopassie-suriname/) bei zwei Exkursionen ebenfalls mit einem Saramaccaner unterwegs. Wenn du also in eine der Unterkünfte gehst, die im oben verlinkten Magazin (siehe My Travelworld Tipp) aufgeführt sind, wirst du ziemlich sicher nach guten Guides fündig werden.
      Wie es dann mit Baumfröschen aussieht, kann ich dir allerdings nicht sagen.

      Mehrtageswanderungen sind auch möglich. Entweder organisierst du dir etwas mit den Unterkünften selbst oder du schaust einmal beim Pingpe Jungle Resort (http://www.my-travelworld.de/suriname/pingpe-jungle-resort-suriname/) vorbei, die die Back-2-Basic-Jungle Tour organisieren (http://www.my-travelworld.de/suriname/back-to-basic-tour/). Diese Tour habe ich ebenfalls gemacht und war ein cooles Erlebnis.

      Wie es bezüglich „Lodge-Hopping“ in anderen Regionen aussieht, kann ich dir nicht wirklich sagen. Im Grunde genommen habe ich den Begriff hier speziell für diesen Bericht geprägt, denn wie nennt man es sonst am besten?
      In Guyana (http://www.my-travelworld.de/guyana/) gibt es ähnliche Urwald-Lodges, allerdings sind diese dort deutlich teurer und meist geht es nur per Flugzeug oder ewig langen Landtransporten voran.

      Ich hoffe, dass dir diese Infos weiterhelfen und wünsche schon einmal viel Spaß beim weiteren Planen!
      LG, Chris

  4. Holger

    Ok, Du bist schuld.

    Wir machen das jetzt. Am 01.03.2017 gehts los
    Wir freuen uns auf das, was da auch ohne uns ist.

    Aber Du warst der Funke.

    Wenn wir lebend zurückkommen, erzähl ich mehr.
    LG, Holger & Denise

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