eSIM Vergleich 2026: Anbieter, Preise & Tarife für Euer Reiseziel vergleichen

Mehr als 100 bereiste Länder, dutzende genutzte eSIMs, unzählige lokale SIM-Karten: mit mobilem Internet im Ausland habe ich definitiv schon meine Erfahrungen gemacht. Aus diesem Grund habe ich diesen eSIM-Vergleich konzipiert, bei dem Ihr mit tagesaktuellen Preisen die für Euch passendste eSIM finden könnt – die günstigste, die beste oder jene mit unbegrenztem Datenvolumen, stets abgestimmt auf Eure Reisedauer. Probiert das neue My Travelworld eSIM-Tool gerne aus und lasst mir Eure Meinung oder Kritik in den Kommentaren da. Wenn es Euch gefällt, empfehlt es sehr gerne weiter! Weitere Infos zum eSIM-Vergleich findet Ihr auch im Artikel unten.

My Travelworld eSIM-Vergleich - die passendste eSIM für deine Reise

Wie viel Internet brauchst du?

Auch wenn das Tool komische Ergebnisse ausspucken sollte – schreibt es mir in die Kommentare inkl. Eurer Suchparameter und ich prüfe es für Euch! Nur gemeinsam können wir es besser machen, sodass Ihr wirklich die für Euch beste eSIM kaufen könnt.

Warum dieses Tool?

Einen allgemeinen Ratgeber zu eSIMs auf Reisen habe ich Euch schon hier geschrieben (Vorteile, Nachteile, Funktionsweise, warum überhaupt eine eSIM – und warum nicht, etc.), nun erfolgt die praktische Umsetzung mit Hilfe dieses umfassenden eSIM-Vergleichs. Denn mittlerweile gibt es hunderte eSIM-Anbieter, sodass es enorm schwer fällt, den richtigen Anbieter und den passenden Tarif zu finden. Da ich selbst seit Jahren unterwegs bin und stets auf der Suche nach Internet auf Reisen bin, kommen auch bei mir eSIMs immer wieder auf den Schirm. Mit meiner Erfahrung kann ich Euch hier also weiterhelfen. Zudem bietet das Tool eine sonst im deutschsprachigen Internet nicht vorhandene Möglichkeit, Preise UND Leistungen zu vergleichen, bevor Ihr eine eSIM kaufen wollt.

Wichtig: das von mir entworfene eSIM-Vergleichs-Tool arbeitet völlig transparent, ohne versteckte Kosten oder Preisaufschläge sowie neutral anhand der Fakten, Preise und Tarife. Ihr bekommt also stets die für Euch passendste eSIM empfohlen – könnt Euch aber mit einem Klick auch alle weiteren Anbieter & Tarife anzeigen lassen. Die detaillierte Funktionsweise sowie die Berechnung der Anbieterbewertungen erkläre ich Euch im Detail noch weiter unten.
Ebenso wichtig: die anhand Eurer Angaben angezeigte „passendste“ eSIM wird anhand verschiedener Kriterien berechnet – und ist nicht automatisch die günstigste eSIM, sondern jene eSIM mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Zudem werden die Ergebnisse NICHT nach Sponsoring oder Provision gewichtet, sondern ausschließlich nach ihrer Eignung für Eure Reise. Ehrlich und transparent, wie Ihr es von My Travelworld kennt.

Bei Fragen zum Tool oder zu den Ergebnissen, lasst mir gerne einen Kommentar am Ende des Artikels da. Nur so kann ich den My Travelworld eSIM-Vergleich ständig verbessern.

Kurz-Überblick der Anbieter: die wichtigsten Eigenschaften

Vergleicht Ihr die verschiedenen eSIM-Anbieter, werdet Ihr auf den ersten Blick nur bedingt Unterschiede feststellen. Während das für eine einmalige eSIM im Ausland auch kaum wichtig ist, werdet Ihr mit der Zeit die Unterschiede kennenlernen und zu schätzen wissen, vor allem bei mehrmaliger Nutzung verschiedener eSIMs. Neben Preis & Tarif unterscheiden sich die Anbieter vor allem in Bezug auf

  • die Hotspot-Verfügbarkeit (d.h. inwiefern Ihr Euer eSIM-Internet mit anderen Geräten (Smartphones oder Laptops) teilen könnt)
  • die Frage, ob unlimitierte Daten wirklich unlimitiert sind (viele Anbieter haben eine Fair-Use-Policy (FUP) verankert, die nach einem bestimmten Datenvolumen bei unbegrenzten Tarifen für den Rest des Tages die Datengeschwindigkeit drosseln)
  • die App-Nutzung (manchmal verpflichtend, manchmal optional)
  • die Anzahl der eSIMs (einige Anbieter bieten nur eine eSIM für alle Tarife, bei anderen müsst Ihr für mehrere Länder mehrere eSIMs installieren)
  • die Aufladung (wie einfach ist es, zusätzliches Datenvolumen aufzuladen)
  • die Erstattung (könnt Ihr Eure eSIM problemlos zurückgeben, wenn Ihr sie nicht braucht oder wenn sich der Urlaub verschiebt)
  • die inkludierten Telefonminuten und SMS (wird nur bei wenigen eSIM-Paketen angeboten)

Im folgenden findet Ihr entsprechend die Eigenschaften und Unterschiede von aktuell 15 verschiedenen eSIM-Anbietern im Vergleich. Wo ein Wert mit 1 markiert ist, hat mir der Anbieter die Info auf Nachfrage schriftlich bestätigt, denn teilweise musste ich aufgrund unklarer Datenlage oder widersprüchlicher Informationen persönlich nachfragen. Zwar habe ich mittlerweile auch viele eSIMs selbst getestet, jedoch eben noch nicht alle.

Achtung: es sind insgesamt 8 Spalten! PC-Nutzer: unten in der Tabelle ist der Scrollbalken nach rechts. Smartphone-Nutzer: bitte Gerät im Quermodus für die Tabelle nutzen.

Detailbetrachtung der eSIM-Anbieter in Bezug auf Hotspot, Tethering, Unlimited-Tarifen, eigener Rufnummer, Top-Ups und mehr.
AnbieterHotspotUnlimited: DrosselungAppeSIM-ProfilTop-up möglich?Erstattung möglich?Rufnummer / SMS
AiraloJa, unbegrenztnach 3 GB/Tag → max. 1 Mbit/soptionallokal, regional, globalJa, viele TarifeJa, im Konto; Frist nicht eindeutigja, optional wählbar bei einigen Tarifen (u.a. Brasilien eSIM, Costa Rica eSIM, Jamaika eSIM, Malediven eSIM, Panama eSIM) sowie Global- und Discover+-eSIM
ByteSIMJa, unbegrenztje Produkt; drei Tarife ohne Drosselung1optionalregional mit Netzwechselnur China und Kanada1180 Tage wenn eSIM ungenutztJa, ausgewählte Tarife
co:simJa, bis auf drei bis vier Produkte1je nach Produkt Drosselung nach 500 MB – 10 GB auf 384 kbps bis 1 Mbit/skeine App – nur Web oder Progressive Web Application (PWA)1pro Ziel oder Regionnur bei „Reloadable“-Tarifen30 Tage wenn eSIM nicht installiertNein
eSIM4travelJa3 GB/Tag → 1 Mbit/skeine App1pro Tarif, einmal installierbarJa, außer Japan190 Tage1Nein1
eSIMXJa, fast alle Tarife12 GB/Tag → 128 kbit/s1optionalpro TarifNein114 Tage wenn eSIM nicht installiert1Ja, bei ausgewählten Tarifen für Großbritannien, Thailand, Vietnam & Australien1
etravelSIMVolumentarife ja; Unlimited nicht eindeutig4 GB/Tag → 1 Mbit/soptionalpro Ziel oder RegionJa, ohne Neuinstallationinnerhalb von 5 Tagen gegen Gebühr (5 USD oder 30 %)für USA und Großbritannien mit eigener US- oder UK-Telefonnummer möglich (inkl. Freiminuten und SMS)
HolaflyJa, 500 MB bis 1 GB/Tag je Zielkeine eigene Drosselung, lokaler Netz-Provider kann jedoch Fair-Use-Policy anwenden und drosselnoptional, im Abo nötigpro Ziel oder Regionnur Laufzeit verlängern6 Monate wenn eSIM unaktiviertNein
Maya MobileJa, alle TarifeAngaben nicht eindeutigoptionaluniversell, ein ProfilAuto-Verlängerung optionalFrist nicht eindeutigNein
NomadJa, unbegrenztnicht veröffentlichtoptionallokal, regional, globalJa, solange der Tarif läuft30 Tage; Erstattung für Unlimited eSIMs ausgeschlossenJa, lokale Nummer, SMS und Anrufe möglich bei Thailand eSIMs, Malediven eSIMs und Großbritannien eSIMs
RoamicJa, unbegrenzt3 GB/Tag → 1 Mbit/s1keine App1pro Land, 180 Tage nutzbar1Ja, nur gleiches Land16 Monate wenn eSIM ungenutztNein
SailyJa, unbegrenzt5 GB/Tag → 1 Mbit/serforderlichUltra: 113 Länder, ein ProfilJa, in der App30 Tage wenn eSIM ungenutztNein
SuperalinkJa, bis 2 GB/Tag1 bis 5 GB/Tag je Tarifkeine Apppro Tarif, Verlängerung möglichJa, ohne neuen QR-Codeohne festgesetzte Frist, solange eSIM noch nicht aktiviertNein
UbigiJa, unbegrenzt1je Tarif unterschiedlich 1optionaluniversell, ein ProfilJa, auch ohne Restguthaben14 Tage, solange keine Daten genutzt1Nein
YesimJa, auch bei Unlimitedkeine eigene Policy, Partnernetz entscheidetoptionaluniversell, ein ProfilJa, über Guthaben30 Tage wenn eSIM ungenutztvirtuelle Nummer als Zusatzprodukt möglich
4S eSIMJa, alle Tarife1je Paket ausgewiesen1Android; iOS angekündigt1regional und globalJa, nur gleiches Ziel1ohne Frist, Einzelfall1Nein

1 Vom Anbieter auf meine Nachfrage im Oktober 2026 schriftlich bestätigt.

Info zur Tabelle: „nicht veröffentlicht“ heißt, dass der Anbieter den Wert nicht öffentlich nennt und ihn auf Nachfrage bisher nicht genannt hat. „nicht eindeutig“ heißt, dass sich die Angaben des Anbieters an verschiedenen Stellen widersprechen.

Stand: 30. Oktober 2026. Preise und Tarifdetails ändern sich häufig, Richtlinien seltener. Maßgeblich ist immer die Angabe auf der Tarifseite des Anbieters zum Zeitpunkt des Kaufs.

Smartphone mit lokaler 4G-Verbindung über eine physische SIM-Karte.

So funktioniert der My Travelworld eSIM-Vergleich

Nun folgt ein Abschnitt, den Ihr auf den meisten Vergleichsseiten vergeblich sucht – wie funktioniert der eSIM-Vergleich? Ich halte ihn sogar für den wichtigsten Teil, denn aufgrund der im Hintergrund stehenden Berechnung ist das My Travelworld eSIM-Tool wirklich einzigartig – und liefert Euch zu jeder Suche für jede unterschiedliche Reise ein unterschiedliches (und personalisiertes) Ergebnis.

Hier zunächst noch einmal das eSIM-Such-Tool, solltet Ihr es am Anfang des Blog-Artikels verpasst haben:

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Der Grundsatz lautet: Empfohlen wird nicht der Tarif mit dem meisten Datenvolumen und auch nicht der billigste, sondern der mit dem besten Verhältnis aus Bedarf, Preis, Qualität und Anforderungen anhand der von Euch angegebenen Reisedaten. Ein 50-GB-Tarif für 20 Euro ist eben nicht automatisch besser als 15 GB für 10 Euro, wenn Ihr nur 10 GB braucht.

Dabei sind zwei Dinge eminent wichtig und so genannte „Hard Cuts“ – trifft eine dieser beiden Eigenschaften nicht zu, landet der eSIM-Tarif nicht in der Tarifliste für Eure Anfrage:

  • Der Tarif muss Eure Reise abdecken. Ein 7-Tage-Tarif taucht bei einer dreiwöchigen Reise nicht auf, egal wie günstig er ist.
  • Der Tarif muss mindestens die Hälfte des geschätzten Datenbedarfs liefern. Wenn Ihr rund 12 GB braucht, hilft Euch ein 2-GB-Paket nicht weiter, auch wenn es rechnerisch der günstigste Preis pro Gigabyte wäre.

Für alle Tarife, die danach noch im Vergleich übrig sind, werden 100 Punkte verteilt. Den mit der höchsten Punktzahl seht Ihr ganz oben prominent als „Sieger“ vorgestellt, alle anderen Tarife findet Ihr in der aufklappbaren Liste.
Die 100 Punkte werden auf 7 Kriterien aufgeteilt:

Zusammensetzung der Wertungs-Punkte im My Travelworld eSIM-Vergleich.
KriteriumPunkteWas bewertet wird
Datenvolumen passt zum Bedarf25Deckt der Tarif Euren geschätzten Verbrauch – ohne dass Ihr übermäßig Extra-Volumen bezahlt, die Ihr nie nutzt?
Preis-Leistung25Wie viel nutzbares Datenvolumen bekommt Ihr pro Euro und wie hoch ist der reine Preis?
Laufzeit passt zur Reise15Deckt die Gültigkeit Eure Reisetage ab, ohne weit darüber hinauszuschießen?
Nutzerbewertungen10Trustpilot, App Store, Play Store – gewichtet nach Anzahl der Bewertungen
Kundenservice10Erreichbarkeit, deutschsprachiger Support, echte Ansprechpartner statt Chatbot
Einrichtung + Nutzung10Wie reibungslos läuft Installation und Aktivierung? Gibt es eine App? Habe ich den Tarif selbst bereits getestet?
Weitere Tarifmerkmale5Hotspot, Aufladbarkeit, Fair-Use-Regelungen und ähnliches

Einige Details möchte ich hierzu noch erklären, sodass Ihr wirklich komplett nachvollziehen könnt, wie der My Travelworld eSIM-Vergleich funktioniert:

1) Beim Datenvolumen zählt Passgenauigkeit, nicht Menge. Bis zu 25 Prozent mehr als Euer geschätzter Bedarf gilt als perfekt – das ist vernünftige Reserve. Alles darüber kostet langsam Punkte, denn Datenvolumen, das Ihr nicht verbraucht, habt Ihr trotzdem bezahlt. Nicht genutzte Pakete verfallen bei den allermeisten Anbietern.

2) Die Kategorie Preis-Leistung ist bewusst nicht einfach Preis pro Gigabyte. Die Rechnung besteht zu 60 Prozent aus nutzbarem Datenvolumen pro Euro und zu 40 Prozent aus dem reinen Preis – und beides wird gegen den jeweils besten Tarif gemessen, der für genau Eure Reise verfügbar ist. Ein Vergleich gegen eine feste Tabelle würde nichts aussagen, denn ein guter Preis für eine eSIM in Indonesien oder Thailand ist etwas völlig anderes als ein guter Preis für eine eSIM auf Französisch-Polynesien oder eine SIM-Karte auf den Seychellen.

3) Bei den Bewertungen zählt auch, wie viele Bewertungen abgegeben wurden. 4,8 Sterne von 20 Bewertern sollen nicht 4,7 Sterne von 20.000 Bewertern schlagen. Die reine Bewertungszahl bei Anbietern mit sehr wenigen Bewertungen wird daher nach einem festgelegten Mechanismus etwas in Richtung Mittelwert angepasst. Das Ergebnis der eSIM Bewertungen ergibt dann die Punktzahl. Das jeweilige Anbieter-Ergebnis sehr Ihr im eSIM-Vergleich neben dem Anbieternamen. Bei unter 500 Gesamtbewertungen wird das Ergebnis aufgrund mangelnder Datendichte nicht angezeigt. Somit könnt Ihr auch die Qualität des Anbieters einfließen lassen, wenn Ihr eine eSIM kaufen möchtet.

4) Eine lange Laufzeit ist kein großes Problem. Ein 60-Tage-Tarif für eine dreiwöchige Reise kann hervorragend sein. Falls er dafür teurer ist, schlägt das ohnehin schon bei der Preis-Leistung durch – derselbe Nachteil wird nicht zweimal bestraft.

5) Der Bereich Kundenservice ist aktuell etwas weiter gefasst, da eine tatsächliche Bewertung sehr subjektiv wäre, für das eSIM-Vergleichstool aber objektiv sein soll. Alle Anbieter bekommen daher die gleiche Punktzahl, jedoch gibt es Bonuspunkte für eine deutschsprachige Website, für einen deutschsprachigen Supportkanal sowie für einen Kundenservice mit tatsächlichen Menschen (statt KI). Ebenso gibt es einen Bonus für größere und langjährig etablierte Anbieter – da diese über die meiste Erfahrung im Kundenservice verfügen.

6) Auch die Kategorie „Einrichtung der eSIM“ ist etwas weiter gefasst. Am wichtigsten hier ist natürlich wie einfach sich eine eSIM installieren lässt – was aber mittlerweile bei allen Anbietern im eSIM-Vergleich eine Sache von 2-3 Minuten ist. Gibt es hier Probleme, erfolgt eine Abwertung. Darüber hinaus spielen Faktoren wie App-Verfügbarkeit und spezieller Rabattcode eine Rolle – denn mit letzterem könnt Ihr zusätzlich zu den angezeigten Preisen noch sparen. Nicht zuletzt gibt es auch einen Bonus wenn ich den eSIM-Anbieter bereits selbst genutzt habe – denn dann kann ich aus eigenen Erfahrungen sagen, dass hier zumindest aus meiner Sicht alles glatt und reibungslos funktioniert.

7) Bei fehlenden Informationen – etwa weil der Anbieter Details schlicht nicht mitliefert – fällt das Kriterium aus der Rechnung heraus, statt mit einem hypothetischen Wert gefüllt zu werden. Die Wertung läuft dann über weniger als 100 mögliche Punkte, und genau das steht auch in der aufklappbaren Rechnung transparent unter jeder Empfehlung.

Bei jedem Ergebnis des eSIM-Tools könnt Ihr also nachrechnen, denn unter jeder Wertung steht die Punktzahl. Klickt Ihr darauf, klappt die komplette Rechnung auf: Zeile für Zeile, Kriterium für Kriterium, inklusive der Punkte, die nicht gewertet wurden. Ihr müsst mir also nicht glauben, Ihr könnt selbst nachsehen und objektiv vergleichen.

Aktuell stecken 20.915 Tarife von 10 Anbietern im Vergleich. Die Preise werden wöchentlich automatisch beim jeweiligen Anbieter abgeholt, zuletzt am 28. Oktober 2026.

Abgerechnet wird immer in der Währung des Anbieters. Der Euro-Preis ist eine Umrechnung zum Referenzkurs der Europäischen Zentralbank und kann je nach Kreditkarte um ein paar Cent abweichen.

Übrigens, Geheimtipp: wollt Ihr Euch alle Tarife eines Landes anzeigen lassen, die einfach nur nach Preis sortiert sind, dann gebt bei der Frage nach „Wieviel Datenvolumen brauchst du“ einfach ein „Ich weiß es nicht“ und sortiert die anschließende Liste nach Preis.

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Wähle oben dein Reiseziel, dann zeigen wir dir die passenden eSIM-Tarife.

Die Anbieter im Detail: Eigenschaften und Merkmale im Vergleich

Nun wisst Ihr also, wie der eSIM-Vergleich funktioniert. Und das reicht eigentlich völlig aus, wenn Ihr nur für einen Urlaub eine eSIM kaufen wollt. Aber, es gibt auch deutlich mehr Anwendungsfälle für eSIMs – und genau hier kommen die Spezifikationen ins Spiel, wo sich die Anbieter eben doch unterscheiden.

So könnten zum Beispiel die folgenden Punkte wichtig werden:

  • Hotspot, wenn Ihr mit der eSIM auch remote arbeiten oder die Datenmenge mit Euren Mitreisenden teilen wollt
  • Top-Up-Funktionen, wenn Ihr unterwegs flexibel entscheiden und ggf. mehr Gigabyte aufladen wollt
  • Inklusiv-Minuten und -SMS, wenn Ihr mit der eSIM auf Reisen auch telefonieren wollt
  • Erstattungsrichtlinien, wenn Ihr Euch eine teure eSIM kauft, aber sich dann Eure Reise verschiebt (oder die eSIM nicht funktioniert)

Genau für diese (und weitere) Fälle werden die Detail-Spezifikationen der Anbieter interessant, denn sie unterscheiden sich bei einigen Richtlinien teils fundamental – auch wenn es in der Regel nur ganz spezifische Details betrifft. Im Folgenden habe ich daher für Euch die wichtigsten Eigenschaften der einzelnen Anbieter gegeneinander verglichen und erklärt.

Dank eSIM und SIM-Karte überall auf der Welt Internet - auch in Cafés

Wie ich die Angaben geprüft habe

Alle Werte in diesem Vergleich stammen von den Anbietern selbst: aus den FAQ, den Nutzungsbedingungen und den Tarifseiten. Wo sich diese Quellen widersprachen oder eine Angabe fehlte, haben ich im Oktober 2026 bei allen hier genannten Anbietern schriftlich nachgefragt. Diese Antworten sind im Text als solche gekennzeichnet.

Fair Use Policy: was „unlimited“ wirklich bedeutet

Oft wird Euch bei den eSIMs unbegrenztes Internet versprochen – doch es steckt nicht wirklich „unbegrenzt“ bzw. „Unlimited“ drin. Wenn Ihr eine „Unlimited“ eSIM kauft, solltet Ihr erst einmal nicht davon ausgehen, ähnlich wie Zuhause bei Eurem Breitbandanschluss eine wirklich unlimitierte Flatrate zu haben, denn meist bekommt Ihr bei Unlimited eSIMs nur ein bestimmtes Datenvolumen zur vollen Geschwindigkeit, anschließend wird gedrosselt.

Dies zeigt sich auch direkt auf den ersten Blick: kein einziger Anbieter in diesem Vergleich liefert unbegrenzte Daten bei voller Geschwindigkeit ohne jede Bedingung — mit drei benannten Ausnahmen, zu denen wir unten kommen. Üblich ist ein Kontingent bei voller Geschwindigkeit pro Tag, danach wird gedrosselt und am nächsten Tag wieder bei voller Geschwindigkeit freigegeben. Die gedrosselte Geschwindigkeit reicht in der Regel für WhatsApp, E-Mails, Nachrichten, Texte lesen und Navigieren, viel mehr jedoch auch nicht – auch wenn die Geschwindigkeit je nach Anbieter abweicht.

Die Schwellen & Geschwindigkeiten für die Fair Use-Policy bzw. die Begrenzungen für das unlimitierte Internet lauten wie folgt (soweit die Anbieter sie nennen):

  • eSIMX: 2 GB pro Tag, danach 128 kbit/s (auf unsere Nachfrage bestätigt)
  • Airalo: 3 GB pro Tag, danach 1 Mbit/s
  • Roamic: 3 GB pro Tag, danach 1 Mbit/s (auf Nachfrage bestätigt)
  • eSIM4travel: 3 GB pro Tag, danach 1 Mbit/s
  • etravelSIM: 4 GB pro Tag, danach 1 Mbit/s
  • Saily: 5 GB pro Tag, danach 1 Mbit/s; beim Abo Ultra 30 GB pro Abrechnungszeitraum
  • Superalink: je Tarif 1, 3 oder 5 GB pro Tag

Ubigi rechnet anders als die anderen Anbieter. Statt eines Tageskontingents gilt dort ein Gesamtvolumen über die Laufzeit. Der Tarif Europe Unlimited für sieben Tage enthält beispielsweise 25 GB bei voller Geschwindigkeit, danach 2 Mbit/s bis zum Ende der Laufzeit — so hat es uns Ubigi auf Nachfrage bestätigt. Das sind im Schnitt 3,6 GB pro Tag, aber Ihr dürft sie frei verteilen. An einem Tag im Hotel mit WLAN verfällt nichts, und am Anreisetag mit Navigation, Übersetzung und Bildern geht nichts aus. Wer sein Volumen ungleichmäßig verbraucht, fährt mit diesem Modell besser.

Wie stark gedrosselt wird, ist der zweite, oft übersehene Teil. Zwischen 1 Mbit/s und 128 kbit/s liegt der Unterschied zwischen „läuft ganz ordentlich“ und „kaum zu benutzen“. Im folgenden die Geschwindigkeiten NACH der Drosselung bei den verschiedenen Anbietern – zumindest jene, die eine Angabe veröffentlichen. Bei vielen Tarifen hängt es auch vom lokalen Netzbetreiber im jeweiligen Reiseland ab:

  • 10 Mbit/s — ByteSIM bei einigen Tarifen. Damit laufen auch nach der Schwelle noch HD-Videos.
  • 2 Mbit/s — Ubigi. Karten, Messenger, Fotos etc. funktionieren weiterhin, wenn auch etwas langsamer als gewohnt
  • 1 Mbit/s — der Marktstandard bei Drosselung (wenn Euer schnelles Unlimited-Volumen aufgebraucht ist, u.a. bei Airalo, Roamix, eSIM4travel, etravelSIM oder Saily.
  • 128 kbit/s — eSIMX und die Tagestarife von eSIM4travel – damit sind nur mehr die Internet-Basics wie WhatsApp möglich – nicht viel mehr.

Drei Produkte sind tatsächlich ohne Drosselung. ByteSIM hat mir bestätigt, dass die Tarife Thailand Unlimited Max, USA AT&T und Korea keiner Fair-Use-Grenze unterliegen. eSIMX nennt Thailand als Ziel mit „truly unlimited data plans without speed throttling“. Das sind die einzigen Fälle im Vergleich, in denen „unlimited“ wörtlich gemeint ist und Ihr unbegrenzte Daten erhaltet, also eine volle Flatrate.

Fünf Anbieter nennen keine Schwelle. Holafly schreibt in der FAQ, die Geschwindigkeit könne nach einem gewissen Verbrauch reduziert werden, nennt aber keine Zahl, weil sie von den lokalen Netzbetreibern abhängt – Holafly selbst drosselt bei den Unlimited-Tarifen keine Geschwindigkeit. Nomad veröffentlicht für seine Unlimited-Tarife ebenfalls keine Schwelle. Bei Maya Mobile widersprechen sich die eigenen Seiten: Die Produktseiten werben damit, Maya drossle nie, das eigene Help Center beschreibt eine Fair-Use-Grenze, die ab 3 bis 5 GB pro Tag einsetzt und auf 1 bis 10 Mbit/s drosselt – wenngleich 5 GB schon eine recht großzügige Bemessungsgrenze sind. 4S eSIM verweist auf die jeweilige Paketseite, ohne eine Zahl zu nennen. Und Yesim stellt klar, selbst keine Fair-Use-Policy zu erzwingen — gedrosselt werde allenfalls durch das Partnernetz vor Ort, genau wie bei Holafly.

Zwei weitere Details möchte ich hier noch nennen, die in der Praxis für Verwirrung sorgen können: der Tag beginnt bei Airalo und Superalink nicht um Mitternacht, sondern 24 Stunden nach der Aktivierung. Wer um 18 Uhr landet und seine Daten dann das erste Mal einschaltet, hat seinen Reset also jeden Abend um 18 Uhr. Und ByteSIM besitzt keine einheitliche Fair Use-Policy — der Support hat mir geschrieben, die Bedingungen unterschieden sich je nach Land & Produkt und teils sogar zwischen einzelnen Varianten desselben Produkts. Dort hilft nur der Blick auf die konkrete Produktseite, wenn Ihr Eure eSIM kauft (die Details sind bei ByteSIM recht gut & klar aufgelistet).

Hotspot und Tethering

Hotspot ist ein weiterer Punkt, wo eSIM-Nutzer manchmal überrascht sind, dass es mehr Limitierungen gibt als gedacht. Wobei man hier fairerweise sagen muss, dass es auch lokale SIM-Karten von einheimischen Netzbetreibern gibt, die keinen Hotspot erlauben. Bei einigen SIM-Karten in Neuseeland ist dies zum Beispiel der Fall, und bei meiner kürzlichen lokalen SIM-Karten in Kirgistan war ebenfalls kein Hotspot auf andere Telefone oder Computer erlaubt – und das sind nur einige wenige Beispiele.

Genau so sieht es auch bei den eSIMs aus: zwar erlaube viele Anbieter einen Hotspot (auch Tethering genannt), doch es gibt auch hier Grenzen. Allerdings weitaus weniger, denn die Grenzen für das Tethering werden teilweise auch vom zugrunde liegenden Datenplan bestimmt. Wenn Ihr lediglich eine 3 GB-eSIM kauft, ist das Hotspot-Volumen logischerweise auch auf 3 GB beschränkt – da braucht es keine extra Tethering-Policy. Dennoch lohnt sich ein Blick, um Überraschungen zu vermeiden, vor allem wenn Ihr Eure eSIM auf Reisen mit der Familie oder mitreisenden Freunden teilen wollt – oder eben auch mit Euren eigenen Zweitgeräten.

Ohne eigenen Deckel/Obergrenze beim Hotspot teilen die eSIMs von Airalo, Nomad, Saily, Maya Mobile, Roamic, ByteSIM, Ubigi, 4S eSIM, Yesim und eSIM4travel. Airalo formuliert das in seiner Fair-Use-Policy am klarsten: Tethering ist erlaubt, und die Zahl der verbundenen Geräte ist nicht begrenzt. Ubigi und 4S eSIM haben uns auf Nachfrage bestätigt, dass Hotspot auf allen Tarifen funktioniert, bei ByteSIM ist Tethering auf allen Tarifen ausdrücklich kostenlos.

Ein eigenes Tageskontingent für den Hotspot haben drei Anbieter:

  • Holafly deckelt das geteilte Volumen je Zielgebiet, üblich sind 500 MB bis 1 GB pro Tag. Den Wert für Euer Reiseland findet Ihr auf der jeweiligen Produktseite. Das Handy surft danach weiter, der Laptop nicht mehr. Diese Begrenzung rührt auch daher, dass Holafly ausshcließlich Unlimited-Tarife anbietet.
  • Superalink erlaubt 2 GB pro Tag über den Hotspot.
  • eSIMX teilt laut eigener Auskunft bei fast allen Tarifen unbegrenzt; Einschränkungen gibt es nur bei einzelnen Tarifen und stehen dann in der Tarifbeschreibung.

Bei co:sim unterstützen 99% aller eSIMs Tethering, nur bei einer Hand voll weiterverkaufter Prepaid-Produkte lokaler Anbieter gibt es Beschränkungen beim Hotspot, die vom lokalen Netzbetreiber kommen. Dies wird auf der Produktseite entsprechend genannt.

Ein Sonderfall ist etravelSIM. Die Länderseiten für Europa, die USA, Indien, Israel, Südafrika und Vietnam sagen, Hotspot funktioniere bei den Volumentarifen, aber nicht bei den Unlimited-Tarifen; die FAQ bestätigt das. Die Übersichtsseite der Unlimited-Tarife und die Türkei-Seite sagen das Gegenteil. Ich habe nachgefragt aktualisiere dies hier entsprechend, sobald ich eine Antwort habe. Wer bei etravelSIM einen Laptop per Hotspot mit einer eSIM im Ausland versorgen will, sollte deshalb einen Volumentarif nehmen — dort ist die Sache eindeutig.

Eines gilt überall: Geteilte Daten via Hotspot sind normale Daten. Sie zählen zu Eurem Volumen dazu. Ein Laptop, der im Hintergrund Updates zieht, verbraucht in zwei Stunden mehr als das Handy an einem ganzen Tag.

Braucht man die App?

Für die reine Installation braucht man bei keinem Anbieter eine App: Der QR-Code kommt per E-Mail und wird in den Geräteeinstellungen eingelesen. Unterschiede gibt es beim Verwalten, Nachladen und beim Support.

Ganz ohne App arbeiten co:sim, Superalink, Roamic und eSIM4travel. Bei co:sim läuft die Website aber als PWA (Progressive Web Application), lässt sich also auf den Startbildschirm legen und schickt Push-Nachrichten, etwa zum Datenverbrauch. Das ist in der Praxis fast eine App. Roamic verwaltet über einen personalisierten Weblink namens MyOzu alle Nutzereinstellungen. eSIM4travel arbeitet lt. Unternehmensangaben an einer App und verwaltet derweil über den Website-Bereich „My eSIM“ alle Angaben. Superalink verzichtet bewusst und wirbt damit, dass weder App noch Registrierung nötig sind.

Praktisch verpflichtend ist die App bei Saily, da Tarifverwaltung, Nachladen, Support-Chat und die Sicherheitsfunktionen über die App laufen. Das hat eine Konsequenz, die man vor der Reise bedenken sollte: in Ländern, in denen die App nicht erreichbar ist, könnt Ihr vor Ort nichts nachkaufen. Für China heißt das, vorher aufzuladen. etravelSIM gibt denselben Rat von sich aus für eSIMs in der Türkei, weil Anbieter-Websites in türkischen Netzen nach der Landung oft nicht erreichbar sind.

Optional ist die App bei Airalo, Nomad, Ubigi, Maya Mobile, ByteSIM, eSIMX, Yesim und etravelSIM — Kauf und Verwaltung gehen dort auch vollständig über die Website. Bei Holafly gilt das für die Reise-eSIMs; für die Abo-Produkte (bei Holafly auf Deutsch schlichtweg „Tarife“ genannt) ist der Zugang laut Nutzungsbedingungen nur über die App vorgesehen.

4S eSIM ist ein Zwischenfall: Es gibt eine Android-App, aber derzeit keine für iPhone. Die alte iOS-App wurde aus dem Store entfernt, eine neue wurde mir auf Nachfrage für Dezember 2026 angekündigt. Bis dahin verwalten iPhone-Nutzer alles über die Website.

Eine eSIM pro Land oder ein Profil für alles?

Wer zweimal im Jahr auf Reisen eine eSIM benötigt, merkt den Unterschied kaum. Wer wie wir 10 Länder oder mehr pro Jahr bereist, mag auf diese Frage Wert legen, denn entweder liegt am Ende ein Dutzend toter eSIM-Profile im Telefon (einige Telefone haben auch eine Beschränkung von maximal 5-8 eSIMs) oder eines bleibt und wird immer neu befüllt. Im folgenden schildere ich Euch daher, ob Ihr beim jeweiligen Anbieter stets eine neue eSIM kaufen müsst oder das selbe Profil für mehrere Länder nutzen könnt.

Ein Profil für alles (sprich für alle Länder und eSIMs vom selben Anbieter) bieten Ubigi, Maya Mobile und Yesim. Ubigi nennt das „Lifetime eSIM“: Das Profil bleibt dauerhaft auf dem Gerät und wird für jedes neue Ziel mit einem neuen Tarif bestückt, ohne neuen QR-Code zum Installieren. Maya Mobile deckt mit einer dauerhaft installierten eSIM 165 und mehr Länder sowie über 20 Kreuzfahrtlinien ab. Bei Saily gilt das für das Abo Ultra mit 113 Ländern auf einem Profil.

Eine eSIM je Ziel oder je Tarif vergeben Roamic, eSIM4travel, eSIMX, Superalink, etravelSIM und co:sim. Roamic hat mir ausdrücklich per E-Mail geschrieben (Nachfrage erfolgte, da die Infos online nicht ganz klar waren), dass jeder QR-Code zu einem bestimmten Land gehört, für ein anderes Land braucht es entsprechend eine neue eSIM. Das Profil bleibt 180 Tage ab Kauf nutzbar und kann in dieser Zeit für dasselbe Land aufgeladen werden. Bei eSIM4travel ist jede eSIM nur einmal und nur auf einem Gerät installierbar.

Bei co:sim gelten die aktuellen Data-Only-Tarife nur pro Ziel oder Region, hier wird also ebenfalls für jedes neue Land eine neue eSIM fällig. Allerdings wird bald die co:SIM ONE card gelauncht, die mit der selben eSIM in über 200 Reisezielen funktioniert. Lt. Anbieter soll sie Ende 2026 oder Anfang 2027 starten.

Mischformen bieten Airalo, Nomad, ByteSIM und 4S eSIM mit lokalen, regionalen und globalen Tarifen. Airalos Global-eSIM deckt über hundert Länder mit einer Installation ab, die regulären eSIMs mit Datenpaketen sind jedoch stets nur pro Land gültig. ByteSIMs Nordamerika-eSIM (und i.d.R. auch die anderen regionalen eSIMs) wechselt selbstständig zwischen den Netzen in den USA, Kanada und Mexiko, ansonsten braucht es aber auch hier eine eSIM pro Land.

Noch zwei super spezifische Details, die Euch i.d.R. nicht betreffen, ich der Vollständigkeit aber hier auflisten möchte. Bei ByteSIM muss die eSIM innerhalb von 180 Tagen nach dem Kauf aktiviert werden, sonst verfällt sie — und zwar endgültig, auch wenn das Profil noch im Telefon liegt. Bei Superalink aktiviert sich der Tarif nach 180 Tagen von selbst, ob Ihr unterwegs seid oder nicht.

Daten nachkaufen

Das Thema Top-Up bzw. Daten nachkaufen ist so simpel wie wichtig: wie leicht könnt Ihr im Urlaub bei Eurer eSIM zusätzliche Daten kaufen? Denn wenn die vorab gekauften 5 GB plötzlich doch schneller als gedacht verbraucht sind, ist ein einfacher Top-Up Gold wert – schließlich möchte man nicht erst eine neue eSIM installieren (auch wenn dies mit gleichzeitigem Hotel-WiFi auch kein Problem ist).

Bei dieser Eigeneschaft gehen die Anbieter überraschend weit auseinander – werfen wir mal gemeinsam einen konkreten Blick darauf und vergleichen die entsprechenden eSIMs miteinander.

Problemlos möglich ist das Nachladen bei eSIM4travel, etravelSIM, Superalink, Ubigi, Saily, Yesim, Airalo, Nomad, Roamic und 4S eSIM. Auch hier habe ich bei den Anbietern bei unklaren Angaben via E-Mail nachgefragt, drei spezifische Antworten sind dabei zumindest bemerkenswert:

  • eSIM4travel schrieb, dass alle Tarife Top-ups unterstützen mit genau einer Ausnahme, dem Tarif Japan DOCOMO Local Network. Das kann ich selbst auch aus eigener Erfahrung bestätigen (nicht für alle Tarife, aber für die von mir genutzten – siehe Screenshot). In mehreren Testberichten liest man das Gegenteil.
  • Ubigi lässt das Aufladen auch dann noch zu, wenn das Volumen schon aufgebraucht ist — ohne WLAN und ohne Restguthaben. Das klingt nach einer Kleinigkeit und ist unterwegs genau der Moment, in dem man es braucht.
  • Roamic und 4S eSIM laden nur für dasselbe Land beziehungsweise dasselbe Ziel auf. Beide haben uns das bestätigt. Für ein neues Land wird eine neue eSIM gekauft – anhand der obigen Angaben bzgl. des eSIM-Profils ist das auch logisch.

Einfache Aufladung bei eSIM4travel

Gar nicht möglich sind Aufladungen bei eSIMX: der Anbieter hat mir auch schriftlich bestätigt, dass derzeit kein einziger Tarif Top-ups unterstützt. Wer spontan mehr Datenvolumen braucht, kauft eine neue eSIM. Auch bei ByteSIM ist eine Aufladung im Prinzip nicht möglich. VOn tausenden eSIM-Tarifen unterstützen nur zwei Produkte das Nachladen, die eSIM für das chinesische Festland und die Kanada-eSIM mit Rufnummer (und letztere auch nur auf Anfrage beim Support). Auch bei ByteSIM müsste Ihr also eine neue eSIM kaufen, wenn wir spontan mehr Datenvolumen benötigt.

Drei Anbieter haben ein eigenes Modell. Holafly verlängert die Laufzeit in Tagen statt Volumen nachzuladen — bei unbegrenzten Tarifen ist das die logische Form. Maya Mobile bietet eine Auto-Verlängerung, die standardmäßig ausgeschaltet ist; ohne sie endet der Tarif einfach. co:sim erlaubt das Nachladen nur bei Tarifen, die als „Reloadable“ gekennzeichnet sind.

Wichtig: Bei Nomad und Roamic funktioniert das Nachladen nur, solange der Tarif noch läuft. Ist das Volumen aufgebraucht oder die Laufzeit abgelaufen, geht nichts mehr und es braucht einen neuen Tarif. Wenn das Datenvolumen der eSIM auf den letzten Tagen der Reise knapp wird, sollte also nicht warten, bis es komplett aufgebraucht ist.

Erstattung

Falsche eSIM gekauft, Reise verschoben oder technische Inkompatibilität? Dann könnt Ihr Eure eSIM erstatten lassen – allerdings nur, wenn Ihr die Bedingungen der Anbieter erfüllt. Diese gehen durchaus weit auseinander, weswegen ich auch hier im ausführlichen eSIM-Vergleich einen genauen Blick auf die Fristen und Bedingungen der Anbieter geworfen habe:

Besonders lange Fristen:

  • Holafly — bis zu sechs Monate nach dem Kauf, voller Betrag bei nicht aktivierter eSIM, gekauft direkt bei Holafly. Anerkannt werden unter anderem abgesagte Reisen, inkompatible oder gesperrte Geräte und technische Probleme.
  • Roamic — sechs Monate für ungenutzte eSIMs, nach eigener Aussage ohne Rückfragen.
  • ByteSIM — 180 Tage für ungenutzte eSIMs.
  • 4S eSIM — nach eigener Auskunft ohne Frist, solange der Grund nachvollziehbar ist und das Volumen nicht verbraucht wurde. Das ist zum einen relativ großzügig, zum anderen aber relativ schwammig. Da unter den eSIM-Anbieetrn aber eine relativ große Konkurrenz herrscht, gehe ich davon aus, dass im Zweifelsfall kundenorientiert entschieden wird.
  • eSIM4travel — 90 Tage, wurde mir schriftlich bestätigt.

Dreißig Tage Erstattungszeitraum nach dem eSIM-Kauf gewähren Saily, Nomad, Yesim und co:sim. co:sim ist dabei enorm unkompliziert und erstattet nicht installierte eSIMs innerhalb von 30 Tagen bedingungslos. Saily erstattet auch dann noch, wenn weniger als ein Prozent des Volumens verbraucht wurde – das ist besonders praktisch, wenn Ihr die eSIM aus Versehen bei der Installation in Deutschland kurz einschaltet, sich dann aber Eure Reise beispielsweise verschiebt.

Kurze Fristen haben Ubigi und eSIMX mit jeweils 14 Tagen. Bei Ubigi steht offiziell zwar, dass eine Erstattung nur erfolgen kann, wenn der Installations-QR-Code noch nicht gescannt wurde, auf meine Nachfrage hin hat Ubigi aber klargestellt, dass allein der Datenverbrauch zählt — ein Tarif bleibt erstattungsfähig, solange keine Daten genutzt wurden, auch wenn die eSIM bereits installiert wurde.

Superalink erstattet zu 100 Prozent, aber ausschließlich vor der Aktivierung und für jeden beliebigen Grund. etravelSIM hat die restriktivste Regelung: fünf Tage ab Kauf, keine Erstattung bei inkompatiblem Gerät, und von der Rückzahlung werden 5 US-Dollar oder 30 Prozent des Kaufpreises abgezogen, je nachdem, was höher ist. Das ist bisland der einzige Anbieter im eSIM-Vergleich mit einer Bearbeitungsgebühr.

Bei Nomad gibt es noch eine Besonderheit: Nomad nimmt sämtliche Unlimited-Tarife, die UK-Voice-Tarife, einen Thailand-Tarif und das Europe-Nomad-Pass-Abo komplett vom Erstattungsrecht aus.

Bei Airalo und Maya Mobile ist die Frist derzeit nicht eindeutig dokumentiert. Airalo nennt in verschiedenen Dokumenten 14 und 30 Tage, bei Maya stehen eine 180-Tage-Garantie und ein 30-Tage-Fenster nebeneinander. Eine Antwort der beiden Anbieter steht aktuell noch aus.

Rufnummer, Anrufe und SMS

Die meisten Reise-eSIMs sind reine Datentarife. Für Telefonie nutzt man WhatsApp, FaceTime oder Signal über die Datenverbindung, und für SMS-Codes der Bank bleibt die eigene SIM-Karte im Telefon aktiv.

Dennoch gibt es bei den eSIMs auch einige Anbieter bzw. Tarife, die eine echte Rufnummer mit Mobilfunk-Telefonie bieten:

  • etravelSIM — die „Data + Calls“-Tarife für die USA enthalten eine US-Nummer mit kostenlosen eingehenden Anrufen und unbegrenzten Inlandsgesprächen, die Europa- und Türkei-Tarife eine britische Nummer. Der Anbieter betont, dass es sich um echte Mobilfunktelefonie handelt und nicht um VoIP.
  • ByteSIM — lokale Nummern bei ausgewählten Tarifen in Thailand und Vietnam sowie gestaffelte Sprachpakete für Nordamerika, z.B. 50 GB mit 30 Minuten und 50 SMS.
  • Airalo — die Global- und Discover+-eSIMs enthalten eine Nummer für Anrufe und SMS. Lokale Pakete mit Telefonie gelten (logischerweise) nur für Gespräche innerhalb des Abdeckungslandes.
  • eSIMX — nach eigener Auskunft gibt es Inklusiv-Minuten und -SMS bei ausgewählten Tarifen für Großbritannien, Thailand, Vietnam und Australien. Was genau enthalten ist, steht am jeweiligen Tarif.
  • Nomad — bei den UK-Voice-Tarifen und ausgewählten Thailand-Tarifen.

Yesim geht einen anderen Weg und verkauft virtuelle Rufnummern als eigenständiges Produkt, vor allem für den Empfang von SMS-Codes, ohne die private Nummer herausgeben zu müssen.

Eindeutig ohne Rufnummer sind Ubigi, Saily, Maya Mobile, Roamic, Superalink, 4S eSIM, co:sim und eSIM4travel. Ubigi formuliert das in den Nutzungsbedingungen am deutlichsten: es wird keine Rufnummer bereitgestellt, weder ein- noch ausgehende Gespräche sind möglich, auch keine Notrufe. Bei eSIM4travel hatte ich nachgefragt, weil auf einigen Reiseportalen britische Produkte mit dem Hinweis „SMS + Call + Voice“ auftauchen. Der Anbieter hat dem ausdrücklich widersprochen: Alle eSIM4travel-Tarife seien reine Datentarife, die Angaben auf anderen Webseiten sind nicht korrekt.

Auch Holafly bietet keine Rufnummer. Ausnahme ist der monatliche Ultra-Plan, der neben weltweit unbegrenztem Internet auch mit einer lokalen Rufnummer kommt.

Was die Anbieter voneinander unterscheidet

Abdeckung und Geschwindigkeit ähneln sich bei den Anbietern im eSIM-Vergleich stärker, als man vermuten mag. Unterschiede gibt es bei den Unternehmen vor allem in Sachen Marketing, Kundenservice und einigen speziellen Details, die je nach Verwendungszweck sehr interessant sein und einen echten Mehrwert bieten können. Im Folgenden habe ich Euch daher die aus meiner Sicht wichtigsten Merkmale eines jeden eSIM-Anbieters aufgeschrieben, welches es so in dieser Kombination bei den anderen nicht gibt:

  • Airalo — einer der etabliertesten Anbieter (seit 2019), große Auswahl, über 200 Länder und Regionen, öffentlich einsehbare Fair-Use-Policy mit konkreter Zahl sowie Treueprogramm und In-App-Guthaben.
  • Holafly — gemeinsam mit Ubigi ältester Anbieter (seit 2017), unbegrenztes Volumen bei allen Tarifen als durchgängiges Produktversprechen, längstes Erstattungsfenster im eSIM-Vergleich sowie spannende (und kostenlose) „Always On“-Funktion mit 1 GB pro Monat in über 150 Ländern auch nach Ablauf der SIM-Karte.
  • Nomad — eine kostenlose Test-eSIM mit 1 GB für drei Tage in 76 Zielen, ohne Kreditkarte. In den USA lässt sich zwischen T-Mobile, AT&T und Verizon wechseln.
  • Saily — gehört zu Nord Security, dem Unternehmen hinter NordVPN, und bringt Werbeblocker, Schutz vor schädlichen Seiten und virtuelle Standorte direkt in die eSIM-App. Mit 5 GB pro Tag auch die höchste Tagesschwelle beim unlimitierten Internet unter den verglichenen eSIM-Anbietern.
  • Ubigi — bereits seit 2017/2018 am Markt, betreibt als Teil der NTT-Gruppe eigene Mobilfunkinfrastruktur statt nur weiterzuverkaufen. Ist in einigen Laptops ab Werk integriert und rechnet die Fair-Use-Grenze kundenfreundlich über die Laufzeit statt pro Tag.
  • Yesim — optionale virtuelle Rufnummern, integriertes VPN und ein Guthabenmodell für nahezu alle Länder weltweit namens „Pay & Fly“ ohne Zeitlimit auf der eSIM.
  • Maya Mobile — über 400 Netzpartner, in den meisten Regionen mindestens zwei Netze zur Wahl, und Abdeckung von mehr als 20 Kreuzfahrtlinien.
  • Roamic — sechs Monate Erstattung ohne Rückfragen und eine Fair-Use-Schwelle, die offen auf der Startseite steht statt im Kleingedruckten.
  • eSIM4travel — sehr günstiger Anbieter. Für die USA getrennte eSIMs für AT&T, T-Mobile und Verizon, sodass das Netz wählbar ist.
  • ByteSIM — abgestufte Unlimited-Tarife von „Lite“ bis „Max“, darunter die einzigen Produkte im Vergleich mit schriftlich bestätigter Drosselfreiheit, dazu echte lokale Rufnummern bei wenigen Tarifen und 180 Tage Erstattungsfrist.
  • co:sim — bedingungslose Erstattung innerhalb von 30 Tagen, eine kostenlose Test-eSIM mit 1 GB, Zahlung auch per Kryptowährung und eine Website, die als App auf dem Startbildschirm funktioniert.
  • eSIMX — sehr großer Tarifkatalog, Zahlung per Kryptowährung möglich, planbare Startzeitpunkte und bei einzelnen Tarifen eine Rufnummer inklusive.
  • etravelSIM — echte Mobilfunk-Rufnummern mit Inlandsgesprächen statt VoIP bei einigen Tarifen
  • Superalink — transparenteste Fair-Use-Policy. Anbieter kommt ohne App und ohne Registrierung aus.
  • 4S eSIM — Laufzeit von einem Tag bis zu einem Jahr und Volumen von 1 GB bis unbegrenzt sind bei fast allen Tarifen frei kombinierbar. Das bietet im Vergleich kein zweiter Anbieter.

Quellen je Anbieter

Alle Angaben in diesem Vergleich stammen aus den folgenden Quellen, zuletzt geprüft am 30. Oktober 2026. Wo eine Antwort des Anbieters auf unsere Anfrage eingeflossen ist, steht das Datum dabei.

Häufige Fragen zum eSIM-Vergleich

Worauf sollte ich beim Vergleich von eSIMs achten?
Für Anfänger besonders auf vier Dinge, in dieser Reihenfolge:
– Deckt der Tarif Euer Reiseziel ab?
– Reicht die Laufzeit für Eure komplette Reise?
– Passt das Datenvolumen zu Eurem tatsächlichen Verbrauch?
– Und erst danach: Was kostet die eSIM?
Ebenfalls wichtig: die Bewertungen des Anbieters sowie ggf. – falls für Euch wichtig – die Hotspot-Funktion (siehe Anbieter-Erklärungen oben)
Der häufigste Fehler ist, nur auf den Preis pro Gigabyte zu schauen. Der günstigste Gigabyte nützt Euch nichts, wenn der Tarif nach zehn von einundzwanzig Reisetagen abläuft.

Was heißt „unbegrenzt“ bei einer eSIM wirklich?
Das ist in der Tat eine enorm wichtige Frage wenn Ihr (sehr) viel auf Reisen mobil online sein wollt, denn „unlimited“ bedeutet bei fast jedem Anbieter etwas anderes. Bei manchen Anbietern ist es wirklich unbegrenzt – Ihr wählt die Anzahl der Tage, der Rest ist egal. Bei vielen anderen gilt eine Fair-Use-Regel: Ab einer bestimmten Menge pro Tag, oft rund 3 GB, wird die Geschwindigkeit deutlich reduziert. Das Internet läuft dann weiter, aber Videostreaming, große Downloads oder auch Videoanrufe sind für diesen Tag dann nur noch schwierig möglich. Manchmal wird die Fair-Use-Policy auch vom lokalen Partner-Anbieter durchgesetzt, das liegt dann außerhalb des Handlungsspielraums des eSIM-Anbieters. Das kann Euch allerdings genauso mit einer lokal gekauften SIM-Karte passieren.
Wenn eine solche Regel bekannt ist, steht sie im Vergleich oben beim jeweiligen Tarif.
Im Blog-Artikel oben habe ich daher die Fair-Use-Policies und die tatsächlichen Limits bei unbegrenztem Internet für Euch miteinander verglichen.

Warum ist derselbe Anbieter in einem Land günstig und im anderen teuer?
Weil eSIM-Anbieter i.d.R. keine eigenen Netze besitzen. Sie kaufen Datenvolumen bei den lokalen Netzbetreibern ein und verkaufen es weiter – und was sie einkaufen müssen, ist von Land zu Land extrem unterschiedlich. In Ländern mit hartem Wettbewerb unter den Mobilfunkanbietern ist das billig, in abgelegenen Inselstaaten mit einem einzigen Netzbetreiber ist es sehr teuer. Deswegen zahlt Ihr bei ein und demselben Anbieter in Spanien vielleicht 1,50 Euro pro Gigabyte und in Französisch-Polynesien das Zehnfache. Auch genau deshalb gibt es bei mir keine pauschale Antwort auf „Welcher Anbieter ist der beste?“. Die Antwort hängt am Reiseziel und an Euren Reise- und Nutzungspräferenzen – und genau das rechnet das Tool oben für Euch aus.

Wie viel Datenvolumen brauche ich überhaupt?
Das schätzt der Vergleich anhand Eurer Angaben. Als grobe Orientierung: Wer hauptsächlich navigiert, Nachrichten schreibt und ab und zu etwas nachschlägt, kommt mit rund 1-2 GB pro Woche weit. Wer unterwegs Fotos und Videos hochlädt, Musik streamt oder mobil arbeitet, landet schnell beim Fünf- bis Zehnfachen.
Habt Ihr keine Ahnung, wählt im Tool einfach „Ich weiß es nicht“. Dann wird das Datenvolumen bewusst nicht bewertet, statt mit einer erfundenen Zahl zu rechnen – Ihr seht dafür gleich die vollständige Liste.

Sind die angezeigten Preise die Endpreise?
Es sind die Preise, die die Anbieter selbst für ihre Tarife angeben, zuletzt geprüft am Datum unter der Tabelle. Preise ändern sich aber laufend und Rabattaktionen kommen und gehen. Verbindlich ist immer der Preis, den Ihr beim Anbieter im Bestellvorgang seht.
In den im obigen eSIM-Vergleich angezeigten Preisen sind die Rabattcodes noch nicht berücksichtigt. Nutzt Ihr also einen oben angezeigten Discount Code, wird es für Euch nochmal günstiger.

Warum steht der günstigste Tarif nicht immer ganz oben?
Weil „günstig“ und „passend“ nicht dasselbe sind. Der oberste Tarif ist der, der insgesamt am besten zu Eurer Reise passt. Daneben steht aber immer auch eine eigene Karte mit dem günstigsten Tarif, der Eure Reise tatsächlich abdeckt – damit Ihr beide Antworten bekommt und selbst entscheiden könnt.
Ist der passendste Tarif gleichzeitig der günstigste, steht das in der jeweiligen Begründung.

Verdient My Travelworld an diesem Vergleich?
Ja. Kauft Ihr über einen der Links eine eSIM, bekomme ich eine Provision. Für Euch ändert sich am Preis nichts, und Ihr profitiert weiterhin von allen aktuellen Rabatten des Anbieters. Letztendlich spart Ihr sogar, weil ich mit diesem eSIM-Vergleich spezielle Rabatt-Codes bei den Anbietern für Euch heraushandeln kann.
Was sich dadurch nicht ändert, ist die Reihenfolge. Die ergibt sich aus der Wertung nach den oben beschriebenen Kriterien, nicht aus der Höhe der Provision. Sollte ich einmal eine bezahlte Platzierung zeigen, steht unübersehbar „Anzeige“ an der betreffenden Empfehlung – und auch dann wird dort der Tarif gezeigt, der zu Eurer Reise passt, nicht irgendeiner.
Ihr könnt das übrigens überprüfen: Klappt bei jeder Empfehlung die Punkterechnung der Wertung auf – dort seht Ihr in voller Transparenz, wie sich das Ergebnis zusammensetzt.

Ist eine eSIM immer die beste Lösung?
Nein, und das ist der Grund, warum ich auf diesem Blog ausdrücklich auch über meine Erfahrungen mit lokalen SIM-Karten schreibe, zum Beispiel hier im Artikel über die SIM-Karten in der Dominikanischen Republik oder hier, wenn es um die SIM-Karten in Neuseeland geht. Bei längeren Reisen, in günstigen Reiseländern und bei hohem Datenverbrauch ist eine vor Ort gekaufte Prepaid-Karte oft deutlich billiger – auf den Fidschi-Inseln haben wir 7 Euro für 55 Gigabyte bezahlt, da kommt keine eSIM heran. Wann sich was lohnt, habe ich ausführlich auch hier im Blog-Artikel aufgeschrieben: eSIM oder lokale SIM-Karte im Ausland.

Häufige Fragen zum eSIM-Vergleich

Für manche Länder reicht ein Preisvergleich nicht aus. Dann geht es darum, welche Netze vor Ort überhaupt funktionieren, ob sich die lokale SIM-Karte lohnt, wo Ihr sie bekommt und was sie kostet. Zu diesen Reisezielen habe ich eigene Artikel geschrieben – immer mit dem Vergleich oben und meinen Erfahrungen vor Ort darunter. Diese Artikel findet Ihr hier:

Euer Reiseziel ist noch nicht dabei? Der eSIM-Vergleich funktioniert für alle Länder – die Länderartikel erscheinen Stück für Stück besonders für jene Ziele, wo es Besonderheiten gibt und ich spezielle Erfahrungen vor Ort gemacht habe, die es lohnen, geteilt und erklärt zu werden.

Finde hier die wirklich passende eSIM für deine Reise

Wie viel Internet brauchst du?

Ich bin Christian, Reiseexperte, Diplom-Betriebswirt für Tourismus und Gründer des Reiseblog My Travelworld (seit 2011). Durch mehr als 10 Jahre Berufserfahrung bei Reiseveranstaltern, fast 10 Jahre Leben in der Karibik (Grenada & Dominikanische Republik) sowie über 100 bereiste Länder teile ich auf diesem Reiseblog ausschließlich persönliche Erfahrungen und unabhängige Reisetipps.
Seit 2021 reise ich als Vollzeit-Reisender und Digitaler Nomade um die Welt und berichte hier vor allem über die Schwerpunkte Karibik, Südsee, Afrika, Asien sowie Mittel- und Südamerika. Meine Reiseexpertise wurde bereits in Podcasts, Interviews und Medienbeiträgen aufgegriffen, darunter bei der weltweit bekannten "US News", bei klassischen Print-Magazin "Freundin" oder bei bekannten Off the Path Abenteuer-Podcast. My Travelworld verzeichnete seit dem Start mehr als 5 Millionen Seitenaufrufe.
Mehr über mich, meine Reisen und meine Mitwirkungen auf anderen Seiten findest du auf der Über-mich-Seite.
Meine Top-Empfehlungen für Eure Reisen:
1. Profitiere von meiner Erfahrung: persönliche Reiseberatung für dich
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