Lance aux Epines im Süden Grenadas wird vor allem von attraktiven Villen und Apartmentanlagen dominiert. Aber auch raues Meer und die Palme mit dem vielleicht besten Postkartenmotiv der Karibik gibt es hier.
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Reisezeitraum: Juni 2011
Geschrieben: Juni 2011
Zum Feiertag erkundete ich ein wenig die nähere Umgebung von Mont Tout bzw. Grand Anse und ging zu Fuß in Richtung der Südküste Grenadas. Hier befindet sich die Halbinsel Lance aux Epines, die sozusagen wie eine Lanze („lance“) oder wie ein Stachel („epine“) ins Meer hineinragt. Bei den Recherchen, warum die Halbinsel nun aber Lanze auf dem Stachel heißt, verließen mich dann allerdings meine Französisch-Kenntnisse. ;-)
Die Halbinsel im Süden Grenadas, zu der eine nur wenig befahrene Straße führt, beginnt quasi an den Lance aux Epines Cottages, einer ruhigen Apartmentanlage an der Prickly Bay. Bei kurzer Betrachtung des anliegenden Strandes fand ich hier die Foto-Palme schlechthin, genauso, als wenn Sie dort extra jemand hingestellt hätte.


Im weiteren Verlauf der Straße hatte man auf die westlich von Lance aux Epines gelegene Prickly Bay mit seinen zahlreichen Segelbooten eine wunderschöne Sicht.


Wie schon eingangs angedeutet, befinden sich zahlreiche sehr gut erhaltene und gepflegte Grundstücke in Lance aux Epines. Entsprechend wohlhabend dürfte die hier wohnende Bevölkerung sein. Zwei sehr schöne Häuser habe ich hiervon mal festgehalten, wobei die Anlage auf dem unteren Bild sogar zu verkaufen ist. Wer also das nötige Kleingeld übrig hat …


Da sich Lance aux Epines an seinem Ende wie ein Stachel ins Meer bohrt, gibt es hier keine feinsandigen Strände mehr. Dafür kann man – fast etwas unkaribisch, dafür aber im tollen Kontrast zur „Foto-Palme“ weiter oben – ein wildes, schäumendes Meer beobachten.


Von der Spitze Lance aux Epines‘ ging es dann auch schon wieder zurück. Schließlich soll man sich ja am Feiertag nicht zu sehr anstrengen … :-)
Ich bin Christian, Reiseexperte, Diplom-Betriebswirt für Tourismus und Gründer des Reiseblog My Travelworld (seit 2011). Durch mehr als 10 Jahre Berufserfahrung bei Reiseveranstaltern, fast 10 Jahre Leben in der Karibik (Grenada & Dominikanische Republik) sowie über 100 bereiste Länder teile ich auf diesem Reiseblog ausschließlich persönliche Erfahrungen und unabhängige Reisetipps.
Seit 2021 reise ich als Vollzeit-Reisender und Digitaler Nomade um die Welt und berichte hier vor allem über die Schwerpunkte Karibik, Südsee, Afrika, Asien sowie Mittel- und Südamerika. Meine Reiseexpertise wurde bereits in Podcasts, Interviews und Medienbeiträgen aufgegriffen, darunter bei der weltweit bekannten "US News", bei klassischen Print-Magazin "Freundin" oder bei bekannten Off the Path Abenteuer-Podcast. My Travelworld verzeichnete seit dem Start mehr als 5 Millionen Seitenaufrufe.
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