Eigentlich lohnt Tarragona gar keinen eigenen Blogartikel, denn wir waren nur relativ kurz vor Ort und hatten nicht mal eine Unterkunft, da wir bei Freunden in der Nähe unterkamen. Allerdings war das gar nicht mal so kleine Städtchen mit immerhin rund XXX Einwohner dermaßen interessant, dass wir schon ziemlich begeistert waren, vor allem wenn man bedenkt, dass Tarragona in Deutschland eigentlich kaum einen Namen hat. Doch Touristen anderer Nationen sehen das anders, denn die Stadt war definitiv gut besucht. Ein paar unserer Erfahrungen und was uns besonders an Tarragona gefiel teile ich daher gerne mit Euch hier in diesem kurzen Blog-Post mit Fotos und Impressionen.
Reisezeitraum: Juni 2025
Geschrieben: August 2025
Veröffentlicht: September 2025
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Tarragona befindet sich grob gesagt auf halber Strecke zwischen Barcelona und Valencia, wenngleich es sich näher an ersterem als an zweiterem befindet. Von Valencia nach Tarragona waren wir mit Alsa rund 4 Stunden unterwegs (ca. 25 Euro pro Person), von Tarragona nach Barcelona fuhren wir schließlich mit dem Regional-Express nach Barcelona (ca. 11 Euro pro Person).
Tarragona ist vor allem bei britischen Touristen beliebt, was sich nicht nur an der Besucherstruktur vor Ort zeigt, sondern vor allem am sehr nahe gelegenen (rund 10 Kilometer) Flughafen Reus. Früher hieß dieser mar Barcelona-Reus und war neben Barcelona-Girona der Hauptflughafen für Billigflieger à la Ryanair & Co. Für Barcelona-Reisende. Heute sind im Wesentlichen nur noch dutzende Verbindungen nach Großbritannien übrig geblieben, die von britischen Urlaubern häufig frequentiert werden. Natürlich bleiben diese nicht in der Stadt, sondern kommen in nahegelegenen Strand-Unterkünften unter, doch ein Ausflug nach Tarragona ist allemal drin – und dieser lohnt sich absolut.
Denn während Barcelona ja schon seit Jahren von Touristen völlig überrannt ist und Valencia zwar wesentlich ruhiger, aber auch nicht so spektakulär ist, ist Tarragona wirklich bildhübsch und hat einige beeindruckende Sehenswürdigkeiten und Attraktionen zu bieten, die man so von einer Stadt zweiten oder dritten Ranges nicht unbedingt erwartet.
Allen voran steht hier das Amphitheater, eines der ältesten und besterhaltenen seiner Art in ganz Europa – und wirklich beeindruckend anzusehen, zumal es sich landschaftlich wunderbar eingebettet zwischen den Anhöhen von Tarragona und den Stränden des Mittelmeers befindet.

Auch die Stadtmauer ist gut erhalten und bietet einiges an spannende Möglichkeiten für Archäologen oder Fotoexperten.

Auch die Kathedrale von Tarragona ist sehr sehenswert, vor allem der kleine Aufstieg hier hoch ist historisch schön und visuell sehr attraktiv.

Und auch sonst kann man sich entspannt durch die Altstadt treiben lassen. Historische Gebäude und pittoreske Gassen wechseln sich hier ab.



Übrigens, wer im Spätsommer in Tarragona ist sollte die landesweit berühmten Castell-Wettbewerbe nicht verpassen. Hierbei stapeln sich Vereine und Clubs zu Menschenpyramiden auf, die bis zu 13 Stockwerke erreichen – genau Menschen klettern aufeinander bis sie eine schwindelerregende Höhe von rund 20 Metern erreicht haben. Schon die Bilder und Monumente in der Stadt, die dieser Tradition Rechnung tragen, waren unglaublich beeindruckend. Entsprechend kann ich mir vorstellen, dass das Event ein richtiges Spektakel ist, wenngleich es dann auch sehr voll wird. Schaut Euch zumindest aber mal die Grafiken zu den Castells an, es ist wirklich beeindruckend.


Auch das war ein Grund, warum uns Tarragona auf unserem kurzen Stadtrundgang so begeisterte. Im Wesentlichen war es aber die Kombination aus wirklich tollen Sehenswürdigkeiten (Amphitheater und historische Altstadt) mit dem Status eines noch echten Geheimtipps – und das in Spanien und unweit der Metropolen Barcelona und Valencia. Seid Ihr also auf dem Weg in und um diese Region, lohnt sich Tarragona als Zwischenstopp allemal.
Übrigens, wer in Tarragona unterkommt und in der Umgebung noch ein paar Ziele sucht: Salou ist ein schöner, wenn auch ein teils recht voller Strandort, mit vielen Restaurants und Geschäften.

Wer richtig günstig und authentisch essen möchte, kann die paar Kilometer nach Vila-Seca fahren, einem kleinen, eher unbedeutenden Ort mit doch recht vielen Restaurants – allerdings keinerlei Touristen. Und für unberührte Strände bieten sich die Regionen östlich von Tarragona an, da gibt es einige kleine versteckte Buchten, die wir leider nur aus dem Zug auf dem Weg nach Barcelona sahen.
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Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Ich habe nicht nur Tourismus studiert und mehr als 10 Jahre bei Reiseveranstaltern gearbeitet (gerne helfe ich Euch bei Eurer Reiseplanung), sondern auch knapp 10 Jahre in der Karibik gewohnt (Grenada & Dominikanische Republik) und bereits mehr als 90 Länder bereist.
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