Für unsere Reise in Japan bewegten wir uns vor allem im Großraum Tokio und fanden mit dem Kawaguchiko-See ein traumhaft schönes Plätzchen für einige Tage, vor allem aufgrund der schönen Umgebung, des ruhigen Sees und dem traumhaften Ausblick auf den Mount Fuji. Warum es sich lohnt, für einige Tage nach Kawaguchiko zu reisen und was es zu beachten gibt, erfahrt Ihr hier.
Reisezeitraum: October 2023
Geschrieben: Juli 2026
Veröffentlicht: August 2026
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Kawaguchiko bzw. Fujikawaguchiko ist ein kleines Städtchen (in der Nähe der etwas größeren Stadt Fujiyoshida) direkt am namensgebenden Kawaguchi-See, der vor allem aufgrund des spektakulären Ausblicks zum Mount Fuji sowie der Pagode am Arakurayama Park, dem berühmten roten Turm, beliebt ist – und das zu Recht. Allein für den wundervollen Ausblick auf den Mount Fuji lohnt sich der Weg hier her, der von Tokio aus rund 2 Stunden beträgt.

Und auch die berühmte fünfstöckige Arakurayama-Pagode mit Blick auf den See sowie den Mount Fuji ist trotz der vielen Touristen hier ein absolutes Highlight einer jeden Japan-Reise. Da ist es kein Wunder, warum Kawaguchiko bei vielen Reisenden auf dem Plan steht, auch wenn sich der Trubel im Ort selbst sehr in Grenzen hält – die Mehrzahl der Besucher sind sicher Tagestouristen aus Tokio und auf Rundreise durch Japan.

Den See könnt Ihr am besten mit dem Fahrrad erkunden. Eine Umrundung sind rund 20-25 Kilometer, was zum Laufen dann doch ein klein wenig zu weit ist. Vor allem am Nordufer findet Ihr die besten Fotospots, zum Beispiel den Oishi Park, wo die oft farbenfrohen Blumen einen besonderen Kontrast zum weißen Gipfel des Mount Fuji bilden. Das Fahrrad liehen wir uns bei unserer Unterkunft, dem Honobono Guesthouse (~), für 1000 JPY. Mehr zu unseren Unterkünften in Japan findet Ihr hier, inklusive dem wirklich tollen und einzigartigen Honobono-Guesthouse.

Spektakulär war wie gesagt auch die Arakurayama-Pagode im gleichnamigen Park, die Ihr sicher schon einmal auf Fotos gesehen habt. Zwar müsst Ihr hier mindestens 200 steile Stufen nach oben, doch es lohnt sich – auch wenn Ihr den Ort mit hunderten anderen Touristen teilen müsst.
Je nach Lage Eurer Unterkunft in Kawaguchiko bzw. Fujikawaguchiko könnt Ihr zur fünfstückigen Pagode entweder mit dem Fahrrad, mit dem Bus, mit dem Zug oder auch zu Fuß. Ihr findet sie auf Google Maps im Arakurayama Sengen Park.

Apropos Unterkunft, hier kann ich Euch für den Kawaguchi-See einen ganz heißen Tipp geben: das Honobono Guesthouse (~). Es befindet sich in Fujikawaguchiko, im Prinzip dem nahtlos verbundenen Nachbarort von Kawaguchiko. Es wird von einem ehemaligen (japanischen) Weltreisenden geführt, der zuvor 3 Jahre die Welt erkundet hat und nun mit Familie am Kawaguchiko-See lebt. Sein Gästehaus ist ungemein gemütlich und wirklich mit Liebe zum Detail eingerichtet, ohne japanische Traditionen zu vernachlässigen. Hinzu kommt ein wirklich schönes Wohnzimmer mit Kamin in Form eines Gemeinschaftsbereichs, in dem es ungemein gemütlich ist. Fahrräder kann man für 1000 JPY pro Tag ausleihen und Transfers bei An- und Abreise vom Bahnhof bzw. der Bus-Station sind kostenlos.

Apropos Anreise nach Kawaguchiko, diese geht ab Tokio recht einfach vonstatten. Ihr könnt entweder mit dem Zug fahren oder mit dem Bus, wobei Letzteres günstiger ist (und landschaftlich auch nicht unattraktiver). Für das Busticket zahlten wir knapp über 2000 JPY, der Zug hätte meiner Erinnerung nach mindestens 3000 JPY gekostet – zeitlich nehmen sich beide Optionen kaum etwas. Wir nahmen sowohl für die Hin- als auch die Rückreise jeweils den Bus.
Kawaguchiko, Fujikawaguchiko und der Kawaguchi-See sollten also auch auf Eurer Japan-Reise nicht fehlen, wenn Ihr die berühmten Fotomotive des Mount Fuji sehen wollt. Die Umgebung hier ist wirklich schön und eine Fahrradrunde um den See die ideale Aktivität. Zwar sind die Aussichtspunkte beliebt und sehr gut besucht, drum herum ist aber alles weiterhin recht entspannt, sodass sich die touristischen Auswirkungen hier in Grenzen halten. Plant Ihr ebenfalls einen Aufenthalt hier, dann schaut Euch auch unbedingt das Honobono Guesthouse an. Wollt Ihr in dieser Gegend noch einen Stopp einlegen, ist der Motuso-See eine ideale Option – einige Reisende im Hostel kamen von dort in Kawaguchiko an oder planten diesen als nächste Station.
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Ich bin Christian, Reiseexperte, Diplom-Betriebswirt für Tourismus und Gründer des Reiseblog My Travelworld (seit 2011). Durch mehr als 10 Jahre Berufserfahrung bei Reiseveranstaltern, fast 10 Jahre Leben in der Karibik (Grenada & Dominikanische Republik) sowie über 100 bereiste Länder teile ich auf diesem Reiseblog ausschließlich persönliche Erfahrungen und unabhängige Reisetipps.
Seit 2021 reise ich als Vollzeit-Reisender und Digitaler Nomade um die Welt und berichte hier vor allem über die Schwerpunkte Karibik, Südsee, Afrika, Asien sowie Mittel- und Südamerika. Meine Reiseexpertise wurde bereits in Podcasts, Interviews und Medienbeiträgen aufgegriffen, darunter bei der weltweit bekannten "US News", bei klassischen Print-Magazin "Freundin" oder bei bekannten Off the Path Abenteuer-Podcast. My Travelworld verzeichnete seit dem Start mehr als 5 Millionen Seitenaufrufe.
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