Nicaragua Guest House Managua – Backpacker-Hostel für 1 Nacht

Managua wird in vielen Internetquellen nur als Durchreisestation beschrieben, an der man nicht länger bleiben will. Ob dies wirklich stimmt, mag ich gar nicht mal bestätigen. Allerdings hatte ich bei meiner ohnehin nur knappen Nicaragua-Zeit von gerade einmal 5 Tagen keine Zeit, diese Frage näher zu prüfen und verbrachte daher ebenfalls nur eine Nacht in Managua und wählte dafür das Nicaragua Guest House aus.

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Reisezeitraum: Mai 2013
Geschrieben: Juni 2013
Veröffentlicht: Juli 2013

Die kleine Pension befindet sich ungefähr auf halbem Weg zwischen dem internationalen Flughafen von Managua und dem Stadtzentrum. Für die Anreise nahm ich mir ein Taxi, was mit 16 US$ nicht ganz günstig war – dies ist aber üblich für ein Airport-Taxi, denn die Preise sind wohl so festgelegt. Der Preis wurde mir auch vom Hotel im Vorhinein bestätigt.
Nach rund 15 Minuten Fahrt war ich da, einer der beiden Eigentümer öffnete mir die sonst verschlossene Tür.

Der Eingang zum Nicaragua Guest House in Managua

Der Check-In ging fix, es wurden lediglich die Daten meines Reisepasses aufgeschrieben, bezahlen musste ich erst am nächsten Morgen. Als Begrüßung gab es sogar noch eine kleine Wasserflasche mit auf den Weg – nette Geste. Diese konnte sogar immer wieder aufgefüllt werden, denn im Mini-Lobbybereich stand ein Wasserspender mit gefiltertem Wasser. Auch sonst gab es mit je einer Miniaturflasche Duschbad und Shampoo Utensilien, die für richtige Backpacker- oder Budgetunterkünfte eher unüblich sind und mehr für ein Hotel sprechen.

Mein Zimmer war dem hingegen dann aber wieder ziemlich Budget, denn es war doch schon etwas in die Jahre gekommen.

Mein Einzelzimmer im Nicaragua Guest House in Managua

Dennoch, es hatte immerhin ein privates Bad mit Dusche und WC. Dieses konnte allerdings nur mit einem Vorhang vom restlichen Zimmer abgetrennt werden. Privatsphäre olé. ;-)

Mein Einzelzimmer im Nicaragua Guest House in Managua

Auch die Betten hatten die besten Zeiten hinter sich, waren aber dennoch für eine ordentliche Nacht gut zu gebrauchen. Dem komplett ruhigen Schlaf wirkten jedoch die sehr hellhörigen Zimmer entgegen, die gerade bei morgendlichen Abreisen von anderen Gästen einiges an Poltern verursachten sowie der fast vor meinem Fenster krähende Hahn, dem ich am liebsten einen Stein entgegen geworfen hätte. Muss man denn schon früh um 5:30 alle wach gockeln?

Der Innenhof der kleinen Pension

Sehr nett war allerdings das kleine Frühstück was mit inklusive war. Es war nichts Überragendes und auch nicht wirklich geeignet zum satt werden für den ganzen Tag, aber als nettes Add-On zur Übernachtung auf jeden Fall eine gute Sache, zumal es eine ordentliche Schüssel an frischen Früchten gab, womit ja sonst immer etwas gegeizt wird.
Auch eine Flasche Wasser gab es hier nochmals gratis.

Das kostenlose Frühstück mit vielen Früchten im Nicaragua Guest House

Nach diesem kleinen Snack checkte ich dann aus und verließ das Nicaragua Guest House für meinen Weg in Richtung León. Ich lief zu einer großen Shopping Mall, die nur 3 Gehminuten entfernt ist und nahm mir dort schließlich ein Taxi in Richtung UCA, dem Busterminal von Managua.

Was?Nicaragua Guest House
Zimmer?Einzelzimmer
Wo?Managua, auf halben Weg zwischen Innenstadt und internationalen Flughafen MGA
Dauer?1 Nacht
Bewertung7.5/10

 

Damit war dann auch meine kurze Stippvisite in Managua beendet, die mit dem Nicaragua Guest House eine solide und empfehlenswerte Basis hatte. Das kleine Gästehaus ist nichts Besonderes, über das man ausschweifend schwärmen könnte, aber einfach eine nette und günstige Option für eine Nacht in Managua. Von daher Daumen hoch für diese Unterkunft in Nicaraguas Hauptstadt.

Chris (My Travelworld)

Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Nachdem ich 3 Jahre im Paradies der Karibik (Insel Grenada) gelebt habe, bin ich mit dem Rucksack um die Welt gereist. Mittlerweile habe ich um die 70 Länder besucht, das Reisefieber ist aber immer noch nicht gestillt. Von 2015 bis 2019 habe ich in der Dominikanischen Republik gewohnt - die Karibik hat es mir sehr angetan - und habe das Land ausgiebig abseits von All-Inclusive und Hotelkomplex erkundet. Seit einigen Monaten bin ich nun als Digitaler (Halb-)Nomade unterwegs und entdecke die Welt, wobei sich meine Home Base weiterhin in der "DomRep" befindet. Für Fragen und Feedback freue ich mich über Eure Kontakt-Aufnahme - am besten per Kommentar unter den jeweiligen Artikel, da es hier auch gleich anderen hilft.
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