Reisen macht eigentlich fast immer Spaß, will aber auch manchmal hart verdient sein. Deswegen gibt es hier nun erstmalig eine genaue Auflistung, was eine bestimmte Reise gekostet hat – schließlich spielt auch das Finanzielle immer eine Rolle. Los geht es mit Guyana, wo ich 5 Tage unterwegs war und insgesamt auf ziemlich genau 1000,- US$ gekommen bin. Absolut nicht günstig, dafür allerdings auch mit jeder Menge Erlebnis.
Reisezeitraum: Februar 2013
Geschrieben: März 2013
Veröffentlicht: März 2013
>> Zum Reisebericht Georgetown
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Den größten Anteil mit mehr als 40% macht die Anreise aus, zu dem lediglich der Flug Grenada – Guyana und zurück mit Caribbean Airlines zählt sowie die Departure Tax in Höhe von 4000 GYD (ca. 20 US$), die bei Abflug aus Guyana zu entrichten ist. Fliegen in der Karibik ist nun mal teuer und leider nicht mit dem dichten Streckennetz und den günstigen Angeboten in Europa vergleichbar.
Der zweitgrößte Posten wird ebenfalls von Flügen eingenommen, wobei es sich hier um den Inlandsflug von Bartica nach Georgetown mit Trans Guyana Airways sowie den Ausflug zu den Kaieteur Falls handelt. Beides habe ich unter „Ausflüge“ gezählt, da ich diese weniger des Transport wegens buchte, sondern aufgrund des Erlebnisses. Mit 142 € für insgesamt 3 Flüge mit einem zudem noch so hohen Erlebnischarakter ist dieser Posten aber durchaus ok.
Ebenfalls im sehr human Rahmen hielten sich die Kosten für die Unterkünfte in Guyana. Hier suchte ich natürlich auch speziell nach einer Budget-Option, fuhr allerdings mit dem New Tropicana Hotel in Georgetown sowie dem Platinum Inn in Bartica sehr gut. 106 € für insgesamt 5 Nächte Einzelzimmer ist für mich ein sehr fairer Kurs.
Etwas teurer als notwendig waren sicher die Ausgaben für Essen und Getränke. 80 € in 5 Tagen muss man erst einmal konsumieren. Hier war es aber vor allem entscheidend, dass ich mich wieder sehr viel auf die Probierschiene wagte und so mir auch mal einiges zwischendurch genehmigte. Kulinarische Experimente waren unter anderem der Black Pudding, der Eggball, der Caju-Saft, die Cujufrucht oder auch die leckeren Ananasnacks in den Straßen von Georgetown. Details hierzu habe ich im Reisebericht Guyana erläutert. Weiterer Punkt war die sehr attraktive Bar im New Tropicana Hotel, bei der ich entweder allein oder auch mit anderen Backpackern doch den ein oder anderen Rum & Coke konsumierte, sodass hier ein paar weitere Euros zum Nahrungsmittelbudget hinzukamen.
Der Transport ist in Guyana generell sehr günstig. Zwar komme ich hier auf immerhin 65 €, jedoch ist hierbei auch die zweimalige Taxifahrt Flughafen – Georgetown (je 20 €) mit immerhin 40 Kilometern pro Strecke sowie die 90-minütige Speedboat-Fahrt von Parika nach Bartica für ca. 9 € berücksichtigt. Hinzu kommt noch ein Taxi von Ogle ins Zentrum (1000 GYD / 5 US$ für 10 Kilometer) sowie vier Minibusfahrten zwischen 100 und 500 GYD.
Insgesamt empfand ich Guyana als preislich im Rahmen und keinesfalls zu teuer. Gerade in der Hauptstadt Georgetown lässt es sich relativ günstig leben. Deutlich teurer wird es dann im Hinterland, was ich während meines Abstechers nach Bartica feststellte, vor allem in Bezug auf Lebensmittel. Bei den Ausflügen solltet Ihr genau schauen, welche ihr Geld wert sind und was tendenziell eher teure Touristenbespaßung ist, denn so etwas kann dann schnell das Reisebudget sprengen. Meine beiden Ausflüge kann ich dabei sehr empfehlen, da ich diese für das Erlebte als relativ günstig empfand.
Ich bin Christian, Reiseexperte, Diplom-Betriebswirt für Tourismus und Gründer des Reiseblog My Travelworld (seit 2011). Durch mehr als 10 Jahre Berufserfahrung bei Reiseveranstaltern, fast 10 Jahre Leben in der Karibik (Grenada & Dominikanische Republik) sowie über 100 bereiste Länder teile ich auf diesem Reiseblog ausschließlich persönliche Erfahrungen und unabhängige Reisetipps.
Seit 2021 reise ich als Vollzeit-Reisender und Digitaler Nomade um die Welt und berichte hier vor allem über die Schwerpunkte Karibik, Südsee, Afrika, Asien sowie Mittel- und Südamerika. Meine Reiseexpertise wurde bereits in Podcasts, Interviews und Medienbeiträgen aufgegriffen, darunter bei der weltweit bekannten "US News", bei klassischen Print-Magazin "Freundin" oder bei bekannten Off the Path Abenteuer-Podcast. My Travelworld verzeichnete seit dem Start mehr als 5 Millionen Seitenaufrufe.
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