Mit der Fähre durch Vanuatu: 18 Stunden von Santo nach Port Vila

Wie auch in den anderen Südsee-Ländern ist auch Vanuatu enorm auf Fähren angewiesen – kein Wunder bei rund 80 Inseln, von denen die meisten irgendwie miteinander verbunden werden wollen. Auch für Touristen können die Fähren relevant sein, nämlich dann, wenn Ihr auf Vanuatu mehr als die Hauptinsel erkunden, aber auf die teuren und unzuverlässigen Inlandsflüge verzichten wollt. Ob die Fähre dabei das bessere Transportmittel ist und welche der beiden Fährgesellschaften – Tanna Ferry und Vanuatu Ferry – hierbei eher nicht zu empfehlen ist, erkläre ich Euch im folgenden Artikel.

Reisezeitraum: Februar 2025
Geschrieben: März 2025
Veröffentlicht: April 2026

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Fähren auf Fidschi
Fähren auf den Salomonen
Fähren in Tonga
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– Fähren in Tahiti/Französisch-Polynesien (folgt)

Die Planung

Die meisten Reisenden nach Vanuatu kommen auf das Thema Fähre aus einem Grund: die Inlandsflüge sind zu teuer oder zu unzuverlässig. Im Falle Vanuatus trifft auch gut und gerne beides zu. Im Reisebericht Vanuatu habe ich Euch diesbezüglich ein bisschen tiefergehender berichtet.

Wichtigste Anlaufstellen der Fähren in Vanuatu – und in der Regel auch für Euren Urlaub in Vanuatu – sind Port Vila (die Hauptstadt), Luganville (die Haupstadt der Insel Santo) sowie Tanna (die Insel mit dem feuerspuckenden Vulkan). Sowohl Santo als auch Tanna werden in der Regel ein- bis zweimal pro Woche angefahren.

Sowohl nach Tanna als auch nach Santo dauert die Überfahrt rund 17 bis 20 Stunden. Bereitet Euch also seelisch und moralisch auf eine Nacht an Bord vor – ohne Kabine. Im Gegensatz zu den Salomonen (siehe Fähren auf den Salomonen), Tonga (siehe Fähren in Tonga) und Samoa (siehe Fähren in Samoa) gibt es in Vanuatu keine kurzen Fähren von der Hauptinsel aus. Landet Ihr also in Port Vila und wollt per Fähre eine andere Insel entdecken, kommt Ihr an einer Übernachtfähre kaum vorbei.

Wollt Ihr auf weitere Inseln, gibt es hierfür ebenfalls Fähren – ggf. aber weniger regelmäßig und mit weniger bekannten bzw. weniger organisierten Fährgesellschaften. Die beiden wesentlichen Unternehmen, Tanna Ferry und Vanuatu Ferry, fahren in der Regel nur Santo und Tanna sowie als Zwischenstopp auf dem Weg nach Santo noch Malekula (Hafen Litzlitz oder Litslits) an.

Wichtig bei der Reiseplanung ist hierbei, dass Ihr nur mit einer Fährverbindung pro Woche plant – auch wenn es manchmal zwei gibt. Wollt Ihr also zum Beispiel von Efate (Port Vila) nach Santo (Luganville) und auch wieder zurück und dabei nur die Fähre nutzen, solltet Ihr eine komplette Woche (bzw. 8 Nächte) in Santo einplanen. Insofern dann doch Vanuatu Ferry und Tanna Ferry an zwei unterschiedlichen Wochentagen fahren, gibt Euch das zusätzliche und nicht erhoffte Flexibilität. Fest einplanen sollte man diese jedoch nicht.

Ebenso solltet Ihr gerade für die Rückfahrt (bzw. jegliche weitere Fahrt mit der Fähre in Vanuatu, wo Ihr anschließend fest gebuchte und nicht stornierbare Unterkünfte oder Flüge im Anschluss habt) immer mindestens 2 Tage Puffer einplanen. Es kommt durchaus häufig vor, dass die Abfahrt aufgrund technischer Probleme oder aufgrund von Wetterereignissen um einen Tag verschoben wird. Auch kann eine Fahrt mal ganz ausfallen, dann sollte Euch zumindest noch genügend Zeit bleiben, einen Flug zu organisieren.

Die große blaue Fähre „Vanuatu Ferry“ am Hafen von Luganville, Espiritu Santo, bereit zur Abfahrt nach Port Vila.

Das klingt alles ziemlich kompliziert und unattraktiv? Das stimmt durchaus, aber es ist eben auch Vanuatu und nicht Spanien oder Griechenland. ;-) Habt Ihr ein bisschen Bedenken bzgl. der Vanuatu-Reiseplanung oder seid unsicher, wie Ihr am besten einen erlebnisreichen aber zugleich auch komfortablen Reiseplan auf die Beine stellen könnt, kontaktiert mich gerne im Rahmen meiner Reiseberatung, sodass wir gemeinsam schauen können, was die beste Insel-Kombination auf Vanuatu oder in der Südsee für Euch ist.

Fahrplan, Preise und Tickets

Anhand dieser Schilderungen seht Ihr schon: alles kann, nichts muss in Vanuatu. Das gilt auch für den Fahrplan der Fähren. Dieser wird in der Regel immer einige Tage vorher veröffentlicht. Langfristige Planung – Fehlanzeige.

Zwar fährt Vanuatu Ferry aktuell (April 2026) zum Beispiel immer dienstags von Port Vila nach Santo, kommt mittwochs dort an und fährt donnerstags wieder von Santo nach Port Vila zurück mit Ankunft am Freitag, doch dies kann sich schon wieder geändert haben, wenn Ihr diesen Blog-Artikel lest. Für einen aktuellen Fahrplan könnt Ihr auf den beiden Facebook-Seiten der beiden Unternehmen vorbeischauen, wo stets die kommenden Termine kurzfristig bekanntgegeben werden.

Etwas mehr Stabilität ist zumindest bei den Preisen für die Fähren in Vanuatu gegeben. Diese sind soweit fix und kosten im Schnitt rund die Hälfte der Inlandsflüge. Hier eine Übersicht der aktuellen Preise von Tanna Ferry:

  • Port Vila – Santo: 9500 VTV
  • Port Vila – Tanna: 9000 VTV

Auch bei Vanuatu Ferry sind die Preise ähnlich:

  • Port Vila – Santo: ca. 12000 VTV
  • Port Vila – Tanna: 10000 VTV

Die grün-weiße Vanuatu Ferry III auf offener See unter blauem Himmel auf dem Weg von Santo nach Port Vila

Tickets für die Fähren können nicht vorabgebucht werden, sondern werden am Tag der Abfahrt verkauft. Seid hierfür einfach 2-3 Stunden vorher am Fährhafen – somit könnt Ihr Euch auch einen guten Platz auf der Fähre sichern.

Scheinbar gibt es aktuell (März 2026) auch eine neue FastFerry-Gesellschaft names Aelan Express mit seinem Fährschiff Blue Wota, die Santo und Port Vila in 10.5 Stunden statt 18-24 Stunden verbindet. Viel teurer als die etablierten Vanuatu Ferry und Tanna Ferry sind sie nicht. Die Frage ist nur wie lange sich dieses Unternehmen halten kann? Oft gehen neue derartige Unternehmen in kleinen Insel-Nationen ziemlich schnell pleite, egal ob Airlines oder Fährgesellschaften. Das habe ich alles schon in der Karibik oder eben in der Südsee zu häufig gesehen.

Dennoch möchte ich Euch hier gerne die Infos zu Aelan Express ergänzen:

  • Port Vila > Litzlitz (Malekula) > Luganville: Montags und Donnerstags, Abfahrt in Port Vila 06:30, Ankunft in Luganville 17:00
  • Luganville > Litzlitz (Malekula) > Port Vila: Dienstags und Freitags, Abfahrt in Luganville um 06:30, Ankunft in Port Vila um 17:00

Preis: 12500 VTV für Port Vila – Santo, 10000 VTV für Port Vila – Litzlitz (Malekula) und 5000 VTV für Litzlitz (Malekula) – Luganville

Passagiere auf dem Außendeck der Fähre mit Blick auf das Meer und die Küste von Vanuatu.

Unsere Erfahrungen mit der Fähre von Santo nach Port Vila

Planung

Wir hatten unsere Reise nach Vanuatu so geplant, dass wir eine der langen Fähren nur in eine Richtung nehmen müssen anstatt hin- und zurückzufahren. Dies bedeutet, dass wir von den Salomonen aus anstatt nach Port Vila direkt nach Luganville auf die Insel Espiritu Santo flogen und dann nach knapp 2 Wochen Vanuatu weiter von Port Vila nach Nadi auf den Fidschi-Inseln, dem Drehkreuz von Fiji Airways. Somit hatten wir quasi einen offenen Gabelflug in Vanuatu und benötigten lediglich einen Flug oder eine Fähre von Santo nach Port Vila, wobei wir uns sowohl aus Budgetgründen als auch aufgrund des höheren Erlebnisfaktor für die Fähre entschieden.

Entsprechend aufmerksam verfolgten wir die Fährpläne. Bei unserer Ankunft mit Solomon Airlines in Santo war lediglich bekannt, dass Vanuatu Ferry in 3 Tagen von Santo nach Port Vila fahren sollte – dies war uns jedoch zu kurzfristig, schließlich wollten wir die schönen Strände und Lagunen von Santo auch ein bisschen genießen und erleben (was wir mehr als genug taten – siehe Reisebericht Vanuatu).

Kajak im kristallklaren türkisblauen Wasser vor Lonnoc Bamboo Beach Bungalows, Espiritu Santo

Die nächste Fähre von Vanuatu Ferry ging jedoch erst 10 Tage später, womit wir erst einen Tag vor unserem Weiterflug nach Nadi in Port Vila angekommen wären. Das war schon etwas heikel, war aber dennoch unsere bevorzugte Option, da Santo, vor allem nach dem verheerenden Erdbeben in Port Vila, mehr zu bieten hat als die Hauptinsel Efate (wo sich Port Vila befindet).

Im Laufe der Zeit veröffentlichte dann noch Tanna Ferry ihren Fahrplan und plante eine Fahrt am Dienstag, 8 Tage nach unserer Ankunft in Santo, was uns schließlich noch 3 Tage in Efate/Port Vila gegeben hätte. Allerdings wurde diese Fahrt aufgrund von starkem Regen in Port Vila schließlich einen Tag nach hinten verschoben, sodass wir letztendlich 9 Tage in Santo und 2 Tage in Port Vila hatten. Wie Ihr seht, ist ein flexibler Reiseplan also das A & O, wenn Ihr mit der Fähre in Vanuatu reisen wollt – ähnliches gilt aber wie gesagt auch für die Flüge. Letztendlich fuhr am Tag darauf (pünktlich) auch die Vanuatu Ferry, sodass wir mit dieser einen Tag vor unserem Weiterflug nach Fidschi in Port Vila angekommen wären.

Blaue Sitzbänke auf dem Oberdeck der Fähre mit Blick auf das Meer und die Küste.

Vorbereitung und Ticketkauf

Als wir schließlich wussten, dass die Fähre (höchstwahrscheinlich) fährt, ging es für uns ans Einkaufen. Für 20 Stunden will schließlich ordentlich Proviant mitgenommen werden, wenngleich es auf der Fähre auch einen kleinen Laden mit Essensverkauf (jedoch keine Essensauswahl) gab. Da uns aber gesundes Essen recht wichtig ist, bevorzugen wir den Einkauf auf dem lokalen Markt statt Fast-Food von der Fähre, zumal in Luganville ja alles recht nah beinander ist und es auch einen ordentlichen Supermarkt gibt.

Auch Trinkwasser nahmen wir uns ausreichend mit, auch wenn Ihr dies zu fairen Preisen (ca. 2 Euro für 1.5l Flasche) auf der Fähre kaufen könnt.

Einen Vorab-Ticketkauf gibt es bei den Fähren in Vanuatu nicht, sodass wir am Tag der Abreise einfach zum Fährhafen gingen und dort cash unser Ticket nach Port Vila für 9500 VAV (ca. 80 Euro) kauften. Im Gegenzug gab es ein handgeschriebenes Ticket. Ebenso mussten noch 200 VAV Hafengebühr bezahlt werden.

Hafen von Luganville mit der Fähre, Fahrzeugen und lokalen Menschen vor der Abfahrt nach Port Vila

Die Fahrt mit Tanna Ferry

So richtig wussten wir nicht, was wir in Bezug auf diese Fährfahrt erwarten sollten. Erstaunlich viele Personen wünschten uns leicht ironisch „good luck“ oder eine „entspannte Fahrt“, so ein richtig gutes Image scheint Tanna Ferry also nicht zu haben. Erfahrungsberichte gibt es so gut wie gar nicht online, selbst auf englichsprachigen Blogs nicht. Fotos gibt es ebenso nur wenige, in der Regel nur die von den Reedereien selbst auf Facebook veröffentlichten Eindrücke.

Da wir auch den Andrang überhaupt nicht einschätzen konnten, waren wir entsprechend früh am Hafen, rund 2.5 Stunden vor Abfahrt. Los war bis dahin kaum etwas, auf der Fähre waren bis dato vielleicht rund 20-30 Passagiere. Immerhin konnten wir uns somit aber sehr gute Plätze sichern und sogar auch noch eine der wenigen (rund ein dutzend) Matratzen bekommen. Es hätte aber mit Sicherheit auch gereicht rund 1-1.5 Stunden vor Abreise am Fährhafen zu sein. Dieser befindet sich nur rund 2-3 Kilometer außerhalb von Luganville in Richtung Flughafen.

Von der Fähre an sich waren wir durchaus positiv überrascht. Während es im Außenbereich nur extrem unbequeme Plastiksitze (die einige Einheimische bevorzugen – ich weiß nicht, wie sie dort 20 Stunden aushalten können) sowie Bodenfläche gibt (auch bei den Einheimischen sehr beliebt) gibt es im Inneren eine recht ordentliche Kabine mit rund 150-200 wirklich guten und bequemen Sitzen. Auch platzmäßig ist das absolut in Ordnung, was hier von Tanna Ferry geboten wird.

Innenraum der Fähre mit bequemen braunen Sitzreihen und Passagieren auf der Überfahrt von Santo nach Port Vila.
Zudem gibt es für jedes Geschlecht ein Toilettenbereich mit rund 4-5 Toiletten. Zumindest anfangs sahen diese verhältnismäßig ordentlich aus.

Toilettenbereich mit Urinalen und Kabinen auf der Fähre von Santo nach Port Vila.

Ebenso anfangs war die Klimaanlage im Sitzbereich wirklich gut, sodass wir es uns hier sehr gemütlich machen konnten.

Nachdem wir auch auf die Minute genau pünktlich ablegten und vor allem die ersten 1-2 Stunden landschaftlich sehr interessant sind, sah alles nach einer super entspannten und perfekten Fährfahrt aus. Vor allem der Blick auf die Inseln südlich von Santo, die man noch recht nahe passiert, ist wirklich beeindruckend.
Weiter Blick auf das offene blaue Meer während der Fährüberfahrt von Espiritu Santo nach Port Vila

Doch mit der Zeit zeigte sich dann, warum Tanna Ferry wohl nicht den besten Ruf hat. Gleich 3 Faktoren waren maßgeblich, dass aus der anfänglichen Entspannung eine unangenehme Fährfahrt wurde, wenngleich es trotz des wirklich großzügigen Platzangebots zumindest diesbezüglich erträglich war:

  • die Klimaanlage war irgendwann der Wärme nicht mehr gewachsen, entweder aufgrund der vielen Menschen (anfangs, als es noch kalt war, waren wie geschrieben nur 30 Personen im klimatisierten Sitzbereich) oder aufgrund der Hitze, die der Maschinenraum ausstrahlt, sodass es wirklich relativ heiß wurde. Nicht schrecklich heiß, aber über der Wohlfühltemperatur waren wir deutlich drüber.
  • die Frauen-Toiletten wurden schon kurz nach Abfahrt gesperrt, sodass sich alle die Männertoiletten teilten. Auch diese waren spätestens nach der Hälfte der Fahrt vollkommen überlastet und scheinbar auch blockiert, sodass die Fäkalien aus den Toiletten herausliefen.
  • Mit Einbruch der Dunkelheit hatten die Kakerlaken ihren großen Auftritt. Das ganze Schiff wimmelte davon, sie kamen wirklich aus allen Ecken gekrochen. Es waren überwiegend sehr kleine Kakerlaken (also nicht die großen Dinger, die fliegen 😉 ), aber sehr unangenehm war es allemal, zumal man natürlich auf den Boden schlafend auch irgendwie von diesen umringt war. Wahrscheinlich war dies auch ein Grund dafür, warum die Einheimischen lieber die harten Außenbereiche bevorzugen.

Diese 3 Dinge in Kombination waren schon recht krass und sorgten dafür, dass wir Tanna Ferry nicht weiterempfehlen können. Zwar schliefen wir letztendlich doch recht gut, aber die Umstände waren schon sehr sub-optimal.

Um 06:30 kamen wir schließlich in Port Vila an und konnten den schwimmenden Kakerlaken-Bunker verlassen. Zu unserer Unterkunft in Port Vila, dem für den Preis richtig guten Golden Port Hotel mit schönem Blick über den Hafen sowie auf Iririki Island, waren es rund 15 Minuten zu Fuß.

Ein paar praktische Informationen noch zum Aufenthalt an Bord:

  • ein Imbiss mit Snacks, Getränken und Essen (eine Mahlzeit: Reis mit Hühnchen zum Straßenpreis für 400 VAV) ist vorhanden und im Prinzip durchgängig geöffnet
  • weitere Services auf der Fähre gibt es im Prinzip nicht
  • unsere Fähre machte keinen Stopp auf Malekula, Vanuatu Ferry macht in der Regel auf dem Hin- und Rückweg dort einen Halt, der mit Auf- und Abladen schon mal 2 Stunden dauern kann
  • Schwimmwesten waren auf der Tanna Ferry in ausreichender Zahl vorhanden

Die Fähre am Hafen mit Blick auf die Küste und Hügel bei der Ankunft oder Abfahrt in Vanuatu

Fazit

Unsere Fähre brachte uns gut, sicher und pünktlich ans Ziel, auch wenn die Umstände zweifelhaft waren. Empfehlen würden wir Tanna Ferry daher nicht. Mit zahlreichen Flugstreichungen in der selben Woche wären aber auch die Inlandsflüge mit Air Vanuatu nicht besser gewesen. Von daher kann eigentlich nur Vanuatu Ferry besser sein – probiert es gerne mal aus.
Trotz der Zustände an Bord möchten wir das Abenteuer nicht missen. Es war definitiv spannend, mit der Fähre Vanuatu zu erkunden, denn somit bekommt man auch einen mehr als spannenden Einblick von der lokalen Bevölkerung. Da wir auch die einzigen westlichen Touristen an Bord waren, kommt man zwangsläufig sehr gut mit den interessierten Einheimischen ins Gespräch. Ein tolles Erlebnis ist es daher allemal und wenn man noch eine etwas bessere Fähre erwischt, kann man die Überfahrt dann auch vollends genießen. Die rund 18 Stunden vergingen auf jeden Fall wie im Flug.

Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Ich habe nicht nur Tourismus studiert und mehr als 10 Jahre bei Reiseveranstaltern gearbeitet (gerne helfe ich Euch bei Eurer Reiseplanung), sondern auch knapp 10 Jahre in der Karibik gewohnt (Grenada & Dominikanische Republik) und bereits mehr als 90 Länder bereist.
Aktuell bin ich als Digitaler Nomade unterwegs und entdecke die Welt, wobei ich die Karibik weiterhin regelmäßig besuche. Mehr über mich findet Ihr hier, ebenso wie einige Links zu meinen Experten-Beiträgen auf anderen Websites oder in Podcasts.
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