Highlights & Sehenswürdigkeiten auf Neuseelands Nordinsel – meine persönlichen Tipps

Interessanterweise genießt die Nordinsel von Neuseeland nicht diese Faszination und diese ganz besondere Aufmerksamkeit wie die Südinsel. Dies mag der besonderen Topographie und Vielfalt des Südens geschuldet sein, doch schaut man sich die Sehenswürdigkeiten der Nordinsel an, tut diese mangelnde Aufmerksamkeit der Nordinsel eigentlich Unrecht. Denn auch der Norden hat richtig spektakuläre Attraktionen zu bietet – und im Gegensatz zur Südinsel vor allem viele tolle Orte, die nicht derart überlaufen sind, denn auf der Nordinsel verteilen sich die Besucherströme viel besser. Welche Dinge Ihr hier nicht verpassen solltet, erfahrt Ihr in diesem ausführlichen Reiseführer zur Nordinsel Neuseelands – inkl. Karte sowie meinen persönlichen Geheimtipps.

Reisezeitraum: Dezember 2025 – Februar 2026
Geschrieben: August 2026
Veröffentlicht: Oktober 2026

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Vorwort – Einordnung

Die Nordinsel Neuseelands scheint auf den ersten Blick zwar nicht so spektakulär zu sein, doch sie bietet einige spannende Vorteile, bei denen die Südinsel Neuseelands nicht mithalten kann:

  • besseres und stabileres Wetter
  • Highlights der Nordinsel sind besser verteilt und weniger überlaufen
  • bessere Fluganbindung über den Flughafen Auckland
  • wesentlich mehr Routenoptionen für eine Rundreise auf der Nordinsel
  • größere und günstigere Auswahl, wenn man einen Camper kaufen möchte
  • höhere Flexibilität bei der Buchung von Unterkünften in Neuseeland (auf der Südinsel Vorausbuchung oft absolut notwendig)

Ich werde Euch vielleicht in den kommenden Wochen noch einen separaten Artikel zu den Unterschieden von Nord- und Südinsel veröffentlichen. Wichtig für den Moment ist erst einmal, dass die Nordinsel von Neuseeland ebenfalls eine Reihe spektakulärer Highlights bietet.

Wir selbst starteten ohnehin unsere Reise in Auckland, da wir hier unseren Campervan kauften und somit von Auckland gen Süden fuhren – und am Ende auch wieder zurück. Auf dem Weg erkundeten wir viele verschiedene Sehenswürdigkeiten sowie am Ende unserer Neuseeland Reise auch den Norden vom Norden – sprich alles nördlich von Auckland.

Natürlich könnt Ihr aber auch genau so gut mit einem gemieteten Wohnmobil oder mit einem Mietwagen unterwegs sein. Habt Ihr noch keinen gemietet, würde ich Euch unbedingt einen guten Preisvergleich empfehlen, um ein Fahrzeug anhand Eurer Anforderungen zu finden, zum Beispiel diese beiden Etablierten hier:

Wollt Ihr ebenso wie wir Euch einen Camper in Neuseeland kaufen, kann ich Euch wärmstens diesen Artikel hier mit allen Tipps & Tricks empfehlen. Hier könnt Ihr zudem mehr über die Preise von (Kauf-)Wohnmobilen erfahren und eine Anfrage stellen (~) – für My Travelworld Leser sogar mit 25 bzw. 50 Euro Rabatt über diesen Link (~) (je nach Modell, wird nach der Buchung angerechnet).

Für die Reiseplanung auf der Nordinsel ist vor allem ein Fakt wichtig zu verstehen, der sich stark von der Südinsel unterscheidet: während sich auf der Südinsel die Reiseroute normalerweise alleine aufstellt, da es im Wesentlichen nur eine Ostküstenstraße und eine Westküstenstraße gibt, habt Ihr auf der Nordinsel Neuseelands für Eure Rundreise die Qual der Wahl: es gibt hier unzählige Routen-Optionen und Kombo-Möglichkeiten. Der große Vorteil hiervon ist auch, dass Ihr flexibler und spontaner sein könnt.

Das neoklassizistische Auckland War Memorial Museum mit dem davor stehenden Kenotaph-Kriegsdenkmal unter blauem Himmel

Zugleich bedeutet dies aber auch, dass wir nicht alle Sehenswürdigkeiten der Nordinsel aufgesucht haben. Während man an der Südinsel alle Highlights nahezu automatisch passiert, ist dies auf der Nordinsel nicht der Fall – hier muss man sich spezifisch für einige Attraktionen entscheiden und diese konkret ansteuern. Aus diesem Grund findet Ihr hier im Blog-Artikel nur unseren persönlichen Highlights & Geheimtipps, weitere Sehenswürdigkeiten wie der Lake Taupo, Rotorua, Gisborne, Mount Maunganui oder Napier fehlen hier, wobei wir nach den Besuchermassen auf der Südinsel ohnehin keine Lust mehr auf überfüllte Orte hatten und damit beliebte Bucket List-Items wie Rotorua ohnehin nicht ganz oben auf unserer Liste standen.

Insgesamt verbrachten wir rund 7 Wochen auf der Nordinsel:

  • 2 Wochen auf dem Weg von Auckland nach Wellington in Richtung Südinsel
  • 2 Wochen auf dem Weg zurück von der Südinsel in Richtung Auckland
  • 3 Wochen im Norden der Nordinsel (zwischen Auckland und Nordspitze)

Somit kann ich Euch denke ich einen sehr guten Überblick über einige richtig coole Orte, Geheimtipps, Sehenswürdigkeiten und besondere Highlights der Nordinsel geben.

Allerdings muss man auch sagen, dass die 7 Wochen effektiv gesehen nur 5 Wochen waren, denn zu Beginn verbrachten wir rund 1 Woche mit dem Kauf unseres Campervans in Auckland (inkl. Einrichtung, erste Schritte, Zusatzkäufe, etc.) und auch am Ende unserer Neuseeland-Reise planten wir uns einige Tage Puffer ein, um den Camper wieder zu verkaufen.

Sehenswürdigkeiten auf der Nordinsel Neuseelands: Karte

Wie auch schon für den Süden (siehe Karte der Südinsel hier) habe ich Euch auch für die Nordinsel eine Karte mit den Highlights und Sehenswürdigkeiten erstellt.
Die Nummerierung ist einmal von Auckland gen Süden und anschließend von Auckland gen Norden – denn höchstwahrscheinlich wird auch Eure Nordinsel-Rundreise in Auckland anfangen, es sei denn, Ihr kommt mit der Fähre aus Picton in Wellington an.

Übersicht der Highlights und Sehenswürdigkeiten auf der Nordinsel von Neuseeland

Reiseroute für eine Rundreise auf der Nordinsel

Während ich Euch auf der Südinsel die möglichen Rundreisen und Reiserouten relativ detailliert vorgestellt habe, ist dies auf der Nordinsel ein wenig schwieriger. Grund dafür: es gibt wie schon gesagt unzählige Kombinationsmöglichkeiten, und viel hängt davon ab, wieviel Zeit Ihr habt sowie ob Ihr auf die Südinsel wollt oder nicht.

Aus diesem Grund gebe ich Euch hier nur die 3 Rundreisen der Nordinsel, die wir selbst absolviert haben:

  • Nordinsel-Reise 1 (von der Nordinsel nach Wellington): Auckland (zum Wohnmobil kaufen) – Te Waitere (Geheimtipp, siehe unten) – Ohakune (für die Rangitikei Kanu-Safari) – Wellington – Fähre auf die Südinsel
    Alternative 1 wäre: Auckland – Coromandel – Rotorua – Lake Taupo – Tongariro National Park – Wellington
    Alternative 2 wäre: Auckland – Coromandel – Mount Maunganui – Gisborne – Napier – Wellington
  • Nordinsel-Reise 2 (von Wellington nach Auckland): Fähre von der Südinsel – Wellington – Paekakariki (für den Escarpment Track, eine der spannendsten Wanderungen in Neuseeland) – Mount Egment National Park (Mount Taranaki) – New Plymouth – Coromandel-Peninsula – Auckland
    Alternativen siehe oben in umgekehrter Reihenfolge
  • Nordinsel-Reise 3 (von Auckland in den Norden und zurück nach Auckland): Auckland – Warkworth/Snells Beach – Kawakawa – Kerikeri – Mai Tai Bay (fantastischer Remote Campground) – Paihia/Bay of Islands – Whangarei Peninsula (Paria Bay, Whangarei Heads & Bream Bay) – Warkworth/Snells Beach – Auckland

Die historische Queen-Victoria-Statue aus Bronze im Albert Park von Auckland umgeben von Palmen und Parkbänken.

Die besten Sehenswürdigkeiten auf der Nordinsel Neuseelands

Soviel zum Organisatorischen für Eure Reise auf die Nordinsel. Nun möchte ich Euch die besten Sehenswürdigkeiten vorstellen, die wir während unserer Reise in Neuseeland gesehen haben. Darunter sind auch viele Geheimtipps, die nicht unbedingt jeder Tourist auf dem Zettel hat. Denn die ganz klassischen Spots wie Rotorua oder der Lake Taupo lagen nicht an unserer Route auf der Nordinsel.

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Mehr zu meiner Vergangenheit, meiner Persönlichkeit und meinen Reise-Prinzipien könnt Ihr auch hier auf meiner Über-Mich-Seite lesen.

Neben meinen Artikeln biete ich auch eine individuelle Reiseberatung an – allerdings nur zu Themen, in denen ich wirklich tief drin bin: Karibik, Zentralamerika, Ostafrika, Südostasien, Neuseeland, Südsee, Weltreise, Flugsuche, Reiseplanung und Auswandern.

Ich starte zuerst von Auckland gen Süden, anschließend kommen die Highlights im absoluten Norden der Nordinsel.

Cathedral Cove Beach, Coromandel-Halbinsel

Starten wir mit der Coromandel-Halbinsel, nur rund drei Stunden von Auckland entfernt. Die erste Sehenswürdigkeit hier ist der Cathedral Cove Beach. Und zugegeben, es ist einer dieser Highlights auf der Nordinsel, die tatsächlich auch relativ überlaufen ist. Man fühlt sich somit ein bisschen wie auf der Südinsel. Aber ich verspreche Euch, es ist nur einer von zwei Sehenswürdigkeiten der Nordinsel hier auf dieser Liste, die touristisch sehr, sehr belebt sind.

Aber – und genau deswegen ist der Cathedral Cove Beach Teil der Karte der Nordinsel-Highlights – es lohnt sich unbedingt, diesen Strand zu besuchen. Der Grund ist, dass sich der Cathedral Cove Beach in einer dramatischen Kulisse befindet und nur durch ein Felsentor am Strand zugänglich ist. Um dorthin zu kommen, müsst Ihr ungefähr 45 Minuten vom nächsten Ort – Hahei – wandern. Die Wanderung ist landschaftlich wunderschön und sehr empfehlenswert. Der Strand selbst ist dann ein perfektes Fotomotiv, welches Ihr sicher schon bei Eurer Neuseeland-Reiseplanung gesehen habt.

Weitere Informationen:
– Katamaran-Tour zum Cathedral Cove Beach (~)
– die schönsten Wanderungen in Neuseeland

Die Cathedral Cove bei Hahei auf der Coromandel-Halbinsel, eine der bekanntesten Buchten Neuseelands, mit ihrem markanten Felsbogen und weitem Blick auf den Pazifik.

Mount Paranui, Coromandel-Halbinsel

Weiter geht es mit dem Mount Paranui, einem Berg ebenfalls auf der Coromandel-Halbinsel. Und hier sind wir schon im Bereich der Geheimtipps angelangt. Denn auf der Wanderung zum Mount Paranui sahen wir nur eine Handvoll weiterer Wanderer. Dabei ist der Ausblick hier wirklich spektakulär.

Der Mount Paranui befindet sich auf der Ostseite der Coromandel-Halbinsel und kann vom (nahezu) selben Ausgangspunkt aus erreicht werden wie der Cathedral Cove Beach. Wir nutzten jeweils den Paku Drive Freedom Campground als Basis. Ihr habt somit also gleich zwei Top-Sehenswürdigkeiten der Nordinsel in Neuseeland auf fast einem Fleck.

Die Wanderung zum Mount Paranui ist ungefähr 1-1.5 Stunden lang. Ihr überwindet dabei rund 400 Höhenmeter und habt schon während der Wanderung (aber natürlich auch von oben) wirklich einen spektakulären Blick auf Paku, auf die vorgelagerten Inseln sowie die Meerenge, die sich hier extrem malerisch an die Küste schmiegt. Der Ausblick ist wirklich richtig toll und es lohnt sich absolut.

Wer möchte, kann dann auch am Fuße des Mount Paranui den Freedom Campground nutzen. Das ist einer der schönsten Campingplätze, die es auf der Coromandel-Halbinsel gibt. Allerdings müsst Ihr hier, wie auch bei anderen populären Freedom Campgrounds, zeitig da sein und Euch Euren Platz sichern, denn es gibt wieder nur fünf oder sechs Plätze, die oft bereits nach der Mittagszeit belegt sind.

Weitere Informationen: unsere Wanderungen in Neuseeland

Spektakulärer Panoramablick auf die Küstenlinie rund um Mount Paku, Pauanui und Tairua auf der Nordinsel Neuseelands

Te Waitere Campground

Bleiben wir nicht allzu weit von Auckland entfernt. Denn während es zur Coromandel-Halbinsel ungefähr drei Stunden Fahrt sind, ist auch der Te Waitere Campground von Auckland in rund drei bis vier Stunden erreichbar. Allerdings befindet er sich an der Westküste von der Nordinsel und nicht wie Coromandel an der Ostküste.

Te Waitere ist ein absoluter Geheimtipp. Während Ihr dorthin fahrt, werdet Ihr Euch wundern: Was mache ich eigentlich hier? Die Gegend hier ist absolut unbewohnt, es gibt kaum etwas, kaum Infrastruktur. Ihr seht im Prinzip auch keine Autos auf der Straße. Aber das Ziel lohnt sich.

Der Mini-Ort mit nur ein paaar Häusern ist vor allem für Camper ein interessanter Punkt – Mietwagen-Reisende können hier direkt zur nächsten Sehenswürdigkeit weiterspringen. Denn in Te Waitere gibt es keine Hotels oder Unterkünfte, dafür aber einen wunderschönen Freedom Campground, der auf drei Seiten vom Meer umschlossen ist und zugleich auf einem kleinen Hügel liegt. Der Ausblick ist also besonders spektakulär. Hier die Nacht zu verbringen, ist ein echtes Erlebnis.

In der Umgebung gibt es dann auch gar nicht so viel zu unternehmen. Vielmehr ist es wirklich ein Ort zum Relaxen und zum Entspannen. Und obwohl der Campground relativ klein ist, hat er aufgrund seiner Abgeschiedenheit oft Platz. Dennoch würde ich nicht allzu spät hier ankommen, da eben dann die nächste Alternative schon relativ weit weg ist (siehe meine Hinweise zum Freedom Camping in Neuseeland).

Weitere Informationen:
– unsere Campgrounds in Neuseeland (folgt)
– Freedom Camping in Neuseeland

Campervan in einem ruhigen Campingplatz am Wasser im Waikato Te Waitere Reserve, Neuseeland

Tongariro Alpine Crossing

Nächstes Nordinsel-Highlight ist eine der berühmtesten Wanderungen in Neuseeland: die Tongariro Alpine Crossing. Auch hierbei handelt es sich wieder um eine Wanderung, die sehr populär ist und Ihr entsprechend auch während der Tour relativ viele andere Leute sehen werdet. Aber wie schon versprochen, die anderen Nordinsel-Highlights gehören definitiv mehr zum Typ Geheimtipp.

Die Tongariro Alpine Crossing darf aber deswegen nicht bei den besten Sehenswürdigkeiten der Nordinsel Neuseelands fehlen, weil es einfach eine richtig spektakuläre Wanderung ist. Es ist eine der wenigen One-Way-Wanderungen in Neuseeland, die es gibt. Das heißt, Ihr müsst hier nicht denselben Weg wieder zurücklaufen, denn die Tongariro Alpine Crossing führt Euch entlang der exponierten und landschaftlich spektakulären Hänge des Mount Ruapehu, der umgangssprachlich auch Tongariro-Vulkan genannt wird. Die Wanderung beginnt im Norden des Vulkans und endet an der Westflanke.

Die Organisation erfolgt hier in der Regel mit Shuttlebussen, die Euch zum Startpunkt bringen (Vorausbuchung unbedingt empfohlen, zum Beispiel hier (~) ) und dann vom Endpunkt wieder abholen. Aufgrund von Straßen- und Fahrtbeschränkungen könnt Ihr nicht mit Eurem eigenen Mietwagen oder Wohnmobil anreisen.

Die Wanderung ist nichts für Gelegenheitswanderer: Es sind 19 Kilometer und mehr als 1.000 Höhenmeter. Und die Bedingungen – vor allem die Wetterbedingungen – können sich jeden Tag enorm schnell ändern, sodass Ihr wirklich auch mit sehr guter Wanderausrüstung unterwegs sein solltet.

Wir selbst konnten die Tongariro Alpine Crossing leider nicht absolvieren. Wir hatten es zweimal geplant: Beim ersten Mal konnten wir aufgrund eines Waldbrandes nicht gehen, da für ein bis zwei Tage alle Wege gesperrt waren. Und beim zweiten Mal – obwohl es im Hochsommer von Neuseeland war – war Schneefall auf dem Tongariro-Pass vorhergesagt und Temperaturen von um die 0 °C. Dementsprechend haben wir dann die Wanderung, so schwer es uns gefallen ist, abgesagt. Dennoch gilt für Eure Neuseeland-Reise: solltet Ihr wanderbegeistert sein, solltet Ihr die Tongariro Alpine Crossing unbedingt auf Eure To-do-Liste schreiben.

Weitere Informationen: Shuttle-Buchung Tongariro Alpine Crossing (~)

Obwohl wir die Tongariro Alpine Wanderung nicht absolvieren konnten, hatten wir trotzdem genügend Eindrücke von diesem wirklich beeindruckenden Vulkan, dem Mount Ruapehu im Tongariro National Park. Wir waren für einige Tage in Ohakune zu Hause – ein Ort an der Südflanke des Vulkans, der wirklich spektakuläre Ausblicke auf den Mount Ruapehu bietet. Schon allein von unserem Campground aus konnten wir jeden Morgen und jeden Abend das tolle Lichter-Schauspiel bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang sehen. Das war schon Highlight genug, sodass sich der Weg hierher auf jeden Fall lohnte.

Generell ist Ohakune ein gemütliches kleines Dörfchen, was im Winter als Skistation dient, sich aber trotzdem seinen Charme bewahrt hat. Auch aus diesem Grund bietet sich das kleine Örtchen als guter Stopp auf jeder Neuseeland-Rundreise über die Nordinsel an. In der Umgebung gibt es viele spannende Wanderungen, auch Mountainbike-Touren und Kanutrips, von denen ich Euch gleich bei den nächsten beiden Nordinsel-Highlights zwei Optionen vorstelle.

Die Aussicht rund um Ohakune mit Blick auf die vulkanische Landschaft und den Mount Ruapehu im Hintergrund.

The Old Coach Road

Eine dieser Wanderungen, die uns wirklich enorm überraschte, ist die Old Coach Road. Eigentlich ist sie vor allem als Mountainbike-Trail bekannt, weil Ihr hier rund 12 bis 15 Kilometer entlang einer alten Eisenbahnstrecke mit dem Mountainbike fahren könnt. Es gibt viele Shuttle-Anbieter, die darauf spezialisiert sind, Euch vom anderen Ende der Tour wieder abzuholen und (mitsamt Mountainbike) nach Ohakune zurückzubringen (auch wenn man meiner Meinung nach locker die Strecke in beide Richtungen befahren kann, da es nicht all zu weit ist).

Da wir jedoch nicht unbedingt Fahrrad-Fans sind und der Trail nur 12 Kilometer lang war, entschieden wir uns für eine Wanderung auf selbigem Trail und hatten einen absolut tollen Tag. Denn nicht nur, dass diese Wanderung sowohl landschaftlich als auch kulturell sehr interessant ist – Ihr lernt auch während der Tour einige interessante Fakten über die Geschichte dieser Gegend und vor allem über den Eisenbahnbau in dieser Region, der damals enorm wichtig war, um den Norden der Insel rund um Auckland mit dem Süden bei Wellington zu verbinden.

Die Wanderung selbst bietet tolle Aussichten auf die Umgebung, schöne Ausblicke auf die architektonischen Eisenbahnbauwerke sowie eine wirklich schöne natürliche Umgebung. Sie verläuft zudem überwiegend im Wald, sodass sie wirklich auch für heiße Sommertage in Neuseeland eine sehr gute Option und Alternative ist. Damit gehört die Old Coach Road definitiv zu den schönsten Wanderungen in Neuseeland, die wir unternommen haben.

Zusätzliches Plus: die Wanderung befindet sich nahezu komplett im Tongariro National Park, sodass man auf diese Art und Weise gleich noch etwas von diesem besonderen Nationalpark auf Neuseelands Nordinsel erkunden kann.

Weitere Informationen: die schönsten Wanderungen in Neuseeland

Die historische Eisenbahnbrücke entlang des Old Coach Road Tracks in Ohakune

Drei-Tages-Kanutour auf dem Rangitikei River

Der Grund, warum wir überhaupt in Ohakune waren, war genau diese dreitägige Kanu-Tour, die sich im Nachhinein als absolutes Highlight auf der Nordinsel und als ganz große Besonderheit auf unserer kompletten Neuseeland-Reise entpuppte. Über drei Tage fuhren wir in organisierter Form – mit Guide, Ausrüstung und Verpflegung – den Rangitikei River nach unten.

Hierbei handelt es sich um einen Fluss, der mit zahlreichen Stromschnellen der Kategorie 2 und 3 versehen und somit definitiv sehr abwechslungsreich ist. Er fordert auch aus sportlicher Sicht einiges von Euch ab, denn diese Stromschnellen müssen aktiv gepaddelt werden. Während wir am Anfang noch starke Probleme hatten und wirklich zweifelten, wie wir hier gesund und in einem Teil am Ende ankommen sollten – und diese Zweifel bestätigten sich spätestens, als wir unser Kanu einmal frontal gegen die Felswand setzten –, bekamen wir nach und nach den Dreh raus und konnten wirklich dieses einzigartige Paddelabenteuer genießen.

Die wichtigsten Links & Reisetipps für Eure Reise nach Neuseeland
Hier sind meine persönlichen Top-Empfehlungen für Eure Reise nach Neuseeland:

Hinzu kam die perfekte Organisation mit unserem Kanutour-Veranstalter (Canoe Safaris (~) ), der auch kulinarisch und persönlich absolute Top-Leistung ablieferte. Denn sowohl unser Guide war erstklassig als auch das mitgebrachte Essen – vor allem, wenn man bedenkt, dass das komplette Essen einfach nur im Kanu mitgenommen wird. Die drei Tage waren ein absolutes Highlight. Wenn Ihr ein ähnliches Erlebnis sucht, bei dem Ihr die Natur mit Zeltkomfort verbindet, kann ich Euch diese Kanu-Tour entlang des Rangitikei River nur sehr ans Herz legen.

Als etwas entspanntere Alternative in der gleichen Region könnt Ihr Euch auch den Whanganui River anschauen. Dieser gehört sogar zu den größten Touren in Neuseeland, den sogenannten Great Walks. Er ist etwas einfacher zu fahren und kann auch ohne Guide gemacht werden, da er in der Regel nur Kategorie 1 und Kategorie 2 Stromschnellen hat. In diesem Fall könntet Ihr Euch theoretisch einfach nur ein Kanu ausleihen und selbstständig den Fluss herunterfahren, müsstet dann aber natürlich auch die komplette Ausrüstung und Verpflegung mitnehmen.

Weitere Informationen: unsere Erfahrungen mit der 3-Tages-Safari auf dem Rangitikei River

Mit dem Kanu in Neuseeland den Rangitikei River herunter

Durch Stromschnellen mit dem Kanu auf dem Rangitikei-Fluss
Camping direkt am Rangitikei-Fluss

Mount Taranaki – Stratford Plateau Car Park

Nach den Highlights rund um den Tongariro-Nationalpark mit dem Vulkan Mount Ruapehu geht es direkt weiter zum nächsten völlig exponierten Vulkan auf Neuseelands Nordinsel: dem Mount Taranaki im Egmont-Nationalpark.

Hier gibt es relativ weit oben an den Hängen verschiedene Campgrounds und Ausgangspunkte für Wanderungen, von denen aus sich der Nationalpark hervorragend erkunden lässt. Auch Gipfeltouren sind von hier aus möglich, wenngleich für Letztere eine sehr gute Vorbereitung und alpine Bergkenntnisse dringend empfehlenswert sind.

Wer mit dem Campervan in Neuseeland unterwegs ist, sollte sich diesen ganz besonderen Berg nicht entgehen lassen. Genau wie den Tongariro-Vulkan sieht man den Mount Taranaki oft schon aus dutzenden Kilometern Entfernung, da er komplett isoliert und majestätisch in der Landschaft steht – beim Mount Taranaki ist dieser Effekt sogar noch ein Stück ausgeprägter als beim Mount Ruapehu.

Ein ganz besonderer Übernachtungsspot ist der Stratford Plateau Car Park. Dieser Stellplatz befindet sich hoch oben auf knapp 1.170 Metern Höhe und bietet somit eine absolut spektakuläre Landschaftskulisse. Egal, ob man einfach nur im Camper übernachten oder von hier aus die Umgebung erwandern möchte – die Lage ist einmalig.

Das einzige Problem war – zumindest für uns – das Wetter: Das war nämlich absolut scheußlich. Auch aus diesem Grund kann ich Euch hier kein traumhaftes Foto präsentieren, denn es hat praktisch die ganze Nacht durchgeregnet. Auch an den Tagen drumherum hatten wir klassischen Nieselregen und echtes „Südinsel-Wetter“ (inklusive Wind und Kälte) auf der Nordinsel. Wandern war unter diesen Bedingungen leider nicht machbar. Dennoch bleibt die Region ein absolutes Highlight auf der Nordinsel. Wer das Glück hat, den Mount Taranaki bei schönem Wetter zu erwischen, wird aus dem Staunen über diese Kulisse gar nicht mehr herauskommen.

Weitere Informationen:
– unsere Campgrounds in Neuseeland (folgt)
– Freedom Camping in Neuseeland

Der Stratford Plateau Car Park am Mount Taranaki bei typischem Regenwetter. Trotz der schlechten Sicht war die Landschaft rund um den Vulkan beeindruckend.

Der Escarpment Track

Beim Escarpment Track, der rund eine Stunde nördlich von Wellington an der Kapiti-Küste liegt, handelt es sich um eine richtig geniale Wanderung. Sie gehört definitiv zu den spektakulärsten Tagestouren, die man in Neuseeland machen kann.

Es handelt sich hierbei um einen rund 10 Kilometer langen Trail, der als One-Way-Wanderung von Paekākāriki nach Pukerua Bay führt. Der Weg verläuft extrem spektakulär direkt an den steilen Hängen entlang der Küste. Ihr wandert also nicht unten am Strand, sondern hoch oben am Hang und genießt stets fantastische Ausblicke auf das Meer, auf die vorgelagerte Insel Kāpiti Island sowie auf die unten an der Küstenlinie verlaufende Eisenbahnstrecke. Diese historische Bahnstrecke (die Main Trunk Line) ist auch der Grund für die Entstehung und die Geschichte dieses Trails.

Der Trail führt über zahlreiche Stufen, beinhaltet einige Hängebrücken und fordert Euch mit teilweise recht steilen Anstiegen heraus. Dennoch ist er für Menschen mit einer mäßigen Grundkondition absolut machbar. Was diesen Trail neben den grandiosen Ausblicken so besonders macht, ist die perfekte Logistik: Am Ende der Wanderung könnt Ihr ganz einfach mit dem Zug (der Kapiti Line) für nur ca. 2.50 Euro zum Ausgangspunkt zurückfahren. Man muss denselben Weg also nicht zweimal laufen.

Wenn du während deiner Neuseeland-Reise nur eine Handvoll Wanderungen planst, sollte der Escarpment Track definitiv ganz weit oben auf deiner Liste stehen.

Weitere Informationen: unsere besten Wanderungen in Neuseeland

Der Escarpment Track entlang der Kapiti Coast mit Blick auf die Tasmanische See

Der Escarpment Track bei Paekākāriki mit spektakulärem Blick auf die Küste

Wellington

Wellington ist die Hauptstadt Neuseelands und kommt auf den ersten Blick vielleicht nicht ganz so spektakulär daher wie andere Naturwunder auf dieser Liste. Dennoch hat sich die Stadt ihren Platz absolut verdient. Gerade für eine Hauptstadt wirkt Wellington erstaunlich wenig „stadtintensiv“ im Vergleich zu Auckland oder Christchurch.

Das liegt vor allem an der Geografie: Wellington verteilt sich über viele verschiedene Buchten und steile Hügel, was der Stadt einen sehr grünen, naturnahen Charakter verleiht. Es gibt hier keine endlose, graue Betonwüste aus Wolkenkratzern, sondern ein harmonisches Zusammenspiel aus urbanem Leben und Natur. Direkt in und um Wellington findet Ihr unzählige Strände, Wanderwege und fantastische Aussichtspunkte (wie den Mount Victoria). Man fühlt sich der Natur hier einfach immer nah – ein Blick auf die Landkarte genügt, um zu sehen, wie einzigartig diese Stadt in die Landschaft eingebettet ist.

Spätestens, wenn du die Nordinsel und die Südinsel von Neuseeland miteinander kombinieren möchtest, wirst du ohnehin nach Wellington kommen. Hier legen die beiden großen Autofähren – Bluebridge und Interislander – in Richtung Picton ab. Die Überfahrt durch die Cookstraße und die Marlborough Sounds ist übrigens ein weiteres Highlight für sich.
Solltest du ausschließlich eine Rundreise auf der Nordinsel planen, ist der Weg ganz in den Süden nach Wellington kein absolutes Muss. Wenn du aber ohnehin in der Gegend bist oder die Insel wechselst, solltest du dir zwei bis drei Tage Zeit nehmen, um das entspannte Flair der Hauptstadt zu genießen.

Weitere Informationen: unsere Erfahrungen in Wellington

Alter Pier im Hafen von Wellington mit dem berühmten “WELLINGTON”-Schild am Berg

Küstenlandschaft bei Wellington mit Campervan auf der Straße

Bream Head Track

Kommen wir nun zu den Nordinsel-Sehenswürdigkeiten nördlich von Auckland.

Wenn du auf der Suche nach einem echten Wander-Highlight nördlich von Auckland bist, dann führt kein Weg am Bream Head Track vorbei. Für uns war dies die mit Abstand spektakulärste Tour in der gesamten Northland-Region.

Der Trail befindet sich auf einer vorgelagerten Halbinsel in der Nähe von Whangārei und führt dich hinauf auf einen extrem exponierten Felsen. Der Weg startet direkt am malerischen Ocean Beach.

Der Stellplatz-Tipp vorab: Am Ocean Beach gibt es einen wunderbaren Parkplatz, der auch als Freedom-Camping-Spot genutzt werden kann. Er liegt direkt an einem traumhaften Strand – wer hier früh genug ankommt und einen der begehrten Plätze ergattert, steht absolut magisch.

Die Wanderung: Vom Ocean Beach aus startet die Rundwanderung. Der Weg führt knackig bergauf durch dichten Küstenwald. Die letzten Meter hinauf zum eigentlichen Gipfelgrat haben es in sich: hier ist echte Trittsicherheit gefragt und du musst sogar ein paar Meter über den Fels klettern. Wer sich bis nach ganz oben wagt, wird mit einem gigantischen 360-Grad-Panorama belohnt. Aber auch wer die letzten Meter auslassen möchte, kann tolle Aussichten genießen. Der Blick reicht über die gesamte Halbinsel, die Bucht von Whangārei, die endlosen Sandstrände und das schroffe Felsplateau. Auch auf dem Weg an sich gibt es immer wieder grandiose Ausblicke. Zudem lässt sich hier eine wunderbare Runde laufen, sodass du nicht denselben Weg zurückgehen musst. Wer eine etwas leichtere, aber ebenso schöne Variante sucht, kann zudem die kleineren Wanderungen rund um die Whangārei Heads (wie den Mount Aubrey Hike – siehe unsere Wanderungen in Neuseeland) direkt vom selben Startpunkt aus ansteuern.

Weitere Informationen: unsere Wanderungen in Neuseeland

Wanderweg auf dem Bream Head Track mit Blick über bewachsene Hügel und den tiefblauen Pazifik

Kristallklares türkisblaues Wasser und weißer Sandstrand in der idyllischen Mai Tai Bay

Mai Tai Bay

Die Mai Tai Bay befindet sich auf der wunderschönen Karikari Peninsula im äußersten Norden Neuseelands. Für uns war diese Bucht das absolute Strand-Highlight der Nordinsel.

Die Kulisse ist wie aus dem Bilderbuch geschnitten und fast schon surreal kitschig: Die Mai Tai Bay besteht genau genommen aus zwei nebeneinanderliegenden, halbmondförmigen Buchten, die mit hellem Sand und türkisfarbenem Wasser aufwarten. Da sich die Region im eher wärmeren Norden befindet, sind die Wassertemperaturen hier oft erstaunlich angenehm. Vor allem im neuseeländischen Sommer lädt die Bucht perfekt zum Baden ein, ohne dass man direkt Schockfrierungen erleidet.

Die größte Attraktion der Mai Tai Bay ist ihre abgeschiedene Lage und die pure Natur. Viel Infrastruktur gibt es hier nicht – und genau das macht den Charme aus.

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All diese Empfehlungen haben ich in der Regel selbst ausprobiert und sind teilweise Teil unseres Reise-Alltags, sodass ich sie Euch wirklich empfehlen kann.

Der dortige DOC-Campground (Mai Tai Bay Campsite) bietet unglaublich viel Platz, um den Camper direkt an dieser Traumkulisse abzustellen. Internet oder Mobilfunkempfang suchst du hier vergeblich. Stattdessen gibt es Natur pur, grandiose Aussichten und sternenklare Nächte.

Wenn du tagsüber genug am Strand entspannt hast, lohnt sich ein Abstecher auf die gegenüberliegende Seite der Halbinsel, um die ebenfalls sehr spannenden Ausblicke auf die Karikari Peninsula zu genießen. Hier wanderten wir auch auf den absolut nicht hohen Mt. Puwheke (mehr als 100 Höhenmeter sind es nicht), der auch tolle Ausblicke auf die wirklich spektakuläre Küste bietet. Mehr zu dieser kurzen Wanderung und den GPS-Trail dazu findet Ihr hier im Blog.

Weitere Informationen: unsere Campgrounds in Neuseeland (folgt)

Die grüne Landzunge des Mai Tai Bay Headlands trennt die beiden hufeisenförmigen Zwillingsbuchten

Frisch geerntete neuseeländische Kiwis in Holzkisten und Erntekörben auf einer Farm in Kerikeri

Zu Besuch auf einer Kiwi-Farm

Ein ganz besonderes und unerwartetes Highlight unserer Reise war der Besuch einer Kiwi-Plantage in der Gegend rund um Kerikeri. Wir hatten das große Glück, von Freunden (die wir auf unserer Rangitikei Kanu-Tour kennenlernten) auf eine solche Plantage eingeladen zu werden, und durften dort spannende Einblicke sammeln.

Hättest du gewusst, wie Kiwis eigentlich wachsen? Dass sie an riesigen Rankgerüsten hängen, die fast wie Weinreben aussehen? Oder dass es neben den grünen und goldenen Kiwis sogar tiefrote Sorten gibt? Für uns war der gesamte Anbau- und Ernteprozess absolut faszinierend. Und von den rund 50 bis 60 Kiwis, die wir nach dem Besuch geschenkt bekommen haben, wollen wir gar nicht erst anfangen… 😉

Da wir privat dort waren, kann ich dir leider keine konkrete kommerzielle Tour empfehlen. Falls du dich aber selbst auf die Suche nach so einer Erfahrung machst, kommt hier der wohl wichtigste Sprach-Hack für Eure Neuseeland-Reise, um peinliche Missverständnisse zu vermeiden:
Der „Kiwi“ ist in Neuseeland ausschließlich der geschützte, flugunfähige Nationalvogel – oder die Bezeichnung für die Einwohner des Landes selbst.
Die Frucht heißt in Neuseeland niemals nur „Kiwi“, sondern konsequent Kiwi Fruit.
Eine „Farm“ ist im neuseeländischen Sprachgebrauch ein Ort, an dem Tiere (Schafe, Kühe) gehalten werden.
Eine Plantage für Obstbäume oder Früchte nennt sich wiederum Orchard.

Wenn du in Neuseeland also nach einer „Kiwi Farm“ suchst, erntest du vermutlich verwirrte Blicke, weil die Locals denken, du suchst eine Zuchtstation für seltene Vögel. Halt auf deiner Reise stattdessen Ausschau nach einem Kiwi Fruit Orchard – dann kommst du garantiert bei den süßen Früchten an!

Mehr zu unseren liebsten DOC-Campgrounds und Stellplätzen in ganz Neuseeland findest du übrigens in unserem separaten Camping-Guide hier auf dem Blog. (folgt)

Weitere Informationen: Kiwifruit Tasting in Tauranga (~) (das naheliegendste, was sich zum Thema Kiwifrucht buchen lässt)

Nahaufnahme einer halbierten roten Kiwi auf einem Holzbrett in einer neuseeländischen Obstplantage

Frisch geerntete neuseeländische Kiwis in Holzkisten und Erntekörben auf einer Farm in Kerikeri

Weitere Sehenswürdigkeiten in Neuseeland

Natürlich gibt es auch noch eine ganze Reihe weiterer Sehenswürdigkeiten auf Neuseelands Nordinsel – schließen konnten wir trotz unserer ausgiebigen Zeit nicht alles besuchen. Die wichtigsten 7 Attraktionen, die etwas abseits unserer Route lagen, habe ich Euch hier zusammengestellt:

Rotorua (Te Puia / Wai-O-Tapu):
Rotorua ist das geothermische Herz der Insel. Hier blubbert Schlamm, Geysire schießen in die Luft und es riecht oft auch ein bisschen nach Schwefel. Die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Region drehen sich dann auch alle um dieses Thema: Geo-Thermal-Pools, Erlebniswanderwege und Themenparks.

Lake Taupo:
Neuseelands größter See, der eigentlich ein riesiger, schlafender Supervulkan ist, perfekt für Bootstouren und Naturidylle. Zudem befinden sich in direkter Umgebung die Huka Falls, bei denen sich unglaubliche Wassermassen entlang des Waikato River pressen – eine der schönsten Wasserfälle der Nordinsel Neuseelands.

Cape Reinga:
Der nördlichste Punkt Neuseelands. Hier treffen die Tasmanische See und der Pazifik sichtbar aufeinander. Die Cape Reinga zu Fuße liegende Halbinsel ist zudem besonders bekannt für ihre extrem langen Strände und enorm hohen Dünen, Stichwort Ninety Mile Beach. Teilweise kann man hier sogar mit dem Auto am Strand fahren (ob man es machen muss, ist eine andere Frage). Wir waren zwar in der Nähe von Cape Reinga, aber da sich die Halbinsel doch ein ganzes Stück in die Länge zieht, verzichteten wir auf die zusätzlichen Kilometer.

Napier:
Nach dem Erdbeben im Jahr 1931 wurde diese Stadt im Art-Déco-Stil der 1930er Jahre wieder aufgebaut – ein ganz anderes Erlebnis in Neuseeland und eine perfekte Abwechslung zu den größeren Städten bzw. den fantastischen Natur-Sehenswürdigkeiten.

Mount Maunganui & Tauranga:
Tauranga sowie der auf einer spitzen Halbinsel gelegene Mount Maunganui sind ein spannendes Reiseziel mit Beach-Flair zwischen der Coromandel-Peninsula & Rotorua. Der Aufstieg belohnt dich mit einem genialen 360-Grad-Blick über weiße Sandstrände und das Meer, in der mittelgroßen Stadt gibt es zudem einiges zu entdecken.

Waitangi Treaty Grounds:
Der historisch spannendste Ort Neuseelands und zugleich die wichtigste kulturelle Sehenswürdigkeit in Neuseeland, gelegen kurz hinter Paihia im Gebiet der Bay of Islands. Hier wurde 1840 der Gründungsvertrag zwischen den Maori und der britischen Krone unterzeichnet.

Waiheke Island:
Die schönste Insel in Neuseeland. Waiheke Island ist nur eine kurze Fährfahrt von Auckland entfernt und ist bekannt für erstklassige Weingüter, Olivenhaine und traumhafte Strände.

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Ich bin Christian, Reiseexperte, Diplom-Betriebswirt für Tourismus und Gründer des Reiseblog My Travelworld (seit 2011). Durch mehr als 10 Jahre Berufserfahrung bei Reiseveranstaltern, fast 10 Jahre Leben in der Karibik (Grenada & Dominikanische Republik) sowie über 100 bereiste Länder teile ich auf diesem Reiseblog ausschließlich persönliche Erfahrungen und unabhängige Reisetipps.
Seit 2021 reise ich als Vollzeit-Reisender und Digitaler Nomade um die Welt und berichte hier vor allem über die Schwerpunkte Karibik, Südsee, Afrika, Asien sowie Mittel- und Südamerika. Meine Reiseexpertise wurde bereits in Podcasts, Interviews und Medienbeiträgen aufgegriffen, darunter bei der weltweit bekannten "US News", bei klassischen Print-Magazin "Freundin" oder bei bekannten Off the Path Abenteuer-Podcast. My Travelworld verzeichnete seit dem Start mehr als 5 Millionen Seitenaufrufe.
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