Neuseeland besitzt oft den Ruf eines teuren Reiselands, doch unsere 4 Monate in Neuseeland haben uns gezeigt: es geht auch anders! Klar kann man gerade für Aktivitäten und Unterkünfte ein Vermögen ausgeben, doch auch wer nur ein beschränktes Reisebudget hat, kann dennoch in Neuseeland glücklich werden. Wie konkret die Preise in Neuseeland aussehen, welche Spar-Tipps ich für Euch habe, was Lebensmittel im Supermarkt in Neuseeland kosten und welche Ausgaben nur schwer zu vermeiden sind, erfahrt Ihr in diesem ausführlichen Artikel, wo ich all unsere Kosten aus 4 Monaten im Land aufliste und Euch meine Einschätzung dazu gebe.
Reisezeitraum: November 2025 – März 2026
Geschrieben: Mai 2026
Veröffentlicht: Juni 2026
>> Zur Neuseeland-Übersicht (folgt)
>> Campervan kaufen in Neuseeland – alles was Ihr wissen müsst
>> Insider-Tipps und wichtige Buchungshinweise zur Fähre Wellington – Picton
>> Preis- und Kosten-Übersicht: ist Neuseeland teuer?
Inhalt dieses Reise-Artikels
Flüge
Über die Flüge nach Neuseeland müssen wir wohl nicht diskutieren – diese sind zweifelsohne teuer. Wenn es nicht gerade eine Promotion gibt, müsst Ihr mindestens 1000 Euro für einen Hin- und Rückflug nach Neuseeland einplanen – mit guten Flugzeiten oft sogar mehr. Teurer ist es eigentlich nur, wenn Ihr auf die Pazifik-Inseln fliegt (siehe Preise in Fidschi oder Preise auf Samoa).
Von daher können wir diesen Abschnitt sehr kurz halten: günstig kommt Ihr nicht nach Neuseeland, aber ich kann Euch im Rahmen meiner Reiseberatung gerne helfen, die besten Flüge nach Neuseeland zu finden, insofern ihr zeitlich ein klein wenig flexibel seid.
Alternativ könnt Ihr hier die aktuell besten Flugtarife prüfen (~) und schauen, ob Ihr einen guten Deal findet.
Flüge nach Neuseeland prüfen (~)
Unterkünfte
Zu den Unterkünften in Neuseeland kann ich Euch gar nicht allzu sehr mit eigenen Erfahrungen dienen, da wir außer in Auckland nicht in einem regulären Hotel übernachtet haben. Allerdings warf ich ab und zu mal einen Blick auf die Hotelpreise in Neuseeland und fand sie in der Regel relativ human, wenn man die ausgesprochen gute Infrastruktur von Neuseeland bedenkt.
So übernachteten wir in Auckland zum Beispiel für unter 50 Euro pro Doppelzimmer in einem richtig guten und familiär geführten Hotel (Hotel Noa (~), siehe unsere Hotelbewertung hier), und auch sonst lassen sich in den größeren Ballungszentren sowie auch darüber hinaus oft Unterkünfte im Bereich von 50 bis 80 Euro finden. In Hostels ist ein Bett im Schlafraum oft für rund 20 Euro buchbar. Mehr zu unseren Erfahrungen mit den Hotels in Neuseeland findet Ihr hier.
Lediglich in den touristischen Kernzentren auf der Südinsel, wo es außer Tourismus nicht viel gibt, wie zum Beispiel am Lake Tekapo, in Richtung Milford Sound, in Hokatiki oder rund um den Mount Cook Nationalpark, werdet Ihr vor allem in der Sommersaison kaum etwas unter 120 bis 150 Euro pro Zimmer pro Nacht finden.

Fortbewegung – Preise für Campervan, Mietwagen, Wohnmobil, Bus und Zug
Die Fortbewegung wird einer Eurer höchsten Kostenfaktoren in Neuseeland sein. Denn das Land ist sehr dünn besiedelt, was den ÖPNV relativ teuer und umständlich macht – und Mietwagen und Wohnmobile entsprechend gefragt. Das wissen auch die Vermieter, weswegen die Preise vor allem in der Hochsaison entsprechend üppig sein können. Plant Ihr eine Neuseeland-Reise für längere Zeit, kann es daher auch günstiger sein, einen Campervan zu kaufen.
Gehen wir aber alle Fortbewegungsmethoden mal der Reihe durch und schauen auf die konkreten Preise in Neuseeland.
Mietwagen-Preise in Neuseeland
Mietwagen bekommt Ihr problemlos in allen größeren Städten – nur der Preis kann ein Problem sein. Generell gilt: bucht Euren Mietwagen unbedingt langfristig im Voraus. Preise sind dann relativ human und schon ab 20 bis 40 Euro pro Tag möglich, vor allem in der Zwischen- und Nebensaison. Bucht Ihr kurzfristig Euren Mietwagen, also weniger als 1-2 Wochen im Voraus, werden in der Hauptsaison auch gerne mal Preise von 100 bis 200 Euro pro Tag aufgerufen – ggf. noch zuzüglich Versicherung. In diesem Fall kann Neuseeland also richtig teuer werden.
Sucht Ihr einen Mietwagen würde ich Euch auf jeden Fall eine der Vergleichswebseiten empfehlen sowie die Buchung mit voller Versicherung. Hier könnt Ihr auf einer dieser Seiten die günstigsten Tarife vergleichen und nach Euren Präferenzen filtern:
- Mietwagen in Auckland (~) (aktuell ab 9 Euro pro Tag)
- Mietwagen in Christchurch (~) (aktuell ab 8 Euro pro Tag)


Wohnmobil-Preise in Neuseeland
Aufgrund der tollen Landschaft sowie der tausenden Campgrounds in Neuseeland – inklusive der Möglichkeit des kostenlosen Übernachten beim Freedom Camping – sind Campervans und Wohnmobile eine der beliebtesten Fortbewegungsformen, dafür aber keine ganz günstige.
Vor allem beim Campen seid Ihr im Prinzip auf den neuseeländischen Sommer angewiesen, der logischerweise auch die absolute Hauptsaison ist. Für die Nordinsel eignet sich auch der Frühjahr sowie der Herbst.
Eine grobe Preisordnung hier anzugeben ist nicht ganz einfach, da es dutzende Typen gibt. Kleine zum Schlafen und Kochen umgewandelte Fahrzeuge könnt Ihr schon ab 100 Euro pro Tag bekommen, in der Nebensaison sogar noch günstiger (bereits ab 10 Euro, siehe folgendes Bild/Suchfunktion), für richtige Wohnmobile solltet Ihr mindestens 150-200 Euro pro Tag einplanen – in der Hochsaison auch gerne mehr.
Um die konkreten Preise zu bestimmen, müsst Ihr einfach Eure beabsichtigten Daten eingeben und entsprechend die Preise vergleichen. Hierfür könnt Ihr direkt den über das folgende Bild eingebundenen Camper-Vergleich nutzen und seht so direkt eine Auswahl empfohlener lokaler Anbieter.
Alternativ findet Ihr hier auch einen etablierten Camper-Vergleich (~), wo Ihr nach Euren Präferenzen filtern könnt. Hierbei seht Ihr u.a. viele etablierte Anbieter wie Jucy, Spaceships, Mighty, Britz und Apollo, die wir auch immer wieder vor Ort auf den Straßen Neuseelands sahen.

Alternative: Wohnmobil oder Campervan kaufen
Seid Ihr länger in Neuseeland unterwegs, kommt Ihr günstiger, einen Camper zu kaufen statt zu mieten, denn bei mehr als 2-3 Monaten würde eine Miete den Wert des Fahrzeugs quasi schon übersteigen. Ihr findet alle Informationen dazu, wie Ihr einen Campervan oder Wohnmobil in Neuseeland kaufen könnt und ob Ihr lieber mieten oder kaufen solltet hier im separaten Artikel.
Da es sich in diesem Blog-Post hier eher um die regulären Kosten für einen Neuseeland-Urlaub dreht, möchte ich hier nicht allzu ausführlich darauf eingehen. Nur so viel: ein Fahrzeugkauf in Neuseeland ist von den Formalitäten her problemlos möglich. Voll ausgestattete Campervans zum Kauf gibt es bereits für unter 10.000 Euro, kleinere und ebenso voll ausgestattete Vans auch schon unter 5.000 Euro – und natürlich könnt Ihr nach Eurer Neuseeland-Reise Euer kleines Wohnmobil auch wieder verkaufen und erlangt somit einen Großteil des Kaufpreises wieder.
Im folgenden könnt Ihr auch einen Campervan-Kauf direkt bei neuseeländischen Partner-Werkstätten zu lokalen Preisen mit deutschsprachigem Kontakt unverbindlich anfragen:
Hier übrigens mal ein Blick auf unseren Camper, den wir in Neuseeland kauften und mit dem wir über 6000 Kilometer auf der Nordinsel und Südinsel von Neuseeland unterwegs waren:


ÖPNV: Bus & Zug
Seid Ihr eher als Backpacker unterwegs und wollt die Kosten in Neuseeland komplett niedrig halten, kommt am ehesten der ÖPNV für Euch in Frage. Allerdings: dieser ist oft nicht flächendeckend und gerade der Zug auch nicht wirklich günstig. Auf unserer Reise sahen wir kaum mal einen Langstreckenbus, gerade auf der Südinsel gibt es teilweise nur 1 Verbindung pro Tag zwischen zwei Orten (wenn überhaupt) und zu den touristischen Sehenswürdigkeiten in Neuseeland kommt Ihr im Prinzip nur per Anhalter. In den größeren Städten selbst wiederum (Auckland, Wellington, Christchurch, etc.) ist das Busnetz hingegen gut ausgebaut und kein Problem.
Um Euch eine Übersicht der Preise für Neuseeland zu geben, habe ich Euch im Folgenden mal eine kleine Liste von Beispielverbindungen mit dem Bus zusammengestellt:
- Auckland – Wellington: ab 35 €
- Picton (Fähre von Wellington) – Nelson (Ausgangspunkt Abel Tasman): ab 30 €
- Christchurch – Queenstown: ab 55 €
- Queenstown – Wanaka: ab 20 €
- Picton (Fähre von Wellington) – Kaikoura: ab 20 €
Alternativ könnt Ihr hier auch die Preise für Inlandsflüge in Neuseeland anschauen (~), denn gerade kürzere Inlandsflüge sind auch in Neuseeland nicht allzu teuer.
Fähre
Nicht zuletzt ist auch die Fähre ein wichtiges Fortbewegungsmittel – zumindest wenn Ihr verschiedene vorgelagerte Inseln besuchen wollt (zum Beispiel Stewart Island oder Waiheke Island) oder wenn Ihr mit Euren Mietwagen oder Wohnmobil die Nordinsel und die Südinsel kombinieren wollt. Denn die Fähre zwischen Wellington und Picton, die von Interisland Ferry und Bluebridge Ferry bedient wird, ist die einzige Verbindung zwischen Nord- und Südinsel. Ansonsten könnt Ihr nur fliegen, was als Passagier ohne Fahrzeug manchmal günstiger ist als die Fähre, wie Ihr hier sehen könnt (~).
Für die Neuseeland-Fähre zwischen Nord- und Südinsel solltet Ihr die folgenden Preise einplanen:
- Passagier: ab 40 Euro pro Strecke
- Mietwagen: ab 95 Euro pro Strecke
- Campervan bis 5.5 Meter: ab 100 Euro pro Strecke
- Wohnmobil, ca. 7 Meter Länge: ab 190 Euro pro Strecle
- Jeder weitere Meter Wohnmobil: ca. 45 Euro
Die beiden Anbieter, Bluebridge und Interislander, haben jeweils nur leicht variierende Grundpreise. Besonders aber kurzfristig und bei starker Buchungslage können die Preise der Fähre immer enorm variieren. Es lohnt sich daher IMMER, beide Unternehmen zu vergleichen. Hier könnt Ihr die Preise von beiden Fährgesellschaften direkt miteinander vergleichen (~).
Die Fährfahrt dauert rund 3-4 Stunden.
Tendenziell sind die Fährpreise aufgrund der hohen Nachfrage also eher teuer.

Mehr zu unseren Überfahrten mit Interislander und Bluebridge findet Ihr hier in der ausführlichen Bewertung.
Fähre in Neuseeland günstig buchen (~)
| My Travelworld Tipp: |
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| Bitte beachtet: beide Fährgesellschaften arbeiten mit einem flexiblen Preissystem, sodass die Preise mit näher rückendem Reisezeitpunkt immer teurer werden. Zudem können die Fähren wochenlang im Voraus ausgebucht sein. Ihr solltet daher unbedingt frühzeitig buchen, da die Preise im Laufe der Zeit um mehr als 50% ansteigen. |
Auch die Preise für andere Fähren in Neuseeland sind oft nicht günstig. So solltet Ihr bei den folgenden Ausflugsfähren ungefähr mit diesen Preisen rechnen:
- Waiheke Island Fähre (nahe Auckland): ca. 30 Euro pro Person (return) (hier Tickets buchen (~) )
- Rangitoto Island Fähre (nahe Auckland): ca. 30 Euro pro Person (return) (hier Tickets buchen (~) )
- Great Barrier Island Fähre (nach Auckland): ca. 110 Euro pro Person (return) (hier Tickets buchen (~) )
- Stewart Island (ab Bluff/nahe Invercargill): 140 Euro pro Person (return) (hier Tickets buchen (~) )
Benzin
Die Benzinpreise in Neuseeland sind absolut human – und deutlich günstiger als in Deutschland.
Im Schnitt variierten die Preise während unserer Neuseeland-Reise:
- zwischen 1.60 NZD und 2.00 NZD für Diesel (ca. 0.80-1.00 €)
- und zwischen 2.30 NZD und 2.90 NZD für normales Benzin (ca. 1.15-1.45 €)
| My Travelworld Tipp: |
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| Nutzt unbedingt die App „Gaspy“, mit der Ihr stets die günstigsten Tankstellen in der Umgebung suchen könnt. |
Allerdings: dies waren die Benzin-Preise vor dem Ölpreisschock im März 2026. In unseren letzten beiden Wochen in Neuseeland bekamen wir bereits mit, wie die Preise nach oben schossen. Die Benzin-Preise in Neuseeland seitdem sehen aktuell (Stand: Juni 2026) wie folgt aus:
- zwischen 2.70 NZD und 3.30 NZD für Diesel UND normales Benzin
Gerade für Diesel sind die Preise in Neuseeland also mal eben um 50% nach oben geschossen. Da können wir von Glück reden, dass wir unsere 6000km überwiegend vor dem Iran-Krieg absolvierten, sonst hätten wir einfach mal 50% mehr für die kompletten Spritkosten bezahlt.
| My Travelworld Tipp: |
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| Donnerstags ist Spartag an allen Tankstellen in Neuseeland. Die Benzinpreise am Donnerstag sind oft zwischen 10 und 20 Neuseeland-Cent günstiger als an den anderen Tagen. |
Lebensmittel
Lebensmittel sind Eure Rettung, wenn Ihr Neuseeland günstig bereisen wollt – denn somit könnt Ihr die eher hohen Restaurant-Preise vermeiden.
Mit Sicherheit sind die Supermarkt-Preise in Neuseeland nicht billig – als teuer empfand ich sie aber auch nicht. Wer ein bisschen schaut und importierte Lebensmittel meidet, sollte nicht allzu viel mehr ausgeben müssen als in Deutschland.
Während unserer 4 Monate in Neuseeland haben wir uns nahezu ausschließlich selbst verpflegt. Entsprechend waren wir Stammgast im Supermarkt. Im folgenden findet Ihr eine Übersicht der Lebensmittelpreise in Neuseeland, die aber natürlich ebenso je nach Saison und Supermarkt variieren können.
Wichtig für die folgende große Auflistung aller Lebensmittel-Preise in Neuseeland zum einfachen Verständnis: 1 EUR = ca. 2 NZD
Basics:
- Milch – ab 5 NZD pro halbe Gallone (ca. 1.7l)
- Pflanzliche Milch – ab 4 NZD pro Liter
- Eier – im Supermarkt ab 6 NZD pro Dutzend (Boden/Käfighaltung) oder 10 NZD (Freiland-Haltung), auf der Straße in der Regel 8 NZD pro Dutzend (Freiland-Eier)
- Joghurt – ab 4 NZD pro 750g
- Käse (einfach/Blockkäse) – ab 10 NZD pro kg
- Käse (gereift/Markenkäse) – ab 3 NZD pro 100 g
- Fetakäse – 5 NZD pro 200g
- Nudeln (No-Name) – ab 1.50 NZD für 500g
- Nudeln (Marke) – ab 3 NZD pro 500g
- Reis (normal) – ab 3 NZD pro kg
- Reis (Basmati) – ab 4 NZD pro kg
- Haferflocken – ab 4 NZD pro kg
- Erdnüsse – 4 NZD pro 500g
- 100% Erdnussbutter – 13 NZD pro kg
- Cashewnüsse, Mandeln & Co. – 12 NZD pro 500g
- Sonnenblumenkerne – 3 NZD pro 300g
- Rosinen – 5 NZD pro 500g
- Kürbiskerne – 4 NZD pro 200g
- Gewürze – ca-2-3 NZD pro 30g
- Brot – ab 2 NZD pro Baguette, ab 4 NZD pro Brot
- Fisch – ab 20 NZD pro kg
- Neuseeländischer Lachs – ab 60 NZD pro kg
- Tofu – 5 NZD pro 300g
- Tafel Schokolade – 7 NZD pro 250g-Tafel
| My Travelworld Tipp: |
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| Brot bekommt Ihr in Neuseeland nicht in einer „Bakery“. Eine Bakery verkauft meist nur Sandwiches, Teigtaschen, Süßigkeiten und Imbiss-Mahlzeiten. Stattdessen bekommt Ihr mäßig gutes Brot am ehesten im Supermarkt. Richtig gutes Brot bekommt Ihr mit Glück in Cafés, allerdings muss man hierfür schon suchen. |
Konserven:
- Dosengemüse (Bohnen, Tomaten, Kichererbsen): 1 NZD pro Dose
- Dosengemüse (Mais): 1.50 NZD pro Dose
- Tunfischdose: ab 2 NZD pro Dose
- Oliven: ab 5 NZD pro mittelgroßes Glas
- Kapern: 2 NZD pro kleines Glas

Obst:
- Bananen – ab 4 NZD pro kg
- Äpfel – ca. 5 NZD pro kg (Saison/Promo ab 2.50 NZD pro kg)
- Birnen – ca. 5 NZD pro kg
- Nektarinen, Pfirsiche, Aprikosen, Pflaumen – ab 10 NZD pro kg, in der Saison ab 6 NZD pro kg
- Zitronen – ca. 8 NZD pro kg
- Erdbeeren – ca. 15-20 NZD pro kg
- andere Beeren – ca. 30-40 NZD pro kg, beim Straßenverkauf oder auf Plantagen aber auch ab 15 NZD pro kg
- Mango – 6-8 NZD pro Stück
- Zitronen – 5-10 NZD pro kg
| My Travelworld Tipp: |
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| Vor allem wenn Ihr mit dem Mietwagen oder Campervan in Neuseeland unterwegs seid, würde ich Euch immer empfehlen, Eier am Straßenrand zu kaufen. Hier bekommt Ihr die frischesten und besten Eier „von nebenan“ und in der Regel findet Ihr immer aller 10-20 Kilometer einen Eierstand. Auch Obst und Gemüse sind auf dem Land oft besser und variabler als im Supermarkt, zum Teil auch günstiger als im Supermarkt. |
Gemüse:
- Kartoffeln – ca. 2-3 NZD pro kg
- Süßkartoffeln – ca. 5 NZD pro kg
- Zwiebeln – ca. 2-3 NZD pro kg
- Brokkoli – 2-3 NZW pro (kleine Stück)
- Blumenkohl – 3-5 NZW pro Stück
- Avocados – 5 NZD pro kg oder ab 0.80 NZD pro Stück
- Möhren – 2-3 NZD pro kg
- Tomaten – ab 5 NZD pro kg
- Paprika – i.d.R. 2-3 NZD pro Stück
- Pilze – 10-15 NZD pro kg
- Gurke – 2-3 NZD pro Stück
- Kopfsalat/Eisbergsalat – 3-4 NZD pro Stück
- Kürbis – je nach Größe, 4-8 NZD pro Stück
- Knoblauch – 40 NZD pro kg
- Ingwer – 5-15 NZD pro kg
- Maiskolben – 1 NZD pro Stück (in der Saison)
Außer Bananen und Mangos wachsen nahezu alle der aufgeführten Arten in Neuseeland (und selbst Bananen werden in kleinen Mengen lokal angebaut). Die Vielfalt hier ist extrem groß. Als Grundsatz gilt: in der Saison sind einheimische Früchte und Gemüsesorten extrem günstig (günstiger als in Deutschland), außerhalb der Saison deutlich teurer.
Getränke:
- 100% Saft – 3-4 NZD pro Liter
- Smoothies aus 100% Frucht – ab 6 NZD pro Liter
- Mineralwasser mit Kohlensäure – ab 1 NZD pro Liter
- Bier – ab 15 NZD pro 6-Pack
- Alkoholfreies Bier (Import-Bier) – ab 10 NZD pro 6-Pack
- Alkoholfreies Bier (Neuseeländisches Bier) – ab 20 NZD pro 6-Pack
- Wein – ab 10 NZD pro Flsche
| My Travelworld Tipp: |
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| Einzelne Bierflaschen oder -dosen sind in Neuseeland teuer. Kauft also am besten immer 6-Packs oder am besten 12-Packs, wenn Ihr Bier trinken wollt. |
Bitte beachtet:
- Die angegebenen Preise sind stets die günstigsten verfügbaren Preise aus dem Pak’N’Save Supermarkt. Die beiden anderen größeren Supermärkte, Woolworths und New World, sind teilweise etwas teurer
- Vor allem bei Obst und Gemüse macht die Saison einen enormen Unterschied, mit welchen Kosten in Neuseeland Ihr rechnen müsst. Kiwis beispielsweise kosten in der Saison 4 NZD pro Kilogramm, im Rest des Jahres aber sonst 10-14 NZD, selbiges gilt beispielsweise für Paprika (3 NZD pro Stück außerhalb der Saison, 1.50 NZD für einen Großen in der Saison) oder viele Steinfrüchte (ab 5 NZD pro kg in der Saison, ab 10 NZD außerhalb der Saison)
- Auf der Südinsel sind vor allem Obst und Gemüse oft ein wenig teurer als auf der Nordinsel
Restaurants & Bars
Wer mit dem Mietwagen in Neuseeland unterwegs ist, wird sicher mehr Restaurants ansteuern als wir im Campervan/Wohnmobil, sodass unsere eigenen Erfahrungen in diesem Bereich begrenzt sind. Aber natürlich warfen wir immer mal wieder ein Blick auf die Menus, um einen Eindruck davon zu bekommen, was die Restaurants in Neuseeland kosten.
Natürlich ist dies enorm abhängig von der Qualität, aber reguläre Restaurants kosten im Schnitt zwischen 20 und 40 NZD pro Mahlzeit. Während sich beispielsweise Burger oder einfache Mahlzeiten eher am unteren Ende der Spanne befinden, sind richtige Fleisch- oder Fischmahlzeiten teurer und eher im Bereich der 35 NZD oder mehr zu finden.
Natürlich findet Ihr aber auch Schnell-Restaurants und Street-Food en masse, was es dann durchaus auch im Bereich von 15 bis 20 NZD gibt.
Getränkepreise sind oft ziemlich einheitlich. Softdrinks in Restaurants & Bars kosten in der Regel zwischen 5 und 6 NZD, Biere ab 10 NZD aufwärts. Auch ein schöner Barista-Kaffee kostet normalerweise so gut wie immer zwischen 5 und 6 NZD.

Aktivitäten & Ausflüge
Wo man in Neuseeland viel Geld ausgeben kann, sind die Aktivitäten. Überall locken spannende Angebote zu Orten, wo man ohne diese Tour nicht hinkommt, zum Beispiel Helikopter-Flüge, Walbeobachtung, Höhlentouren (mit Höhlen-Canyoning oder mit Glühwürmern), Speedboat-Touren auf Flüssen, Bootstouren durch die Fjorde und vieles mehr. Wer hier überall dabei sein möchte, sollte mindestens mal einen Tausender reservieren.
Man kann allerdings in Bezug auf Aktivitäten Neuseeland auch komplett kostenlos erleben. Wenn ich mir unsere Ausgaben über knapp 4 Monate Neuseeland anschaue, haben wir für diesen Part so gut wie nichts ausgegeben. Es stehen hier lediglich Parkgebühren in Franz Josef und in Auckland am Flughafen zu Buche. Letzteres auch nur, weil wir unseren Campervan auf einem Parkplatz in der Nähe des Flughafens abstellten, als wir zwischendurch für 9 Tage auf die Cook-Inseln flogen.
Fairerweise muss man diesbezüglich aber auch sagen, dass wir bei insgesamt 4 richtig spektakulären Aktivitäten eingeladen waren (was über die 4 Monate jetzt aber auch nicht sonderlich viel ist): die 3-tägige Kanu-Safari auf der Nordinsel, einen 2-tägigen Kajak-Trip im Abel Tasman National Park, einem richtig coolen (und günstigen) Walbeobachtungs-Flug in Kaikoura sowie einer Sternenbeobachtungstour am Lake Tekapo, bei der wir Polarlichter sahen.

Vielmehr organisierten wir unsere Neuseeland-Reise aber nahezu ausschließlich auf der Basis von kostenlosen Aktivitäten, was natürlich vor allem die Landschafts-Highlights sind. Egal ob lange oder kurze Wanderungen in Neuseeland, die vielen tollen Strände, entspanntes Camping an wahnsinnig tollen Plätzen, tolle Sehenswürdigkeiten entlang der Straße, Wasserfälle und vieles mehr – wer in Neuseeland kein Geld für Aktivitäten ausgeben möchte, kann trotzdem nahezu alle Highlights der beiden Inseln erleben. Entsprechend habe ich Euch hier auch eine Übersicht über besonders schöne Wanderungen in Neuseeland zusammengestellt.

Damit Ihr trotzdem einen Überblick bekommt, was eventuelle Ausflüge in Neuseeland kosten, habe ich Euch hier einige Beispiele zusammengestellt. Ihr könnt diese gerne über die folgenden Links buchen und damit den Blog sowie diesen ziemlich umfangreichen Artikel hier unterstützen.
- Hobbiton Filmset – Eintritt & Führung: ab 65 Euro (hier Promo-Preise ansehen (~) )
- Kaikoura Walbeobachtung – Bootstour: ab 80 Euro (hier Promo-Preise ansehen (~) )
- Kaikoura Walbeobachtung per Flugzeug: ab 100 Euro (hier Bewertung & Buchungs-Tipps lesen)
- Milford Sound – Bootstour (kleines Boot): ab 85 Euro (hier Promo-Preise ansehen (~) )
- Wai-O-Tapu Geothermal Park in Rotorua: ab 24 Euro (hier Promo-Preise ansehen (~) )
- Wildwasser-Rafting in Rotorua: ab 70 Euro (hier Promo-Preise ansehen (~) )
- 2-tägige Abel Tasman Tour mit Kajak: ab 140 Euro (hier unseren Erfahrungsbericht zu Abel Tasman lesen)
- Franz Josef Gletscherwanderung + Helikopter-Tour: ab 450 Euro (hier Promo-Preise ansehen (~) )
- Hubschrauberrundflug Mt. Cook Nationalpark: ab 190 Euro (hier Promo-Preise ansehen (~) )
- Sternenbeobachtungs-Tour Mt. Cook/Lake Tekapo: ab 60 Euro (hier Promo-Preise ansehen (~) )
- Weinverkostung auf Waiheke Island: ab 130 Euro (hier Promo-Preise ansehen (~) )
- 2-tägige Bootstour Doubtful Sound: ab 385 Euro (hier Promo-Preise ansehen (~) )
- Ziplining in Queenstown: ab 60 Euro (hier Promo-Preise ansehen (~) )
- 3tägige Kanu-Tour auf Rangitikei River (mit Vollpension & Guide): ab 600 Euro (hier unsere Erlebnisse & Empfehlungen nachlesen)
(wir sahen sogar Polarlichter!)
Die GROSSE Abrechnung: unser Neuseeland-Reisebudget
Ihr findet in diesem Blog-Artikel nun nahezu alles, was Ihr in Bezug auf Eure Reiseplanung in Neuseeland kostenmäßig einkalkulieren müsst. Ihr könnt Euch aus den einzelnen Kategorien ein eigenes Reisebudget zusammensetzen, ganz davon abhängig, wie Eure Reisepräferenzen sind und was Ihr gerne ausgeben möchtet.
Damit Ihr dennoch einen Überblick bekommt, was Euch insgesamt, im Großen und Ganzen, in Neuseeland erwartet, habe ich Euch hier im Folgenden alle unsere Kosten aufgelistet. Zur Erinnerung die Rahmenbedingungen: wir waren insgesamt 4 Monate in Neuseeland (unterbrochen lediglich von 10 Tagen auf den Cook-Inseln, die hier nicht mit berücksichtigt sind). Das macht insgesamt 105 Nächte. Wir kauften uns vor Ort ein Wohnmobil, welches wir zum Abschluss wieder verkauften – theoretisch zumindest. Wir bereisten die komplette Nord- und Südinsel, allerdings logischerweise nicht jeden Winkel – es gibt noch so viel mehr zu entdecken.
Generell sind wir eher sparsam im Bereich von bezahlten Aktivitäten (wir gehen lieber wandern und erkunden soweit es geht kostenlos) und Restaurants (ich persönlich bin kein Fan davon, zudem kochen wir extrem gerne selber), dafür sparen wir nicht unbedingt bei Lebensmitteln und haben auch ein paar mehr Euro in einen wirklich schönen Campervan investiert. Jeder hat da seine eigenen Präferenzen, nur damit Ihr ungefähr Bescheid wisst, wie gewisse Kosten-Positionen zustande kommen.
Unser komplettes Neuseeland-Reisebudget:
| Kategorie | EUR | Hinweise |
|---|---|---|
| 4 Tage Auckland (bevor wir unseren Camper kauften) | 84 | ÖPNV, Supermarkt & Co. – ohne Hotelkosten |
| Campervan Einmalige Kosten | 460 | Kosten, die im Wesentlichen nur einmal anfallen, zum Beispiel die jährliche Service-Untersuchung sowie Anschaffungen, die wir nach dem Camperkauf zu Beginn tätigten. |
| Campervan Wiederkehrende Kosten | 1948 | In diese Kategorie fallen im Wesentlichen die Spritkosten sowie eventuelle Campground-Gebühren. Letztere hielten sich sehr im Rahmen, da wir überwiegend auf den Freedom Campgrounds in Neuseeland kostenlos übernachteten. Auch unseren Internet-Vertrag habe ich hier eingerechnet. |
| Supermärkte & Lebensmittel | 1322 | Selbsterklärend – Lebensmittelpreise in Neuseeland siehe oben. |
| Restaurants & Cafés | 12 | Wie oben beschrieben, haben wir eigentlich immer selbst gekocht. |
| Fähren & Eintritte | 417 | Hier sind die beiden Fähren von Wellington nach Picton und zurück die größten Posten; zudem einige wenige Parkgebühren und Eintritte. |
| Anderes | 393 | Andere Kosten, die sonst nirgendwo so richtig reinpassten, z.B. Waschen, einige Drogerie-Artikel, kleinere Anschaffungen oder der eine oder andere Coffee-to-Go. |
| Unterkünfte Auckland | 193 | Unsere Hotelkosten in Auckland. |
| Visa | 275 | Visa für 2 Personen – Deutsche zahlen nur rund 110 NZD, meine Frau brauchte jedoch ein vollständiges Touristenvisum, das 440 NZD kostet. |
| Campervan Kauf/Verkauf | 1000 | Noch haben wir unseren Campervan nicht verkauft. Ich kalkuliere aber damit, dass wir ihn für rund 1.000 € weniger verkaufen werden Im Vergleich zum Anschaffungspreis. |
| Total in EUR (4 Monate) | 6102 |
Damit kommen wir tatsächlich auf ein ungefähres Budget für unsere Neuseeland-Reise von rund 30 Euro pro Person pro Tag.
Fazit
Mit Sicherheit ist Neuseeland kein billiges Reiseland – aber es ist auch nicht übertrieben teuer. Immerhin bekommt man als „Gegenleistung“ für sein Geld eines der landschaftlich schönsten, am dünnsten besiedeltsten und sichersten Länder, an denen es überall Parkplätze (mit Ausnahmen), Toiletten und Bibliotheken (für Regentage, besonders für Langzeitreisende interessant) gratis gibt und vor allem Obst und Gemüse eine hohe Qualität aufweisen. Dank dem Freedom Camping kann man sogar die Übernachtungskosten in Neuseeland nahezu auf null halten – auch hier mit Ausnahmen.
Viel hängt davon ab, wie Ihr Eure Neuseeland-Reise gestaltet. Wer sich ein Wohnmobil in der Hochsaison mietet (hier könnt Ihr zumindest die günstigsten Preise vergleichen (~) ) und viele geführte Ausflüge plant, wird schnell in den fünfstelligen Bereich vordringen. Auch Mietwagen-Rundreisen mit täglichem Restaurantbesuch und Hotels werden auf Dauer teuer, auch wenn sich hier Neuseeland nicht von ähnlich entwickelten Staaten unterscheidet und teils deutlich günstiger ist als zum Beispiel die USA. Wer sich jedoch einen Campervan in der Nebensaison mietet (oder generell einen kauft), sich auf die wunderschönen Natur-Attraktionen spezialisiert und generell ein wenig das Reisebudget im Blick hat, kann das traumhafte Neuseeland zu wirklich humanen Preisen realisieren – wie unser Beispiel zeigt. Neuseeland kann also richtig teuer sein – muss es aber nicht.
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Ich bin Christian, Reiseexperte, Diplom-Betriebswirt für Tourismus und Gründer des Reiseblog My Travelworld (seit 2011). Durch mehr als 10 Jahre Berufserfahrung bei Reiseveranstaltern, fast 10 Jahre Leben in der Karibik (Grenada & Dominikanische Republik) sowie über 100 bereiste Länder teile ich auf diesem Reiseblog ausschließlich persönliche Erfahrungen und unabhängige Reisetipps.
Seit 2021 reise ich als Vollzeit-Reisender und Digitaler Nomade um die Welt und berichte hier vor allem über die Schwerpunkte Karibik, Südsee, Afrika, Asien sowie Mittel- und Südamerika. Meine Reiseexpertise wurde bereits in Podcasts, Interviews und Medienbeiträgen aufgegriffen, darunter bei der weltweit bekannten "US News", bei klassischen Print-Magazin "Freundin" oder bei bekannten Off the Path Abenteuer-Podcast. My Travelworld verzeichnete seit dem Start mehr als 5 Millionen Seitenaufrufe.
Mehr über mich, meine Reisen und meine Mitwirkungen auf anderen Seiten findest du auf der Über-mich-Seite.
Meine Top-Empfehlungen für Eure Reisen:
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