Die schönsten Wanderungen in Neuseeland – und Touren, die Ihr besser meiden solltet

Neuseeland ist das Wanderland schlechthin. Unglaubliche Natur, tolle Infrastruktur sowie ein hohes Maß an Abwechslung sind nur einige der Dinge, die Euch hier erwarten. Während unserer 4 Monate in Neuseeland haben wir mehr als 20 Wanderungen in Neuseeland unternommen, von denen ich Euch hier die besten vorstellen möchte.
Doch es ist nicht alles Gold was glänzt. Das Wandern in Neuseeland bietet auch einige Nachteile und einige der beliebtesten Touren sind einfach so überlaufen, dass man sie kaum als Wandererlebnis genießen kann. Auch von diesen Touren berichte ich Euch hier, damit Ihr genau wisst, was Euch erwartet – und damit Ihr ggf. umplanen könnt, falls Ihr die größeren Menschenmassen meiden wollt.
All diese Informationen sowie viele Empfehlungen und unsere besten Geheimtipp-Touren findet Ihr im folgenden Artikel, dem umfangreichen Wander-Guide über Neuseeland.

Reisezeitraum: Dezember 2025 – März 2026
Geschrieben: Februar 2026
Veröffentlicht: März 2026

>> Zur Neuseeland-Übersicht (folgt)
>> Zur Peninsula Walkway Wanderung in Kaikoura (sowie weitere spannende Aktivitäten dort)
>> Zum Abel Tasman National Park (und den dortigen Wander-Optionen)
>> Zum dreitägigen Kanu-Erlebnis auf dem Rangitikei River
>> Zu unseren Unterkünften in Neuseeland (folgt)

Generelles zum Wandern in Neuseeland

Neuseeland ist ein fantastisches Wanderland! Kein Wunder bei so viel Natur, toller Infrastruktur und einer landschaftlichen Vielfalt, die weltweit nur schwer zu übertreffen ist.

In diesem Satz sind bereits einige Vorteile genannt. Zum Start dieses ausführlichen Wander-Blog-Artikels möchte ich Euch daher kurz eine Übersicht über die Vor- und Nachteile beim Wandern in Neuseeland zur Verfügung stellen – denn nicht alles funktioniert gleich wie in den heimischen Alpen:

Vorteile beim Wandern in Neuseeland:

  • spannende Wanderungen in nahezu jeder Ecke von Neuseeland, sowohl auf der Nordinsel als auch auf der Südinsel
  • abwechslungsreiche Landschaft mit schroffen Küstenlinien, traumhaften Stränden, majestätischen Bergen, idyllischen Seen, imposanten Vulkanen oder schlichtweg entspannten Hügellandschaften
  • sehr gute Infrastruktur – nahezu jeder Weg ist top ausgeschildert, zudem gibt es oft Toiletten am Trail-Start
  • alle Wanderungen in Neuseeland sind kostenlos (und bieten daher eine perfekte Option, wenn Ihr Neuseeland günstig bereisen wollt)
  • es gibt nahezu überall Wanderungen aller Schwierigkeitsgrade
  • mit den Great Walks sowie weiteren interessanten Mehrtagesrouten bietet Neuseeland zudem ideale Bedingungen für Mehrtageswanderungen, die dank i.d.R. strategisch günstig gelegener Campsites und Huts (eine Art Matratzenlager) auch ohne Zelt möglich sind

Der Old Coach Road Track im Tongariro Nationalpark mit dichter Vegetation und weitem Naturpanorama

Doch bei unseren zahlreichen Wanderungen in Neuseeland sind uns auch einige negative Dinge aufgefallen.

Nachteile beim Wandern in Neuseeland:

  • gerade die beliebten Wanderungen zu den touristischen Sehenswürdigkeiten sind oft richtig voll – ein idyllisches Wandererlebnis kommt hier kaum auf
  • ebenso gibt es in den touristisch interessanten Gebieten – vor allem im Bereich der Gletscher der Südinsel, allen voran Franz Josef, Fox Glacier und Mount Cook – nahezu hunderte Helikopter-Flüge, die vor allem in Sachen Geräuschkulisse dem Wandererlebnis absolut nicht zuträglich sind
  • an vielen Stellen – vor allem in Richtung Gipfel – aber auch zu vielen anderen Attraktionen in Neuseeland, gibt es lediglich einen Wanderweg, d.h. man muss den selben Weg wieder zurück, was gerade bei längeren Touren sehr langweilig sein kann. Ein richtiges Wegenetz mit zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten, wie wir es aus Deutschland bzw. den Alpen kennen, gibt es in Neuseeland nur ganz selten
  • bei den Wanderungen in Neuseeland fehlt daher, aus eben beschriebenen Gründen, ein wenig die Option eines herausfordernden, aber dennoch abwechslungsreichen Wandererlebnis, also vor allem Trails zwischen 10 und 20 Kilometer, die als Rundweg gestaltet werden können. Es gibt stattdessen nur enorm viele spektakuläre Kurzwanderungen, eher langweilige hin- und zurück Wanderungen (vor allem Gipfeltouren) oder abwechslungsreiche Mehrtageswanderungen, wo Start- und Endpunkt jedoch verschieden sind. (Das ist unsere persönliche Meinung, wir mögen einfach eine Rundwanderung wenn sich ein simpler Hin- und Rückweg vermeiden lässt.)
  • nicht ganz Neuseeland spezifisch, aber schon irgendwo besonders hier im Land: das Wetter kann extrem unbeständig sein. Ihr müsst nahezu immer Ausrüstung für enorm variables Wetter mitnehmen. Selbst wenn Ihr bei wolkenlosem Wetter losgeht, benötigt Ihr dennoch Kleidung für Kälte, Wind und Regen

Der Waharoa am Kaikoura Peninsula Walkway, ein traditionelles Māori-Tor als Teil des Wanderweges

Tipps & Empfehlungen zum Wandern in Neuseeland

Damit wären wir auch gleich bei den Tipps & Empfehlungen für Eure Wanderungen in Neuseeland. Nr. 1 ist hier ganz klar die Ausrüstung!

Kleiner Spoiler: die folgenden Tipps scheinen auf den ersten Blick generisch, sind aber in Wahrheit extrem stark auf Neuseeland bezogen! Die Bedingungen hier sind einfach sehr eigen, lest Euch also die Empfehlungen unbedingt durch.

Tipp Nr. 1) Habt immer ausreichend Kleidung dabei
Selbst wenn Ihr bei 25 Grad und Sonnenschein startet, können die Bedingungen im Verlauf der Wanderung sich enorm schnell ändern. Vor allem Wind und Regen können jederzeit auftreten, und wenn es in Neuseeland einmal windet, dann nicht zu knapp. Aus diesem Grund benötigt Ihr im Prinzip für nahezu jede Wandertour in Neuseeland Wechselsachen sowie wind- und regendichte Kleidung. Ihr wollt einfach nicht bei 17 Grad komplett durchgeweicht werden und dann bei böigem Wind 2 Stunden zurück zum Auto laufen.

Tipp Nr. 2) Überprüft den Wetterbericht (und verlasst Euch NICHT darauf 😉 )
Behaltet stets den Wetterbericht im Auge, sodass Ihr über eventuell ankommende Wettersysteme informiert seid. In unseren 4 Monaten in Neuseeland gab es fast wöchentlich irgendeine Regen-, Wind- oder Gewitterwarnung in der Region, in der wir uns jeweils aufhielten. Verlasst Euch aber nicht ausschließlich auf den Wetterbericht, denn unserer Erfahrung nach sind die Vorhersagen für das Mikroklima teils extrem schlecht. Großräumig stimmt die Wetterprognose oft, aber im Detail können immer wieder spontan Wind, Regen und Wolken auftreten, die so nicht vorhergesagt waren und Eure Wanderung damit deutlich schwieriger machen als geplant. Dies musste ich nicht nur bei unseren Wanderungen, sondern auch bei meinen SUP-Touren in Neuseeland öfters erfahren.

Tipp Nr. 3) Unterschätzt nie die Sonne in Neuseeland
Und noch eine Eigenheit in Neuseeland – die Sonne. Die brennt gewaltig, auch aufgrund der in dieser Weltregion dünneren Ozonschicht. Dies bedeutet zugleich auch, dass Ihr mit Sonnencreme unter Lichtschutzfaktor 30 eigentlich gar nicht starten braucht (vor allem beim Wandern sind Nacken, Gesicht und Arme besonders wichtig). Auch eine Sonnenbrille (~) und ein Kopfschutz sind enorm empfehlenswert, um Augen und Kopf zu schützen.

Im Robert Point Track bei Franz Josef: Beeindruckender Ausblick auf den Gletscher und alpine Landschaft.

Tipp Nr. 4) Seid flexibel mit Euren Plänen
Auch wenn es in einem voll durchgeplanten Neuseeland-Urlaub manchmal schwer erscheint: wenn die Wettervorhersage schlecht ist, verschiebt Eure Tour lieber auf einen anderen Tag oder macht Euch einen Alternativplan. Gerade in den höhergelegenen Regionen bringt es nichts, eine Tour durchzuziehen, wenn Ihr dann irgendwo bibbernd oder durchgeweicht auf dem Gipfel steht.
Während zumindest in den niedrigeren Lagen der Nordinsel im Sommer das Wetter noch halbwegs berechenbar ist, müsst Ihr vor allem auf der Südinsel, aber auch in den höheren Lage der Nordinsel immer mit widrigen Bedingungen rechnen. Unsere Tongariro Crossing Wanderung mussten wir zum Beispiel zweimal absagen, erst aufgrund von Waldbränden, beim zweiten Mal aufgrund von Schneefall und kalten Temperaturen mitten im Februar (was einem deutschen August entsprechend würde). Auch im Egmont National Park, am spektakulären Taranaki-Vulkan, wanderten wir letztendlich wegen einer enorm regnerischen Gesamtwetterlage nicht, obwohl wir schon vor Ort waren.

Tipp Nr. 5) Habt immer ausreichend Essen und Getränke dabei
In den Alpen findet Ihr fast immer eine Alm oder eine Hütte für eine Brotzeit – dies gibt es in dieser Form in Neuseeland nicht. Nahezu bei keiner einzigen der dutzenden von uns unternommenen Wanderungen war eine Einkehrmöglichkeit außerhalb des Trail-Starts vorhanden – und selbst dort gibt es in der Regel kaum ein Café oder ähnliches. Habt also immer genügend Essen und Getränke für Eure Wanderung in Neuseeland dabei und plant für den Fall der Fälle immer einen Snack mehr ein.

Tipp Nr. 6) Pro-Empfehlung: habt immer GPS und idealerweise einen Beacon dabei
Wie Ihr seht, können trotz der top Infrastruktur in Neuseeland Wanderungen herausfordernd sein, vor allem aufgrund der sich schnell ändernden Bedingungen, aber auch weil nahezu jede Wanderung in unbewohntes und einsames Gelände führt, mit Ausnahme der touristischen Trails, wo Ihr jederzeit von dutzenden weiteren Wanderern umgeben seid. Aus diesem Grund ist – gerade für die Multi-Day Treks oder schwierigere Touren – neben Offline-Karte und GPS-Gerät auch ein sogenannter Personal Locator Beacon (PLB) empfohlen. Dieser Notfallsender ermöglicht es Euch, im Ernstfall ein Rettungssignal abzusetzen – selbst dann, wenn Ihr keinen Handyempfang habt. Dies kann Euch (oder anderen) im Zweifel Leben retten.

Der Robert Points Track mit Bergpanorama in Franz Josef

Unsere Top-Wanderungen in Neuseeland

Für alle, die nur kurz Zeit haben, habe ich hier eine Liste unserer persönlich schönsten Wanderungen in Neuseeland zusammengestellt, sodass Ihr einen schnellen Überblick bekommt, welche Top-Touren ihr nicht verpassen solltet.

  • Schönste Ausblicke: Lake Matheson
  • Abwechslungsreichste Tour: Old Coach Road
  • Beste Kurz-Wanderung (unter 1.5h): Kea Point Track
  • Beste Halb-Tageswanderung (3-5h): Rob Roy Glacier Track
  • Beste Ganztageswanderung (6-9h): Tongariro Crossing
  • Unser Gesamt-Favorit: Rob Roy Glacier Track
  • Unser bester Geheimtipp: Escarpment Track
  • Klar überbewertete Wanderungen: Blue Pools und Hooker Valley Track

Die Details zu all diesen Trails (mit Ausnahme der Tongariro Crossing) sowie unseren Erfahrungen zu diesen Top-Wanderungen in Neuseeland findet Ihr weiter unten im Laufe des Artikels.
Der Old Coach Road Track im Tongariro Nationalpark mit dichter Vegetation und weitem Naturpanorama

Unsere Wanderungen auf der Nordinsel

Marokopa Falls (zwischen Te Anga und Waitomo)

Nicht wirklich eine Wanderung in Neuseeland, aber weil es sich um solch einen schönen Wasserfall handelt, möchte ich die Marokopa Falls hier dennoch kurz erwähnen. Nur rund 10 Minuten vom Parkplatz entfernt befinden sich diese sehr pittoresken Wasserfälle. Der Track ist entsprechend einfach und kann von nahezu Jedermann bewältigt werden.
Die Marokopa Falls bei Waitomo, umgeben von dichter grüner Vegetation

Dauer: ca. 10 Minuten one-way/20 Minuten return
Distanz: ca. 1 Kilometer return
Schwierigkeit: einfach
Besucheraufkommen: wir waren die einzigen Besucher vor Ort, allerdings auch relativ früh dort. Dennoch liegen die Marokopa Falls nicht an einer Hauptroute, sodass sich das Aufkommen hier stark in Grenzen hält, vor allem im Vergleich zu anderen Sehenswürdigkeiten in Neuseeland (Nordinsel/Südinsel).
Fazit: attraktiver Stopp am Straßenrand mit einem der schönste Wasserfälle, die wir in Neuseeland gesehen haben

Der Wanderweg zu den Marokopa Falls nahe Waitomo, ein Pfad durch dichten neuseeländischen Regenwald

Old Coach Road (Ohakune, Tongariro National Park)

Eigentlich wollten wir uns an diesem Tag den Tongariro Crossing vornehmen, doch dessen Öffnung war aufgrund eines Waldbrandes ungewiss, sodass wir uns für die Old Coach Road ab Ohakune entschieden, die ebenfalls durch den Tongariro National Park führt. Während die meisten Reisenden die Strecke per Mountainbike zurücklegen und sich dann zurückshutteln lassen, entschieden wir uns für die etwas langsamere, aber nicht minder sportlichere Variante und wanderten die ca. 15 Kilometer zwischen Ohakune und Horopito.
Das Old Coach Road Schild im Tongariro Nationalpark bei Ohakune

Dabei wurden wir gleich mehrfach überrascht, denn der Track entlang der Old Coach Road ist wirklich schön zu laufen, mit sehr angenehmen Steigungen und leichten Gefällen sowie zu 80% der Strecke auf schattigen Wegen. Weiterhin gibt es dank verschiedener Schautafeln einiges über die Vergangenheit zu lernen, denn früher war dies die bekannteste Verkehrsstrecke zu Pferde, bevor die erste Zugstrecke Anfang des 20. Jahrhunderts nahezu parallel dazu eröffnet wurde. Einige Schautafeln erklären die interessante Geschichte, an denen würde man mit dem Mountainbike wohl sonst nur vorbeifahren. Nicht zuletzt sind auch die Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke mit alten Viadukten, aktueller Eisenbahnstrecke und historischen Bauwerken enorm interessant, sodass die rund 12 Kilometer zwischen Parkplatz und Parkplatz bzw. 15 Kilometer zwischen Ohakune und Horopito wirklich enorm kurzweilig sind.

Wer in der Umgebung ist, sollte hier auf jeden Fall vorbeischauen. Für den Rückweg können wir Kune Bikes empfehlen, die für 15 NZD pro Person den Transport zum Ausgangspunkt übernehmen – mit oder ohne Fahrrad.
Der Old Coach Road Wanderweg im Tongariro Nationalpark mit Aussicht auf die umliegenden Hügel

Dauer: ca. 3 Stunden one-way + Pausen
Distanz: ca. 12 Kilometer one-way ab Marshalls Road Parkplatz
Schwierigkeit: bis auf die Länge keine Schwierigkeiten, Shuttle-Abholung empfohlen
Besucheraufkommen: sehr gering. Wir waren die einzigen Wanderer und begegneten nur einigen vereinzelten Mountainbikern
Fazit: tolle und sehr abwechslungsreiche Wanderung, die sich auf einem Bike-Trail viel besser zu Fuß als mit dem Mountainbike eignet. Definitiv eine Geheimtipp-Wanderung.
Unser GPS Trail: hier downloaden

Die historische Eisenbahnbrücke entlang des Old Coach Road Tracks in Ohakune

GPS Track unserer Wanderung entlang der Old Coach Road im Tongariro National Park
(c) Strava

Wellington Victoria Hill, Wellington

Nicht wirklich eine anstrengende Wanderung, aber da Wellington für Jedermann, der die Fähre von der Nordinsel auf die Südinsel (oder vice versa) nimmt, auf der Route durch Neuseeland liegt, wollte ich diese kleine Tour, die ich mit einigen Besorgungen im Zentrum bzw. in der Neustadt (Wellington-Newtown) verband, nicht unerwähnt lassen.

Der Victoria Hill ist einer von Wellingtons zahlreichen Hügeln, die das Stadtzentrum umringen und stets eine tolle Aussicht auf Neuseelands Hauptstadt bieten. Er ist über dutzende Wanderwege und verschiedene Seiten erreichbar. Meine unten abgebildete Route ab Newtown stellt daher nur ein Beispiel dar.

Oben erwarten Euch schöne Ausblicke auf den CBD von Wellington (Central Business District, das Zentrum sozusagen) sowie die gesamte nördlich gelegene Bucht. Weitere Informationen zu unseren Erfahrungen in Wellington findet Ihr auch hier. (folgt)
Wer die Wanderung durch die benachbarten Parks schlau legt, kommt auch bei einigen Film-Locations von „Herr der Ringe“ vorbei.

Auf dem Weg zum Mount Victoria Lookout in Wellington: Dieser Bank mit Hinweisschild „Lord of the Rings Film Location“ – ein Highlight des Hobbit’s Hideaway Trails in Neuseelands Hauptstadt.

Weitere kleinere Hügel im unmittelbaren Stadtgebiet, die sich für kleinere Wanderungen in Wellington eignen, sind der Mount Alfred, Mount Albert und der Te Ahumairangi Hill. An Abwechslung fehlt es Euch hier also nicht.

Dauer: flexibel, in weniger als 30 Minuten (one-way) machbar
Distanz: kürzeste Route ca. 1 Kilometer one-way (wobei sich auch eine Bushaltestelle auf dem Gipfel befindet), ansonsten auch variierbar, verschiedene Längen vorhanden
Schwierigkeit: einfach
Besucheraufkommen: mittel – typisch für eine Stadt
Fazit: toller Ausblick auf die Stadt und zudem idealer Kontrast zum City Life in der Hauptstadt
Unser GPS Trail: hier downloaden (der GPS-Trail inkludiert eine größere Runde um den Victoria Hill mit einigen benachbarten Hügeln)

Der Mount Victoria Lookout in Wellington mit Blick über die Hauptstadt Neuseelands

GPS Track meiner Wanderung in Wellington, Neuseeland
(c) Strava

Escarpment Track, Paekakariki – Pukerua Bay

Eine unbedingte und ganz heiße Empfehlung gibt es für diese super spannende Wanderung in Neuseeland, die im Vergleich zu vielen anderen Touren im Land die Kombination aus folgenden 3 Punkten aufweist:

  • Sie ist spektakulär, abwechslungsreich und bietet schöne Ausblicke
  • Sie ist nur wenig frequentiert, das Wandererlebnis steht hier im Vordergrund (und nicht das Ausweichen oder Überholen von hunderten anderen Wanderern)
  • Sie ist als one-way Tour möglich, d.h. man muss nicht den selben Weg wieder zurück

Hier im konkreten Fall ist der Rückweg per Zug möglich, der aller 20 Minuten fährt. Das Ticket kostet nur rund 4.50 NZD, also rund 2.30 Euro.

Damit sind eigentlich auch schon die wichtigsten Dinge gesagt. Die Escarpment Track Wanderung sollte unbedingt auf Eure To-Do-List, wenn Ihr von Wellington aus per Campervan, Wohnmobil oder Mietwagen gen Norden fahrt. Der Startpunkt ist weniger als 1 Stunde vom Stadtzentrum entfernt – und auch per Bahn erreichbar, für den Fall dass Ihr als Backpacker Neuseeland erkundet und nicht mit einem eigenen Fahrzeug unterwegs seid.

Auf dem Escarpment Track (Te Araroa) nördlich von Wellington: Warnschild am Einstieg – steil, ausgesetzt, viele Stufen ohne Geländer. Nur für Gutvorbereitete

Der Trail ist in rund 3 Stunden machbar, nahezu alle An- und Abstiege sind mit Treppenstufen ausgebaut. Ihr habt über nahezu die komplette Gehzeit spektakuläre Ausblicke auf die Küstenlinie und lernt zudem auch noch einiges über die Historie der Zugstrecke, die hier vor mehr als 100 Jahren gebaut wurde und stets unterhalb der Bergkette verläuft.

Dauer: ca. 3 Stunden one-way
Distanz: ca. 10 Kilometer
Schwierigkeit: moderat, Trittsicherheit erforderlich, nicht familientauglich
Besucheraufkommen: gering – während der rund drei Stunden begegneten wir vielleicht rund 20 anderen Wanderern. Aufgrund der Nähe zu Wellington kann es am Wochenende sicher etwas voller werden.
Fazit: spektakuläre Ausblicke, nur wenig weitere Wanderer, einfacher Rückweg per Zug – sehr abwechslungsreiche Tour mit unbedingter Empfehlung von uns. Absoluter Geheimtipp unter internationalen Touristen!
Unser GPS Trail: hier downloaden

Der Escarpment Track bei Paekākāriki mit spektakulärem Blick auf die Küste

GPS Track unserer Wanderung entlang des spannenden Escarpment Track von Paekakariki zur Pukerua Bay
(c) Strava

Cathedral Cove Hike (Hahei, Coromandel Peninsula)

Eine der beliebtesten Wanderungen auf der Coromandel-Halbinsel, die nur ca. 2 Stunden von Auckland entfernt ist, ist die kurze Wanderung zum Cathedral Cove, einem enorm fotogenen Strand mit einem berühmten Felsentor, welches man durchschreiten kann. Sowohl der Strand an sich als auch die gesamte Gegend ist wirklich pittoresk, sodass sich der Besuch hier unbedingt lohnt – auch wenn viele Besucher vor Ort sind und man den Strand garantiert nicht für sich alleine haben wird.

Die Wanderung an sich ist auf gut ausgebauten und asphaltierten Wegen sowie mit einigen Treppen am Ende sehr gut machbar. Es geht auf und ab, aber mit moderater Fitness ist die knappe Stunde one-way machbar. Wollt Ihr Zeit am Strand verbringen, solltet Ihr an ausreichend Snacks und Getränke denken, denn vor Ort gibt es nichts zu kaufen.
Der Wanderweg zur Cathedral Cove in Hahei auf Coromandel

Ausgangspunkt ist der Parkplatz von Hahei. Wer möchte, kann sich von einem Shuttle die ersten 1.5 Kilometer der Tour fahren lassen und somit den ersten kleinen Berg auslassen, hat dann aber immer noch rund 30 Minuten Wanderung vor sich. Alternativ fahren ab Hahei relativ teuere Wassertaxis zum Cathedral Cove Beach (40 NZD pro Strecke pro Person). Wollt Ihr nicht laufen, würde ich Euch sonst lieber diese entspannte Katamaran-Tour zum Cathedral Cove Beach (~) empfehlen – wesentlich länger, relaxter und mit mehr Erlebnissen als das 10-minütige Wassertaxi.

Dauer: ca. 45-60 Minuten one-way/2 Stunden return
Distanz: ca. 3 Kilometer one-way/6 Kilometer return
Schwierigkeit: einfach
Besucheraufkommen: hoch – dennoch eine schöne Wanderung
Fazit: Top-Wanderung für all jene, die traumhafte Ausblicke auf die Küstenlinie suchen und viele weitere Besucher nicht scheuen
Optional: Katamaran-Tour zum Cathedral Cove Beach (~)
Unser GPS Trail: hier downloaden (wir starteten am Strand von Hahei, nicht am offiziellen Besucherparkplatz)

Die Cathedral Cove bei Hahei auf der Coromandel-Halbinsel, eine der bekanntesten Buchten Neuseelands, mit ihrem markanten Felsbogen und weitem Blick auf den Pazifik.

GPS Track unserer Wanderung zum Cathedral Cove Beach, einem der Top-Sehenswürdigkeiten in Neuseeland
(c) Strava

Unsere Wanderungen auf der Südinsel

Hokitika Gorge

Beim Hokitika Gorge handelt es sich ähnlich den Blue Pools bei Wanaka (bzw. Makarora) um eine Schlucht mit besonders blauem und teils kristallklarem Wasser. Da es von der Westküstenstraße zwischen Fox Glacier/Franz Josef und Westport/Greymouth mehr als eine halbe Stunde Fahrt auf einer Stichstraße zum Hokitika Gorge ist (man muss also auch die halbe Stunde wieder zurück), sollte man sich schon überlegen, ob man Lust darauf hat. Wir überlegten ernsthaft umzukehren, da eine Wolkenfront im Canyon hing, fuhren aber dann doch bis hinter – außer eine Stunde Zeit hatten wir ja nicht viel zu verlieren.
Das leuchtend blaue Wasser der Hokitika Gorge auf der Südinsel Neuseelands
Man sollte beim Hokitika Gorge gewiss keine endlos spektakuläre Wanderung in Neuseeland erwarten – aber ein schöner Spaziergang in traumhafter Kulisse ist es allemal, wenngleich auch sehr gut besucht. Der einfach zu laufende Rundweg ist rund 2 Kilometer lang inklusive zwei spannenden Hängebrücken (davon eine ziemlich lang und ziemlich hoch). Die Vegetation ist, wie so oft in Neuseeland, unglaublich grün und grenzt gefühlt fast an einen tropischen Regenwald. Auch der Blick in den Canyon lohnt sich, das Wasser ist in der Tat enorm blau bis nahezu türkis, auch wenn man dies auch an anderen Stellen des Landes, besonders auf der Südinsel von Neuseeland, sehen kann.

Die Hokitika Gorge an der Westküste der Südinsel mit türkisfarbenem Wasser

Dauer: ca. 30-45 Minuten
Distanz: ca. 2 Kilometer als Rundweg ab/bis Parkplatz
Schwierigkeit: einfach, nur schwindelfrei sollte man bei den Hängebrücken sein
Besucheraufkommen: bis zur ersten Brücke hoch, danach deutlich geringer. Der Parkplatz ist aber oft voll, da der Hokitika Gorge zu einer der berühmtesten Sehenswürdigkeiten auf Neuseelands Südinsel zählt.
Fazit: gemütlicher Spaziergang in tiefgrüner Umgebung, ideal als Unterbrechung für einen Road-Trip Tag geeignet

Der Wanderweg durch die Hokitika Gorge nahe Hokitika

Robert‘s Point Track

Der Robert‘s Point Track wird gemeinhin als eine der spektakulärsten Wanderungen in Neuseeland betrachtet, zumindest im Bereich der Tageswanderungen. Er startet im bekannten Ausflugsort Franz Josef und hat die Robert’s Point Viewing Plattform zum Ziel, wo man den Franz Josef-Gletscher besonders nahe betrachten kann – wenngleich immer noch rund 2-3 Kilometer Luftlinie fehlen.

Die Wanderung entlang des Robert’s Point Track startet am Hauptparkplatz zum Franz Josef-Gletscher, der seit Ende 2025 20 NZD (ca. 10 Euro) Parkgebühren kostet. Zwar gibt es rund 1 Kilometer vorher einen kleinen kostenlosen Parkplatz, der sogar einen rund 500 Meter kürzeren Weg zum Robert’s Point Track verspricht. Allerdings gibt es hier nur rund 10 Stellplätze, die stets schon enorm früh voll sind.

Wanderung auf dem Robert Point Track – Panorama über Franz Josef Glacier mit schneebedeckten Bergen und Urwald.

An sich ist der Robert’s Point Track wirklich spannend und teilweise spektakulär. Vor allem die Hängebrücken sind einzigartig – die längste davon ist mehr als beeindruckende 100 Meter lang und enorm schmal. Von der Breite her passt nur 1 Person auf die Hängebrücke und auch generell dürfen nur 5 Personen zur gleichen Zeit auf die mehr als 100 Meter lange Brücke. Auf anderen kürzeren Brücken ist sogar teilweise nur 1 Person gleichzeitig erlaubt, was zeigt, dass es sich hier nicht um hochfrequentierte Touristenbrücken handelt, sondern wirklich um Handarbeit mit Abenteuer-Faktor. Schwindelfreiheut ist also eine Grundvoraussetzung für diese Wanderung zum Franz Josef-Gletscher.
Der alpine Abschnitt des Robert Points Track bei Franz Josef

Neben den Hängebrücken gibt es auch immer wieder tolle Aussichten auf den Waiho River und das breite Tal, die sich jedoch überwiegend in der ersten Hälfte der Tour befinden. Anschließend verläuft der Trail mehr im Wald und wird immer steiniger und rutschiger. Der Ausblick von der Plattform schließlich ist schön, aber bei weitem nicht überragend – die Hängebrücken sind weitaus spektakulärer. Da man komplett den selben Weg wieder zurück muss, ist der Rückweg eher fad, zumal man unter 2 Stunden one-way kaum wegkommt.

Deswegen meine Empfehlung: Wenn Euch die letzte Aussichtsplattform nicht allzu wichtig ist, könnt Ihr die Wanderung nach rund 60% der Strecke beenden und umkehren. Ihr habt dann die schönsten Aussichten und alle Hängebrücken mitgenommen. Am besten geht Ihr hierzu bis zum Hende Hut (der einzigen kleinen Schutzhütte auf dem Robert’s Point Track), nehmt noch die anschließende coole Felstreppe mit und kehrt anschließend auf dem nächsten exponierten Sonnenplateau um – dort habt Ihr nämlich nochmal eine schöne Aussicht.
Die Hängebrücke über die Hokitika Gorge mit Blick in die Schlucht

Weiterer Nachteil beim Robert’s Point Walk: aufgrund der zahlreiche Helikopter-Ausflüge von Franz Josef zum gleichnamigen Gletscher habt Ihr nahezu die kompletten 5 Stunden (oder mehr) ein Helikopter-Geräusch im Hintergrund und könnt daher die Geräusche und Idylle der Natur nur bedingt genießen. Zudem ist der Trail trotz seiner Schwierigkeit und Länge hochfrequentiert – länger als 5 Minuten ist man hier eigentlich nicht alleine.

Dauer: 5 Stunden return
Distanz: ca. 12.5 Kilometer return ab/bis Franz Josef-Gletscher Parkplatz
Schwierigkeit: mittel, viel Kletterei, stellenweise rutschig, lange und hohe Hängebrücken. Trittsicherheit, ordentliche Wanderschuhe, keine Höhenangst sowie wetterfeste Kleidung und Snacks/Picknick notwendig
Besucheraufkommen: hoch – sehr ungewöhnlich für solch eine eher längere Wanderung
Fazit: vor allem die ersten 4 Kilometer der Wanderung sind enorm spannend – anschließend kann man eigentlich wieder umkehren und die letzten 2.5 Kilometer auslassen. Als Gesamtwanderung ist der Roberts Point Track meiner Meinung nach überbewertet, wenngleich die erste Hälfte sehr attraktiv ist.
Unser GPS Trail: hier downloaden

Blick auf den Franz Josef Gletscher vom Robert Points Track

GPS Track unserer Wanderung entlang des Roberts Point Track
(c) Strava

Lake Matheson

Der Lake Matheson ist besonders für seine spektakulären Fotos mit der Reflektion der Gletscher der Neuseeländischen Alpen berühmt – wenngleich man Glück haben muss, dass man diese Reflektion auch genauso sieht. Absolute Windstille sowie klarer Himmel sind hierfür Grundvoraussetzung – beides ist im windigen und regenreichen Westen von Neuseeland nicht allzu oft anzutreffen. Beides war bei unserem Besuch am Lake Matheson tatsächlich vorhanden – allerdings machte eine Minibrise von vielleicht 2-3 km/h das perfekte Bild zunichte, da das Wasser am See somit ganz leichte Wellen schob.
Der Lake Matheson bei Fox Glacier mit Spiegelung der Südalpen

Dennoch lohnt sich die Tour zum Lake Matheson, rund 10 Minuten von der Hauptverkehrsstraße entlang der Westküste entfernt, absolut. Die Kulisse ist traumhaft schön und auch ohne die perfekte Reflektion sind die Ausblicke spektakulär und einzigartig. Die Wanderung hier ist sehr einfach und führt in rund 5 Kilometern einmal um den See herum, in wirklich idyllischer Kulisse und mit schöner Vegetation. Auch hier herrscht vor allem in der Hochsaison ein hohes Besucheraufkommen – aufgrund der breiten und gemütlichen Wege stört dies aber kaum. Den besten Blick auf den See und die Gletscher der Neuseeländischen Alpen, inklusive den beiden höchsten Bergen Mount Cook und Mount Tasman, habt Ihr auf der Matheson Lake-Wanderung von Reflection Island und vom „View of the Views“.

Wer möchte, kann hier auch eine geführte Tour zum Lake Matheson mit Guide buchen (~).

Dauer: ca. 1 Stunde
Distanz: knapp 5 Kilometer als Rundweg ab/bis Parkplatz
Schwierigkeit: einfach
Besucheraufkommen: sehr hoch
Fazit: schöne kleine Wanderung mit spektakulären Blicken auf die Neuseeländischen Alpen sowie toller idyllischer Natur; trotz vieler Besucher definitiv die Reise wert
Optional: Lake Matheson mit Guide (~)
Unser GPS Trail: hier downloaden

Der Lake Matheson nahe Fox Glacier, bekannt für seine Spiegelung der Südalpen

GPS Track unserer Wanderung um dem Lake Matheson mit spektakulären Blicken auf die vergletscherten Gipfel der Neuseeländischen Alpen
(c) Strava

Fox Glacier South Side

Nach dem Lake Matheson schoben wir am selben Tag gleich noch eine kleine und ebenfalls recht einfache Wanderung ein, den Fox Glacier South Side Hike, nur 5 Fahrminuten vom kleinen Örtchen Fox Glacier entfernt und sowie rund 15 Fahrminuten vom Lake Matheson. Wie auch bei den anderen Wanderungen handelt es sich hier um sehr gut ausgebaute sowie hoch frequentierte Wege, wobei diese hier beim Fox Glacier besonders breit sind. Auch hier ist die Vegetationsdichte wieder enorm beeindruckend.

Am Ende des etwas mehr als 3 Kilometer langen Stich-Wanderwegs steht der Blick auf den Fox-Gletscher sowie das riesige Geröllfeld, was sich im Tal erstreckt. Am Anfang des Wanderwegs wiederum gibt es eine schöne Kulisse mit dem nahezu türkisblauen Fox River. Die Wanderung lässt sich dank der breiten Wege und moderaten Steigungen sehr angenehm und einfach laufen.

Negativpunkt auch hier wie schon beim Robert’s Point Hike in Franz Josef: die ständigen Helikopter, die vom Dorf in Richtung Gletscher fliegen und die schöne Geräuschkulisse der Natur leider zunichte machen. Diese könnt Ihr natürlich auch hier online buchen (~) (vor allem wenn Ihr AUF den Gletscher wollt), braucht dann aber wahrscheinlich die Wanderung nicht zu unternehmen.

Dauer: ca. 1.5-2 Stunden
Distanz: ca. 6 Kilometer return / 3 Kilometer one-way ab/bis Parkplatz
Schwierigkeit: einfach
Besucheraufkommen: hoch
Fazit: schöne Wanderung, wenn man noch 2 Stunden rund um Fox Glacier übrig hat und die idyllische Natur genießen möchte
Optional: Fox Glacier per Helikopter (~)
Unser GPS Trail: hier downloaden

Der Fox Glacier South Side Walk nahe Fox Glacier mit Blick auf das Gletschertal

GPS Track unserer Wanderung entlang des South Side Walk zum Fox Glacier Viewpoint
(c) Strava

Blue Pools Makarora

Die Blue Pools bei Makarora auf der Strecke zwischen Haast und Wanaka sind eine (sehr) beliebte einfache Wanderung am Makarora River, an dessen Ende man im eisig kalten Wasser eines Nebenflusses, was hier einen schönen tiefblau schimmernden und glasklaren Pool bildet, baden gehen kann. Der Weg ist enorm gut ausgebaut und bietet keine Schwierigkeiten, außer vielleicht die vielen Leute, die hier gleichzeitig wandern – der enorm große Parkplatz war mit mehreren hundert Fahrzeugen (!) krachend voll.

Die Blue Pools nahe Makarora mit Blick auf das ruhige, klare Flussbecken

Als gemütliche Familien-Wanderung in Neuseeland bieten sich die Blue Pools daher an, versierte Wanderer sind hier wahrscheinlich eher gelangweilt. Wer sich auf der Fahrt in Richtung Wanaka oder Haast die Beine vertreten möchte, findet hier eine gute Gelegenheit, ein unbedingtes Muss ist es aber nicht, auch wenn es oft als Top-Sehenswürdigkeit von Neuseeland gezählt wird. Im Vergleich zwischen Blue Pools und Hokitika Gorge fanden wir Hokitika weitaus attraktiver und idyllischer.

Dauer: ca. 1 Stunde
Distanz: ca. 4 Kilometer return / 2 Kilometer one-way ab/bis Parkplatz
Schwierigkeit: einfach
Besucheraufkommen: sehr hoch
Fazit: längerer Spaziergang, der in der Hochsaison aber arg überlaufen ist. Die Tour ist daher deutlich überbewertet, es gibt wesentlich spannendere Sehenswürdigkeiten und Wanderungen in Neuseeland
Unser GPS Trail: hier downloaden

Die Blue Pools bei Makarora mit türkisblauem, kristallklarem Wasser in einer engen Schlucht

GPS Track meiner Wanderung zu den Blue Pools
(c) Strava

Mount Iron Loop Track, Wanaka

Der Mount Iron ist ein recht exponierter, rund 550 Meter hoher Berg direkt neben dem kleinen Städtchen Wanaka, der sich knapp 250 Meter in die Höhe erhebt. Entsprechend sportlich geht es nach oben, wenngleich die Wege gut ausgebaut und daher mit moderater Fitness machbar sind. Spannend am Mount Iron ist, dass es verschiedene Wege gibt, sodass man sich seine eigenen Loops und Runden zusammenstellen kann. Länger, kürzer, moderat, steil, weniger steil – alles ist möglich.

Der Standard Mount Iron Loop Track ist knapp 5 Kilometer lang, umfasst rund 250 Höhenmeter und dauert in sportlicher Gehweise eine reichliche Stunde. Wer möchte, kann auch noch den Little Mount Iron erklimmen und so noch ein paar Extrahöhenmeter machen.

Das Schild am Mount Iron Track in Wanaka mit Blick auf die Hügel

Die Aussichten vom Mount Iron waren nicht ganz so spektakulär wie gedacht, da man den See nur am Anfang sieht und sich von oben das Panorama eher in Richtung Felder und umliegende Hügel erstreckt. Dennoch bietet die exponierte Lage natürlich schöne Rundumblicke.

Dauer: etwas mehr als 1 Stunde
Distanz: ca. 5 Kilometer Rundweg
Schwierigkeit: moderat
Besucheraufkommen: hoch
Fazit: schöne kurze Bergwanderung mit zahlreichen Aussichten
Unser GPS Trail: hier downloaden

Der Mount Iron Track bei Wanaka mit Aussichtspunkt und Holzgeländer

GPS Track unserer Wanderung zum Mount Iron in Wanaka
(c) Strava

Rob Roy Glacier Track

Eine definitive tolle und nahezu spektakuläre Wanderung – trotz dass der Hin- und Rückweg auf der selben Strecke verläuft, war der Rob Roy Glacier Track im Mount Aspiring National Park. Schon die Anfahrt über eine rund 25 Kilometer lange Schotterpiste ist spektakulär, lohnt sich meines Erachtens aber nur, wenn man auch auf dem Rasperry Flat Carpark Freedom Campground übernachtet (siehe Campground-Bewertungen hier, Artikel folgt) , welcher gleichzeitig der Startpunkt für diese Wanderung ist. Dies ist aber nur meine Meinung, denn trotz der längeren Anreise (rund 50 Kilometer ab Wanaka, davon wie gesagt 25 Kilometer Schotterpiste) hatte es überraschenderweise enorm viele Tagestouristen, mindestens rund 80-90% aller Wanderer.
Hängebrücke am Rob Roy Glacier Track nahe Mount Aspiring

Aber die Wanderung ist halt auch attraktiv. Startend in einem engen Tal mit wunderschönen Bergen in der Umgebung und Blick auf den Mount Edward Gletscher, geht es anschließend über eine pittoreske Hängebrücke rein ins Rob Roy Tal. Hier steigt der Weg stetig an, bis man den unteren Aussichtspunkt (Lower Lookout) erreicht, von dem aus man schon den Rob Roy Glacier sowie die umliegenden spektakulären Wasserfälle beobachten kann, wenn auch etwas aus der Ferne.
Wasserfall im Tal des Rob Roy Glacier im Mount Aspiring Nationalpark

Im Winter und Frühjahr (Mai bis November) sollte man aufgrund von Lawinengefahr hier die Wanderung beenden, im Sommer kann man die weitere halbe Stunde in Richtung Upper Lookout nach oben gehen. Hier ist man dem Gletscher richtig nahe (viel näher als beispielsweise beim Franz Josef-Gletscher oder dem Fox Glacier) und hat eine wirklich atemberaubende Aussicht auf die tolle Gebirgskulisse.

Das man den selben Weg wieder zurück muss ist der Topografie geschuldet, doch hier ist es im Vergleich zu oben beschriebener Wanderung des Roberts Points Track beispielsweise kein Problem, da sich der Weg sehr angenehm laufen lässt.

Wollt Ihr die Schotterpiste nicht mit Eurem Mietwagen oder Wohnmobil fahren, könnt Ihr hier auch eine geführte Kleingruppentour ab Wanaka inkl. Wander-Guide und Transfer buchen (~).

Dauer: ca. 3-4 Stunden + Pausen
Distanz: ca. 11 Kilometer hin und zurück, 5.5 Kilometer one-way
Schwierigkeit: moderat bis mittel
Besucheraufkommen: mittel bis relativ hoch, wenngleich die traumhafte Landschaft dies auch rechtfertigt
Fazit: spektakuläre Tour, eine der schönsten Wanderungen in Neuseeland
Optional buchbar: geführte Kleingruppentour ab Wanaka (~)
Unser GPS Trail: hier downloaden

Der Rob Roy Glacier Track im Mount Aspiring Nationalpark entlang eines türkisfarbenen Flusses

GPS Track unserer Wanderung zum Rob Roy Glacier, einer der schönsten Wanderungen in Neuseeland
(c) Strava

Hooker Valley Track, Mt. Cook National Park

Es ist eine der berühmtesten Wanderungen in Neuseeland – der Hooker Valley Track. Oft wird sie als eine der schönsten bezeichnet, die man während einer Neuseeland-Reise unbedingt gemacht haben muss. Zugegeben, der erste Anblick ist schon spektakulär, wenn man den Mount Sefton, die verlängerte Flanke des Mueller-Gletscher und den Mount Cook im selben Bild wie eine Wand vor sich sieht. Während der Wanderung ist es dann vor allem der Mount Sefton und Nebenberge, die die Szenerie dominieren, sowie der – weil graue – eher unattraktive Mueller Lake.
Der Hooker Valley Track mit Blick auf Aoraki Mount Cook

Das wars dann aber auch schon, da der Hooker Valley Track aktuell (seit April 2025 und voraussichtlich noch bis mindestens Oktober 2026) nur zu weniger als der Hälfte begehbar ist. Für einen der schönsten Wanderwege in Neuseeland war dies eine herbe Enttäuschung.

Wollt Ihr mehr von der Umgebung sehen, solltet Ihr unbedingt den Kea Point Trail nehmen (siehe nächster Abschnitt) – oder gleich eine Helikopter-Tour auf den Gletscher buchen (~), die zum Teil überraschend bezahlbar sind.

Dauer: ca. 1 Stunde (hin- und zurück) in der verkürzten Version, ca. 2.5 Stunden sobald der volle Weg wieder geöffnet ist
Distanz: ca. 4 Kilometer hin und zurück, 2 Kilometer one-way (in der verkürzten Version), ab 2027 ca. 8.5 Kilometer return
Schwierigkeit: einfach
Besucheraufkommen: sehr hoch
Fazit: enttäuschende Wanderung, vor allem aufgrund der kaum kommunizierten Sperrung für mehr als 1 Jahr
Optional buchbar: Hubschrauber-Rundflug mit Gletscher-Landung ab Mount Cook (~)
Unser GPS Trail: hier downloaden (verkürzte Tour bis zur im Jahr 2026 gesperrten Brücke)

Das Hooker Valley Schild im Aoraki Mount Cook Nationalpark

GPS Track unserer Wanderung im Hooker Valley im Mount Cook National Park
(c) Strava

Kea Point Trail, Mt. Cook Nationalpark

Viel besser war dann schon der Kea Point Trail. Nur unwesentlich kürzer als der halbe Hooker Valley Track, hat man hier am Ende auch tatsächlich eine spektakuläre Aussicht, die sogar noch umfangreicher ist als jene vom Hooker Valley. In voller Breitseite sieht man den Mount Sefton sowie den Mount Cook, unglaublich beeindruckend. Solange der Hooker Valley Track nur halb begehbar ist, sollte man den Kea Point Trail auf jeden Fall vorziehen, zumal es ohnehin keine riesige Wanderung ist.

Aussicht vom Kea Point auf das alpine Tal im Aoraki Gebiet

Wie überall im Mount Cook Nationalpark, inklusive Hooker Valley Track und Tasman Valley Trails, sind einzig die vielen Menschenmassen der große Wermutstropfen. Entspannte Wanderatmosphäre sieht anders aus.

Dauer: ca. 1 Stunde (hin- und zurück), 30 Minuten one-way
Distanz: ca. 4 Kilometer hin und zurück, 2 Kilometer one-way
Schwierigkeit: einfach
Besucheraufkommen: hoch
Fazit: toller Ausblick und aktuell die beste (Kurz-)Wanderung im Mount Cook National Park, trotz des hohen Besucheraufkommens
Optional buchbar: Hubschrauber-Rundflug mit Gletscher-Landung ab Mount Cook(~)
Unser GPS Trail: hier downloaden

Der Kea Point Track im Mount Cook Nationalpark mit Blick auf Gletscherlandschaft

GPS Track unserer Wanderung entlang des Kea Point Trail im Mount Cook National Park
(c) Strava

Tasman Valley Trails / Tasman Glacier, Mt. Cook Nationalpark

Und noch eine dritte rund 4 Kilometer lange Wanderung im Mount Cook National Park gibt es, die Tasman Valley Trails zum Tasman Glacier Viewpoint sowie zum Tasman Glacier Lake und den Blue Lakes. Auch hier ist wie so oft viel Betrieb, aber die zwei Wanderwege mit Variationen haben einiges zu bieten. Neben den Blue Lakes, die jetzt nicht sooo spektakulär sind, ist es vor allem der Blick auf den Tasman-Gletscher sowie den Tasman Lake, in dem man mit etwas Glück sogar abgebrochene Gletscher-Eisstücke liegen sehen kann – wir sahen zwei, einen sogar aus nächster Nähe.

Der Tasman Glacier im Aoraki Mount Cook Nationalpark

Wermutstropfen hier: man könnte eigentlich zwei schöne Runden drehen, um nicht jeweils den selben Weg wieder zurückzumüssen. Leider waren die Verbindungswege jeweils gesperrt, sodass es doch nur den Hauptweg zurückging. Wer mag, kann auch nur einen der beiden Wanderwege hier im Tasman Valley begehen.

Wir unternahmen alle 4 Wanderungen an einem Tag, sodass sich die Fahrt in den Mount Cook Nationalpark auch wirklich lohnte: (verkürzter) Hooker Valley Trail, Kea Point Trail, Tasman Valley Trail zum Tasman Glacier Lake sowie Tasman Valley Trail zum Tasman Glacier Viewpoint.

Dauer: ca. 1.5 Stunden (alle Wege), auch nur die Hälfte der Wege möglich, dann 45 Minuten
Distanz: ca. 4 Kilometer hin und zurück
Schwierigkeit: einfach
Besucheraufkommen: hoch
Fazit: spannende Ausblicke und netter Kontrast zum Fox Glacier oder Franz Josel-Gletscher, da man hier am Tasman-Gletscher ebenjenen direkt in den See übergehen sieht
Unser GPS Trail: hier downloaden (beide Tracks am Stück, Tasman Glacier Lake sowie Tasman Glacier Viewpoint)

Blick auf das Tasman Valley mit weitem Tal und Bergen

GPS Track unserer Wanderung im Tasman Valley im Mount Cook National Park
(c) Strava

Marleys Hill, Christchurch

Eine wirklich einzigartige Wanderung fanden wir im so genannten Christchurch Adventure Park. Während der 270 Grad Rundblick auf Christchurch, die Umgebung und das Meer enorm schön unf fotogen waren, machte dies die Tour noch nicht einzigartig. Wirklich speziell war hier jedoch, dass man auf gut gepflegten Trails hochlaufen und schließlich mit dem Sessellift kostenlos (!) herunterfahren konnte. Grund hierfür ist, dass der Sessellift vor allem für Mountainbiker eingerichtet wurde, die die zahlreichen Mountainbike-Tracks am Berg nutzen, die jedoch separat vom Wanderweg verlaufen. Diese Konstellation ist insofern einmalig, als dann uns ja das Hochlaufen immer viel mehr Spaß macht als das Herunterlaufen eines Berges – und wir somit den beschwerlichen Weg nach unten bequem herunterfahren konnten. Mir gefiel dieses Modell so gut, dass ich den Gipfel zu Trainingszwecken (ein bisschen auspowern kann nie schaden) gleich zweimal bezwang – und somit auch zweimal mit dem Sessellift nach unten fuhr.
Der Marley Hill Track in den Port Hills mit Blick über Christchurch

Die Wanderung zum Marleys Hill an sich ist je nach Fitness in 1 bis 1.5 Stunden machbar. Ausgangspunkt ist der Parkplatz am Christchurch Adventure Park, rund 20 Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Der Trail ist sehr gut markiert und führt im Prinzip stetig nach oben, ohne die ganz krassen Steigungen aufzuweisen – ein schöner klassischer Wanderweg eben. Insgesamt werden rund 450 Höhenmeter überwunden. Wer übrigens mit dem Sessellift nach oben fahren möchte, muss den regulären Preis zahlen und kann dies hier bereits zum selben Preis online vorab buchen (~). Dafür bekommt man dann auch eine Fahrt mit dem längsten Sessellift in Neuseeland.

Dauer: ca. 1-1.5 Stunden one-way, Rückweg per Sessellift möglich (kostenlos)
Distanz: ca. 5.5 Kilometer one-way
Schwierigkeit: einfach bis moderat
Besucheraufkommen: gering
Fazit: spannende Ausblicke auf Christchurch sowie eine kostenlose Talfahrt mit dem längsten Sessellift in Neuseeland machen diese Wanderung zu einer einzigartigen Kombination
Optional: Sessellift-Ticket (Bergfahrt) online buchen (~)
Unser GPS Trail: hier downloaden

Panoramablick von den Port Hills nahe Christchurch

GPS Track unserer Wanderung zum Marley Hill in Christchurch
(c) Strava

Kaikoura Peninsula Walkway, Kaikoura

Wer neben seiner Walbeobachtungs-Tour in Kaikoura noch etwas aktiv sein möchte, wird unweigerlich dem Kaikoura Peninsula Walkway über den Weg laufen. Hierbei handelt es sich um einen Küstenwanderweg mit spektakulären Ausblicken, auf dem man teilweise auch Tiere sichten kann, vor allem Robben und Albatrosse. Diese sahen wir während unserer Wanderung leider nicht (dafür aber bereits während der Anreise nach Kaikoura – siehe Reisebericht Kaikoura), dafür aber wirklich tolle Aussichten auf die Halbinsel von Kaikoura und die enorm attraktive und abwechslungsreiche Küstenlinie. Der Kaikoura Peninsiula Walkway ließ sich sehr angenehm laufen und kam ohne größere Steigungen aus – wir blieben stets unter der Marke von 100 Höhenmetern.

Küstenlandschaft entlang des Kaikoura Peninsula Walkway

Ein kleiner Nachteil dieser oft gelobten Wanderung war der zweite Teil der Tour, der eher langweilig war. Wir starteten unsere Wanderung entlang des Kaikoura Peninsula Walkway am Jimmy Armers Beach Campground (wo wir auch übernachteten, siehe unsere Campground-Bewertung hier). Während die ersten rund 5 Kilometer bis zum South Bay Recreation Reserve Campground enorm abwechslungsreich und nahezu ständig von tollen Ausblicken begleitet waren, waren die folgenden Kilometer deutlich langweiliger und kaum der Rede wert.

Insgesamt fanden wir den Kaikoura Peninsula Walkway etwas überbewertet, können ihn als zusätzliche Aktivität in Kaikoura zumindest für den ersten Teil dennoch empfehlen. Ein unbedingtes Must-Do ist es jedoch nicht, da gibt es bessere Wanderungen in Neuseeland.

Wer stattdessen lieber Robben in Kaikoura sehen möchte, kann hier eine spannendere Robbenbeobachtungs-Tour per Kajak buchen (~).

Dauer: ca. 2.5 Stunden
Distanz: ca. 9-10 Kilometer für die Rundtour
Schwierigkeit: einfach
Besucheraufkommen: je nach Sektion, mäßig bis mittel
Fazit: spannende Ausblicke auf die Halbinsel Kaikoura, im zweiten Teil etwas langweilig
Weitere Informationen: Unsere Erfahrungen zu Kaikoura
Optional: Robbenbeobachtungstour per Kajak (~)
Unser GPS Trail: hier downloaden

Die zerklüftete Küste am Kaikoura Peninsula Walkway

GPS Track unserer Wanderung entlang des Kaikoura Peninsula Walkway
(c) Strava

Rarangi – Whites Beach – Port Underwood Lookout – Rarangi

Diese Tour war eine dieser Wanderungen in Neuseeland, die nur ganz wenige auf dem Schirm haben. Sie gehört nicht zu den typischen Touristen-Highlights der Südinsel und eigentlich unternahm ich sie nur, weil sie direkt von unserem Campground startete, dem Rarangi Campground (siehe unsere Campground-Bewertungen hier, Artikel folgt).

Letztendlich war es aber eine wunderschöne Tour mit mehreren kleinen Anstiegen, einem schönen flachen Badestrand (dem Whites Beach) sowie einem wirklich spektakulären Aussichtspunkt (Port Underwood Lookout Point), von dem aus man einen Blick auf die spannende Fjordlandschaft im Norden der Südinsel hat. Während der gesamten Tour sah ich nur eine Hand voll weitere Wanderer – eine Seltenheit auf den sonst so populären Wanderwegen in Neuseeland. Sehr schön war auch, dass es hier verschiedene Wege gab und man somit gut Länge und Schwierigkeit kombinieren konnte – endlich mal eine Art Wegenetz für Wanderungen in Neuseeland, denn bei den meisten Touren gibt es oft nur eine Hin und Zurück Option. Aus meiner ursprünglich rund 5 Kilometer langen Rundtour machte ich somit eine 10 Kilometer lange Tour – weitere Variationsmöglichkeiten sind vorhanden.
Der Rarangi Track mit typischem grünem Hinweisschild, wie es in ganz Neuseeland üblich ist
Weitere Wandermöglichkeiten hier sind die Touren zum Mount Robertson, zum Pukaka Car Park oder entlang des Loop Track.

Dauer: ca. 2 bis 3 Stunden (flexibel variierbar, verschiedene Längen vorhanden)
Distanz: ca. 10 Kilometer für eine Rundtour, auch 5 Kilometer-Runde möglich (flexibel variierbar, verschiedene Längen vorhanden)
Schwierigkeit: moderat
Besucheraufkommen: sehr gering
Fazit: tolle unberührte Gegend mit einigen spannenden Landschafts-Highlights. Besonders die flexiblen Weglängen machen es ein ideales Wandergebiet für Jedermann.
Unser GPS Trail: hier downloaden

Der Rarangi Track nahe Blenheim mit Blick auf die wilde Küste

GPS Track meiner Wanderung von Rarangi zum Port Underwood Lookout Point via Whites Beach
(c) Strava

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung vom Eyes and More veröffentlicht. Vielen Dank dafür! Der Reisebericht spiegelt (wie jeder Artikel hier bei My Travelworld) ausschließlich meine eigene subjektive Meinung wider.


Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Ich habe nicht nur Tourismus studiert und mehr als 10 Jahre bei Reiseveranstaltern gearbeitet (gerne helfe ich Euch bei Eurer Reiseplanung), sondern auch knapp 10 Jahre in der Karibik gewohnt (Grenada & Dominikanische Republik) und bereits mehr als 90 Länder bereist.
Aktuell bin ich als Digitaler Nomade unterwegs und entdecke die Welt, wobei ich die Karibik weiterhin regelmäßig besuche. Mehr über mich findet Ihr hier, ebenso wie einige Links zu meinen Experten-Beiträgen auf anderen Websites oder in Podcasts.
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