Zwar waren wir mit einem Campervan in Neuseeland unterwegs, dennoch nahmen wir uns auf unserer Reise auch die eine oder andere Unterkunft, vor allem zu Beginn und am Ende in Auckland, aber auch auf dem Weg in einigen Campgrounds, die sich mit ihren Hütten und Kabinen manchmal mehr wie ein Hotel denn ein Zeltplatz anfühlten. Aus diesem Grund gibt es auch hier für Neuseeland – nahezu obligatorisch hier auf dem Reiseblog My Travelworld wie für alle anderen Länder auch – eine Übersicht der einzelnen Unterkünfte, die wir auf unserem Weg durch das Land besucht haben.
Reisezeitraum: November 2025 – März 2026
Geschrieben: Mai 2026
Veröffentlicht: Juni 2026
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>> Zum dreitägigen Kanu-Erlebnis auf dem Rangitikei River
Inhalt dieses Reise-Artikels
Noa Hotel (ehemals Hotel No. 9), Auchkland
Mit dem Noa Hotel in Auckland, welches während unseres Aufenthalts noch unter dem Namen Hotel No. 9 firmierte, fanden wir einen echten kleinen Geheimtipp, wo selbst unsere Freunde in Auckland überrascht waren, dass man so preiswert und zentral (und richtig gut) in Auckland übernachten kann. Es handelt sich hierbei um ein familiengeführtes, aber dennoch größeres Hotel mit sicher rund 60 bis 80 Zimmern, die gerade für ein Stadthotel alle ausreichend groß und vor allem – das machte es so besonders – enorm lichtdurchflutet waren. Gerade für ein günstiges Hotel im Preisbereich von rund 50 Euro (was für Unterkünfte in Neuseeland definitiv die untere Preisschiene ist) war die Ausstattung mit privatem Badezimmer, richtig guter Dusche, kleinem Schreibtisch, Kofferablage und sogar Mikrowelle, Kühlschrank und Toaster absolut top. Auch die Sauberkeit im gesamten Hotel war ausgezeichnet, ebenso wie das WiFi. Neben der Rezeption gibt es einen Aufenthaltsbereich, wo für 20 NZD (ca. 10 Euro) jeden Morgen Frühstück gereicht wird. Wir waren 4 Tage im Noa Hotel in Auckland und hätten hier problemlos auch länger bleiben können.
Auch lagetechnisch war das Noa Hotel sehr in Ordnung. Eine große Mall mit riesigem Supermarkt befindet sich in 5 Gehminuten Entfernung, zur Metro-Station sind es etwas mehr als 10 Gehminuten. Eine Bushaltestelle befindet sich in 2 Gehminuten Entfernung, mit einem Umstieg kommt man so auch zum Flughafen. Zum Zentrum von Auckland sind es 3 Metro-Stationen, 15 Minuten mit dem Bus oder rund 40 Minuten zu Fuß.
Fazit: absolute Empfehlung für eine preiswerte Unterkunft in Auckland
Weitere Informationen: Preise & Details hier prüfen (~)

Mosquito Bay Campground (im Abel Tasman National Park)
Keine richtige Unterkunft in Neuseeland ist der Mosquito Bay Campground, aber dennoch hier im Artikel aufgeführt und nicht im parallelen „Campgrounds in Neuseeland“-Artikel, da wir die Mosquito Bay nicht per Campervan besuchten, sondern per Kajak als Teil unserer zweitägigen Tour im Abel Tasman National Park mit Übernachtung. Er ist einer von mehr als ein dutzend Zeltplätzen im Abel Tasman National Park, wobei insgesamt auch 4 Schutzhütten mit Matratzenlagern im Park zur Verfügung stehen. Die Hütte mit der für uns passenden Lage (Bark Bay Hut) war für unsere Reisedaten bereits ausgebucht, weswegen wir auf den Campground auswichen.
Glücklicherweise machten wir mit dem Mosquito Bay Campground einen enorm spektakulären Fang, denn wir hatten das Glück, die einzigen Übernachtungsgäste hier zu sein. Dies bedeutet, dass wir den Strand und die traumhafte Bucht, die von einer kleinen Insel pittoresk eingerahmt wird, komplett für uns alleine hatten und uns wirklich wie im Paradies auf Erden fühlten. Grund für das geringe Besucheraufkommen ist, dass der Mosquito Bay Campground einer der wenigen im Abel Tasman National Park ist, welcher sich nicht am Abel Tasman Coastal Track befindet, sondern der ausschließlich per Kajak erreichbar ist.
Eine großartige Ausstattung sollte man auf solch einem Campground dann schließlich nicht erwarten. 2 (saubere) Plumsklos, eine Wasserleitung mit (nicht trinkbarem) Wasser (sollte abgekocht werden) sowie zwei Picknickbänke waren alles, was es hier an Infrastruktur gibt. Angesichts der spektakulären Natur braucht es aber nicht viel mehr, wenngleich der Preis von rund 30 Euro für 2 Personen (wie auch alle anderen Zeltplätze im Abel Tasman National Park) schon relativ hoch ist.
Fazit: toller abgelegener und natürlicher Campground im Abel Tasman National Park
Weitere Informationen:
– Preise & Details hier prüfen (~)
– unsere Erfahrungen im Abel Tasman National Park

Paihia Top 10 Holiday Park (in Paihia, Bay of Islands, Nordinsel)
In Paihia gibt es keine kostenlosen Campingplätze – und die bezahlten Campgrounds sind entweder enorm schwach (mit keinerlei Infrastruktur) oder ziemlich teuer (mehr zu den Preisen in Neuseeland findet Ihr hier). Aus diesem Grund entschieden wir uns in Paihia, Ausgangspunkt für die beliebten Bay of Islands, für einen kleinen Bungalow im Paihia Top 10 Holiday Park, einer netten Abwechslung zum sonstigen Camper-Leben, zumal es an diesen Tag unaufhörlich regnete.
Betrachtet man den enorm günstigen Preis von gerade einmal rund 70 NZD pro Zimmer (für 2 Personen, nicht pro Person) handelte es sich hier um ein echtes Schnäppchen, was man auch anderswo in Neuseeland mal im Blick halten kann, denn viele der größeren Campgrounds haben derartige kleine Bungalows. Für diesen Preis bekommt man teilweise nicht einmal ein Hostel für 2 Personen in Neuseeland.
Mit dem so genannten Kitchen Cabin im Paihia Top 10 Holiday Park landeten wir also einen absoluten Volltreffer. Ein kleiner Bungalow mit einer privaten Küche und Parkplatz bei gleichzeitiger Nutzung der Gemeinschafts-Sanitäranlagen – die übrigens in Neuseeland immer richtig ordentlich sauber sind. Der Bungalow war niedlich und gemütlich und sogar die Küche einigermaßen ausgestattet, wobei wir einige Sachen auch aus unserem Campervan nutzten.
Viel mehr ließ uns das Wetter hier gar nicht genießen. Die Lage direkt am Meer wäre ideal für eine SUP- oder Kajak-Tour gewesen, der beheizte Außenpool lud zum Entspannen ein, auch wenn wir es aufgrund des Dauerregens leider nicht nutzen konnten.
Einziger Wermutstropfen unseres kleinen Bungalows: das Internet war wirklich schwach – sowohl das WiFi auf dem Campground als auch unsere mobilen Daten, die hier irgendwie nicht in die hintere Ecke reichten. Ansonsten war der Paihia Top 10 Holiday Park aber absolut empfehlenswert und vor allem eben auch der Bungalow, der nahezu den selben Preis kostete wie ein regulärer Stellplatz.
Fazit: sehr schöner Holiday Park mit richtig guten und günstigen Bungalows
Weitere Informationen: Preise & Details hier prüfen (~)

CozyNest (in Auckland)
Vor unserem Weiterflug nach Tahiti nahmen wir für die letzte Nacht noch einmal eine Unterkunft in Auckland, um in Ruhe unsere Sachen zu organisieren und zu packen. Wie schon mit dem Hotel No. 9 am Anfang unserer Neuseeland-Reise fanden wir auch diesmal wieder eine moderne und gemütliche Unterkunft, auch wenn es diesmal kein Hotel war, sondern vielmehr ein reguläres Wohnhaus mit 4 Gästezimmern sowie einem großem Gemeinschaftsbereich.
Das CozyNest in Auckland beeindruckte vor allem mit seinem großen hellen Wohnzimmer sowie der einladenden modernen Küche, auch wenn sie nicht zum Kochen genutzt werden durfte, sondern lediglich zum Zubereiten von kalten Speisen bzw. unter Nutzung von Toaster und Mikrowelle. Angesichts des kleinen Hauses, welches sowohl Geräusche als auch Gerüche nicht sonderlich gut absondern kann, ist dies durchaus eine kluge Entscheidung, auch wenn sie langfristige Aufenthalte damit etwas schwieriger macht.
Ebenfalls beeindruckend war die Sauberkeit – sowohl Gemeinschaftsbereiche als auch Zimmer waren wirklich astrein sauber, ebenso das geteilte Badezimmer. Unser Zimmer war klein, aber gemütlich, und das WiFi funktionierte gut.
Lagetechnisch ist ein Mietwagen oder Campervan hier von Vorteil, auch wenn man das Cozy Nest ebenso per Bus erreichen kann. In der Umgebung rund um den Stadtteil Flat Bush ist aber nicht so wirklich viel und bis ins Zentrum braucht man schon eine gute Stunde.
Dennoch, wer auf eine zentrale Lage verzichten kann und ein modernes Zuhause für einige Tage in Auckland sucht, findet mit dem CozyNest in Auckland eine spannende Option zum wirklich günstigen Preis. Auch sonst ist Neuseeland übrigens gar nicht mal so teuer, wie man vermutet.
Fazit: gemütliches Zuhause mit engagierter Gastgeberin
Weitere Informationen: Preise & Details hier prüfen (~)

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Ich bin Christian, Reiseexperte, Diplom-Betriebswirt für Tourismus und Gründer des Reiseblog My Travelworld (seit 2011). Durch mehr als 10 Jahre Berufserfahrung bei Reiseveranstaltern, fast 10 Jahre Leben in der Karibik (Grenada & Dominikanische Republik) sowie über 100 bereiste Länder teile ich auf diesem Reiseblog ausschließlich persönliche Erfahrungen und unabhängige Reisetipps.
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