Wandern in der Dominikanischen Republik

Theoretisch wäre die Dominikanische Republik ein Wanderparadies: abwechlungsreiche Natur, tropische Vegetation, wanderbares Terrain von 0 bis 3.089 Meter Höhe, so gut wie immer angenehmes und warmes Wetter sowie traumhaft schöne Ziele wie einsame Strände oder wilde Wasserfälle. Doch eine wesentliche Sache fehlt leider meistens: Wanderkarten und markierte Wege. Klar gibt es an einigen Wasserfällen oder vereinzelten Touristenattraktionen Ausnahmen, doch im Wesentlichen ist der Wanderer in der Dominikanischen Republik auf sich selbst gestellt. Da ich selbst ein begeisterter Wanderer und vor allem Entdecker bin, soll dieser Artikel ein wenig Abhilfe schaffen. Im Folgenden gebe ich daher einen kleinen Überblick über einige Wanderrouten in der Dominikanischen Republik, die ich alle selbst auch unternommen habe – inkl. Informationen über Wanderlängen, Wegbeschaffenheit, Ausschilderung, Sehenswürdigkeiten, Anreise, GPS-Notwendigkeit sowie dem entsprechenden GPS-Track.

Reisezeitraum: Juni 2015 – April 2018
Geschrieben: April-Mai 2018
Veröffentlicht: Mai 2018

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Generelle Infos zum Wandern in der Dominikanischen Republik

Wandern in der Dominikanischen Republik (und in der Karibik generell) ist ein tolles Erlebnis. Üppige Vegetation, immer angenehmes Klima, einsame Landschaften, neue Entdeckungen und vieles mehr erwarten einen, wenn man ein wenig durch die abwechslungsreiche Natur streift. Auch aus diesem Grund bin ich oft unterwegs und erkunde entlegene Ecken, um dann jungfräuliche Wasserfälle, einsame Strände oder spektakuläre Ausblicke zu finden. Allerdings habe ich einen Heimvorteil, denn seit rund 3 Jahren wohne ich in der Dominikanischen Republik. Für Besucher und Touristen ist es entsprechend schwierig, diese spannenden Wandertouren zu finden. Aus diesem Grund möchte ich Euch hier einen kleinen Überblick über einige der Routen geben, die ich bereits gelaufen bin, sodass auch Ihr die Dominikanische Republik besser zu Fuß erkunden könnt. Diese Übersicht ist selbstverständlich nur ein Auszug aus den zahlreichen Möglichkeiten und möchte ich laufend ergänzen.

My Travelworld Info-Box: Wandern in der Dominikanischen Republik
Wie schon angedeutet, unterscheidet sich das Wandern in der Dominikanischen Republik ein wenig dem in unseren Breitengraden. Ausschilderungen gibt es sehr oft keine, ebenso wenig wie designierte Parkplätze oder Verpflegungsstationen unterwegs. Zwar gibt es die allgegenwärtigen Colmados (dominikanische Tante-Emma-Läden) in jeder Ortschaft, doch gerade bei den Wanderungen durch die unberührte Natur gibt es nicht mal diese. Ihr solltet also immer ausreichend Wasser (mindestens 2 Liter pro Person) und Snacks (Bananen, Müsliriegel, Brotzeit und weiteres) dabei haben. Ebenso empfehlen sich Ersatzbatterien bzw. eine Powerbank für das Handy (Kamera, GPS, Taschenlampe und Notfall-Signal in einem) sowie ein Erste-Hilfe-Kit, sollte doch mal etwas schief gehen. Zudem solltet Ihr vorher jemandem Bescheid sagen, wo Ihr hingeht, da Ihr bei vielen der beschriebenen Touren keiner Menschenseele begegnen werdet. Sollte also doch etwas ganz Unvorhergesehenes passieren, sollte zumindest jemand wissen, wo ihr gerade seid. Ebenso solltet Ihr immer Kleingeld dabei haben, was für Colmados/Motoconchos/Spontan-Guides immer wichtig sein kann.

Wanderrouten im Osten (Punta Cana, Bayahibe, Miches, Higuey)

Strandwanderung Punta Cana: von Bavaro nach Cabeza de Toro

Es ist sicher keine klassische Wanderung, aber für viele Urlauber in den All-Inclusive-Hotels von Punta Cana sicher eine interessante Option – eine Strandwanderung entlang der nahezu endlosen Strände. Während man zum Beispiel von Bavaro nach Arena Gorda kilometerlang an zahlreichen Hotelanlagen vorbeilaufen kann, kann man bei Einschlagen der südöstlichen Richtung ein wenig mehr Natur erleben. Der Track unten startet in Bavaro zwischen den Riesenresorts Melía Caribe Tropical und dem Barcelo-Komplex und führt entlang der unberührten Küste entlang endloser Palmen nach Cabeza de Toro, wo man sich zum Beispiel im eleganten Pearl Beach Club einen Drink genehmigen kann und mit einem Motoconcho wieder in Richtung Bavaro gelangen kann. Der Weg führt entweder am Strand entlang oder an ausgefahrenen Pfaden direkt an der Küste und ist einfach machbar. Wasser, ein bisschen Kleingeld für den Rückweg, eine einfache Kamera und Spaß am Laufen sollte man für diese Tour mitnehmen. Wer dies tut, kann Punta Cana ein wenig besser und zudem auch außerhalb der All-Inclusive-Resorts kennenlernen.

Der Bavaro Beach in Punta Cana am Now Larimar Resort

Highlights: die unberührte Natur zwischen Bavaro und Cabeza de Toro
Länge: 8 Kilometer one-way (kann aber variiert werden)
Höhenprofil: absolut eben
Beschaffenheit: Strand oder Strandweg
Anreise/Ausgangspunkt: Hotels in Bavaro (oder Hotels in Cabeza de Toro für die entgegen gesetzte Richtung)
Ausschilderung: nein
GPS-Notwendigkeit: nein
Fazit: gemütliche Strandtour außerhalb der All-Inclusive-Resorts

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Weiterführende Informationen zur Umgebung: Reisebericht Punta Cana

Hoyo Claro

Punta Cana ist nicht gerade eine Traumregion, wenn es um individuelle Erkundungen geht. Das liegt zum Einen an den unzähligen Resorts und künstlichen Ausflugszielen, zum Anderen aber auch an der relativ langweiligen Natur – bis auf die Anamuya Mountains alles flach und außer Stränden kaum irgendwelche Natur-Highlights. Eine kleine Ausnahme bilden da die zahlreichen Lagunen, die es im Großraum Punta Cana gibt – eines davon, das Hoyo Claro, kann auch individuell besichtigt werden. Die kleine Wanderung hierzu ist einfach und mit ausreichend Wasser für jedermann zu schaffen. Als Belohnung gibt es eine schöne Abkühlung in der glasklaren Süßwasserlagune Hoyo Claro sowie ein absolut authentisches Naturerlebnis ohne Reisegruppen und Ausflugs-Trucks.

Das Hoyo Claro, ein toller Off-the-beaten-track Tipp

Highlights: Die glasklare Lagune Hoyo Claro zum Baden und Erfrischen
Länge: 4 Kilometer (return)
Höhenprofil: auf dem Rückweg leicht ansteigend, aber alles in allem einfach machbar
Beschaffenheit: Stein-/Waldweg
Anreise/Ausgangspunkt: auf der Autopista Coral zwischen La Romana und Punta Cana, ca. 5-6 Kilometer vom Kreisverkehr Punta entfernt
Ausschilderung: keine
GPS-Notwendigkeit: empfehlenswert, vor allem, um den Einstieg zu finden
Fazit: Nette Alternativ-Tour in Punta Cana für nahezu Jedermann mit ein wenig Abenteuer-Sinn

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Weiterführende Informationen zur Umgebung: Reisebericht Punta Cana

Montaña Redonda

Der Montaña Redonda ist einer der Geheimtipps schlechthin in der Gegend rund um Punta Cana. Es handelt sich dabei um einen nahezu kegelförmigen Berg an der Nordostküste zwischen Playa Esmeralda und Playa Limón. Während Gehfaule auch entspannt sich mit einem Safari Truck hochfahren lassen können, bietet der Montaña Redonda auch eine gute Möglichkeit für eine kurze, aber knackige Wanderung. Auf rund 2 Kilometer geht es 250 Höhenmeter nach oben und das meist in voller Sonne. Dafür wird der Aufstieg aber mit atemberaubenden Ausblicken sowohl auf dem Weg als auch vom Gipfel belohnt, ebenso mit einzigartigen Schaukeln auf dem Montaña Redonda sowie auf Wunsch auch mit einem kühlen Bier vom dortigen Colmado. Gerade um den im All-Inclusive-Resort angefressenen Speck ein wenig abzutrainieren eignet sich diese Tour optimal, vor allem da der Montaña Redonda wirklich einzigartig ist.

Montana Redonda, eine Top-Sehenswürdigkeit im Umland von Punta Cana

Highlights: die spektakuläre Aussicht vom Montaña Redonda inkl. einzigartiger „Schaukel-Fotos“
Länge: ca. 4 Kilometer (return)
Höhenprofil: recht sportlich ansteigend, von 50 auf 300 Höhenmeter in 2 Kilometern
Beschaffenheit: Off-Road-Track
Anreise/Ausgangspunkt: die Autopista zwischen Miches und Punta Cana, rund 15 Kilometer von Miches entfernt
Ausschilderung: Parkplatz ausgeschildert, anschließend selbsterklärend
GPS-Notwendigkeit: nein
Fazit: Toller Halbtagesausflug von Punta Cana mit einzigartigen Ausblicken

[Anmerkung: obwohl ich schon dreimal auf dem Montaña Redonda war, habe ich komischerweise keinen Track und selbst Wikiloc hat keinen ordentlichen. Die Beschreibung spricht aber eigentlich für sich.

Weiterführende Informationen zur Umgebung: Reisebericht Punta Cana

Anamuya Mountains

Wanderungen in der Punta Cana Gegend sind nicht unbedingt einfach zu finden, was schon alleine am flachen Profil der kompletten Landschaft liegt. Die nächst gelegenere kleinere Bergkette ist dabei Anamuya, rund 40 bis 50 Minuten Fahrt von den meisten Hotels entfernt. Zwar gibt es auch hier keine spektakulären Touren zu unternehmen, aber ein paar schöne Trails sind immerhin besser als nichts. Eine mögliche Tour findet Ihr im untenstehenden GPS-Track, wobei Ihr den ersten Kilometer sowie den anschließenden langen Strich ignorieren könnt. Die Tour startet dann in einem kleinen Dorf auf der Straße von Higuey nach Miches (GPS-Track nutzen!) und führt durch ein schönes Waldstück, teils entlang eines Flusses, teil etwas hügelig durch die Anamuya Mountains. Bei meinem letzten Besuch war hier in Form von Erdrutschen und vielen entwurzelten Bäumen auch eindrucksvoll zu sehen, welche Kraft schon nur ein Streifzug eines Hurrikans hat. Zum Glück ist die Dominikanische Republik 2017 bei Irma und Maria ja sehr glimpflich davon gekommen. In einem ebenso kleinen Dorf wie beim Start gelangt man nach rund 6 Kilometern schließlich wieder in die Zivilisation, wo die Tour für weitere rund 5 Kilometer auf unbefahrenen Straßen fortgesetzt werden kann.

Das Anamuya-Gebirge im Osten der Dominikanischen Republik in der Nähe von Punta Cana

Highlights: unberührte Natur in der Nähe von Punta Cana erleben
Länge: 6 Kilometer im Wald (anschließend wäre ein Moto-Concho-Transport erforderlich) oder 14 Kilometer komplett als Runde
Höhenprofil: leichtes auf und ab, keine anstrengenden Steilpassagen
Beschaffenheit: 6 Kilometer Waldweg, 5 Kilometer unbefahrene Straße, 3 Kilometer mäßig befahrene Straße
Anreise/Ausgangspunkt: Dörfer in den Anamuya Mountains, rund 45 Minuten von Punta Cana entfernt
Ausschilderung: keine
GPS-Notwendigkeit: ja
Fazit: Nichts spektakuläres, aber eine nette Abwechlung zum Punta Cana All-Inclusive-Resort-Leben

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Weiterführende Informationen zur Umgebung: Reisebericht Punta Cana

Cascada Blanca

Der Cascada Blanca ist ein schöner Wasserfall in der Cordillera Oriental rund um Miches, El Seybo und Hato Mayor. Der Wasserfall hat verschiedene Stufen, wobei die größte und beeindruckendste Felswand nach rund 2,5 Kilometern erreicht wird. Die Tour ist eine entspannte Halbtagestour auf gut ausgetretenen Pfaden, die jedoch nicht markiert sind. Vor allem der Einstieg ist relativ schwer zu finden, sodass Ihr auf jeden Fall den GPS-Track benötigt. Am unteren Wasserfall lässt es sich auch perfekt baden.

Der Wasserfall Cascada Blanca in Pedro Sanchez in der Dominikanischen Republik

Highlights: der unbekannte Wasserfall Cascada Blanca
Länge: 2.5 Kilometer one-way
Höhenprofil: leicht ansteigend
Beschaffenheit: überwiegend gut erkennbarer Weg über Stock und Stein
Anreise/Ausgangspunkt: Pedro Sanchez auf der Straße zwischen Miches und El Seibo
Ausschilderung: nein
GPS-Notwendigkeit: empfohlen
Fazit: Schöne Halbtagestour mit Wasserfall, auch von Punta Cana aus erreichbar

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Weiterführende Informationen zur Umgebung: Reisebericht Punta Cana; Mehr als 25 traumhafte Wasserfälle in der Dominikanischen Republik

Salto de la Jalda (zwischen Miches und Sabana de la Mar)

Beim Salto de la Jalda handelt es sich nicht um irgendeinen Wasserfall, sondern um den höchsten Wasserfall der Karibik. Und dieser ist richtig schwer zu erreichen, denn unter 20 Kilometer Wanderung kommt man hier kaum weg. Dafür erwartet einen am Ziel auch ein atemberaubender Anblick sowie ein erfrischendes Bad im natürlichen Wasserfallbecken. Dieses hat man auch nahezu immer für sich alleine, denn der Salto de la Jalda ist nach wie vor absolut unbekannt. Die Wanderung zum Salto de la Jalda habe ich ausführlich hier beschrieben.

Der höchste Wasserfall der Dominikanischen Republik und der Karibik, der Salto de la Jalda

Highlights: der höchste Wasserfall der Karibik – Salto de la Jalda
Länge: mindestens 18 Kilometer (return), wenn man mit einem Motoconcho oder einem SUV bis zum letzten Dorf fährt, ansonsten ab dem Dorf Magua an der Hauptstraße Miches-Sabana de la Mar 26 Kilometer (return)
Höhenprofil: nahezu eben entlang eines Tales, kleinere Steigungen am Ende
Beschaffenheit: ab Magua zunächst Stein- und Schotterpiste, Hauptteil des Weges kleine Trampelpfade durch Kakaowälder und tropische Vegetation
Anreise/Ausgangspunkt: mit Mietwagen oder Guagua zum Dorf Magua zwischen Miches und Sabana de la Mar
Ausschilderung: absolut keine
GPS-Notwendigkeit: ohne GPS nicht machbar – aufgrund der Abgeschiedenheit ohnehin mit lokalem Guide empfehlenswert
Fazit: Eine Top-Wanderung in der Dominikanischen Republik – allerdings völlig unbekannt.

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Weiterführende Informationen zur Umgebung: Salto de la Jalda; Mehr als 25 traumhafte Wasserfälle in der Dominikanischen Republik

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Wanderrouten in Samaná

Salto El Limon (Sendero Franklin)

Wie in meinem ausführlichen Artikel über den Salto El Limon beschrieben, gibt es zum berühmtesten Wasserfall der Samaná-Halbinsel und für mich fotogensten Wasserfall der Dominikanischen Republik mehrere Wanderwege. Einer davon, zugleich auch der kürzeste, ist der Sendero Franklin, der Euch in rund 2,5 Kilometer zum Salto El Limón bringt. Der Weg ist leicht erkennbar und führt über Stock und Stein, oft ist er auch matschig und zudem muss auch ein Fluss gekreuzt werden. Dennoch ist es eine der einfachsten Möglichkeiten, den Salto El Limón zu erreichen. Im Track unten seht Ihr ab Kilometer 2,5 noch einen Anstieg von rund 40 Höhenmeter, der Euch zu diesem fantastischen Aussichtspunkt führt. Übrigens wird Euch die Tour wahrscheinlich auch mit einem Pferd/Esel angeboten werden, aufgrund der schlechten Lebensbedingungen der Tiere rate ich Euch aber davon ab.

Beeindruckender Aussichtspunkt auf den Salto El Limon

Highlights: der Salto El Limón ist Highlight genug :-)
Länge: 2.5 Kilometer one-way
Höhenprofil: hügelig
Beschaffenheit: kleiner und oft schlammiger Wanderweg über Stock und Stein
Anreise/Ausgangspunkt: El Limón, Parada Franklin, rund 3 Kilometer nach dem Dorf El Limón
Ausschilderung: vorhanden
GPS-Notwendigkeit: nein
Fazit: die einfachste und kürzeste Tour, um zum Wasserfall Salto El Limón zu gelangen

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Weiterführende Informationen zur Umgebung: Salto El Limón; Reisebericht Samaná; Mehr als 25 traumhafte Wasserfälle in der Dominikanischen Republik

Salto El Limon (Sendero El Café und Sendero Olga)

Diese Wanderung ist meine Favoriten-Tour unter den verschiedenen Wegen zum Salto El Limón, vor allem der Sendero El Café. Dieser startet an Kilometer 1 des Tracks und führt über rund 3 Kilometer (inkl. Flussquerungen) mit tollen Aussichten und durch schöne Vegetation zum Salto El Limón – inkl. der tollen Aussicht, die Ihr oben schon seht. Vom Kilometer 4 des Tracks – hier befindet sich direkt der Wasserfall – geht es auf rund 4 Kilometer weiter in Richtung Süden, entlang der Senderos Javilla und schließlich Olga. Dies ist eine tolle A-to-B-Tour, die sich perfekt mit einer An- und Abreise per Guagua oder Motoconcho organisieren lässt.

Der pittoreske Salto El Limon, für mich der schönste Wasserfall der Dominikanischen Republik

Highlights: Der pittoreske Salto El Limón sowie die spektakuläre Aussicht vom Sendero El Café
Länge: ca. 8 Kilometer (one-way)
Höhenprofil: hügelig, aber keine großen Höhenunterschiede
Beschaffenheit: Wanderweg (Schlamm, Lehm, Steine, Wurzeln)
Anreise/Ausgangspunkt: El Limón
Ausschilderung: einige Schilder sind vorhanden
GPS-Notwendigkeit: nicht obligatorisch, aber empfehlenswert
Fazit: schönste Tour zum Salto El Limón

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Weiterführende Informationen zur Umgebung: Salto El Limón; Reisebericht Samaná; Mehr als 25 traumhafte Wasserfälle in der Dominikanischen Republik

Salto El Limón (Sendero El Café + Erweiterung)

Auch diese Wanderung führte mich zum Salto El Limón, ebenfalls über den Sendero El Café – wie oben schon gesagt die schönste Variante, den Wasserfall zu erreichen. Anschließend verließ ich jedoch die markierten Wanderwege und suchte meinen eigenen Weg, entlang weiterer Flussläufe sowie versteckter Wege durch das Hinterland von Samaná mit einigen netten Ausblicken auf die Halbinsel. Den Rio Limón könnte man sogar auch noch weiter nach oben laufen und ich bin mir sicher, dass sich hierbei der eine oder andere weitere hübsche Wasserfall entdecken lässt. Die Tour beendete ich schließlich auf der Straße, die von El Limón nach Santa Barbara de Samaná führt.

Pittoreske Landschaft rund um den Salto El Limon auf der Halbinsel Samana

Highlights: Jede Tour zum Salto El Limón hat im Prinzip genau diesen Wasserfall als Highlight
Länge: ca. 15 Kilometer (one-way)
Höhenprofil: leicht bergig, aber nicht allzu steil
Beschaffenheit: überwiegend Wanderwege aller möglichen Ausprägungen, zum Teil auch Passagen im Fluss
Anreise/Ausgangspunkt: El Limón
Ausschilderung: nein (mit Ausnahme des Sendero El Café)
GPS-Notwendigkeit: ja
Fazit: alternative Tour zum Salto El Limón für Entdecker und Abenteurer

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Weiterführende Informationen zur Umgebung: Salto El Limón, Reisebericht Samaná, Mehr als 25 traumhafte Wasserfälle in der Dominikanischen Republik

Boca del Diablo und Playa Fronton

Boca del Diablo und Playa Frontón sind zwei Sehenswürdigkeiten am äußersten nordöstlichen Ende der Samaná-Halbinsel und der Dominikanischen Republik. Beim Boca del Diablo handelt es sich um ein Loch im Felsen, welches durch die Wucht des Meeres bei starkem Wind und entsprechendem Wellengang eine Fontäne in die Höhe spritzt. Der Playa Frontón ist ein echter Robinson Crusoe Strand und nur zu Fuß oder per Boot erreichbar. Die Entfernung zwischen beiden Punkten beträgt ungefähr 4 Kilometer und ist auf einen wunderschönen Weg zu begehen, mitten durch einen Kokosnusspalmenhain, links die hochaufragenden Felsen, rechts das Meer. Im unten stehenden GPS-Track sind das die Kilometer 4,5 bis 8,5. Bis zum Boca del Diablo kann man auch mit dem Auto fahren, sodass nur genau jene 4 Kilometer notwendig sind, um den Playa Frontón zu erreichen.
Wer die Wanderung ein wenig ausdehnen möchte, kann auch nach Las Galeras weiterlaufen. Hierzu folgt man dem Track bis zu Kilometer 12 und biegt dann nach rechts ab.
Die restlichen Kilometer des hier abgebildeten Tracks erklären sich aus unserer Unterkunft, der Samaná Ocean View Eco-Lodge, wo wir unsere Tour endeten und starteten.

Der wunderschöne Strand Playa Fronton im Nordosten der Dominikanischen Republik auf der Samana-Halbinsel

Highlights: definitiv der traumhafte Playa Frontón
Länge: 4 Kilometer one-way (von Boca del Diablo zum Playa Frontón)
Höhenprofil: eben
Beschaffenheit: Trampelpfad
Anreise/Ausgangspunkt: bis zum Boca del Diablo mit Auto möglich
Ausschilderung: nein
GPS-Notwendigkeit: nicht notwendig, aber empfohlen
Fazit: Zwei Highlights in einem – der fauchende Boca del Diablo sowie der traumhaft schöne Playa Frontón

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Weiterführende Informationen zur Umgebung: Playa Frontón und Reisebericht Samaná und die schönsten Strände von Samaná

Strände-Tour in Las Galeras: La Playita – Playa Colorado – Playa Rincón

Gerade die Samaná-Halbinsel hat nahezu endlos traumhafte Strände zu bieten – wenn man diese dann in einer Tour und dann noch mit der natürlichsten aller Fortbewegungsformen (zu Fuß) verbinden kann, ist der Karibik-Traum perfekt. Eine sehr empfehlenswerte Tour startet in Las Galeras, wo Ihr von Las Galeras aus zum Playa Colorada laufen könnt. Für diesen Weg nehmt Ihr den ersten der unten abgebildeten GPS-Tracks, und zwar vom Kilometer 5,5 bis 8,5. Vom Playa Colorada, wo sich auch die traumhafte Villa Barkel befindet, in der wir nächtigten, folgt Ihr dem zweiten Track und zwar vom Kilometer 0,5 bis zum Ende sowie dann noch den Weg weiter bis zum Playa Rincón (aus Gruppengründen gingen wir nicht bis zum Ende). Am Playa Rincón gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, sich zu erfrischen oder etwas zum Mittag zu essen und natürlich auch den absolut traumhaften Strand zu genießen. Vom Playa Rincón aus könnt Ihr entweder wieder den Weg zurücklaufen oder Ihr sucht Euch eine Mitfahrgelegenheit bzw. ein Motoconcho, um wieder nach Las Galeras zu gelangen.

Der traumhafte Playa Rincon im Nordosten der Samaná-Halbinsel in der Dominikanischen Republik

Highlights: mehrere traumhafte und zum Teil einsame Strände auf Samaná
Länge: 6-8 Kilometer one-way (je nachdem, wie weit man am Playa Rincón läuft)
Höhenprofil: eben, mit kleinen Anhöhen von Bucht zu Bucht
Beschaffenheit: Strand, Strandweg oder Wanderweg
Anreise/Ausgangspunkt: Las Galeras
Ausschilderung: nein
GPS-Notwendigkeit: nicht unbedingt notwendig, aber kann die Wanderung einfacher machen
Fazit: traumhafte Strandtour mit überragenden Fotomotiven

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Weiterführende Informationen zur Umgebung: Playa Rincón und Reisebericht Samaná und die schönsten Strände von Samaná und Villa Barkel

Playa Rincón – Playa El Valle

Wenn man zwei traumhafte Strände sowie einen kleinen tropisch grünen Gebirgshügel miteinander verbinden kann, verspricht das eine tolle Wanderung. Vom Playa Rincón zum Playa El Valle ist genau das möglich – zwei tolle Strände auf der Halbinsel Samaná, zu denen Ihr hier auch weitere Informationen findet.
Die Wanderung kann direkt am Playa Rincón beginnen, einem der schönen Strände der Dominikanischen Republik. Es geht zunächst rund 2 Kilometer die Straße hinauf, ehe Ihr an der Kreuzung nach rechts lauft – hier beginnt auch der unten abgebildete GPS-Track. Bis zu Kilometer 8 des Tracks ist es eine entspannte, meist leicht ansteigende Wanderung auf Schotter- und Steinpisten ohne viel Verkehr. Während die Kilometer 8 bis 11.5 im GPS-Track lediglich ein Abstecher zu einer Villa mit atemberaubender Aussicht sind (zum Besuchszeitpunkt konnte man die Villa von außen betreten und die Aussicht genießen) geht es anschließend über Stock und Stein und sehr kleine Wanderpfade durch die tropische Natur von Samaná. Bei Regen kann es hier schnell schlammig werden. Wer richtig läuft und dem Track folgt, kommt schließlich nach rund 15-16 Kilometern (inkl. Playa Rincón, ohne Abstecher zur Aussicht) am Playa El Valle an, einem in der Regel einsamen Strand, wo es auch ein kleines lokales Restaurant gibt.

Der Playa El Valle auf der Halbinsel Samana in der Dominikanischen Republik

Highlights: Zwei tolle Strände sowie endlose tropische Vegetation
Länge: ca. 15-16 Kilometer (A-to-B-Wanderung)
Höhenprofil: von Meeresniveau geht es hinauf auf rund 500 Höhenmeter
Beschaffenheit: wechselhaft, erst Stein- und Schotterstraßen, anschließend kleine Wanderpfade
Anreise/Ausgangspunkt: am besten mit ÖPNV, da A-to-B-Wanderung. Zum Playa Rincón eignet sich ein Motoconcho von Las Galeras aus, vom Playa El Valle fahren vereinzelt Guaguas oder Motoconchos zurück nach Santa Barbara de Samaná
Ausschilderung: keine
GPS-Notwendigkeit: ja, notwendig
Fazit: Tolle Wanderung für Strand- und Naturliebhaber, aufgrund der etwas schwierigen Logistik aber eher für Fortgeschrittene

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Weiterführende Informationen zur Umgebung: Playa Rincón + Playa El Valle und Reisebericht Samaná und die schönsten Strände von Samaná

(Playa) El Valle – Playa Ermitaño – El Limón

Diese Tour führt zu den vielleicht verstecktesten Stränden von Samaná, ist aber nichts für Gelegenheitswanderer, denn unter 20 Kilometer ist es kaum machbar. Ich übernachtete in Santa Barbara de Samaná und fuhr schließlich mit einem Motoconcho bis zum Ziplining in El Valle, wo meistens ein Fluss gekreuzt werden muss. Alternativ kann man die Tour natürlich auch im dortigen Baumhaus („Dominican Tree House“) oder am Playa El Valle starten. Die ersten 5 Kilometer sind relativ einfach und verlaufen auf einer typischen Dorfpiste in nahezu absoluter Ruhe. Anschließend geht es in den „Dschungel“ und der Weg wird zum Teil sehr schwierig erkennbar, sodass ich Glück hatte, die richtige Richtung zu finden. Bei Kilometer 12 des Tracks kam ich schließlich am Playa Ermitaño an, wobei es hier gleich 3 absolut einsame Strände zu erkunden gibt (Kilometer 12-15 im Track), die nur zu Fuß oder mit dem Boot erreichbar sind: den Playa Ermitaño I, den Playa Ermitaño II und den Playa Onda Samana. Mehr zu diesen Stränden findet Ihr auch in diesem Artikel hier.
Diese 3 Strände kann man schließlich auch in eine andere Richtung verlassen – nach El Limón. Hierzu wanderte ich sprichwörtlich über Stock und Stein bis nach Agua Sabrosa, um dort der Straße bis nach El Limón zu folgen.
Wer einen Quad oder einen 4×4 hat, kann auch bis Kilometer 19,5 des Tracks fahren und dann von dort aus in rund 4 Kilometern zu den Stränden laufen.

Der abgelegene Strand Playa Ermitano II auf der Halbinsel Samaná in der Dominikanischen Republik

Highlights: Drei der am schwierigsten zu erreichenden Strände von Samaná in einer Tour
Länge: komplette Tour 24 Kilometer (A-to-B-Wanderung), jedoch kann sie bei Start und Rückkehr am Ende der Schotterpiste von Agua Sabrosa auch in rund 10 Kilometern return gelaufen werden
Höhenprofil: leicht hügelig
Beschaffenheit: alle Wegformen, von steinig über Plantagen, dichter Dschungelpfad und Schotterstraßen – alles dabei
Anreise/Ausgangspunkt: El Valle / El Limón
Ausschilderung: nein
GPS-Notwendigkeit: ja
Fazit: absolutes Wanderabenteuer auf Samaná mit traumhaften Stränden

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Weiterführende Informationen zur Umgebung: Playa El Valle und Reisebericht Samaná und die schönsten Strände von Samaná und Playa Ermitaño I + II + Playa Onda Samaná

Strandwanderung Las Terrenas

Analog der Tour in Punta Cana weiter oben handelte es sich bei dieser Strändetour nicht um eine richtige Wanderung. Da sie aber so viele tolle, einsame und richtig schöne Strände von Samaná miteinander verbindet – vor allem die zahlreichen Buchten nach dem bekannten Playa Popy in Las Terrenas sind absolut traumhaft. Die Wanderung ist dann auch komplett easy, da man einfach nur den Stränden folgt, bis man schließlich beim Kilometer 12 den letzten Strand findet. Die im Track befindliche Schleife am Ende muss man nicht mitlaufen, hier versuchte ich (erfolglos), durch die Mangroven einen weiteren Weg zu finden. Ebenso können natürlich die ersten 2 Kilometer durchs Dorf von Las Terrenas mit dem ersten Strand, dem Playa Las Ballenas, ersetzt werden (westlich von Kilometer 3). Mehr zu den Stränden findet Ihr auch hier im Artikel über die schönsten Strände von Samaná. Der schönste Strand auf der Tour war für mich übrigens der folgende.

Der Playa Carolina, einer der Traumstrände auf der Halbinsel Samaná

Highlights: Ein toller Strand nach dem anderen
Länge: ca. 10-12 Kilometer (one-way)
Höhenprofil: absolut eben
Beschaffenheit: Sand
Anreise/Ausgangspunkt: ab Las Terrenas, Rückweg kann zu Fuß, Motoconcho oder Guagua erfolgen
Ausschilderung: keine
GPS-Notwendigkeit: nein
Fazit: Geniale Tour für Strandliebhaber

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Weiterführende Informationen zur Umgebung: Reisebericht Samaná und die schönsten Strände von Samaná

Wanderrouten an der Nordküste und der Cordillera Septentrional

Cola de Pato (zwischen Jamao al Norte und Moca)

Beim Cola de Pato handelt es sich um eine Schlucht mit einer Reihe von Wasserfällen und Stromschnellen, die man erwandern und erklimmen kann. Hinzu kommt eine (normalerweise) türkisblaue Farbe des Wassers (wenn man nicht gerade wie wir nach zahlreichen Regelfällen geht), die dem Cola de Pato seine Faszination verleiht.
Im Rahmen einer geführten Exkursion, die immer mal wieder unregelmäßig angeboten werden, kann man den Cola de Pato problemlos erkunden. Wer wie wir auf eigene Faust loszieht, benötigt entweder einen SUV oder eine recht lange Laufstrecke, wie Ihr sie unten im Track seht. Wer mit einem SUV bis zum „Eingang“ fährt, muss nur ca. 30 bis 40 Minuten hinunter in die Schlucht klettern. Wer wie wir mit einem regulären PKW unterwegs ist, muss die große (aber schöne) Runde laufen, denn der Weg besteht überwiegend aus breiter Off-Road-Piste.

Cola de Pato, eine Schlucht in der Cordillera Septentrional

Highlights: Cola de Pato, eine Schlucht mit dutzenden kleinen Stromschnellen und Wasserfällen
Länge: bei Gruppentour nur rund 4-5 Kilometer (return), als Individualtour (ohne SUV) und Rundkurs 17 Kilometer (return)
Höhenprofil: Leichtes Auf und Ab, steiler Ab- und Aufstieg in die Schlucht
Beschaffenheit: überwiegend Schotter- und Steinpiste, Trampelpfad in den Canyon hinein
Anreise/Ausgangspunkt: zwischen Jamao al Norte und San Victor
Ausschilderung: keine
GPS-Notwendigkeit: notwendig
Fazit: schöne Tour in der Cordillera Septentrional

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Weiterführende Informationen zur Umgebung: Reisebericht Cordillera Septentrional; Mehr als 25 traumhafte Wasserfälle in der Dominikanischen Republik

La Rejolla

Die Tour zu den Wasserfällen „La Rejolla“ ist definitiv eine der spektakulärsten Wanderungen, die ihr hier in der Dominikanischen Republik findet – vor allem aufgrund der Vielzahl an einzigartigen und wunderschönen Wasserfällen. Dabei ist es gar nicht ganz so einfach, den richtigen Trail zu finden – sobald Ihr aber einmal im richtigen Flusstal seid, findet sich alles von ganz alleine und Ihr könnt einfach nur dem Weg folgen. Auf rund 3 Kilometern erwarten Euch zahlreiche spektakuläre Wasserfälle, wobei Ihr den ersten bei Kilometer 3 im GPS-Track findet, den letzten größeren bei Kilometer 5. Wir versuchten anschließend noch, die Schlucht nach oben hin zu verlassen (in Richtung Kilometer 6 im Track), was sicher auch geklappt hätte, mussten aber aufgrund von Zeitmangel umkehren.
Dennoch, diese Tour zu La Rejolla ist extrem empfehlenswert, zumal man tolle Fotos machen kann und sich in den einzelnen Becken perfekt erfrischen kann. Wenn Ihr also in der Gegend rund um Puerto Plata, Sosua oder Cabarete seid, gehört diese Wanderung zu Eurem Pflichtprogramm.

La Rejolla, eine spektakuläre Serie von Wasserfällen zwischen Puerto Plata und Sosua

Highlights: Mehrere spektakuläre Wasserfälle am Stück
Länge: ca. 3-4 Kilometer one-way
Höhenprofil: hügelig
Beschaffenheit: überwiegend kleiner Wanderweg
Anreise/Ausgangspunkt: Camu, rund 3 Kilometer von Montellano entfernt, auf der Straße in Richtung Yassica Arriba
Ausschilderung: nein
GPS-Notwendigkeit: unbedingt
Fazit: eine der spektakulärsten Wanderungen in der Dominikanischen Republik

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Weiterführende Informationen zur Umgebung: Reisebericht Cordillera Septentrional; Mehr als 25 traumhafte Wasserfälle in der Dominikanischen Republik

Loma Quita Espuela

Der Loma Quita Espuela ist ein kleiner Gipfel in der östlichen Cordillera Septentrional, dem Nordküstengebirge der Dominikanischen Republik. Mit rund 940 Metern ist er zudem der höchste Punkt in der Provinz Duarte. Die Wanderung startet an der Rancho Don Lulu, einer kleinen Farm in der Nähe von San Francisco de Macoris, wo man auch übernachten kann. Die Tour darf man offiziell nur mit einem Guide des Naturparks gehen, der jedoch mit rund 700 Pesos (ca. 12 €) nicht allzu teuer ist. Die Wanderung zum Loma Quita Espuela ist technisch nicht besonders schwierig, man benötigt lediglich ein wenig Kondition und Fitness, da es in tropischen Temperaturen von rund 260 bis auf 940 Höhenmeter hinaufgeht – in einem nahezu ständig andauernden, mal mehr und mal weniger steilen Anstieg über 4 Kilometer. Dafür entschädigen die Unberührtheit der Natur sowie die tollen Ausblicke vom Gipfel für den Schweiß. Der kleine Abstecher, den ihr am Ende noch im GPS-Track seht, führt Euch zu einem unspektakulären Wasserfall, an dem Ihr Euch jedoch abkühlen könnt.

Ausblick vom Loma Quita Espuela in der Cordillera Septentrional

Highlights: Ausblick vom Gipfel bis hin zur Nordküste der Dominikanischen Republik
Länge: 8 Kilometer (return)
Höhenprofil: von 260 Meter geht es ständig ansteigend hinauf auf rund 940 Höhenmeter
Beschaffenheit: schöner Wald- und Wanderweg
Anreise/Ausgangspunkt: über San Francisco de Macoris zur Rancho Don Lulu, die sowohl per Auto als auch ÖPNV erreichbar ist
Ausschilderung: außer einem Eingangsschild in den Naturpark keine
GPS-Notwendigkeit: nicht unbedingt, aber empfohlen
Fazit: Interessante Off-the-beaten-track Gipfelbesteigung mit tollem Ausblick auf den Norden der Dominikanischen Republik

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Weiterführende Informationen zur Umgebung: Reisebericht Cordillera Septentrional

Charcos del Militar

Die Charcos del Militar sind eine versteckte Serie von Wasserfällen südlich von Sosua, ebenfalls in der Cordillera Septentrional. Der beste Ausgangspunkt für diese Tour ist die Tubagua Eco-Lodge, wo man auf Wunsch auch einen lokalen Guide mieten kann. Die Wanderung geht durch Wälder und Buschland entlang von Trampelpfaden, bis man schließlich den Fluss bei Arroyo de Leche erreicht. Entlang des türkisblauen Flusses fehlen dann nur noch rund 10 bis 15 Minuten, bis man die Charcos del Militar erreicht. Angeblich kann man diese auch nach oben klettern und kommt so wieder an der Straße nach Yassica Arriba heraus, dies muss ich aber noch auf einer meiner nächsten Touren mit dann wasserfestem Material testen.

Die Charcos del Militar, eine Serie völlig unbekannter Wasserfälle in der Dominikanischen Republik

Highlights: Serie von Wasserfällen in der Cordillera Septentrional
Länge: 8 Kilometer (return)
Höhenprofil: wechselhaft mit auf und ab, aber nicht allzu schwierig, maximale Differenz 150 Höhenmeter
Beschaffenheit: Wald- und Trampelpfad
Anreise/Ausgangspunkt: Tubagua Eco-Lodge
Ausschilderung: keine
GPS-Notwendigkeit: ja, oder lokaler Guide
Fazit: Nette Halbtagestour in eine spannende Schlucht

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Weiterführende Informationen zur Umgebung: Reisebericht Cordillera Septentrional; Mehr als 25 traumhafte Wasserfälle in der Dominikanischen Republik

El Saltadero – Monumento Natural Cabo Frances Viejo

Diese kleine Wanderung durch die Hügel von Cabrera und Rio San Juan verbindet gleich zwei unbekannte Natur-Sehenswürdigkeiten an der Nordküste der Dominikanischen Republik. Der Saltadero ist ein Wasserfall westlich von Cabrera, der sich in einem herrlich schattigen Waldstück befindet und über breite Wege einfach erreichbar ist. Das Monumento Natural Cabo Frances Viejo wiederum ist ein exponiertes Kap, von dem man einen tollen Ausblick auf die Nordküste hat. Die beiden Sehenswürdigkeiten sind rund 6 Kilometer voneinander entfernt und lassen sich durch das hügelige und landschaftlich schöne Bergvorland der Gegend um Cabrera und Rio San Juan gut miteinander verbinden, auch wenn leider rund 1.5 Kilometer auf einer relativ stark befahrenen Hauptstraße zurück gelegt werden müssen.

Das Monumento Natural Cabo Frances Viejo zwischen Rio San Juan und Cabrera

Highlights: zwei Natursehenswürdigkeiten in einem – Wasserfall und Naturpark
Länge: 6 Kilometer (A-to-B Wanderung)
Höhenprofil: hügelig
Beschaffenheit: gut ausgebauter Waldweg, ruhige Nebenstraßen und 1.5 Kilometer Hauptstraße
Anreise/Ausgangspunkt: Cabrera
Ausschilderung: keine
GPS-Notwendigkeit: empfohlen, aber nicht zwingend notwendig
Fazit: coole Kombination zweier Naturschönheiten, aber aufgrund der Hauptstraße nicht für Jedermann empfehlenswert

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Vom Montaña Isabel de Torres nach Imbert

Diese Tour war einer meiner ersten Wanderungen in der Dominikanischen Republik und gibt einen guten Überblick in das Landleben, da die Tour sehr viel über den „Campo“ führt. Wunderschön ist natürlich die Aussicht vom Montaña Isabel de Torres, wo es per Gondelbahn hochgeht. Anschließend geht es über kaum befahrene Straßen und mit weiten Blicken über diesen Teil der Cordillera Septentrional in Richtung Imbert. Bei Kilometer 12 war der Weg in einem Flusstal sehr schwierig zu finden, anschließend ging es jedoch hoch zum Dorf El Chino, einem sehr abgelegenen und einfachen Dorf. Die Wanderung insgesamt ist sicher nicht spektakulär, aber bietet eine gute Möglichkeit für eine lange A-to-B-Wanderung unter Einbeziehung der Gondelbahn sowie guter An- und Abreisemöglichkeiten per Guagua.
Einen ausführlichen Bericht zu dieser Wanderung gibt es auch in diesem Artikel.

Wanderung vom Montana Isabel de Torres bei Puerto Plata nach Imbert

Highlights: Einblicke in das Landleben und verschiedene Naturkulissen
Länge: 21 Kilometer one-way (A-to-B-Wanderung)
Höhenprofil: hügelig, aber eher abfallend, vor allem, wenn man am Gipfel des Isabel de Torres startet
Beschaffenheit: überwiegend kaum befahrene Nebenstraßen oder Schotterpisten, zudem kleine Waldwege
Anreise/Ausgangspunkt: Startpunkt per Panorama-Gondelbahn erreichbar, Endpunkt mit Guagua
Ausschilderung: keine
GPS-Notwendigkeit: ja
Fazit: Lange Wanderung für Fans der Nordküste mit Gondelbahn-Option

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Weiterführende Informationen zur Umgebung: Wanderung vom Montaña Isabel de Torres nach Imbert

Rund um Tubagua

Diese kleine Wanderung ist optimal für alle, die eine Nacht in der Tubagua Eco-Lodge verbringen oder für jene, die die Ruta Panoramica von Santiago via Yassica Arriba nach Sosua fahren und auf dieser Tour einen kleinen Zwischenstopp einlegen wollen. Die Tour führt entlang sehr gut auffindbarer Dorf- und Waldwege durch verschiedenes Terrain mit interessanten Ansichten von bunten Bauernhäuschen sowie tollen Aussichten auf die Nordküste. Wir machten eine one-way Tour daraus, da wir anschließend per ÖPNV weiterfuhren, wer möchte kann die 5 Kilometer aber auch auf 7 erweitern und hat so einen idealen Rundkurs.

Süße Dörfer in der Dominikanischen Republik

Highlights: Bunte Bauernhäuschen und weite Ausblicke
Länge: 5 Kilometer (A-to-B-Wanderung) oder 7 Kilometer (Rundtour)
Höhenprofil: hügelig
Beschaffenheit: Waldweg
Anreise/Ausgangspunkt: Tubagua Eco-Lodge
Ausschilderung: nein
GPS-Notwendigkeit: empfohlen
Fazit: nette und kurze Wanderung für Zwischendurch

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Weiterführende Informationen zur Umgebung: Reisebericht Cordillera Septentrional

Wanderrouten im Zentrum und in der Cordillera Central

Pico Duarte (ab La Cienaga)

Die Tour zum Pico Duarte ist die Wanderung schlechthin in der Dominikanischen Republik – klar, handelt es sich doch dabei um den höchsten Berg des Landes mit immerhin recht sportlichen 3.089 Metern. Aufgrund der recht großen Höhendifferenz – das nächst gelegene Dorf befindet sich auf rund 1.200 Höhenmetern – ist der Pico Duarte lediglich als 2- oder besser als 3-Tagestour zu besteigen. Im wesentlichen gibt es vier verschiedenen Routen in Richtung des höchsten Berges der Dominikanischen Republik – aus jeder Himmelsrichtung einer.
Entgegen solch hoher Gipfel in anderen Breitengrade ist der Pico Duarte relativ einfach zu besteigen. Es führt ein durchgängiger Wanderweg von La Cienaga, dem häufigsten Ausgangsort von Pico Duarte-Exkursionen, bin hinauf zum Gipfel, wobei eigentlich bei jeder der Touren in La Compartición auf ca. 2.650 Meter Höhe in einer Art Basis-Camp übernachtet wird. Bis auf die lange und durchgehende Steigung von knapp 20 Kilometer gibt es auf dieser Wanderung keine größeren Herausforderungen zu meistern. Gutes Schuhwerk und Durchhaltevermögen sind daher die wichtigsten Dinge auf dem Weg zum Gipfel, ebenso wie Guide und Maultiere, denn ohne Guide darf man den Nationalpark Armando Bermudez sowie den Pico Duarte nicht erkunden.
Einen ausführlichen Bericht zum Pico Duarte und auch zur Organisation der Tour an sich findet Ihr hier in meinem Blog. Im GPS-Track unten seht Ihr zunächst den Weg zurück vom Pico Duarte nach La Comparticion und anschließend den Abstieg von La Comparticion nach La Cienaga.

Die Strecke von La Cienaga zum Pico Duarte in der Übersicht

Highlights: Besteigung des höchsten Gipfels der Karibik
Länge: 46km return in 2 oder 3 Tagen
Höhenprofil: Nahezu stetig ansteigend von 1.200 Meter bis auf 3.089 Meter
Beschaffenheit: guter und stets einfach zu findender Wanderweg
Anreise/Ausgangspunkt: La Cienaga, rund 30 Kilometer westlich von Jarabacoa
Ausschilderung: Sehr gut und durchgehend vorhanden
GPS-Notwendigkeit: Nein, aber lokaler Guide
Fazit: Für alle Karibik-Enthusiasten ein Muss, ansonsten eher durchschnittlich spektakuläre Wanderung

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Weiterführende Informationen zur Umgebung: Ausführlicher Wanderbericht über den Pico Duarte und Reisebericht Cordillera Central

Mogote

Der Mogote ist ein rund 1500 Meter hoher Berg in der Cordillera Central in unmittelbarer Nähe von Jarabacoa, der von oben eine tolle Sicht auf den Ort sowie die umliegende Berglandschaft bietet. Der Aufstieg ist jedoch relativ knackig, denn auf 4,5 Kilometer werden satte 900 Höhenmeter überwunden. Entsprechend steil ist der Weg auch gelegentlich und daher gerade bei Regen und damit einhergehendem Schlamm nicht zu empfehlen. Sehr angenehm ist die einfache Anreise, denn von Jarabacoa, dem touristischen Zentrum des Zentralgebirges, sind es gerade einmal 10 Minuten Fahrt mit dem Fahrzeug oder einem Motoconcho.

Tolle Ausblick auf Jarabacoa und Umland während der Wanderung auf den Mogote

Highlights: Panoramablick vom Gipfel
Länge: 4.5 Kilometer one-way
Höhenprofil: stetig ansteigend, rund 900 Höhenmeter
Beschaffenheit: guter Wanderweg
Anreise/Ausgangspunkt: rund 5 Kilometer außerhalb von Jarabacoa (in Richtung Manabao)
Ausschilderung: lediglich am Trail-Start, anschließend gibt es bis auf eine Kreuzung aber keine Möglichkeit, sich zu verlaufen
GPS-Notwendigkeit: nein
Fazit: Anstrengender Aufstieg mit tollem Ausblick

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Weiterführende Informationen zur Umgebung: Wanderbericht zum Mogote und Reisebericht Cordillera Central

Salto Jimenoa I

Jarabacoa ist im Allgemeinen bekannt für 3 verschiedene Wasserfälle – Salto Jimenoa I, Salto Jimenoa II und der Salto Baiguate. Während die letzteren beiden sehr einfach erreichbar sind, ist für den Salto Jimenoa I zumindest ein klein wenig Anstrengung notwendig. Von der Straße Jarabacoa-Constanza (kleines Schild weist den Parkplatz aus) führt ein rund 1,5 Kilometer langer Wanderweg hinunter in die Schlucht des Jimenoa. Der Trail ist sehr gut ausgebaut und kann somit nicht verfehlt werden. Nach dem Bewundern des Wasserfalls und einem optionalem erfrischenden Bad im natürlichen Pool des Salto Jimenoa geht es schließlich wieder hinauf, wobei hier die eigentliche Anstrengung wartet. Rund 150 Höhenmeter müssen wieder hoch geklettert werden. Dennoch ist der Weg sehr angenehm, weil schattig und ruhig zu gehen.

Der Wasserfall Salto Jimenoa I in Jarabacoa

Highlights: Erfrischendes Bad im Wasserfall-Pool des Salto Jimenoa I
Länge: 3 Kilometer return
Höhenprofil: vom Parkplatz hinab in eine Schlucht, anschließend rund 150 Höhenmeter hinauf
Beschaffenheit: guter Wanderweg
Anreise/Ausgangspunkt: rund 7 Kilometer außerhalb von Jarabacoa (in Richtung Constanza)
Ausschilderung: am Trail-Start, was aufgrund des klaren Wanderweges ausreichend ist
GPS-Notwendigkeit: nein
Fazit: Hübscher Wasserfall mit kleiner Wanderung in den Bergen der Cordillera Central

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[Anmerkung: da ich selbst von dieser Tour keinen GPS-Track besitze, habe ich diesen von Wikiloc (~) benutzt.]

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Weiterführende Informationen zur Umgebung: Reisebericht Cordillera Central; Mehr als 25 traumhafte Wasserfälle in der Dominikanischen Republik

Salto de la Jima

Wanderung ist für diese kleine Tour bei Bonao eigentlich zuviel gesagt, aber immerhin gibt es ein paar schöne Wasserfälle zu besichtigen. Zudem ist die kleine Exkursion bestens für Familien und andere Ausflügler geeignet, die nicht unbedingt zweistellige Kilometerzahlen zurücklegen wollen. Am Wochenende ist der Salto de la Jima ein beliebtes Ausflugziel für Dominikaner (und zudem nicht allzu weit von Santo Domingo entfernt), ansonsten geht es hier sehr ruhig zu. Das Auto kann auf dem großen Parkplatz abgestellt werden, anschließend müssen 50 DOP Eintritt bezahlt werden. Der Weg ist eigentlich nicht zu verfehlen, da er immer gemütlich und gut ausgebaut am Fluss entlang läuft.

Der Wasserfall Salto de la Jima in der Nähe von Bonao, Dominikanische Republik

Highlights: Zwei tosende und natürliche Wasserfälle sowie ein in der Dominikanischen Republik selten so gut ausgebauter Wanderweg
Länge: 3 Kilometer (return)
Höhenprofil: leichter Anstieg
Beschaffenheit: gut ausgebauter Wanderweg
Anreise/Ausgangspunkt: Jayaco, nördlich von Bonao
Ausschilderung: vom Parkplatz aus markierte Wege
GPS-Notwendigkeit: nein
Fazit: gemütliche und kurze Tour für Familien und Wasserfall-Fans

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Villa Altagracia – Rio & Salto Higuero

Nur etwas mehr als eine halbe Stunde von Santo Domingo entfernt befindet sich Villa Altagracia, ein kleines Städtchen, welches bereits von recht hohen Bergen umgeben ist. Wo Berge sind, gibt es in der Dominikanischen Republik auch fast immer Wasserfälle, die wir hier suchten – und fanden. Die Tour startet direkt an der Autopista Duarte, wo man sich vom Guagua rauswerfen lassen kann oder alternativ einen knappen Kilometer weiter hinten, nachdem man das kleine und ruhige Barrio passiert hat. Der Trail geht stets auf und ab, ist aber gut zu finden. An der insgesamt dritten Flusskreuzung kann man sich schließlich das Flussbett hochtrauen und findet an dessen vorläufigem Ende den unten abgebildeten Wasserfall – traumhaft. Wer anschließend eine etwas größere Runde gehen möchte, kann dem Trail weiterfolgen und so auch den oberen Flusslauf des Rio Higuero erkunden – mit vielen kleinen Schluchten, Wasserfällen und Stromschnellen. Eine absolut unberührte Naturkulisse ist garantiert.

Der Salto El Higuero in der Nähe von Santo Domingo

Highlights: der rund 20-30 Meter hohe Wasserfall des Rio Higuero
Länge: 5 Kilometer (one-way) bis zum großen Wasserfall, wer die komplette Runde mit zweiter Schlucht geht rund 14 Kilometer (return)
Höhenprofil: stetiges Auf und Ab zwischen 200 und 500 Höhenmetern
Beschaffenheit: wechselnd zwischen Forstweg und Trampelpfad, im Flussbett kein Weg, sehr gute Trittsicherheit daher erforderlich
Anreise/Ausgangspunkt: Villa Altagracia (Barrio El Silencio)
Ausschilderung: keine
GPS-Notwendigkeit: GPS unbedingt notwendig, lokale Guides eventuell schwierig zu finden
Fazit: schöne Wanderung für Stadtbewohner von Santo Domingo, aber kein Muss für Touristen

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Wanderrouten im Südwesten der Dominikanischen Republik

Von Monte Rio zu 3 Stränden (Playa Blanca) (bei Azua)

Fragt man in der Dominikanischen Republik nach dem Playa Blanca, wird man normalerweise in Richtung Punta Cana geschickt. Dort gibt es einen zugegebenermaßen ebenfalls sehr attraktiven Playa Blanca, doch die beiden Playa Blancas in Azua sind ebenfalls nicht von schlechten Eltern. Entgegen einem fancy Beach Club in Punta Cana herrscht hier in Azua nämlich noch absolute Jungfräulichkeit, was bedeutet, dass man die beiden Strände ganz für sich alleine hat – den vorderen Playa Blanca wochentags und den hinteren eigentlich jederzeit, denn diesen traumhaften Strand kennt kaum einer. Dazwischen schmiegt sich noch ein kleines Mini-Strändchen, was allemal für ein nettes Foto herhält.
Beim Track unten könnt Ihr übrigens die Strecke zwischen Azua und Monte Rio ignorieren (quasi die letzten 4 Kilometer) – da hatte ich vergessen, den Tracker auszuschalten. Ab Monte Rio sind es nur rund 15-20 Minuten Fußweg zum Playa Blanca für jedermann, entlang eines breiten Weges. Für die beiden weiteren Strände muss man den Weg ein wenig suchen, findet ihn aber anschließend anhand eines Trampelpfads mit vielen trockenen Büschen.

Die kurze Wanderung zum traumhaften Playa Blanca bei Azua

Highlights: 3 tolle Strände – die beiden Playa Blancas von Azua und noch ein weiterer kleiner Strand
Länge: ca. 8 Kilometer return
Höhenprofil: zu vernachässigen
Beschaffenheit: zunächst breite Off-Road-Piste, anschließend schmaler Trampelpfad
Anreise/Ausgangspunkt: Monte Rio, ca. 5 Kilometer südlich von Azua
Ausschilderung: keine
GPS-Notwendigkeit: nicht unbedingt
Fazit: Tolle und abgelegene Strände einfach zu erwandern

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Cueva de la Virgen (bei La Cienaga/Barahona)

Bei der Cueva de la Virgen handelt es sich um eine mit einem Flusss teilweise geflutete und überwiegend dennoch offene Höhle, die ein beeindruckendes Naturspektakel bietet. Sie befindet sich im Südwesten der Dominikanischen Republik, in der Nähe des Ortes La Cienaga.
Um zu ihr zu gelangen, gibt es zwei Möglichkeiten: entweder Ihr startet am Kilometer 0 des unten abgebildeten Tracks, nahe des Hotels Casa Bonita und lauft einen sehr schönen und im Wald verlaufenden Forstweg entlang. Alternativ könnt Ihr auch direkt im Ort La Cienaga an Kilometer 17/18 starten und zunächst die Straße Richtung Bahoruco sowie anschließend einen Wanderweg entlang laufen.
Der Start des eigentlichen Wanderpfads (von den beiden genannten Ausgangspunkten nur zu Fuß zu erreichen oder ggf. noch per 4×4) der Cueva de la Virgen befindet sich an Kilometer 10.5/14.5 des GPS-Tracks. Von hier geht es rund 2 Kilometer entlang eines Wegs sowie am Ende über Steine und durch Flüsse bis zur Cueva de la Virgen.
Habt Ihr noch nicht genug, zeigt Euch der Track ab Kilometer 6 noch einen Trail zum Oberlauf des selbigen Flusses, wo es nahezu unzählige weitere kleine Wasserfälle und Schluchten sowie einige richtig abgelegene Häuser gibt.

Der Weg zur Cueva de la Virgen bei Barahona

Highlights: Cueva de la Virgen
Länge: Rundtrail mit Oberlauf des Flusses 18 Kilometer, die Cueva de la Virgen kann aber auch in 10km return erreicht werden
Höhenprofil: mäßiges auf und ab
Beschaffenheit: Wanderwege und Trampelpfade, am Ende durch den Fluss
Anreise/Ausgangspunkt: La Cienaga bzw. Casa Bonita in der Nähe von Barahona
Ausschilderung: 1 Schild am Anfang des Trails zur Cueva de la Virgen
GPS-Notwendigkeit: empfehlenswert
Fazit: Abwechslungsreiche Wanderung zu spannenden Fluss- und Höhlenformationen

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Flamingos an der Laguna Oviedo

Die Laguna Oviedo im Südwesten der Dominikanischen Republik ist bekannt für Ihre zahlreichen Tierarten. Dazu gehören nicht nur die vielen verschiedenen Vogelarten und die riesigen Leguane, sondern auch die sehr pittoresken Flamingos, die in dieser Form einmalig im Land sind. Normalerweise sieht man sie während der regulären Bootstour über die Laguna Oviedo, doch es gibt auch eine kleine seperate Wanderung, die sich ausschließlich auf die Flamingos spezialisiert. Diese ist rund 4 Kilometer (return) lang, absolut eben und führt überwiegend durch Schlamm und Lagunenmatsch. Offiziell darf sie nur mit einem für die Laguna Oviedo zertifizierten Guide gemacht werden und führt einmal entlang des nördlichen Endes der Lagune.

Flamingos in der Laguna Oviedo im Südwesten der Dominikanischen Republik

Highlights: Flamingos aus nächster Nähe beobachten
Länge: 4 Kilometer (return)
Höhenprofil: völlig eben
Beschaffenheit: Schlamm, fester Lehm oder leichte Mangroven
Anreise/Ausgangspunkt: Laguna Oviedo im Dorf Oviedo
Ausschilderung: keine
GPS-Notwendigkeit: keine, aber dafür Guide notwendig
Fazit: nette Alternative zur klassischen Bootstour auf der Laguna Oviedo

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Weiterführende Informationen zur Umgebung: Reisebericht Südwest

Bahía de las Águilas

Wer meinen Reisebericht über den Südwesten der Dominikanischen Republik liest, wird sehen, dass die „berühmte“ Bahía de las Águilas, einer der unberührtesten und schönsten Strände der Dominikanischen Republik, in drei verschiedenen Arten erreichbar ist: zu Fuß, mit dem Auto und mit dem Boot. Während es sich beim Boot um die klassisch bequeme Exkursion handelt und es mit dem Auto in den letzten Jahren aufgrund einer schlechter werdenden Piste zunehmend schwieriger geworden ist, kann man nach wie vor die Bahía de las Águilas von La Cueva aus (mehr oder weniger dem Ende der Straße sowie dem letzten Restaurant) zu Fuß erreichen. Dazu geht man einfach am großen Tor vorbei, zahlt die 100 DOP Eintritt und folgt der Straße für rund 4 Kilometer. Mittig dieser Strecke befindet sich auch ein traumhafter Aussichtspunkt, von dem man einen unvergleichlichen Ausblick auf die Bahía de las Águilas hat. Da es hier im Südwesten unglaublich heiß und trocken ist, nehmt Euch bitte für diese eigentlich recht kurze Wanderung ausreichend Wasser mit, denn an der Bahía de las Águilas an sich gibt es absolut keine Verpflegungsmöglichkeiten.

Die einzigartige Bahia de las Aguilas im Südwesten der Dominikanischen Republik

Highlights: Die Aussicht auf die Bahía de las Águilas ist einfach umwerfend
Länge: 9 Kilometer (return)
Höhenprofil: kurzer An- und Abstieg, aber nicht mehr als 50 Höhenmeter
Beschaffenheit: Stein- und Schotterpiste
Anreise/Ausgangspunkt: La Cueva, das Ende der regulären Straße in Richtung Bahía de las Águilas
Ausschilderung: keine
GPS-Notwendigkeit: nein
Fazit: die natürlichste aller Art und Weisen, die traumhafte Bahía de las Águilas zu erreichen

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Weiterführende Informationen zur Umgebung: Reisebericht Südwest

[Anmerkung: da ich selbst von dieser Tour keinen GPS-Track besitze, habe ich diesen von Wikiloc (~) benutzt. Der Ausreißer im Höhenprofil auf minus 300 Meter ist ein Fehler, den ihr einfach ignorieren könnt.]

Was ist Eure Meinung zum Wandern in der Dominikanischen Republik – hättet Ihr Lust darauf bei diesen tollen Ansichten und Möglichkeiten? Oder ward Ihr bereits unterwegs und habt noch weitere Tourvorschläge oder Ausflugsziele, die zu Fuß erkundet werden können? Vielleicht habt Ihr sogar eigene GPS-Tracks, um die Sammlung hier zu ergänzen? Ich freue mich auf Euren Kommentar mit Euren Erfahrungen.

Chris (My Travelworld)

Ich bin Christian und liebe das Reisen genauso, wie darüber zu berichten - deswegen dieser Reiseblog. Nachdem ich 3 Jahre im Paradies der Karibik (Insel Grenada) gelebt habe, bin ich mit dem Rucksack um die Welt gereist. Mittlerweile habe ich um die 70 Länder besucht, das Reisefieber ist aber immer noch nicht gestillt. Von 2015 bis 2019 habe ich in der Dominikanischen Republik gewohnt - die Karibik hat es mir sehr angetan - und habe das Land ausgiebig abseits von All-Inclusive und Hotelkomplex erkundet. Seit einigen Monaten bin ich nun als Digitaler (Halb-)Nomade unterwegs und entdecke die Welt, wobei sich meine Home Base weiterhin in der "DomRep" befindet. Für Fragen und Feedback freue ich mich über Eure Kontakt-Aufnahme - am besten per Kommentar unter den jeweiligen Artikel, da es hier auch gleich anderen hilft.
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4. immer die richtige Auslands-Krankenversicherung parat
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6 KOMMENTARE

  1. Wie geil ist das denn?? So schöne Wanderwege und dann noch als Belohnung diese wahnsinnig schönen Wasserfälle!! Der auf der Halbinsel Samana gefällt mir am Besten aber auch die Schaukel finde ich echt toll und wie du sagst nach dem All Inclusive Hotels tut mal eine Abspeck-Wanderung richtig gut :D Bin schon sehr gespannt auf deinen Artikeln für uns Wasserfälle Fanatiker : D
    Alles Liebe und schöne Grüße ins Paradies!
    Sani

  2. Hey Chris,

    ein Wasserfall nach dem anderen! Sehr schöner Beitrag. Da bin ich doch glatt auch mal auf den Wasserfall-Artikel gespannt! ;-)

    Viele Grüße,
    Christoph

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