Manchmal mag man kaum glauben, dass es auch noch spektakulärer geht! Seit 4 Jahren sind wir nun dauerhaft auf Reisen und dennoch gibt es jedes Jahr noch spektakulärere Erlebnisse und Abenteuer. In diesem Jahr waren dies u.a. unsere 10 Nächte direkt in den einheimischen Strand-Unterkünften auf Samoa oder die Erkundung der abgelegenen, aber unglaublich paradiesischen Yasawa-Inseln. Kein Wunder, schließlich erkundeten wir mit Samoa, Vanuatu, Fidschi, Tonga und den Salomonen auch richtig exotische Länder. Wie schon in den 14 Jahren zuvor freue ich mich, Euch auch dieses Jahr virtuell auf unseren Jahresrückblick mitzunehmen und so noch einmal die spannendsten Highlights und einzigartigsten Erlebnisse Revue passieren zu lassen.
>> Zum Jahresrückblick 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022, 2023 und 2024
>> Meine Reisestatistik für das Jahr 2025 (folgt)
Januar 2025
Nachdem wir den Neujahrstag in Melbourne, Australien, verbrachten sollte schon bald ein knapp dreimonatiges Abenteuer starten, für welches einiges an Vorbereitungszeit draufgegangen ist, vor allem in Bezug auf die Flugbuchungen sowie die Reiseplanung: die Südsee. 5 Länder standen auf dem Programm und da für uns als Europäer all die exotisch klingenden Inseln erst einmal Neuland sind, die irgendwie geordnet und koordiniert werden müssen, war die Reiseplanung zu Beginn nicht ganz einfach.
Aber, letztendlich fügte sich alles richtig gut ein und wir konnten pünktlich am 2. Januar unser Südsee-Abenteuer starten. Tonga stand als erstes auf dem Programm. Ein Land, was wohl nicht nur geografisch extrem weit weg liegt, sondern auch in Bezug auf unsere Vorstellungen von Konsum und Effektivität. Das Leben geht hier enorm ruhig seinen Gang, Familie & Tradition stehen im Vordergrund, sonntags ist wirklich ausnahmslos alles geschlossen (außer die Kirche) und ein Gefühl von Hektik kommt hier im Prinzip nie auf.

Das Tonga uns in Bezug auf die Südsee-Faszination noch nicht ganz abholen konnte, stellte da kein Problem dar. Warum das so ist bzw. war, erfahrt Ihr im Reisebericht Tonga.

Von Tonga aus ging es mit einem kurzen Hüpfer weiter auf die Fidschi-Inseln. Hier fielen wir zum ersten Mal in tiefste Liebe zur Südsee, denn wir erkundeten die Yasawa-Inseln, eine der fantastischsten Inselgruppen, die ich in meinem Leben bisher kennenlernen durfte. Und wer sich meine Insel-Historie anschaut, wird schnell sehen, dass da schon hunderte auf der „Habenseite“ stehen.

Die Yasawa-Inseln aber waren einfach magisch, denn es handelt sich hier um eine Inselgruppe aus rund zwei dutzend Inseln, die sich wie eine Perlenkette aufgereiht im türkisblauen Ozean befinden – und das ist kein Marketing-Blabla, sondern pure Realität. Hinzu kommt, dass der Tourismus hier noch sehr überschaubar ist, denn außer ein paar kleinere Resorts gibt es hier überwiegend kleine Homestays, familiäre Hotels und kleine individuelle Unterkünfte, die sich oft direkt am Strand befinden (kein Wunder wenn die Insel nur 2 oder 3 Quadratkilometer groß ist) und zudem überaus erschwinglich sind. Bereits ab 30 Euro pro Zimmer pro Nacht fanden wir hier wirklich einfache, aber spektakulär gelegene Unterkünfte, zu denen ich Euch auch hier eine Übersicht zusammengestellt habe.

Februar 2025
Die anschließende Woche im Süden der Hauptinsel von Fidschi in der Nähe von Pacific Harbour war dann eher unspektakulär, doch schon anschließend sollte das nächste Abenteuer folgen: die Salomonen-Inseln.
Rund 3 Stunden Flug sind es von Fidschi auf die Salomonen-Inseln, wo besonders in Honiara schon erst einmal ein kleiner Kulturschock wartet. Die Hauptstadt der Salomonen ist nicht besonders attraktiv und das Leben hier scheint schon etwas rauer zu sein als beispielsweise auf den Fidschi-Inseln. Zumindest aus touristischer Sicht ist dies auch keine Überraschung, denn während es auf Fidschi über das gesamte Land verteilt schon das eine oder andere Hotel gibt, müssen Unterkünfte auf den Salomonen-Inseln überwiegend noch per Hand – sprich per Telefon und/oder E-Mail – gebucht werden. Online-Verfügbarkeiten gibt es hier nur sehr wenig – ein Umstand, den wir so übrigens auch bei den Unterkünften auf Tonga und teilweise in Vanuatu vorfanden.

Entsprechend war auch hier die Reiseplanung eine echte Herausforderung, doch unter anderem auch dank der Hilfe der guten alten traditionellen Tourist-Informationen vor Ort bauten wir uns schließlich einen spannenden Plan für unsere Reise auf den Salomonen-Inseln zusammen – mit echtem Abenteuer-Faktor. Unter anderem verbrachten wir 2 Tage in den Bergen der Insel Malaita, wo nur einmal am Tag ein Pickup-Truck als öffentliches Verkehrsmittel vorbeifährt und ebenso fanden wir eine spannende und einsame Unterkunft am Meer auf der Hauptinsel Guadalcanal, wo wir uns ebenfalls so weit weg (aber glücklich und zufrieden mit den einfachen Verhältnissen in schönster Umgebung) auf dieser Welt fühlten.

Von den Salomonen-Inseln ging es in ein weiteres doch sehr exotisches und kaum besuchtes Land: Vanuatu. Das kleine Land zwischen den Salomonen und Fidschi bot uns vor allem auf der Insel Santo absolutes Südsee-Feeling, jedoch fernab von teuren Resorts und einer schimmernden Glitzerwelt. Vielmehr fanden wir hier einen kleinen einfachen Bungalow (ohne Strom, nur mit Basic-Ausstattung sowie mit erfrischender Außendusche), direkt am schönen Strand gelegen, mit Schnorchelriff vor der Haustür und ohne jegliche Infrastruktur in der Umgebung, sodass man sich beispielsweise die Lebensmittel alle aus der nächsten Stadt mitbringen muss. Dafür warten unendliche Idylle und der berühmte „Million Dollar View“, also ein Ausblick, der sprichwörtlich 1 Million Dollar Wert ist. Zu allem „Überfluss“ stand auch noch ein Kajak vor der Tür, sodass wir die umliegenden Strände, Inseln und Buchten erkunden konnten.

Das spannende an Vanuatu: diese Unterkunft (und dieses besondere Erlebnis) war nicht irgendein Glückstreffer, sondern wir fanden eine ähnliche Bleibe anschließend gleich nochmal. Der hochentwickelte Resort-Tourismus ist hier also noch nicht in allen Ecken angekommen, sodass man hier noch wahre Südsee-Perlen finden kann.

März 2025
Ende Februar und Anfang März stand schließlich noch einmal Fidschi auf dem Programm, denn zum einen waren wir absolut begeistert von unserem ersten Fidschi-Aufenthalt im Januar, zum anderen fliegt man gerade im Bereich von Melanesien sowie West-Polynesien ohnehin sehr oft über Fidschi, da Fiji Airways in diesen Regionen die größte und wichtigste Fluggesellschaft mit den meisten Verbindungen zwischen den Inseln ist.
Diesmal besuchten wir die Mamanuca-Inseln, eine weitere spannende Inselgruppe Fidschis, die etwas mehr für Resorts bekannt ist, aber dennoch die eine oder andere günstigere Unterkunft bietet, ebenso wie (natürlich) auch trauhafte Schnorchel-, Kajak- und SUP-Bedingungen sowie einzigartige Strände. Zwar konnten die Mamanuca-Inseln nicht ganz mit den Yasawa-Inseln mithalten, dennoch waren auch diese 7 Tage mit 3 Inseln (Mana Island, Malolo Island, Malolo Lailai Island) absolut traumhaft. Südsee eben!

Doch das große Südsee-Finale sollte noch folgen: Samoa. Während Samoa nicht die spektakuläre Topografie wie beispielsweise Fidschi mit dutzenden Inselchen aufweist, sondern im Wesentlichen nur aus 2 Inseln besteht (Savai’i und Upolu), faszinierte uns hier eine ganz andere Tradition: die Fales. Bei einem Fale handelt es sich um eine auf kurzen Stelzen gebaute Holzplattform, die sich in Form eines offenes Palapas oft am Strand befindet und als Art Picknickplatz dient. Aber, und das ist das Besondere, Fales können auch als Übernachtungsmöglichkeit dienen. Dann wird einfach eine Bastmatte, eine Matratze sowie ein Moskitonetz auf diese Holzplattform gelegt und an den Seiten einige Bast- oder Bambusleinen in Form einer Jalousine bzw. Gardine heruntergelassen – fertig ist das „Zimmer“ mit quasi offenen Wänden, mit unmittelbarem Blick aufs Meer, direkt am Strand und stets mit einer frischen Meerbrise.

Auch hier waren wir – wie schon im gesamten Verlauf unserer Südsee-Reise – überrascht über das günstige Preisniveau, denn auch diese Strand-Fales lassen sich oft für 40 bis 50 Euro pro Nacht buchen, teils sogar günstiger. Der Standard-Preis beträgt in der Regel zwischen 70 und 80 Euro pro Fale pro Nacht, dann aber normalerweise mit Frühstück und Abendessen für 2 Personen. In insgesamt 5 verschiedenen Fales übernachteten wir 10 Nächte am Stück und erkundeten somit die schönsten Strände und Schnorchelriffe von Samoa in einer Art und Weise, wie wir es uns kaum zu träumen gewagt hätten.

Von Samoa aus ging es dann dank eines günstigen Fluges direkt nach Hawaii, wo wir in der Kürze der Zeit (wir hatten nur 1 Tag zur Verfügung) einen 24 Stunden-Road Trip unternahmen, der überraschend eindrucksvoll und spannend war, auch wenn man sich erst einmal an das krasse Preisniveau in Hawaii gewöhnen muss – bzw. mussten wir es aufgrund der Kürze der Zeit eben nicht.

April 2025
Im April 2025 ging es nach 2 Jahren mal wieder in die Dominikanische Republik. Freunde & Familie besuchen und vor allem auch Updates holen, neue Hotels besuchen, Neuigkeiten erkunden und einfach schauen, was es in Punta Cana und der Dominikanischen Republik Neues gibt. Dabei übernachtete ich tatsächlich zum ersten Mal seit 10 Jahren wieder in Las Galeras, dem kleinen idyllischen Strandort auf der Samaná-Halbinsel. Und wir waren richtig begeistert …

Der Rest des Monats stand schließlich im Zeichen Punta Canas, welches wir auch gewissermaßen neu zu schätzen lernten, da wir erstmals eine Unterkunft in Gehentfernung zum Strand hatten (für mehrere Wochen – alle von uns in den Jahren besuchten Hotels & All-Inclusive Resorts in Punta Cana sind natürlich direkt am Strand), nachdem unsere Wohnung einige Jahre zuvor und auch die folgenden Apartments danach oft etwas weiter vom Strand weg waren.

Mai 2025
Im Mai besuchten wir schließlich noch eine Reihe von All-Inclusive Resorts in Punta Cana, um hier neue Eindrücke zu gewinnen, darunter das Melia Punta Cana, das Paradisus Grand Cana, das Viva Miches by Wyndham, das Grand Bavaro Princess sowie das Riu Palace Bavaro. Alle ausführlichen Hotelbewertungen hierzu findet Ihr auf meiner zweiten Website, Punta Cana Travel Blog.

Von der Dominikanischen Republik aus ging es schließlich in Richtung Brüssel – TuiFly Belgium sei Dank wieder relativ günstig – denn unser alljährlicher Europa-Aufenthalt im Sommer stand an. Mit einer sehr entspannten und interessanten Nachtzugfahrt (dank der relativen neuen Verbindung von „European Sleeper“ von Brüssel nach Dresden) erreichten wir recht komfortabel und bequem die Heimat.

Juni 2025
Es ist auch für uns jedes Mal wieder spannend, welche Reisen wir uns innerhalb von Europa heraussuchen. Natürlich sind diese überwiegend davon getrieben, wo wir welche Freunde besuchen bzw. wohin wir mit jemandem verreisen, aber wir versuchen dennoch auch immer wieder, neue Ecken von Europa, welches vor allem im Sommer zweifelsohne wunderschön ist, einzubauen.
Den Auftakt im Juni machte ein Trip in die Schweiz, wo wir am Vierwaldstätter See ein Apartment mit einem traumhaft schönen Blick fanden. Auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte, lohnte sich schon für diesen tagtäglichen Ausblick die Anreise.

Von hier aus ging es schließlich auf eine kurze Stippvisite nach Genf, wo uns ein Flug nach Marokko erwartete. Marokko hatte ich seit mehr als 12 Jahren nicht mehr besucht, entsprechend gespannt war ich, wie ich diesmal die Eindrücke aus dem Land wahrnehmen werde – denn bei meinen bisherigen Besuchen in Fez und Nador hatte mich Marokko nicht unbedingt begeistert.
Dies sollte diesmal allerdings anders werden. Vor allem Marrakesch konnte für Marokko enorm viele Pluspunkte sammeln. Auch wenn die Stadt enorm touristisch ist, so haben sich doch vor allem die Medina und die Souks ihre Ursprünglichkeit und Authentizität bewahrt und versprühen einen enorm attraktiven arabischen und orientalischen Charme. Es gibt hunderte Fotomotive und wer ordentlich verhandelt, kann an den zahlreichen Ständen tolle Schätze finden.

Zusätzlich zu Marrakesch besuchten wir auch die Region südlich von Agadir, wo wir im Ort Anza (hier befand sich unsere erste Unterkunft in Marokko) vor allem kulinarisch besonders authentisch auf unsere Kosten kamen sowie nördlich davon in der Paradise Valley-Gegend auch landschaftlich.

Auf dem Rückweg in Richtung Deutschland legten wir schließlich noch einen Stopp in Valencia und Tarragona ein, wo ich Euch ebenfalls schon hier auf dem Reiseblog über einige unserer Erfahrungen und Impressionen berichtet habe.
Juli 2025
Der Juli 2025 stand überwiegend im Heimatfokus. Als einzige kleine Reise stand hier ein zweitägiger Wandertrip im Erzgebirge auf dem Programm, wo wir unter anderem über den Keilberg wanderten und auf tschechischer Seite im kleinen Hotel Jachymov (Sankt Joachimsthal) übernachteten.

August 2025
Der August hielt zwei ganz besondere Highlights für mich bereit, die im Rahmen dieses Jahresrückblicks hier auf dem Blog auch zu meinen Top-Momenten bzw. Top-Reisen des Jahres zählen.
Das erste Highlight war eine dreitägige Stand Up Paddleboard-Tour auf der Elbe von Lovosice nach Dresden durch die Böhmische und Sächsische Schweiz, bei der wir rund 100 Kilometer zurücklegten und zwischendurch sowohl in Usti als auch Hrensko in kleineren Hotels in Tschechien übernachteten.

Highlight Nr. 2 war eine 10-tägige Reise auf die Malediven, wo ich ebenfalls mein SUP-Board mit dabei hatte. Ich besuchte hierbei 3 verschiedene Einheimische-Inseln, die von den teuren Resort-Inseln strikt getrennt sind. Überraschend hierbei ist das Preisniveau, denn während die Malediven oft als teures Luxusreiseziel vermarktet werden, wohnte ich im Schnitt für 30 Euro pro Nacht pro Zimmer in wirklich hübschen Gästehäusern auf den Malediven und konnte in den lokalen Restaurants durchschnittlich für 3 bis 4 Euro pro Mahlzeit essen.

Weniger überraschend ist dem hingegen die landschaftliche Schönheit der Malediven, denn die kleinen Inselchen mit ihren schneeweißen Stränden, umgeben von perfektem türkisblauem Wasser, sind schon mehr als spektakulär. Dabei ist es nahezu egal, welche der Inseln man auswählt, die Topographie der Malediven macht es einfach, dass fast alle der Inseln den Paradiesfaktor ins Maximum treiben – und damit u.a. auch mit Samoa, den Yasawa-Inseln auf Fidschi oder den besagten Strandbungalows in Vanuatu mithalten können, auch wenn die Umgebung teilweise unterschiedlich ist.

September 2025 + Oktober 2025
September und Oktober standen schließlich ganz im Zeichen von Mauritius, jene Insel, die uns auch 2024 so enorm begeistert hatte. Auch diesmal blieben wir rund 2 Monate und nutzten diese Zeit unter anderem zum etwas runterkommen, mal an einem Ort leben, ein bisschen Routine & Alltag entwickeln und zum Freunde besuchen, natürlich aber auch, um weitere Wanderungen in Mauritius (u.a. erneut die Highlight-Wanderung Le Morne Brabant) zu erkunden oder eine Katamaran-Tour entlang der Ostküste zu machen. Zudem besuchten uns Freunde in Mauritius und wir hatten für einen Monat einen spannenden Housesitting-Job, bei dem wir in traumhafter Lage auf 3 Hunde, 2 Katzen und eine schöne Villa aufpassten.

November 2025
Mauritius ist nicht nur kulturell und historisch stark mit Indien verbunden, sondern auch flugtechnisch. Entsprechend überlegten wir nicht lange, als sich in der Reiseplanung nach Mauritius direkt eine Hochzeitseinladung nach Indien anschloss, zumal es nicht nur für ein einzelnes Event war, sondern mit Traditionen und Veranstaltungen eine ganze Woche gefüllt war.
Konkret ging es in den Bundesstaat Goa, wo ich in Vorbereitung auf diese zweite Reise nach Indien (nachdem wir im Jahr 2024 Rajasthan bereisten) unter anderem lernte, dass dieser Teil des Landes eine portugiesische Kolonialgeschichte besitzt und deswegen hier nicht nur viele Inder portugiesische Namen tragen, sondern Goa auch ein wenig anders tickt als der Rest von Indien. Die vorherrschende Religion ist hier das Christentum, die Bewohner Goas sehen sich auch nur so halb als Inder und eher als „Goans“ und das ganz große Chaos Indiens hat hier nicht Einzug gehalten. Da auch von der einstigen Hippie-Kultur Goas nicht viel übrig geblieben ist, ist Goa – zumindest die Gegenden des Bundesstaats, die wir besuchten – heute ein ruhiges und gemütliches Urlaubsreiseziel, bei dem man sich leicht an Indien herantasten kann, ohne gleich den ganz krassen Indien-Kontrasten ausgesetzt zu sein.

Von Goa aus wagten wir schließlich den Weg in Richtung Neuseeland, wenngleich noch ein kurzer Stopover in Singapur auf dem Programm stand, um dort Freunde zu besuchen.

Dezember 2025
Das Ende des Jahres war nun also gekommen – und zugleich auch die letzte Station des Jahres: Neuseeland. Hier planten wir schon seit längerem, uns einen Campervan zu kaufen, um damit dann ausgiebig das Land zu erkunden. Direkt nach Ankunft machten wir innerhalb von 4 Tagen auch relativ kurzen Prozess – und sind nun stolze Besitzer eines Nissan Caravans, der uns bereits seit einem Monat treu und zuverlässig über die Insel(n) fährt.

Dabei machten wir uns relativ schnell auf in Richtung Süden, denn zwischen Mitte und Ende Dezember waren im Prinzip alle Fähren ausgebucht. Aus diesem Grund haben wir nach der Fahrt von Auckland gen Süden nun mit der Erkundung der Südinsel begonnen und sind nach spannenden Kilometern entlang der Westküste aktuell in der Gegend rund um Wanaka und Queenstown angekommen.
Auf dem Blog gibt es sogar schon zwei Artikel zu unseren Abenteuern hier in Neuseeland. Zum einen über die wirklich spannende und außergewöhnliche dreitägige Kanutour entlang der Stromschnellen des Rangitikei Rivers, welche uns alles abverlangten und wirklich auf eine Probe stellten. Zum anderen auch über unsere zweitägige Kajaktour im Abel Tasman National Park inklusive Übernachtung am einsamen Strand, zweifelsohne ein beeindruckender Nationalpark in Neuseeland.

Highlights 2025
Bei einer unserer Wanderungen hier in Neuseeland habe ich mich vor kurzem gefragt, was die Top 5 Highlights des Jahres waren. Meine Antworten kamen relativ schnell, auch wenn ich mich nicht ganz auf 5 festlegen konnte, sondern es eher 6 außergewöhnliche Highlights geworden sind.
Ganz vorne stehen zweifelsohne
- unser Inselhüpfen auf den Yasawa-Inseln
- das Übernachten in den einzigartigen Fale-Unterkünften von Samoa direkt am Strand
- meine Malediven-Reise mit nahezu täglichen SUP-Erkundungen auf andere kleine Inseln
Hinzu kommen
- die abwechslungsreiche und spannende dreitägige SUP-Tour auf der Elbe, die viel Lust auf weitere derartige Touren gemacht hat
- unser Besuch auf dem Markt in Marrakesch, der vom Ambiente her einfach faszinierend war
- die Hochzeitsfeierlichkeiten unserer Freunde sowie alle traditionellen Zeremonien während unseres Aufenthalts in Goa, Indien
Ausblick 2026
Wie immer im Jahresrückblick folgt auch ein Ausblick auf das kommende Jahr, wobei unsere Pläne irgendwie immer kurzfristiger werden. Dies liegt sicher auch daran, dass unsere kommenden 3 Monate erst einmal „gesichert“ sind, denn mindestens bis Ende März wollen wir noch in Neuseeland bleiben und hier mit unserem Campervan die Sehenswürdigkeiten und Attraktionen des Landes erkunden, ebenso wie einfach gemütlich die Natur genießen, Wanderungen unternehmen und hier und da ein bisschen mit dem SUP paddeln.
Zwischendrin ist bisher nur eine kurze Reise auf die Cook-Inseln gebucht und nach Neuseeland steht ein Trip nach Tahiti sehr hoch im Kurs, da es ab Neuseeland relativ einfach zu erreichen ist. Damit hätten wir dann neben den 2025 besuchten Ländern Vanuatu, Fidschi, Samoa, Salomonen und Tonga mit den Cook-Inseln und Französisch-Polynesien insgesamt 7 Südsee-Destinationen besucht – und eine spannender als die andere.
Anschließend sind die Pläne bisher offen. Sicher wird wieder ein Trip in die Dominikanische Republik anstehen, ebenso wie unsere obligatorische Stippvisite in Europa mit einigen Wochen in Deutschland. Viel mehr ist bisher nicht geplant. Ob es uns wieder nach Mauritius zieht? Man weiß es nicht genau. Und für das Ende des Jahres steht aktuell Südamerika hoch im Kurs, wo wir 2021 zuletzt in Kolumbien waren.
Fazit
Viel zu sagen bleibt eigentlich nicht. Das Jahr war wieder einmal spektakulär und hat uns einige der schönsten Ecken des Planeten gezeigt. Von Reisemüdigkeit keine Spur, kein Wunder bei derart exotischen und illustren Zielen. Toppen lässt sich das sicher schwierig, aber wir hätten auch kein Problem damit, wenn es auf diesem Niveau weitergeht. An dieser Stelle wie immer auch ein Dankeschön an alle Leser, die dem My Travelworld Reiseblog seit Jahren treu die Stange halten. Mittlerweile blicke ich auf mehr als 14 Jahre Blog-Geschichte zurück, mit denen ich definitiv zu den alten Eisen zähle. Hoffen wir auf weitere spannende Jahre und viele weitere exotische Reiseberichte.
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